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Fachbereich Mathematik und Naturwissenschaften
In dem Begriff „Naturwissenschaften“ vereinen sich alle wissenschaftlichen Bereiche die sich mit belebter und unbelebter Natur befassen und ihre Gesetze erforschen. Dabei sind Medizin, Chemie und Physik die drei prominentesten Bereiche. Neben diesen „klassischen Naturwissenschaften“ lassen sich unter anderem auch Astronomie, Geologie und Anthropologie zu diesem Wissenschaftszweig zählen. Biologie Chemie Geographie Informatik Mathematik Physik Gegenstand der Mathematik sind in erster Linie Zahlen, Vektoren, Mengen, Wahrscheinlichkeiten und mit ihnen das Aufstellen mathematischer Modelle. Mathematik nimmt eine gewisse Sonderstellung ein und wird nicht unbedingt den Naturwissenschaften sondern vielmehr den Strukturwissenschaften zugeordnet. Dennoch wird die Mathematik oft mit den Naturwissenschaften in Zusammenhang gebracht, weil beide Bereiche eine ähnliche, nämlich theorie- und modellgeleitete, Herangehensweise an ihre Fächer haben. Da die Mathematik gewissermaßen als Instrument der Naturwissenschaften genutzt wird, wird sie auch oft als Hilfswissenschaft bezeichnet. Teilbereiche der Mathematik sind unter anderem Arithmetik, Geometrie, Logik, Algebra, Stochastik und Analysis. Ebenfalls zu den mathematischen und naturwissenschaftlichen Fächern zählt die Informatik, dessen Gegenstand die Verarbeitung von Informationen ist. Unterdisziplinen sind hier die Theoretische, die Praktische und die Technische Informatik. Was von euch verlangt wird Wenn ihr eine der Naturwissenschaften studieren wollt, dann solltet ihr neben dem Interesse an Vorgängen und Gesetzmäßigkeiten der Natur auch dem Arbeiten mit Theorien und Modellen nicht abgeneigt und mathematisch bewandert sein. Ein Studium in den vorgestellten Bereichen könnt ihr an diversen Unis in Deutschland absolvieren. Voraussetzung ist natürlich die Fähigkeit für analytisches und logisches Denken. Wenn ihr Spaß am Umgang mit Theorien und keine Angst vor Zahlen habt, dann seid ihr sicherlich gut aufgehoben in der Mathematik und den Naturwissenschaften. Zukunftsaussichten für Naturwissenschaftler Euer späteres Berufsprofil und die Berufschancen hängen natürlich davon ab, welche Naturwissenschaft ihr studiert habt. Generell sind die Einsatzbereiche für Naturwissenschaftler relativ vielfältig. Sie können nach ihrem Studium entweder für Universitäten oder Forschungseinrichtungen arbeiten und sich auch je nach Fachgebiet ganz andere Branchen besetzen. Physiker arbeiten zum Beispiel überwiegend in der Industrie oder auch freiberuflich als Sachverständige; Biologen als Pharma-Berater, in der Lebensmittelindustrie oder im Brauwesen und Chemiker in der Kosmetik-, Nahrungsmittel- oder auch Klebstoff-Industrie. Das ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt von dem, was ihr später mit einem naturwissenschaftlichen Studium anfangen könnt. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Naturwissenschaftler liegt laut der Kienbaum High Potentials Studie 2005 bei 41.000 Euro. Ihr solltet aber berücksichtigen, dass es sich hierbei um einen Richtwert handelt, der von dem Unternehmen, euren fachlichen Qualifikationen und eurer Position im Unternehmen abhängt. Eines der größten Vorurteile gegenüber Mathematik ist, dass es sich um eine höchst trockene Angelegenheit handelt. Doch das Gegenteil ist der Fall, denn Mathematikern bietet sich eine Vielzahl von Anwendungsgebieten mit großem Praxisbezug. So sind sie nicht nur in der Forschung an Universitäten, sondern auch in Unternehmensberatungen, in Versicherungen, Banken und im IT-Bereich zu finden. Besonders gefragt ist bei Arbeitgebern die analytische Denkweise von Mathematikern, die in keinem anderen Fach so gefördert wird. Die Zukunftschancen stehen für Mathematiker deshalb sehr gut, weil Mathematik in vielen Bereichen gebraucht wird. Nach der Kienbaum High Potentials Studie 2005 liegt das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei 38.000 Euro. Aber auch dies ist wieder ein Richtwert, der in der Praxis variieren kann. Informatiker sind gerade zu Zeiten der weltweiten Vernetzung und der ansteigenden Popularität von Computern und Technik sehr gefragt. Das entwickeln von Programmen und das verwalten von Informationen ist nur ein kleiner Ausschnitt der Tätigkeiten. Neben der reinen Informatik haben sich mittlerweile die Wissenschaftszweige der Wirtschafts-Informatik, Computer-Linguistik, Bio-Informatik, Chemo-Informatik, Geo-Informatik und Medien-Informatik herausgebildet. BÜCHER Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.
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