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Studiengang Evangelische Theologie
Das Studium der evangelischen Theologie gliedert sich in viele unterschiedliche Bereiche, wie die Beschäftigung mit der Auslegung der Bibel (dem Alten und Neuen Testament), die Einführung in die praktische Theologie, das Untersuchen der historischen Zusammenhänge der Religionslehre (Religionsphilosophie und Religionsgeschichte) und die systematische Theologie. Das Studium der Evangelischen Theologie Evangelische Theologie kann mit den Abschlüssen Diplom, Magister, Lehramt, Kirchliches Examen oder Bachelor absolviert werden. Beim Abschluss Kirchliches Examen ist es in einigen Städten Pflicht, entweder vor Studienbeginn oder während des Studiums ein Pflichtpraktikum, zum Beispiel bei einer Diakonie oder in einer Gemeinde, zu absolvieren. Ganz wichtig und für einige Studieninteressierte sicher ein Stolperstein, ist die Tatsache, dass für das Studium der evangelischen Theologie [außer beim Magisternebenfach] Fremdsprachenkenntnisse in Griechisch, Hebräisch oder Latein erforderlich sind. Die Anforderungen können, je nach Hochschule, etwas variieren. Gut ist es daher, wenn ihr das Latinum bereits während der Schulzeit absolviert habt. Dies ist jedoch keine Voraussetzung. Die Sprachkenntnisse können auch an der Universität nachgeholt werden. Man belegt dann die entsprechenden Kurse zusätzlich zu den normalen Veranstaltungen und muss seinen Stundenplan dementsprechend darauf abstimmen. Nachbarwissenschaften der evangelischen Theologie sind Soziologie, Philosophie, Psychologie, Ethik, Anthropologie und Metaphysik. Mit diesen Fächern werdet ihr während des Studiums immer wieder in Berührung kommen. Während im Grundstudium die ersten Grundlagen in systematischer Philosophie und methodischem Arbeiten gelegt werden, sieht das Hauptstudium zum einen vor, die Kenntnisse aus dem Grundstudium zu vertiefen und zum anderen die Beschäftigung mit dem Alten Testament und Neuen Testament, sowie die Einführung in die Kirchengeschichte. Die Berufsfelder des Studiums der Evangelischen Theologie Am häufigsten arbeiten evangelische Theologen als Pfarrer oder Pfarrerin in der evangelischen Kirche oder als Religionslehrer an Schulen. Darüber hinaus werden sie aber auch als Seelsorger z.B. in Krankenhäusern, beim Militär, in Justizvollzugsanstalten und in Pflegeheimen oder als Berater in kirchlichen Anlaufstellen für die Telefonseelsorge oder Lebensberatung eingesetzt. Nicht ganz so typisch, aber möglich ist auch der Einstieg in den Medien- und Kulturbereich. Dort können Theologen in den Bereichen: Presse, Rundfunk, Verlag, Fernsehen und Personalbetreuung tätig sein. Habt ihr vor diesen Weg einzuschlagen empfiehlt es sich während des Studiums Zusatzqualifikationen, wie EDV- oder Fremdsprachenkenntnisse zu erwerben. Generell ist es von Vorteil für den späteren Berufseinstieg, während des Studiums durch berufsbezogene Praktika erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Das monatliche Einstiegsgehalt variiert je nach Branche. Als Pfarrer/in liegt es zum Beispiel bei circa 1.620,24 € brutto. BÜCHER Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.
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