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Bremen als Universitätsstadt


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Hansestadt und einer der größten Seehandelsplätze Deutschlands an der Weser

Bremen blickt auf eine 1.200 Jahre währende Geschichte zurück. Die wichtigsten Angelpunkte sind aber wohl 1358 der Eintritt in die Hanse und 1619 die Konstruktion der ersten Hafenanlagen. Bremen steigt zu einer florierenden Handelsstadt mit Verbindungen in die ganze Welt auf. Der Hafen als Hauptexportsplatz beginnt 1783 sogar den direkten Transatlantikhandel mit den USA. Heute ist Bremen immer noch als Welthafen sowie Welthandelsplatz in aller Herren Länder bekannt und beherbergt nach Hamburg Deutschlands zweitgrößten Hafen. Auch abseits dieser Haupteinnahmequelle hat die Stadt viel zu bieten. Nach den schweren Zerstörungen durch den 2.Weltkrieg und dem folgenden Wiederaufbau hat sich das Stadtbild stark verändert. Es gibt aber immer noch viele Bauzeugnisse der alten Zeit zu entdecken. Bremen vereinigt viele verschiedene Baustile in sich, die jeweils die Oberfläche der unterschiedlichen Viertel prägen. Insgesamt besteht die Stadt aus 5 Stadtbezirken mit 24 Stadtteilen, die sich auf 325qkm verteilen. Als selbständiges Land der Bundesrepublik teilt sich der Zwei-Städte-Staat Bremen in die Großstädte Bremen und Bremerhaven auf, mit jeweils 544.746 und 118.276 Einwohnern.1971 wurde die Universität gegründet, die bis heute wichtige Forschungseinrichtungen hervorgebracht hat und einen guten Ruf genießt. Auch die Kultur kommt nicht zu kurz, denn neben der Shakespeare-Company und dem Museum für deutsche Gegenwartskunst ist hier ebenso der Sitz der deutschen Kammerphilharmonie, die jährlich viele Besucher anzieht. Auch wenn den Bremern Ausgelassenheit, Leichtigkeit und Lebensfreude abgesprochen wird, so wissen sie doch zu feiern. Hier geht man dann „up'n Swutsch", vor allem wenn wieder die Zeit des Freimarktes, einem traditionellen Volksfest, angebrochen ist. Man muss die Bremer erleben, dann lässt sich auch das negative Image eines Miesepeters widerlegen. Hier im Norden sind die Menschen, wie die Natur und das Klima, auf den ersten Blick einfach ein bisschen rauer.

Die Hochschulen

DDie Universität Bremen hat sich trotz der späten Gründung im Jahre 1971 bereits etabliert. Heute nehmen ca. 22.000 Studierende das Angebot von rund 80 Studiengängen für sich in Anspruch, wobei der Schwerpunkt dieser Hochschule in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen sowie den sozial- und geisteswissenschaftlichen Fächern liegt. Auch in punkto Internationalität gibt es einiges vorzuweisen, denn es bestehen Kooperationen mit 200 ausländischen Universitäten. Neben der Lehre bildet die Uni eine Forschungsstätte für 1.570 Wissenschaftler, nicht umsonst ist Bremen mit 16 ansässigen Forschungsstätten als „Stadt der Wissenschaft 2005“ vorgeschlagen (Bibliothekstraße 1). Ebenso erwähnenswert ist der Sitz des deutschen Zentrums für Polarforschung im Alfred-Wegener-Institut Bremerhaven, für das extra am Polarkreis Messungen und Bodenproben durchgeführt werden (Am Handelshafen 12). Die maritime Lage der Stadt begünstigt den Standort für das Max-Planck-Institut für marine Mikrobiologie, mit der Gewichtung Umwelt-, Meeres- und Geowissenschaften (Celsiusstr. 1). sowie für das Zentrum für Marine Tropenökologie (Fahrenheitstraße 1).
Europaweit einzigartig ist der 146 Meter hohe Fallturm des Bremer Zentrums für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM), der für die Schwerelosigkeitsforschung dient. Neben der Universität bietet Bremen die Hochschule für Künste mit der Dreiteilung Kunst, Musik, Design; die private „International University“ und die FH Bremen, welche beide eine starke Gewichtung auf den Auslandsbezug legen.

Sehenswertes

- Marktplatz/Roland: Der Marktplatz, im Herzen der Stadt, beherbergt die ältesten Häuser Bremens und zwei wichtige Statuen. Der steinerne Roland ist 1404 erstellt worden und ist das Symbol für Freiheit und Recht. Außerdem wird den meisten das Abbild der Bremer Stadtmusikanten bekannt sein, die nach Bremen gezogen sein sollen, um hier ein neues Leben zu beginnen.
- Rathaus: Auch auf dem Marktplatz steht der gotische Backsteinbau des Rathauses. Es besitzt einen der vornehmsten Festsäle Deutschlands
- Böttcherstraße: Diese Prachtstraße darf als Gesamtkunstwerk bezeichnet werden, den sie besteht aus einer Ansammlung prachtvoller und alter Backsteinbauten. Man findet dort auch das Roselius-Museum mit einer Sammlung aus der Blütezeit hanseatischer Kaufmanns-Tradition.
- Schnoorviertel: Schönes Altstadtviertel mit kleinen verwinkelten Gässchen. Hier reihen sich Kneipen, Restaurants und Cafés aneinander.

Studentenleben

Die Universität ist äußerlich nicht gerade die attraktivste, aber es gehört ja noch soviel mehr zum Leben eines Studenten dazu. Die durchschnittliche private Monatsmiete ist mit 260 € zwar im höheren Bereich angesiedelt, dafür ist der Wohnungsmarkt aber sehr ausgelastet. Neben den oben genannten kulturellen Einrichtungen hat die Stadt natürlich auch etwas für die Freizeit zu bieten. Das Ostertorviertel ist das eigentliche Studentenviertel Bremens mit nette Kneipen und Cafés, in denen bis in die Nacht gefeiert wird. Zu empfehlen sind das „Easy“ und das „Cubanissimo“, ansonsten ist das „Aladin“ eine gute Location zum feiern, denn hier werden neben dem normalen Diskobetrieb auch Konzerte geboten.
Bremen gilt als Kaffeehauptstadt Deutschlands. Dieses allseits beliebte Getränk wurde durch die Seefahrt nach Bremen gebracht und hat sich etabliert. Nette Cafés sind z.B. das „Café Freitag“ und das „Juni“.

Typisch Bremen

… für „Bremn“ ist, neben der Angewohnheit die letzte Silbe eines Wortes zu verschlucken, einiges. An dieser Stelle sollen vier Eigenheiten dargestellt werden.
Jährlich im Oktober findet hier auf der Bürgerheide der „Freimarkt" statt. Dieses traditionelle Volksfest beschert den Bremern zwei durchfeierte Wochen und gilt, wie bei anderen der Karneval, als fünfte Jahreszeit. Natürlich darf dann auch das obligatorische Beck´s aus der stadteigenen Brauerei nicht fehlen. Benimmt sich jemand daneben, so bekommt er vielleicht den Spruch: „Das schickt sich nicht!“ zu hören. Freiherr von Knigge, der Verfechter des guten Benehmens, hat in Bremen gelebt und auch heute noch wird seiner gedacht.
Ein weiteres Gedenken gilt der Giftmörderin Gesche Gottfried. Ein Spuckstein markiert die Stelle ihrer Hinrichtung und so mancher Bremer bekundet noch heute sein Missfallen mit einer eindeutigen Geste.



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