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Erfurt als Universitätsstadt
Die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen hat 202.590 Einwohner (Stand 2005). Zudem ist sie eine offizielle Universitätsstadt. 742 wurde die Stadt zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Damals handelte sich bei der Stadt noch um eine alte germanische und slawische Siedlung. Heute erblickt man schon von weitem das Wahrzeichen der Stadt: Das Ensemble von Dom und Severikirche auf dem Domplatz. Um die Kirchen zu erreichen, muss man zunächst rund 70 Stufen bezwingen. Doch der Weg lohnt sich. Oben angekommen, wird man von der Gloriosa, der im Jahre 1497 gegossenen, mittelalterlichen Glocke des Domes, „empfangen“. Sie ist die größte, freischwingende, aus dem Mittelalter stammende Glocke, Europas. Neben dem Dom und der Severikirche, prägen besonders die 216 Brücken und 50 Türme (darunter Pfarrkirchen und Klöster) das Stadtbild. Darüber hinaus befinden sich in Erfurt noch die Fernseh- und Radioanstalten: MDR, (das Landesstudio des) ZDFs und der KiKa. Die Hochschulen An der, im Jahre 1392 gegründeten, Universität in Erfurt sind zurzeit rund 3.722 Studenten eingeschrieben. Die Fachhochschule in Erfurt, ist mit 4.267 eingeschriebenen Studenten, die größte und beliebteste Fachhochschule in ganz Thüringen. Und das, obwohl sie erst vor fünfzehn Jahren, nämlich 1991, gegründet worden ist. Darüber hinaus gibt es in Erfurt noch das Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien sowie die Adam-Ries-Fachhochschule. Sehenswertes
Studentenleben Was die Ausgehmöglichkeiten in Erfurt betrifft, so gilt hier: Weniger ist mehr. Denn die Stadt wimmelt zwar nicht von Clubs und Bars, dafür gibt es ein paar besonders schöne Adressen. Dazu gehört ohne Zweifel das „Studentenzentrum Engelsburg“. Das in der Allerheiligenstraße 20 /21 gelegene Kulturzentrum bietet ein abwechslungsreiches Programm, von Konzerten bis hin zu Kabarett und „beherbergt“ einen Veranstaltungskeller, das „Café DuckDich“ und das Bistro „Das Steinhaus“ in seinen Gemäuern. Da das Ambiente durchgehend rustikal gehalten ist, wirkt es überall modern und gemütlich. Ob im Biergarten, dem Vortragskeller oder in der ausgefallenen Weinstubendisco „Die Engelsburg“ ist perfekt zum Abfeiern. Eine ganz andere Atmosphäre empfängt einen dagegen, wenn man die Pforte des „Übersee“ überschreitet. Die Cocktailbar, in der Kürschnergasse 8 am Wenigemarkt, ermöglicht seinen Besuchern eine kleine Reise in die Karibik. Abgerundet wird das Angebot durch exotische Drinks und kulinarische Genüsse. Sonntags gibt’s zudem die Möglichkeit zu Brunchen und Werktags warten lustige Specials, wie der Bier-Tag (Donnerstag) oder der Cuba-Tag (Montag). Die In-Disco schlechthin, ist das „SPOT“. Die, Zum Nordstrand 10, gelegene Großraum-Discothek, wartet stets mit coolen Events, wie House- oder Blackmusic-Parties auf und lässt die Platten von bekannten DJ-Größen, wie zum Beispiel MC René, höchstpersönlich auflegen. Mit dem Anger, dem Einkaufs-Boulevard und dem (T.E.C.), dem Thüringer Einkaufs Centrum, lädt Erfurt darüber hinaus zum ausgiebigen Einkaufsbummel ein. Typisch Erfurt Die Erfurter sind auch unter dem Namen „Puffbohnen“ bekannt. Dieser Name geht auf das, im Mittelalter auf den Erfurter Feldern angebaute, Nahrungsmittel zurück. Angeblich trug jeder Erfurter immer ein paar Puffbohnen bei sich, um unterwegs davon naschen zu können. Noch heute erhält, jedes in Erfurt geborene Kind, daher eine kleine Plüsch-Puffbohne, als Geschenk. Zudem kommen, sowohl die bekannte Thüringer Bratwurst, die mit Born-Senf gegessen wird und der Weihnachtsstollen, Erfurter Schnittchen, aus Erfurt. LINKS |
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