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Nürnberg als Universitätsstadt


Nürnberg Nürnberg Nürnberg


Des deutschen Reiches Schatzkästlein und Stadt der Reichsparteitage

Viele Erinnerungen und Namen sind mit Nürnberg verbunden. Die zweitgrößte Stadt Bayerns war Wohnort von Albrecht Dürer, die Stadt von Wagners „Meistersingern“, aber auch Schauplatz der Nazi-Parteitage und der Nürnberger Prozesse. Heute ist die knapp 500 000 Einwohner Stadt einer der bedeutendsten Industrie- und Handelsplätze Deutschlands und kann einen florierenden Tourismus aufweisen, den sie zu einem großen Teil dem berühmten Christkindlmarkt zu verdanken hat. 1050 wurde Nourenberc (zum felsigen Berg) erstmals urkundlich erwähnt. Später hielt sich Karl IV. teils monatelang in der Stadt auf und legte 1356 mit der "Goldenen Bulle" fest, dass jeder neu gewählte deutsche König seinen ersten Reichstag in Nürnberg abhalten sollte. Ein weiterer geschichtlicher Höhepunkt war das Jahr 1424. Nürnberg wurde von Kaiser Sigismund zum Aufbewahrungsort der Reichskleinodien erklärt. Aber je höher der Aufstieg, desto tiefer der Fall: der 30-jährige Krieg traf das Herz der Stadt und dezimierte die Bevölkerung. 1933 wurde Nürnberg in Anlehnung an die alte Kaisertradition zur Stadt der Reichsparteitage erklärt, und somit kamen jedes Jahr 500.000 Nationalsozialisten aus ganz Deutschland für eine Woche nach Nürnberg. Das für die Aufmärsche genutzte Zeppelinfeld ist noch heute erhalten und beinhaltet seit kurzem ein Dokumentationszentrum, für welches die Stadt den UNESCO-Preis für Menschenrechtserziehung erhielt. Doch damit nicht genug, im Januar 1945 legten 38 Bombenangriffe der Alliierten Nürnberg in Schutt und Asche, 90% der Altstadt wurden zerstört. Ab 1946 fanden dann im Schwurgerichtsaal die Nürnberger Prozesse statt. Die Erholungsphase dauerte lange, aber jetzt ist Nürnberg ein viel besuchtes Touristenziel. In Gedenken an seine Vergangenheit engagiert sich die Stadt überdurchschnittlich. Seit 1995 vergibt sie alle zwei Jahre den "Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis" an Personen oder Gruppen, die sich weltweit für die Menschenrechte einsetzen. Außerdem unterstützt Nürnbergs Initiative "writers in exile" den internationalen Schriftstellerverband PEN. International einen Namen hat die Stadt sich durch ihre vielen Partnerstädte gemacht: Charkow (Ukraine), Atlanta (USA), Glasgow (Schottland), Hadera (Israel), Krakau (Polen), Nizza (Frankreich), Prag (Tschechien), San Carlos (Nicaragua), Skopje (Maccedonien), Sthenzhen (China), Antalya (Türkei) und Venedig (Italien).

Die Hochschulen

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, 22 870 Studenten. Einen guten Ruf genießt die praxisorientierte WiSo-Fakultät, besonders beliebt sind internationale VWL und internationale BWL, die Uni bietet außerdem die Möglichkeit das Studium mit einem Doppeldiplom abzuschließen. 2 130 der Studierenden kommen aus dem Ausland. Rund 8200 weitere Studenten besuchen die Akademie der Bildenden Künste, die Evangelische Fachhochschule, die Georg-Simon-Ohm Fachhochschule, und die Hochschule für Musik Nürnberg/Augsburg, die neben klassischen auch Jazzstudiengänge anbietet.

Sehenswertes

- Das Germanisches Nationalmuseum beherbergt rund 1,2 Mio. Ausstellungsstücke, die von 30 000 v. Chr. bis zur heutigen Zeit datieren. Die Objekte stammen unter anderem aus den Bereichen Malerei, Plastik, Kunsthandwerk, Design, Vor- und Frühgeschichte, wissenschaftliche Instrumente, Spielzeug und Musikinstrumente.
- Der Männleinhaufen gehört zu einer 1509 geschaffenen Kunstuhr der Frauenkirche. Um 12 Uhr umschreiten die sieben Kurfürsten Kaiser Karl IV. in Erinnerung an den Erlass der Goldenen Bulle (1356)
- St. Sebaldus: Die Kirche wurde von 1225 bis 1273 erbaut und prunkt mit einem grandiosen gotischen Ostchor (1379). Hier findet man auch das Hauptwerk von Adam Kraft, das Schreyer-Landauersche Grabmal von 1492. Im Inneren sind die Madonna im Strahlenkranz, das Sebaldusgrab und die Kreuzigungsgruppe hinter dem Grab sehenswert.
- Die Burg gliedert sich in drei Teile: die Burggrafenburg als Mittelteil, im Osten liegen die reichsstädtischen Bauten und im Westen die im 12. Jahrhundert begonnene Kaiserburg. Hier wurden zahlreiche Reichs-, Hofs- und Gerichtstage abgehalten
- Dürer-Haus: hier wohnte Albrecht Dürer von 1509 bis zu seinem Tod 1528
- Dem Spielzeugmuseum verdankt Nürnberg seinen Ruf als Spielzeugstadt. Hier ist Spielzeug aller Epochen und aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen ausgestellt.
- Die Lochgefängnisse sind eine weniger bekannte Sehenswürdigkeit. Es handelt sich um 12 kleine Zellen und eine unterirdische Folterkammer in der Nähe des Rathauses.
- Barockgärten, auch Hesperidengärten genannt. Hier findet man unter anderem den Vierjahreszeitenbrunnen, den Arionbrunnen, die Skulpturen "Die Jugend", "Das Laster" und "Die Zwerggrotesken" sowie eine sehr sehenswerte Sonnenuhr

Studentenleben

Die ungefähre Miete im Studentenwohnheim beträgt 155 Euro. Privat zahlt man ca. 220 Euro, aber man sollte früh damit anfangen sich nach einer passenden Wohnung umzusehen. Nürnberg hat eine der größten Shopping-Meilen in Deutschland: quasi die ganze Innenstadt ist eine einzige Ladenmeile. Haupteinkaufsstraßen sind dennoch die Breite Gasse, die Karolinenstraße und die Kaiserstraße. Letztere wird nur von Personen mit prallem Geldbeutel zum tatsächlichen Einkaufen genutzt, die meisten anderen beschränken sich auf’s Window-Shopping. Hier findet man so edle Adressen wie Elegance, Cartier, Rene Lezard, Uli Knecht, Escada, Marc O Polo und Kookai. Insgesamt ist die Altstadt ein teueres Pflaster. In Nürnberg-Langwasser gibt es dann noch das Frankenzentrum, das mit einer Vielzahl an Geschäften lockt. Auch für Nachtschwärmer hat Nürnberg einiges zu bieten. Da wären z.B. das Mach 1 (schick!), die Rockfabrik, das Star-Gate, der Soundexpress, das City-Point, der Hirsch (bekannt für House und Hip Hop), Paisleys Park (House, Hip Hop, Klassiker) und der Viperroom. Irland Fans werden sich im Irish Castle, Finnegan´s und O´Sheas gut aufgehoben fühlen. Auch beliebt sind der Eulenspiegel, das Landbierparadies, Felix, Sausalitos, das Sachs und Söhne für einen gemütlichen Abend und die Prinzenbar für ihre guten Cocktails. Außerdem findet hier jedes Jahr am ersten Wochenende der Pfingstferien eines der größten Rockfestivals Deutschlands statt: Rock im Park. Im und um das Frankenstadium herum rocken jedes Mal um die 50 Bands und die zahlreichen Nebenveranstaltungen sind auch einen Besuch wert. Ein absolutes Highlight für Flohmarkt-Liebhaber ist der Trempelmarkt. Er ist der größte Flohmarkt Deutschlands und hier findet man echte Profis neben Laien. Er findet im Mai und August an jeweils am zweiten Wochenende statt.

Typisch Nürnberg

Insbesondere für Kulinarisches ist Nürnberg weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Es gibt nur wenige, die noch nie von den berühmten Nürnberger Lebkuchen und den Nürnberger Bratwürsten gehört haben. Ortsansässige bestellen diese übrigens als "Drei in am Weckla“, was soviel heißt wie „Drei in einem Brötchen“.



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