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Studiengang Umweltschutz
Umweltschutz ist das Bewahren des Lebensraumes vor störenden Einflüssen, wie etwa Umweltverschmutzung oder Lärm. Ein besonderer Blickpunkt wird dabei auf die Vermeidung der sich auf die Umwelt negativ auswirkenden Faktoren gerichtet. Die verschiedenen Gebiete des Umweltschutzes setzen sich vor allem aus Naturschutz und Landschaftspflege, Gewässerschutz, Abfallwirtschaft und dem Strahlenschutz zusammen. Unterschieden wird zwischen dem medialen Umweltschutz, dem kausalen Umweltschutz, dem vitalen Umweltschutz und dem integrierten Umweltschutz. Der mediale Umweltschutz befasst sich mit dem Schutz der so genannten Lebenselemente Wasser, Luft und Boden. Die Vorbeugung gegen Gefahren etwa von der Atomindustrie oder der Gentechnik ausgehend ist Gegenstandsbereich des kausalen Umweltschutzes. Der vitale Umweltschutz zählt den Naturschutz, Landschaftsschutz und Waldschutz zu seinen Aufgaben. Integrierter Umweltschutz beschäftigt sich mit bestimmten Teilaspekten wie Arbeitsschutz oder Gesundheitsrecht. Das Fach kann sowohl an Universitäten als auch an Fachhochschulen studiert werden. Das Studium bemüht sich um Praxisnähe. So verlangen Fachhochschulen häufig absolvierte Vorpraktika vor Studienbeginn und sowohl an der Universität, als auch an der Fachhochschule sehen die Studienordnungen obligatorische Praktika studienbegleitend in den höheren Semestern vor. Die Regelstudienzeit beträgt acht bis zehn Semester. Bei einem Bachelor-Abschluss ist mit einer Dauer von sechs Semestern zu rechnen. Absolviert werden kann das Fach mit den Abschlüssen: Diplom, Bachelor und Master. Seminare und Vorlesungen werden unter anderem in den Bereichen Abfall, Energie, Ökologie, Boden, Umweltanalytik, Wasser, Umwelttechnik und Geologie angeboten. Während im Grundstudium die „Basics“ vermittelt werden und den Studenten ein gewisses Grundlagenwissen vermittelt werden soll, können im Hauptstudium Vertiefungsfächer gewählt werden. Die möglichen Schwerpunkte sind von Uni zu Uni und von Fachhochschule zu Fachhochschule unterschiedlich. Ihr solltet euch deshalb am besten vor Ort oder über das Internet über potentielle Vertiefungsfächer informieren und euch überlegen, wie sehr eure Interessen mit diesem Angebot übereinstimmen. Natürlich sollten Studierende dieses Faches ein ausgeprägtes Interesse am Umweltschutz haben, aber auch eine Leidenschaft für die Naturwissenschaften mitbringen, da Biologie, Chemie, Mathematik und Physik feste Bestandteile des Studiums sind. Die Berufsfelder vom Studiengang Umweltschutz Da seit zunehmender Technologisierung und somit auch verstärkter Umweltbelastung der Umweltschutz zu einer wichtigen Angelegenheit geworden ist, haben sich viele so genannte „Grüne Berufe“ herausgebildet. Grundsätzlich können fertige Umweltingenieure und -ingenieurinnen überall dort tätig werden, wo die Umwelt bzw. der Umweltschutz thematisiert wird. Oft steigen sie in die Industrie ein. Hierbei sind die Bereiche Entsorgungs- und Abfallwirtschaft, Chemische Industrie oder auch die Baustoffindustrie besonders geeignet. Darüber hinaus können sie auch bei Ministerien und Ämtern arbeiten oder an Schulen unterrichten. Zu ihrem Aufgaben zählen das Beraten in Umweltschutzeinrichtungen, das Entwickeln von Verfahren zur Verminderung von Emissionsausstößen (wie Schadstoffe, Lärm oder Strahlung) und generell zum Schutz der Umwelt, von Konzepten, wie Unternehmen unter Umweltschutz-Gesichtspunkten effektiver produzieren können und das Kontrollieren der Umweltauflagen bei Betrieben. Das Einstiegsgehalt liegt je nach Branche bei circa 40.000 Euro. VIDEO-NEWS UND ANGEBOTE BÜCHER Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.
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