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Halle Saale als Universitätsstadt


Halle Saale Halle Saale Halle Saale


Kultur-, Wissenschafts- und Salzstadt Halle

Halle an der Saale, die einwohnermäßig größte Stadt Sachsen-Anhalts, liegt so weit am Rand des Bundeslandes, dass die nächstgrößere Stadt das sächsische Leipzig (ca. 30km südlich) ist. Doch hinter seinem berühmten Nachbar braucht sich Halle nicht zu verstecken: Im Jahr 2006 haben die 235.000 Einwohner ein besonderes Jubiläum zu feiern, denn die Stadt gedenkt mit einem Festival, das aus fast 300 Veranstaltungen besteht, seiner 1200-jährigen Geschichte. In Halles sehr gut erhaltener Altstadt sind die Spuren dieser Geschichte noch zu erkennen. Dass Halle einmal Salzstadt war und seine Salzquellen ihm im späten Mittelalter zu großem Reichtum verholfen haben, feiern die Bürger erst seit 1995 mit dem jährlichen Salzfest im September. Heute hat die Technologie die Bedeutung des Salzes in Halle eingenommen. Mit dem Technologiepark weinberg campus ist ein modernes, wirtschaftsnahes Forschungszentrum entstanden sowohl für die Universität als auch für Unternehmen und außeruniversitäre Forschungsinstitute. Geforscht wird hier unter anderem in der Bio-, Nano-, und Umwelttechnologie.

Die Hochschulen

Mit etwa 19.000 Studenten ist die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg die größte in Sachsen-Anhalt. Durch die Verbindung zweier Hochschulen aus dem 16. und 17. Jh. zur MLU blickt sie außerdem auf eine lange Geschichte zurück, die sie eng mit der Stadt verbunden hat. Viele der Institute haben ihren Sitz heute in historischen Gebäuden und sind über die gesamte Innenstadt verteilt zu finden, was Halle ein sehr lebendiges Stadtbild verleiht. Innerhalb der 7 Fakultäten (Theologische, Juristische, Wirtschaftswissenschaftliche, Medizinische, Landwirtschaftliche, Philosophische und Naturwissenschaftliche Fakultät) können zahlreiche Fächer belegt werden, wobei ein Großteil bereits auf das BA/MA-System umgestellt wurden.
Neben der Universität hat Halle mit Burg Giebichenstein noch eine sehr international ausgerichtete Hochschule für Kunst und Design, an der etwa 950 Studenten eingeschrieben sind.
Eine weitere Hochschule ist die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina.

Die Hochschulen

Die Uni zu Halle Saale ist mit 10 möglichen Studiengängen und ca. 3.800 Studierenden recht überschaubar, dafür ist aber auch ein engerer Kontakt und Austausch zwischen Dozent und Student möglich. Ein Schwerpunkt wird im Bereich Pädagogik und vor allem in den Lehrgangsstudiengängen gesetzt. Stolz ist die Hochschule vor allem auf den engen Bezug zur Syddansk-Universität in Dänemark, der besonders auch wegen der kurzen Entfernung gepflegt wird. Auf Praxisbezug und die Ausweitung der bildungs- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge wird besonderer Wert gelegt (Auf dem Campus 1). Die Halle Saaleer FH stellt aktuell rund 2.800 Studenten ein breit gefächertes Angebot an wirtschaftswissenschaftlichen sowie natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zur Verfügung. Angenehm ist, dass sich Uni und FH auf einem Campuskomplex befinden. So können die verschiedenen Fachbereiche effizienter miteinander kooperieren und auch die Studenten haben einen besseren Kontakt zueinander. Attraktiv könnte für Nicht-Abiturienten auch das Probestudium sein. Bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen kann dann ein Hochschulstudium möglich werden.

Sehenswertes

- Die Marktkirche, Wahrzeichen der Stadt Halle, ist nicht nur stolz auf den Besitz der Totenmaske Luthers. Die Außenansicht der Kirche ist nämlich schon durch seine Portraits berühmt geworden: Der Künstler Lyonel Feininger schuf in den 30er Jahren mehrere Bilder von dieser und anderen Kirchen in Halle, unter anderem dem Dom und der Marienkirche.
- Die Burg Giebichtenstein kann auch mit Führungen besichtigt werden.
- Moritzburg, eine aus dem 15. Jh. stammende Burg, heute Sitz des Städtischen Museums für Kunst und Kunstgewerbe.
- Der „Kühle Brunnen“ stammt aus der Renaissance und diente nur dem Zweck der Muße und des leiblichen Wohls.
- Im Händel-Haus, Geburtsort des Barock-Komponisten, sitzt heute das Musikmuseum der Stadt.

Studentenleben

Für Studenten ist das Wohnen auch in Zentrumsnähe durchaus bezahlbar. Wer lieber ins Wohnheim ausweichen möchte, hat die Auswahl zwischen 11 universitären Wohnanlagen mit Apartments und Zimmern in verschiedenen Preiskategorien.
Wo man auch wohnt – die nächste Bar ist garantiert nicht weit. Ob historische Gaststätten, Szenetreffs oder Nachtbars, traditionelle oder internationale Küche, es kommt jeder auf seine Kosten! Wer’s ruhiger mag, hält sich ans große Kino- oder Theaterangebot. Tagsüber lässt es sich in der grünen Stadt gut entspannen; der zentrumsnahe Kulturpark Peißnitz lädt zum Spazierengehen und Ausspannen ein.

Typisch Halle Saale

Was machte man damals mit so viel Salz? Zum Beispiel einen Salzkrustenbraten! Dieses oder andere mit dem Salz verbundene Originalrezepte sind noch auf einigen Speisekarten zu finden und können auf einem kulinarischen Streifzug durch die Stadt gekostet werden – den Spuren des Salzes kann man sich eben auf verschiedene Weise nähern!



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