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Hannover als Universitätsstadt


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Die grüne Metropole

Obwohl es mittlerweile mehr als 500 000 Einwohner hat, ist Hannover eine Großstadt mit Kleinstadtflair geblieben. Das könnte an den vielen Grünanlagen und Gewässern liegen, die fast die Hälfte des Stadtgebiets einnehmen. Der Maschsee, Europas größter Stadtwald, die Eilenriede, die Georgengärten und vieles mehr machen Hannover zu einem Wohnort mit hoher Lebensqualität. 1946 wurde Hannover zur Hauptstadt Niedersachsens und ist seitdem neben grüner Lunge auch Industrie-, Messe- und Handelsstadt. Hier finden alljährlich die zwei weltgrößten Messen statt: die „CeBit“ und die „Hannover Messe Industrie“. Im Jahr 2000 war Hannover sogar Treffpunkt von Völkern und Kulturen aus aller Welt. Das kulturelle Zentrum Niedersachsens war nämlich Gastgeber der EXPO2000. Hannover wurde zwischen 1124 und 1141 von Graf Hildebold unter dem Namen Hanovere gegründet. Bekanntheit gewann Hannover erst gegen 1180 unter Heinrich dem Löwen, der sich mit der Prägung "EGO HANOVERENSIS SUM" auf den Silberpfennigen als echter Hannoveraner bekannte. Heinrich dem Löwen ist es zu verdanken, dass Hannover zur heutigen Industrie-, Dienstleistungs-, Messe- und Kongressstadt aufsteigen konnte, da er die bisher unbedeutende Siedlung befestigen und ausbauen ließ. Nach stetigem Wachstum wurden im Zweiten Weltkrieg 85% der Innenstadt zerstört, was auch die relativ wenigen Altbauten in Hannover erklärt. Dennoch mauserten sich die restlichen 15% im Zuge des Wirtschaftswunders zum angesehenen und größten Messeplatz Westdeutschlands.

Die Hochschulen

Hannover ist der neuntgrößte Universitätsstandort der Bundesrepublik mit ca. 38.000 Studenten. 1831 gründete der Gelehrte Karl Karmarsch die Universität Hannover (damals noch „Höhere Gewerbeschule zu Hannover“) mit 64 Schülern. Heute hat sie 28.000 Studenten und 50 Studiengängen mit einem Schwerpunkt im Bereich Natur- und technischen Wissenschaften, vor allem Maschinenbau, Elektrotechnik, Ingenieurwissenschaften. Rund 3150 der Studenten kommen aus anderen Ländern. Neben der Uni gibt es noch sechs Fachhochschulen: die Evangelische Fachhochschule, die Fachhochschule für die Wirtschaft, die Fachhochschule Hannover, die Hochschule für Musik und Theater, die Medizinische Hochschule und die Tierärztliche Hochschule, welche zu den angesehensten Hochschulen Deutschlands zählt.

Sehenswertes

- Der Rote Faden ist eine auf das Straßenpflaster gemalte Linie, die zu 36 Sehenswürdigkeiten Hannovers führt. Ausgangs- und Endpunkt ist die Touristeninformation neben dem Bahnhof.
- Das Neue Rathaus ist ein Publikumsmagnet. Es wurde von 1901 bis 1913 im wilhelminischen Stil auf dem Fundament von 6026 Buchenpfählen erbaut. Insbesondere die vier Stadtmotive, die das Hannover des Mittelalters und der Vorkriegszeit, die Zerstörungen 1945 und die heutige Innenstadt zeigen wecken reges Interesse. Europaweit einzigartig ist der Schrägfahrtstuhl zur Aussichtsplattform der fast 100m hohen Kuppel.
- Der Maschsee wird auch als „das blaue Auge Hannovers“ bezeichnet. An dem 2,5 km langen, künstlich angelegten See tummeln sich Freizeitsportler aller Art.
- Die Nanas von Niki de Saint Phalle lösten 1974 eine Protestwelle aus. Gott sei Dank haben die 20.000 Unterschriften nichts bewirkt und so kann man heute noch die weltbekannten, bunten, üppigen Kunstwerke am Leineufer bestaunen.
- Die Altstadt Hannovers bietet die einzigen wirklich alten Gebäude, die von der Zerstörung Hannovers im Zweiten Weltkrieg verschont blieben.
- die Herrenhäuser Gärten und das Regenwaldhaus in Herrenhausen, einem westlichen Stadtteil von Hannover

Studentenleben

Einst ein Arbeiterviertel, beherbergt die Nordstadt heutzutage den Großteil der Hannoverschen Studierenden. Dementsprechend gut ausgeprägt sind hier auch die Angebote für Nachtschwärmer. Die Mieten liegen bei ungefähr 200 Euro im Monat, in einem Studentenwohnheim etwas weniger. Sogar die in Deutschland so begehrten Altbauten sind in Hannover noch bezahlbar – im Gegensatz zu z.B. Köln und München
Eines der beliebtesten Shopping-Ziele Hannovers ist die Galerie Luise. Die 15m hohe, mit Glas überdachte Passage bietet von Antiquitäten bis Süßwaren alles, was das Herz begehrt. Weitere lohnende Adressen sind die Lister Meile und die Altstadt zwischen Marktkirche und Leineufer. Kleine Boutiquen und Läden bieten hier auch oft Ausgefallenes. Für Flohmarktfans ein Muss ist der Samstagvormittag am Leineufer. Dann entdeckt man hier nämlich nicht nur Spaziergänger, sondern vor allem kunterbunte Flohmarktstände, auf dem man wirklich noch schöne und günstige Stücke finden kann. Wenn es einen Abends nicht mehr in der Studentenbude hält, findet man im „Bermudadreieck“, am nordöstlichen Ende der Passarelle, unter dem Bahnhof beginnend, eine Ansammlung von Kneipen, Discos, Bars und Nachtcafés. Wenn’s mal Kultur statt Kneipe oder Disko sein soll, hat Hannover ebenfalls einiges zu bieten. Zum Programm des Opernhauses in der Georgstraße gehören Opern, Ballett und Konzerte. Im tak, dem Theater am Küchengarten, regt kritisches Kabarett zum Lachen und Nachdenken an und das GOP, Hannovers einziges Varieté-Theater, kann auf so prominente Gäste wie Josephine Baker zurück blicken.

Typisch Hannover

Das Haus von Georg Ludwig Friedrich Laves gilt als Wahrzeichen Hannovers. Der 1864 verstorbene Hofbaumeister trug maßgeblich zum Stadtbild Hannovers bei, und so ist das von ihm selbst erbaute Haus auch heute noch Musterbeispiel für die Architektur Hannovers.
Und falls man nach der Disco mal keinen Bus oder Zug nach Hause erwischt, kommt es einem zu Gute, dass Hannover über das dichteste Taxi-Netz Europas verfügt, also noch vor Paris und London.



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