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Virtuelle Studienberatung: Studierendenauswahl-Verfahren

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HAW-Navigator: Internetbasierte Studienberatungen und SelfAssessments als Instrument der Studierendenauswahl


Joachim Diercks, Kristof Kupka – CYQUEST GmbH


Hintergrund: Studierendenauswahl ja. Aber wie?


Im Zuge der allgemeinen Bemühungen zur Erhöhung des Studienerfolgs werden momentan unterschiedliche Ansätze der Studierendenauswahl diskutiert. Dabei stellen sich immer wieder drei Fragen:


1. Wie lässt sich der Auswahlprozess effizient, d.h. zielführend und gleichzeitig ressourcenschonend durchführen?
2. Machen Auswahltests (z.B. allgemeine oder spezifische Studierfähigkeitstests) die Auswahl überhaupt substanziell besser – zumindest gemessen an ihrem beträchtlichen Durchführungsaufwand?
3. Wie sollte ein Auswahlprozess gestaltet sein, um gleichzeitig positiv die Profilbildung der Hochschule zu unterstützen?

Heine et. al. (2005) identifizieren im Wesentlichen drei Gründe für unzureichenden Studienerfolg (z.B. hohe Abbruch- und Fachwechselquoten, Hochschulwechsel, lange Studienzeiten):
1. Informationsdefizite, z.B. in Bezug auf die Wahl und Gestaltung des Studiums / der Studienschwerpunkte oder die Planung des Studienverlaufs
2. Sachfremde Kriterien der Hochschulwahl, z.B. in Bezug auf die Gegebenheiten des Hochschulorts (Nähe Heimatort, Lebensbedingungen, Partner / Eltern etc.) oder kulturelle Aspekte (Freizeitangebot, Atmosphäre etc.)
3. Kenntnis- und Kompetenzdefizite, z.B. in Bezug auf mathematische Kenntnisse, politisches Grundwissen, Naturwissenschaften oder Techniken wissenschaftlichen Arbeitens

Es zeigt sich, dass zwei wesentliche Gründe für unzureichenden Studienerfolg (Informationsdefizite und sachfremde Kriterien der Hochschulwahl) durch Eignungstests so gut wie gar nicht angegangen werden.


Jetzt weiterlesen ...
1. Einleitung/Hintergrund
2. Virtuelle Studienberatung und SelfAssessment statt Eignungstests
3. Das Forschungsprojekt „HEAP“
4 Die“ HAW-Navigatoren“
5. Demoversionen der HAW-Navigatoren


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