Studentenpilot.de - das Portal für Studenten
20 1 2 21 15 3 4 5 6 16 8 7

Home / Studium / Uni-Städte / Universitätsstadt Frankfurt am Main
Besuch auch unseren Medien-Partner:
Studi-Info.de

Frankfurt am Main als Universitätsstadt


Frankfurt am Main Frankfurt am Main Frankfurt am Main


Bankenmetropole, Stadt der Anzugträger, Börsen- und Messestadt

Frankfurt ist eine Stadt voller Superlative. Hier befindet sich das dichteste Bankennetz der Welt, die viertgrößte Börse der Welt, der zweitgrößte europäische Flughafen sowie das höchste Hochhaus Europas. Schlendert man zwischen den Wolkenkratzern herum, fühlt man sich ein wenig wie in den Vereinigten Staaten. Die Frankfurter Skyline ist zumindest in Deutschland einmalig und der Hauch von Manhattan, der einen hier umgibt, hat der Stadt auch den Namen Mainhattan eingebracht. Das Gebäude der Commerzbank, von Stararchitekt Sir Norman Foster entworfen, ist mit 258 Metern das höchste Bürogebäude Europas. Allerdings weist Frankfurt auch eine sehr hohe Kriminalitätsrate auf, sogar eine der höchsten der Bundesrepublik. Im Bahnhofsviertel sollte man sich auch nicht unbedingt zu lange aufhalten, hier hängen schräge Vögel und Junkies herum und das Rotlichtmilieu ist nicht weit.
In der Stadt der Anzugträger werden Tag für Tag riesige Mengen an Geld umgesetzt, mehr als 40% der Frankfurter Beschäftigten haben in irgendeiner Weise mit Geld und Finanzen zu tun. Die hessische Großstadt am Main ist u.a. Sitz der deutschen Bundesbank und der europäischen Zentralbank, insgesamt haben hier rund 315 Banken ihren Sitz, darunter 177 ausländische. Auffällig ist allerdings, dass viele der hier Arbeitenden nicht in Frankfurt wohnen, sondern tagtäglich pendeln. Frankfurt ist nämlich relativ häßlich.
Die Stadt hat rund 650 000 Einwohner, wobei fast jeder Dritte Frankfurter keinen deutschen Pass besitzt. Zum ersten Mal erwähnt wurde die Stadt im Jahr 794. Frankfurt war Schauplatz einiger wichtiger historischer Ereignisse, so war es z.B.die Krönungsstadt der meisten deutschen Könige. Außerdem befindet sich in Frankfurt der Tagungsort der ersten frei gewählten deutschen Nationalversammlung, die Paulskirche. Im März 1849 wurde hier die erste Verfassung verabschiedet, die zwar nie in Kraft trat, aber als Vorbild für alle folgenden gilt. Frankfurt hatte vor dem zweiten Weltkrieg die größte Altstadt Deutschlands, die aber während des Krieges zum größten Teil zerstört wurde.
Der berühmteste Frankfurter Bürger dürfte mit Abstand Johann Wolfgang von Goethe sein, der hier am 28. August 1749 geboren wurde und in seiner Geburtsstadt z.B. „Die Leiden des jungen Werther“ verfasste. Wie könnte man also eine Einleitung über Frankfurt besser beenden als mit einem Zitat des berühmten Dichters: "Wenn mich jemand früge, wo ich mir den Platz meiner Wiege bequemer, meiner bürgerlichen Gesinnung gemäßer oder poetischen Ansicht entsprechender denke, ich könnte keine liebere Stadt als Frankfurt nennen.” (J.W.v.Goethe)

Die Hochschulen

In Frankfurt befinden sich insgesamt 6 Hochschulen mit zusammen fast 48 000 Studenten. Die 1914 gegründete Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, an der ca. 37 000 Studierende eingeschrieben sind, zählt zu den zehn größten Hochschulen Deutschlands. Sie brachte den ersten eigenständigen Lehrstuhl für Soziologie hervor. Am Institut für Sozialforschung lehrten so bekannte Leute wie Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas. Erwähnenswert ist auch, dass das gesamte Institut während des zweiten Weltkrieges nach New York emigrierte und in den 50er Jahren wieder zurück kehrte. Daneben gibt es noch die Fachhochschule, die Hochschule für Bankwirtschaft, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, die Philosophisch-Theologische Hochschule St. Georgen und die Staatliche Hochschule für Bildende Künste.

Sehenswertes

unbedingt ansehen sollte man sich:


- den Palmengarten in der Siesmayerstraße 61, hier gibt’s exotische Pflanzen, Palmen, Liegewiesen und viele Gewächshäuser
- den Römer, das alte Rathaus
- den gotischen Dom mit seinem 95 Meter hohen Turm
- die klassizistische Paulskirche am Paulsplatz, in der 1848-1849 die erste deutsche Nationalversammlung tagte
- Goethes Geburtshaus am Großen Hirschgraben 23, wobei das Original im Krieg zerstört wurde, aber wieder orginalgetreu rekonstruiert wurde
- die Schirn Kunsthalle (am Römerberg), hier finden Wechselausstellungen zu allen möglichen Stilen und Epochen statt
- das Städelsche Kunstinstitut (Museumsufer), hier hängt Tischbeins bekanntes Gemälde
- Goethe in der Campagna“, ansonsten Malerei vom 14. Jh bis zur Gegenwart (u.a. Dürer, Rembrandt)

Studentenleben

Typische Studentenkneipen sind in Frankfurt zwischen all den Schicki-Micki Bars für Bänker und Geschäftsleute schwer auszumachen, aber es gibt sie. Sehr beliebt zum Ausgehen oder Bummeln ist z.B. die gesamte Bergerstraße und deren Umgebung. Leckere Cocktails gibt es auch in der Sandbar in der Sandstraße 6 oder im Joe Penas direkt am Campus, in der Robert-Mayer-Straße. Dort ist eigentlich immer viel los und im Sommer kann man auch draußen sitzen. Wer einmal eine phänomenale Sicht auf Frankfurt genießen möchte, sollte sich in die Maintower Bar (Neue Mainzer Str. 52-58) begeben. Hier kann man in 200 Meter Höhe, im 53. Stock des vierthöchsten Wolkenkratzers der Stadt, gemütlich einen Cocktail schlürfen und dabei durch die bis zum Fußboden reichende Rundumverglasung Frankfurt aus der Vogelperspektive betrachten. Zum Essen sollte man sich in die Große Bockenheimer Straße, auch „Fressgass“ genannt, begeben. Hier befinden sich am laufenden Band Lokale und Cafés.
Zum Shoppen sollte man die Zeil herunter bummeln, die umsatzstärkste Einkaufsstraße Deutschlands. An der Frankfurter Einkaufsmeile befinden sich u.a. Saturn, Kaufhof und H&M. Die Goethestraße ist dagegen nur etwas für gutbetuchte, aber allemal gut zum Leute gucken.
Der Frankfurter Wohnungsmarkt gehört zu einem der teuersten in Deutschland. Im Westen der Stadt befindet sich der Stadtteil Bockenheim, in dem viele Studenten wohnen, weil hier die Uni liegt. Das Westend ist schick und teuer.

Typisch Frankfurt am Main

Frankfurt ist besonders als Messestadt bekannt, hier finden jedes Jahr ca. 40 Messen statt, z.B. die Frankfurter Buchmesse und die IAA.
Es gibt in Frankfurt einige einmalige Veranstaltungen, dazu gehört sicher auch das „Tuesday Night Skating“. Von März bis Oktober zieht sich jeden Dienstag ein langer, rollender Bandwurm durch die Innenstadt. Dann wird die Gegend um das Sachsenhäuser Ufer zum Skaten gesperrt und eine bunte Mischung von Leuten aller Alters- und Berufsklassen skatet durchs abendliche Frankfurt. Vom Deutschherrnufer aus geht es ab 20.30 Uhr 30 km durch die Stadt, vorbei an Main und Hochhäusern, begleitet von einer Polizeieskorte. Bis zu 6000 Personen nehmen im Schnitt teil.
Typisch für Frankfurt ist auch die grüne Sauce, in der ca, 10 Kräuter enthalten sind. Das Rezept ist über 2000 Jahre alt und stammt von den Römern. Nach Frankfurt „importiert“ wurde es um 1700, einer der größten Fans der grünen Sauce war Goethe. Getrunken wird in Frankfurt das „Nationalgetränk“ Apfelwein, auch Ebbelwoi genannt.
Ansonsten muss an dieser Stelle noch der hessische Dialekt erwähnt werden. Ein wenig gewöhnungsbedürftig sind Ausdrücke wie „babbele“ für sprechen oder die manchmal etwas merkwürdige Aussprache schon. Aschenbecher heißt „Aschebescher“ und Zuckerschnecke „Zuggerschneggsche“, nur um zwei Beispiele zu nennen.



      LINKS
Frankfurt.de, offizielle Homepage der Stadt mit touristischen Informationen, aktuellen
Hinweisen und Bürgerservice



Bookmark and Share
Anzeigen








XING - Das professionelle Netzwerk




Über uns | Werbung | Studenten-Shop | Partnernetzwerk | Impressum & Datenschutzerklärung

Copyright 2014 Aschendorff Verlag GmbH & Co. KG