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Berlin als Universitätsstadt


Berlin Berlin Berlin


Die Bundeshauptstadt

Die alte und neue Hauptstadt Deutschlands ist mit ihren rund 3,5 Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Viele halten Berlin darüberhinaus auch für die aufregendste Stadt der ganzen Bundesrepublik, vielleicht deshalb, weil die Metropole an der Spree nie still steht, weil hier Alt und Neu nebeneinander existieren, weil Berlin einfach am Puls der Zeit lebt. Auch wenn der Potsdamer Platz, lange die größte Baustelle Europas, mittlerweile fertiggestellt ist, wird in Berlin immer noch überall gebaut. Das „dicke B oben an der Spree“ -so die Band Seeed- verändert sich rasend schnell und ist im Moment schwer angesagt. Die Stadt an Havel und Spree ist riesig, ein wenig unübersichtlich und multikulturell, so ist Berlin z.B. die drittgrößte türkische Stadt der Welt.
Nach dem Ende des zweiten Weltkriegs war das Zentrum Berlins zu drei Vierteln zerstört, von den ehemals 4,3 Millionen Einwohnern lebten nur noch 2,8 Millionen in der Stadt. Berlin wurde dann unter den vier Besatzungsmächten aufgeteilt, 1961 wurde der Ostteil der Stadt durch den Mauerbau völlig abgeriegelt. Erst am 9. November 1989 öffneten sich die Grenzen wieder.
Von der Berliner Mauer, die die Stadt 26 Jahre lang trennte, sind heute nur noch Überreste zu sehen, z.B. in der Niederkirchnerstraße und von der Oberbaumbrücke an entlang der Spree. Dort steht noch ein 1300 Meter langer Abschnitt, der auf einer Seite bemalt wurde.
Berlin war immer schon Schauplatz großer historischer Momente, so erlebte die Stadt z.B. die Abdankung des Kaisers und die Ausrufung der Republik. Auch Kennedy's Rede aus dem Jahr 1963 mit seinem berühmten Ausspruch „Ich bin ein Berliner“, mit der er seine Solidarität mit West-Berlin ausdrückte, ist auf der ganzen Welt bekannt.

Die Hochschulen

Mit insgesamt 18 Hochschulen und zusammen mehr als 140 000 Studenten ist Berlin die größte Universitätsstadt Deutschlands.
Die Humboldt-Universität (HU) Berlin umfasst elf Fakultäten und ein breites Fächerangebot. Sie wurde 1809 durch eine Initiative Wilhelm v. Humboldts gegründet. Seit 1946 trägt sie auch seinen Namen. Das beeindruckende Hauptgebäude, 1748-1753 als Palais erbaut, steht direkt an Berlins bekanntester Straße "Unter den Linden". Rund 34 000 Studierende sind an der HU eingeschrieben. Mit der berühmten Charité hat die HU die größte medizinische Fakultät Europas.
1948 wurde die Freie Universität Berlin (FU) gegründet, von hier aus wurden in den 60er Jahren die Studentenproteste angeheizt. Heute hat sie rund 43 000 Studierende in 12 Fachbereichen und über 100 Instituten, wobei Sprachen, Geschichte, Recht und Wirtschaft die Schwerpunkte bilden.
Die dritte große Universität Berlins ist die Technische Universität (TU), im Westen der Stadt gelegen. Mit derzeit 27 700 Studierenden ist sie eine der größten Technischen Universitäten in Deutschland.
An der Berliner Universität der Künste (UdK) wird seit 1975 gelehrt, neben den einzelnen künstlerischen Fächern wie Bildende und Darstellende Kunst, Gestaltung und Musik kann man hier auch Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften studieren. Hier doziert Vivienne Westwood in Modedesign.
Neben diesen vier befinden sich in Berlin auch noch die Alice-Salomon-Fachhochschule, die ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule, die Evangelische Fachhochschule, die Fachhochschule für Technik und Wirtschaft, die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege, die Fachhochschule für Wirtschaft, die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“, die Katholische Fachhochschule, die Kunsthochschule Berlin-Weißensee, die Mediadesignhochschule für Design und Informatik, die OTA Hochschule, die Steinbeis-Hochschule und die Technische Fachhochschule.

Sehenswertes

Bei einer Stadtrundfahrt mit dem Bus erhält man eine schönen Überblick über die Sehenswürdigkeiten Berlins. Abfahrtsstellen: z.B. die Linien 216, 220 und 225 am Kurfürstendamm

unbedingt ansehen sollte man sich (nur eine Auswahl):
- den Reichstag (Platz der Republik), 1894 fertiggestellt und 1933 durch einen Brand teilweise zerstört; er wurde von Stararchitekt Sir Norman Foster modernisiert und 1999 feierlich wiedereröffnet. Aus der gläsernen Kuppel genießt man einen wunderbaren Blick über Berlin
- das Wahrzeichen der Stadt, das 1788-1791 erbaute Brandenburger Tor, das ein Symbol der deutschen Einheit darstellt. Während der Teilung der Stadt stand es mitten im Todesstreifen. Auf dem Boden auf der Westseite des Tors markiert heute eine rote Linie den ehemaligen Mauer-Verlauf
- die ca. 1400 Meter lange und 60 Meter breite Allee Unter den Linden, die vom Pariser Platz am Brandenburger Tor aus bis zur Schloßbrücke führt. Vor allem unter Friedrich dem Großen entstanden hier beeindruckende Prachtbauten, am Pariser Platz liegt z.B. das legendäre Luxushotel Adlon.
- die Museumsinsel mit dem Pergamonmuseum, das eine einmalige Antikensammlung (u.a. den Pergamonaltar von 180 v. Chr. und das Markttor von Milet aus dem Jahre 165 n. Chr.) beherbergt; außerdem das Alte und das Neue Museum
- den Potsdamer Platz mit seinen modernen, gläsernen Hochhäusern wie z.B. dem 130 Meter hohen Sony Center und den Alexanderplatz mit der Weltzeituhr
- Checkpoint Charlie (Südende der Friedrichstraße), den berühmten Grenzübergang an dem sich der alliierte Kontrollposten befand
- den Sitz des Bundespräsidenten, das klassizistische Schloß Bellevue von 1785 und Schloß Charlottenburg
- den Kurfürstendamm, kurz „Ku'Damm“, an dem sich auch die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche befindet
- das Ägyptisches Museum (Schloßstraße 70), in dem man die berühmte, um 1350 v. Chr. entstandene Büste von Nofrete bewundern kann

Studentenleben

Berlin hat ein Nachtleben, dass zumindest innerhalb Deutschlands ohne Konkurrenz ist. Zum Feiern gibt es also unendlich viele Möglichkeiten. Eine Kneipenmeile ist z.B. die Oranienburger Straße in Berlin-Mitte, vor allem in den Vierteln unmittelbar darum herum spielt sich das Studentenleben ab. Ansonsten informiert euch doch einfach selbst unter unserem Kneipen-, Café- und Discoguide.
Die Mieten in Berlin erscheinen auf den ersten Blick recht günstig, allerdings wird auch viel Schrott angeboten – z.B. Wohnungen mit Kohleofen etc. Unentbehrlich bei der Wohnungssuche und bei der Suche nach Veranstaltungen und Parties sind die Stadtmagazine Zitty und Tip.
Sehr gut zum Shoppen sind die verschiedenen Einkaufszentren z.B. am Potsdamer Platz oder an der Friedrichstraße. Sehenswert und gleichzeitig gut zum Shoppen sind auch die Hackeschen Höfe (Rosenthalerstraße 40/41 & Sophienstraße 6), ein großes Hofareal mit einer Mischnutzung durch Kunst, Kultur, Wohnen und Gastronomie. Unbedingt einmal hereinschauen sollte man ins KaDeWe (Tauentzienstraße 21-24). Das Kaufhaus des Westens ist fast 100 Jahre alt (2007 ist es soweit) und das größte Warenhaus in Europa.

Typisch Berlin

Allen Anfeindungen zum Trotz redet der echte Berliner immer noch frei nach Schnauze. Die "Berliner Schnauze" lebt weiter, auch wenn Goethe sie unsympathisch fand und viele sie einfach nur für falsches Deutsch halten. In Berlin ist ein Brötchen eine „Schrippe“ und man sagt „ick, det“ und „kiek mal“. Außerdem sind Berliner sehr direkt und pflegen auf den ersten Blick einen etwas rauen Umgangston. Typisch für die Stadt ist auch der Berliner Bär, das Wappentier der Stadt. Angefangen hat die Vorliebe zu Bären im Jahre 1280 mit dem ersten Siegelbären, heute schauen einen überall von Postkarten und Fahnen Bären an. Den lebendigen Stadtbären Tilo kann man sich im Köllnischen Park ansehen.



      LINKS
Berlin.de, offizielle Seite der Stadt Berlin
Berlin Tourist Information, Berlins offizielle Touristen Information



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