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Studiengang Informatik

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Studien- und Berufswahl
Studien- und Berufswahl
Was ist Informatik?

Gegenstand der Informatik ist ganz allgemein die Informationsverarbeitung. Hauptsächlich wird der Blickpunkt dabei auf die technische Verarbeitung von Informationen, also mit Hilfe von Computern, gelegt. Teilbereiche dieser Wissenschaft sind die theoretische, praktische, technische und angewandte Informatik. Die Theoretische Informatik beschäftigt sich mit verschiedenen Theorien, die Grundlage für den Bau von Computerprogrammen und sozusagen die formalen Grundbausteine der Informatik bilden. Die praktische Informatik hat das Lösen von bestimmten Problemen und die Entwicklung von Computerprogrammen zum Gegenstand. Die technische Informatik befasst sich mit den Bestandteilen von Rechen- und Kommunikationssystemen. Als angewandte Informatik wird die Verwendung der Informatik auf die verschiedenen Bereiche des alltäglichen Lebens und in anderen Fachgebieten genannt.
Informatik ist mittlerweile aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie hat eine große Bedeutung im Umgang mit Computern, dem Internet, Logistik, den Medien und sogar beim Gebrauch von Haushaltsgeräten.


Das Studium

Ein Informatikstudium kann an Technischen Hochschulen oder Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien aufgenommen werden. Die Studiendauer beträgt bei einem Diplomstudiengang neun oder zehn und bei einem Studiengang mit Bachelor-Abschluss sechs oder sieben Semester. Studieninhalte setzen sich aus den Grundlagen der praktischen, theoretischen und technischen Informatik zusammen. Weiterer Bestandteil ist die Mathematik. Oft kommt auch noch ein Nebenfach, das aus einer begrenzten Anzahl an Fächern gewählt werden kann, hinzu. Meist handelt es sich dabei um Betriebswirtschaftslehre oder verwandten Fächern. Neben dem Studium der klassischen Informatik werden auch Softwaretechnik, Geoinformatik, Wirtschaftsinformatik, Computerlinguistik, Medizinische Informatik und Bioinformatik immer populärer.
Ziel des Informatikstudiums ist es, Modelle von Systemen aufstellen und verstehen zu können, Anwendungsprogramme zu erstellen und bestimmte Probleme der Informationsverarbeitung zu lösen.
Wer Informatik studiert sollte eine gewisse Affinität zu Mathematik haben. Aber auch Physik und Elektrotechnik sind Grundlage des Faches und deshalb Teil eines Informatikstudiums.


Die Berufsfelder

Informatikberufe lassen sich in Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Technik finden. Es gibt eine hohe Anzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten, die sich aufgrund technischer Neuerungen und Veränderungen stetig erweitern oder wandeln. Studierte Informatiker arbeiten beispielsweise in der Industrie, in Banken und Versicherungen, bei Softwareunternehmen oder bei Unternehmensberatungen. Da die Informationstechnik (IT) heutzutage quasi allgegenwärtig ist, stehen die Berufsaussichten für Informatiker recht gut.
Nach der Kienbaum High Potentials Studie 2005 liegt das Einstiegsgehalt eines Informatikers durchschnittlich bei 40.000 Euro pro Jahr. Dieser Wert richtet sich natürlich nach dem Bereich, dem Unternehmen und den individuellen Qualifikationen des Absolventen. Da es sich bei der Informatik um eine sehr junge Wissenschaft handelt und sich die Arbeitsfelder stetig ausweiten, findet an den Unis eine Entwicklung statt. Es werden immer Studienmöglichkeiten zu speziellen Bereichen der Informatik angeboten. Diese Spezialisierung ermöglicht, dass die Studenten optimal auf den Beruf vorbereitet werden und die im Beruf gefragten Qualifikationen erwerben.



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Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.


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