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Studiengang Soziologie
Gegenstand des Faches Soziologie ist das Erforschen von Voraussetzungen, Erscheinungsformen und Entwicklungen innerhalb der menschlichen Beziehungen. Das Fach lässt sich mit zahlreichen anderen Wissenschaften und Fächern verknüpfen. Das Fach Soziologie enthält einige Einflüsse aus den anderen Fächern, wie zum Beispiel: Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Politikwissenschaft oder auch Ethnologie. An einigen Hochschulen ist es auch vorgesehen, dass eines dieser Fächer als Wahlfach zusätzlich belegt wird. Zudem können auch Erkenntnisse aus den Fächern Neure Geschichte, Wirtschaft und Politik diskutiert werden. Das Studium ist daher sehr abwechslungsreich. Das Studium der Sozilogie Das Studium dauert in der Regel neun Semester. Entschließt man sich für einen Bachelor-Abschluss, beträgt die Regelstudienzeit allerdings nur sechs Semester. Grundsätzlich kann man den Studiengang Soziologie mit den Studienabschlüssen Diplom, Magister, Bachelor und Master absolvieren. An vereinzelten Universitäten gibt es aber auch die Möglichkeit das Fach als Wahlfach im Rahmen des Lehramtstudiums für das Fach Pädagogik, als Nebenfach für Diplom-Pädagogik, Diplom-Geographie, Diplom-Psychologie oder als Wahlfach im Erziehungswissenschaftlichen Begleitstudium, zu studieren. Zudem kann man Soziologie auch auf Lehramt studieren. Die genaue Beschreibung des Faches lautet dann „Sozialwissenschaften“. Dieses Angebot gilt jedoch nicht für alle Hochschulen. Wird das Fach jedoch mit dem Abschluss Staatsexamen, dem gängigen Abschluss für die Lehramtsstudiengänge, angeboten, so handelt es sich meist um ein Studium für das Lehramt der Sekundarstufe I oder II oder für das Lehramt der Primarstufe. Im Hauptstudium werden dann, die im Grundstudium gelegten, Grundlagen vertieft und die Studenten können ihre eigenen Schwerpunkte aus den verschiedenen Bereichen (s.o.) wählen. Hier ist zu beachten, dass die wählbaren Themen von Hochschule zu Hochschule stark variieren. Ihr solltet euch im Vorfeld über das Angebot informieren und prüfen, an welcher Hochschule die Themenschwerpunkte angeboten werden, die eurem Interesse entsprechen. Diese können zum Beispiel: Medizinsoziologie, Entwicklungsländersoziologie, Jugend-, Familie- und Bildungssoziologie, Kriminal- und Rechtssoziologie, Berufssoziologie, Betriebssoziologie, Industriesoziologie, Organisationssoziologie, Empirische Sozialforschung sein. Die Berufsfelder der Soziologen Entscheidet ihr euch für ein Studium in Soziologie, dann könnt ihr aus einer Vielzahl unterschiedlichen Berufen wählen. Da euch während dem Studium viele Kenntnisse über den Umgang mit Menschen vermittelt werden. Das Studium ermöglicht den Einstieg in die Medienbranche, zum Beispiel als Programmierer/-in, (Nachrichten-)Redakteur/-in, Journalist/-in oder auch in das Verlagswesen. Dort können Soziologen im Lektorat oder in der Redaktion tätig sein. Zudem können sie in der Öffentlichkeitsarbeit eingesetzt werden. Denn durch das, während dem Studium vermittelte, wissenschaftliche Arbeiten, werden die Studenten nebenbei für journalistische Arbeiten geschult. Reizt euch der Einstieg in die journalistische Branche, so empfiehlt es sich, dass ihr Eure Fremdsprachenkenntnisse verbessert Dies erhöht Eure Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Andere Berufsfelder sind zudem in Bildungseinrichtungen (dort können Soziologen, vor allem mit dem Abschluss Staatsexamen als Lehrende/-r, Dozent/-in oder Geschäftsführer/-in arbeiten), öffentliche Verwaltungsarbeiten, in der Jugendarbeit, im Strafvollzug, bei Ministerien auf Bundes- und Länderebene, im Gesundheitswesen, in großen Unternehmen, im Personalwesen, Aus- und Weiterbildung und aufgrund ihrer statistischen Kenntnisse auch in der Marktforschung, zu finden. Zukunftsaussichten für Soziologie-Absolventen Die Berufsaussichten für Soziologen sind momentan ganz gut. Da Soziologen während ihres Studiums eine große Allgemeinbildung erfahren, sind die nämlich flexibel einsetzbar. Zudem dominieren sie zunehmend die Personalabteilungen großer Firmen und werden auch in der Marktforschung eingesetzt. Für die Marktforschung sind sie aus dem Grund interessant, da die Soziologen die Zielgruppen der Firmen beobachten und einschätzen können und somit den Produktentwicklern eine große Hilfe bei der passenden Produktentwicklung sein können. Denn die Firmen streben einen größeren Umsatz in der Wirtschaft an, der so erzielt werden kann. Im Jahre 2003 lagen die Gehälter für Sozialwissenschaftler bei maximal 2000 Euro brutto monatlich. Werden sie verbeamtet, steigt das monatliche Grundgehalt auf 2854,55 Euro. BÜCHER Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.
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