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Bamberg als Universitätsstadt


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Welt-Kulturerbe- und Bier-Stadt

Etwa 1000 Jahre hat die oberfränkische Stadt auf dem Buckel und wird aufgrund seines „buckligen“ Stadtbildes (Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln gebaut) auch das Fränkische Rom genannt. Die UNESCO würdigte 1993 die kunstvolle historische Altstadt Bambergs, indem sie sie zum Weltkulturerbe erklärte. Trotz seiner nur 70.000 Einwohner hat sich die Stadt im Norden Bayerns einen Namen als Kaiser- und Bischofsstadt, aber auch als Universitäts- und nicht zuletzt als Bierstadt! Die kulinarische Spezialität ist hier in Flüssigform vorzufinden: immerhin 10 (!) Privatbrauereien sind allein in Bamberg beheimatet, jede Menge weitere finden sich im Umland. Malerische Sehenswürdigkeiten vereinen sich mit einer jungen, dynamischen Bevölkerung und einer gesunden Portion an kulturellen und sportlichen Angeboten zu einem harmonischen und abwechslungsreichen Stadtbild. Bamberg ist zudem wichtiger Wirtschaftsstandort und sehr beliebt als Tagungsort, was sich an den etwa 1000 Zimmern aller Preislagen zeigt, in denen die zahlreichen Teilnehmer und Touristen Unterkunft finden.

Die Hochschule

1647 gegründet, später wieder aufgehoben, dann wieder erweitert und schließlich 1972 wieder gegründet – die Otto-Friedrich-Universität hat fast eine so lange Geschichte hinter sich wie die Stadt Bamberg selbst. Trotz mehrerer Wandlungen ist die Tradition als Universitätsstadt daher nie verloren gegangen; gleichzeitig trifft Traditionelles auf fortschrittliche Studienschwerpunkte.
Gut 9000 Studenten sind an der Hochschule eingeschrieben und verteilen sich auf die Hauptbereiche Geistes- und Kulturwissenschaften sowie Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Relativ jung ist noch die Fakultät Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik, die sich integrativ an die „alten“ Bereiche anbindet.
Der Fachbereich Soziale Arbeit (FH-Studiengang) wird mittelfristig an eine andere Hochschule verlagert; seit dem Wintersemester 05/06 werden keine Erstsemester mehr aufgenommen.

Sehenswertes

In Bamberg wimmelt es nur so von Sehenswürdigkeiten – einige Highlights sollte man jedoch nicht versäumen:
- Mittlerweile im barocken Stil thront eines der Bamberger Wahrzeichen, das aus dem 15. Jahrhundert stammende Rathaus, mitten in der durch Bamberg fließenden Regnitz. Es repräsentiert die damalige Herrschaftsgrenze zwischen dem bischöflichen Berg und der bürgerlichen Innenstadt
- Klein Venedig wird die ehemalige Fischersiedlung genannt, deren Häuser aus dem 19. Jahrhundert mittlerweile das Ostufer der Regnitz zieren und im Sommer Schauplatz für ein großes Volksfest sind
- Die wohl beeindruckendste aller Kirchen, der Kaiserdom St. Peter und Georg, ist mit seinen vier Türmen das dominierende Bauwerk der Altstadt. Die Grundsteinlegung durch den Kaiser Heinrich II. geht zurück bis ins Jahr 1004
- In der Bierstadt darf ein Brauereibesuch natürlich nicht fehlen – nach dem Besuch des Fränkischen Brauereimuseums erfrischt man sich am besten im hauseigenen Biergarten.
- Wer moderne Kunst mag, sollte sich auf den Skulpturenweg begeben, der 2001 mit dem Ankauf moderner Plastiken angelegt wurde

Studentenleben

Was das studentische Wohnen anbelangt ist die Stadt gut ausgestattet: das größte der Bamberger Wohnheime hat allein 566 Einzel- und Doppel Apartments, die bekommt man schon ab 135€ monatlich bekommt. Daneben bieten etwa 10 weitere Wohnanlagen Zimmer oder Apartments zu meist unter 200€ für Studenten.
Ausgefallene Szeneläden oder gemütliche Cafés – in Bambergs „schönster Einkaufsstraße“ findet ihr eine bunte Auswahl an Geschäften, und auch über den Rest der Stadt verteilt sich großzügig alles von Antiquitätenläden und Second-Hand Shops über Souvenirläden und große Einkaufszentren.
Wer in Bamberg abends weggehen will, hat die Qual der Wahl. Die nicht endend wollende Kneipenliste setzt sich aus traditionellen Weinlokalen und Bierstuben (z.B. Holzklause, Weinstube Zeis, Kachelofen) sowie moderneren oder auch mal schrägen Kneipen und Cafés (M-Lounge, Fischerei, Caipi-Keller. Später kann sogar im Hörsaal abgetanzt werden – die typische Studentendisko.

Typisch Bamberg

Vielleicht sollte man hier eher sagen, DASS Bamberg typisch ist – und zwar für eine deutsche Stadt, wie man sie sich als Fremder vorstellen könnte. Die gut erhaltene Altstadt – eben ein Weltkulturerbe – ein allgemein idyllisches Stadtbild und die enorm hohe Bierpräsenz könnten fast vergessen lassen, dass man sich mittlerweile in einer gleichzeitig modernen Stadt befindet, die auch moderne Kunst und fortschrittlicher Forschung interessiert ist.

Sehenswertes

- Nordertor: Dieses einzige erhaltene Stadttor in Schleswig, bildet das Wahrzeichen Bambergs. Es wurde 1595 erbaut und markierte für 200 Jahre die nördliche Begrenzung der Stadt. Gleich daneben befindet sich die Phänomenta, das Haus der Wissenschaften und Experimente zum Anfassen.
- Südermarkt: Auf dem um 1300 angelegten Markt befindet sich der älteste Wochenmarkt von Schleswig-Holstein. Außerdem gibt es dort das alte Pastorat und den Grogkeller zu besichtigen. Der Nordermarkt bildet das Gegenstück hierzu.
- Schifffahrtsmuseum: Dieses Museum ist ein Muss, wenn man schon einmal den hohen Norden besichtigt. Hier am Museumshafen bekommt der Besucher detailgetreue Schiffsmodelle, Seefahrkarten, Gallionsfiguren und vieles mehr geboten. Des Weiteren wird man über die Schifffahrtsgeschichte bis ins Mittelalter zurück aufgeklärt.
- Rote Straße: DIE historische Altstadtgasse in Bamberg. Neben einem großen Straßenfest in Sommer besticht die Gasse mit Antiquitäten, Galerien, Designerläden und alten Kaufmannshöfen
- Bamberger Brauerei: Das Bamberger Bier ist weit bekannt und deshalb lohnt sich sicherlich auch ein Besuch in der hauseigenen Brauerei. Natürlich darf auch probiert werden.

Studentenleben

Welcher Student sollte sich in dieser malerischen Umgebung nicht wohl fühlen? Alle Wasserratten zieht es zum Meer, vor allem weil hier neben der schönen Meeresluft auch der Wassersport ganz groß geschrieben wird. Ob Segeln Kanu fahren oder einfach nur an einem der Sandstrände Schwimmen gehen- alles ist möglich. Abgesehen davon hat Bamberg auch im studentischen Bereich viel zu bieten, z.B. der Austausch mit der Partneruniversität in Dänemark. Man kann sich dieser Landessprache annähern und genießt in Bamberg selbst noch den Faktor der Multikulturalität. Der Wohnungsmarkt ist durch die relativ kleine Uni nicht überlastet und mit einer Durchschnittsmiete von ca. 190 € pro Monat für ein WG-Zimmer auch im Rahmen. Hält man es in der Wohnung am Schreibtisch mal nicht mehr aus, so bietet die Stadt einige schöne Party-Locations, wie z.B. den „Speicher“ (Schiffbrücke 32) an. In dieser Gegend befinden sich auch mehrere nette Kneipen und Cafés wie das „Grisou“ oder die „Great Bar“. Bamberg ist eine sehr lebenswerte Stadt, in der man sich zu Hause fühlen kann.

Typisch Bamberg

Typisch für die Stadt ist wohl das allseits bekannte Bamberger Pilsener, der Rum, die Dänen und nicht zuletzt die gefürchtete „Verkehrssünderkartei. Der Bügelverschluss öffnet sich, es macht „plop“ und nun folgt der vertraute Spruch: Bamberger- das flenst! So wird das Bier überall vermarktet und ist auch in der Stadt selber absolute Pflicht. Es ist in verschiedenen Geschmacksrichtungen zu genießen und neugierigen Besuchern bleibt auch ein Besuch in der Brauerei nicht verwehrt. Mindestens genauso bekannt ist Bamberg für seinen Rum, ja es wird sogar als „Rum-Stadt“ bezeichnet. Diese Spirituose ist damals mit den Seefahrern in die Stadt gekommen und erfreut sich auch heute noch gleich bleibender Beliebtheit. In allen Gaststädten steht dieses Getränk ganz oben auf der Liste, und wird zuweilen auch in Form des traditionell warmen „Grog“ genossen. Natürlich soll Bamberg nicht als Stadt mit überdurchschnittlichem Alkoholgenuss dargestellt werden, aber als ehemalige Handelsstadt stehen selbstverständlich auch solcherlei Waren auf der Liste. Wie bereits erwähnt steht die Stadt in engem Kontakt mit den Dänen. Als Grenzstadt bekannt, leben auch viele Auswärtige dort und unten am Hafen sind Unterhaltungen auf dänisch, sowie Zeitungen und Spezialitäten aus diesem Land Gang und Gebe. Negative Erfahrungen hat wohl schon so mancher mit der „Verkehrssünderkartei“ anhand von unbeliebten Punkten gemacht. Leider ist die Stadt auch dafür bekannt und löst bei vielen unangenehme Assoziationen aus.



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