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Paderborn als Universitätsstadt


Paderborn Paderborn Paderborn


Domstadt zwischen Tradition und Innovation

Paderborn ist die zweitgrößte Stadt in Ostwestfalen-Lippe (Nordrhein-Westfalen). Geographisch besonders auffällig ist der Geländeknick, welcher sich mitten durch den Stadtkern zieht. Dabei handelt es sich um die Nahtlinie zwischen zwei Landschaften: Der zum Norddeutschen Tiefland gehörenden Westfälischen Bucht und der allmählich ansteigenden Paderborner Hochfläche. So kann man zwischen einer "Unterstadt" und einer "Oberstadt" unterscheiden.
Paderborns Geschichte beginnt schon sehr früh: Bereits in der Steinzeit gab es Siedlungen an den Quellen der Pader. Historische Bedeutung erlangte die Siedlung aber erst im 8. Jahrhundert mit der ersten fränkischen Reichsversammlung Karls des Großen auf neu erobertem sächsischem Boden. Legendär ist vor allem sein Treffen mit Pabst Leo III. Ende 799, bei dem Leo III. Karl in Paderborn die Kaiserkrönung zusicherte. Nach Verleihung der Immunität an die Paderborner Kirche durch Kaiser Ludwig den Frommen im Jahre 822 ist die Übertragung der Gebeine des Heiligen Liborius von Le Mans nach Paderborn als weiterer Meilenstein in der Geschichte der Stadt zu begreifen. Die eigentliche Gründung der Stadt erfolgte sehr wahrscheinlich erst um das Jahr 1000.
Die Paderstadt hat gegenwärtig 141.913 Einwohner (Stand: 31. März 2006) und eine vergleichsweise junge Bevölkerung. Rund 42.100 Personen sind unter 25 Jahre alt, ca. 76.500 zwischen 25 und 64 Jahre und über 22.200 Paderborner 65 Jahre und älter. Im Jahr 2004 sind ca. 55% der Paderborner Bevölkerung katholisch, 20% evangelisch und 25% ohne Bekenntnis oder sonstiges.
In Paderborn gibt es viele Ideenschmieden, in denen Visionen entstehen. Denn Wirtschaft, Wissenschaft, Forschung und Handwerk arbeiten täglich an Innovationen und neuen Technologien für mehr Lebensqualität. Ein deutliches Zeichen für die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes sind 70.000 Arbeitsplätze und pro Jahr 1.000 Firmengründungen. Gleichzeitig besticht die Domstadt durch ihre vielfältigen historischen Gebäude und Sehenswürdigkeiten, die auf eine lange Tradition hinweisen. Hightech und Mittelalter kombiniert als harmonisches Miteinander - das ist der reizvolle Kontrast, der diese Stadt so einzigartig macht.

Die Hochschulen

Paderborn kann als Hochschulzentrum auf eine lange Tradition zurückblicken. Bereits im Jahre 1614 wurde in der Paderstadt die Theologische Fakultät Paderborn gegründet - die älteste Hochschuleinrichtung Westfalens. Heute gibt es in Paderborn die Universität (gegründet 1972) und vier weitere Hochschulen (darunter eine private: Fachhochschule der Wirtschaft, FHDW), an denen insgesamt etwa 15.000 Studentinnen und Studenten eingeschrieben sind.
Die Universität Paderborn orientiert sich an der Leitidee der "Universität der Informationsgesellschaft" und hat sich ein klares Ziel gesetzt: Sie möchte die naturwissenschaftlich-technische Entwicklung der Informationsgesellschaft vorantreiben, sie kritisch begleiten, gleichzeitig den Blick für die beständigen Werte unserer Kultur öffnen, aber auch die sich in der Informations- oder Wissensgesellschaft bietenden Chancen nutzen.
Mit vier Abteilungen in Aachen, Münster, Köln und Paderborn ist die Katholische Fachhochschule die größte nichtstaatliche deutsche Hochschule für Studiengänge des Sozialwesens. Angeboten werden die Studiengänge Sozialpädagogik und Sozialarbeit.

Sehenswertes

- Neuhäuser Schlosspark: Die weitläufige Parkanlage gehört laut Briggs & Stratton zu den zehn schönsten Parks in Deutschland und bietet außerdem kulturelle Aktivitäten wie Ausstellungen, Open Air-Veranstaltungen, den „Schlosssommer“ usw.
- Rathaus: Bauwerk im Stil der Weserrenaissance.
- Libori-Kump: Denkmal des Schutzpatrons der Stadt und des Erzbistums.
- Dom: Dreischiffige Hallenkirche mit zwei Querhäusern und mächtigem romanischen Turm. In der Krypta werden die Gebeine des hl. Liborius aufbewahrt. An der Nordseite im Innenhof des Domkreuzgangs befindet sich das berühmte Drei-Hasen-Fenster aus dem 16. Jahrhundert, ein altes Wahrzeichen von Paderborn und Glücksbringer.
- Marktkirche: neben der Kölner Jesuitenkirche das bedeutendste Gotteshaus des Ordens in Nordwestdeutschland.
- Heinz Nixdorf MuseumsForum: das größte Computermuseum der Welt.
- Paderquellgebiet

Studentenleben

Die Domstadt bietet eine Fülle an Kneipen und Discotheken, welche das Studentenherz höher schlagen lassen. Besonders empfehlenswert sie die Uni-Partys (meist donnerstags) sowie das Sommerfestival der Uni – eine absolute Riesenparty! Unter www.party4pb.de findet jeder Feierwillige genaue Auskunft über Feste und Events.
Auch Shoppingfans dürften in Paderborn fündig werden. Die Einkaufs-City erstreckt sich zwischen dem Hauptbahnhof und der Giersstraße. Große Teile sind Fußgängerzonen, in denen man von Autos ungestört bummeln und das vielfältige Angebot bestaunen kann.
Die beiden Großkinos „Cineplex“ und „Kinoplex“ lassen dem Cineasten keinen Wunsch offen und laden zum komfortablen Kinogang ein.
Vor allem Sportfanatiker kommen in der Domstadt auf ihre Kosten: Der aktive Paderborner kann zwischen 110 angebotenen Sportarten in über 120 Sportvereinen wählen. Dieses breite Angebot und attraktive Veranstaltungen haben Paderborn die Bezeichnung "Sportstadt" eingebracht. Auch begeisterte Radler finden Erfüllung in der Universitätsstadt, denn Paderborn und das Paderborner Land bieten ideale Voraussetzungen für genussvolles Radfahren.
Der Wohnmarkt in Paderborn ist im Vergleich zu anderen Universitätsstädten human. Weitere Informationen und Angebote erhält man im Internet (Marktplatz 24).

Typisch Paderborn

Paderborn schafft eine Symbiose aus Natur und Kultur: Die Universitätsstadt besitzt zum einen eine hohe Lebens- und Freizeitqualität. Zahlreiche Grünflächen innerhalb der Stadt und schöne Landschaften im Umland bieten Ruhe, Erholung und Freizeitvergnügen. Zum anderen werden Unterhaltung und Kultur groß geschrieben: PaderHalle, Westfälische Kammerspiele und Studiobühne sind nur einige Beispiele für das bunte Programm der Stadt.
Ein Pflichttermin für jeden Paderborner ist Ende Juli die Libori - die größte Party der Stadt! Zusätzlich findet ein paar Monate später die Herbstlibori im kleineren Rahmen statt. Libori Ende Juli ist die einmalige Mischung aus Kirmes, Kirche und Kultur und zieht immer wieder mehr als eine Million Besucher in ihren Bann. Es handelt sich wohl um das traditionsreichste Volksfest Europas, das zu Ehren des Schutzpatrons der Stadt und des Bistums - des Heiligen Liborius - gefeiert wird.



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