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Flensburg als Universitätsstadt


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Das Tor zum Norden

Moin-Moin“, so begrüßt man sich hier im hohen Norden zu jeder Tageszeit. Flensburg liegt unbestritten in einer attraktiven Umgebung. Die Flensburger Förde, die Ostsee und unweit gelegen die Nordsee bieten den rund 85.000 Einwohnern ein beneidenswert schönes Freizeitareal. Salzige Meeresluft den ganzen Tag, denn der nördlichste deutsche Hafen liegt direkt vor der Haustür. Früher war das über 700 Jahre alte Flensburg eine der bedeutendsten Handelsstädte, vor allem im Bezug zu den skandinavischen Ländern. Auch heute ist die Verbindung mit Dänemark ungebrochen, vor allem im Grenzgebiet vermischen sich beide Kulturen und beeinflussen sich in ihrer Lebensart. Hier herrscht ein Miteinander. Die gemeinsame Geschichte dieser beider Länder beginnt im 16.Jh., als Flensburg unter dänischer Krone zur wichtigsten Hansestadt für Dänemark und Norwegen aufsteigt. Zu Anfang des 19. Jh. artet die Frage nach der Nationalität in einen Krieg aus. Erst ab 1871 gehört Schleswig-Holstein zu Deutschland und seit 1920 besteht die heutige Grenze, Flensburg avanciert zur Grenzstadt. Bekannt ist die Stadt für ihren Rum. Im ehemaligen unterirdischen Zolllager befindet sich heute Deutschlands einziges Rum-Museum und jährlich findet die große Rum-Regatta statt. Flensburg wird von vielen als die Perle des Nordens bezeichnet und diese Attraktivität ist wirklich nicht von der Hand zu weisen.

Die Hochschulen

Die Uni zu Flensburg ist mit 10 möglichen Studiengängen und ca. 3.800 Studierenden recht überschaubar, dafür ist aber auch ein engerer Kontakt und Austausch zwischen Dozent und Student möglich. Ein Schwerpunkt wird im Bereich Pädagogik und vor allem in den Lehrgangsstudiengängen gesetzt. Stolz ist die Hochschule vor allem auf den engen Bezug zur Syddansk-Universität in Dänemark, der besonders auch wegen der kurzen Entfernung gepflegt wird. Auf Praxisbezug und die Ausweitung der bildungs- und wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge wird besonderer Wert gelegt (Auf dem Campus 1). Die Flensburger FH stellt aktuell rund 2.800 Studenten ein breit gefächertes Angebot an wirtschaftswissenschaftlichen sowie natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen zur Verfügung. Angenehm ist, dass sich Uni und FH auf einem Campuskomplex befinden. So können die verschiedenen Fachbereiche effizienter miteinander kooperieren und auch die Studenten haben einen besseren Kontakt zueinander. Attraktiv könnte für Nicht-Abiturienten auch das Probestudium sein. Bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen kann dann ein Hochschulstudium möglich werden.

Sehenswertes

- Nordertor: Dieses einzige erhaltene Stadttor in Schleswig, bildet das Wahrzeichen Flensburgs. Es wurde 1595 erbaut und markierte für 200 Jahre die nördliche Begrenzung der Stadt. Gleich daneben befindet sich die Phänomenta, das Haus der Wissenschaften und Experimente zum Anfassen.
- Südermarkt: Auf dem um 1300 angelegten Markt befindet sich der älteste Wochenmarkt von Schleswig-Holstein. Außerdem gibt es dort das alte Pastorat und den Grogkeller zu besichtigen. Der Nordermarkt bildet das Gegenstück hierzu.
- Schifffahrtsmuseum: Dieses Museum ist ein Muss, wenn man schon einmal den hohen Norden besichtigt. Hier am Museumshafen bekommt der Besucher detailgetreue Schiffsmodelle, Seefahrkarten, Gallionsfiguren und vieles mehr geboten. Des Weiteren wird man über die Schifffahrtsgeschichte bis ins Mittelalter zurück aufgeklärt.
- Rote Straße: DIE historische Altstadtgasse in Flensburg. Neben einem großen Straßenfest in Sommer besticht die Gasse mit Antiquitäten, Galerien, Designerläden und alten Kaufmannshöfen
- Flensburger Brauerei: Das Flensburger Bier ist weit bekannt und deshalb lohnt sich sicherlich auch ein Besuch in der hauseigenen Brauerei. Natürlich darf auch probiert werden.

Studentenleben

Welcher Student sollte sich in dieser malerischen Umgebung nicht wohl fühlen? Alle Wasserratten zieht es zum Meer, vor allem weil hier neben der schönen Meeresluft auch der Wassersport ganz groß geschrieben wird. Ob Segeln Kanu fahren oder einfach nur an einem der Sandstrände Schwimmen gehen- alles ist möglich. Abgesehen davon hat Flensburg auch im studentischen Bereich viel zu bieten, z.B. der Austausch mit der Partneruniversität in Dänemark. Man kann sich dieser Landessprache annähern und genießt in Flensburg selbst noch den Faktor der Multikulturalität. Der Wohnungsmarkt ist durch die relativ kleine Uni nicht überlastet und mit einer Durchschnittsmiete von ca. 190 € pro Monat für ein WG-Zimmer auch im Rahmen. Hält man es in der Wohnung am Schreibtisch mal nicht mehr aus, so bietet die Stadt einige schöne Party-Locations, wie z.B. den „Speicher“ (Schiffbrücke 32) an. In dieser Gegend befinden sich auch mehrere nette Kneipen und Cafés wie das „Grisou“ oder die „Great Bar“. Flensburg ist eine sehr lebenswerte Stadt, in der man sich zu Hause fühlen kann.

Typisch Flensburg

… für die Stadt ist wohl das allseits bekannte Flensburger Pilsener, der Rum, die Dänen und nicht zuletzt die gefürchtete „Verkehrssünderkartei. Der Bügelverschluss öffnet sich, es macht „plop“ und nun folgt der vertraute Spruch: Flensburger- das flenst! So wird das Bier überall vermarktet und ist auch in der Stadt selber absolute Pflicht. Es ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu genießen und neugierigen Besuchern bleibt auch ein Besuch in der Brauerei nicht verwehrt. Mindestens genauso bekannt ist Flensburg für seinen Rum, ja es wird sogar als „Rum-Stadt“ bezeichnet. Diese Spirituose ist damals mit den Seefahrern in die Stadt gekommen und erfreut sich auch heute noch gleich bleibender Beliebtheit. In allen Gaststädten steht dieses Getränk ganz oben auf der Liste, und wird zuweilen auch in Form des traditionell warmen „Grog“ genossen. Natürlich soll Flensburg nicht als Stadt mit überdurchschnittlichem Alkoholgenuss dargestellt werden, aber als ehemalige Handelsstadt stehen selbstverständlich auch solcherlei Waren auf der Liste. Wie bereits erwähnt steht die Stadt in engem Kontakt mit den Dänen. Als Grenzstadt bekannt, leben auch viele Auswärtige dort und unten am Hafen sind Unterhaltungen auf dänisch, sowie Zeitungen und Spezialitäten aus diesem Land Gang und Gebe. Negative Erfahrungen hat wohl schon so mancher mit der „Verkehrssünderkartei“ anhand von unbeliebten Punkten gemacht. Leider ist die Stadt auch dafür bekannt und löst bei vielen unangenehme Assoziationen aus.



      LINKS
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Flensburg Online, das unabhängige Internet-Magazin aus der Fördestadt an der dänischen Grenze in Schleswig-Holstein.



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