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Dortmund als Universitätsstadt


Dortmund Dortmund Dortmund


Heimat von Bier und Kohle im Umbruch

Mit 590 000 Einwohnern ist Dortmund die sechstgrößte Stadt Deutschlands und hat sich mit seinen mehr als 1100 Jahren als „Herz Westfalens“ etabliert. Seit 2001 die Bergwerke dicht gemacht haben, muss sich Dortmund jedoch wieder einmal neu definieren. Letztes Mal hatte die Zerstörung des Zweiten Weltkriegs nicht viel übrig gelassen, und die Stadt musste sich von Grund auf erneuern. Mehr und mehr kristallisiert sich nun Dortmunds neue Stellung als Informatikstadt mit hohem Forschungs- und Entwicklungspotential und als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Westfalens heraus. Dortmund entstand aus einem karolingischen Königshof und wurde ursprünglich zum Schutz des Hellwegs erbaut. 1240 erhielt die Stadt einen starken Befestigungsring und entwickelte sich fortan mehr und mehr zur Stadt des Bergbaus, Stahls und Biers. Im Zuge des Zweiten Weltkriegs wurden 90% der Innenstadt zerstört.

Die Hochschulen

Die Universität Dortmund hat ca. 25 600 Studierende, wovon rund 2600 aus dem Ausland kommen. Weitere 10 000 besuchen die Fachhochschule und die
International School of Management. Während die Dortmunder Hochschulen sonst eher im Mittelfeld liegen, spielen sie in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern in der ersten Liga mit. Eine weitere Besonderheit ist die H-Bahn, die erste Hochbahn ohne Führer. Sie wurde eingeführt, um die Studis von einem Campusgelände auf das andere zu transportieren, Campus Nord und Campus Süd liegen nämlich ganze zwei Kilometer auseinander. Da Dortmund der Sitz der ZVS (der zentralen Vergabestelle für Studienplätze) ist, werden den Schulen hier die Studenten auch so schnell nicht ausgehen.

Sehenswertes

- Museum am Ostwall: beeindruckende Sammlung von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts, darunter fast 200 Werke des deutschen Expressionismus.
- Brauereimuseum
- Im Verlauf des ehemaligen Befestigungsrings ist die Innenstadt von Wallstraßen umgeben. Deren Mittelpunkt ist der Alte Markt. Nicht weit von hier entfernt, nordöstlich, findet man die
- evangelische Reinoldikirche, deren 104m hoher Turm als Wahrzeichen Dortmunds gilt
- Westfälisches Industriemuseum Zeche Zollern II/IV: die im Jugendstil erbaute, stillgelegte Zeche, die noch heute in der Maschinenhalle die für den damaligen Zechebetrieb notwendigen
- Maschinen im Originalzustand vorweisen kann
- Westfalenhalle I: Messe- und Eissportzentrum, Westfalenstadion
- Der Florianturm, ein 212m hoher Fernsehturm, gilt als eines der Wahrzeichen Dortmunds

Studentenleben

Viele der Dortmunder Studenten wohnen nicht direkt in Dortmund, sondern fahren nach Vorlesungsschluss nach Hause in einen der umliegenden Orte. Das hat positive und negative Konsequenzen. Ersteres wird durch die entspannte Lage auf dem Wohnungsmarkt deutlich. Die neuen Studentenwohnheime bieten WG-Zimmer in direkter Nähe von Uni und Fachschulen schon ab 170 Euro inkl. Internetstandleitung an. Wohnt man hier, umgeht man den negativen Effekt der vielen Heimfahrer. Während es sonst im Dortmunder Nachtleben nämlich oft eher mau aussieht, ist man hier mitten im studentischen Trubel: Wohnheimkneipen, Uni-Parties, etc. Wer sich mit Wohnheimen nicht anfreunden kann, findet auch in der Innenstadt günstigen Wohnraum. Bei Studenten besonders beliebt ist die Nordstadt mit ihren vielen alten Gründerzeithäusern mit den hohen Decken und farbenfrohen Fassaden. Das ehemalige Arbeiterviertel wird wegen des teilweise ein wenig verwahrlosten Zustands von den Bewohnern anderer Stadtteile etwas argwöhnisch beäugt, als soziales Sorgenkind sozusagen, aber Mieten ab 160 Euro und das reiche Angebot an Restaurants aller Nationen und Kneipen machen das mehr als wett. Insbesondere alternative Läden wie das Subrosa findet man hier. Ein wenig teuerer wird es im Kreuzviertel in der südlichen Innenstadt. Hier findet man schöne alte Straßenzüge und eine trendige Einwohnerschaft. Schöne Studententreffpunke in dieser Gegend sind das Café Schwarz, das Café Max, das Café Einstein, das Lousiana, der Platzhirsch, und für Irland-Fans ein Muss ist das Limerick’s. Viele Studenten zieht es auch auf ein paar Cocktails ins Atlantico. Wer sich mal wieder nach einer Tanzfläche sehnt ist im Soundgarden, in den Ruhr-Rock-Hallen und im Spirit an der richtigen Adresse. Edel wird es im Stadtpalais: hat man es an den Türstehern vorbei geschafft, kann es schon mal passieren, dass man unverhofft einen der Borussia-Spieler neben sich entdeckt. Beliebt ist Dortmund auch für seine recht preisgünstigen Einkaufsgelegenheiten. Bekannt sind der Westen- und der Ostenhellweg für ihre vielen guten Geschäfte. Speziell zum Kleider Kaufen ist aber auch die Brückstraße zu empfehlen. Dort gibt es auch jede Menge Restaurants und Café, um sich von den Strapazen des Einkaufens zu erholen.

Typisch Dortmund

Fußballfanatismus: Wenn die schwarz-gelben Kicker sich die Ehre im Stadion geben, sind die Straßen wie leer gefegt. Insbesondere seit der lokale Verein BV Borussia Dortmund 09 2002 Deutscher Meister wurde. Mit Sport nichts zu tun hat allerdings, dass Dortmund seinen eigenen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde hat Im Sommer findet hier auf dem Festival 'Let's DO it!' die größte Schaumparty der Welt statt. Und noch ein Rekord: zur Weihnachtszeit bietet Dortmund den größten zusammengesetzten Weihnachtsbaum der Welt.



      LINKS
Dortmund.de, offizielle Seite der Stadt Dortmund







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