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Humanwissenschaften
Charakterisierend für Humanwissenschaften ist, dass der Mensch als Forschungsobjekt im Mittelpunkt steht. Zu den Humanwissenschaften werden Medizin, Pharmazie, Psychologie, Ethnologie, Humanbiologie und auch Pflegewissenschaften, Pädagogik und Soziologie gezählt. Mehrere den Humanwissenschaften zugeordnete Fächer können gleichzeitig aber auch anderen Fachbereichen, wie den Geistes- oder Naturwissenschaften, zugeordnet werden. Medizin Pharmazie Psychologie Inhalte der Humanwissenschaften Humanwissenschaftler sind im Grunde am Wohlbefinden und der Gesundheit des Menschen interessiert und arbeiten auf verschiedenen Ebenen daran, diese zu erhalten oder wiederherzustellen. Je nach Ausrichtung des Studiums werden verschiedene Fähigkeiten verlangt. Mediziner müssen sich beispielsweise ein umfassendes Wissen über Anatomie, Vorgänge im Körper und Kenntnisse in Biologie, Mathematik, Chemie und Physik aneignen. Wer sich eher für die Seele eines Menschen interessiert, ist sicherlich in der Psychologie besser aufgehoben. Wobei auch hier der Anteil an Statistik und das verlangte Wissen über den menschlichen Körper nicht zu verachten ist. Die Pharmazie beschäftigt sich hingegen mit der Herstellung und Erprobung von Arzneimitteln und der Beratung über ihre Anwendung. Generell richten sich die späteren Tätigkeiten nach der Fachrichtung, die ihr innerhalb eines Bereiches einschlagen wollt. So kann ein Medizin-Studium sowohl auf die Arbeit eines praktischen Arztes als auch auf die Forschung vorbereiten. Genauso kann ein Psychologe in direkten Kontakt mit dem Menschen treten und sich mit der seelischen Heilung beschäftigen oder auch wissenschaftlich arbeiten und Vorgänge der menschlichen Psyche mit Hilfe von Experimenten erforschen. Tätigkeitsfelder der Humanwissenschaften Da sich die unterschiedlichen Fachrichtungen innerhalb der Humanwissenschaften stark unterscheiden, variieren auch Berufschancen und Einstiegsgehälter. Wer zum Beispiel Medizin studieren möchte, muss sich zwar auf eine lange Ausbildungszeit einstellen, hat aber dafür im Vergleich zu anderen akademischen Berufen bei einer Arbeitslosenquote von 2% gute Chancen auf einen Job. Das geht aus einer Studie der Bundesagentur für Arbeit hervor, die ihr hier nachlesen könnt. Demzufolge beläuft sich das Gehalt eines 29-jährigen Assistenz-Arztes auf cirka 3.200 Euro. Einen Medizin-Studienplatz zu bekommen ist jedoch gar nicht so einfach, da ein sehr guter Notendurchschnitt verlangt wird. Ähnliche Verhältnisse herrschen in der Psychologie. Aber auch hier sind die Einstiegschancen laut Arbeitsagentur nicht schlecht. Da psychische Krankheiten in den letzten Jahren konstant zugenommen haben, kann nämlich damit gerechnet werden, dass der Bedarf an Psychologen in Zukunft nicht zurückgehen wird. Ganz allgemein sind humanwissenschaftliche Berufe sicherlich langfristig gefragt, da es sich bei dem Geschäft rund um die menschliche Gesundheit um einen Bereich handelt, der immer aktuell und gefragt sein wird. BÜCHER Studien- und Berufswahl 2009 / 2010, das Standardwerk für Studierende und alle, die es werden wollen.
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