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Studiengang Lebensmitteltechnologie
Interessiert Ihr euch für Naturwissenschaften, Betriebswirtschaft und habt zudem ein Interesse an Technik? Dann seid Ihr bei dem Fach Lebensmitteltechnologie genau richtig. Denn das Studium deckt genau diese Gebiete ab. Die genauen Unterbereiche lauten: Biotechnologie, Lebensmittelmikrobiologie, Lebensmittelanalytik, Lebensmittelverfahrenstechnik und Prozessanalytik, sowie Fleischtechnologie, Gärungstechnologie, Lebensmittel pflanzlicher Herkunft und Lebensmittel tierischer Herkunft. Das Studium Lebensmitteltechnologie Das Fach kann sowohl an Universitäten, als auch an Fachhochschulen studiert werden. Die Regelstudienzeit beträgt bei den traditionellen Abschlüssen neun bis zehn, beim Bachelor-Abschluss circa sieben Semester. Grundsätzlich kann das Fach mit den Abschlüssen Diplom und Bachelor (bzw. Master) studiert werden. Die Inhalte unterscheiden sich jedoch von Hochschule zu Hochschule etwas. So kann der Schwerpunkt des Studiums in der einen Stadt bei den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen liegen und in einer anderen Stadt die Vermittlung lebensmittelspezifischen Stoffwissens im Vordergrund stehen. Meistens gilt jedoch, dass das Grundstudium vorrangig die Bereiche der Naturwissenschaften und erster technischer Grundlagen abdeckt und dass im Hauptstudium eine Vertiefung dieser Kenntnisse und eine Verlagerung hin zu technischen Grundlagen, ernährungswissenschaftlichen und toxikologischen Aspekten der Lebensmittel und eine Einführung ins Lebensmittelrecht vorgesehen sind. Zu beachten ist, dass das Fach Lebensmitteltechnologie an allen Hochschulen als eigenständiger Studiengang geführt. Es kann vorkommen, dass es in anderen Fächern integriert ist. Die Berufsfelder vom Studiengang Lebensmitteltechnologie Gerade im Zeitalter des „Gen-Foods“ sind immer mehr Spezialisten gefragt, die sich mit Lebensmitteln auskennen. Daher stehen die Berufsaussichten für Lebensmitteltechnologinnen und -technologen zurzeit sehr gut. Beschäftigungsfelder sind vorrangig in der Lebensmittelindustrie (sowohl im Inland, als auch im Ausland) tätig. Darüber hinaus werden sie in der Forschung, bei der Verarbeitung und Produktion von Lebensmitteln und auch im Marketingbereich eingesetzt. Zu ihren Aufgaben zählen die Produktion, Entwicklung und Planung. Einige Absolventinnen und Absolventen sind auch in der Verbraucherberatung, in der Entwicklungshilfe oder im Schuldienst beschäftigt. Gelingt es euch einen besonders guten Abschluss zu machen, könnt ihr außerdem als Freiberufler in Prüf- und Beratungsabteilungen arbeiten oder in die Industrie einsteigen. Dort bieten sich die Bereiche der Lebensmittelindustrie, Pharmazeutisch-chemischen Industrie, Biotechnologie, Zulieferindustrie, Tierfutterindustrie, Umwelttechnik oder die kosmetische Industrie an. BÜCHER Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.
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