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Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen

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Studien- und Berufswahl
Studien- und Berufswahl
Was ist Wirtschaftsingenieurwesen?

Der wissenschaftliche Studiengang des Wirtschaftsingenieurwesens verbindet mathematisch-naturwissenschaftliche, betriebs- und volkswirtschaftliche, juristische sowie technische Disziplinen miteinander und bereitet auf den späteren Beruf des Wirtschaftingenieurs vor. So werden die Studenten dieses Fachbereichs zu Spezialisten, die technische Kenntnisse besitzen und auch betriebswirtschaftlich sowie volkswirtschaftlich geschult sind.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, dieses Studium zu durchlaufen: Entweder man studiert gleichzeitig Ingenieurwissenschaften (seltener Naturwissenschaften oder Informatik) und Wirtschaftswissenschaften (Simultanstudium); oder man absolviert im Anschluss an ein in der Regel ingenieurwissenschaftliches Studium ein Aufbau- oder Zusatzstudium, das wirtschaftswissenschaftliche und teilweise auch weitere technische Fächer enthält. Auch ein technisch orientiertes Aufbaustudium im Anschluss an ein wirtschaftswissenschaftliches Studium ist vereinzelt möglich.


Das Studium Wirtschaftsingenieurwesen

In der Regel entscheidet sich der Student am Beginn seines Studiums für eine bestimmte Fachrichtung, die vor allem das ingenieurwissenschaftliche Fach bestimmt. Zum Beispiel studiert er dann Wirtschaftsin-genieurwesen/ Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen/ Elektrotechnik. Achtung: Die in Deutschland angebotenen Studiengänge können sich sehr stark voneinander unterscheiden, je nachdem welche Forschungsaktivitäten, Professoren und universitäts- bzw. hochschulbezogene Schwer-punkte Einfluss auf den Studiengang haben. Also informiert euch gut, welche Richtung euch besonders interessiert.
Das Fach Wirtschaftsingenieurwesen wird an Universitäten und Fachhochschulen angeboten.

Studium an Universitäten:


Regelstudienzeit und Abschlüsse: 9 bis 10 Semester bei Abschluss Diplom, 6 bzw. 7 Semester bei Abschluss Bachelor. Ein darauf aufbauender Masterstudiengang ist sinnvoll und möglich.
Im Grundstudium lernen Studenten mathematische, natur- und ingenieurwissenschaftliche Grundlagen der gewählten Ingenieurrichtung sowie Grundzüge der Wirtschaftswissenschaften, von Recht und Statistik, Datenverarbeitung und Informatik. Die Erweiterung und Vertiefung beider Bereiche steht im Hauptstudium im Vordergrund. Angehende Wirtschaftsingenieure müssen vor oder während des Studiums die technische und kaufmännische Praxis für jeweils 3 Monate kennen lernen.

Studium an Fachhochschulen:


Regelstudienzeit und Abschlüsse: 8 Semester einschl. 1 oder 2 Praxissemestern bei Abschluss Diplom; 6 Semester bei Abschluss Bachelor. Ein darauf aufbauender Masterstudiengang ist sinnvoll und möglich.
Grundstudium: Im Fokus befinden sich die mathematisch-technisch-naturwissenschaftlichen Fächer. Zusätzlich stehen Grundlagen der Volks- und Betriebswirtschaft sowie der Rechtswissenschaft auf dem Stundenplan. Das Hauptstudium umfasst neben der technischen Studienrichtung wirtschaftswissenschaftliche Fächer wie z.B. Rechnungswesen, Unternehmensorganisation, Arbeitswissenschaft und Betriebsstatistik. Es wird viel Wert auf praktische Erfahrungen gelegt: Ein meist mehrwöchiges Vorpraktikum im kaufmännischen oder technischen Bereich muss absolviert werden. Darüber hinaus sind während des Studiums weitere Praxisphasen von unterschiedlicher Dauer geplant.


Die Berufsfelder des Wirtschaftsingenieurs

Da sie sowohl über technisches als auch über ein breit gestreutes wissenschaftliches Know-how verfügen, arbeiten Wirtschaftsingenieure und -ingenieurinnen in nahezu allen technisch-wirtschaftlichen Funktionsbereichen, z.B. in Vertrieb und Marketing, Logistik und Materialwirtschaft, Produktion und Fertigung, im Gebäudemanagement, im Qualitätswesen sowie im Finanz- und Rechnungswesen. Vor allem in größeren Produktionsbetrieben aller Branchen finden sie Beschäftigungsmöglichkeiten. Aber auch Handelsbetriebe und Wirtschaftsberatungsunternehmen sowie größere Verkehrsunternehmen bieten Arbeitsplätze. Dabei bestimmt die jeweilige ingenieurwissenschaftliche Fachrichtung in hohem Maß die Branche, in der sie tätig werden können.



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Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.


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