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	<title>StudiINFO</title>
	<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/</link>
	<description>RSS-Feed zur Darstellung aller Artikel aus studiINFO aus dem Aschendorff-Verlag Münster</description>
	<language>de-de</language>
	<copyright>Aschendorff-Verlag Münster</copyright>
	<pubDate>14.12.2011</pubDate>
	<item>
		<title>Auf zu fernen Ufern: Studium im Ausland erweitert die persönlichen und fachlichen Kompetenzen</title>
		<description><![CDATA[Studieren heißt heute mehr als Lernen an der heimischen Hochschule – internationale Mobilität ist gefragt! Längst gehört ein längerer Aufenthalt im Ausland in vielen Branchen zum Anforderungsprofil.]]></description>
		<text><![CDATA[&quot;Ob Auslandssemester, Jahresaufenthalt, Praktikum, Sprachkurs oder Recherchearbeit. Nicht nur fachliche Gründe sprechen für den Blick und den Sprung über den Tellerrand&quot;, weiß die Kampagne 'go out! studieren weltweit' des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und des Bundesministerium für Bildung und Forschung. Sie möchte Studierende motivieren, etwas zu wagen. Auslandserfahrung ist heute zum wichtigen Bestandteil der Vita eines Bewerbers geworden. In vielen Berufen sind im Zeichen der Globalisierung international erfahrene Mitarbeiter gefragt – „kulturelle Kompetenz“ heißt das Zauberwort. Nicht nur die fachliche Seite profitiert von einem Auslandsaufenthalt. Übereinstimmend berichten Studierende vom persönlichen Gewinn. Wer in einem fremden Kulturkreis gelebt und neue Menschen kennen gelernt hat, kann ein großes Plus an Lebenserfahrung vorweisen.

Du bist nicht allein!

Bei der Organisation eines Auslandsaufenthalts ist niemand auf sich alleine gestellt: Viele Anlaufstellen helfen Studenten, das Auslandsstudium oder -semester zu realisieren. An erster Stelle steht die Frage, in welchem Land man studieren möchte. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes Einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort einen Auslandsaufenthalt absolvieren, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Planung ist alles

Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm, und ein Zeitplan muss erstellt werden: Will man nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Office) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.kmk-pad.org (Pädagogischer Austauschdienst), www.college-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie ERASMUS, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Wohngemeinschaften üblich?

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte bereits die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher empfiehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. Die Zimmer sind in der Regel möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Förderprogramme und Stipendien

Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich finanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, Ausland-BaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge höher sind, als im Inland.“
 
Alles klar?

Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgepflogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auf_zu_fernen_ufern_studium_im_ausland_erweitert_die_persoenlichen_und_fachlichen_kompetenzen_311.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>311</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:21:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Info: Alternative Bundesfreiwilligendienst - Bundesfreiwilligendienst ersetzt Zivildienst</title>
		<description><![CDATA[Am 1. Juli 2011 startete der Bundesfreiwilligendienst (BFD). Dieser soll den Zivildienst ersetzen, der mit dem Aussetzen der Wehrpflicht wegfällt. Der neue Freiwilligendienst möchte auch Frauen und Senioren ansprechen. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze. Bisherige soziale Angebote, wie das Freiwillige Soziale Jahr und das Freiwillige Ökologische Jahr, bleiben weiter bestehen. ]]></description>
		<text><![CDATA[Künftig sollen 35.000 Männer und Frauen nach Ende der Schulpflicht für den neuen Freiwilligendienst gewonnen werden. Die Aufgaben sind identisch mit denen im Rahmen des Zivildienstes: Der BFD kann in sozialen und ökologischen Gebieten geleistet werden.

Die nach dem Zivildienstgesetz bereits anerkannten Beschäftigungsstellen gelten auch weiterhin für den BFD. Das nun mit erweiterten Aufgaben betraute und umbenannte Bundesamt für Zivildienst erkennt zudem neue Einsatzplätze an, und zwar auch in weiteren Bereichen wie beispielsweise Sport, Integration oder Kultur. Das Amt heißt nun Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben. Der Bundesfreiwilligendienst wird durch Seminare begleitet.

Er wird selbstverständlich als Wartezeit angerechnet und bei der Studienplatzvergabe berücksichtigt.

Dauer und Entgelt

Der Bundesfreiwilligendienst kann von der Dauer flexibel gestaltet werden. Vorgesehen ist eine Regeldauer von einem Jahr. Möglich sind jedoch auch sechs Monate. 

Maximal darf der Freiwilligendienst zwei Jahre dauern. Aktuell gibt es eine Obergrenze für das Taschengeld beziehungsweise Entgelt in Höhe von 330 Euro. Die Freiwilligen sind sozialversichert. Außerdem werden Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung in vielen Fällen von den Anbietern gestellt oder übernommen.

Alternative - Freiwilliges Soziales Jahr

Im Ausland kann der Bundesfreiwilligendienst nicht abgeleistet werden. Allerdings bleibt die Alternative, ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) jenseits der Grenze zu absolvieren. Der BFD wirbt überdies dafür, auch im Rahmen einer Au-pair-Tätigkeit Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Ein noch ziemlich junges Projekt ist der Internationale Jugendfreiwilligendienst (IJFD). Dabei „können Jugendliche in bestimmten, zugelassenen Organisationen Freiwilligenarbeit im Ausland leisten“, heißt es auf der Internetseite des BFD.

Hier gibt es Informationen

Eine umfangreiche, nach Postleitzahlen sortierte Stellenbörse finden Interessierte auf der Internetseite des BFD (www.bundesfreiwilligendienst.de). Darüber hinaus informieren viele, bundesweit agierende Einrichtungen, in welchen Aufgabenfeldern engagierte Hilfskräfte gesucht werden. 

www.malteser-freiwilligendienste.de

Die Malteser geben Auskunft über Aufgabenfelder, Konditionen und Leistungen und stellen Erfahrungsberichte zur Verfügung.

www.drk.de

In einer eigenen Stellenbörse verschafft auch das Deutsche Rote Kreuz einen Überblick über die Möglichkeiten, das BFD oder das FSJ zu absolvieren.

www.caritas-jobs.de

Auch bei der Caritas haben Interessierte die Chance, den Bundesfreiwilligendienst zu leisten oder auch ein Vorpraktikum zu machen.

www.asb.de/bundesfreiwilligendienst-fuer-jung-und-alt.html

Der Arbeiter-Samariter-Bund teilt – wie andere Institutionen auch – den Bundesfreiwilligendienst in die Altersgruppen 16 bis 26 Jahre und 27 bis 99 Jahre. Alle Informationen gibt es im Netz.

www.awo-freiwillich.de

Erfahrungsberichte, Einsatzstellenbörse, Übersichtskarte und viele Informationen rund um das freiwillige Engagement bietet auch die AWO auf einer eigenen Homepage.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/info_alternative_bundesfreiwilligendienst_-_bundesfreiwilligendienst_ersetzt_zivildienst_310.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>310</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:16:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rechtzeitig Alternativen erkennen: „Lotteriespiel“ Studienplatzvergabe</title>
		<description><![CDATA[Eigentlich bedeutet NC („Numerus Clausus“) ja nur, dass die Anzahl der Studienplätze für ein bestimmtes Fach begrenzt ist. In der Realität aber steht dieser Begriff längst für ein komplexes Auswahlverfahren, das niemand mehr so recht durchblickt. Fest steht nur, dass es wesentlich mehr Anwärter als Studienplätze gibt. Und dass die Anzahl der Abiturienten in den kommenden Jahren noch steigen wird. Wie reagieren die Hochschulen auf die veränderte Situation? Und was ist zu tun, um die besten Chancen auf einen Studienplatz zu wahren?]]></description>
		<text><![CDATA[Nach dem Saarland (2009) und Hamburg (2010) haben dieses Jahr Bayern und Niedersachsen ihren doppelten Abitursjahrgang verabschiedet. 2013 wird auch Nordrhein-Westfalen ihrem Beispiel folgen. Schon jetzt scheinen die Universitäten ihr Kapazitätsgrenze erreicht zu haben. „Mit knapp einer halben Million Erstsemester könnte es in diesem Jahr so viele Erstsemster geben wie nie zuvor“, spekulierte die Süddeutsche Zeitung im Sommer. In einer aktuellen Studie der Hochschulexperten von CHE Consult heißt es, die Planzahlen des Bundes und der Länder bis 2015 seien um 216.000 Studienanfänger zu niedrig angesetzt. Statt eines Zuwachses von zusätzlichen 275.000 Studienanfänger müssten in den nächsten drei Jahren annähernd doppelt so viele Erstsemster erwartet werden. Hinzu kommt die ersatzlose Streichung der Wehrpflicht: In einer im September 2010 im Spiegel veröffentlichten Studie von Ulrich Meyer, Statistiker der Hamburger Wissenschaftsbehörde, wurde davon ausgegangen, dass weitere 60.000 junge Männer früher in akademische Ausbildungen entlassen werden würden als angenommen. Die Realität scheint Schwarzmalern Recht zu geben: So bewarben sich für das Wintersemester 2011/12 beispielsweise allein an der Westfälischen WilhelmsUniversität Münster rund 57.600 Anwärter auf 5.490 (eine Quote von 105:1) Studienplätze gegenüber 38.500 Bewerbern für 4.850 Plätze im Vorjahr.

Die Bundesregierung reagierte, indem sie mit dem Hochschulpakt II Milliarden für den Ausbau der Universitäten und Technischen Hochschulen bereitstellte. Zugleich bemüht sich die Stiftung für Hochschulzulassung, das System der Studienplatzvergabe zu vereinfachen.

Bereit sein ist alles

„Man sollte das nicht überbewerten. Es ist ja nicht so, als ob wir die Umstellung nicht hätten kommen sehen“, beruhigt Peter Wichmann von der Pressestelle der Universität Münster. Immerhin seien in Reaktion auf den Hochschulpakt II schon wieder 800 neue Studienplätze geschaffen worden, und für die besonders gefragten Fächer, wie etwa Betriebswirtschaftslehre (BWL), Jura, Kommunikationswissenschaften oder Psychologie, könnten bis 2016 insgesamt 3200 neue Plätze eingerichtet werden. Um die Qualität der Lehre bei steigenden Studentenzahlen weiterhin zu gewährleisten, seien auch neue Lehrräume sowie die Anschaffung neuer Exemplare der wichtigsten Lehrbücher und die Einrichtung weiterer befristeter Lehrstellen vorgesehen. „Bei einigen Fächern ist der Numerus Clausus zwar leicht angehoben worden. Aber im Grunde sind wir auf die neue Situation vorbereitet“, betont Wichmann. Immerhin sei auch die hohe Bewerberzahl nicht absolut zu sehen. Vielmehr würden sich die meisten Studenten für ihren Studiengang gleich an mehreren Universitäten bewerben, um ihre Chancen zu erhöhen. Trotzdem sei es klug, bei jeder Bewerbung zwei alternative Studiengänge und unterschiedliche Fächerkombinationen anzugeben.

Das Dialogorientierte Verfahren: 
Notwendig, aber nicht einsatzbereit

Die Hoffnungen ruhen auf dem Dialogorientierten Verfahren, das im Mai 2010 in Kraft gesetzt wurde: Nachdem bislang von der Stiftung für Hochschulzulassung nur die Studienplätze für Human-, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie vergeben wurden, soll nun auch die Vergabe der örtlich zugangsbeschränkten Fächer durch das Portal hochschulstart.de koordiniert werden. Hierdurch werden Bewerber und Sachbearbeiter gleichermaßen von der zeit- und nervenraubenden Prozedur der Nachrückverfahren entlastet. 
 
Alle Bewerber können sich künftig neben der Bewerbung an den Hochschulen selbst auch unter www.hochschulstart.de bei ihren favorisierten Universitäten bewerben. Die Studienplatzvergabe erfolgt dann systematisch in mehreren Koordinations- und Entscheidungsphasen; wer seinen Studienplatz einmal angenommen hat, wird aus dem Verfahren gelöscht, was die weitere Verteilung vereinfacht. „Wichtig ist natürlich, dass möglichst viele Hochschulen teilnehmen, sonst bleibt die Reform wirkungslos“, so Peter Wichmann. Allerdings ist das Verteilungsprogramm, das eigentlich für das kommende Wintersemester in Betrieb genommen werden sollte, noch nicht einsatzbereit. Vorläufig gilt es also noch, sich bei jeder Uni einzeln zu bewerben – lediglich die medizinischen Studiengänge und Pharmazie werden ausschließlich von der Stiftung vergeben.
 
Und wenn es doch nicht klappt

Dass eine Bewerbung nicht zum Erfolg führt, bedeutet natürlich nicht automatisch, dass das erstrebte Fachstudium in unerreichbare Ferne rückt. Ein Fach wie etwa Physik oder Chemie, das an einer Hochschule durch den NC beschränkt wird, kann schon an der nächsten zulassungsfrei sein. Für alle Fälle bieten die meisten Universitäten in ihrer Zentralen Studienberatung (ZSB) Information und Beratung zu möglichen Alternativen an. Wer aber partout an seinem Wunschstudiengang festhalten möchte, sollte sich auf ein oder mehrere Wartesemester einstellen. Dabei gilt: Je mehr Anwärter auf einen Studiengang, desto länger muss jeder einzelne auf seinen Studienplatz warten. Gezählt wird die komplette Zeit ab dem Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung (Abitur), auch Auslandssemester werden angerechnet. Lediglich bereits in Deutschland absolvierte Semester werden abgezogen.

Wartesemster sinnvoll planen

Und natürlich müssen und sollten die Wartesemester nicht einfach „abgesessen“ werden: Vielmehr bietet eine berufliche Ausbildung eine gute Wissens- und Arbeitsbasis für viele akademische Fächer. So kann eine Lehre zur/zum Bankkauffrau/-mann eine wertvolle Grundlage für ein späteres BWL- oder VWL-Studium sein. Auch im Bereich Medizin können in einer Ausbildung, zum Beispiel zum Rettungssanitäter, zur Krankenschwester oder in einem Pflegeberuf, Erfahrungen und Fachkenntnisse gewonnen werden, die an der Hochschule Gold wert sind. Außerdem müssen so vereinzelte Leistungsnachweise und Praxiszeiten, die sonst durch ein zeitraubendes Praktikum zu erbringen wären, „umgangen“ werden. Wer sich spezialisieren möchte, etwa auf Zahnmedizin, sollte sich selbstverständlich auf Stellen in diesem Bereich bewerben. Mitunter hilft auch ein handwerklicher Beruf, den akademischen Weg zum Diplom-Ingenieur einzuschlagen. Maschinenbauern oder Architekten kommt eine praktische Vorbildung garantiert zugute. Eine voruniversitäre Berufsausbildung hat übrigens einen weiteren Vorteil: In dieser Zeit können schon einmal finanzielle Ressourcen geschaffen werden, um sich ein „weicheres Polster“ für die Studienzeit zu schaffen.

Wer eine Sprache studieren möchte, der sollte seine Kenntnisse mit einem Jahr Au-pair, Work &amp; Travel oder bei karikativen Einrichtungen im Ausland erweitern. Diese Alternativen sind äußert attraktiv, schließlich bieten sie nicht nur die Chance, aufregende, neue Kulturen kennen zu lernen, sondern dabei auch noch Geld zu verdienen. Von der Vergütung können zwar keine „Luftsprünge“ gemacht werden, aber häufig reicht es, sich den Aufenthalt größtenteils zu finanzieren. Gute Planung ist dabei natürlich entscheidend, denn der Zeitaufwand für Arbeiten und Reisen sollte in einem fairen Verhältnis stehen. Im Internet stößt man auf viele Anbieter, die Work &amp; Travel-Reisen organisieren. Der Service ist zwar praktisch, da Profis am Werk sind, ist in der Regel allerdings auch mit Kosten verbunden. Auch für Au-pair-Programme kann Auslandserfahrung gesammelt werden. Im Internet tummeln sich zahlreiche professionelle Anbieter, die in der Regel Vermittlungsgebühren erheben. Wer über Au-pair-Kontaktbörsen nach einer Gastfamilie sucht, sollte ebenfalls die Nutzungsbedingungen genau lesen, um Kostenfallen zu entgehen. Wichtige Tipps und eine Liste renommierter Vermittleragenturen bietet die Plattform www.world-of-xchange.de. Selbstverständlich bleibt auch trotz der Abschaffung der Wehrpflicht die Möglichkeit bestehen, zur Überbrückung der Wartezeit den Bundesfreiwilligen Dienst oder ein Freiwilliges Soziales Jahr zu absolvieren (siehe Infokasten Seite 13) und sich dort soziale Kompetenzen anzueignen, die in der heutigen Berufswelt – egal in welcher Branche – verstärkt gefordert werden.

Keine Angst vor Plan B

Letzten Endes kann es auch nicht schaden, einen Plan B parat zu haben. Wer unter keinen Umständen mit dem Beginn eines Studiums warten möchte, hat die Wahl, sich für ein anderes Fach zu bewerben, in dem die Aussichten, einen Studienplatz zu bekommen, besser sind. Des Weiteren gibt es Studiengänge, die keinen NC haben. Der Vorteil: Zulassungsfreie Fächer bedeuten quasi eine Studienplatzgarantie, sofern eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) vorliegt und die Bewerbung fristgerecht erfolgt. In seltenen Fällen ist es sogar möglich, dass das Wunschfach, das in den Städten erster Wahl einen NC hat, an einem anderen Standort zulassungsfrei ist. Also Augen offen halten und flexibel sein. Klar ist es toll, in einer interessanten Stadt zu studieren, aber wenn es anderswo sofort losgehen kann, lohnt es sich, die Vor- und Nachteile genau abzuwägen. In diesem Zusammenhang sollte nicht unterschätzt werden, dass gerade an vermeintlich unattraktiven Orten die Lehrbedingungen besser sein könnten, da dort die Studentenzahl vermutlich niedriger ausfällt und somit auch die Hörsäle und Seminare nicht bis auf den letzten Platz überfüllt sind. Außerdem: An kleineren Universitäten verschwindet der Einzelne nicht so schnell in der Anonymität der Masse, der Umgang ist persönlicher und auch der Kontakt zu den Dozenten ist einfacher herzustellen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rechtzeitig_alternativen_erkennen_lotteriespiel_studienplatzvergabe_309.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<author>Malte Wulf</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012_2793.jpg</image>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studiinfo_sose_2012.jpg</image_kl>
		<guid>309</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:11:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verbessere deine Chancen auf einen Studienplatz durch einen Medizinertest</title>
		<description><![CDATA[1997 abgeschafft, erlebt der Medizinertest eine Renaissance. Zahlreiche Hochschulen haben die Prüfung wieder eingeführt, um einen Teil ihrer Bewerber selbst auszuwählen. Die Teilnahme am Test ist freiwillig. 
Das Ergebnis kann jedoch die Platzierung in den hochschuleigenen Ranglisten verbessern und wird mit der Abiturnote verrechnet, jede Universität legt dafür einen eigenen Schlüssel fest.]]></description>
		<text><![CDATA[Für angehende Medizinstudenten ist der freiwillige Test für medizinische Studiengänge (TMS) somit eine gute Möglichkeit, ihre Chancen auf einen der begehrten Studienplätze zu verbessern. Jeder Kandidat darf nur einmal teilnehmen. Abgefragt wird kein medizinisches Fachwissen. Der Test prüft, inwieweit die Kandidaten über die Fähigkeiten verfügen, die für den Studienerfolg in medizinischen Fächern erforderlich sind.

Wer sich für ein Studium an der medizinischen Fakultät der Universitäten Bochum, Erlangen-Nürnberg, Freiburg, Heidelberg, Heidelberg/Mannheim, Leipzig, Lübeck, Mainz, Tübingen und Ulm sowie an den zahnmedizinischen Fakultäten der Universitäten Freiburg, Heidelberg, Mainz, Ulm und Tübingen interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Medizinertest seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei der Stiftung für Hochschulzulassung (ehemals ZVS) und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallell bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich müssen sich Interessierte über hochschulstart.de für die Fächer Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin bewerben.

An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt oder diese im laufenden oder darauffolgenden Schuljahr erhält. Außerdem darf der TMS in Deutschland noch nicht absolviert worden sein. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum. 

Gute Aussichten durch gründliche Vorbereitung

Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Es ist von Vorteil, wenn man nicht nur weiß, wie der Testtag abläuft, sondern auch, welche Bearbeitungsstrategien bei den verschiedenen Aufgabengruppen hilfreich sind. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite www.tms-info.org wird unter dem Navigationspunkt „Vorbereitung“ eine Informationsbroschüre zum Download angeboten. Interessenten erfahren mehr über die Art der einzelnen Aufgaben, können anhand der vorgestellten Beispiele üben und erhalten Tipps zur Lösung von verschiedenen Aufgaben.

Außerdem bietet der Medizinertest-Entwickler ITB Consulting mit dem Vorbereitungsportal www.medizinertest-vorbereitung.de eine weitere Möglichkeit, die Chancen auf ein gutes Abschneiden zu erhöhen. Gegen Gebühr können dort zwei komplette Versionen früherer Tests genutzt werden, um den Ernstfall zu simulieren. Der Vorteil: über 360 authentische Aufgaben und im Anschluss eine ausführliche Rückmeldung zu der Leistung unter Berücksichtigung der echten Bewertungskriterien.

Der Test findet einmal jährlich, in der Regel Anfang Mai, an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Mitte Januar laufen die Anmeldungen, Ende Juni/Anfang Juli gibt es die Ergebnisse.

Nähere Informationen

www.tms-info.org
www.hochschulstart.de

sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verbessere_deine_chancen_auf_einen_studienplatz_durch_einen_medizinertest_308.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>308</guid>
		<pubdate>2011-11-03 17:04:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum - Schon vor dem Studium durchstarten</title>
		<description><![CDATA[Das Abiturzeugnis in der Tasche und sich mit Feuereifer in das Human-, Tier- (nur im Wintersemester möglich) oder Zahnmedizinstudium stürzen? Das gelingt sicherlich nur den Wenigsten. „Wartezeit für Medizin steigt weiter!“, meldet der Studienberater Medizin auf seiner Homepage. Wer seinen Traum realisieren und Arzt werden möchte, braucht meist Durchhaltevermögen und Geduld.]]></description>
		<text><![CDATA[Lange Wartezeiten vor dem Medizinstudium sind nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel. Vorsemesterkurse, Auslandpraktika oder gar eine Ausbildung in einem medizinischen Beruf helfen, diese Zeit sinnvoll zu überbrücken.

Hilfreich sind Wartesemester

Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Wartezeit wird nach der Zahl der Halbjahre berechnet, die seit dem Erwerb der Studienberechtigung mit dem Abitur verstrichen sind. Nicht eingerechnet werden Semester, die Bewerber bereits an einer deutschen Hochschule eingeschrieben waren. Die Semester werden nämlich als so genanntes Parkstudium gewertet und von der Wartezeit abgezogen. „Wer also meint, während der Wartezeit auf sein eigentlich gewünschtes Studienfach bereits ein anderes, möglicherweise verwandtes Fach studieren zu können, verhält sich – bewerbungstaktisch gesehen – unklug, weil er in diesen Semestern keine Wartezeit ansammelt“, schreibt hochschulstart.de.

Vorsemester- und Intensivkurse können gute Möglichkeiten sein, die Wartezeit auf das Traumstudium sinnvoll zu nutzen. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Das Vorsemester Medizin vermittelt biomedizinisches Basiswissen und naturwissenschaftliche Grundlagen.

Wartezeit sinnvoll überbrücken

Vorkurse, die sich meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bot zuletzt zum Beispiel die Ruhr-Universität Bochum an. In Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. Dort waren ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen worden.

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, die Wartezeit mit einer Ausbildung zu überbrücken, die Grundlagenkenntnisse für den späteren Beruf vermittelt und für das Medizinstudium angerechnet werden kann. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Neben Notärzten sind vor allem Rettungsassistenten und -sanitäter für die Versorgung von Notfallpatienten verantwortlich. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführt sowie den Notarzt bei der Behandlung unterstützt.

Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung: Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und seinen Berufswunsch überprüfen. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein dreimonatiges (90 Tage) Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert zwei Semester. Die Ausbildung schließt naturwissenschaftliche Lücken und vermittelt medizinische Grundlagen in Fächern wie Histologie, Anatomie, Physiologie und Mikrobiologie. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu bereichern, ist ein medizinisches Praktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in China, Indien, Mexiko und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_-_schon_vor_dem_studium_durchstarten_307.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-11-03 16:59:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildungsberufe sind attraktive  Alternativen – oder eine gute Vorbereitung</title>
		<description><![CDATA[Wenn das Auto nicht mehr „rund läuft“, dann wird es in der Reparaturwerkstatt abgegeben. Dort schrauben und hantieren erfahrene Mechaniker daran herum, bis der Makel behoben ist. Mit dem mensch-
lichen Körper ist es ähnlich – und doch ganz anders. Der (erfolgreichen) Behandlung von Krankheiten und Verletzungen wohnt immer ein kleiner Zauber inne.]]></description>
		<text><![CDATA[Ärzte genießen im gesellschaftlichen Ansehen daher einen hohen Stellenwert. Kein Wunder, dass der Job für Abiturienten besonders attraktiv ist. Eben darin liegt das Problem: Es gibt ungleich mehr Bewerber für das Fach Medizin als Studienplätze. Aber der Einstieg in die Gesundheitsbranche geht auch anders, es gibt spannende Alternativen zum klassischen Arztberuf. Der gerade Weg ist nicht immer der schnellste. Wer eine medizinische Karriere anstrebt, muss nicht unbedingt eine akademische Ausbildung zum „Onkel Doktor“ absolvieren. Die Chancen, einen der begehrten Studienplätze zu bekommen, stehen sowieso bei rund 1:5 oder schlechter. Im Wintersemester 2010/11 verzeichnete die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) mehr als viereinhalb Bewerber pro Studienplatz. Ein Jahr später hat sich das Angebot laut hochschulstart.de mit 8753 zu vergebenen Studienplätzen an 34 Universitäten im Fach Medizin im Vergleich zum Vorjahr nur unwesentlich erhöht – die Zahl der potenziellen Erstsemester hat sich durch doppelte Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrpflicht hingegen deutlich erhöht. Da wird die Vergabe trotz NC zum Glücksspiel. 

Wem Fortuna hold ist, der darf dann in den nächsten Jahren im Hörsaal Vorlesungen über Anatomie und Co. besuchen, im Labor die Wunder der Bio-Chemie entdecken oder an Leichen Operationstechniken ausprobieren. Aber ist das für jeden wirklich das Richtige? Früher waren Zivildienst oder das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) wichtige Entscheidungshilfen. Viele der heutigen Mediziner erkannten erst in dieser Zeit ihren innigsten Berufswunsch. Ebenso konnten die Erfahrungen den umgekehrten Effekt haben: Wer mit dem Gedanken spielte, Medizin zu studieren, nutzte die Tätigkeit im Pflegebereich oder in einer Rettungswache, um zu testen, ob dies das passende Arbeitsumfeld ist. Diese „Testphase“ ist nur noch auf freiwilliger Basis möglich. Und so kann es sein, dass mehr Studenten während ihrer ersten Semester feststellen, dass ihre Zukunft nicht im medizinischen Bereich liegt – dann war dieser Studienplatz „verloren“.

Der Beruf des Heilerziehungspflegers

Daher sollten Alternativen nicht von vorn herein ausgeschlossen werden. Der Beruf des Heilerziehungspflegers etwa ist ein spannender Einstieg in das Gesundheitswesen. Lars Zimny prägte die Erfahrung während seines Zivildienstes, in dem er behinderte Kinder in der Schule und im häuslichen Bereich betreute. „Danach wusste ich, dass ich einen Pflegeberuf erlernen würde“, blickt der heute 32-Jährige zurück. Am Siegener Berufskolleg AHS begann er seine dreijährige Ausbildung zum staatlich anerkannten Heilerziehungspfleger. In den ersten beiden Jahren erhielt er das theoretische Rüstzeug, das er im sich anschließenden einjährigen Berufspraktikum anwenden und vertiefen konnte. „Alles in allem eine sehr praxisnahe Ausbildung“, bilanziert er. Zum einen gab es da den Schwerpunkt Pflege, in dem zum Beispiel Lagerungstechniken und Krankenbilder vermittelt wurden. Auch Anamnese und das Ermitteln von Ressourcen, um Ansätze zur Hilfe zu entwickeln, standen auf dem Lehrplan.

Weitere Berufserfahrung sinnvoll

Nach seinem erfolgreichen Abschluss sammelte er weiter Berufserfahrung. Im Hinterkopf spukte indes die Idee, sich weiter zu bilden, den nächsten Schritt zu tun. Den wagte er zwei Jahre später, als er seine zweite, berufsbegleitende Ausbildung zum Heilpädagogen begann. „Das hätte ich auch studieren können“, sagt Lars, aber persönliche Gründe sprachen für die erste Option. „Allerdings habe ich erlebt, dass einige meiner Ausbildungskollegen später an die Universität gewechselt sind.“ Über den „Umweg“ Ausbildung erfüllt sich so mancher seinen Wunsch, doch noch Medizin zu studieren. Schließlich wird die Ausbildung als Wartezeit angerechnet, und die gesammelten Berufserfahrungen sind für das Studium unbezahlbar.

Arzt zu werden, war allerdings nicht Lars’ Ziel. „Was ich jetzt mache, er füllt mich voll und ganz.“ Auch die Prüfung zum Heilpädagogen hat er mittlerweile erfolgreich abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein für seine Karriere. „Aufgrund des demografischen Wandels und der zunehmenden Krankheiten durch soziale Umwelteinflüsse, sind die Jobchancen als Heilerziehungspfleger recht gut“, weiß er. „Aber um eine leitende Stellung einzunehmen, ist die Ausbildung oder das Studium zum Heilpädagogen fast obligatorisch.“ Dafür wird übrigens eine schon abgeschlossene Ausbildung verlangt.
 
Geduld zahlt sich immer aus

Lars hat es geschafft. Seit einem Jahr ist er Leiter einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung. Ziel der Einrichtung es, nicht nur eine Betreuung anzubieten, sondern mit den Bewohnern (stationär) und Nutzern (ambulant) Konzepte zu erarbeiten, damit sie ein eigenständigeres Leben führen können. „Das beginnt mit dem täglichen Aufstehen, um zur Arbeit zu gehen, bis hin zur Selbstorganisation im Wohnbereich“, erklärt Lars. Das erfordert ein hohes Maß an Geduld. „Die ist in diesem Job generell gefragt.“ Weitere Soft Skills, die im Pflegedienst verlangt werden, seien Motivation, Flexibilität, Einsatzwille und Teamfähigkeit. Auch Empathie gehöre, so seine Erfahrung, zum Anforderungsprofil. „Allerdings muss man auch lernen, abzuschalten und nicht alles an sich herankommen zu lassen. Trotz der besonderen Beziehung, die mit vielen Patienten und Bewohnern aufgebaut wird, ist es notwendig, eine emotionale Distanz zu wahren“, empfiehlt Lars zum Selbstschutz – ein Rat, der für Fachkräfte im Gesundheitswesen allgemein gilt und ein Faktor, den sowohl angehende Auszubildende als auch Studenten in Hinblick auf ihre beruflichen Perspektiven berücksichtigen sollten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildungsberufe_sind_attraktive_alternativen_oder_eine_gute_vorbereitung_306.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_12_01.pdf</pdf>
		<author>Tim Lehmann</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-11-03 16:40:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren bei den Eidgenossen: Der Berg ruft!</title>
		<description><![CDATA[Französisch, Italienisch oder doch lieber Deutsch? Wer in der Schweiz studieren will, hat in puncto Sprache die Qual der Wahl. Zudem sind die Hochschulen des Alpenlandes bekannt für ihr hohes Niveau.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Gastsemester im Alpenland während eines Studiums in Deutschland bedarf keiner langfristigen Planung – anders als ein Vollzeitstudium. Trotz der damit verbundenen Kosten, lohnt der Aufenthalt, um das Land kennen zu lernen. Eine weitere, beliebte Möglichkeit ist ein Aufbaustudium nach einem Hochschulabschluss. In jedem Fall ist es ratsam, sich vorherdarüber zu informieren, welche Leistungen und Abschlüsse auch in Deutschland anerkannt werden. Geht es um Studiengänge, die mit einer Hochschulprüfung (Magister oder Diplom) abgeschlossen werden, geben die Prüfungsämter der deutschen Universitäten Auskunft. Landesprüfungsämter sind die richtige Adresse, wenn es um Staatsprüfungen geht.

Verschiedene Hochschulen nehmen in manchen Studiengängen nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Studenten auf. Medizinische Studienfächer werden derzeit allerdings nicht an ausländische Studenten vergeben. Für die Aufnahmeverfahren sind die einzelnen Unis selbst zuständig. Vor der Bewerbung sollten sich Studenten daher über die individuellen Zugangsvoraussetzungen, zum Beispiel besondere Sprachanforderungen, informieren. Da das Schweizer Abitur mit höheren Anforderungen verbunden ist als das deutsche, reicht einigen Unis eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung nicht aus. In diesem Fall kann eine schweizerische oder kantonale Maturitätsprüfung abgelegt werden.

Um ein Visum für die Zeit des Studiums beantragen zu können, ist ein gültiger Reisepass notwendig. Für eine längerfristige Aufenthaltsbescheinigung ist jedoch eine Aufnahmebestätigung der Schweizer Hochschule sowie ein Nachweis ausreichender &amp;#64257;nanzieller Mittel notwendig. Für den Krankheitsfall sollte eine European Health Insurance Card (EHIC) bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt werden. So sind im Bedarfsfall eine stationäre Behandlung sowie der Medikamentenerwerb in der Schweiz gesichert.

Auch ausländische Studierende müssen in der Schweiz Studiengebühren bezahlen. Trotz hoher Schwankungen zwischen den Hochschulen, sollte mit etwa 400 Euro pro Semester gerechnet werden. Wer nachweislich in einer &amp;#64257;nanziell schwierigen Lage steckt, wird an manchen Universitäten von den Studiengebühren befreit. Außerdem können während des Aufenthalts Teilstipendien von Universitäten oder Organisationen, Stiftungsgelder und Auslandsbafög aus Deutschland beantragt oder geltend gemacht werden, und auch über kantonale Stipendien kann das Studium (teil-)&amp;#64257;nanziert werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_bei_den_eidgenossen_der_berg_ruft_305.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-04-07 11:02:01</pubdate>
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		<title>Hervorragende Berufsperspektiven - Bestnoten für die Lebenserfahrung</title>
		<description><![CDATA[Der Mensch ist Abenteurer und Entdecker. Schon immer hat es ihn zum Unbekannten hingezogen. Und als die Welt nicht mehr ausreichte, hat er die „new frontier“ kurzerhand in den Orbit verlegt und &amp;#64258;og zum Mond, um dort spazieren zu gehen und nach den Sternen zu greifen. Um Wissenshunger und Fernweh zu kurieren, muss nicht gleich der nächste Touristen&amp;#64258;ug ins All gebucht werden. Gerade im Studium gibt es viele Möglichkeiten, Grenzen zu überschreiten und den eigenen Horizont zu erweitern. Ein Auslandsstudium oder -semester eröffnet ungeahnte Chancen und prägt sowohl die akademische als auch die persönliche Entwicklung.]]></description>
		<text><![CDATA[Zugegeben: Zunächst mag der Gedanke, die Sicherheit der eigenen Kultur zu verlassen, auf manch einen abschreckend wirken. Außerdem sind im Studium genug andere Dinge zu tun: Bücher wälzen, lernen, Hausarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeit und so ganz nebenbei noch Geld verdienen – wo ist da denn noch Platz, um für mehrere Monate ins Ausland zu gehen? Aber mal ganz ehrlich, das sind oft vorgeschobene Gründe. In den meisten Fällen ist der Aufenthalt in der Fremde durchführbar. Mittlerweile gibt es genug Anlaufstellen für Studenten, die bei der Organisation eines Auslandsstudiums oder -semesters helfen. Darüber hinaus sind diese ein wichtiger Bestandteil des Curriculums geworden. Nicht zuletzt ist im späteren Berufsleben international erfahrenes und sprachbegabtes Personal gefragt, da der Arbeitsmarkt immer mehr von Internationalität und Globalisierung geprägt ist – beste Chancen also für jene, die sich nicht scheuen, außerhalb Deutschlands zu studieren.

Viele Ziele – viele Möglichkeiten
An erster Stelle steht natürlich die Frage, in welchem Land studiert werden soll. Vor zwei Jahrhunderten gab es für Akademiker, Gelehrte und Dichter, wie etwa Johann Wolfgang Goethe, meist nur ein Ziel für ihre Bildungsreise: Italien. Auch heute noch ist die Wiege des Altertums ein spannendes und aufregendes Reiseziel – aber längst nicht mehr das einzig selig machende. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes Einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort einen Auslandsaufenthalt absolvieren, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Die Wahl der richtigen Universität
Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm und ein Zeitplan muss erstellt werden: Möchte ich nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Of&amp;#64257;ce) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.collage-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie Erasmus, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte bereits die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher emp&amp;#64257;ehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten zur Auswahl stehen. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. Die Zimmer sind in der Regel möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Ausland-BAföG erleichtert das Studium
Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich &amp;#64257;nanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, Ausland-BaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge höher sind, als im Inland.“

Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgep&amp;#64258;ogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hervorragende_berufsperspektiven_-_bestnoten_fuer_die_lebenserfahrung_304.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<author>Tim Lehmann</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-04-07 10:57:53</pubdate>
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	<item>
		<title>Clever bewerben und Alternativen zum Wunschstudium erkennen -  Heiß begehrt und nicht auf Lager: Mangelware Studienplatz?</title>
		<description><![CDATA[In der Marktwirtschaft regelt die „invisible hand“ Angebot und Nachfrage. Je begehrter ein Produkt ist, umso teurer kann es verkauft werden. Ähnliches gilt für die Vergabe eines Studienplatzes: Gibt es mehr Bewerber als verfügbare Studienplätze, wird ein Numerus Clausus (NC) gefordert. Durch die doppelten biturjahrgänge und die Aussetzung der allgemeinen Wehrp&amp;#64258;icht zum 1. Juli dieses Jahres wächst die Angst der Abiturienten, keinen Studienplatz zu bekommen. Aber ist die Lage wirklich so dramatisch? Und welche Alternativen gibt es, wenn der „worst case“ eintritt?]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Schreckgespenst spukt durch die Öffentlichkeit. Die Umstellung auf das achtjährige Gymnasium (G8) spüle, so rechnet etwa das Internetportal www.abi.de vor, bis 2015 etwa 275.000 zusätzliche Studienanfänger an die Hochschulen.

Nach dem Saarland (2009) und Hamburg (2010) erwarten im Sommer die Hochschulen der bevölkerungsreichen Bundesländer Bayern und Niedersachsen die doppelten Abiturjahrgänge. Um drohende Engpässe zu vermeiden, investiert die Bundesregierung mit dem Hochschulpakt II Milliarden in den Ausbau des Bildungsangebots der Universitäten und Co. Nicht einkalkuliert war indes die Aussetzung der Wehrp&amp;#64258;icht, die, so schätzte Ulrich Meyer zu Hörste, Statistik-Fachmann der Hamburger Wissenschaftsbehörde, im September 2010 im Spiegel, 60.000 junge Männer früher zu Studenten mache, als erwartet.

Eine Chance: hochschulstart.de
„Natürlich hat das Folgen auf die Studienplatzvergabe und macht die Bewerbung für diejenigen, die studieren wollen, nicht einfacher. Andererseits besteht kein Grund zur Schwarzmalerei“, mahnt Peter Schott, Leiter der Zentralen Studienberatung (ZSB) an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, zur Besonnenheit. Es gebe verschiedene Wege, einer Studienplatz-Absage vorzubeugen. Zum einen bestehe die Möglichkeit (mit Ausnahme der Fächer Humanmedizin, Tiermedizin, Zahnmedizin und Pharmazie), über das „dialogorientierte Verfahren“ der Studienplatzvergabe durch hochschulstart.de bis zu zwölf Wunsch-Studiengänge anzugeben. „Eine Chance, die Bewerber unbedingt wahrnehmen sollten“, rät Peter Schott. Darüber hinaus wachse die Wahrscheinlichkeit, einen Studienplatz zu bekommen, wenn auch weniger bekannte und begehrte Standorte in diese Liste aufgenommen werden. „Das erfordert selbstverständlich ein gewisses Maß an Flexibilität“, räumt der Experte ein, „auch was die Wahl des Faches angeht.“
Sollte es nach verschiedenen Entscheidungsphasen, in der die Bewerber zusätzlich die Chance haben, Prioritäten innerhalb ihrer Wunschliste zu setzen, doch nicht mit dem Wunschstudiengang geklappt haben, ist dies lange noch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. „Dann kann man sich immer noch direkt an den Universitäten für zulassungsfreie Fächer einschreiben“, verweist Peter Schott auf ein Hintertürchen. Oft seien dies Geisteswissenschaften, aber je nach Beliebtheit und Bekanntheit des Standortes könnten unter Umständen auch Chemie, Physik oder andere Fächer, die woanders NC-beschränkt sind, gewählt werden. Der Vorteil: Zulassungsfreie Fächer bedeuten quasi eine Studienplatzgarantie, sofern eine Hochschulzugangsberechtigung (Abitur) vorliegt und die Bewerbung fristgerecht erfolgt.

Alternativen zum Wunschstudium
Dennoch erfüllt sich nicht (gleich) jeder Traum vom Wunschstudium. Dann gilt es, die Alternativen auszuloten. Die schnellste Lösung: ein anderes Fach wählen. Wer diesbezüglich keine Kompromisse machen will, muss sich mit unter Umständen langen Wartezeiten ab&amp;#64257;nden. Hier gilt die Faustformel: Je begehrter der Studiengang, desto höher die Zahl der Wartesemester. Angerechnet wird die Zeit ab Bescheinigung der Hochschulzugangsberechtigung bis zum aktuellen Semester, abgezogen wird lediglich bereits absolvierte Studienzeit in Deutschland. Ein Auslandsstudium hingegen gilt als Wartezeit, zudem werden Prüfungen und Abschlüsse in der Regel auch in Deutschland anerkannt. „Allerdings sollte sich jeder vorher informieren und individuell an den Hochschulen beraten lassen“, emp&amp;#64257;ehlt Peter Schott. An jeder deutschen Universität und den meisten Fachhochschulen gäbe es eine ZSB.

Wartesemester überbrücken
Darüber hinaus können die Wartesemester auch „klassisch“ überbrückt werden. Für manche Fächer etwa ist eine vorherige beru&amp;#64258;iche Ausbildung eine gute Grundlage für das Pauken der späteren Studieninhalte. Wer eine Fremdsprache studieren will, kann sein Wissen durch Auslandsaufenthalte, etwa in Verbindung mit einer Aupair-Tätigkeit, vertiefen. Trotz Aussetzung der Wehrp&amp;#64258;icht besteht immer noch die Möglichkeit, ein ökologisches oder soziales Jahr zu absolvieren. Manche Studiengänge erfordern Praktika, die gegebenenfalls bereits in den Wartesemestern durchgeführt werden können. Ebenfalls attraktiv: Vollzeit jobben und sich so ein &amp;#64257;nanzielles Polster für die Studienzeit schaffen. Letztlich bleibt auch die Alternative, der Hochschule den Rücken zu kehren und sein Glück in der Industrie zu suchen, schließlich beklagt die Wirtschaft einen Fachkräftemangel – so kann die Studienplatzabsage eine ungeahnte Chance ein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/clever_bewerben_und_alternativen_zum_wunschstudium_erkennen_-_heiss_begehrt_und_nicht_auf_lager_mangelware_studienplatz_303.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<author>Tim Lehmann</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-04-07 10:47:06</pubdate>
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	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder  Auslandspraktikum: Carpe Wartesemester!</title>
		<description><![CDATA[Der Beruf des Arztes hat eine ganz eigene Faszination. Schon kleine Kinder verkleiden sich und spielen „Onkel Doktor“. Viele von ihnen halten an diesem Traum bis zum Abitur fest und sehen in ihm ihre beru&amp;#64258;iche Zukunft. Indes verlangt der Beginn einer ärztlichen Karriere ein hohes Maß an Geduld: Lange Wartezeiten vor dem Medizinstudium sind keine Seltenheit. Wer diese Phase sinnvoll mit Vorsemesterkursen, Auslandpraktika oder gar einer Ausbildung im medizinischen Beruf überbrückt, kann sich diese häu&amp;#64257;g im späteren Studium anrechnen lassen.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Zählung dieser Semester beginnt mit dem Erreichen des Abiturs – angerechnet wird jedoch nur die Zeit, die der Bewerber nicht an einer deutschen (Fach-)Hochschule immatrikuliert ist. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erfüllt und bei der Studienvergabe kein Glück hatte, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf das Traumstudium sinnvoll nutzen.

Vorsemester-Kurse schließen Lücken
Vorsemester- und Intensivkurse könneneine gute Vorbereitung auf ein anspruchsvolles Studium sein. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Wissenslücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Vorkurse, die sich meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten zum Beispiel die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum und Frankfurt an, Marburg entwickelt einen neuen Online-Vorkurs, der frühestens zum WS 2011/12 live gehen soll. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Eine Ausbildung vor dem Studium
Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, emp&amp;#64257;ehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;eger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monate. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;eger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung: Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenp&amp;#64258;egepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt, werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenp&amp;#64258;ege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenp&amp;#64258;ichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive P&amp;#64258;egepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Praktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein medizinisches Praktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in China, Indien, Mexiko und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als P&amp;#64258;egepraktikum an. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_carpe_wartesemester_302.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-04-07 10:39:57</pubdate>
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		<title>Alternativen zum klassischen Arztberuf - Viele Wege führen in die Medizin</title>
		<description><![CDATA[„Halbgötter in Weiß“ sind nicht nur im Fernsehen ein Quotengarant. Medizinische Studienplätze sind seit Jahrzehnten akademische Bestseller – nur, dass sie nicht frei im Handel erhältlich sind. Die Stiftung für Hochschulzulassung (SfH) verzeichnete zum Wintersemester 2010/11 mehr als viereinhalb Bewerber auf einen der heiß begehrten Plätze. Durch die doppelten Abiturjahrgänge und das Aussetzen der Wehrp&amp;#64258;icht wird sich dieser Wert vermutlich noch erhöhen. Viele Studienanfänger sollten sich daher fragen, ob es nicht attraktive Alternativen zum klassischen Arztberuf gibt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Suchmaschine von www.hochschulkompass.de listet auf die Anfrage „Medizin“ über 430 Studienangebote an deutschen Universitäten und Hochschulen: von A wie „Advanced Physical Methods in Radiotherapy“ bis Z wie „Zahnmedizinische Prothetik“. Viele der angezeigten Fächer sind inzwischen Bachelor- oder Masterstudiengänge, andere scheinen auf den ersten Blick nichts mit Medizin zu tun zu haben. Informatiker, Juristen, Sportwissenschaftler oder Wirtschaftsingenieure werden indes auch im Gesundheitswesen gesucht. Wer &amp;#64258;exibel ist, kann also auch über Umwege Karriere in seinem Wunsch-Berufsumfeld machen. Ein ausführliches Strategiegespräch, entweder bei der Zentralen Studienberatung (ZSB) der Hochschulen oder bei externen Anbietern wie etwa CampusCheck, kann bereits vor dem Studium Klarheit über den akademischen Werdegang, Job-Alternativen und die eigene Zukunftsplanung schaffen. Im Idealfall werden die individuellen Vorlieben und Fähigkeiten analysiert und daraufhin das Studienangebot auf Fächer durchsucht, die entsprechende Eigenschaften voraussetzen oder empfehlen. Hin und wieder lohnt sich auch der Blick auf Privat-, Fach- und nichtstaatliche Hochschulen. Die Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) etwa legt ebenso wie das Schwesterunternehmen BSA-Akademie ihren Fokus auf aktuell populäre Themen wie Ernährungsberatung und Fitnesstraining.

Ausbildungsberufe als Alternative
Neben den der Medizin artverwandten Studiengängen gibt es natürlich die Ausbildungsberufe im Gesundheitswesen. Anna Nordmann hat sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Physiotherapeutin entschieden. „Als Kind war ich selbst oft bei der Krankengymnastik. Später habe ich mein Betriebspraktikum in der Oberstufe in einer physiotherapeutischen Praxis absolviert“, blickt die 22-Jährige auf ihre ersten Berührungspunkte mit dem Beruf zurück. Vor allem die Arbeit mit den Patienten und die positiven Behandlungsergebnisse hätten sie für diese Tätigkeit begeistert. „Schon mit kleinen Anwendungen kann man den Menschen etwas Gutes tun und ihre Schmerzen lindern.“ Probleme, einen Ausbildungsplatz zu &amp;#64257;nden, hatte sie 
nicht. Seit 2008 besucht sie die Timmermeister Schule Münster. Der Lehrplan ist auf sechs Semester ausgelegt, in dessen erster Hälfte viel Theorie oder Übungen an und mit den Kollegen auf dem Programm stehen. Im daran anschließenden Jahr folgt die praktische Ausbildung in verschiedenen Krankenhäusern, während das letzte Semester der Wiederholung und der Vorbereitung auf das Examen dient. Von der Fülle des Lernstoffs war sie zunächst überrascht. „Mir war im vorhinein nicht bewusst, dass man die ganze Anatomie und Physiologie des Körpers lernen und vor allem verstehen muss. In dieser Hinsicht ist es wie ein Medizinstudium“, glaubt Anna. Dennoch habe sie den richtigen Beruf für sich gefunden. Die Dankbarkeit der Patienten entschädige für das ganze Pauken. „Einmal kam ein Mann zu mir humpelnd in die Behandlung, mit sehr starken Rückenschmerzen. Nach eini-
gen Anwendungen strahlte er und ging leichtfüßig und nahezu schmerzfrei wieder aus dem Zimmer.“ Das seien Momente, aus denen sie Kraft und Motivation ziehe, verrät sie. Bald ist wieder Büffeln angesagt, schließlich stehen im Oktober die Prüfungen an – insgesamt 30 innerhalb weniger Wochen. Und auch nach ihrem Abschluss geht der Lernprozess weiter. Als Physiothera-
peut Karriere zu machen, vielleicht irgendwann sogar eine eigene Praxis zu eröffnen, bedeutet, viele Fortbildungen und Weiterquali&amp;#64257;zierungen zu besuchen. Ein Bachelorstudiengang sei eine weitere Option, sagt Anna. Mehr interessiert sie jedoch die Osteopathie. „Diese Zusatzausbildung dauert allerdings fünf Jahre“, ist sie sich der Doppelbelastung von Job und Lernen bewusst.

Rückkehr auf die Schulbank
Auch andere Fachkräfte im Gesundheitswesen kehren später auf die „Schulbank“ zurück. Verschiedene Studiengänge setzen eine abgeschlossene Berufsausbildung sogar voraus. Wer etwa den Studiengang zum Medizinassistenten, B.Sc. (Physican Assistent) an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg oder an der Mathias Hochschule Rheine belegen möchte, muss vorher bereits in einem Gesundheitsberuf tätig gewesen sein (Näheres dazu im Infokasten). Die praktische Erfahrung ist für Studienanfänger nur von Vorteil, oft haben sie einen Wissensvorsprung gegenüber jenen Studenten ohne jegliche medizinische Vorbildung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_klassischen_arztberuf_-_viele_wege_fuehren_in_die_medizin_301.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_02.pdf</pdf>
		<author>Tim Lehmann</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2011-04-07 10:18:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hauptsache international: Praxisnahes Lernen im Land der Tulpen</title>
		<description><![CDATA[„Neues Land, neue Chancen“, dachte sich Tobias Pantel, als er sich entschied, in den Niederlanden zu studieren. Eine Fremdsprache lernen, in eine andere Kultur eintauchen und sehr gute Studienbedingungen – dafür lohnt es sich, im Nachbarland ein Studium zu beginnen.]]></description>
		<text><![CDATA[Der 22-Jährige studiert seit einem Jahr an der Breda University of Applied Sciences International Tourism Management an der dortigen Fachhochschule. Sein Studiengang wird komplett auf Englisch gehalten. Und das ist nicht selten der Fall in Holland. „Es gibt sehr viele internationale Studiengänge“, weiß Tobias. „Einfach mal schlau machen auf den verschiedenen Internetseiten der Unis“, ist sein Tipp für Interessierte. Die meisten Homepages sind sehr gut und übersichtlich aufgebaut und werden auf Niederländisch und Englisch angeboten. 

Studium mit einem persönlichen Touch

„Was ich an meinem Studium besonders mag, ist, dass wir kleine Klassen haben“, erklärt Tobias. „Hier bin ich nicht nur eine Nummer, sondern ein Student, den die Dozenten kennen.“ Einmal pro Quartal hat er ein Gespräch mit seinem persönlichen Supervisor, der seine Entwicklung verfolgt. Dafür muss Tobias unter anderem sich selbst und seine eigenen Leistungen re?ektieren. „Durch diese Gespräche bekommt das Studium noch einen persönlicheren Touch.“

Tobias musste sich im zweiten Semester für eine zweite Fremdsprache entscheiden. Neben Englisch hat er jetzt auch Unterricht auf Spanisch. Er hätte auch Italienisch oder Französisch wählen können. „Das Studium ist so aufgebaut, dass wir im dritten Jahr ins Ausland gehen“, berichtet Tobias. Im fünften Semester steht ein Praktikum auf dem Plan und im sechsten ein Austausch mit einer Partneruniversität. „Ich weiß noch nicht genau, wo ich hin will, aber Australien wäre natürlich toll. Allerdings gibt es dort nur zwei Plätze und im Auswahlverfahren zählen vor allem die Noten.“

P?ichtfach Niederländisch

Neben den fachspezi?schen Veranstaltungen hat Tobias auch Unterricht in „presentation and communication skills“ oder „report writing“. Alle internationalen Studenten haben ein zusätzliches P?ichtfach: Niederländisch. „Das fördert die Integration“, meint der Tourismusstudent.

Der große Unterschied zwischen den Fachhochschulen und den Universitäten in den Niederlanden wird vor allem in der Unterrichtsform deutlich. „Bevor ich nach Breda kam, habe ich ein halbes Jahr Psychologie in Enschede an der Universität Twente studiert. Daher kann ich gut vergleichen.“ Der Unterricht an der Fachhochschule ist sehr viel praktischer ausgerichtet. „Wir machen viele Projekte und müssen diese dann auch präsentieren. Früher fand ich das immer schrecklich, aber erstens gewöhnt man sich daran und zweitens haben wir eine sehr gute Klassengemeinschaft, so dass ich immer das Gefühl hatte, vor 13 Freunden zu stehen.“ An der Universität hingegen ist alles sehr viel theoretischer. Große Hörsäle mit bis zu 350 Leuten, wenig Seminare und viel freie Zeit, die sich jeder selbst mit Lernen einteilen sollte, charakterisierten Tobias‘ Psychologiestudium. 

Sport als Ausgleich zum Studium

Aber zum Studentenleben gehört nicht nur Lernen. Auch die Freizeit ist wichtig. Tobias spielt in Breda Hallenfußball und klettert regelmäßig. Sport ist nicht nur gut als Ausgleich zum Lernen, sondern auch, weil man schnell neue Leute kennen lernt.
 
Tobias geht zum Beispiel mit einer Gruppe Niederländern klettern: „Mit meinen Kommilitonen spreche ich fast ausschließlich Englisch. Da ist es gut, dass ich mit Holländern klettere. So kann ich auch mein Niederländisch regelmäßig anwenden“, so der 22-Jährige. Die Uni bietet eine so genannte Sportkarte an. Damit kann jeder für 80 Euro jährlich alle Sportarten ausprobieren und an allen kulturellen Kursen teilnehmen, die die Universität anbietet.

Das Nachtleben von Breda bietet nicht viel Aufregendes, ?ndet Tobias, aber dafür werden viele Hauspartys veranstaltet. Vor allem Mottopartys seien bei den Studenten sehr angesagt.

Studenten-WGs in Breda

Ein anderer Aspekt ist das WG-Leben. In Breda kosten die Studentenzimmer in einer Wohngemeinschaft durchschnittlich 350 Euro. Tobias wohnt in einer DreierWG und erzählt: „Gefunden habe ich sie in einer Gruppe im StudiVZ. Aber es gibt auch niederländische Internetseiten, die auf Studentenzimmervermittlung spezialisiert sind.“ 

Internettipps


www.nhtv.nl – Breda University of Applied Science
www.utwente.de – Universität Twente
www.kamernet.nl – für die Zimmersuche
www.uitmuntend.de – niederländisches Onlinewörterbuch



Wo gibt’s Infos zum Studium in den Niederlanden?

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, kann zwischen unterschiedlichen Informationsquellen wählen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und zahlreiche deutsche und niederländische Internetseiten bieten umfangreiche Hinweise und Tipps.

www.studieren-in-holland.de

Umfangreiche Homepage mit wichtigen Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuf?c.nl

Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl

Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl

Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos rund um den niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

Aber natürlich gibt es auch Ratgeber in Buchform, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinander setzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen. Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großau?agen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro im Buchhandel oder im Internet]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hauptsache_international_praxisnahes_lernen_im_land_der_tulpen_300.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>300</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:56:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hervorragende Berufsperspektiven: Studium in der Schweiz bei deutschen Studenten beliebt</title>
		<description><![CDATA[Die Schweiz verbinden viele Menschen mit Uhren, Käse und Schokolade. Doch das Nachbarland bietet darüber hinaus eine hervorragende Studienlandschaft, die mit vergleichsweise kleinen, aber gut ausgestatteten Universitäten punktet.]]></description>
		<text><![CDATA[Maxim Moschko hat im Frühjahr 2010 sein Bachelor-Studium an der Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) in Brugg-Windisch erfolgreich abgeschlossen. Er ist überzeugt, dass ein Abschluss einer Schweizer Hochschule auch in Deutschland gute Berufsperspektiven bietet. Nach Abschluss des Studiums arbeitet er heute an einem Institut seiner Hochschule als Softwareentwickler an Forschungs- und Dienstleistungsprojekten mit – eine hervorragende Grundlage, um später interessante Jobs zu ?nden.

Wege in die Schweiz

Ein Gastsemester in dem Alpenland während eines Studiums in Deutschland bedarf keiner langfristigen Planung – anders als ein Vollzeitstudium. Trotz der damit verbundenen hohen Kosten, lohnt ein solcher Aufenthalt, um das Land kennen zu lernen. Eine weitere, beliebte Möglichkeit ist ein Aufbaustudium nach einem Hochschulabschluss. In zwei oder mehr Semestern können die Studenten viel erleben, ohne sich dafür in hohe Unkosten zu stürzen.

Individuelle Zugangsvoraussetzungen

Einige Hochschulen nehmen in manchen Studiengängen nur eine begrenzte Anzahl ausländischer Studenten auf. Für die Aufnahmeverfahren sind die einzelnen Unis selbst zuständig. Vor der Bewerbung sollten Studenten sich daher über die individuellen Zugangsvoraussetzungen informieren. Da das Schweizer Abitur mit höheren Anforderungen verbunden ist als das deutsche, reicht einigen Unis eine deutsche Hochschulzugangsberechtigung nicht aus. In diesem Fall kann eine schweizerische Maturitätsprüfung abgelegt werden.

Um ein Visum für die Zeit des Studiums beantragen zu können, sind ein gültiger Reisepass und gegebenenfalls eine Aufnahmebestätigung der Schweizer Hochschule notwendig.

Studiengebühren in der Schweiz nicht höher als in Deutschland

Nach seiner Ausbildung als IT-Systemelektroniker entschied sich Maxim Moschko für ein Informatik-Studium in Brugg-Windisch. „Der persönliche Kontakt mit dem Studiengangleiter hat mich für diese anspruchsvolle Ausbildung motiviert. Zudem hat die FHNW in Deutschland einen ausgezeichneten Ruf.“

Dazu kamen auch praktische Gründe: „Während des Studiums wohnte ich in Grenzach, nahe Basel. Brugg-Windisch ist von dort mit öffentlichen Verkehrsmitteln bequem zu erreichen. Zudem sind die Studiengebühren in der Schweiz nicht höher als bei uns in Deutschland.“ 

Auch ausländische Studierende müssen in der Schweiz Studiengebühren bezahlen. Sie liegen zwischen 500 und 4000 Schweizer Franken pro Semester, das sind im Durchschnitt umgerechnet etwa 400 Euro. Wer nachweislich in einer ?nanziell schwierigen Lage steckt, wird an manchen Universitäten von den Studiengebühren befreit. Allgemein lässt sich der Aufenthalt über Teilstipendien von Universitäten oder Organisationen, Stiftungsgelder und Auslandsbafög aus Deutschland oder über kantonale Stipendien ?nanzieren.

Gute soziale Kontakte und praxisorientierte Studiengänge

Der Unterricht setzt sich, wie in Deutschland, aus verschiedenen Modulen zusammen. Die geringen Klassengrößen, an der FHNW betragen sie beispielsweise rund 20 Personen, ermöglichen gute soziale Kontakte. „Als Deutscher habe ich mich an der Hochschule sehr wohl gefühlt“, berichtet Maxim Moschko. „Die Kultur ist unserer sehr ähnlich.“ 

Insbesondere Fachhochschulen bieten praxis-orientierte Studiengänge an. „Während meines Studiums kam ich sehr früh in Kontakt mit echten Kunden und Unternehmen und erhielt dadurch spannende Einblikke in verschiedene Branchen“, beschreibt Maxim Moschko.

Die Schweiz

Studenten sollten sich vor ihrem Auslandsaufenthalt gründlich informieren.
Auskunft geben:

der Deutsche Akademische Austausch Dienst: www.daad.de
Webseiten der Schweizer Hochschulen, zum Beispiel die Fachhochschule Nordwestschweiz unter www.fhnw.ch
Schweizer Vertretungen in Deutschland
Infoseiten, wie www.studieren-in-der-schweiz.de oder www.swissuniversity.ch
]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hervorragende_berufsperspektiven_studium_in_der_schweiz_bei_deutschen_studenten_beliebt_299.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>299</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:56:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>ERASMUS ermöglicht Studium an anderen europäischen Unis</title>
		<description><![CDATA[Die Europäische Union fördert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen der Bildung mit dem Programm „Lebenslanges Lernen (LLP)“. ]]></description>
		<text><![CDATA[Unter dem Teilprogramm ERASMUS können Auslandsaufenthalte von Studierenden und Lehrenden gefördert werden. Das ERASMUS-Programm ermöglicht Studierenden, nach Abschluss des ersten Studienjahres im Heimatland, einen Studienaufenthalt zwischen drei und zwölf Monaten an einer europäischen Gasthochschule zu absolvieren. In 27 EU-Ländern sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen und der Türkei können Studenten Studienangebote nutzen und dabei sprachliche, kulturelle und fachliche Erfahrungen sammeln.

Zu den Lebenshaltungskosten erhalten die Teilnehmer einen Zuschuss von maximal 300 Euro im Monat. Von den Studiengebühren an der Gasthochschule sind die Studierenden befreit. Zudem erhalten sie Unterstützung bei der Vorbereitung und können beispielsweise an einem vorbereitenden ERASMUS-Intensivsprachkurs in „seltener gesprochenen Sprachen“ teilnehmen – jedoch nicht in den Sprachen Englisch, Französisch, Spanisch oder Deutsch. Die im Ausland erbrachten akademischen Studienleistungen werden anerkannt.

Bewerbungen für ein ERASMUS-Stipendium sind direkt an die eigene Hochschule oder an das Konsortium, dem die eigene Hochschule angehört, zu richten. Informationen zum Bewerbungsverfahren erteilen das Akademische Auslandsamt und die ERASMUS-Koordinatoren der Hochschulen. Weitere Informationen sind im Internet erhältlich unter http://eu.daad.de/eu.Die gefragtesten Zielländer der deutschen ERASMUS-Studierenden waren im Hochschuljahr 2008/2009 Spanien, Frankreich und Großbritannien. Am mobilsten zeigten sich Studierende der Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften beim Studium und Praktikum im Ausland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erasmus_ermoeglicht_studium_an_anderen_europaeischen_unis_298.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>298</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:55:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rezept gegen Fernweh: Auslandsstudien sind wichtiger Bestandteil des Curriculums</title>
		<description><![CDATA[„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.“ Im Zeitalter der Globalisierung liegt viel Wahrheit im Vers des deutschen Dichters Matthias Claudius. Zwar ist die Welt sprichwörtlich ein Dorf geworden, bedeutende Schauplätze der Erde liegen nur einen Mausklick entfernt und das Internet erweckt mit Bildern und Fakten den Anschein, mittendrin statt nur dabei zu sein – Panoramaaufnahmen und virtuelle Stadtführungen machen es möglich. Aber wirklich aufwiegen kann die moderne Technik den Wert eigener Erfahrungen nicht. Den Horizont erweitern, lautet daher auch im Studium die Devise. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, über den eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.]]></description>
		<text><![CDATA[Zugegeben: Zunächst mag der Gedanke, die Sicherheit der eigenen Kultur zu verlassen, auf manch einen abschreckend wirken. Außerdem sind im Studium genug andere Dinge zu tun. Bücher wälzen, lernen, Hausarbeiten, Bachelor- oder Masterarbeit und nebenbei noch Geld verdienen – wo ist da denn noch Platz, um für mehrere Monate ins Ausland zu gehen? Aber mal ganz ehrlich, das sind oft vorgeschobene Gründe. In den meisten Fällen ist der Aufenthalt in der Fremde durchführbar. Mittlerweile gibt es genug Anlaufstellen für Studenten, die bei der Organisation eines Auslandsstudiums oder -semesters helfen. Darüber hinaus sind diese ein wichtiger Bestandteil des Curriculums geworden. Nicht zuletzt ist im späteren Berufsleben international erfahrenes und sprachbegabtes Personal gefragt, da der Arbeitsmarkt immer mehr von Internationalität und Globalisierung geprägt ist – beste Chancen also für jene, die sich nicht scheuen, außerhalb Deutschlands zu studieren.

Viele Ziele - viele Möglichkeiten

An erster Stelle steht natürlich die Frage, welches Land sich anbietet. Vor zwei Jahrhunderten gab es für Akademiker, Gelehrte und Dichter, wie etwa Johann Wolfgang Goethe, meist nur ein Ziel für ihre Bildungsreise: Italien. Auch heute noch ist die Wiege des Altertums ein spannendes und aufregendes Reiseziel – aber längst nicht mehr das einzig selig machende. USA, Kanada, England, Australien, Neuseeland, Japan, Frankreich, Spanien, Schweden, Schweiz oder die Niederlande gehören zu den gefragtesten und begehrtesten Reisezielen. Argumente für und wider ein Land sind unter anderem abhängig von den Zielen jedes einzelnen. Wer eine Fremdsprache studiert, sollte natürlich dort den Auslandsaufenthalt wählen, wo diese Sprache gesprochen wird. Oder locken Studiengänge, die nicht NC-beschränkt sind, in die Fremde? Das sind Fragen, die es zu klären gilt, um einen möglichst hohen Nutzen zu erzielen.

Die Wahl der richtigen Universität

Als nächstes steht die Wahl der richtigen Universität auf dem Programm und ein Zeitplan muss erstellt werden: Will man nur ein Auslandssemester absolvieren, oder soll das komplette Studium bis zum Abschluss durchgezogen werden? Erste Anlaufstelle für solche Fragen ist das Akademische Auslandsamt (Forgein Of?ce) der Hochschulen. Dort gibt es umfassende Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten. Natürlich können und sollten auch Kommilitonen gefragt werden, die bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich haben – Erfahrungsberichte können bei der Entscheidung ungemein hilfreich sein, ob und wo jemand im Ausland studieren möchte. Mittlerweile stillen auch zahlreiche Internetportale, etwa www.daad.de (Deutscher Akademischer Austausch Dienst), www.collage-contact.com oder www.auslandsstudium.net, die erste Neugier bei Fernweh. Dort gibt es oft auch Auskünfte zu Programmen wie ERASMUS, Informationen zu Stipendien und Studienangeboten, detaillierte Erfahrungsberichte und Checklisten.

Bevor die Koffer gepackt werden, sollte die Unterkunft organisiert werden. Nicht in jedem Land sind Wohngemeinschaften üblich. Daher emp?ehlt es sich, vorher schon einmal abzuklären, welche Möglichkeiten sich bieten. In den meisten Fällen sind Wohnheime die einfachste Lösung. In der Regel sind die Zimmer möbliert, so dass kein Inventar benötigt wird – und günstiger als eine eigene Wohnung ist es allemal.

Ausland-BAföG erleichtert das Studium

Apropos Geld: Der Aufenthalt im Ausland muss selbstverständlich ?nanziert werden. Förderprogramme und Stipendien erleichtern das Studium in der Fremde erheblich, aber nicht jeder erfüllt die dafür nötigen Anforderungen und Voraussetzungen. Oft gibt es allerdings die Möglichkeit, AuslandBaföG zu beantragen. Wer in Deutschland BaföG bekommt, kann seine Ansprüche in der Regel auch im Ausland geltend machen. Das Portal www.studis-online.de rät: „Wer im Inland nur deshalb kein BAföG erhält, weil seine Eltern zu viel verdienen, sollte es auf jeden Fall mit einem Antrag auf Auslandsförderung versuchen, weil die Förderbeträge – vor allem außerhalb der EU und der Schweiz – wesentlich höher sind, als im Inland.“

Alles klar? Dann kann‘s ja losgehen. Noch ein Tipp: Es ist immer gut, sich schon vor Beginn der Reise mit den entsprechenden Landesgep?ogenheiten, Sitten und kulturellen Eigenheiten vertraut zu machen. Das kann einem so manche Peinlichkeit ersparen. 

Weitere Informationen

www.daad.de
(Deutscher Akademischer Austausch Dienst)
Tipps, Förderungsmöglichkeiten, Studienmöglichkeiten, Praktika, Sprachen lernen

www.bildungsserver.de
(Deutscher Bildungsserver)
Allgemeine Informationen zum Auslandsstudium und weiterführende Links zu speziellen Themen, wie Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse, Auslandsstudium mit Kind oder Berechnung der Kosten eines Auslandsstudiums

www.studis-online.de
Finanzierung, Tipps, Checklisten, Sprachtests, Versicherungen, Länderportraits, Studienführer fürs Ausland

www.college-contact.com
hilft kostenlos bei der Organisation eines Auslandsstudiums an mehr als 200 Hochschulen in derzeit 36 Ländern, gratis Beratung und Bewerbungshilfe per Telefon oder E-Mail, umfangreiche Hochschulpro?le mit Bildern und Videos, Studienführer, Erfahrungsberichte, Forum, Stipendien und Informationen zur Finanzierung

www.auslandsstudium.net
Tipps zur Vorbereitung und Durchführung des Auslandsstudiums, zu Formen des Auslandsaufenthalts, Austauschprogrammen und Stipendien]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rezept_gegen_fernweh_auslandsstudien_sind_wichtiger_bestandteil_des_curriculums_297.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>297</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:55:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studiengebühren: Wo zahlt man am wenigsten?</title>
		<description><![CDATA[Sie unterscheiden sich stark voneinander und haben erheblichen Ein?uss auf die Auswahl des Studienortes – die Höhe der Studiengebühren variiert von Bundesland zu Bundesland. Oft zahlt man bis zu 650 Euro pro Semester, einige Unis erheben hingegen gar keine Gebühren. Genaues Hinschauen bei der Studienortswahl lohnt sich also in jedem Fall, da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Ausbildungsstätten sein soll.]]></description>
		<text><![CDATA[Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro nachgelagert
Hessen: Vorerst keine
Mecklenburg-Vorpommern: keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester; die gleiche Höhe fällt auch beim Zweitstudium an
Saarland: Vorerst keine
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Keine 
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studiengebuehren_wo_zahlt_man_am_wenigsten_296.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>296</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:52:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Mäuse, Money und Moneten</title>
		<description><![CDATA[Das Leben als Student könnte so schön sein, wären da nicht die lästigen unvermeidbaren Kosten. Miete, Essen, Internet, Bücher und vieles mehr wollen bezahlt werden. Um trotz chronischer Geldknappheit eine gute Ausbildung genießen zu können, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, Studienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer Entscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BaföG- oder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden. 

BAföG: Fast geschenktes Geld

Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studien?nanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhaltenwährend der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von maximal 648 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“ (detaillierte Infos unter www.das-neue-bafoeg.de).

Mit guten Noten und Engagement zum Stipendium

Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die ?nanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten weitere formale Kriterien erfüllen, beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Vorteil: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden.

Zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds ergänzen die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die ?nanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren. 

Studienbeitragsdarlehen: Sorgenfrei und automatisch

Alle Bundesländer, die Studiengebühren erheben, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen allerdings von Bundesland zu Bundesland. 

Studienkredit: Die Qual der Wahl

Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit ?exibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt.

Mit Studienabschlusskrediten die Prüfungsphase clever ?nanzieren

Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet eine Förderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein sogenannter Bildungskredit beantragt werden (www.bildungskredit.de). Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre.

Bildungsfonds: Schwer zu bekommen, leicht zurückzuzahlen

Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten. Im Gegenzug verp?ichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen in den Fonds zurückzuzahlen. 

Weitere Informationen: Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Unter www.che-studienkredit-test.de stehen die Testergebnisse zum kostenlosen Download bereit.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_maeuse_money_und_moneten_295.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>295</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:52:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Teste sich, wer kann</title>
		<description><![CDATA[Um die Chancen auf einen Studienplatz zu erhöhen, können angehende Medizinstudenten vor Beginn des Studiums den Mediziner-Test ablegen. Obwohl 1997 abgeschafft, haben einige Universitäten den freiwilligen Test für medizinische Studiengänge (TMS) als zusätzliches Auswahlkriterium für sich wieder entdeckt.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in BadenWürttemberg, an der Medizinischen Fakultät der Universität Lübeck, der Medizinischen Fakultät der Universität Bochum, der Medizinischen und Zahnmedizinischen Fakultät der Universität Mainz, der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig (Humanmedizin) und Erlangen-Nürnberg (voraussichtlich Humanmedizin ab WS 11/12 ) interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Mediziner-Test seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Eine Verschlechterung für das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) ist durch die Teilname am Test ausgeschlossen. Je nach Fakultät ?ießen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei hochschulstart.de und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Tiermedizin (nur WS) und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über hochschulstart.de entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.

An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Intensive Vorbereitung ist hilfreich

Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält.

Der Test ?ndet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, spätestens am 30. Juni gibt es die Ergebnisse. 

Nähere Informationen: www.tms-info.org und www.hochschulstart.de sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/teste_sich_wer_kann_294.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>294</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:50:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum: Wartesemester sinnvoll nutzen</title>
		<description><![CDATA[Um einen Studienplatz in ihrem Traumfach Medizin zu ergattern, sind zahlreiche Abiturienten auf Wartesemester angewiesen. Vorsemester-Kurse in den naturwissenschaftlichen Fächern, Ausbildungen in medizinischen Berufen sowie Auslandspraktika werden häu?g im späteren Studium angerechnet und können die Studienzeit verkürzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der Abi-Note sind die Wartesemester ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Die Zählung dieser Semester beginnt mit dem Erreichen des Abiturs, jedoch nur, während der Bewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert ist. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der bundesweiten Studienvergabe kein Glück hatte, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester-Kurse schließen Lücken

Vorsemester-Kurse können zum Beispiel eine gute Vorbereitung auf ein anspruchsvolles Studium sein. Diese Kurse werden beispielsweise vom Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln angeboten. Dieser viermonatige Unterricht ist zwar mit Kosten verbunden, deckt dafür aber ein breites Spektrum ab und ist sehr umfangreich. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten auch die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Eine Ausbildung vor dem Studium

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, emp?ehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten,  die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenp?eger.  Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenp?eger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenp?egepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenp?ege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenp?ichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht  und dauert anderthalb Jahre, inklusive P?egepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Praktikum im Ausland

Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein P?egepraktikum im Ausland. Unternehmen organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als P?egepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_wartesemester_sinnvoll_nutzen_293.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>293</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:49:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Helfer für jede Lebenslage: Ausbildungen auf dem Weg zum Medizinstudium</title>
		<description><![CDATA[Wer heutzutage Medizin studieren möchte, der stellt schnell fest, dass der erforderliche Notendurchschnitt sehr hoch liegt. Ein weiterer Einstieg in die Medizin sind Ausbildungen im Gesundheitsbereich. Egal, ob Diätassistenten, Hebammen oder Rettungsassistenten – viele Wege führen zum Patienten.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigentlich wollte Tobias Jura oder Lehramt studieren, doch als es schließlich soweit war, kam alles ganz anders. Heute ist er Rettungsassistent mit der Aufgabe, Menschen in gesundheitlichen Krisensituationen zu helfen.

Nach seinem Abitur musste sich der heute 25-Jährige, wie viele junge Männer, mit der Frage auseinandersetzen – Wehr- oder Zivildienst? Für ihn stand recht schnell fest, dass er kein Soldat werden wollte, daher begab er sich auf die Suche nach einer Zivistelle. Besondere Aufmerksamkeit weckte dabei der Rettungsdienst und Krankentransport, wo er schließlich auch seinen Zivildienst ableistete. Während dieser Zeit wurde sein Interesse für Medizin geweckt und er beschloss, ein Studium in dieser Richtung zu absolvieren – ein typischer Weg in der Medizin. Der Zivildienst bietet für viele Ärzte und Sanitäter einen Einstieg in den Beruf, Quereinsteiger sind eher eine Seltenheit. Leider machte Tobias der Numerus Clausus einen Strich durch die Rechnung. Auch die zu diesem Zeitpunkt erforderlichen acht Wartesemester konnte er noch nicht nachweisen. Daher entschied er sich, die Zeit sinnvoll zu nutzen und ?ng schließlich eine Ausbildung zum Rettungsassistenten an.

Rettungsassistenten müssen Teamfähigkeit mitbringen

Diese werden häu?g als Verantwortliche eines Rettungswagens eingesetzt. Mit ihrer Arbeit bereiten sie Patienten medizinisch optimal auf einen sicheren Transport in ein Krankenhaus vor. An einer Einsatzstelle stehen sie dem Notarzt zur Seite oder arbeiten bei nicht lebensbedrohlichen Einsätzen eigenverantwortlich. „Ein Rettungsassistent muss in jedem Fall Teamfähigkeit mitbringen, denn am Einsatzort muss Hand in Hand gearbeitet werden“, beschreibt Tobias seinen Ausbildungsberuf. Natürlich ist auch Menschlichkeit und Einfühlungsvermögen wichtig, denn viele Einsätze haben eher soziale als medizinische Hintergründe. In jedem Fall erfordern kritische Situationen einen kühlen Kopf und medizinischen Sachverstand, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können.“

Vielfältige Ausbildung

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten dauert zwei Jahre und ist in zwei Bereiche gegliedert. Im theoretischen Jahr werden den Auszubildenden an den Schulen notfallmedizinische Grundkenntnisse vermittelt. Neben dem Unterricht umfasst die Ausbildung auch ein Rettungswachen- und Klinikpraktikum. Während seiner Ausbildung durchlief Tobias alle möglichen Stationen, von der Intensivstation über die P?egepraxis bis hin zur Anästhesie, die Tobias besonders begeisterte. „Dort lernt man zum Beispiel bei invasiven Maßnahmen oder Narkosen zu assistieren.

Das ist im späteren Beruf sehr nützlich.“Anschließend folgt das Anerkennungsjahr auf einer Lehrrettungswache, in dem die angehenden Lebensretter viele praktische Erfahrungen sammeln. Rettungsassistenten werden zu vielen verschiedenen Notfällen gerufen – von Grippe bis zum Herzinfarkt. „Vor meiner Ausbildung habe ich beim Stichwort Rettungsassistent sofort an Krankenwagen und Blaulicht gedacht“, gesteht Tobias. „Diese Illusion habe ich aber schnell abgelegt, denn der Beruf bietet selten spektakuläre Notfälle.“

Alternativen zum Rettungsassistenten

Zum Rettungsassistenten gibt es viele Alternativen. Eine mögliche Berufsrichtung ist der Krankenp?eger. Dieser betreut die Patienten im Krankenhaus und kann sich zum Beispiel als Intensiv- oder Anästhesiep?eger weiterbilden. Tobias hat sich nach seiner Ausbildung und weiteren drei Jahren Berufserfahrung im Rettungsdienst für ein Medizinstudium entschieden. „Ich habe mich noch nicht genau festgelegt, aber ich denke, ich werde in Richtung Anästhesie gehen. Das hat mir schon während der Ausbildung sehr viel Spaß gemacht.“ Einen letzten Tipp hat er noch: „Was man aus der Ausbildung macht, liegt bei einem selber. Wer sich stetig weiter quali?ziert, wird auch Erfolgserlebnisse haben. Dann macht der Beruf auch nach Jahren noch Spaß.“

Tipps vom Exporeten

Um in Gesundheitsberufen tätig zu sein, müssen Menschen besondere Eigenschaften mitbringen. Claudia Dachs ist Hebamme, Diplom P?egepädagogin (FH) und Beirätin für den Bildungsbereich im Deutschen Hebammenverband. Sie weiß, worauf es ankommt:

1.) Emotionale Kompetenz ist ganz besonders wichtig. Bei der Arbeit mit Patienten müssen Menschen ihre eigenen Gefühle und die der anderen erkennen und damit angemessen umgehen können. Dies kann in jedem Alter erlernt und ausgebaut werden.

2.) In Gesundheitsberufen müssen sich die Beschäftigten immer wieder unabhängig von ?nanziellen Reizen selbst für ihre Arbeit begeistern und sich anspornen können.

3.) Bei der Arbeit müssen die Mitarbeiter Zeit und Ressourcen sinnvoll einteilen können.

4.) Auch die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen und zu p?egen, sollte vorhanden sein.

In der Medizin, P?ege und Geburtshilfe sind Menschen gefragt, die teamfähig sind, Selbstvertrauen haben und mit Freude den komplexen beru?ichen Alltag meistern. Sie sollten in der Lage sein, Probleme spontan zu lösen. Wissen veraltet so rasch wie die Jahreszeiten. Wir stehen täglich vor neuen Herausforderungen und sind aufgefordert, innovativ zu arbeiten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/helfer_fuer_jede_lebenslage_ausbildungen_auf_dem_weg_zum_medizinstudium_292.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_11_01.pdf</pdf>
		<author>Annalena Dierlam</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>292</guid>
		<pubdate>2010-11-02 09:47:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Attraktive Hochschulen im Land der Windmühlen</title>
		<description><![CDATA[Tulpen, Windmühlen, Goudakäse – die Niederlande mbieten weit mehr als gängige Klischees, zum Beispiel erstklassige Bildung. Mittlerweile zählen sie zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist proportional ausgewogen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von deutschen Universitäten bekannt sind, gibt es in den Niederlanden kaum. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.

Geringe Zulassungsbeschränkungen
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei. Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie etwa Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die dann in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Eine Besonderheit im Vergleich zu Studienangeboten in Deutschland sind die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen in Deutschland überwiegend an kostenpflichtigen Berufsfachschulen angesiedelt sind, werden diese Disziplinen in den Niederlanden auf Fachhochschulniveau ausgebildet. Die Nachfrage aus Deutschland nach derartigen Studienplätzen war und ist deshalb besonders groß.

Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt dann von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.

Bewerbungsfristen uneinheitlich
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in mDeutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich, das erst später eingereicht werden muss. Gleiches gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse, die erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen müssen und nicht schon bei der Bewerbung.

Unterschiedliche Sprachanforderungen
Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das Beste ist also, sich rechtzeitig an den infrage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen. Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/attraktive_hochschulen_im_land_der_windmuehlen_290.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>290</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:59:19</pubdate>
	</item>
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		<title>Medizinstudium in der Schweiz: Der Berg ruft</title>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren hat es deutsche Ärzte zuhauf ins Ausland gezogen, Arbeitsbedingungen und Bezahlung sind hierzulande allzu schlecht: Massenweise unbezahlte Überstunden, nicht enden wollende Bereitschaftsdienste und keine Aussicht auf Besserung. Bei diesen Bedingungen erliegen nicht wenige Mediziner dem Lockruf des Auslands.]]></description>
		<text><![CDATA[Dabei spielt die deutschsprachige mSchweiz nach Auskunft des Klinikärzteverbandes eine große Rolle. Im Jahr 2008 wanderten von rund 3000 min Deutschland praktizierenden Ärzte etwa ein Viertel zu den Eidgenossen ab. Neben der Muttersprache erwarten deutsche Mediziner dort erheblich bessere Arbeitszeiten, die Bezahlung ist großzügiger, die mgesamte Arbeitssituation weniger stressbehaftet als diesseits des Bodensees. In der deutschen Schweiz stammen ein Drittel der Klinikärzte aus Deutschland. Die Schweiz sei immer noch das beliebteste Land für auswanderungswillige Ärzte, informiert der Marburger Bund. Sogar für die „Uhus“, wie in der Schweiz die Unterassistenten, also Famulanten und PJ-ler, genannt werden, sei das Nachbarland attraktiv. Der Verdienst für Fachärzte in der Schweiz sei zwar nicht ganz so hoch wie in den USA. Doch immerhin: Während ein Assistenzarzt je nach Kanton etwa dreizehn Monatsgehälter in Höhe von rund 4500 Euro brutto erhalte, gehe ein Oberarzt mit 6000 bis 10 000 Euro brutto nach Hause. Das berichten ausgewanderte Mediziner. Die wöchentliche Arbeitszeit liege bei 50 Stunden pro Woche inklusive Bereitschaftsdienst. Zudem zahlten viele Krankenhäuser für Wochenend- und Nachtdienste einen erhöhten Stundenlohn.

Anerkennung von Facharztqualifikationen
Wer sich nach seinem Medizinstudium für einen Auslandsaufenthalt entscheidet, dürfte innerhalb des europäischen Wirtschaftsraums – EU und Schweiz – nicht auf Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Facharztqualifikationen stoßen. Die Richtlinie 93/16 regelt die gegenseitige Anerkennung der medizinischen Ausbildung, ihr Anhang listet für jeden beteiligten Staat die Facharzttitel auf, die entsprechend anerkannt werden.

Stippvisite bei „DocSteps“
Wer Interesse an einem Medizinstudium mhat, der sollte im Frühjahr eine Stippvisite in Berlin einlegen. Dort findet am 17. und 18. April zum zweiten Mal der Kongress „DocSteps“ für (angehende) Medizinstudenten sowie für junge Ärzte im Congress Centrum statt, eine Anmeldung ist allerdings erforderlich. Das Event des Marburger Bundes bietet den Fachgästen und Interessierten ein umfangreiches Themenspektrum von den Berufs- und Arbeitsfeldern, über Krankenhausmanagement bis hin zum Arbeitsrecht und weltweite Karrieremöglichkeiten. Auf seiner Homepage (www.marburger-bund.de) stellt der Ärzteverband für Mitglieder Merkblätter und Informationsbroschüren zur Famulatur und Praktischem Jahr (PJ) im Ausland sowie zur ärztlichen Tätigkeit außerhalb Deutschlands bereit. In einer Extra-Broschüre wird die Schweiz als attraktives Arbeitsumfeld beschrieben. Darin enthalten sind auch ausführliche Informationen zur Studiendauer, Weiterbildung, Aufenthaltsgenehmigung, Stellensuche und vieles mehr.




Großes Studienangebot in der Schweiz

Besonders qualifizierte Studiengänge m– wer hat‘s erfunden? Natürlich nicht nur die Schweizer, aber tatsächlich bietet die Hochschullandschaft den Studenten eine Vielzahl interessanter Studienfächer an überschaubaren, bestens ausgestatteten Universitäten – eine echte Alternative zum Studium an deutschen Hochschulen.
So gilt die Universität von St. Gallen im mBereich der Wirtschaftswissenschaften als eine der besten Managerschmieden Europas. Kein Wunder, dass mittlerweile trotz der Studiengebühren schon jeder vierte Student, der in den Hörsälen der Schweizer Hochschulen sitzt, einen ausländischen Pass in der Tasche hat.

Zehn Universitäten gibt es in der Schweiz, hinzu kommen zwei eidgenössische Technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und zahlreiche fachspezifische Hochschulen. Die Universitäten in Basel, St. Gallen, Luzern, Bern und Zürich liegen im deutschsprachigen Bereich, während sich die Universitäten von Lausanne, Neuenburg, Freiburg und Genf in der französischsprachigen Region befinden. Die Universität in Freiburg ist sowohl deutsch- als auch französischsprachig ausgelegt. Italienisch ist die Unterrichtssprache an der Universität in Lugano.
Wer sich in der Schweiz für ein Studium bewerben möchte, wendet sich direkt an die jeweilige Hochschule. Es empfiehlt sich, schon im Vorfeld genaue Informationen über die Aufnahmekriterien einzuholen, denn Schweizer Hochschulen haben sehr hohe Ansprüche bezüglich der Vorleistungen und Sprachkenntnisse. Falls die im Abitur erbrachten Leistungen für eine Hochschulzulassung in der Schweiz nicht ausreichen, muss der Bewerber die Schweizer oder kantonische Maturitätsprüfung absolvieren. Zulassungsbeschränkungen wie den Numerus Clausus kennen die Schweizer Hochschulen darüber hinaus nicht. Einzige Ausnahme sind die medizinischen Studiengänge: Einige Hochschulen nehmen aus Kapazitätsgründen keine ausländischen Medizinstudenten auf.

Weitere Informationen auf der Seite der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten: www.crus.ch

www.studysurf.ch: Tipps und Neuigkeiten zum schweizerischen Studentenleben]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinstudium_in_der_schweiz_der_berg_ruft_289.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>289</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:54:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gute Aussichten für angehende Dolmetscher: Sprachtalente gesucht!</title>
		<description><![CDATA[Liebe zu Fremdsprachen, Stressresistenz, Flexibilität und eine große Portion Neugier auf Neues: Wer diese Voraussetzungen mitbringt, hat als Dolmetscher gute Chancen. Vor allem internationale Institutionen wie die EU-Kommission suchen kontinuierlich qualifizierten Nachwuchs.]]></description>
		<text><![CDATA[Große Leidenschaft für Sprache – das ist laut Ulrike Beyler die wichtigste Ressource, die Studenten, die Dolmetscher werden wollen, mitbringen sollten. „Sie müssen Fremdsprachen lieben, sich trauen, sie zu sprechen, über ein gutes Hörverständnis verfügen und sehr stressresistent sein“, so Beyler, Autorin des Ratgebers „Traumberufe mit Fremdsprachen“.
Zum Berufsziel führen verschiedene Wege: Die meisten Dolmetscher haben ein einschlägiges Studium an einer Uni oder mFachhochschule absolviert. Besonders renommiert sind die Studiengänge der Uni Mainz, Standort Germersheim, Uni Heidelberg, Uni Saarbrücken, Uni Leipzig und der FH Köln. Während die neu geschaffenen Bachelor-Angebote oft recht allgemein in die Übersetzungswissenschaft einführen, können sich fortgeschrittene Studenten mit dem Master-Studiengang „Konferenzdolmetschen“ auf ihr gewünschtes Tätigkeitsfeld spezialisieren. Das Studium umfasst Grammatik, Sprechfertigkeit, Landeskunde, Übersetzungsübungen und Training in den verschiedenen Dolmetschtechniken. Darüber hinaus stehen Sachfächer wie Technik, Wirtschaft oder Recht auf dem Stundenplan. „Damit stellt der angehende Dolmetscher unter Beweis, dass er sich schnell in neue Themengebiete einarbeiten kann“, so Ulrike Beyler. Diese Fähigkeit sei auch im späteren Berufsleben – ob in der Wirtschaft oder in der Politik – unabdingbar.

Breite Allgemeinbildung erwünscht
Michael Fuchs, langjähriger Konferenzdolmetscher mbei der Europäischen Union mund inzwischen Sprach-Jurist beim Europäischen Parlament, empfiehlt angehenden Dolmetschern, allgemein neugierig und flexibel zu bleiben, um sich eine möglichst breite Allgemeinbildung zu sichern. Sie sollten zum Beispiel ständig die Berichterstattung der Medien in ihren Arbeitssprachen verfolgen, um über aktuelle Ereignisse und sprachliche Entwicklungen informiert zu sein, denn solche Kenntnisse werden in ihrem Job jederzeit erwartet. „Wenn Dolmetscher beispielsweise mit deutschen Konzepten wie ,Jamaika-Koalition‘, ,Riester-Rente‘ oder ,Großer Lauschangriff‘ nichts anfangen können, dann fällt es ihnen schwer, die Bedeutung in andere Sprachen zu übertragen, denn eine wörtliche Übersetzung hilft oft nicht weiter“, erläutert Fuchs.
Alle Studierenden müssen sich im Masterstudium mit zwei Fremdsprachen befassen. Dabei wird zwischen A-, B- und C-Sprache unterschieden: A-Sprache ist die Muttersprache, B-Sprache diejenige, aus der in die mMuttersprache gedolmetscht wird und umgekehrt. Die C-Sprache wird passiv gebraucht, das heißt man dolmetscht aus ihr in die Muttersprache. Doch für welche Fremdsprachenkombination sollten sich Studenten entscheiden? Ulrike Beyler rät Studienanfängern, die Entscheidung vor allem von der eigenen Vorliebe für bestimmte Sprachen und Kulturräume abhängig zu machen und nicht von der derzeitigen Marktsituation: „Arbeitsmarktprognosen können sich schnell ändern. Das Sprachenlernen erfordert viel Zeit und Energie, die man am besten in eine Sprache investiert, mit der man sich wohlfühlt.“ Die Nachfrage nach Englisch-Dolmetschern sei natürlich immer groß, aber auch das Erlernen von exotischen Sprachen könne sich lohnen, um sich in Marktnischen zu etablieren.

Weitere Sprachen für die Karriere
Das kann auch Carlota Jovani, Referatsleiterin Deutsche Sprache bei der Europäischen Kommission, bestätigen: „Wenige Jahre nach der Ost-Erweiterung sind in den EU-Institutionen natürlich nach wie vor Ostsprachen gefragt.“ Deshalb müssten aber nun nicht alle Studienanfänger Polnisch, Bulgarisch oder Estnisch lernen: „Die Sprachen, die allerdings in den meisten Sitzungen zum Einsatz kommen, sind Englisch, Französisch, Deutsch, Italienisch und Spanisch. Deswegen suchen wir in erster Linie gute Dolmetscher, die bereit sind, im Laufe ihrer Karriere noch weitere Sprachen hinzuzulernen.“

In Deutschland sind die meisten Dolmetscher mFreiberufler. Feste Stellen gibt es in internationalen Organisationen, Behörden wie dem Bundesnachrichtendienst (BND), einigen Bundesministerien und in den Sprachabteilungen großer Unternehmen. Ein großer Arbeitgeber für Dolmetscher ist das Auswärtige Amt in Berlin. Sein Sprachendienst beschäftigt etwa 60 Dolmetscher, Übersetzer, Terminologen und Dozenten. Bewerber sollten diplomatisches Feingefühl mitbringen und sich bei besonderen politischen Ereignissen auf Sondereinsätze einstellen. Dafür sind die Dolmetscher immer hautnah bei weltpolitischen Entscheidungen dabei.

Gut dotierte Jobs außerhalb Deutschlands bieten die drei Dolmetschdienste der EU-Institutionen. Aufgrund der Sprachvielfalt mder stetig wachsenden Gemeinschaft besteht dort kontinuierlich ein großer Bedarf an Sprachtalenten. Im Abstand von einigen Jahren finden regelmäßig allgemeine Auswahlverfahren zur Verbeamtung statt. Akkreditierungstests für Konferenzdolmetscher gibt es hingegen jedes Jahr. „Diejenigen, die diese Tests bestehen, werden auf eine gemeinsame Liste der freiberuflich für die EU arbeitenden Kollegen gesetzt und können dann für einzelne oder mehrere Tage von den Institutionen rekrutiert werden“, erläutert Carlota Jovani das Verfahren. Um den Dolmetsch-Nachwuchs gezielt anzusprechen, ist seit Ende November vergangenen Jahres ein kurzer Info-Clip der EU im Online Videoportal YouTube präsent.


Weitere Informationen

Buchtipp: Ulrike Beyler, „Traumberufe mit Fremdsprachen“ (2008), Redline Wirtschaft, FinanzBuch Verlag GmbH, ISBN 978-3-636-01581-5

Sprachportal der Europäischen Union
http://europa.eu/languages/de/home

Sprachendienst des Auswärtigen Amtes
www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/AAmt/Dienste/Sprachendienst.html]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gute_aussichten_fuer_angehende_dolmetscher_sprachtalente_gesucht_288.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<author>Victoria Liesche</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>288</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:49:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Geld spielt (k)eine Rolle</title>
		<description><![CDATA[Miete, Essen, Bücher, Ausgehen . . . Das Leben ist teuer – vor allem als „armer Student“. mUm trotz Ebbe im Portemonnaie eine gute Ausbildung genießen zu dürfen, gibt es zahlreiche Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, mStudienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer mEntscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BaföGoder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden.

BAföG: Fast geschenktes Geld
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von maximal 648 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“ (detaillierte Infos unter www.das-neue-bafoeg.de).

Mit guten Noten und Engagement zum Stipendium
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten weitere formale Kriterien erfüllen, beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Vorteil: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden.

Zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds ergänzen die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die finanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren.

Studienbeitragsdarlehen: Sorgenfrei und automatisch
Alle Bundesländer, die Studiengebühren erheben, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert mbei der Immatrikulation beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen allerdings von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit: Die Qual der Wahl
Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit flexibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt.

Mit Studienabschlusskrediten die Prüfungsphase clever finanzieren
Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet eine mFörderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein sogenannter Bildungskredit beantragt werden (www.bildungskredit.de). Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre.

Bildungsfonds: Schwer zu bekommen, leicht zurückzuzahlen
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen in den Fonds zurückzuzahlen.

Weitere Informationen: Das Centrum für Hochschulentwicklung m(CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Unter www.che-studienkredit-test.de stehen die Testergebnisse zum kostenlosen Download bereit.




Studiengebühren: Wo zahlt man am wenigsten?

Sie unterscheiden sich stark voneinander und haben erheblichen Einfluss auf die Auswahl des Studienortes – die mHöhe der Studiengebühren variiert von Bundesland zu Bundesland. Oft zahlt man bis zu 650 Euro pro Semester, einige Unis erheben hingegen gar keine Gebühren. Genaues Hinschauen bei der Studienortswahl lohnt sich also in jedem Fall, da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Ausbildungsstätten sein soll.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro nachgelagert
Hessen: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Mecklenburg-Vorpommern: keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester; die gleiche Höhe fällt auch beim Zweitstudium an
Saarland: Vorerst keine
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Keine
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_geld_spielt_keine_rolle_287.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2010-04-01 10:44:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum? Studienzeit durch Vorkenntnisse kurz halten</title>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Abiturienten sind bei der „Jagd“ nach einem Studienplatz für ihr Traumfach Medizin auf mWartesemester angewiesen. Vorkurse in Biologie, Mathe, Physik und Chemie sowie Ausbildungen zum Rettungssanitäter oder Krankenpfleger sind hilfreich und werden teilweise für das spätere Studium angerechnet.]]></description>
		<text><![CDATA[Wenn das Abitur in der Tasche ist, beginnt die Zählung der Wartesemester. Die sind neben der Abi-Note ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Doch als Wartesemester gelten nur die Semester, in denen der Studienbewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert war. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein sogenanntes „Parkstudium“ einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester als Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung auf das anspruchsvolle Studium sind zum Beispiel spezielle Vorsemester. Solche Kurse bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings ist der intensive Unterricht mit recht hohen Kosten verbunden. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Wesentlich günstigere und zum Teil sogar kostenfreie Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv- Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Fachkentnisse durch eine Ausbildung
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinen Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein Pflegepraktikum im Ausland.

Unternehmen wie beispielsweise die Firma Project Abroad organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.




Teste sich, wer kann

Der Medizinertest vor Beginn des Studiums ist für angehende Medizinstudenten eine Möglichkeit, ihre Chancen auf einen Studienplatz zu verbessern. Nach seiner ganzheitlichen Abschaffung 1997, haben einige Universitäten den freiwilligen Test für medizinische Studiengänge (TMS) als zusätzliches Auswahlkriterium wieder eingeführt.

Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in Baden- Württemberg, die Medizinische Fakultät der Universität Lübeck, die Medizinische Fakultät der Universität Bochum, die Medizinische und Zahnmedizinische Fakultät der Universität Mainz und die Medizinische Fakultät der Universität Leipzig (Humanmedizin) interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Mediziner-Test seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Eine Verschlechterung für das Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) ist durch die Teilname am Test ausgeschlossen. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei hochschulSTART.de, der Nachfolgeeinrichtung der ZVS, und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tiermedizin und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über hochschulSTART.de entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.
An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen,
der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Themen, räumliches Vorstellungsvermögen, Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – wichtige Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Intensive Vorbereitung ist hilfreich
Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält.
Der Test findet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, im Juli gibt es die Ergebnisse.

Nähere Informationen: www.tms-info.org und www.hochschulstart.de sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_studienzeit_durch_vorkenntnisse_kurz_halten_286.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>286</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:34:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Täglich neue Herausforderungen: Zukunftsberuf Arzt</title>
		<description><![CDATA[Notärzte, Gynäkologen oder Chirurgen – Ärzte sind vielerorts Mangelware. Gute Aussichten also für Medizin-Interessierte, die beruflich Menschen helfen wollen. Türöffner ist oft eine Ausbildung im Gesundheitswesen.]]></description>
		<text><![CDATA[Unfall in der Bahnhofstraße: Bei der Meldung aus der Leitstelle springt das Rettungsteam auf und eilt zum Einsatzwagen. Benjamin Dirksen kennt die Arbeit im Rettungsdienst schon lange: Direkt nach dem Abitur wurde der 25-Jährige Rettungshelfer beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Celle. Dabei entstand der Wunsch, dort Zivildienst zu leisten – eine gute Gelegenheit, den Lkw-Führerschein zu machen und sich zum Rettungssanitäter ausbilden zu lassen. Menschen vor Ort in unterschiedlichen Situationen zu erleben, fand er immer besonders spannend. „Im Einsatz kann ich selbst entscheiden, was zu tun ist und bin nicht von einem Oberarzt abhängig, wie in der Klinik“, schätzt Benjamin heute das damals in ihn gesetzte Vertrauen. „Die Einsätze sind oft gar nicht so dramatisch. Meist müssen die Menschen erst einmal beruhigt werden.“

Vor dem Studium erste Erfahrungen beim DRK gemacht
Vorsorglich bewarb er sich nach dem Zivildienst um einen Studienplatz in Medizin – und arbeitete erst einmal weiter beim DRK. Mit einem Abischnitt von 1,8 erhielt er prompt einen Platz in Göttingen. Doch er tat, was kaum jemand tun würde, und lehnte ab. Die praktische Arbeit machte zu großen Spaß. Außerdem schien es ihm sinnvoll, vor dem Studium zunächst etwas Geld zu verdienen. Nach einem Dreivierteljahr bewarb sich Benjamin erneut und bekam im Nachrückverfahren einen Studienplatz in Lübeck und besucht seit November 2006 die medizinische Fakultät.
Für viele ist eine Ausbildung im Gesundheitswesen eine Alternative, um die Wartezeit bis zum Medizinstudium zu überbrücken. Gesundheits- und Krankenpfleger, Rettungssanitäter oder Physiotherapeut sind typische Ausbildungen; doch es geht auch spezieller, beispielsweise als Logopäde, Augenoptiker oder Hörgeräteakustiker. Von den Fachkenntnissen und dem Umgang mit Patienten profitieren die angehenden Ärzte vor allem im praktischen Teil ihres Studiums.

Große Hürde: Das Physikum
Dort steht nach vier Semestern die größte Hürde an: das Physikum. In schriftlichen und mündlichen Prüfungen müssen die Studenten ihr Wissen in Anatomie, Physiologie, Biochemie und Psychologie unter Beweis stellen. „Schon vor dem Physikum wird gesiebt“, weiß Benjamin. „Die Zulassung zu bekommen, ist das Schwierigste.“ Als er die umfassende Zwischenprüfung im Juli 2008 bestanden hatte, war die Freunde groß. „Danach konnte ich das Wissen im Krankenhaus praktisch anwenden und habe die Zusammenhänge viel besser verstanden“, sieht der Medizin-Student heute klarer. In Lübeck sei das Studium sehr praxisorientiert, berichtet er, denn die Studenten arbeiten viele Wochen auf den Stationen im Krankenhaus und werden in kleinen Gruppen betreut. Allerdings vermisse er manchmal Informationen über alternative Heilmethoden und Übungen in der Gesprächsführung mit Patienten. „Die Studenten werden im Klinikalltag ganz schön ins kalte Wasser geworfen“, findet er. Durch die Erfahrung im Rettungsdienst hatte er selbst allerdings wenig Scheu im Umgang mit den Patienten. Er kann während des Patientengesprächs, beispielsweise zur Ermittlung der Krankengeschichte in Bezug auf die aktuelle Erkrankung (Anamnese), die richtigen Fragen stellen und einschätzen, welche Informationen nützlich sein könnten.
Im Berufsalltag haben Ärzte mit Menschen verschiedener Nationalitäten zu tun und müssen wissenschaftliche Studien lesen, die häufig auf Englisch verfasst sind. Es lohnt sich also, Fremdsprachenkenntnisse auszubauen. Benjamin verbringt daher einen Teil seiner viermonatigen Famulatur im englischsprachigen Ausland: Zur Wahl stehen vier Wochen Praktikum in einer Klinik im schottischen Aberdeen oder in Estland.

Spezialisierung auf Innere Medizin
Welchen Facharzt er nach dem Praktischen Jahr (PJ) und dem zweiten Staatsexamen im Frühjahr 2012 anstrebt, weiß er auch schon: „Um Notarzt zu werden, bietet sich eine Spezialisierung auf Innere Medizin an. Damit könnte ich mich später auch mit in einer eigenen Praxis niederlassen.“ Bis dahin jobbt er studienbegleitend in der Notaufnahme der Lübecker Uniklinik. Aufgrund seiner Zusatzausbildung im Rettungsdienst darf er dort Patienten aufnehmen, ihre Vitalparameter messen und ihnen Medikamente verabreichen. Sein Ziel: Schon während der Facharztausbildung für Innere Medizin eine Weiterbildung als Rettungsmediziner zu absolvieren, damit er als verantwortlicher Arzt Rettungseinsätze leiten darf. Schließlich ist ein Notfall für Benjamin schon Routine.




Tipps vom Experten

Um einen Pflegeberuf zu erlernen, werden einige Eigenschaften vorausgesetzt. Diese fasst Johanna Knüppel, Referentin beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK), in drei Kategorien zusammen:
a) Leistungsvermögen: Pflegepersonal sollte physisch gesund sein, denn bei der Arbeit wird viel gelaufen und gehoben. Die Beschäftigten müssen mit den Händen geschickt sein sowie gut sehen und hören können. Aber auch das intellektuelle Potenzial ist wichtig, beispielsweise die mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit und Rechtschreibung. Bei der Dosierung von Medikamenten sind Rechenkenntnisse und bei Krankenbeobachtung und Behandlungspflege gute Auffassungsgabe und Konzentrationsfähigkeit gefragt.
b) Soziale Kompetenz: Für den Umgang mit Pflegebedürftigen sind Einfühlungsvermögen, Geduld und Toleranz wichtig. In der Zusammenarbeit mit den Kollegen wird im Team gearbeitet, wobei auch Konflikte bewältigt werden müssen. Soziale Umgangsformen sowie Kritikfähigkeit werden ebenfalls benötigt.
c) Motivation: Wer Menschen pflegen möchte, sollte sich für ihre Lebenswelt interessieren, aber auch Interesse an medizinischen und wissenschaftlichen Zusammenhängen zeigen. Außerdem sollte er mit belastenden Faktoren wie Leiden und Sterben sowie Ekelgefühlen umgehen können.
Sind diese Anforderungen erfüllt, sieht Johanna Knüppel für Bewerber gute Chancen, den Pflegeberuf erfolgreich und zufrieden ausüben zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/taeglich_neue_herausforderungen_zukunftsberuf_arzt_285.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_02.pdf</pdf>
		<author>Simone Böhnisch</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>285</guid>
		<pubdate>2010-04-01 10:26:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden“</title>
		<description><![CDATA[Aufgewachsen im grenznahen Emmerich, war der Weg in die Niederlande für Anne Swhajor nicht weit. Die Radboud Universiteit Nijmegen überzeugte sie bereits am „Tag der offenen Tür“ – mittlerweile hat die 26-Jährige einen Studienabschluss in Psychologie in der Tasche und ist kurz davor, ihr Zweitstudium der Religionswissenschaft zu beenden.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon bevor sie sich entschied, zum Studieren in die Niederlande zu gehen, hatte Anne Swhajor enge Verbindungen zum westlichen Nachbarland: Ihre Mutter ist Niederländerin und vom niederrheinischen Emmerich, dem Ort, wo sie aufgewachsen ist, liegt die Grenze nur einen Katzensprung entfernt. Als es nach dem Abi darum ging, einen Studienort auszuwählen, besuchte sie deshalb auch die Informationstage niederländischer Hochschulen. Besonders gut gefiel es ihr an der Radboud Universiteit in Nijmegen, und sie war überglücklich, als sie dort einen Platz in ihrem Traum-Studiengang Psychologie
erhielt.

Reibungslos und unbürokratisch
Der Start verlief reibungslos: „Die Einschreibung und Anmeldung war überhaupt nicht bürokratisch. Außerdem sind die Ansprechpartner und Dozenten alle sehr locker und menschlich und helfen gerne weiter“, ist Annes Erfahrung. Auch die traditionsreiche Studentenstadt Nijmegen gefiel ihr auf Anhieb, und das Kontakte-Knüpfen fiel nicht schwer. „Zuerst waren wir Studenten aus Deutschland eher unter uns, aber mittlerweile ist mein Freundeskreis sehr gemischt“, so die Studentin.
Vor Studienbeginn musste Anne – trotz ihrer guten Sprachkenntnisse – wie alle ausländischen Bewerber einen Niederländisch-Test absolvieren, das obligatorische NT2-Examen. „Studienanwärter, die noch nicht so fit in der Sprache sind, können an der Uni fünf Wochen lang einen Intensivkurs belegen“, weiß die 26-Jährige. Die Teilnahmegebühren von rund 1200 Euro bekommen die Studenten zurückerstattet, wenn sie im ersten Studienjahr mindestens 30 ECTS-Leistungspunkte erreichen: Ein guter Anreiz, direkt ab Studienbeginn richtig durchzustarten.

Auch Anne hat die Erfahrung gemacht, dass im ersten Studienjahr besondere Anstrengungen nötig sind: „In den Niederlanden gibt es zwar in vielen Fächern nicht so hohe NC-Hürden wie in Deutschland, dafür wird im ersten Jahr extrem ausgesiebt.“ Alle zwei bis sechs Wochen standen Klausuren auf dem Programm, ständig musste sie für mehrere Fächer parallel pauken. Am Ende des Jahres war die Zahl der Studenten um ein Viertel geschrumpft – Anne aber zum Glück noch dabei.

Positive Erfahrungen
Wenn sie jetzt, am Ende des Studiums, auf ihre Studienzeit in den Niederlanden zurückblickt, kommt sie eindeutig zu dem Schluss: „Ich würde mich immer wieder dafür entscheiden.“ Während des Psychologiestudiums spezialisierte sie sich auf Religions- und Kulturpsychologie. Dazu gehörten Seminare zu Jugendkulturen und zur multikulturellen Gesellschaft. Auch die Psychologie der Magie stand auf dem Stundenplan. Um den fachlichen Hintergrund noch zu erweitern, schrieb sie sich gleichzeitig für Religionswissenschaften ein. Dort ist sie, im Gegensatz zum Fach Psychologie, die einzige deutsche Studentin. Seit Juni hat sie nun den Master in Psychologie in der Tasche, im nächsten Jahr will sie dann ihr Zweitstudium abschließen. Sie plant, in ihrer Masterthesis das Thema „Sterben und Tod“ zu bearbeiten, unter spezieller Berücksichtigung des Buddhismus. Und nach dem Studium? Anne würde in Zukunft gerne weiter wissenschaftlich arbeiten und Fragen der Religionswissenschaft und der Psychologie erforschen. Ob in den Niederlanden, in Deutschland oder in einem anderen Land – da will sie sich nicht festlegen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ich_wuerde_mich_immer_wieder_dafuer_entscheiden_284.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>Victoria Liesche</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>284</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:19:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren im orangen Königreich</title>
		<description><![CDATA[Tulpen, Windmühlen, Goudakäse – die Niederlande bieten weit mehr als gängige Klischees, zum Beispiel erstklassige Bildung. Mittlerweile zählen sie zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist ausgewogen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von deutschen Universitäten bekannt sind, gibt es in den Niederlanden kaum. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei. Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie beispielsweise Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Interessante Fachhochschulstudiengänge
Eine Besonderheit im Vergleich zu Studienangeboten in Deutschland sind die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen in Deutschland überwiegend an kostenpflichtigen Berufsfachschulen angesiedelt sind, werden diese in den Niederlanden auf Fachhochschulniveau ausgebildet. Die Nachfrage aus Deutschland nach derartigen Studienplätzen war und ist deshalb besonders groß.
Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in Deutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich. Dieses muss erst später vorgezeigt werden. Dies gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse. Sie müssen erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung nachgewiesen werden.
Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das beste ist also, sich rechtzeitig an den in Frage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen.

Unterschiedliche Sprachanforderungen
Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.



Wo gibt’s Infos zum Studium in den Niederlanden?

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, kann zwischen unterschiedlichen Informationsquellen wählen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) und zahlreiche deutsche und niederländische Internetseiten bieten umfangreiche Hinweise und Tipps.

www.studieren-in-holland.de
Umfangreiche Homepage mit wichtigen Informationen und Erfahrungsberichten müber ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl
Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen, sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl
Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen, ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl
Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos rund um den niederländischen Sprachtest, sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

Aber natürlich gibt es auch Ratgeber in Buchform, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinander setzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen. Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro im Buchhandel oder im Internet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_im_orangen_koenigreich_283.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>283</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:16:19</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Schweizerische Hochschulen setzen auf Praxisnähe: Auf dem Weg zum (Karriere-)Gipfel</title>
		<description><![CDATA[Französisch, Italienisch oder doch lieber Deutsch? Wer in der Schweiz studieren will, hat in puncto Sprache die Qual der Wahl. Zudem sind die Hochschulen des Alpenlandes bekannt für ihr hohes Niveau.]]></description>
		<text><![CDATA[Auslandserfahrung ist immer ein Pluspunkt. Bei einem Studium in der Schweiz – sei es nun im französisch-, italienisch- oder deutschsprachigen Teil – können die Studenten sicher sein, aufgrund des hohen Niveaus der Hochschulausbildung schon während des Studiums die ersten Sprossen der Karriereleiter zu erklimmen.

Ausgezeichnete Praxisnähe
Neben der reizvollen Landschaft und den vielfältigen Freizeitmöglichkeiten liegt der Vorteil eines Studiums in der Schweiz in der außergewöhnlichen Praxisnähe, die Wirtschaft und Wissenschaft eng miteinander verzahnt. Das war auch eines der Argumente, die Andrea Bitzer davon überzeugten, ein Master-Studium in der Schweiz aufzunehmen. Mittlerweile steht die 24-jährige Deutsche kurz vor ihrem Abschluss im neu geschaffenen Masterprogramm „Product Design &amp; Management“ der Hochschule Luzern. Nach ihrem Bachelor-Abschluss im Fach Textilmanagement an der Hochschule Reutlingen sammelte sie zunächst Erfahrungen bei renommierten Bekleidungsfirmen, wie zum Beispiel bei Hugo Boss, und besuchte eine Kunstschule. Mit der Zeit entwickelte Andrea den Wunsch, ihre Leidenschaft für Design mit wirtschaftlichem Know-how zu verbinden. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Master-Studiengangs an der Hochschule Luzern war genau das Richtige für sie. „Schon beim Vorstellungsgespräch an der Hochschule habe ich mich sehr wohl gefühlt. Es war eher eine Unterhaltung über meine Motivation als eine Prüfungssituation“, erinnert sich Andrea.

Vor Studienbeginn hatte sie zunächst einige bürokratische Hürden zu überwinden: Aufenthaltsgenehmigung beantragen, Konto eröffnen, Versicherungen informieren. „Ich kann nur raten, sich für diese organisatorischen Dinge genug Zeit zu nehmen und sich genau zu erkundigen“, so die Studentin. Zum Beispiel kann es sich in einigen Kantonen lohnen, seinen Wohnsitz in die Schweiz zu verlegen, da ausländische Studenten dann beantragen können, lediglich
die gleichen Studiengebühren wie ihre Schweizer Kommilitonen zu bezahlen und sich zusätzliche Abgaben sparen. Die Höhe der Studiengebühren ist in der Schweiz nicht einheitlich geregelt. Je nach Universität und Kanton variieren die Kosten. Neben dem von jedem Studierenden zu entrichtenden „Kollegiengeld“ fallen weitere Gebühren für die Unfallkasse, Bibliotheken und studentische Organisationen an. Die jährlichen Studiengebühren liegen etwa zwischen 650 und 1500 Euro.

Inspirierender Austausch
Aus ihrem Bachelor-Studiengang kannte Andrea Bitzer sehr straffe Studienstrukturen. Jetzt, beim Masterstudium in Luzern, steht abwechslungsreiche Projektarbeit auf dem Programm. „Wir können sehr viel selbst entscheiden und Schwerpunkte nach unseren Interessen ausrichten“, lobt die angehende Textilmanagerin. Gute Bedingungen für erfolgreiche Präsentationen bieten die hilfsbereiten Dozenten und die Arbeitsräume: Jeder Design-Student erhält einen eigenen Platz im Atelier der Hochschule. Auch den Austausch mit den anderen Fachrichtungen der Teilschule Design &amp; Kunst findet sie sehr inspirierend. „Mittlerweile verstehe ich auch das Schwyzerdütsch der einheimischen Studenten ganz gut“, lacht Andrea. Während der Seminare wird ihr und den anderen ausländischen Studierenden zuliebe aber weiterhin Hochdeutsch gesprochen.



Großes Studienangebot in der Schweiz

Besonders qualifizierte Studiengänge – wer hat’s erfunden? Natürlich nicht nur die Schweizer, aber tatsächlich bietet die Hochschullandschaft den Studenten eine Vielzahl interessanter Studienfächer an überschaubaren, bestens ausgestatteten Universitäten – eine echte Alternative zum Studium an deutschen Hochschulen.
So gilt die Universität von St. Gallen im Bereich der Wirtschaftswissenschaften als eine der besten Managerschmieden Europas. Kein Wunder, dass mittlerweile trotz der Studiengebühren schon jeder vierte Student, der in den Hörsälen der schweizerischen Hochschulen sitzt, einen ausländischen Pass in der Tasche hat. Zehn Universitäten gibt es in der Schweiz, hinzu kommen zwei Eidgenössische Technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und zahlreiche fachspezifische Hochschulen. Die Universitäten in Basel, St. Gallen, Luzern, Bern und Zürich liegen im deutschsprachigen Bereich, während sich die Universitäten von Lausanne, Neuenburg, Freiburg und Genf in der französischsprachigen Region befinden. Die Universität in Freiburg ist sowohl deutschals auch französischsprachig ausgelegt. Italienisch ist die Unterrichtssprache an der Universität in Lugano.

Wer sich in der Schweiz für ein Studium bewerben möchte, wendet sich direkt an die jeweilige Hochschule. Es empfiehlt sich, schon im Vorfeld genaue Informationen über die Aufnahmekriterien einzuholen, denn schweizerische Hochschulen haben sehr hohe Ansprüche bezüglich der Vorleistungen und Sprachkenntnisse. Falls die im Abitur erbrachten Leistungen für eine Hochschulzulassung in der Schweiz nicht ausreichen, muss der Bewerber die schweizerische oder kantonische Maturitätsprüfung absolvieren. Zulassungsbeschränkungen wie den Numerus clausus kennen die schweizerischen Hochschulen darüber hinaus nicht. Einzige Ausnahme sind die medizinischen Studiengänge: Einige Hochschulen nehmen aus Kapazitätsgründen keine ausländischen Medizinstudenten auf.

Weitere Informationen auf der Seite der Rektorenkonferenz der Schweizer Universitäten: www.crus.ch

Tipps und Neuigkeiten zum schweizerischen Studentenleben: www.studysurf.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/schweizerische_hochschulen_setzen_auf_praxisnaehe_auf_dem_weg_zum_karriere-gipfel_282.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>282</guid>
		<pubdate>2009-11-11 15:10:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandssemester in Australien liegen klar im Trend</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Im Laufe der letzten zehn Jahre hat sich Australien bei deutschen Abiturienten und Studenten zu einem der beliebtesten Zielländer für ein Auslandsstudium entwickelt. Während noch im Jahr 1998 insgesamt nur etwa 300 Deutsche ein Studium in Australien antraten, waren es 2008 bereits mehr als 4000 – Tendenz steigend!
Diese Entwicklung ist zum einen auf die gestiegene Faszination zurückzuführen, die Australien mit seiner grandiosen Tier- und Pflanzenwelt und der oft zitierten „laid back“ Mentalität seiner Einwohner auf viele Deutsche ausübt. Von den tropischen Regenwäldern im Nordosten über die staubig-trockenen Weiten des Outbacks im Zentrum des Kontinents bis hin zu den Surferparadiesen der Gold Coast und den quirligen Metropolen Sydney, Brisbane und Melbourne bietet Australien ausreichend Abwechslung für jeden Geschmack.

Hochgradige Universitäten
Zum anderen hat sich inzwischen unter deutschen Abiturienten und Studenten mehr und mehr herumgesprochen, dass Australien zusätzlich zu faszinierender Landschaft und entspanntem Lebensstil auch hervorragende Universitäten zu bieten hat. Insgesamt gibt es in Australien derzeit rund 40 überwiegend staatliche Universitäten. Diese sind in Bezug auf ihre Lehre weitaus homogener als die Hochschulen in vielen anderen Ländern. Hervorragende Studienbedingungen mit engagierten Professoren, kleinen Kursen, einer praxisnahen, anwendungsbezogenen Lehre und eine schier unbegrenzte Auswahl von Studiengängen und Spezialisierungsmöglichkeiten tragen zum exzellenten Ruf des australischen Hochschulsystems bei.

Hochschulen vorab prüfen
Bei aller Homogenität besitzt jede australische Universität natürlich ihr ganz eigenes Profil und unterscheidet sich nicht nur durch ihre Lage und Größe, sondern auch durch die angebotenen Studienfächer und Kombinationsmöglichkeiten sowie ihre Ausrichtung als vorwiegend lehr- oder forschungsbasierte Universität von den anderen Hochschulen des Landes. Nicht jede Universität ist daher für jeden Studenten geeignet und es ist wichtig, sich vorab genau zu informieren, um die für das jeweilige Studienvorhaben und die persönlichen Interessen passende Universität zu finden.
Bei deutschen Studenten besonders beliebt sind die so genannten „Study Abroad“-Programme, die von nahezu allen australischen Universitäten angeboten werden. Im Rahmen dieser Programme können internationale Studenten für ein oder zwei Semester an einer australischen Universität studieren. Die Zulassung für das „Study Abroad“-Programm ist dabei nicht auf einen bestimmten Fachbereich oder gar einen einzelnen Studiengang beschränkt, sondern die Bewerber können sich ihre Kurse weitgehend frei aus dem gesamten Kursangebot zusammenstellen und somit auch Kurse aus verschiedenen Studienrichtungen kombinieren. Begrenzt wird die Kurswahl in der Regel nur durch das Studienangebot selbst, die verfügbaren Plätze in den Kursen sowie die persönlichen Vorkenntnisse.

Für deutsche Studenten bietet die Flexibilität der „Study Abroad“ Programme große Vorteile, da sie es ihnen ermöglicht, bereits vor Beginn des Auslandssemesters die spätere Anrechnung der in Australien belegten Kurse mit dem Prüfungsamt der deutschen Heimatuniversität oder –fachhochschule abzuklären.
Voraussetzung für die Teilnahme an einem solchen „Study Abroad“-Programm ist in der Regel das Abitur oder Fachabitur, wobei einige australische Universitäten darüber hinaus verlangen, das zum Zeitpunkt der Abreise nach Australien bereits mindestens ein Studienjahr an einer deutschen Universität oder Fachhochschule abgeschlossen wurde. Außerdem müssen ausreichend gute Sprachkenntnisse nachgewiesen werden. Dieser Nachweis erfolgt normalerweise über einen kostenpflichtigen standardisierten Englischtest wie den TOEFL (Test of English as a Foreign Language) oder IELTS (International English Language Testing System). Zahlreiche australische Universitäten akzeptieren jedoch auch alternative Sprachnachweise wie eine bestimmte Englischnote im Abiturzeugnis oder den so genannten DAAD-Test, der in der Regel kostenlos an der deutschen Heimathochschule absolviert werden kann.

Finanzierungsmöglichkeiten
Zur Finanzierung eines Auslandssemesters in Australien eignet sich vor allem das so genannte Auslands-BAföG. Diese häufig unterschätzte staatliche Förderung beinhaltet sowohl einen Zuschuss zu den Studiengebühren in Australien in Höhe von bis zu 4600 Euro für maximal ein Studienjahr als auch eine Flugkostenpauschale in Höhe von 1000 Euro sowie Zuschläge für eine Auslandskrankenversicherung und die höheren Lebenshaltungskosten in Australien. Aufgrund höherer Förderungssätze und Bedarfsgrenzen können auch Studenten, die aufgrund der Einkommenssituation ihrer Eltern keinen Anspruch auf Inlands-BAföG haben, eine Förderung für ihr Auslandsstudium erhalten. Es ist deshalb auf jeden Fall sinnvoll, frühzeitig das für die Antragstellung zuständige Studentenwerk Marburg zu kontaktieren und die Möglichkeit einer Förderung abzuklären, dann steht dem Auslandssemester in Australien nichts mehr im Wege!

Kontakt

Kostenlose Beratung und nähere Infos zum Thema bietet
www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auslandssemester_in_australien_liegen_klar_im_trend_281.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>281</guid>
		<pubdate>2009-11-11 14:06:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Money, Money, Money</title>
		<description><![CDATA[Auch Studenten können nicht nur von Luft und Liebe leben. Wohnen, Essen, Bücher und nicht zuletzt die Studiengebühren müssen finanziert werden – längst nicht jeder hat wohlhabende Eltern oder einen lukrativen Nebenjob. Zum Glück gibt es Fördermöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[BAföG, Stipendien, Bildungskredite, Studienbeitragsdarlehen – das Angebot an Finanzierungshilfen für Studenten ist vielfältig und oft verwirrend. Deshalb empfehlen Experten, vor einer Entscheidung zunächst den individuellen Förderbedarf zu ermitteln. Wird während der gesamten Studienzeit zusätzliches Geld benötigt oder nur für die Abschlussphase? Ist ein Auslandssemester geplant? Auch über die eigenen Voraussetzungen sollten sich die Studenten klar werden: Liegt eine BAföG-oder Stipendien-Berechtigung vor? Dann kann womöglich die Schuldenlast eines Studienkredits vermieden werden.

BAföG: der Klassiker der Studienfinanzierung
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 643 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern. Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfängern praktisch Geld „geschenkt“.
Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien: gute Noten und Engagement gefragt
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten. Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession.

Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es Kontakte und eine ideelle Förderung durch Seminar-Angebote. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Seit ungefähr vier Jahren ergänzen zahlreiche Studiendarlehen, Studienkredite und Bildungsfonds die herkömmlichen Finanzierungsformen wie Jobben, Stipendien, BAföG oder Unterstützung durch die Eltern. „Die Finanzkrise hat, anders als vereinzelt befürchtet, keine negativen Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Studienkrediten in Deutschland“, berichtet Ulrich Müller, Projektleiter beim Centrum für Hochschulentwicklung (CHE). „Es ist weder eine zurückhaltende Vergabe von Studienkrediten noch eine Verschärfung der Auswahlverfahren festzustellen. Im Gegenteil führt die Finanzkrise vielfach zu günstigeren Konditionen.“ Die Angebote der Kreditinstitute unterscheiden sich deutlich mit Blick auf die finanzierten Verwendungszwecke und die jeweilige Ausgestaltung. „Studierende haben die Qual der Wahl, aus der großen Bandbreite das beste Angebot herauszufiltern“, schreiben die Wissenschaftler des CHE im Abschlussbericht ihres Studienkredit-Tests 2009. Deshalb ist es anzuraten, sich vor Vertragsabschluss gründlich zu informieren.

Studienbeitragsdarlehen: unkomplizierte Anträge
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Förderbank des Landes oder der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni. Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit: Vergleich der Konditionen lohnt sich
Die KfW-Bank, verschiedene Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Privatbanken bieten Studienkredite an, die zur Finanzierung des Lebensunterhalts während des Erststudiums dienen sollen. Höhe, Dauer, Zinsen und weitere Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich, deshalb lohnt sich ein Vergleich. Bei der KfW-Bank ist beispielsweise die Darlehenslaufzeit flexibel gestaltbar. Die Auszahlungsphase, in der die Studenten einen monatlichen Förderbeitrag zwischen 100 und 650 Euro erhalten, ist auf maximal fünf Jahre festgelegt, kann aber gegen Vorlage einer Bescheinigung der Hochschule um zwei Jahre verlängert werden. Hieran schließen sich die tilgungsfreie Zeit, Karenzzeit genannt, und die Tilgungsphase an, die sich über maximal 25 Jahre erstrecken kann.

Studienabschlusskredite: Finanzspritze für den Endspurt
Studenten fällt es gerade in der Examenszeit schwer, Nebenjob und Lernen zu vereinbaren. Für diese Zeit bieten viele Studentenwerke Studienabschlusskredite an. Sie zeichnen sich durch besonders günstige Zinssätze aus. Auch die Bundesregierung bietet gemeinsam mit der KfW-Förderbank und dem Bundesverwaltungsamt eine zinsgünstige Förderung für diese besonderen Lernphasen: Ab der bestandenen Zwischenprüfung kann ein so genannter Bildungskredit beantragt werden. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, zum Beispiel einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern und kann mit BAföGLeistungen kombiniert werden.

Bildungsfonds: karriereorientierte Studenten profitieren
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen. Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.

Weitere Informationen

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) hat 33 Studienkredite, -darlehen und -fonds verglichen. Die Testergebnisse stehen unter www.che-studienkredit-test.de zum kostenlosen Download bereit.



Studiengebühren: Vergleichen lohnt sich

Ein zukunftsträchtiger Studiengang, ein gutes Betreuungsverhältnis, eine interessante Stadt – viele Faktoren spielen bei der Wahl des Studienortes eine Rolle. Nicht zu vergessen sind die Studiengebühren: Da jedes deutsche Bundesland selbst festlegen kann, wie teuer das Bezahl-Studium an seinen Unis sein soll, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. In manchen Ländern zahlen die Studenten keine Gebühren, in anderen bis zu 650 Euro pro Semester. Einige Universitäten bitten vor allem Studenten zur Kasse, die die Regelstudienzeit überzogen haben, an anderen Hochschulen zahlt man ab Studienbeginn.

Baden-Württemberg: 500 Euro

Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro, an FHs mindestens 100 Euro, an Universitäten mindestens 300 Euro

Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion

Brandenburg: Vorerst keine

Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“

Hamburg: 375 Euro nachgelagert

Hessen: Keine

Mecklenburg-Vorpommern: keine

Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro

Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro

Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester

Saarland: 1. und 2. Semester 300 Euro, danach 500 Euro

Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“

Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium

Schleswig-Holstein: Keine

Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/money_money_money_280.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>280</guid>
		<pubdate>2009-11-11 14:02:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ukrainistik an der Uni Greifswald: Geheimtipp für Slawisten</title>
		<description><![CDATA[Interkulturelle Kompetenz im Umgang mit verschiedenen Volksgruppen ist eine wichtige Qualifikation der Ukrainisten. Darüber hinaus eröffnen die vielfältigen Inhalte des seltenen Studienfachs spannende berufliche Perspektiven in Politik und Wirtschaft.]]></description>
		<text><![CDATA[Greifswald ist neben Wien der einzige Standort im deutschsprachigen Raum, wo Ukrainistik studiert werden kann. „In diesem kleinen Studiengang können wir die Studenten individuell betreuen“, schwärmt Prof. Dr. Alexander Wöll, Inhaber des Lehrstuhls für Ost- und Westslawische Philologie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald. Hier müssten die Studenten außerdem weder Studien- noch hohe Verwaltungsgebühren zahlen.

Ukrainistik bietet viele Arbeitsfelder
„Die Ukraine ist ein spannendes Land: Als Puffer zwischen Ost und West, zwischen Europa und Russland, ist noch nicht absehbar, in welche Richtung sich die Politik orientieren wird“, so Wöll. Die Arbeitsfelder der Ukrainisten sind sehr unterschiedlich. „Viele finden in Berlin eine Stelle bei politischen Stiftungen oder bei der deutschen Botschaft in Kiew“, berichtet Wöll. „Wir haben aber auch Absolventen, die beim Ostausschuss der Agrarwirtschaft oder am Goethe Institut arbeiten. Eine ehemalige Studentin ist bei Microsoft Osteuropa beschäftigt und setzt kyrillische Schriftzeichen in der Software um. Andere Ukrainisten sind journalistisch tätig, arbeiten bei einer katholischen Hilfsorganisation für Osteuropa oder beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD).“
Wer sich für das Ukrainistik-Studium in Greifswald entscheidet, erlernt zunächst die Landessprache. Im Sprachkurs Ukrainisch werden die kyrillischen Schriftzeichen, Grammatik, Konversation, Lektüre und Übersetzung der ostslawischen Sprache gelehrt.
Das Studium vermittelt zudem wichtige interkulturelle Kompetenzen. Die Studenten beschäftigen sich beispielsweise mit dem Zusammenleben der verschiedenen Ethnien und Religionsgemeinschaften in der polnisch-ukrainisch-jüdisch-deutschen Bevölkerung der Regionen Galizien und Bukowina oder mit den kulturellen Konstellationen der Krim und der Ostukraine. Die Literatur regionaler Autoren ist hierfür sehr aufschlussreich. Das Land bietet Zugang zu einer Reihe von Kulturen, deren Interaktionen wichtige Erkenntnisse über das Zusammenleben im Zeitalter der Globalisierung liefern können. Mit ihrer komplexen Geschichte eignet sich die Ukraine sehr gut, um die Probleme des Kulturtransfers zu behandeln.

Internationaler Austausch
Ein intensiver Austausch internationaler Studenten und Wissenschaftler findet auf der jährlich veranstalteten Sommerakademie „Greifswalder Ukrainicum“ statt, zu der Studierende, Akademiker und Nachwuchswissenschaftler aller Disziplinen geladen sind. Während der zweiwöchigen Veranstaltung finden Seminare und Workshops statt, in denen die Geschichte, Kultur und Politik des Landes diskutiert werden. Im internationalen Team werden Ukrainisch- Sprachkenntnisse vertieft. Lesungen, Konzerte, Filmabende und Exkursionen bieten lebendige Einblicke in die vielfältige Kultur des nach Russland größten Landes Europas.
„Für das Ukrainistik-Studium interessieren sich sowohl west- als auch ostdeutsche Studierende“, erläutert Wöll. „Wir haben aber auch einige Studenten mit slawischem Hintergrund, die hier ein Auslandsjahr absolvieren.“ Seit dem Wintersemester 2009/2010 bietet die Universität Greifswald außerdem das zwei Semester umfassende „Ukrainicum“ an, das von Studierenden anderer Fachrichtungen, wie Jura oder Medizin, studienbegleitend absolviert werden kann. „Das Ukrainicum vermittelt in sechs Stunden pro Woche fundamentale Sprachkenntnisse und beinhaltet Landes- und Kulturstudien“, erklärt Wöll. „Die Studierenden können sich beispielsweise fächerübergreifend mit osteuropäischem Recht, Geschichte oder Geographie beschäftigen und sind anschließend für die Arbeit in der Ukraine oder mit ukrainischen Partnern qualifiziert.“

Auch Studierenden anderer Universitäten der Region, beispielsweise aus Rostock, Stralsund, Berlin oder Potsdam, steht das Ukrainicum in Greifswald offen.



Ukraine – ein Land im Umbruch

Wer sich für ein Studium der Ukrainistik entscheidet, hat es mit einem spannenden Forschungsfeld zu tun.
Das flächenmäßig zweitgrößte Land Europas befindet sich seit dem Zerfall der Sowjetunion in einem Prozess des Umbruchs, der im Herbst 2004 in der so genannten Orangenen Revolution seinen bisherigen Höhepunkt fand.

Turbulente Präsidentschaftswahlen
Damals erfassten nach den Präsidentschaftswahlen Massenproteste das ganze Land – internationale Wahlbeobachter gingen davon aus, dass Wahlmanipulationen zum Sieg des von Russland unterstützten Premierministers Wiktor Janukowytsch geführt hatten. Schließlich erklärte das Oberste Gericht der Ukraine die Wahl offiziell für ungültig. Bei der Wiederholungswahl siegte der pro-westliche Kandidat der Opposition, Wiktor Juschtschenko, der seitdem mit wechselnden Bündnissen regiert.

Unklare Zukunftsaussichten
Noch ist nicht klar, ob sich das Land auf Dauer eher gen Westen oder gen Russland orientieren wird. Beobachter halten aber langfristig einen EU-Beitritt der Ukraine für möglich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ukrainistik_an_der_uni_greifswald_geheimtipp_fuer_slawisten_279.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>279</guid>
		<pubdate>2009-11-11 13:52:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in „Fernost“: Zwischen Ostseestrand und Räuchermännchen-Land</title>
		<description><![CDATA[Ein Jahr lang Bahncard umsonst, ein Laptop und ein Semester mietfrei wohnen: Die ostdeutschen Städte lassen sich die Akquise von Studienbewerbern etwas kosten. Auch in puncto Ausstattung müssen sich die Hochschulen der neuen Bundesländer keinesfalls hinter den Unis im Westen verstecken.]]></description>
		<text><![CDATA[Viele Hochschulstandorte im Osten Deutschlands blicken auf eine lange Tradition zurück und genießen auch über Deutschlands Grenzen hinaus einen exzellenten Ruf. An der Bauhaus- Universität Weimar wurden beispielsweise wichtige Kapitel der Kunst- und Baugeschichte mitgeschrieben. Die Hochschule für Bildende Künste in Dresden, deren Vorläufer vor über 300 Jahren gegründet wurde, ist eine der ältesten Kunstakademien im deutschsprachigen Raum. Und die Universität Rostock, direkt an der Küste gelegen, ist als internationaler Spitzenstandort für die Erforschung maritimer Systeme bekannt.

Moderne Ausstattung
Grundsätzlich bieten ostdeutsche Bildungseinrichtungen den Studenten ein modernes Forschungsumfeld und Lehre auf hohem Niveau. Besonders die Ausstattung kann sich sehen lassen: Nach dem Mauerfall wurde viel Geld investiert, um die Bildungsstätten der neuen Länder umzugestalten und zu modernisieren. Das Ergebnis: Im Vergleich zu westdeutschen Einrichtungen sind Laborarbeitsplätze, Werkstätten und Ateliers im Osten sehr gut ausgestattet. Auch die Service- und Beratungsleistungen schneiden bei Befragungen unter Studenten besser ab als an westdeutschen Hochschulen. Kein Wunder also, dass die Studenten in Ostdeutschland mit ihren Studienbedingungen zufriedener sind als ihre Kommilitonen im Westen, wie der Studienqualitätsmonitor 2008 des Hochschul-Informations-Systems (HIS) in einer Umfrage zeigt. Übringens: Studiengebühren für die Regelstudienzeit eines Erststudiums fallen in keinem der neuen Bundesländer an.

Attraktive Angebote für Studenten
Trotz der guten Bedingungen haben die ostdeutschen Hochschulen noch Kapazitäten frei – im Gegensatz zu den oft überfüllten westdeutschen Universitäten. Um für Studienanfänger noch attraktiver zu werden, haben sich viele Hochschulen besondere „Bonbons“ ausgedacht: An der Uni Potsdam erhalten Studenten beispielsweise ein Jahr lang die Bahncard 50 gratis, Neustudenten der FH Lausitz bekommen mit etwas Glück einen Laptop und bei einem Studium an der Europa-Uni Viadrina in Frankfurt (Oder) wird den Studenten ein halbes Jahr lang die Grundmiete erlassen. Der Oberbürgermeister übernimmt zudem den ersten Semesterbeitrag derjenigen, die ihren Hauptwohnsitz an den Studienort verlegen. Auch andere Hochschulstandorte werben mit Begrüßungsgeld oder Wohnsitzprämien.

Die gute Qualität der Wissensvermittlung ist offiziell bestätigt: Thüringen und Sachsen sind laut Bildungsmonitor 2009 des Instituts der deutschen Wirtschaft (DIW) die besten Bildungsstandorte Deutschlands. Hohe Schulqualität, geringe Bildungsarmut, Ingenieurschmiede Deutschlands – Sachsen ist in jedem Bereich Spitzenreiter. Gemeinsam mit Sachsen-Anhalt und Thüringen hat das östlichste Bundesland seine Bildungsqualität im Vergleich mit den anderen Ländern in den vergangenen fünf Jahren stark verbessert. Gerade in den so genannten MINT-Wissenschaften Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik liegen Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen vorn. Mecklenburg-Vorpommern hat deutschlandweit den zweithöchsten Anteil der Absolventen in Mathematik und Naturwissenschaften an allen Hochschulabsolventen. In Sachsen, Thüringen, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern arbeiten im Vergleich zu allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten überdurchschnittlich viele Absolventen der Ingenieurwissenschaften. Und in Sachsen promovieren anteilig an allen Doktorarbeiten die meisten Ingenieure.

Doch das Angebot der Studienfächer beschränkt sich längst nicht auf naturwissenschaftliche Bereiche. Das breite Spektrum beinhaltet auch Studiengänge für junge Menschen, die das Besondere suchen: Am Deutschen Literaturinstitut Leipzig (DLL) kann beispielsweise ein Bachelor- oder Masterstudiengang „Literarisches Schreiben“ absolviert werden. Für den Bachelor bewerben sich die angehenden Schriftsteller mit literarischen Arbeitsproben und Publikationslisten, der Master setzt ein abgeschlossenes Studium oder bereits veröffentlichte belletristische Publikationen voraus. Während des Masterstudiengangs arbeiten die Studenten an einem eigenen, umfangreichen Roman.
Mit tänzerischem und musikalischem Talent kann die einzige eigenständige Tanzhochschule in Deutschland, die Palucca Schule Dresden – Hochschule für Tanz, besucht werden. Als „Diplom- Tanzpädagoge“ unterrichten die Absolventen später Kinder, Jugendliche und Erwachsene an Tanz-, Ballett- oder Musikschulen im künstlerischen Tanz. Ein Masterstudium „Choreographie“ beinhaltet unter anderem Module in Bewegungsanalyse, Tanzwissenschaft, Research/Improvisation und Produktion.

Einmaliges Aufbaustudium
Deutschlandweit einmalig ist das Aufbaustudium in „Angewandten Sexualwissenschaften“ an der FH Merseburg. Voraussetzung für den sechssemestrigen Masterstudiengang ist ein abgeschlossenes Bachelorstudium in Sozialer Arbeit oder Sozialpädagogik beziehungsweise ein humanwissenschaftliches Studium. Der Master qualifiziert für die Arbeit in einer Bildungs- oder Beratungsstelle für Familienplanung, Partnerschaft und Sexualität.



Unterhaltsam und informativ: Kampagne „Studieren in Fernost“

Bunt, schräg und laut: So präsentiert sich die Kampagne „Studieren in Fernost“ im Internet.

Die Botschaft: Es lohnt sich, an einer der 44 Hochschulen der neuen Bundesländer zwischen Rügen und dem Erzgebirge zu studieren. Zu dem originellen Konzept der Webseite, die von der Hochschulinitiative Neue Bundesländer in Auftrag gegeben wurde, gehören Gang und Dong, zwei junge Asiaten, die den User auf der Webseite begleiten. Gewürzt mit vielen Video-Einspielern und Animationen erhalten Studieninteressierte einen spielerischen Zugang zu konkreten Informationen über das Leben und Studieren in Ostdeutschland. Mit Studenten und Mitarbeitern der Hochschulen können sie in direkten Dialog treten. Zentrales Element von „Studieren in Fernost“ ist eine Kooperation mit schülerVZ, einem sozialen Netzwerk für Schülerinnen und Schüler in Deutschland.
www.studieren-in-fernost.de

Weitere Infos sind auf der Seite der Hochschulinitiative Neue Bundesländer zu finden.
www.hochschulinitiative.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_fernost_zwischen_ostseestrand_und_raeuchermaennchen-land_278.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>278</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:25:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Pluspunkte auf dem Weg zum Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Bis Ende der 1990er Jahre war der Medizinertest Voraussetzung, heute beeinflusst der freiwillige Test für medizinische Studiengänge (TMS) die Vergabe der Studienplätze an einigen Universitäten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich für ein medizinisches oder zahnmedizinisches Studium in Heidelberg, Ulm, Freiburg, Tübingen oder Mannheim sowie für ein Medizinstudium in Lübeck oder Bochum interessiert, kann mit der Teilnahme am freiwilligen Medizinertest seine Chancen auf einen Studienplatz erhöhen. Gleichzeitig dient das Ergebnis beim Auswahlverfahren der Hochschulen (AdH) als Entscheidungshilfe, um die geeignetsten Bewerber zu ermitteln. Je nach Fakultät fließen die Leistungen mit unterschiedlicher Gewichtung in die Vergabe der Studienplätze ein. Mit dem Testergebnis und der Hochschulzugangsberechtigung bewerben sich angehende Mediziner zunächst bei der Zentralstelle zur Vergabe von Studienplätzen (ZVS) und je nach Vorgabe der einzelnen Hochschule parallel bei der gewünschten Universität. Grundsätzlich werden in den Fächern Medizin, Pharmazie, Psychologie, Tiermedizin und Zahnmedizin 60 Prozent der Studienplätze über das Auswahlverfahren der Hochschule vergeben und 40 Prozent über die ZVS entsprechend der Abiturdurchschnittsnoten und Wartezeiten.
An dem von der ITB-Consulting GmbH entwickelten Test kann jeder teilnehmen, der über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügt. Gefragt sind das Grundverständnis für mathematisch-naturwissenschaftliche Merkfähigkeit und eine rasche Auffassungsgabe – Voraussetzungen für das spätere Studium. In den Aufgaben müssen beispielsweise Muster zugeordnet, medizinische oder naturwissenschaftliche Sachverhalte nachvollzogen oder Diagramme und Tabellen interpretiert werden. Auch mathematische Sachaufgaben gehören zum Testspektrum.

Gründliche Vorbereitung sinnvoll
Eine gründliche Vorbereitung lohnt sich, denn das Testergebnis gilt dauerhaft – auch für spätere Bewerbungen um einen Studienplatz in Medizin. Zur Vorbereitung empfehlen sich Bücher mit vergleichbaren Aufgabenstellungen. Über die Internetseite des Organisationsbüros der Universität Heidelberg wird eine Informationsbroschüre zum Download angeboten, die alle notwendigen Hinweise sowie Beispielaufgaben enthält. Der Test findet einmal jährlich Anfang Mai an verschiedenen Orten in Deutschland statt. Die Teilnahme kostet 50 Euro. Bis Januar laufen die Anmeldungen, im Juli gibt es die Ergebnisse.



Nähere Informationen:
www.tms-info.org, www.zvs.de
sowie auf den Internetseiten der jeweiligen Hochschulen]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/pluspunkte_auf_dem_weg_zum_studienplatz_277.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>277</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:18:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vorsemester-Kurse, Ausbildung oder Auslandspraktikum: Warten auf das Traumstudium</title>
		<description><![CDATA[Der Numerus clausus reicht nicht für das Medizinstudium? Jetzt heißt es, die Wartezeit sinnvoll zu nutzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Wenn das Abitur in der Tasche ist, beginnt die Zählung der Wartesemester. Die sind neben der Abi-Note ein wichtiges Kriterium bei der Bewerbung um einen Medizin-Studienplatz. Doch als Wartesemester gelten nur die Semester, in denen der Studienbewerber nicht an einer deutschen (Fach-) Hochschule immatrikuliert war. Wer den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der Zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte sich deshalb besser nicht resigniert für ein so genanntes „Parkstudium&quot; einschreiben, sondern die Wartezeit auf sein Traumstudium sinnvoll ausfüllen.

Vorsemester als gute Vorbereitung
Eine gute Vorbereitung auf das anspruchsvolle Studium sind zum Beispiel spezielle Vorsemester. Solche Kurse bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings ist der intensive Unterricht mit recht hohen Kosten verbunden. Vorteil ist, dass eventuelle Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und damit gute Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium geschaffen werden. Wesentlich günstigere und zum Teil sogar kostenfreie Vorkurse, die sich aber meist nur über ein bis zwei Wochen erstrecken, bieten die Medizinfakultäten der Universitäten Bochum, Marburg und Frankfurt an. In diesen Intensiv-Seminaren wird das Schulwissen in Biologie, Mathe, Physik und Chemie aufgefrischt. An der Ruhr-Universität in Bochum sind ausdrücklich auch angehende Medizinstudenten von anderen Universitäten zur Teilnahme eingeladen.

Praktische Erfahrungen in der Ausbildung
Für alle, die länger auf ihren Studienplatz warten müssen, empfiehlt es sich, eine Ausbildung vorzuschalten, die sowohl nützlich als auch anrechenbar für das Medizinstudium ist. Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistenten sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.
Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer, da er am Notfallort Erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger ist in vielerlei Hinsicht eine gute Entscheidung. Zum einen kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und somit in seiner Berufswahl bestätigt werden. Hinzu kommt, dass für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig ist. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpflege auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer. Sie kann allerdings kostenpflichtig sein. Dieser Bildungsgang ist speziell für Wartezeit-Überbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, inklusive Pflegepraktikum. Auch beliebt ist die Ausbildung zum Medizinisch-Technischen Assistenten (MTA), die drei Jahre dauert.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken, Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig seinem Lebenslauf um eine interessante Facette zu ergänzen, ist ein Pflegepraktikum im Ausland. Unternehmen, wie beispielsweise die Firma Project Abroad, organisieren gegen Gebühr den lehrreichen Aufenthalt in Krankenhäusern in Argentinien, Rumänien, Nepal und vielen anderen Ländern. In der Regel erkennen die deutschen Universitäten diesen Auslandsaufenthalt als Pflegepraktikum an.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vorsemester-kurse_ausbildung_oder_auslandspraktikum_warten_auf_das_traumstudium_276.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>276</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:08:24</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Apotheke, Pharmaindustrie oder Verwaltung: Mehr als nur Pillendrehen</title>
		<description><![CDATA[Naturwissenschaftliches Interesse ist der Einstieg, aber auch der Umgang mit kranken Menschen will gelernt sein. Ein Pharmaziestudium eröffnet viele Berufsperspektiven.]]></description>
		<text><![CDATA[Stephanie Kampschulte erinnert sich: „Bio und Chemie haben mich schon während der Schulzeit interessiert, deshalb wollte ich gerne etwas im naturwissenschaftlichen Bereich studieren.“ Also informierte sie sich über verschiedene Studienmöglichkeiten. Schließlich landete sie bei der Pharmazie: Die Vielseitigkeit des Fachs und die unterschiedlichen Beschäftigungsmöglichkeiten nach dem Abschluss sagten ihr zu.

Als die heute 28-Jährige sich vor neun Jahren ins Studentenleben stürzte, fiel ihr die Wahl des Studienortes nicht schwer: Münster als attraktive Hochschulstadt lag nur zwölf Kilometer von ihrem Heimatdorf entfernt. Neben den Schwerpunkten Chemie und Biologie gehörten zu ihrem Studium diverse andere Fächer: Im Technologie-Kurs stellten die Studenten beispielsweise selbst Kapseln, Salben und Zäpfchen her. Im Fach „Klinische Pharmazie“ wurde vermittelt, wie sich Stoffe im Körper verteilen, welche Dosierungen wann sinnvoll sind und wie die Anwendung von Medikamenten mittels Studien überprüft wird. Vorlesungen am Vormittag und Laborarbeiten am Nachmittag – so sah Stephanies typischer Studientag aus. „Die Arbeit im Labor konnte manchmal sehr frustrierend sein. Wenn beispielsweise Reagenzgläser in einer Zentrifuge geplatzt sind, war die Arbeit von ein bis zwei Tagen umsonst,“ erinnert sich die lebhafte Naturwissenschaftlerin.

Einen Eindruck von ihrer künftigen Arbeit als Apothekerin bekam sie in den acht Pflichtpraktikumswochen im Grundstudium. Vier Wochen verbrachte sie in einer Apotheke, wo sie im Labor Salben herstellte, den zweiten Teil in einer Krankenhausapotheke. Nachdem die zielstrebige Studentin das zweite Staatsexamen hinter sich gebracht hatte, musste sie – wie alle angehenden Apotheker – das Praktische Jahr, die Famulatur, absolvieren.

Erste Arbeitserfahrungen
Während der ersten sechs Monate arbeitete sie in einer Apotheke in Münster und sammelte dort Erfahrungen mit den unterschiedlichen Charakteren der Kunden: „Manche Patienten erzählen in der Apotheke ihre gesamte Krankengeschichte, einige möchten nur schnell bedient werden, andere haben gerade eine schlimme Diagnose vom Arzt erfahren, manche vergreifen sich im Ton. Trotzdem immer freundlich zu bleiben und auf jeden Menschen einzugehen, gehört zum Job.“
In der zweiten Hälfte ihres Praktischen Jahres bekam Stephanie bei der Firma Wyeth Pharma Einblick in die Abteilung Arzneimittelsicherheit. Quasi nebenbei konnte sie viele Einsatzbereiche von Pharmazeuten kennenlernen: von der Zulassung über Marketing und Lobbyarbeit bis zur Qualitätssicherung.

In einer jungen, im Aufbau befindlichen Münsteraner Apotheke, die auf Diabetiker und Dialysepatienten spezialisiert ist, fand Stephanie nach dem dritten Staatsexamen ihre erste Arbeitsstelle. Dort war sie als Apothekerin zum ersten Mal selbst verantwortlich. Obwohl sie die Arbeit in dem jungen Team mochte, wechselte sie nach einiger Zeit in eine Apotheke ins rund 30 Kilometer entfernte Warendorf, um sich dort beruflich weiter zu entwickeln.

Neue Herausforderung
Vor einigen Monaten hat Stephanie eine mneue berufliche Herausforderung gefunden: Als Pharmaziedezernentin bei der Bezirksregierung Köln kontrolliert sie nun Hersteller von Medizinprodukten. Die 28-Jährige muss bei Inspektionen mit ihrem Fachwissen beurteilen, ob Hersteller die gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Sie prüft, ob beispielsweise Operationsbesteck tatsächlich steril aufbereitet wird, Herzschrittmacher, Katheter, Inhaliergeräte oder Pflegebetten alle Sicherheitsanforderungen erfüllen. Eine interessante, verantwortungsvolle Position – aber bestimmt noch nicht die letzte Stufe auf Stephanies Karriereleiter.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/apotheke_pharmaindustrie_oder_verwaltung_mehr_als_nur_pillendrehen_275.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>Simone Böhnisch</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>275</guid>
		<pubdate>2009-11-11 12:03:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Soziale Kompetenzen gefragt: Vom Rettungssanitäter zum Arztberuf</title>
		<description><![CDATA[Viele Wege führen zum Arztberuf, und die Motivationen für ein Medizinstudium sind sehr unterschiedlich. Was jedoch alle Mediziner verbindet, ist der Wunsch, Menschen zu helfen. Ein typischer Einstieg ist eine Ausbildung im Gesundheitsbereich. Ganz besonders Ehrgeizige leiten schließlich eine eigene Klinikkette.]]></description>
		<text><![CDATA[Im Gesundheitswesen arbeiteten laut Statistischem Bundesamt Ende 2007 rund 4,4 Millionen Menschen, also etwa jeder zehnte Beschäftigte. Angesichts der demographischen Entwicklung wird der Bedarf an gut ausgebildetem Personal weiter wachsen. Insbesondere in der ambulanten Pflege wächst die Nachfrage, aber auch neue Ärzte sind gefragt. Bis 2017 gehen 77.000 von ihnen in Rente, so Armin Ehl, Hauptgeschäftsführer des Marburger Bundes.

Numerus clausus als erste Hürde
Obwohl die Zukunft gesichert scheint, müssen die angehenden Ärzte im ersten Schritt die Hürde des Numerus clausus meistern. Unter anderem entscheidet die Abiturdurchschnittsnote darüber, wer wo studieren darf. Reicht der Schnitt nicht, lohnt es sich, die Wartezeit sinnvoll zu überbrücken – mit Tätigkeiten, die auf den zukünftigen Job ausgerichtet sind und im Auswahlverfahren der Hochschulen angerechnet werden. So nutzt man etwa mit einer Ausbildung in der Krankenpflege als Physiotherapeut oder medizintechnischer Assistent die Zeit bis zum Medizinstudium sinnvoll. Ferner können damit auch die drei Monate Krankenhauspraktikum abgedeckt werden, die bis zum Ende des ersten Staatsexamens Pflicht sind.
Klassische Wege sind Ausbildungen als Gesundheits- und Krankenpfleger oder Rettungssanitäter. Technisch Versierte können sich beispielsweise auf Medizintechnik, Hörgeräteakustik oder Orthopädietechnik spezialisieren. Logopäden, Ergotherapeuten, Ernährungsberater oder Augenoptiker beschäftigen sich ebenfalls mit medizinischen Themen. Wirtschaftlicher ausgerichtet sind die Ausbildungsgänge zum Sportund Fitnesskaufmann oder zum Kaufmann für Gesundheitswesen.

Erste Erfahrungen als Rettungssanitäter
Über die Arbeit als Rettungssanitäter während des Zivildienstes entstand auch bei Jan Nassrallah der Wunsch, Medizin zu studieren. Die Aufgaben der Ärzte im Rettungsdienst und die medizinischen Themen fesselten ihn sofort.
Der 26-Jährige Hamburger hatte nach dem Abitur zunächst ganz unterschiedliche Arbeitsfelder ausprobiert. Einige Monate arbeitete er als Hilfsarbeiter auf einem Frachter und kellnerte im Restaurant seines Vaters, bevor er ein Informatik-Studium begann. „Diese Orientierungszeit möchte ich nicht missen. Ich kann jedem empfehlen, vor der Entscheidung für einen Beruf verschiedene Arbeiten kennen zu lernen“, rät er. Mit einer Abiturdurchschnittsnote von 1,6 bewarb Jan sich schließlich um einen Studienplatz bei der ZVS. „Die Wartezeit bis zum Bescheid war ziemlich hart, denn ich wollte den Studienplatz unbedingt haben. Alternativ hätte ich mich notfalls für Katastrophenschutz-Management (heute: Sicherheit und Gefahrenabwehr) in Magdeburg eingeschrieben.“
Jan erhielt jedoch sofort einen Studienplatz in Medizin. Nun studiert er im 9. Semester in Lübeck. Er möchte als Arzt gerne direkt mit den Menschen zu tun haben und auch ihren privaten Hintergrund in die Behandlung einbeziehen. „Wenn der Arzt die Geschichte der Familie kennt, erklären sich manche Krankheiten viel besser.“ Daher strebt Jan an, auf dem Land Hausarzt zu werden – am liebsten irgendwo in Norddeutschland.

Steiniger Weg zum Traumberuf
Da Ärzte in ländlichen Regionen rar sind, fördert die Bundesregierung ab 2010 die Ansiedlung in unterversorgten Gebieten über eine höhere Vergütung. Allerdings ist der Weg zu diesem Traumberuf lang und durchaus steinig. „Das Studium beinhaltet auch Spezialthemen, die mich weniger interessieren und bei den Prüfungsleistungen liegt die Messlatte sehr hoch“, berichtet Jan. „Aber die kleine Medizinische Fakultät in Lübeck bietet viele Vorteile: Das Studium ist sehr persönlich, Professoren und Studierende kennen sich und die Vorlesungen sind nicht überfüllt, wie in manch anderen Städten.“
Im Laufe des Medizinstudiums empfehlen sich Auslandsaufenthalte, denn interkulturelle Kompetenzen können im Berufsalltag sehr hilfreich sein, zumal viele wissenschaftliche Studien auf Englisch verfasst sind. Jan wird demnächst einen Monat lang auf Malta arbeiten – in der Chirurgie einer Universitätsklinik.

Führungskräfte stark nachgefragt
Wer hoch hinaus will, schließt an ein Medizinstudium eine Zusatzqualifikation in Management an. Mit einem zusätzlichen Master-Studium in Gesundheitsmanagement, Gesundheitsökonomie, Public Health oder Healthcare-Management sind Mediziner hervorragend qualifiziert, um beispielsweise Kliniken zu leiten. Fähige Führungskräfte sind immer stärker gefragt – gerade in Zeiten, in denen private Betreiberfirmen den Klinikmarkt erobern. Die Führung einer börsennotierten Klinikkette oder eines örtlichen Krankenhauses benötigt neben medizinischen vielfach auch wirtschaftliche Kenntnisse und Managementqualitäten. Auch ein generalistisch ausgerichteter MBA vermittelt hierfür brauchbares Wissen.




Tipps vom Experten

Welche besonderen Eigenschaften Menschen mitbringen müssen, die im medizinischen Bereich arbeiten, weiß Prof. Eckhart G. Hahn, Vorsitzender der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung:

1] Zunächst müssen sie sich für andere Menschen und ihre Probleme interessieren.

2] Auch ist die Bereitschaft und Fähigkeit notwendig, über lange Zeit konzentriert zu arbeiten und lebenslang zu lernen.

3] Sie müssen große Mengen von Wissen verarbeiten, verstehen und ihr Handeln daran orientieren können.

4] Der Austausch mit anderen Menschen ist ebenfalls wichtig: Sie sollten sich verständlich machen, anderen zuhören und sie verstehen können.

5] Die Arbeit mit anderen Personen in einer Gruppe ist alltäglich und sollte keine Schwierigkeiten bereiten.

6] Probleme müssen häufig gemeinsam mit anderen Berufen im Gesundheitswesen gelöst werden. Dafür sollten sie offen und fähig sein.

7] Organisationstalent ist ebenfalls gefordert.

8] Andere Menschen in Fragen von Gesundheit mund Krankheit zu beraten, ist eine wesentliche Aufgabe, für die sie bereit sein sollten.

9] Sie sollten neugierig darauf sein, die Fähigkeit zum Lehren und Forschen zu entwickeln, damit sie ihr Wissen und Können sowohl an jüngere Kollegen als auch an Patienten weiter geben können.

10] Bei der Tätigkeit ist ein hohes moralisches und ethisches Niveau gefragt, das sie verstehen und leben sollten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/soziale_kompetenzen_gefragt_vom_rettungssanitaeter_zum_arztberuf_274.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_10_01.pdf</pdf>
		<author>Simone Böhnisch</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>274</guid>
		<pubdate>2009-11-11 11:51:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vollstudium in den Niederlanden: Aus einer Notlösung wurde das Traumstudium</title>
		<description><![CDATA[„Wenn mir jemand nach dem Abitur gesagt hätte, dass ich in den Niederlanden meine beruflichen Träume verwirklichen kann, dann hätte ich wohl mit dem Kopf geschüttelt“, lacht Nicole Meesters. Seit fast drei Jahren studiert die heute 23-Jährige „Kommunikations- und Informationsmanagement“ an der Radboud Universiteit Nijmegen – und hat diesen Entschluss bis heute nicht bereut.]]></description>
		<text><![CDATA[Für Nicole Meesters war der Entschluss, sich für ein Vollstudium an einer niederländischen Hochschule zu bewerben, ursprünglich aus der Not heraus geboren. Nach dem Abitur in Solingen wollte die junge Frau ihren Traum verwirklichen und Journalismus studieren – doch der hohe Numerus Clausus an vielen deutschen Universitäten machte ihr einen Strich durch die Rechnung. „Eigentlich hatte ich mich schon dazu durchgerungen, ein anderes Fach zu belegen, bis mir eine Bekannte von den guten Studienbedingungen in den Niederlanden berichtet hat“, blickt Nicole zurück.

Ankunft in Nijmegen
Kleine Kurse, gut ausgestattete Fachbereiche und die Tatsache, dass der Großteil der Fächer zulassungsfrei ist, gaben den Ausschlag, sich an verschiedenen Universitäten im Nachbarland zu bewerben. Die Wahl fiel schließlich auf den Studiengang „Kommunikations- und Informationsmanagement“ in Nijmegen. „Die Studieninhalte passten zu meine Wünschen, außerdem fand ich es gut, am Ende des dritten Studienjahres praktisch ein kursfreies halbes Jahr zu haben, vielleicht für einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum. Man verpasst also keine Kurse und Klausuren und kann das Studium in der regulären Zeit schaffen“, erläutert Nicole ihre Wahl.

Spaß an Niederländisch
Dass sie für das Studium noch Niederländisch lernen musste, schreckte die frischgebackene Abiturientin nicht. „Im Gegenteil, es hat viel Spaß gemacht und gleichzeitig kann ich meinen Lebenslauf jetzt um eine weitere Sprache und einen langfristigen Auslandsaufenthalt erweitern.“ In einem Intensivkurs, den die Radboud Universität speziell für deutsche Studierende anbietet, bekam Nicole das nötige sprachliche Rüstzeug. Bei der Wohnungssuche war ihr ebenfalls die Fachschule behilflich, die eine eigene Studentenheim-Organisation unterhält.

„Gerade am Anfang war es gut, mit vielen anderen Erstsemestern zusammen zu wohnen, weil ich dadurch rasch Kontakte knüpfen konnte“, erzählt Nicole. Dennoch seien die ersten Wochen in der Fremde nicht immer einfach gewesen. „Anfangs war ich einfach überflutet von neuen Eindrücken, neuen Leuten, der neuen Sprache, vom neuen Leben als Studentin. In den Niederlanden gibt es viele Dialekte, manche nuscheln, andere verbiegen Wörter oder verschlucken Teile von Worten, deswegen dauerte es ein paar Wochen, um mich an die Sprache zu gewöhnen. Woran ich mich auch gewöhnen musste, war der Uni-Stress. Es ist immer viel zu tun, denn es gibt nicht nur Klausuren am Ende eines Kurses, sondern auch während der Seminare fallen viele kleine Aufgaben, Projekte und Präsentationen an.“
Der gut strukturierte Studienverlauf sowie die Dozenten und Tutoren, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden haben, hätten ihr den Einstieg dennoch leicht gemacht. „Ich habe meine Entscheidung, nach Holland zu gehen, bislang nicht bereut“, versichert Nicole. Auch mit der Wahl ihrers Studienfachs ist die 23-Jährige zufrieden: „Ich habe ein Studium gefunden, das meinen Interessen entspricht. Der Studiengang ist so breit gefächert, dass ich damit später beruflich in viele Richtungen gehen kann“, blickt die junge Frau optimistisch in die Zukunft. Ob die in Deutschland oder in den Niederlanden beginnen soll, das weiß sie noch nicht. „Mittlerweile kann ich mir gut vorstellen, auch dauerhaft hier zu leben und zu arbeiten. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Vielleicht werde ich auch noch ein Master-Studium anschließen.“

„Tag der offene Tür“ lohnt sich
Für deutsche Schulabgänger hat Nicole Meesner einen Tipp: „Ich kann jedem den „Tag der offenen Tür“ ans Herz legen oder überhaupt einen Besuch der Uni. Da bekommen Interessenten am besten einen Eindruck davon, was sie erwartet. Die Uni organisiert sogar „Meeloopdagen“, also Tage, an denen Interessierte einfach mitlaufen und sich mit in den Unterricht setzen können.“




Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.
In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.
Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.
Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist.
Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vollstudium_in_den_niederlanden_aus_einer_notloesung_wurde_das_traumstudium_258.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>258</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:51:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bei den freundlichen Nachbarn</title>
		<description><![CDATA[Die Niederlande zählen zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa. Neben Universitäten streben viele der Hochschulen eine Spitzenstellung an.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist ausgeglichen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von Universitäten in der Bundesrepublik bekannt sind, gibt es in den Niederlanden nicht. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.

Geringe Zulassungsbeschränkungen
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei.
Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie beispielsweise Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die dann in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt dann von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.

Nicht verpassen: den Bewerbungstermin
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in Deutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich. Dieses muss erst später vorgezeigt werden. Dies gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse. Diese müssen erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung nachgewiesen werden.

Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das beste ist also, sich rechtzeitig an den in Frage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen.

Sprachanforderungen beachten
Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bei_den_freundlichen_nachbarn_257.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>257</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:45:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Eintrittskarte“ für die führenden Hotels der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Tourismus-Brachen wächst – und mit ihr der Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften mit internationaler Management-Erfahrung. Die besten Hochschulen für die Ausbildung von Top-Hoteliers sind in der Schweiz zu finden.]]></description>
		<text><![CDATA[Kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen. Kein Wunder also, dass auf der ganzen Welt neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden: Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose
rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte – diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.

Erstklassige Ausbildung in der Schweiz
Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von umfassend und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sondern auch mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben, komplexe Betriebe erfolgreich im globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.
Eintrittskarte für die führenden Hotels der Welt kann ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz sein, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top- Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht allein der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres noch ein Master-Studium anhängen, entweder vor Ort oder an einer anderen Hochschule.

Studieren in Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkünfte für die Studierenden. Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus 82 Nationen auf ihre Arbeit in der Hotellerie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres, aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an.
Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Die praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, zahle sich besonders dann aus, wenn sie mit allgemeinbildendem Unterricht einher gehe. Nach dem ersten und nach dem dritten beziehungsweise vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges bezahltes Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl. Die Hotels erwarten von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Nicht selten ist die Praktikumsstelle auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Mit dem Abschluss in der Tasche – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top- Adressen unterzukommen. Die Personaler aller großen internationalen Hotelketten besuchen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote, und so haben fast alle der Glion- und Les Roches-Absolventen einen Job in der internationalen Hotellerie sicher, noch bevor sie die Schulen verlassen.




Erste private Schweizer Fachhochschule für Hotelmanagement

Als erste anerkannte private Fachhochschule für Hotelmanagement in der Schweiz ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden.

Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg, und in Les Roches im Schweizer Wallis Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der LRG-Studiengang (BSc) wird mit zwei Vertiefungen angeboten: „International Hospitality Management“ und „Food, Beverage and Operations Management“.

Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemester in der internationalen Hotellerie. Die Studierenden sollen während des Studiums Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die sie befähigen, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch, www.lrguas.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/eintrittskarte_fuer_die_fuehrenden_hotels_der_welt_256.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>256</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:39:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karrierestart „down under“</title>
		<description><![CDATA[Ein Studium an einer der renommierten Hotelmanagement-Hochschulen in Australien garantiert eine erstklassige Ausbildung – und nebenbei jede Menge Auslandserfahrung.]]></description>
		<text><![CDATA[Australien? Die meisten Abiturienten assoziieren mit dem Kontinent auf der anderen Seite der Welt wahrscheinlich zuerst Koalabären, Surfen und Urlaubsstimmung. Aber auch zum Studieren gibt es dort optimale Möglichkeiten. Wer von einer internationalen Karriere in der Hotelbranche träumt, sehr gutes Englisch spricht und eine Portion Abenteuerlust mitbringt, ist „down under“ genau richtig. An der Blue Mountains Hotel School (BMHS) und an der Australian International Hotel School (AIHS) warten erstklassige Studiengänge und wertvolle Kontakte zum internationalen Hotel-Business auf die Studierenden. Die beiden namhaften Fachschulen gehören seit kurzem zur Laureate-Gruppe, die weltweit Universitäten für das Hotellerie-Fach betreibt und sich vor allem durch die renommierten Schweizer Ausbildungsorte Glion und Les Roches einen Namen gemacht hat.
Die Blue Mountains Hotel School ist in Leura angesiedelt, einem kleine Ort in der landschaftlich reizvollen Region westlich der Metropole Sydney, die sogar von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt worden ist. Dort wird der Bachelor-Studiengang „International Hotel &amp; Resort Management“ angeboten. Die Australian International befindet sich mitten in Canberra, der Hauptstadt von Australien. An die AIHS ist ein Vier-Sterne-Hotel angeschlossen, in dem die Studierenden bereits parallel zur Ausbildung Einblick in den realen Hotel-Betrieb samt Küche und Service bekommen können. Zwei Bachelor-Programme stehen zur Auswahl: „International Hotel Management“ und „International Event Management“, aber auch ein Doppel- Abschluss ist möglich. Anschließend können die Absolventen dort noch einen Master in „Hotel Management“ draufsatteln.

Praxisnah und international
Die Studiengänge in Australien folgen dem „Schweizer Modell“: Sie sind sehr praxisnah gestaltet und international ausgerichtet. Zwei bezahlte Praktika von je 20 Wochen Dauer stehen auf dem Curriculum. Die weltweiten Kontakte der Hochschulen sorgen dafür, dass die angehenden Hotelmanager in dieser Zeit an Top-Adressen Arbeitserfahrung sammeln können. Eine besondere Verbindung besteht zum boomenden asiatischen Hotellerie-Markt. Auch auf dem Campus ist multinationale Kompetenz Trumpf: Junge Menschen aus über 30 Nationen leben und lernen dort gemeinsam.
Insgesamt haben die Studierenden in Australien früher den Bachelor Abschluss in der Tasche als die Absolventen in der Schweiz: An der BMHS und der AIHS dauert das Studium lediglich zweieinhalb Jahre. „Mit Blick auf die Studiengebühren und den früheren Einstieg in den Job kann das ein Vorteil der Ausbildung ,down under‘ sein“, so Dr. Christian Oustin, Repräsentant der Gruppe in Deutschland.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karrierestart_down_under_255.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>255</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:33:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Auslandssemester muss nicht teuer sein</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“
Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen. „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzungen sind unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise
zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal 4.600 Euro für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von 500 Euro für Ziele innerhalb Europas und 1.000 Euro für Ziele außerhalb Europas.
Die Übernahme der Studiengebühren erfolgt in der Regel in voller Höhe als nicht zurückzuzahlender Zuschuss, während die übrigen Zahlungen jeweils zur Hälfte Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund 6.000 Euro bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im vergangenen Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.

Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföGAnspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 1. August 2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands- BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands-BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter beziehungsweise Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos und Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 539 595 24
E-Mail: kundenservice@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_auslandssemester_muss_nicht_teuer_sein_254.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>254</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:29:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Lernen am anderen Ende der Welt</title>
		<description><![CDATA[Neuseeland ist ein lebendiges, gastfreundliches und multikulturelles Land, das aufgrund der Maori-Einflüsse einen einzigartigen Charakter entwickeln konnte – und sicherlich nicht erst seit der Film-Trilogie „Der Herr der Ringe“ Traum vieler Reisender ist.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben einer reichen kulturellen Geschichte, atemberaubenden Landschaften und freundlichen Menschen macht das gute neuseeländische Bildungssystem den Inselstaat zu einem Geheimtipp für Schüler und Studenten.

In Neuseeland wird das NCEA University Entrance von Level 11 bis 13 nach einem Punktsystem erlangt, das dem Erwerb der Hochschulreife entspricht. Während dieser Zeit kommen Schüler aus Deutschland als Austauschschüler, als International Students, an die High Schools in Neuseeland. Sie bleiben meist ein Jahr und kehren dann an ihre Heimatschule zurück.

Abschluss im Ausland ist möglich
Die Zahl der Gastschüler ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die High Schools hatten im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 18 Prozent zu verzeichnen. Was viele nicht wissen: Die Schüler haben auch die Möglichkeit, ihren Abschluss im Ausland zu machen, was von der deutschen Kultusministerkonferenz zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung unterstützt wird. So haben im vergangenen Jahr 50 deutsche Schüler die Möglichkeit genutzt und den NCEAAbschluss gemacht. Dieser wird an allen Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland anerkannt, sofern die Zeugnisanerkennungsstelle einen positiven Bescheid erlässt. Daneben kann in Neuseeland das University of Cambridge Abitur und das International Baccalaureate erworben werden.
In Neuseeland gibt es acht Universitäten und diverse Fachhochschulen, an denen Studenten aus Deutschland studieren können und zwar sowohl Bachelor- als auch Master-Studiengänge, die teilweise identisch mit den deutschen Studiengängen sind und deshalb entsprechend anerkannt werden. Die Studiengänge sind kostenpflichtig. Für das Bachelor-Studium gibt es Förderungsmöglichkeiten, für das anschließende Master-Studium fallen deutlich geringere Studiengebühren an.

Informationen gibt es zum Beispiel bei der Internationale Schülervermittlung Agency High School Overseas. Ebenso kann die Schülervermittlung bei der Organisation eines Studienplatzes behilflich sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/lernen_am_anderen_ende_der_welt_253.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>253</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:24:17</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Beam me up“</title>
		<description><![CDATA[Neuer Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg]]></description>
		<text><![CDATA[Der Count-Down läuft: Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 geht’s an der Universität Würzburg in unbekannte Sphären, denn dann startet er, der brandneue Bachelor- Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik. Gesucht wird jetzt von den Informatikern der Uni Würzburg eine hoch motivierte, technikbegeisterte Crew aus jungen Studentinnen und Studenten, die das Abenteuer Luft- und Raumfahrtinformatik wagen möchten: „Beam me up.”

Die Zulassung zum Studiengang ist (noch) frei. Beschränkungen gibt es nicht. Aber einige wichtige Eigenschaften sollten die zukünftigen Luft- und Raumfahrtinformatiker schon mitbringen, wenn sie an Bord gehen: „Spaß an den Naturwissenschaften, eine große Portion Neugier und Forschungsinteresse, das muss sein“, umschreibt Professor Klaus Schilling, was er von seinen zukünftigen Studenten erwartet.

Zuerst Grundlagenkenntnisse
Der Würzburger Hochschullehrer, der einen engen Bezug zur Praxis der Luft- und Raumfahrttechnik pflegt, hat mit seinen Kollegen und Mitarbeitern den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik initiiert und entwickelt - eine in Deutschland bislang einzigartige, interdisziplinäre Kombination, die Inhalte aus der Physik, der Elektronik, Mathematik, Sensorik, Regelungstechnik und Informatik in die Luft- und Raumfahrttechnik einbettet.

Wo liegen die inhaltlichen Schwerpunkte des neuen Studiengangs? „Vermittelt werden zunächst Grundlagenkenntnisse zu den Eigenschaften der Weltraumumgebung, zum Entwurf von Raumfahrtsystemen, zur Borddatenverarbeitung und zur Instrumentierung für die Fernerkundung und für die Astromomie“, macht Klaus Schilling deutlich und betont den direkten Praxisbezug innerhalb des Studiengangs. „Unser Ziel ist es, komplexe, technische, integrierte Hard– und Softwaresysteme wie beispielsweise sich selbst steuernde Raumsonden zur Planetenerforschung, Autopiloten für Flugzeuge oder sich selbst auf die Umgebung einstellende Beobachtungsinstrumente zu konzipieren, zu entwickeln und zu betreiben“, so Schilling.
Damit haben die Würzburger Wissenschaftler schon Erfahrung: Am Institut für Informatik werden Satelliten im Miniaturformat gebaut, die nicht größer sind als eine Milchtüte (ein 10 cm-Würfel mit 1 kg Masse), ihre Bahnen durchs Weltall ziehen, Daten sammeln und von Würzburg aus ferngesteuert werden.
Bekanntschaft schließen werden die angehenden Luft- und Raumfahrtinformatiker deshalb schnell mit UWE-1 und UWE-2. UWE – das steht für Universität Würzburg Experimentalsatellit. Mit UWE-1 schickte die Uni Würzburg den ersten deutschen Pico-Satelliten 2005 in den Orbit und konnte erfolgreich Telekommunikationsexperimente durchführen. UWE-2, der auf der Startrampe in Indien steht, ist der zweite Prototyp der neuen Miniatursatellitenklasse made in Würzburg, der beweist, wie leistungsfähig ein Satellit im Milchtütenformat sein kann. „Bestechend sind die relativ kurzen Realisierungszeiten, günstige Startkosten und ein großes Spektrum möglicher wissenschaftlicher Anwendungen“, verdeutlicht Klaus Schilling. „Die kleinen Satelliten müssen höchsten Ansprüchen genügen“, weiß der Wissenschaftler, der selbst bei EADS/Astrium für die Konzeption der Raumsonde Huygens verantwortlich war, und die Zukunft in der engen Kooperation zwischen Wissenschaft, Forschung und Industrie sieht. Praxisprojekte und enge Kontakte zu Fachleuten aus der Luft- und Raumfahrttechnik sind deshalb wichtiger Bestandteil des Studienkonzeptes.

Praktischer Nutzen für die Industrie
„Die Luft- und Raumfahrtinformatik ist nämlich gar nicht abgehoben“, holt Klaus Schilling den neuen Studiengang in die „Bodenstation“ der Uni Würzburg zurück. „Vieles, was wir in der Luft- und Raumfahrt entwickeln, hat einen überaus praktischen Nutzen für die Industrie.“ Klar, dass die Unternehmen jetzt schon Schlange stehen, um die zukünftigen, hoch qualifizierten Absolventen des Bachelor-Studiengangs Luftund Raumfahrtinformatik zu verpflichten. „Über die Luft- und Raumfahrt hinaus haben unsere Studenten exzellente Berufschancen“, ist sich Klaus Schilling deshalb sicher. „Die Industrie, die händeringend nach Ingenieuren sucht, ist begeistert von unserem neuen Studiengang, denn die Fähigkeit zum Systemdesign, die wir vermitteln, ist längst als Schlüsselkompetenz eingestuft, um die Forschung in vielen Industriezweigen voranzubringen.“
Auf sechs Semester ist der Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik angelegt. Wer dann nicht direkt vom Hörsaal in die Industrie wechseln, sondern weiter wissenschaftliche Weltraumluft schnuppern möchte, kann „SpaceMaster“ werden im internationalen Master-Studiengang für Space Science und Technology, der ebenfalls am Institut für Informatik der Uni Würzburg angesiedelt ist und ein integriertes Studium an bis zu 6 europäischen Universitäten umfaßt.

Einschreibung ab August
Wer UWE und seine Pico-Kollegen kennen lernen möchte, der sollte den Count- Down nicht verpassen und an Bord gehen: Einschreibungen für den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg sind ab August 2009 möglich.

www.luft-und-raumfahrt.informatik.uni-wuerzburg.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/beam_me_up_252.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Marlies Grüter</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>252</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:20:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Finanzspritze für Studenten</title>
		<description><![CDATA[Wohnen, Essen, Studiengebühren – es ist nicht leicht, als Student seinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren. Vor allem in Prüfungsphasen lassen sich Studium und Nebenjob nur schwer unter einen Hut bringen. Und längst nicht jeder kann und will vom Geld der Eltern leben. Eine Alternative sind spezielle Studenten-Kredite, die nicht nur vom Staat, sondern auch von Banken, Stiftungen und privaten Investoren angeboten werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- beziehungsweise Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfWBank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 643 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.
Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar-Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, zum Beispiel einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfW-Bank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen.
Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.




Studiengebühren: Unis bitten zur Kasse

Studiengebühren sind in Deutschland Sache der Bundesländer. Immer wieder diskutieren Landespolitiker über das Bezahl-Studium, mit unterschiedlichem Ergebnis: Mal werden die Gebühren erhöht, mal gesenkt oder sogar ganz abgeschafft. Einige Universitäten bitten vor allem Studenten zur Kasse, die die Regelstudienzeit überzogen haben, an anderen Hochschulen zahlt man ab dem ersten Semester. Für Studienanfänger können die Gebühren ein Argument für beziehungsweise gegen einen Studienort sein. Der folgende Überblick kann dabei vielleicht eine Entscheidungshilfe sein.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro
Hessen: Keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 1. und 2. Semester 300 Euro, danach 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/finanzspritze_fuer_studenten_251.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>251</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:15:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wartezeit überbrücken: Was tun, wenn der NC nicht reicht?</title>
		<description><![CDATA[Wer die Wartezeit sinnvoll überbrücken möchte, hat eine Vielzahl von Möglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Nach Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung, also mit dem Abitur, beginnt die Zählung der Wartesemester. Wer zum Beispiel den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der Zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte nicht sofort die Flinte ins Korn werfen und sich für ein so genanntes Parkstudium einschreiben. Denn wer Wartezeiten für sein Traumstudium sammeln möchte, darf an keiner deutschen (Fach-)Hochschule immatrikuliert sein.
Sinnvoll ist es dagegen, Vorsemester-Kurse oder eine Ausbildung, die für ein späteres Medizinstudium nützlich sein oder gar angerechnet werden können, voran zu schalten. Vorkurse für das Medizinstudium bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings sind diese Kurse mit Kosten verbunden.
Vorteil ist, dass die Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und günstige Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium entstehen. Unter www.ifbm-koeln.de gibt es nähere Informationen. Kostenfreie Vorkurse, die meist über ein bis zwei Wochen abgehalten werden, bieten zum Beispiel Medizinfakultäten wie die Universität Bochum, die Universität Marburg oder auch die Universität in Frankfurt an.

Rettungssanitäter und -assistent
Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistent sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer als der des Rettungssanitäters, da der Rettungsassistent am Notfallort erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Gesundheits- und Krankenpfleger
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger empfiehlt sich aus verschiedenen Gründen. Einerseits kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und sich seine Berufswahl noch mal bestätigen oder überdenken. Andererseits ist für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpfleger auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Biomedizinischen Assistenten
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer, wobei diese kostenpflichtig sein kann. Dieser Bildungsgang ist im Prinzip speziell für Wartezeitüberbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, in denen auch ein Pflegepraktikum absolviert wird.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit bietet ein Pflegepraktikum im Ausland, das sich ebenfalls auf ein späteres Medizinstudium anrechnen lässt. Mehr Informationen dazu unter:

www.projects-abroad.de




Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Medizinstudierende, die nach neuem Recht studieren, absolvieren kein zweites Staatsexamen mehr vor dem Beginn ihres Praktischen Jahres.

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr. Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.
Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen. Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wartezeit_ueberbruecken_was_tun_wenn_der_nc_nicht_reicht_250.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>250</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:02:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenschwester, Mutter und Ärztin: Auf Umwegen zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Erst Abi, dann Uni – so stellen sich viele angehende Mediziner den Beginn ihrer Laufbahn vor. Wer keine exzellente Abiturnote vorweisen kann, muss allerdings einige Wartesemester überbrücken. Diese vermeintliche Notlösung kann aber durchaus von Vorteil sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Als sie den Brief las, konnte sie es kaum glauben. „Ich habe zu Hause gesessen und geheult“, erinnert sich Claudia Sydow an den Moment, als die ZVS ihr die Absage mitteilte. Für sie brach eine Welt zusammen – so fest hatte sie damit gerechnet, direkt nach dem Abitur mit dem Medizinstudium beginnen zu können. „Dabei hätte ich mir eigentlich denken können, dass es mit einer Abiturnote von 2,4 und einem nicht so guten Medizinertest schwierig werden könnte“, meint die heute 31-Jährige im Rückblick.

Glücklicherweise hatte sie sich zeitgleich mit der Bewerbung um einen Studienplatz auch um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester bemüht – und von drei Münsteraner Krankenhäusern Zusagen bekommen. Nachdem fest stand, dass sie auch im folgenden Semester keinen Studienplatz in Medizin bekommen würde, nahm sie im Frühjahr 1998 den Ausbildungsplatz im St. Franziskus Hospital an. „Ich war in der Realität angekommen und beschloss, mich erstmal voll und ganz auf die Ausbildung zu konzentrieren.“

Erfahrungen im privaten Umfeld
Durch ihre zwei Jahre jüngere Schwester, die durch eine geistige Behinderung vollständig auf Hilfe angewiesen ist, und durch die Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters hatte die gebürtige Nordwalderin schon früh Kontakt zu medizinischen Themen. Die Faszination für die Heilkunst und das Bedürfnis, Menschen helfen zu wollen - eigentlich ihre Beweggründe für ein Medizinstudium - brachte sie nun in die Pflegeausbildung ein. Der Lehrplan ermöglichte Einblicke in viele verschiedene Bereiche, von Orthopädie über Chirurgie bis hin zur Palliativmedizin. Wie jeder der Auszubildenden hatte Claudia Sydow eine erfahrene Pflegekraft als Mentor, bei der sie sich wertvolle Ratschläge für die Arbeit am Patienten holen konnte. Besonders gut gefiel ihr, dass die unterschiedlichen Gebiete in Themenblöcken aufgebaut waren, so dass auf das Theoriemodul stets die dazu passende praktische Pflege folgte.

Nach drei Jahren, in denen sie viele verschiedene Stationen durchlaufen und Tag-, Spät- und Nachtschichten absolviert hatte, bestand sie im Frühjahr 2001 ihr Examen. Die Arbeit im Krankenhaus hat sie desillusioniert: Die strengen Hierarchien und das Gegeneinander der Berufsgruppen empfand sie als belastend. Andererseits zeigten ihr Einsätze in der Psychiatrie und im Johannes-Hospiz, dass auch im stressigen Klinik-Alltag ein respektvolles Miteinander und gute Team-Arbeit möglich ist. „Die Erfahrungen in diesen beiden Abteilungen prägen mich bis heute“, so Claudia Sydow, „das Arbeiten dort hat Spaß gemacht und war richtig befriedigend.“
Auch nach der Ausbildung hielt sie fest an ihrem Traum, Medizin zu studieren. Die erforderlichen Wartesemester hatte sie nun beisammen und so konnte sie sich schließlich zum Wintersemester 2001 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster einschreiben. Nebenbei arbeitete sie weiter im Krankenhaus, Nachtdienst auf der gynäkologischen Station. Sie kämpfte sich durch die ersten harten, naturwissenschaftlich geprägten Jahre des Studiums und schaffte das Physikum in der regulären Zeit.

Mit Blick auf ihre Kommilitonen, die direkt von der Schulbank in den Hörsaal gewechselt sind, empfand sie ihren Werdegang nicht mehr als Nachteil: „Ich bin sehr desillusioniert ins Studium gegangen. Bei den jüngeren Studenten hatte ich oft den Eindruck, dass sie gar nicht wissen, was sie im Krankenhaus-Alltag erwartet.“ Betten machen und Essen verteilen – auf diese Tätigkeiten hätte sie während der Ausbildung gut verzichten können, aber wie wichtig und prägend der direkte Umgang mit den Patienten war, wurde ihr erst während des Studiums wirklich bewusst. „Mit unseren Mentoren haben wir in Ruhe vor Ort am Patienten alle Handgriffe gelernt und unser Tun auch unter dem Aspekt reflektiert, wie sich der kranke Mensch dabei fühlt.“ Ein Gesichtspunkt, der im Medizinstudium keine große Rolle spiele und dazu führe, dass Ärzte, die frisch von der Uni kommen, den Patienten oft wenig Empathie entgegen bringen.

Als negativ empfand Claudia Sydow im Studium die Haltung einiger Professoren: „Allen, die durch ihr Einser-Abitur direkt mit dem Studium in Münster beginnen konnten, wurde vermittelt, dass sie damit zur absoluten Elite gehören. Die medizinischen Schlüsselqualifikationen, die viele andere Studenten mitbringen, wurden gar nicht gesehen“, erinnert sie sich.

Sie fand schnell Anschluss an eine Gruppe Studierender, die wie sie Erfahrungen in Ausbildungen und anderen Studiengängen gemacht hatten. Dieser Zusammenhalt wurde für sie umso wichtiger, als sie nach dem Physikum schwanger wurde. Im Jahr 2004 wurde Hannah geboren, drei Semester später Greta. „Mein Mann hat zu dieser Zeit schon Geld verdient, so dass es für uns der richtige Zeitpunkt war, eine Familie zu gründen“, so Claudia Sydow. Dank ihrer Eltern und Schwiegereltern, die gerne die kleinen Enkelinnen betreuen, und ihrer hilfsbereiten Kommilitonen musste sie nicht mit ihrem Studium aussetzen und konnte alle Pflichtkurse und wichtigen Vorlesungen belegen. Anfang 2008 war es dann geschafft: Sie hatte alle Scheine beisammen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Doch nun, in der Endphase des Studiums, bekam sie zu spüren, dass Familienfreundlichkeit noch nicht zu den Stärken der medizinischen Fakultät gehört. „Obwohl für Studenten mit Kindern Aspekte wie Prüfungstermine und wohnortsnahe Einsatzorte während des Praktischen Jahres (PJ) sehr wichtig für die tägliche Organisation sind, gibt es keinerlei Entgegenkommen und keine Härtefallregelungen“, hat sie erfahren, „Kinder passen wohl nicht in das Bild vom idealen Medizin-Studenten.“

Claudia Sydow fand sich mit der Situation ab und startete im Februar 2009 ihr PJ in einer Umgebung, die ihr gut bekannt ist: in der Gynäkologie des St. Franziskus Hospitals. Weitere Stationen werden Chirurgie und Innere Medizin in anderen Krankenhäusern im Münsterland sein. Im Frühjahr 2010 steht dann das zweite Examen an, drei Tage schriftlich, zwei Tage mündlich. Welche Fachrichtung sie danach einschlagen möchte, weiß sie noch nicht genau. Ihr Traumfach wäre Gynäkologie und Geburtshilfe, aber auch praktische Überlegungen spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle: „Die Familie kommt für mich an erster Stelle, deshalb möchte ich ein Fach wählen, dessen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.“ Sie ist zuversichtlich, dass das gelingen wird: „Wegen des Ärztemangels machen sich immer mehr Krankenhäuser Gedanken, wie sie gut ausgebildete Frauen durch gute Arbeitsbedingungen halten können.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenschwester_mutter_und_erztin_auf_umwegen_zum_traumberuf_249.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Victoria Liesche</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>249</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:56:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Untypisches Berufsbild: Karriere als Juristin im Modehandel</title>
		<description><![CDATA[Einzelhandelskaufmann, Vertriebsleiter, Handelsvertreter – beim Gedanken an eine Karriere im Handel fällt der Blick zuerst auf die klassischen Berufsbilder. Anders bei Nicole Sahrhage. Die 33-Jährige ist seit drei Jahren beim Modeunternehmen Takko tätig – als Juristin. Am Unternehmenssitz im westfälischen Telgte kümmert sich die gebürtige Münsteranerin um gewerblichen Rechtsschutz, um das Vertragswesen oder um Fragen des Mietrechts der europaweit über 1.200 Takko-Filialen.]]></description>
		<text><![CDATA[Internationales Recht, Markenrecht – schon während des Studiums begeisterte sich Nicole Sahrhage für diese juristischen Themenfelder, absolvierte verschiedene Praktika. Dass sie ihr späterer Karriereweg nicht in eine klassische Anwaltskanzlei, sondern in die Rechtsabteilung eines großen Handelsunternehmens führen sollte, ahnte die junge Frau dennoch nicht. „Zu Beginn des Studiums hatte ich eigentlich keine konkreten Berufswünsche für die Zeit nach dem Examen. Es war eher ein wachsender Prozess, der mich zu meiner heutigen Anstellung geführt hat“, blickt Nicole Sahrhage zurück.

Zuerst Referendariat in Düsseldorf
Einen wichtigen Schritt in diese Richtung setzte die heute 33-Jährige während des Referendariats in Düsseldorf. Während der zweijährigen Praxiszeit war die Jung-Juristin bereits in einem Unternehmen tätig, konnte erste konkrete Erfahrungen in den Bereichen Zivil- und Internationales Recht sammeln.

Der Blick über den Tellerrand
Nach dem Uni-Abschluss arbeitete Nicole Sahrhage zunächst in einer Anwaltskanzlei im Themenschwerpunkt Wirtschaftsrecht. „Rückblickend betrachtet ist es für meine heutige Arbeit ein deutlicher Gewinn, dass ich diese verschiedenen Stationen durchlaufen habe und den Blick über den Tellerrand hatte“, sagt die Juristin. Denn in ihrer aktuellen Position ist sie als „Abteilungsleiterin Mietwesen Recht“ für die Beratung unterschiedlicher Bereiche und Abteilungen verantwortlich.
Gerade diese Vielseitigkeit bot für Nicole Sahrhage den Reiz, sich beim Modefilialisten im ländlichen Telgte zu bewerben. „Meine Aufgaben sind sehr weitreichend und berühren ganz unterschiedliche Rechtsbereiche“, schätzt die junge Frau die tägliche Abwechslung an ihrem Arbeitsplatz. Ob es um den Schutz der hauseigenen Modemarken geht, die Mietfragen oder das umfangreiche Vertragswesen des Handelshauses: „Gerade die Tatsache, dass Takko mittlerweile in vielen Ländern Europas vertreten ist und seit Jahren stark expandiert, macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und berührt auch meine persönlichen Interessensschwerpunkte“,legt die Juristin dar.

Der Textilhändler in Zahlen
Takko gehört zu den größten Textilhändlern Deutschlands mit über 1.200 Filialen im In- und europäischen Ausland. Mit mehr als 900 Standorten von Schleswig-Holstein bis Bayern ist Takko in Deutschland flächendeckend überwiegend außerhalb der Innenstädte vertreten. Rund 10.000 Mitarbeiter im Verkauf und in der Zentrale im westfälischen Telgte kümmern sich um die Wünsche der Kunden. Die internationale Expansion treibt das Modeunternehmen seit 2000 kontinuierlich voran. In Österreich gibt es inzwischen bereits über 110 Takko-Filialen. Weitere Auslandsmärkte sind die Schweiz, die Niederlande, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Polen und Belgien.

Als sie vor rund drei Jahren ihre Arbeit aufnahm, bot sich für die engagierte Hausjustiziarin eine weitere Gelegenheit: Berufsbegleitend absolvierte die 33-Jährige ein Masterstudium im Bereich Gewerblicher Rechtschutz an der Universität Düsseldorf. „Ich habe dabei viel Unterstützung von Seiten des Unternehmens bekommen, dem letztlich meine zusätzlichen Qualifikationen heute zu Gute kommen.“

Der richtige Karriereschritt
Den Karriereschritt in ein Handelsunternehmen hat Nicole Sahrhage nicht bereut, an ihre ersten Wochen in dem Münsterländer Fashion-Discounter erinnert sie sich gerne. „Angst, dass ich den Anforderungen nicht gewachsen sein könnte, hatte ich dank der verschiedenen Praktika und des Referendariats nie. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen“, blickt sie zurück.




Wie schaffe ich den Berufseinstieg in den Handel?

Die bekanntesten Berufe im Einzelhandel sind Kaufmann im Einzelhandel und Verkäufer, es gibt darüber hinaus noch zahlreiche andere.
Mit Abitur besteht die Option, die dreijährige Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen. In Datenbanken der Bundesagentur für Arbeit „BerufeNet“ und „KursNet“ sind Informationen über Aufstiegsformen in den einzelnen Berufen enthalten. Aber auch die Betriebe selbst halten nach qualifizierten jungen Leuten Ausschau, um Führungskräfte aus ihren eigenen Reihen zu rekrutieren.

Traineeprogramm nach Studium
Wer ein Wirtschaftsstudium an einer Fachhochschule oder einer Universität hinter sich gebracht hat, kann sich durch Traineeprogramme zur Führungskraft weiter qualifizieren. Verschiedene namhafte Unternehmen wie Kaufhof, Karstadt, Praktiker, die Douglas Holding oder auch Lebensmitteldiscounter bieten solche Programme an.

Studium an der Berufsakademie
Eine weitere Möglichkeit bietet das Studium an der Berufsakademie. Die Tätigkeitsfelder für Absolventen mit dem Studiengang „Handel“ sind beispielsweise Abteilungs-, Filial- oder Bezirksleiter. Weitere Optionen finden sich in den Bereichen Marketing, Warenmanagement, Distributionslogistik, Finanz- und Rechnungswesen und Personalwesen. Die Studierenden werden gezielt auf eine Führungsposition im Handel vorbereitet durch Verbindungen der Berufsakademien zu Partnerunternehmen im Handel, an die sie ihre Studenten weiter vermitteln.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/untypisches_berufsbild_karriere_als_juristin_im_modehandel_248.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>248</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:50:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vielseitigkeit ist alles: Von der Käsetheke zum Filialleiter</title>
		<description><![CDATA[Der Handel ist für Absolventen, die schnell Karriere machen wollen, bis heute eine verlockende Option. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich die Branche durch Vielseitigkeit aus – gerade in beruflicher Hinsicht. Studenten mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und einem Faible für den Handel haben gute Zukunftsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer an den Einzelhandel denkt, hat oft das Bild eines Verkäufers vor Augen, ob nun an der Käsetheke oder beim Juwelier. Dabei bietet die Branche für ganz unterschiedlich qualifizierte Menschen Arbeit – vom Werbetexter bis zum Wirtschaftsfachmann. Selbst wer mit dem üblichen Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann einsteigt, ist später nicht zwingend hinter den Ladentisch verbannt. Mit Weiterbildungen oder einem Studium ist der Karrieresprung an die Spitze einer Abteilung oder sogar des Unternehmens nicht ausgeschlossen.

Aktuell arbeiten laut Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) 2,7 Millionen Menschen im Einzelhandel, davon gut die Hälfte in Teilzeit. Gute Einkäufer, Kunden- und Fachberater, Vertriebsexperten, IT-Fachleute, Logistiker und Controller seien derzeit besonders gefragt.

Zuerst ein Traineeprogramm
Einer von ihnen ist Patrick Redmann. Der 30-Jährige arbeitet als Bereichsleiter Filialorganisation bei Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Kerpen. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann und einem anschließenden BWL-Studium ander Universität in Köln bewarb sich der frisch gebackene Absolvent um einen Platz im Traineeprogramm im Aldi-Konzern – mit Erfolg. Binnen eines Jahres stieg er zum Bereichsleiter Filialorganisation auf. Heute betreut Patrick Redmann fünf Filialen.
Mitarbeiterführung, Organisation und Strukturierung der einzelnen Filialen sowie die Ideen und Konzepte für die erfolgreiche Entwicklung seines Bereiches gehören unter anderem zu den täglichen Aufgaben. Für seinen weiteren Karriereweg hat der 30-Jährige ehrgeizige Pläne: „Ich möchte vielleicht ins Ausland gehen.“
Ein Traum, den seine Kollegin Sabine Schulze Hillert bereits erfolgreich verwirklicht hat. Sie bekam von ihrem Arbeitgeber die Chance, als Bereichsleiterin Filialorganisation für 15 Monate nach Australien zu gehen und das Team im Raum Sydney zu verstärken. Und die Karriereleiter endete nicht down under. „Noch während meines Aufenthalts dort kam das Angebot, als Zentraleinkäuferin in eine höhere Managementposition
zu wechseln.“

Einstieg als Einzelhandelskaufmann
Der klassische Einstieg in die Branche ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Derzeit gibt es etwa 80.000 Azubis. Nach ein bis zwei Jahren im Job sollten erste Fortbildungen angegangen werden, rät der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die Inhalte der Kurse sind bundesweit einheitlich, der Unterricht selbst kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden. Handelsfachwirte verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe, können diese beurteilen und steuern.
Sie betreuen je nach Aufgabengebiet den Ein- und Verkauf, entwerfen Marketing-Konzepte oder werten Umsatz- und Verkaufsstatistiken aus. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachmann für Marketing oder zum Bilanzbuchhalter mit bundeseinheitlichem IHK-Abschluss.

Mit einem Studium zur Karriere
„Höhere Führungsebenen sind meist nur mit einem Studium erreichbar“, legt Hannelore Paulini-Schlottau vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn dar. Mit einer Berufsausbildung gelinge zwar der Aufstieg zum Bezirksleiter oder regionalem Vertriebsleiter. Wer aber die Leitung größerer Häuser übernehmen will, sollte studieren. So wie Klaus Regner, der momentan seinen Abschluss in BWL an der Universität Würzburg absolviert. Der 28-Jährige hat bereits einen Vertrag für ein 18-monatiges Traineeprogramm bei einem großen Handelskonzern in der Tasche. „Durch verschiedene Praktika in den Bereichen Handel und Marketing wurde mir irgendwann klar, dass ich Spaß an Themen wie Vertrieb und Distribution habe. Darum habe ich mich – anders als viele Kommilitonen – nicht in der Unternehmensberatung oder bei einer Bank beworben, sondern mich für eine Karriere im Handel entschieden“, erläutert der gebürtige Kölner. Die Kombination aus Controlling und operativer Tätigkeit sei es, die für ihn den Reiz an seiner künftigen Tätigkeit ausmache – und damit zugleich seinen persönlichen Fähigkeiten gerecht werde.

Vielfältige Aufgaben
Entsprechend engagiert schrieb Klaus parallel zu seiner Diplom-Arbeit die ersten Bewerbungen. Dass er so rasch einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben sollte, damit habe er dennoch nicht gerechnet. „Umso begeisterter war ich, als ich schließlich die Zusage bekommen habe. Jetzt freue ich mich schon sehr auf meine künftigen Aufgaben.“ Personalplanung, Warenaufbau, Lagerwirtschaft, Inventur und nicht zuletzt das Gespräch mit dem Kunden werden künftig zu seinem beruflichen Alltag gehören – schließlich ist Vielseitigkeit im Handel alles.



Tipps vom Experten: Teamfähigkeit ist wichtig
Wie gelingt der Einstieg in die Führungsetage von Aldi, Lidl &amp; Co.? Längst gibt es andere Wege als den von der Käsetheke zur Konzernspitze. Und dass die Handelsbranche schlecht zahlt, ist eine Binsenweisheit.
„Da der Handel nach wie vor einen Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen und über den klassischen Weg rekrutiert, der mit der dualen Ausbildung beginnt, bietet er sehr gute Aufstiegsperspektiven“, sagt Wilfried Malcher vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Wer nach oben strebt, müsse gute Leistungen im Beruf zeigen, teamfähig sein, mobilitätsbereit, belastbar und Führungskompetenz mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vielseitigkeit_ist_alles_von_der_kaesetheke_zum_filialleiter_247.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>247</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:39:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandsstudium - ohne Moos nix los?</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“

Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen: „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal € 4.600 für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von € 500 für Ziele innerhalb Europas und € 1.000 für Ziele außerhalb Europas.
Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund € 6.000 bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im letzten Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.
Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG übrigens nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföG-Anspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 01.08.2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands-BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands- BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter bzw. Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos &amp; Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 762 5781
E-Mail: summersessions@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auslandsstudium_-_ohne_moos_nix_los_229.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>229</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:50:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erfahrungsbericht: Vom Hörsaal ins Museum</title>
		<description><![CDATA[Ulrike Schrul studiert im achten Semester Niederländisch – und träumt von einer Karriere im Nachbarland.]]></description>
		<text><![CDATA[Auch heute noch, vier Jahre und acht Semester nachdem Ulrike Schrul ihr Studium der Niederländischen, Deutschen und Englischen Philologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster aufgenommen hat, hat die 25-Jährige diesen Schritt nicht bereut: „Das war die beste Entscheidung meines Lebens“. Im Gegenteil: „Das Sprachstudium hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet.“ Vor allem ihr halbjähriges Auslandssemester im niederländischen Leiden habe sie fit für die berufliche Zukunft gemacht – und das nicht nur in sprachlicher Hinsicht. „Man lernt, viel schneller auf Menschen zuzugehen, sich auf neue Situationen und Umgebungen einzustellen und flexibler auf Veränderungen zu reagieren“, beschreibt die gebürtige Auricherin.

Individuelle Betreuung der Dozenten
Das Wintersemster 2006/7 verbrachte die junge Frau an der Universiteit Leiden, um in erster Linie ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Mit Erfolg: „Ohne das Austauschsemester würde ich lange nicht so gut Holländisch sprechen“, ist Ulrike überzeugt. Insbesondere die im Vergleich zu deutschen Universitäten deutlich kleinere Kursstärke und die intensive, individuelle Betreuung der Dozenten habe entscheidend zu ihrem raschen Lernerfolg beigetragen, sagt Ulrike rückblickend. „Jeder Dozent kennt deinen Namen und weiß, wer du bist.“ Noch heute hat die 25-jährige Studentin Kontakt zu einer Vielzahl ihrer ehemaligen Professoren.

Herzliche Aufnahme
Land und Leute hat Ulrike in diesen Monaten ebenfalls zu schätzen gelernt. „Ich habe viele Freunde dort gefunden“, erinnert sich die junge Frau gerne an ihren Studienaufenthalt zurück. Regelmäßige Besuche in den Niederlanden sind darum heute eine Selbstverständlichkeit und auch eine berufliche Zukunft bei den westlichen Nachbarn schließt Ulrike, die gerade in den Startlöchern für ihre Magister-Arbeit steht, nicht aus. „Am liebsten in einem Museum“, aber das sei noch Zukunftsmusik.

Intensivkurs mit Studenten aus aller Welt
Jetzt liegt erst einmal der Studienabschluss vor der Tür der jungen Frau. Um sich darauf optimal vorzubereiten, hatte sich Ulrike um ein Stipendium für einen Intensivkursus der Nederlandse Taalunie erfolgreich beworben. Die internationalen Organisation der Niederlande, der belgischen Provinz Flandern und der südamerikanischen Republik Suriname beschäftigt sich mit der niederländischen Sprache, dem Sprachunterricht und der Literatur des Landes. Im Sommer wohnte Ulrike darum drei Wochen lang im Kongresszentrum der Stadt Zeist, um gemeinsam mit rund 15 Studenten aus aller Welt zu leben und zu lernen. Von den Erlebnissen dort ist die Studentin rund um begeistert: „Es ist unglaublich, wie viel man in dieser relativ kurzen Zeit über Sprache und Kultur lernt“. Darum rät sie: Wenn diese Möglichkeit irgendwo angeboten wird, sollte man sich auf jeden Fall bemühen, einen der Plätze zu bekommen.



Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.



Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erfahrungsbericht_vom_hoersaal_ins_museum_228.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>228</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:44:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erste private Schweizer Fachhochschule im Gastgewerbe</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Als zweite private Fachhochschule überhaupt und als erste in der Schweiz für Hotelmanagementstudien ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden. Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg und in Les Roches im Schweizer Wallis, mitten im Ski-Resort Crans-Montana Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der Bachelor of Science an der LRG wird mit zwei Vertiefungen angeboten: International Hospitality Management oder Food, Beverage and Operations Management. Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemseter in der internationalen Hotellerie.

Staatlich anerkannter Abschluss
Dr. Deborah Prince, neu ernannte Generaldirektorin der Fachhochschule Les Roches-Gruyère versichert, dass „Studenten aus aller Welt einen bundesstaatlich anerkannten Schweizer Abschluss erhalten werden, der den Kriterien des Bologna Abkommens und dem European Credit Transfer System entspricht.“ Die neue Fachhochschule wird nach dem Willen ihrer Leiterin Hotel- und Tourismusmanagement auf universitärem Level anbieten und damit den höchsten europäischen und Schweizer Ansprüchen genügen. „Die Studenten werden Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die es ihnen erlauben werden, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.“
Die Initiatoren haben sich auf die Fahne geschrieben, europäische akademische Communities zu befruchten und durch Kooperationen sowie bahnbrechende Allianzen mit der Hotel- und Tourismusbranche Branchentrends zu erkennen und zu fördern.

Internationale Praktikumsplätze
David Graves, Präsident der internationalen Laureate Hospitality Education Gruppe, zu der auch die neue Fachhochschule LRG gehört, erklärt, dass die Studenten der Fachhochschule die Möglichkeit haben werden, aus einer Fülle von internationalen Praktikumsplätzen zu wählen. „Dadurch können sie während ihres Studiums Berufserfahrung auf mehreren Kontinenten erwerben. Die Fachhochschule vermittelt auch bereits vor Studienabschluss Interviews mit den führenden Unternehmen der Branche, um ihnen gesicherte Positionen zu vermitteln. Die meisten Studenten werden sich glücklich schätzen, zwischen mehreren Stellenangeboten wählen zu können, oft auch für den sicheren Einstieg in die weltbesten Firmen, im Rahmen von begehrten Management Trainee Programmen.“

Kontakt: info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erste_private_schweizer_fachhochschule_im_gastgewerbe_227.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>227</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:36:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karriere in aller Form</title>
		<description><![CDATA[Gute Aussichten für Hotelmanager]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.

Fluktuierende Branche
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln. Spezialisten und Generalisten, Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.

Top-Hotelfachschulen in der Schweiz
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top-Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres dort noch ein Master-Studium draufsetzen oder an einer anderen Hochschule etwa in den USA anhängen.

Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkunft für die Studierenden.
Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus aller Welt (82 Nationen) auf ihre Arbeit in der Gastronomie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelorund Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.

Kombination von Theorie und Praxis
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten bzw. vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl, und erhalten für dieses Praktikum „Credits“ für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Glion und Les Roches Studenten von den Schulen 6 Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top- Hotels in der ganzen Welt und nicht selten ist der Praktikumsgeber auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chance bei Top-Adressen
Nach dem Studium – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen internationalen Hotelketten regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote und so hatten 94 Prozent der Glion und Les Roches Absolventen im letzten Jahr einen Job in der internationalen Hotellerie in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen einzigartigen neuen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an, der ebenfalls aus einer Kombination aus Theorie- und Praxissemestern besteht.

Kontakt: info@SwissSmart.ch



Studieren im Hochgebirge: Mehr als nur Uhren

Pralinen, teure Uhren, ein lukratives Bankgeheimnis und bei Steuerhinterziehung wird nicht ausgeliefert – das Wissen über die Schweiz hält sich nördlich der Alpen in engen Grenzen, dabei bietet der Nachbar im Süden jedoch ausgezeichnete Studienbedingungen.

Zwar schlagen die Studiengebühren in der Schweiz deutlich zu Buche. Je nach gewählter Hochschule bewegen sie sich zwischen 630 und 4000 Franken je Semester. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen.
Dennoch kann sich ein Studium in der Schweiz durchaus lohnen, genießen doch die Hochschulen in der Confoederatio Helvetica einen hervorragenden Ruf. Wer etwa an der Universität St. Gallen Logistik oder an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Ingenieurswissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, wird sich kaum Sorgen über eine Anstellung machen müssen.
Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus. Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karriere_in_aller_form_226.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>226</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:32:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Moderne Generalisten</title>
		<description><![CDATA[Werksleiter, Produktionschefs, Vorstand für den Einkauf oder gar Vorstandsvorsitzende: Obwohl ihnen von „richtigen“ Ingenieuren ebenso wie von „richtigen“ Betriebswirten vorgeworfen wird, sie hätten kein Spezialwissen, erfreuen sich Wirtschaftsingenieure in der Unternehmensführung ausgesprochen großer Beliebtheit.]]></description>
		<text><![CDATA[Eine Entwicklung, die auch Ingo Schmidt bestätigen kann. Der Wirtschaftsingenieur unterrichtet selbst Studenten des Faches an der TU Braunschweig und arbeitet beim Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) für eine höhere Bekanntheit der Disziplin – offenbar mit Erfolg. In den vergangenen fünf Jahren, so hat Schmidt beobachtet, habe sich die Einstellung von Firmen gegenüber dem Fach deutlich gewandelt. Auch kleine und mittlere Unternehmen würden mit aller Selbstverständlichkeit Wirtschaftsingenieure einstellen.

Wachsendes Interesse
Der Dozent erklärt dieses wachsende Interesse vor allem damit, dass die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen zusehends enger werde und an den Nahtstellen Mitarbeiter gebraucht würden, die Sprache beider Seiten verstehen. „Genau diese Fähigkeit qualifiziert Wirtschaftsingenieure in der Regel für Führungsaufgaben.“ Wenn es etwa darum geht, ein Team aus Technikern verschiedener Disziplinen und Marketingfachleuten anzuleiten, seien keine Spezialisten, sondern eher Generalisten gefragt.
Große Consultinggesellschaften scheinen ebenfalls ein steigendes Interesse an Wirtschaftsingenieuren zu entwickeln. Zumindest sieht Schmidt sich sowohl an der Uni als auch im Verband zunehmend Anfragen von diversen Unternehmensberatungen gegenüber, die speziell Wirtschaftsingenieure suchen. Aber nicht nur hier tun sich neue Aussichten für Wirtschaftsingenieure auf. Offenbar profitiert die Disziplin von der sinkenden Zahl rein technischer Ingenieure, denn mittlerweile werden auch Absolventen der Mischfakultät Promotionen und Forschungsaufträge an den Hochschulen angeboten. „Wer sich nach seinem Abitur noch nicht recht entscheiden kann, ob er eher eine technische oder eine wirtschaftliche Richtung verfolgen will, verbaut sich also mit dem Wirtschaftsingenieur nichts – auch eine Dissertation und der Einstieg in die Forschung sind möglich“, schließt Schmidt.

Geschichte des Studiengangs
Entstanden ist der Studiengang Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, in den zwanziger Jahren schwappte er nach Deutschland herüber, wurde aber kaum beachtet. Erst in den sechziger Jahren wurde er allmählich populär. Am grundlegenden Curriculum hat sich seither wenig geändert, auch wenn nach Schmidts Ansicht heute besondere Vorsicht bei der Auswahl der Hochschule geboten sei. Idealerweise, so Schmidt, befasst sich der Studiengang zu mindestens 40 Prozent mit der einen Richtung, während der zweite Bereich höchstens 60 Prozent ausmachen sollte. Einige Hochschulen neigen nach Schmidts Erfahrung jedoch dazu, ihren reinen Studiengängen ein paar vereinzelte Veranstaltungen aus Technik oder Wirtschaft zuzuordnen und den Studiengang dann Wirtschaftsingenieur zu nennen. „Damit ist es nicht getan: Den Wirtschaftsingenieur zeichnet eine ausgewogene Ausbildung in einer technischen Fachrichtung kombiniert mit volkswirtschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Fächern aus.“ Einen Überblick verschaffen die Studienpläne der Hochschulen, in denen die einzelnen Veranstaltungen für Bachelor und Master verzeichnet sind.
Der VWI pflegt auf seiner Internetseite www.vwi.org eine Liste mit Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien, die den Studiengang Wirtschaftsingenieur anbieten.



Medien, Wirtschaft und Pädagogik in einem Studiengang: Studienfach Medienkompetenz

Die Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg bietet in Zusammenarbeit mit der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen und der Pädagogischen Hochschule Freiburg seit neuestem den Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus an“.

Im Informationszeitalter sind Nutzung, Bearbeitung und Verbreitung von Informationen von großer Bedeutung. Mit dem Anstieg der Informationsmengen wächst der Bedarf an Technik und Kommunikation. Die globale Informationsgesellschaft verlangt verstärkt Fachkräfte, die sowohl in der Medientechnik und Informatik, als auch im Management ein breites Wissen aufweisen können. Der Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus“ der Hochschule Offenburg hat es sich zum Ziel gesetzt, den Studierenden diese interdisziplinäre und polyvalente Medienkompetenz zu vermitteln. Der Studiengang beinhaltet Medientechnik und Informatik im Hauptfach sowie Wirtschaft im Nebenfach. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit dem Master-Studiengang „Berufliche Bildung Medientechnik/Wirtschaft“ weiter zu qualifizieren.

Die Wahl der Schwerpunkte im Studiengang bietet eine individuelle Spezialisierung und Vertiefung der persönlichen Fähigkeiten. Das Studium umfasst zwei Semester Grundstudium und fünf Semester im Hauptstudium. Die Abschlussarbeit (Bachelor Thesis) rundet die Vertiefung in den Studienschwerpunkten ab.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/moderne_generalisten_225.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>225</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:23:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wo gibt es Geld fürs Studium?</title>
		<description><![CDATA[Als Student seinen Lebensunterhalt und Studiengebühren zu finanzieren, ist nicht leicht. Pauken und Jobben lässt sich vor allem in Prüfungsphasen nur schwer miteinander vereinbaren. Und längst nicht jeder kann und will den Eltern auf der Tasche liegen. Eine Alternative sind Kredite, nicht nur von Vater Staat finanziert, sondern auch von Banken, Stiftungen und sogar privaten Investoren.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- bzw. Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfW-Bank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 585 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.

Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar- Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, z.B. einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfWBank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen. Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.



Studiengebühren: Ins gelobte Land

Studiengebühren erfreuen sich bei den Bundesländern seit einigen Jahren höchster Beliebtheit – sehr zum Ärger von Studierenden, Studentenwerken und einigen eher linken politischen Gruppen. Allerdings hat Hessen als erstes Bundesland seine Studiengebühren mit den Stimmen von SPD und der Linken wieder kassiert, während in Berlin und Brandenburg derzeit keine Gebühren zu erwarten sind. Ob sich ein Umzug ins gelobte Land der Studiengebührenfreiheit lohnt, muss selbstverständlich jeder selbst entscheiden, aber der Überblick über die Gebühren in den Bundesländern ist vielleicht eine Entscheidungshilfe.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 500 Euro
Hessen: Zum Wintersemester 2008/2009 keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: Für „Langzeitstudenten“ 500 Euro]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wo_gibt_es_geld_fuers_studium_224.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>224</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:29:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praxis und Theorie: Berufsakademie bietet ausgezeichnete Chancen</title>
		<description><![CDATA[Praktische Arbeit verknüpft mit der Theorie aus dem Hörsaal – nicht nur viele Unternehmen schwören auf diese Kombination, auch immer mehr Schulabsolventen entscheiden sich für das duale Studium an einer Berufsakademie.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Vorteile liegen auf der Hand: Vor allem in technischen und kaufmännischen Berufen lernen die Studierenden Verbindungen zwischen Werkstatt und Labor. Entstanden sind die Berufsakademien auf Initiative der Wirtschaft, die in den Boomjahren der späten 60er und frühen 70er fürchtete, Universitäten und Fachhochschulen könnten den künftigen Bedarf der Unternehmen nicht abdecken.

Angebote der Bundesländer
Allen voran eröffneten in Bayern und Baden-Württemberg Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Beispiel FH Köln
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungs- und Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihre Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/praxis_und_theorie_berufsakademie_bietet_ausgezeichnete_chancen_223.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>223</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:19:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternativen zum Medizinstudium: „Ein ausgeprägtes Helfersyndrom ist nicht verkehrt“</title>
		<description><![CDATA[Was der Arzt nicht heilen kann oder was zur Heilung eine längere Zeit benötigt, erschwert den betroffenen Menschen das Leben sehr. Damit sie trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigung im Alltag zurechtkommen und mobil sind, wird Orthopädietechnikerin Yvonne Wagner tätig.]]></description>
		<text><![CDATA[Braucht ein Patient nach einer Amputation eine Unterschenkelprothese? Soll eine genau passende Sitzschale für einen Rollstuhl hergestellt werden? Diese Fragen etwa gehören für Yvonne Wagner zum Arbeitsalltag. Im Februar vergangenen Jahres schloss die heute 29-Jährige ihre Ausbildung zur Orthopädietechnikerin ab. Ursprünglich wollte die gebürtige Cellerin einen ganz anderen beruflichen Weg einschlagen und nach dem Abitur ein Kunststudium aufnehmen. Die Bildermappe war bereits erstellt, die Bewerbungen geschrieben – „und dann hieß es warten“, blickt die junge Frau zurück. In der Zwischenzeit – „um die Langeweile zu überbrücken“ – absolvierte sie ein Praktikum bei einem Orthopädiebetrieb in Celle. „Mein Bruder machte dort seine Ausbildung“, begründet Yvonne den Schritt weg von der Kunst.

Spaß am ersten Tag
Dass sie einmal dort bleiben würde, hatte sie sich jedoch nicht erträumt. „Aber die Arbeit hat mir vom ersten Tag an Spaß gemacht“, erinnert sich die 29-Jährige. Darum bewarb sie sich im Anschluss bei dem Unternehmen um einen der Ausbildungsplätze – und wurde prompt genommen.

Duale Ausbildung
Dreieinhalb Jahre dauert die duale Ausbildung zur Orthopädietechnikerin. Zu kurz, findet Yvonne. „Es gibt so viele unterschiedliche Spezialisierungsbereiche, da wäre eine zusätzliche Vertiefung sinnvoll“, sagt die Absolventin. Im Ausbildungsbetrieb stehen von Beginn an alltägliche Arbeiten, wie das Maßnehmen an den Patienten, das Zeichnen von Entwürfe und die anschließende Herstellung von Gipsabdrücke auf dem Plan. Hier ist millimetergenaue Arbeit gefragt, damit hinterher die Prothese genau sitzt und keine Druckstellen erzeugt, denn schon kleinste Abweichungen können den Patienten Schmerzen bereiten. In der Berufsschule erarbeiten sich die Auszubildenden den theoretischen Hintergrund, den sie für die erfolgreiche Ausübung ihres Berufs benötigen.

Spezialisierung auf Beinprothesen
Der Berufsschulunterricht findet „am Stück“ als Blockunterricht in länderübergreifenden Fachklassen statt. Dort wird der Unterrichtsstoff eines Jahres in Blöcken von beispielsweise zwei oder drei Wochen vermittelt. Findet der Blockunterricht nicht am Wohnort statt, sind die Auszubildenden während dieser Zeit meist in einem Internat untergebracht und dadurch von Familie und Freunden getrennt.

Nach zwei Jahren entschied sich Yvonne Wagner noch einmal für eine Veränderung: Sie wechselte den Ausbildungsbetrieb, um sich in einem münsterischen Betrieb auf die Herstellung von Beinprothesen zu spezialisieren. „Die Arbeit mit unterschiedlichen Werkstoffen, die Kreativität und der Ideenreichtum, der oft nötig ist, um für den Patienten ein Höchstmaß an Komfort zu ermöglichen – das ist jeden Tag neu und aufregend“, schwärmt die 29-Jährige sichtlich begeistert von ihrem Beruf. Und: „Man kann wirklich helfen.“

Scheu vor den Patienten, die oftmals mit bewegenden Krankengeschichten zu ihr kommen, hatte die Orthopädietechnikerin nie. „Aber manchmal nimmt man die Erzählungen doch mit nach Hause, da ist ein ausgeprägtes Helfersyndrom vielleicht nicht verkehrt“, lächelt sie. Neben dem handwerklichen Aspekt habe sie vor allem das medizinische Wissen, das den Auszubildenden vermittelt wird, gefesselt. Dennoch habe sie nach der Zwischenprüfung Zweifel gehabt, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Blick in die Zukunft
Heute ist Yvonne Wagner froh, sich für die Ausbildung entschieden zu haben. „Mir macht die Arbeit einfach Spaß“, betont sie. Dass die 29-Jährige sich in einem männlich dominierten Berufsumfeld befindet, damit hat sie keine Probleme. „Ich weiß, was ich kann“, zeigt sie sich überzeugt. Als nächsten Schritt auf der Karriereleiter möchte Yvonne ihren Meistertitel erwerben. Die Zukunftschancen stehen für die junge Frau nicht schlecht: „Auch wenn die Branche an sich klein ist, bietet der Beruf gute Einstiegs- und Karrierechancen. Ihr größter Traum ist zwar bislang noch wahr geworden, aber auch hier zeigt sich die Cellerin optimistisch: „Eines Tages möchte ich gerne als Servicetechnikerin bei den Paralympics arbeiten.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_medizinstudium_ein_ausgepraegtes_helfersyndrom_ist_nicht_verkehrt_222.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>222</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:15:40</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Duales Bachelor-Studium im Fitness- und Gesundheitsbereich: Mit Schwung in die Selbstständigkeit</title>
		<description><![CDATA[Fitness und Gesundheit gelten als Märkte mit Zukunft und bieten engagierten und gut ausgebildeten Führungskräften ausgezeichnete Perspektiven. Die Studierenden qualifizieren sich durch die Verzahnung einer betrieblichen Ausbildung mit einem wissenschaftlich orientierten Studium. Zusätzlich profitieren sie bereits während des Studiums von einem festen Gehalt als Auszubildende.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon während seines BA-Studiums wusste Patrick Banuat die Praxisnähe seines Studiums zu schätzen, denn er konnte „die Studieninhalte direkt in der täglichen Praxis und im Kontakt mit den Kunden anwenden“. Gegen Ende seines Studiums war er aufgrund dieser Berufspraxis in der Lage, in seinem Ausbildungsbetrieb Leitungsfunktionen zu übernehmen.

Nach seinem Studienabschluss im Bereich Fitnessökonomie an der privaten Berufsakademie BSA in Saarbrücken nutzte er sein Know-how in den Bereichen Gesundheit, Fitness und Management für die erfolgreiche Selbstständigkeit: Mit seinem eigenen gesundheitsorientierten Trainingskonzept, das genau auf die Bedürfnisse von weiblichen Kunden zugeschnitten ist, machte sich der Absolvent selbstständig.
Heute besteht seine regionale Kette gesundheitsorientierter Frauenstudios aus drei Anlagen, in denen die nächsten BAStudierenden ausgebildet werden.

Konzept enstand während des Studiums
Auf Grundlage der Studieninhalte im Studiengang Fitnessökonomie und seiner praktischen Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb konzipierte Patrick Banuat während seines Studiums sein eigenes Geschäftskonzept, die regional ausgerichtete Frauenfitnesskette „Start Damen Studios“.

Direkt nach Studienabschluss ging es an die praktische Umsetzung und innerhalb von wenigen Wochen wurde bereits das erste Studio eröffnet. Heute, knapp eineinhalb Jahre später, verfügt die „Start Damen Studio“-Kette bereits über drei Studios im Saarland, ein viertes befindet sich in Vorbereitung. Gleichzeitig vertreibt der Fitnessökonom eine eigene Serie an Nahrungsergänzungsmitteln, die durch wöchentliche Ernährungsseminare in das Gesamtkonzept seiner Studios eingebunden wird.

Theorie und Praxis
Das duale Studium zum Fitnessmanager verbindet eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen der Fitness- oder Gesundheitsbranche mit einem praxisnahen Studium. Dabei ist das wissenschaftlich orientierte Studium als kombinierter Unterricht organisiert, der ein flexibles Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verknüpft. Die Studierenden absolvieren ihr Fernstudium parallel zur betrieblichen Ausbildung mit methodisch und didaktisch speziell aufbereiteten Studienmaterialien und der Unterstützung durch Fern-Tutoren. Während der regelmäßig stattfindenden kompakten Präsenztermine an Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das erworbene Wissen mit den Dozenten anhand von Rollenspielen, Übungen und Fallbeispielen vertieft und praxisorientiert umgesetzt.

Bachelor of Arts in ...
Der Bachelor of Arts in Fitnessökonomie qualifiziert zum Manager, der Fitness- und Freizeitunternehmen strategisch und operativ kaufmännisch leitet, für die Mitarbeiterführung sowie die sportive Konzeption und Umsetzung zuständig ist. Der Bachelor of Arts in Fitnesstraining qualifiziert zum sportlichen Leiter in Fitness- und Freizeitunternehmen, der Individual- und Gruppentrainingsangebote entwickelt und umsetzt sowie für die Mitarbeitführung zuständig ist. Mit dem Studiengang „Bachelor of Arts in Gesundheitsmanagement“ qualifizieren sich Studierende zum Präventionsspezialisten, der Konzepte für gesundheitsfördernde Verhaltensweisen aus den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Entspannung plant, koordiniert und umsetzt. Der Bachelor of Arts in Ernährungsberatung vermittelt als Ernährungsexperte wissenschaftlich fundiert gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten und stabilisiert dieses durch Bewegungsprogramme und mentale Strategien.

Vorausschauend planen
Sein im Studium erworbenes Know-how nutzte Patrick Banuat, um aus der Abwägung der Vor– und Nachteile bestehender Konzepte sein eigenes Studiokonzept zu entwickeln. Vorausschauend geplant und sorgfältig durchgerechnet, „genauso, wie wir es im Studium gelernt haben.“



Zwischen Theorie und Praxis

Mit inzwischen 6000 kommerziellen Anlagen und rund 130 000 Beschäftigten hat sich die Fitnessbranche zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.
„Die Fitnessbranche ist ein beachtlicher Wachstumsmarkt innerhalb der gesamten Wirtschaft und bietet ein großes Betätigungsfeld. Der Diplom- Fitnessökonom ist ein bedeutender Schritt in Richtung Qualität und Professionalisierung der gesamten Fitnessbranche“, sagt BA-Geschäftsführer Johannes Marx.
Das Studium auf Hochschulniveau zum Diplom-Fitnessökonom an der staatlich anerkannten BSA-Privaten Berufsakademie ist speziell auf die Fitnessbranche zugeschnitten. Wie beim dualen Ausbildungssystem gehen die Studierenden ein Ausbildungsverhältnis mit einem Unternehmen der Fitness- und Freizeitwirtschaft ein und erhalten die theoretische Ausbildung an der Berufsakademie. Voraussetzung für die Immatrikulation ist das Abitur oder die Fachhochschulreife. Seit Februar 2004 können so genannte „beruflich besonders befähigte Personen“ auch ohne diese beiden Abschlüsse zum Studium zugelassen werden.
Der Lehrstoff beinhaltet im Fachbereich Fitness und Gesundheit unter anderem sportbiologische Grundlagen, Pädagogik, Ernährung, Gymnastik, Cardiofitness und Gerätehandling. Im Fachbereich Wirtschaft/Management geht es um die Themenbereiche Verkauf und Service sowie um betriebswirtschaftliche Inhalte wie Unternehmensführung, Organisation, Personalführung, langfristige Marketingplanung, Controlling und Kalkulation. Die Studierenden erhalten somit umfassende Kenntnisse über sämtliche Tätigkeitsfelder in Fitness- und Freizeitanlagen.
Der praxisorientierte Studiengang zum Diplom-Fitnessökonom wurde von der Branche innerhalb kürzester Zeit angenommen. Mittlerweile sind über 500 Studierende an der BSA-Privaten Berufsakademie eingeschrieben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/duales_bachelor-studium_im_fitness-_und_gesundheitsbereich_mit_schwung_in_die_selbststaendigkeit_221.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>221</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:08:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die württembergischen Unikliniken beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhielten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen. Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.

Vorbereitungen auf den Test
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_220.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>220</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:00:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium mit Perspektive - Neuer Studiengang: „Bachelor of Science in Clinical Research“</title>
		<description><![CDATA[Stefanie Kupke studiert seit einem Semester an der Parexel-Akademie in Berlin einen neuen Studiengang, der Medizin, Pharmazie und betriebswirtschaftliches Management verbindet.]]></description>
		<text><![CDATA[Stefanie Kupke blickt auf ihre Ausbildung zur Krankenschwester zurück: „Ich habe schnell gemerkt, dass die Abläufe in einem Krankenhaus anders sind, als ich sie mir vorgestellt hatte“.

Nach dem Abitur wollte die Cottbuserin ursprünglich Medizin studieren – doch der hohe Numerus Clausus machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Aus diesem Grund begann die damals 19-Jährige zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester - und stellte schnell fest, dass der Krankenhausalltag nicht ihren Vorstellungen entsprach. „Ich wollte nach dem Abschluss meiner Ausbildung etwas Anderes machen“.

Erfolgreiche Bewerbung bei Parexel
Durch Zufall stieß Stefanie auf die Firma Parexel und bewarb sich erfolgreich als medizinische Mitarbeiterin. Parexel International ist eines der führenden unabhängigen Auftragsforschungsinstitute mit mehr als 8000 Mitarbeitern an 64 Standorten auf allen Kontinenten, allein mit über 1000 Beschäftigten in Deutschland. „Der Einblick in die Arzneimittelforschung eröffnete mir neue Perspektiven in eine vielfältige und spannende Branche“, entdeckte die junge Frau. Schnell jedoch wurde Stefanie klar, dass ihr Karriereweg ohne akademische Weihen womöglich rasch zu Ende sei.
Im Februar dieses Jahres begann die Cottbuserin darum mit dem neuen Studiengang „Bachelor of Science in Clinical Research”. Die Parexel-Akademie hat zusammen mit der University of Wales diesen Studiengang auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung und Arzneimittelzulassung entwickelt und bietet erstmals in Europa ein wissenschaftliches und praxisorientiertes Studium für die Klinische Forschung an. Schwerpunkt ist die Kombination einer universitären Ausbildung mit praxisrelevanten Modulen. Während die University of Wales Garant für die wissenschaftlichen Inhalte des Studiums ist, vermittelt die unternehmenseigene Akademie die Fach- und Sozialkompetenzen zur Durchführung von Arzneimittelstudien. Das Studium wird ab dem dritten Semester in englischer Sprache durchgeführt.

Exzellente Studienbedingungen
Mittlerweile liegt das erste Semester hinter der jungen Frau – und die Begeisterung ist geblieben: Kleine Arbeitsgruppen, eine hochwertige technische Ausstattung sowie ein Personal Tutor, der sich für die Belange der Studierenden einsetzt, sorgen dafür. „Die Studienbedingungen sind hier exzellent“, betont Stefanie. Von den Studenten wird eine hohe Lernbereitschaft und ein umfangreiches Leistungspensum gefordert. „Das Studium verbindet auf interessante Weise ganz unterschiedliche Bereiche: von Biochemie, Medizin und Pharmazie bis hin zu Kommunikation,
Präsentation und Gesprächsführung“, beschreibt die junge Frau.
Eine weitere Besonderheit des Studiums ist das fünfmonatige Auslandspraktikum. Es ermöglicht den Studierenden internationale Berufserfahrung zu sammeln und das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Der Titel, der den Studenten durch die University of Wales verliehen wird, lautet „Bachelor of Science in Clinical Research“ und ermöglicht den Absolventen eine nahtlose Arbeitsaufnahme in die Pharmaindustrie, in Auftragsforschungsinstitute und in die Koordinierungszentren für Klinische Studien, die an allen Universitätskliniken im Entstehen sind.

Optimale Praxisvorbereitung
„Im Laufe des Studiums werden alle relevanten Felder der Klinischen Forschung abgedeckt, so werden wir optimal für die Praxis vorbereitet“, macht sich die Cottbuserin um die Zeit nach dem Studienabschluss keine Sorgen: Selbstsicher und zuversichtlich verrät sie: „Ich habe das gute Gefühl, mit dem weiteren Verlauf des Studiums eröffnen sich für mich zunehmend neue Perspektiven, auf die ich sehr gespannt bin.“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“
Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_mit_perspektive_-_neuer_studiengang_bachelor_of_science_in_clinical_research_219.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>219</guid>
		<pubdate>2008-11-25 11:56:13</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions in den USA: Semesterferien sinnvoll nutzen</title>
		<description><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.]]></description>
		<text><![CDATA[Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.
Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben nfindet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zulernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.
Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session-Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.



Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@collegecontact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_in_den_usa_semesterferien_sinnvoll_nutzen_218.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>218</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:52:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von Entscheidungen und Hindernissen: Der Weg zur niederländischen Studentin</title>
		<description><![CDATA[Anna Gallinat ist Abiturientin am Pascal-Gymnasium in Münster. In wenigen Wochen wird die 18-Jährige ihr Abitur in der Tasche haben. Und was dann? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schülerin bereits seit dem vergangenen Schuljahr, jetzt ist die Entscheidung gefallen: Anna wird künftig die Universität Twente im niederländischen Enschede besuchen.]]></description>
		<text><![CDATA[Entscheidungen zu treffen fiel mir immer schwer. Besonders, wenn es um so etwas Wichtiges wie meine Zukunft geht. Deshalb machte ich es mir auch nicht gerade leicht ein Lösung zu finden. Ideen für meine berufliche Zukunft hatte ich viele, doch die wirklich „Zündende“ fehlte. Eine Ausbildung zur Logopädin, eine duales Studium der Medienwirtschaft oder doch erst ein freiwilliges soziales Jahr? Über ein Psychologiestudium hatte ich mich auch schon informiert, aber aufgrund des hohen Numerus Clausus in Deutschland als unrealistisch ad acta gelegt. Als ich allerdings von den (fast) zulassungsfreien Studiengängen in den Niederlanden las, war ich begeistert.

Uni Twente bietet gute Lernbedingungen
Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging, war: „Wow, das ist es!“, obwohl ich vorher nie über ein Auslandsstudium ernsthaft nachgedacht hatte. Ich machte mich im Internet über Zulassung, Kosten und Möglichkeiten schlau. Vor allem die Universiteit Twente hatte es mir angetan. Die Campus-Uni bietet den Studenten beste Lernbedingungen. Enschede liegt direkt an der deutschen Grenze und ist von meiner Heimatstadt Münster sehr gut mit dem Zug zu erreichen. Obwohl es mir früher egal gewesen war, wo ich zum Studieren lande, wollte ich plötzlich in der Nähe meiner Heimat bleiben. Warum? Nun, ganz einfach: Wenn es schon ein komplett anderes Land sein musste, dann aber bitte mit der Möglichkeit, schnell und einfach nach Deutschland zurückkehren zu können.
Je mehr ich mich über das Studium, die Stadt und das Land informierte, desto besser gefiel es mir. Bei einem Tag der offenen Tür der Universiteit Twente für deutsche Schüler hatte ich die Möglichkeit, sie mir näher anzuschauen. Ein Vortrag über die Uni und das Psychologiestudium sowie eine Campustour überzeugten mich zum Schluss voll und ganz und ich war mir sicher: „Hier will ich studieren!“
Jetzt blieben nur zwei Hindernisse: Erstens die Studiengebühren. Die betragen im Jahr rund 1500 Euro. Dieses Geld investieren die niederländischen Unis direkt in die Lehre. Somit kommt es den Studierenden wieder zugute. Zur Finanzierung der Studiengebühren wird für mich wahrscheinlich ein Kredit die einzige Möglichkeit bleiben, dennoch bin ich sicher, dass das Geld gut investiert sein wird.

Intensivsprachkurs für deutsche Erstsemester
Die zweite Hürde ist für mich die Sprache. Ich hatte nie Niederländischunterricht, daher ist es natürlich verständlich, dass mir dieses Thema große Sorgen macht. Aber auch hier ist die Universiteit Twente gut vorbereitet: Für die deutschen Erstsemester wird ein Intensivsprachkurs über vier Wochen angeboten, der die Grundlagen der niederländischen Sprache vermittelt. Rund 100 Deutsche können jedes Jahr am „SummerCampus“ teilnehmen. Am Ende der Kurses wartet eine Prüfung, die alle Deutschen bestehen müssen, um ausreichende Sprachkenntnisse vorzuweisen. Der „SummerCampus“ ist zudem natürlich eine klasse Möglichkeit neue Leute aller Studienrichtungen kennen zu lernen. Der Nachteil ist der hohe Preis von circa 1200 Euro inklusive Unterkunft auf dem Campus und Verpflegung. Neben den sozialen Kontakten, die man während des Kurses knüpfen kann, ist es natürlich ein Riesenvorteil direkt in Enschede zu wohnen. So lernt man nicht nur die Sprache schneller, sondern auch gleichzeitig den Lebensstil eines „echten“ Studenten kennen. Eine Alternative wäre allein ein kostengünstigerer Volkshochschulkurs.

Der erste Impuls zählt
Ich glaube, dass mein erster Impuls maßgeblich war, denn trotz vieler Bedenken und Zweifel, denke ich, dass meine Zeit in Enschede eine tolle Erfahrung wird. Ein Studium im Ausland – daran habe ich früher nicht mal im Traum gedacht. Jetzt wird es Realität.



Informationen über das Studium in den Niederlanden

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.


Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/von_entscheidungen_und_hindernissen_der_weg_zur_niederlaendischen_studentin_217.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Anna Gallinat</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>217</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:46:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Austauschsemester in den Niederlanden: Oranje-Fan von Kindesbeinen an</title>
		<description><![CDATA[Zwei Semester lang studierte Sabine Koch an der Universiteit Leiden. Eine Entscheidung, die der heute 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel.]]></description>
		<text><![CDATA[„So, ab hier wird nur noch Niederländisch gesprochen.“ So lautete die väterliche Losung, wenn Sabine Koch mit ihren Eltern und Geschwistern im Nachbarland Urlaub machte. Damals hätte sich die 23-Jährige wohl noch nicht träumen lassen, dass sich die allgemeine familiäre Begeisterung für das Land der Tulpen und des Käses in ihren eigenen Zukunftsplänen niederschlagen sollte.
Nach dem Abitur entschloss sich Sabine, den Niederlanden auch von der wissenschaftlichen Seite zu Leibe zu rücken und schrieb sich an den Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster für den Magister- Studiengang Niederlande-Studien in Kombination mit den Nebenfächern Niederländische Philologie und Ethnologie ein. Seit Sommersemester 2004 widmet sich die Wahl-Münsteranerin nun viele Stunden des Tages Geschichte, Kultur und Sprache des westlichen Nachbarn – eine Entscheidung, die sie allen Unkenrufen zum Trotz nicht bereut. „Anfangs bin ich schon öfters gefragt worden, was ich mit meiner Fächerkombination später einmal berufl ich erreichen möchte“, gibt die Studentin im siebten Semester zu. Die Betreuung von niederländisch sprechenden Kunden in einem deutschen Konzern – oder umgekehrt – könne sie sich gut vorstellen, sagt Sabine dann. Inklusive Leben im Nachbarland. Bis dahin liegen aber noch einige Semester vor der jungen Frau.

Probe auf Zeit
Den Alltag in den Niederlanden hat Sabine Koch dennoch bereits erprobt. In Form eines Erasmus-Studienjahres verbrachte sie im vergangenen Jahr zwei Semester an der Universität in Leiden. Ein Schritt, der der 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel. „Ich hatte schon etwas Angst, den sprachlichen Voraussetzungen vielleicht nicht gewachsen zu sein oder keinen Anschluss zu finden. Auch der Gedanke, Familie und Freunde ein Jahr lang zurück lassen zu müssen, behagte ihr gar nicht.
„Am Institut haben mir aber viele gut zugeredet und mir immer wieder vor Augen geführt, dass ein Auslandssemester sowohl für mein Studium, aber auch für mich persönlich eine wichtige Chance sei“, beschreibt die Studentin die Wochen bis endlich die Entscheidung getroffen war.
Etwa 30 Prozent der rund 400 Studierenden des Münsteraner Fachbereichs entscheiden sich für ein oder zwei Austauschsemester in den Niederlanden oder im flämischen Teil Belgiens.

Viel Kontakt zu Einheimischen zahlt sich aus
Da das Niederländische Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität mit zahlreichen Unis in den Niederlanden kooperiert, konnte sich Sabine ihren Studienort schließlich aussuchen. Die Wahl fiel auf das beschauliche Leiden, da es „für mich eben so typisch holländisch ist“. Nach gut einem halben Jahr der Vorbereitungszeit ging es im März vergangenen Jahres schließlich ins Nachbarland. Dort hatte sich Sabine bewusst für ein Zimmer in einer WG mit Niederländern entschieden, um möglichst viel Kontakt zu Einheimischen zu bekommen. Aber auch die Erasmus-Betreuer der Universiteit Leiden sorgten dafür, dass sich die junge Frau in ihrer Heimat auf Zeit schnell wie zu Hause fühlte. Durch die regelmäßigen Familienurlaube in der Kindheit waren ihr Chocomel, Stroopwafels, Vla und Co. bereits bestens vertraut.
„Meine Sprachkenntnisse haben sich in den Monaten stark verbessert. Während mir das Lesen und Verstehen vorher schon recht leicht fiel, haben sich jetzt auch Rechtschreibung und Grammatik deutlich vorwärts entwickelt“, blickt die 23-Jährige zufrieden auf ihre akademischen Fortschritte. Und auch die vielen persönlichen Begegnungen und Erfahrungen lässt sie gerne Revue passieren.

Zurück in der Heimat
Seit August vergangenen Jahres ist Sabine Koch zurück in Münster. An ihre Zeit in Leiden erinnert sie sich fast täglich. Als Mitglied der Fachschaft des Instituts für Niederlandestudien rät sie Kommilitonen heute jederzeit zum Austauschsemester in den Niederlanden. „Ich würde das sofort wieder machen.“



Kontakt Leiden Universität

Postadresse: Leiden University | P.O. Box 9500
2300 RA Leiden | The Netherlands

Besucheradresse: Rapenburg 70 | 2311 EZ Leiden

Telefon: +31 (0)71 527 27 27
E-Mail: S.A.Dehue@IO.LeidenUniv.nl
Internet: www.leiden.edu

Besucherzentrum Leiden: www.visitors.leidenuniv.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/austauschsemester_in_den_niederlanden_oranje-fan_von_kindesbeinen_an_216.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>216</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:35:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich die südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Das Abitur ist der österreichischen Matura grundsätzlich gleichgestellt. Im Einzelfall entscheidet der Rektor der jeweiligen Universität, ob Zusatz- oder Ergänzungsprüfungen abgelegt werden müssen. EU - Staatsangehörige müssen keine besondere Universitätsreife, das heißt eine Studienberechtigung im Heimatland nachweisen. Das Rektorat jeder Universität kann in Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktoratsstudien, die in Deutschland einem Numerus Clausus unterliegen, den Zugang entweder durch ein Aufnahmeverfahren vor der Zulassung oder durch die Auswahl i Universitäten in Österreich der Studierenden bis längstens zwei Semester nach der Zulassung beschränken. Die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Studieren in der Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Hinzu kommen Lebenshaltungskosten, die je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat liegen.
Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen. Immerhin die drei größeren Sprachen fi nden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich.
Zu den Universitäten und den eidgenössischen Technischen Hochschulen wird zugelassen, wer eine Maturität oder das ausländische Äquivalent vorweisen kann. In Fächern mit knappen Aufnahmekapazitäten steht es den Universitäten frei, die Zulassung für Ausländer zu beschränken. Die Immatrikulation erfolgt in der Regel ein bis zwei Wochen vor oder nach Beginn des Semesters; die persönliche Anwesenheit des Studierenden ist dabei erforderlich. Die Formalitäten für die Immatrikulation sind nicht an allen Universitäten gleich, nähere Angaben enthalten die Vorlesungsverzeichnisse. Unerlässlich ist eine Voranmeldung. Auskünfte und Formulare für die Voranmeldung sind bei den Hochschulkanzleien erhältlich. Die Anmeldefristen sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Einige verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, müssen ausländische Studierende besondere Kriterien erfüllen, die von der jeweiligen Universität geregelt werden.



Universitäten in Österreich: Das österreichische Hochschulsystem gliedert sich in 6 wissenschaftliche Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 8 Fachhochschulen. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst, in Einzelfällen sind neben dem deutschen Abitur gesonderte Prüfungen zu absolvieren.

Karl-Franzens-Universität Graz
www.kfunigraz.ac.at

Technische Universität Graz
www.tu-graz.ac.at

Universität Innsbruck
www.uibk.ac.at

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
www.uni-klu.ac.at

Donau-Universität Krems, Universität für Weiterbildung
www.donau-uni.ac.at

Montanuniversität Leoben
www.unileoben.ac.at

Johannes-Kepler-Universität Linz
www.uni-linz.ac.at

Universität Salzburg
www.uni-salzburg.at

Technische Universität Wien
www.tuwien.ac.at

Universität Wien
www.univie.ac.at

Universität für Bodenkultur Wien:
www.boku.ac.at

Veterinärmedizinische Universität Wien
www.vu-wien.ac.at

Wirtschaftsuniversität Wien
www.wu-wien.ac.at

Österreichische Studiengänge im Überblick: www.wegweiser.ac.at


Hochschulen in der Schweiz: In der Schweiz sind insgesamt 25 Hochschulen zugelassen, davon zehn von den Kantonen getragene Universitäten, zwei eidgenössische technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und 5 Pädagogische Hochschulen. Die Hochschulen nehmen Bewerbungen um Studienplätze direkt selbst entgegen.

Deutschsprachige Universitäten

www.ethz.ch Eidgenösische Technische Hochschule Zürich

www.unibas.ch Universität Basel

www.unibe.ch Universität Bern

www.unilu.ch Universität Luzern

www.unisg.ch Universität Sankt Gallen

www.unizh.ch Universität Zürich]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ins_ausland_ohne_sprachbarriere_neue_erkenntnisse_inklusive_215.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>215</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:27:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>So finanziere ich mein Studium: Papierwust wird zur Routine</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[„Puh, ich dachte durch diese ganze Papierflut steige ich nie durch!“ Wenn sich Andreas Meierholt an seinen ersten Antrag auf finanzielle Unterstützung zum Studium im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, kurz BaföG, erinnert, ist ihm die Verzweiflung noch deutlich ins Gesicht geschrieben. Unzählige Formulare, Kopien von Bankdokumenten, Beglaubigungen und Steuerlisten verteilten sich erstmalig vor rund vier Jahren auf dem Schreibtisch des 24-Jährigen. „Da galt es erst einmal durch zu steigen“, seufzt der Medizin-Student im mittlerweile achten Semester.

Als Andreas Meierholt im Jahre 2004 sein Studium an der Ruhr-Universität Bochum aufnahm, war für den frisch gebackenen Abiturienten klar, dass er trotz eines Nebenjobs als Verkäufer in einem Sportswear-Geschäft weitere finanzielle Unterstützung benötigen würde. Denn nicht nur Andreas, sondern auch seine beiden Geschwister hatten sich für akademische Weihen entschieden – für Vater Gerhard Meierholt als Alleinverdiener eine unlösbare finanzielle Herausforderung. Schließlich wollten künftig das Zimmer im Studentenwohnheim, Verpflegung, Bücher, Kleidung und, und, und bezahlt sein. „Darum habe ich mich direkt nach dem Abitur über die Möglichkeiten, BaföG zu beantragen, erkundigt“, erläutert Andreas. „Hätte ich allein von meinem Nebenjob leben wollen, wäre mir kaum Zeit zum Lernen geblieben.“
Dieser Teufelskreis, in dem sich zahlreiche Studenten befi nden, wollte der angehende Mediziner vermeiden und sich stattdessen ganz aufs Studium konzentrieren.
„Als ich dann aber den Berg an Dokumenten sah, war ich mir schon nicht sicher, ob sich der ganze Aufwand lohnt“, blickt Andreas zurück. Um beim Ausfüllen der verschiedenen Anträge keinen Fehler zu machen, hat sich der frisch gebackene Abiturient Hilfe beim Amt für Ausbildungsförderung in Bochum geholt. „Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig Angst, etwas falsch zu machen, so dass mein Antrag abgelehnt würde“, legt der junge Mann dar, „oder unbeabsichtigt zum BaföG-Betrüger zu werden.“

BaföG seit dem ersten Semester
Andreas hatte Glück – er erfüllt sämtliche Voraussetzung und bezieht seit dem ersten Semester das staatliche Darlehen. Die Anträge und Nachweise, die er dafür regelmäßig ausfüllen und erbringen muss, jagen ihm mittlerweile keinen Schrecken mehr ein. „Da bekommt man Routine“, meint er lässig. Ganz ohne Nebenjobs geht es dennoch nicht. „Wenn ich Miete, Strom und Telefon bezahlt habe, ist die Förderung schon weg.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/so_finanziere_ich_mein_studium_papierwust_wird_zur_routine_214.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>214</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:18:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Übersicht im Dunkeln</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Als erste Einrichtung trat die öffentliche KfW Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_ebersicht_im_dunkeln_213.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>213</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:02:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Master-Studiengang „Virtuelle Realität“: „Und jetzt die Promotion“</title>
		<description><![CDATA[Jung, begabt, erfolgreich: Florian Klompmaker ist der erste Absolvent des zum WS 2004/2005 am Fachbereich Medien der Fachhochschule Düsseldorf eingeführten Master-Studiengangs „Virtuelle Realität“.]]></description>
		<text><![CDATA[Professor Christian Geiger lobte seinen Zögling nach der Abschlussprüfung, die er am 29. März vergangenen Jahres mit 1,0 bestand: „Er gehörte von Beginn an zu den Aktivsten und Besten seines Semesters“.
Für den begabten Absolventen heißt es nun: „Und jetzt die Promotion.“ Er werde weiterhin in diesem spannenden Bereich der virtuellen Realität arbeiten und forschen, ist sein erklärtes Ziel. Seit dem 1. April 2007 arbeitet er in Paderborn an einer gemeinsamen Einrichtung der Universität und der Siemens AG. „Dabei bin ich in einem Forschungsprojekt, das sich mit neuen Interaktionstechniken in Mixed Reality Umgebungen befasst“, erklärt Klompmaker. Er konnte sich hier mit seinem Profil gegen eine Reihe von Bewerbern mit Universitätsabschluss durchsetzen.

Komplexes 3D-Werkzeug
„Dies ist eine exzellente Bestätigung für die Qualität des Masterstudiums am Fachbereich Medien und zeigt, dass unsere Masterabsolventen für die hohen Anforderungen eines Promotionsstudiums bestens gerüstet sind“, freut sich Christian Geiger.
Innerhalb des Studiums wird ein kommerzielles 3D-SW-Werkzeug (virtools dev) benutzt, das in der Praxis im Bereich CADPräsentation und bei Computerspielen  eingesetzt wird. Der Absolvent arbeitete sich so gut in das komplexe Werkzeug ein, dass er schnell als anerkannter Experte für diese Software galt und Hilfestellungen für Projekte an der Düsseldorfer FH und an anderen Hochschulen leistete. Im Rahmen eines Projekts entwickelte er in einem studentischen Team ein hybrides Lernkonzept, wie dieses komplexe 3D-Werkzeug für die Hochschulausbildung nutzbar gemacht werden kann. Hybrid bedeutet, dass Teile der Lerneinheiten bei den Lehrenden vor Ort präsentiert und andere Teile über eine Video-Streaming Lösung gezeigt werden. Neben der Konzeption und Erstellung von Lehreinheiten erprobte der engagierte Student diesen Ansatz auch erfolgreich während einer mehrtägigen Lehrveranstaltung an der Hochschule Harz, Wernigerode in Sachsen-Anhalt.

Doch damit nicht genug: Seine Ergebnisse stellte er während der internationalen Konferenz in Japan, Human and Computers 2006, vor. Er hielt selbst den Vortrag auf Englisch von Düsseldorf aus während einer Video-Verbindung mit der Konferenz.

Florian Klompmaker, der von 2000 bis 2004 an der FH Dortmund den Diplomstudiengang Informations- und Medientechnik absolvierte, arbeitete schließlich als wissenschaftliche Hilfskraft in einem hochschulinternen Förderprojekt MIREA (Mixed Reality Authoring) bei seinem Betreuer Prof. Dr. Christian Geiger. Zu diesem Thema fertigte er auch seine Masterarbeit an: „Interaktives Prototyping von Interaktionstechniken in VR und AR Applikationen“, lautete die Thesis. Ziel ist die Definition und prototypische Entwicklung einer Softwareumgebung, mit der man schnell Interaktionstechniken in virtueller Realität (VR) und augmentierter Realität (AR) entwickeln kann.

Interaktive Räume
Zentraler Schwerpunkt in Florians Masterarbeit waren interaktive Räume, bei denen virtuelle Objekte in eine reale Umgebung integriert werden sollen. „Ein Problem dabei ist die Realisierung intuitiver Interaktion mit realen und virtuellen Objekten, zum Beispiel durch Gestik, Sprache oder spezielle Eingabegeräte. Die Erstellung ist derzeit ein aufwändiger Prozess, da solche neuen Techniken mit recht hohem Aufwand von Experten programmiert werden müssen“, weiß der Promovend und entwickelte eine strukturierte Vorgehensweise, mit der man in kurzer Zeit neue Interaktionstechniken realisieren kann. Dabei lassen sich erste Prototypen bereits mit wenigen Mausklicks erstellen.



Virtuelles Kontinuum

Informationstechnik und Philosophie, zum Teil auch Psychologie unterscheiden mittlerweile verschiedene Realitäten, die sich im Grad ihrer Virtualität voneinander absetzen. Auf dem Kontinuum der „Mixed Reality“ sind in diesem Verständnis unbegrenzte Grade virtueller Realität möglich zwischen den beiden Polen „nur Realität“ und „nur Virtualität“.

Reine Realität ist das konkrete, alltägliche Leben. Bei erweiterter Realität werden Dinge aus der Realität virtuell umgesetzt, wobei sich aber virtuelle Realität und reine Realität teilweise überlagern. Zudem muss Interaktivität in Echtzeit vorliegen und die Objekte aus beiden Realitäten müssen dreidimensional zueinander in Bezug stehen. Ein Anwendungsbeispiel wäre etwa ein Navigationsbeispiel im Auto, das Hinweise in Abhängigkeit von der Verkehrslage auf die Windschutzscheibe projiziert.

Bei der erweiterten Virtualität kehren sich die Verhältnisse um: Der Nutzer des Systems verschwindet in einem komplexen System virtueller Realität (VR). Wenn allerdings von außen Signale der Realität an ihn übermittelt werden, so stellt es der VR-Helm durch – etwa das reale Klingeln an der realen Haustür. Die virtuelle Realität schließlich bildet den Schlusspol: Ein komplexes System wird künstlich erstellt, am bekanntesten wohl das „Holodeck“ in der Science-Fiction-Serie Star Trek.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/master-studiengang_virtuelle_realitaet_und_jetzt_die_promotion_212.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>212</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:59:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenpflege zeigt neues Gesicht: Gesundheit fördern</title>
		<description><![CDATA[Die Gesundheitsreform geht auch am Berufsbild der Krankenpflege nicht spurlos vorüber. Neben der Pflege rückt nun die Mobilisierung in den Mittelpunkt der Arbeit mit den Patienten.]]></description>
		<text><![CDATA[Besonders alten Menschen, so erklärt Marlies Bierwagen, sei es schwer zu vermitteln, warum sie schon kurz nach einer Operation wieder aufstehen müssten. Wer jedoch mit der Einstellung ins Krankenhaus gehe, sich dort einmal so richtig verwöhnen zu lassen, wird nach Darstellung der Krankenschwester im ostfriesischen Hans-Susemihl-Krankenhaus enttäuscht werden. Aus medizinischer Sicht sei die Forderung der Patienten durchaus sinnvoll. Bierwagen, als Anleiterin auf der inneren Station der Klinik für die Ausbildung der Pflegeschüler zuständig, verweist auf nosokomiale Erkrankungen wie Lungenentzündung, Thrombosen oder Harnwegsinfekte. Häufig könnten diese im Krankenhaus auffällig oft auftretenden Erkrankungen vermieden werden, wenn die Patienten auch nach einer Operation früh wieder aktiv werden. Bei Lungenentzündungen etwa hätten die Krankheitserreger auch deshalb so gute Chancen, weil die Patienten im Liegen nur flach atmen und sich die Keime so in Lunge und Bronchien leichter vermehren könnten. Um solche Infektionen besser zu vermeiden und um die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zu reduzieren, lernen die Pflegeschüler an deutschen Berufsfachschulen neben der menschlichen Physiologie auch Techniken, die Gesundung zu beschleunigen und dem Patienten wieder zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen. Nach außen sichtbares Zeichen für die Umstrukturierung der Ausbildung ist die neue Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenschwester oder -pfleger.

Schattenseiten bei der Neustrukturierung
Marlies Bierwagen, die an der Nordsee bereits seit mehr als fünf Jahren künftige Pflegekräfte anleitet, sieht bei der Neustrukturierung der Ausbildung jedoch auch Schattenseiten. Zum einen sei wegen der stärkeren Förderung der Patienten eigentlich ein höherer Betreuungsschlüssel erforderlich, damit das Pflegepersonal die tägliche Arbeit bewältigen könne. Zum anderen „sind die Leute, die ins Krankenhaus kommen, immer erstmal krank“ – und entsprechend müssten sie auch behandelt werden. Das neue Selbstverständnis erschwere es oft unnötig, die Eingeschränktheit des Patienten angemessen zu berücksichtigen, vielmehr gehe es jetzt oftmals in erster Linie darum, die Liegezeit zu verkürzen, auch wenn der Patient eigentlich noch längere Betreuung benötige. Die müsse dann in den eigenen vier Wänden geleistet werden. Schlechte Voraussetzungen für eine gute Pflege in der Klinik, gute Chancen aber für findige Gesundheits- und Krankenpfleger.

Bedarf an häuslicher Pflege steigt
Bierwagen erwartet in nächster Zukunft einen erheblich steigenden Bedarf an häuslicher Pflege, die über das heute übliche Betreuungsmaß deutlich hinaus geht. Wer bei einem Patienten zuhause künftig eine Infusionsbehandlung fortführen könne, habe gute Aussichten, sich damit erfolgreich selbstständig zu machen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenpflege_zeigt_neues_gesicht_gesundheit_foerdern_211.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>211</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:51:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternative Medizin: „Wer heilt, hat recht“</title>
		<description><![CDATA[Mehr als nur heilende Hände: In der Ausbildung zur Osteopathin erlernt Eva Böhrer umfassende Diagnose- und Behandlungstechniken.]]></description>
		<text><![CDATA[Latein und Philosophie waren nicht das Richtige für Eva Böhrer. Schon nach einem Semester stellte sie fest, dass die akademischen Disziplinen ihr zu theorielastig waren, sonst hätte sie sich nach dem ersten halben Jahr vielleicht für ein Medizinstudium entschieden.

Aber glücklicherweise half der Zufall bei der Entscheidung: Evas Mutter hat sich in der Orientierungsphase ihrer Tochter einer Behandlung beim Osteopathen unterzogen. „Und das hat mich direkt angesprochen“, erklärt die 22-Jährige. Sie habe sich schon immer für Anatomie interessiert, wollte wissen, wie der Körper funktioniert – ein medizinischer Beruf lag damit nahe. Da die Osteopathie sich zudem noch intensiv und individuell mit jedem einzelnen Patienten beschäftige, so erzählt Eva, sei sie recht sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Störungen durchs Bindegewebe
Bei der Osteopathie stehen Gelenke und Bindegewebe im Mittelpunkt. Bindegewebe, die so genannten Faszien, sorgen unter anderem für den Halt der Muskulatur. Der gesamte Körper ist davon durchzogen. Die vergleichsweise junge Methode der Osteopathie – sie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA – geht davon aus, dass sich Störungen im Körper durch die Faszien fortpflanzen. So können beispielsweise Rückenschmerzen durch eine Verletzung am Knie verursacht sein.

Die Osteopathie, so erläutert Eva, finde diese Störungen durch Abtasten. Mit speziellen Grifftechniken, die mitunter in mehreren Sitzungen wiederholt werden müssten, könnten Verspannungen und Ungleichgewichte behoben werden.

Schulmedizinisch nicht zu erklären
Allein – was genau geschieht, lässt sich schulmedizinisch kaum erklären. Keine Studie konnte bislang eine klare Wirksamkeit der Osteopathie nachweisen. Dessen ungeachtet erleben viele Patienten nach einer osteopathischen Behandlung deutliche Besserung. Wie die Osteopathie wirkt, steht für Eva indes auch nicht im Mittelpunkt des Interesses: „Wer heilt, hat recht.“ Unterstützt wird sie dabei von einem guten Freund, der an einer Universität Medizin studiert. Anfangs, so Eva, habe er kaum ein gutes Haar an der Osteopathie gelassen, sich dann aber selbst behandeln lassen – mit durchschlagendem Erfolg. Es gehe ihm viel besser als vorher, obwohl ihm die Wirkungsweise noch immer unklar sei.

Medizinische Metohoden und Grundlagen
Dennoch stehen auch bei der Ausbildung zum Osteopathen zahlreiche Methoden und medizinische Grundlagen auf dem Programm. 2005 hat Eva sich in Schlangenbad bei Wiesbaden an der einzigen Osteopathie-Schule eingeschrieben, die ihre Disziplin in Vollzeit unterrichtet. Und erst jetzt beginnt sie allmählich mit den ersten Praktika.
Zuvor musste sie wie jeder Medizinstudent Anatomie, Biochemie, Histologie, Neurologie und zahllose andere Fächer büffeln, seit dem fünften Semester liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Arbeit: Bei Diagnose, Analyse und Behandlung werden die theoretischen Kenntnisse in die Tat umgesetzt. „Aus der Klasse stellt sich reihum jemand als Patient zur Verfügung“, erklärt die angehende Osteopathin, „so dass uns der Ausbilder Techniken erklären kann.“ Immer wieder erklären sich auch Patienten aus dem Bekanntenkreis der Schüler bereit, die aber selbstverständlich nur unter den scharfen Augen eines erfahrenen Osteopathen behandelt werden.

Nicht als medizinischer Beruf anerkannt
Wenn alles gut geht, haben die Absolventen des Sutherland-Colleges zum Ende ihrer Ausbildung ein vom Verband der Osteopathen in Deutschland anerkanntes Examen in der Tasche – neben dem nötigen Wissen, sich einer Heilpraktikerprüfung zu unterziehen. Diese Kombination bietet sich an, weil der Osteopath hierzulande nicht als medizinischer Beruf anerkannt ist und somit nur in Verbindung mit einer anderen Tätigkeit ausgeübt werden kann. Häufig sind das Physiotherapeuten und medizinische Masseure, aber auch Heilpraktiker – Ärzte eher selten.

Mit der Bescheinigung, als Heilpraktiker arbeiten zu dürfen, hat Eva am Ende der Ausbildung den großen Vorteil, auch in der osteopathischen Arbeit selbst diagnostizieren zu dürfen. So genannte Heilhilfsberufe wie Physiotherapeuten oder Masseure dürfen das nicht, sie arbeiten nur auf Rezept nach Diagnose des Arztes.



Ausbildungswege: Die Ausbildung zum Osteopathen ist nicht zentral geregelt, der Beruf in Deutschland nicht von öffentlicher Seite anerkannt.

Ausbildungsangebote prüfen
Der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD) und die Bundearbeitsgemeinschaft Osteopathie bemühen sich jedoch um eine Anerkennung, während die Bundesarbeitsgemeinschaft darüber hinaus einen Kriterienkatalog formuliert hat, mit dem eine fundierte Ausbildung gewährleistet wird. Wer eine Ausbildung anstrebt, sollte darauf achten, dass die Schule diese Anforderungen erfüllen.

Voraussetzung für die mindestens vierjährige Ausbildung sind medizinische Vorkenntnisse aus einem Heil- oder Heilhilfsberuf wie Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut oder medizinischer Bademeister – wer keinen solchen Beruf ausübt, ist auf die Vollzeitausbildung etwa am Sutherland-College in Schlangenbad angewiesen.

Schnupperkurse nutzen
Die meisten Osteopathie-Schulen bieten kostenlose Schnupperkurse an, in denen künftige Teilnehmer sich eingehend über die Ausbildung informieren können. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit Schülern und ausgebildeten Osteopathen auszutauschen.

Weitere Informationen: www.osteopathie.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternative_medizin_wer_heilt_hat_recht_210.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>210</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:43:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die baden-württembergischen Hochschulen beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhalten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen.
Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_209.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>209</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:38:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Land Niedersachsen unterstützt Heilpraktiker</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Der Heilpraktiker arbeitet mit dem höchsten Gut des Menschen: der Gesundheit. Eine gründliche Ausbildung in medizinischen Grundlagen sowie in allen für die Naturheilpraxis typischen natur- und erfahrungsheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren muss daher sichergestellt sein.

Erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland
Die Wilhelm-Rehberg-Schule in Wunstorf, 1998 als erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland staatlich anerkannt, bildet seit 40 Jahren Heilpraktiker aus. Erfahrene Dozenten unterrichten nach streng kontrollierten Lehrplänen nicht nur die prüfungsrelevante Theorie, sondern im hauseigenen Ambulatorium auch die Praxis und den Umgang mit Patienten. Dies garantiert den Schülern ein abgerundetes Konzept für ihre Ausbildung zum Heilpraktiker – als Qualitätssicherung des Heilpraktiker-Berufes und zum Schutz des Patienten.

Umfangreicher Lehrplan
Der Lehrplan umfasst 3400 Stunden in drei Jahren – rund 1600 Stunden mehr als vom Gesetzgeber gefordert – und ist durch die Landesschulbehörde Niedersachsen genehmigt. Das bedeutet für die Schüler der Tagesschulausbildung, dass alle Unterrichtsinhalte kontrolliert unterwiesen werden. Die Schule beginnt jedes Jahr im Oktober mit ihrer Ausbildung. Die Lerninhalte gliedern sich in die Vermittlung gesetzlich vorgeschriebener medizinischer Sachkenntnisse und Fähigkeiten sowie die Erarbeitung von traditionellen und modernen Diagnose- und Therapieverfahren der Heilpraktiker.



Neue Hochschule: Karriereweg in die Gesundheitsbranche

BSA-Private Berufsakademie vom Wirtschaftsrat als Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement akkreditiert.

„Master in Gesundheitsmanagement“
Ende Januar war es soweit: Nach einem Jahr der intensiven Prüfung legte der Wissenschaftsrat des Bundes und der Länder jetzt den Grundstein für die neue „Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement“. Damit wird die bisherige Private Berufsakademie in eine Hochschule umgewandelt, die neben den Bachelor-Studiengängen Interessierten künftig auch den „Master in Gesundheitsmanagement“ offeriert. Derzeit verfügt die Hochschule, die Partnerhochschule des Olympiastützpunktes Rheinland- Pfalz/Saarland ist, bereits über sieben Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten
Nach der Ausweitung bleiben die Bachelor-Studiengänge unverändert erhalten. Für den ab Sommer dieses Jahres angebotenen, international anerkannten Master-Studiengang werden bereits erste Anmeldungen entgegengenommen. Das Studium ist als Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten organisiert. Bei den dualen Bachelor-Studiengängen ist zusätzlich eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen integriert, so dass die Studierenden eine Vergütung erhalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/land_niedersachsen_unterstuetzt_heilpraktiker_208.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>208</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:34:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Unter verschärften Bedingungen</title>
		<description><![CDATA[Vier Wochen, das hat Lisa Lohmeyer sich vorgenommen, will sie in einem der größten Krankenhäuser Ugandas eine Famulatur absolvieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Für angehende Ärzte schreibt die deutsche Approbationsordnung diese Praktika von mindestens vier Monaten in medizinischen Einrichtungen vor. Die meisten Doctores in spe entscheiden sich jedoch für Kliniken und Arztpraxen in der näheren Umgebung.
Anders die 22-jährige Studentin. Gemeinsam mit einem Kommilitonen hat sie im vergangenen Semester ein Seminar zum Thema Tropenmedizin belegt. Im Laufe dieses Seminars wurden beide neugierig darauf, wie die Arbeit unter den Bedingungen eines zentralafrikanischen Landes aussieht und nahmen Kontakt zu verschiedenen Krankenhäusern auf. „Eine Klinik in Ruanda“, so erzählt die Studentin, „hätte uns zwar genommen, aber nur für mindestens ein halbes Jahr.“

Die Heimat verlassen
Die Kontaktaufnahme war aber trotzdem nicht vergebens: In Ruanda bekamen die Studenten einen Ansprechpartner in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, genannt, ein deutscher Professor, der bereits seit rund 20 Jahren in dem zentralafrikanischen Land als Mediziner arbeitet. Eine vierwöchige Famulatur sei gar kein Problem, lautete die Antwort aus der Klinik in Ugandas Hauptstadt.
Ihren gegenwärtigen Studienort Münster lässt Lisa mit gemischten Gefühlen zurück. In der hämatoonkologischen Abteilung der Uniklinik untersucht sie am Mikroskop Zellen von Mäusen auf Krebsindikationen.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts sollen Zusammenhänge bei der Entstehung von Leukämie ermittelt werden – mitunter eine recht ermüdende Arbeit, wenn sich gar keine Indizien für eine Veränderung von Zelllinien finden ließen.
Wenn aber doch plötzlich Unregelmäßigkeiten aufträten, erwache der Forschergeist. „Dann versuche ich herauszufinden, was sich denn dort verändert hat und warum, führe Tests durch und bespreche die Ergebnisse mit den Kollegen.“ Wahrscheinlich, so Lisa, werde aus ihrem Anteil am Projekt die Doktorarbeit – aber so ganz sicher sei das noch nicht. „Man weiß ja nie so genau, ob sich die Ergebnisse am Ende wirklich verwerten lassen.“

Helfen ohne Apparate
Auch was sie in Uganda erwartet, liegt noch weithin im Dunkeln. „Die ganzen Apparate, mit denen wir hier selbstverständlich umgehen, stehen dort überhaupt nicht zur Verfügung – selbst wenn wir in einem der großen Krankenhäuser arbeiten werden.“ Auf diese Erfahrung ist sie denn auch besonders gespannt, „schließlich werden wir an der Uniklinik so ausgebildet, dass wir mit den Sonographen und Computertomographen fast täglich arbeiten.“ Eine völlig andere, wahrscheinlich ungenauere Diagnostik erwarte sie – „aber früher hat es ja hier auch funktioniert mit Abtasten und Beobachten.“

Design, Sprachen, Medizin
Dass Lisa sich überhaupt für ein Medizinstudium entschieden hat, ist Ergebnis langer Überlegungen – Vater, Tante und Großtante sind Ärzte „und in dem Alter – mit 17, 18 – lehnt man ja eigentlich alles ab, was die Familie so macht.“ Kunst, Fotodesign und Sprachen hätten sie interessiert, „aber vor allem in den künstlerischen Fächern muss man ja unheimlich gut sein, um an einer Akademie aufgenommen zu werden – das hätte ich wohl nicht geschafft.“ Nachdem Lisa sich aber von den Einflüssen ihrer Familie freigeschwommen hatte, stand dann doch Medizin auf den ZVS-Formularen. Jena sollte es sein, „eine schöne Stadt mit hervorragend ausgestatteter Uniklinik – außerdem dachte ich, dass dort der Andrang wohl nicht so groß sein würde.“ Leider ein Trugschluss, wie sich mit dem ZVS-Brief herausstellte. „Der NC war viel zu hoch.“ Aber der zweite Versuch klappte auf Anhieb: Seit Sommer 2005 ist sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster eingeschrieben. Das halbe Jahr zuvor widmete Lisa ihrem Pflegepraktikum: In Schleswig und Wiesbaden assistierte sie bei der Krankenpflege noch vor Beginn ihres Studiums und hatte so schon vor der Immatrikulation die erste Voraussetzung zur Zulassung zum Physikum in der Tasche.

Jetzt, in der klinischen Phase des Studiums, plant sie nun einen Teil der Famulatur in Uganda, jedoch ohne hehre humanistische Ziele dabei zu verfolgen. „Ich habe nicht den Anspruch, die Welt zu retten“, sagt sie. Einerseits sei es vermessen, wenn Europäer sich aufschwüngen, in fremden Ländern Entwicklungshilfe zu leisten, ohne die lokalen Zusammenhänge zu kennen. „Und außerdem kann ich dort ja gar nicht so viel tun“, schränkt sie ihre eigenen Fähigkeiten ein – sie müsse sich erst einmal selbst vor Ort zurecht finden. Aus diesem Grund liegt die vierwöchige Famulatur auch in der Mitte des sechswöchigen Aufenthalts am Viktoriasee. In der ersten Woche wird Lisa sich akklimatisieren, in der sechsten dem Nachbarstaat Ruanda einen Besuch abstatten.

Zukunftsaussichten
Zurück an der Universität in Münster will sie sich dann mit voller Aufmerksamkeit wieder den Krebszellen widmen, um die Forschungsarbeit für ihre Dissertation voranzutreiben. Dennoch soll der Aufenthalt in Uganda nicht die letzte Station sein, die Lisa im Ausland unternimmt: Eine Klinik in Frankreich ist das nächste Ziel, „die Sprache würde ich gerne lernen, bislang habe ich nur Grundkenntnisse.“ Wann sie den westlichen Nachbarn besucht, steht jedoch noch in den Sternen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_unter_verschaerften_bedingungen_207.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>207</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:30:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Christina Greines Herz schlägt für die Kardiologie</title>
		<description><![CDATA[Umwege führten Christina Greine zum Medizinstudium und zu ihrem heutigen Job als Kardiologin.]]></description>
		<text><![CDATA[„Fräulein, können Sie mir mal den Rücken eincremen?“ Dieser oder ähnliche Wünsche werden häufi g von Patienten an Christina Greine herangetragen. Und jedes Mal ist die junge Frau hin und her gerissen zwischen Belustigung und Ärger. „Ich habe dafür leider keine Zeit, aber ich hole Ihnen sehr gerne eine Krankenschwester“, lautet die Standardantwort, denn längst habe sie sich daran gewöhnt mit dem Pfl egepersonal verwechselt zu werden.
„Ich bin eben jung, klein und blond, da kann man wohl kein Arzt sein“, zuckt die 28-Jährige die Schultern. Dabei hat Christina Greine bereits im vergangenen Jahr ihr drittes Staatsexamen im Fach Medizin abgelegt, arbeitet seitdem als Ärztin.

Dass sie diesen Beruf später einmal ergreifen wollte, das stand für die ehrgeizige junge Frau schon früh fest. Doch zunächst einmal sah alles danach aus, als ob dieser Wunsch nicht Realität werden sollte. „Ich hatte Angst vor Blut, bin bei Spritzen regelmäßig in Ohnmacht gefallen“, blickt sie stirnrunzelnd zurück.
Mehr aus Vernunft denn aus Leidenschaft entschied sich die Recklinghauserin darum nach dem Abitur, Kommunikationswissenschaft in Münster zu studieren. „Ich habe mich in der Stadt sofort heimisch gefühlt, nur das Studium hat mir keinen Spaß gemacht“, erzählt Christina. Wenige Wochen nach Beginn des zweiten Semesters stand für sie darum fest: „Ich bewerbe mich bei der ZVS um einen Medizin-Studienplatz.“ Gerne sollte es Münster werden, doch das Los schickte sie an die Ruhr-Universität Bochum.

Aller Anfang ist schwer
Chemie, Physik, Biochemie, Anatomie - während der ersten vier Semester musste Christina vor allem Grundlagenwissen pauken. „Ich musste zunächst lernen, zu lernen“, erinnert sie sich. Selbst ihr Horrorfach Physik - „in der Schule hatte ich immer eine Vier“ - schloss sie mit guten Noten ab: „Man merkt schnell, wofür man das braucht und dann macht es auch plötzlich Spaß.“
Gleich im ersten Semester ging es für Christina und ihre Kommilitonen zudem zur Leichenschau in die Pathologie. „,Das schaffe ich nie‘, dachte ich zuerst, aber dann hat ganz schnell die wissenschaftliche Neugier eingesetzt“, blickt die junge Ärztin auf eine erste Herausforderung im Studium zurück. Viel schwerer hingegen fielen der 28- Jährigen ihre Einsätze im OP im Rahmen der Famulatur. „Da bin ich dann doch ein paar Mal umgekippt.“ Um ihre Angst vor Blut endlich zu überwinden, musste darum auch Freund Frank als Versuchskaninchen beim Blutabnehmen herhalten. Doch auch das hat die Jung-Medizinerin mittlerweile im Griff.

Viele Erfahrungen im Praktischem Jahr
Ihr Praktisches Jahr (PJ) absolvierte Christina schließlich am Universitäts-Klinikum in Münster. „Anfangs hatte ich schon tierische Angst, eigenverantwortlich, wenn auch in enger Abstimmung mit den Ärzten, für die Patienten da zu sein“, gibt sie zu. Aber schon nach kurzer Zeit habe sich eine erste Routine bemerkbar gemacht. „Man spürt, dass man Erfahrungen sammelt und diese auch anwenden kann, darum war das PJ eine schöne Zeit“, erinnert sie sich lächelnd. Nach dem erfolgreichen dritten Staatsexamen galt es dann die nächste Hürde zu nehmen: die Stellensuche an einem Krankenhaus, um dort die fünfjährige Facharztzeit absolvieren zu können. Die jedoch gestaltete sich für Christina, die es der Liebe wegen nach Frankfurt verschlug, zunächst schwierig. In ihren ursprünglichen Wunschgebieten Dermatologie und Pädiatrie waren die Aussichten schlecht, darum wich die frisch gebackene Ärztin auf den Bereich Innere Medizin aus. Heute arbeitet Christina - nach einer Zwischenstation in einem Belegkrankenhaus in Darmstadt - in der Kardiologie des Rot-Kreuz-Krankenhauses in Frankfurt.

Ihr persönliches Fazit
„Während des Studiums hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich ausgerechnet Kardiologin werden würde, aber mittlerweile weiß ich, das ist genau das Richtige für mich“, ist sie überzeugt. Auch das eigenverantwortliche Arbeiten bereitet ihr längst keine schlaflosen Nächte mehr.
„Heute traue ich mir viel mehr zu, weiß jetzt, was zu tun ist“, ist die angehende Fachärztin stolz auf ihren bisherigen Karriereweg. „Der Wechsel ans Rot-Kreuz-Krankenhaus war eine Entscheidung für die Kardiologie!“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_christina_greines_herz_schlaegt_fuer_die_kardiologie_206.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>206</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:12:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions an nordamerikanischen Universitäten</title>
		<description><![CDATA[Vollgas in den Semesterferien]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.
Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.

Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als dass natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben findet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zu lernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.

Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session – Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.


Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@college-contact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_an_nordamerikanischen_universitaeten_168.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Aschendorff</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>168</guid>
		<pubdate>2007-10-01 13:22:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universität Twente: klein aber vielfältig</title>
		<description><![CDATA[Eine Hochschule packt aus]]></description>
		<text><![CDATA[Enschede: Ein Blick in den Studienguide und alles ist klar. Es ist so etwas wie „Liebe auf den ersten Blick“. Zumindest empfanden das die nahezu 8500 Studenten der Universität Twente (UT). Mit 20 Studiengängen und einem Uni-Campus, der neben vielen Sporteinrichtungen auch ein Theater, Restaurants und diverse Kneipen bietet, gehört die Universität inzwischen zu den beliebtesten Unis im Grenzgebiet Deutschland – Niederlande.
Von der Advanced Technology bis hin zur Wirtschaftsinformatik werden die unterschiedlichsten Studiengänge angeboten. Twente ist eine junge Hochschule mit dem Leitspruch „Keine Tradition, sondern Ambition“. Ein Motto, durch das sich die Uni gerade auf der Forschungsebene eine dauerhafte Position in der Weltspitze sichert.

Persönlicher Kontakt wird groß geschrieben
Selbst in den Niederlande zählt die UT mit nur 8500 Studierenden zu den Kleineren. Dass das aber durchaus ein Vorteil sein kann, zeigt das intensive und persönliche Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden.
Kontinuierliche Ansprechpartner und eine optimale Betreuung – auch der ausländischen Studenten – sprechen für sich. Für die deutschen Studenten wurde eigens das so genannte D-Team ins Leben gerufen. 24 Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen stehen den „Neuen“ mit Rat und Tat zur Seite. Um einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag eines Studenten zu bekommen, bietet die UT den „meeloopdag“ (Schnupper-Tag) und den klassischen „Tag der offenen Tür“ an. Am „meeloopdag“ können interessierte Schüler einen deutschen Studenten einen ganzen Tag lang begleiten, um so in das Studentenleben hineinzuschnuppern.

Sprachkurse, die für die Zulassung zum Studium unerlässlich sind, werden in der Regel zum Sommer angeboten. Während der Sprachkurse erreichen die Studenten das Niveau, das für ein Studium in den Niederlanden Voraussetzung ist.




Die Hochschule Twente
Die Universität Twente (UT) ist eine unternehmende Universität. Unternehmend im Sinne von: kreativ sein, Grenzen verlegen, sich Risiken gewachsen fühlen und energisch auftreten. Die UT, gelegen zwischen Hengelo und Enschede bietet 20 Vollzeit-Bachelor Studiengänge an auf dem Gebiet von Gewerbe und Verwaltung, konstruierende Technik, Verhaltenswissenschaften, ICT, medizinische Wissenschaft und technische Wissenschaft.

Kontakt:
Universiteit Twente
Studie Informatiecentrum
Postbus 217
7500 AE Enschede
Nederland

Deutsche Hotline
+ 31 53 489 3360 (Mittwoch)

Niederländische Hotline
+ 31 53 489 2403

E-mail: study@utwente.nl
Internet: www.utwente.de




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.




Weitere Informationen für Studienbeginner zum Studium in den Niederlanden gibt es bei:

Nuffic, Netherlands Organization for international cooperation in higher education
Postbus 29777 | 2502 LT The Hague
Telefon: +31 (0)70 426 02 00 | Telefax: +31 (0)70 426 02 29
www.nuffic.nl (Niederländisch und Englisch)

Ministerie van onderwijs, Bildungsministerium
Postbus 16375 | 2500 BJ Den Haag
Telefon: +31 (0)70 412 34 56 | Telefax : +31 (0)70 412 34 50
www.minocw.nl

VSNU Vereniging van Universiteiten, Verband niederländischer Universitäten
Postbus 13739 | 2501 ES Den Haag
Telefon: +31 (0)70 302 14 00 | Telefax: +31 (0)70 302 14 95
www.vsnu.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaet_twente_klein_aber_vielfaeltig_167.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>167</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:17:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung in den Niederlanden</title>
		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los]]></description>
		<text><![CDATA[Damit der Traum vom Studium bei den Nachbarn in den Niederlanden auch Realität werden kann, gibt es für Studienanfänger einiges zu bedenken. Zum Beispiel, dass die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden etwas höher als in Deutschland sind. Genau wie in Deutschland verlangen auch niederländische Universitäten und Fachhochschulen Studiengebühren, die derzeit einheitlich bei 1500 Euro pro Jahr liegen. Studenten aus der Europäischen Union jedoch können, so lange sie in Vollzeit studieren und unter 30 Jahren alt sind, einen Teil der Summe zurückerstattet bekommen – bis zu 890 Euro. 
Studenten, die ihren Wohnsitz in Deutschland behalten, können dort das so genannte „Grenzpendler-Bafög“ beantragen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ein Bahnticket vergünstigt zu bekommen.

Staatliche Unterstützung ist möglich
Aber auch der niederländische Staat unterstützt die ausländischen Studenten. Wenn sie einen Job bei einer niederländischen Firma ausüben und dort eine Mindestanzahl von Arbeitsstunden vorweisen können, ist es möglich, staatliche Unterstützung zu beantragen. Anders als beim deutschen Bafög werden zur Berechnung der möglichen Unterstützung, die bis zu 700 Euro betragen kann, ein Basisbetrag, das Elterneinkommen und die Option auf ein zusätzliches Darlehen zugrunde gelegt. Informationen hierzu erteilen die Service-Büros der Hochschulen und Universitäten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_in_den_niederlanden_166.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>166</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:12:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Freshman Year im niederländischen Deventer</title>
		<description><![CDATA[Überblick vor dem Studium
Ein vorgeschaltetes Studienjahr kann die Entscheidung über das Studienfach deutlich erleichtern.]]></description>
		<text><![CDATA[Geisteswissenschaftlich soll es sein, eher naturwissenschaftlich-technisch, kaufmännisch oder soziologisch orientiert – die meisten Abiturienten haben eine grobe Vorstellung davon, in welche Richtung sie sich bei ihrer Studienwahl orientieren wollen, den meisten fehlt aber der Überblick, um eine wirklich sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Unterricht in englischer Sprache
Diese Entscheidungsgrundlage versucht die Academia Vitae im niederländischen Deventer zu liefern: Beim Freshman Year werden den Studierenden Einblicke in die Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften vermittelt. Vom Herbst 2008 an werden bis zu 20 Studierende auf dem Campus in der niederländischen Kleinstadt Deventer zusammen leben und arbeiten. Damit will die Universität Schulabgängern nicht nur den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. Mit dem thematischen Zuschnitt der einjährigen Propädeutik werden die Teilnehmer zudem in die weltweiten intellektuellen, künstlerischen und kulturellen Traditionen eingeführt und lernen, diese nachzuvollziehen.
Die Veranstaltungen im Rahmen des Freshman Years werden von Professoren niederländischer Universitäten gehalten und fi nden ausschließlich in englischer Sprache statt. Ganz nebenbei verbessern die Teilnehmer so auch noch ihre Sprachkenntnisse. Darüber hinaus bietet die Academiea Vitae im Freshman Year auch Niederländisch-Kurse an, so dass die Grundlage für ein späteres Studium in den Niederlanden gelegt wird.

Die private Hochschule sieht sich selbst als Universität in der Tradition amerikanischer Colleges, wo das Freshman Year zum Standardprogramm gehört. Dort wie in Deventer wohnen, leben und lernen die Studierenden auf dem Campusgelände zusammen. In diesem Jahr legen sie den Grundstein für ihre erfolgreiche akademische Laufbahn.

Gut gerüstet für das Studium
Im Freshman Year lernen Teilnehmer strukturiertes Arbeiten, Lesen von anspruchsvollen englischen Texten, den akademischen Gebrauch der englischen Sprache und analytisch-kritisches Denken. Wenn sich durch diese Arbeit die eigenen beruflichen Interessen eines jeden herauskristallisiert haben, können die Teilnehmer eine fundierte Entscheidung über ihre nächsten Karriereschritte treffen. Sie sind bestens gerüstet, um mit großem Ehrgeiz und Enthusiasmus ein Studium an einer niederländischen oder internationalen Universität zu beginnen.




Anmeldungen und weitere Informationen auf Deutsch und Niederländisch unter www.academiavitae.nl.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/freshman_year_im_niederlaendischen_deventer_165.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>165</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:10:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hotelmanagement bietet rosige Aussichten</title>
		<description><![CDATA[Service in Perfektion
Für den Einstieg in die gehobene Gastronomie ist eine fundierte Ausbildung zentrale Voraussetzung.]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zur Zeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.
Die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der Hospitality-Branche zu führen.

Hoher Standard der Ausbildung
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher bekannt sind für die Ausbildung angehender Top-Hoteliers. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen. Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres ein Master-Studium aufsatteln oder sich für den zweiten Abschluss an einer anderen Hochschule etwa in den USA bewerben.

Praxis von Anfang an
In Glion wie in Les Roches werden Bachelor- Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung erfahrener Gastronomie- Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten oder vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl.

Durch das Praktikum erlangen die Studierenden indes nicht nur Erfahrung, sie erhalten auch Credit Points für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Studenten aus Glion und Les Roches von den Schulen sechs Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top-Hotels.

Vier Stellenangebote pro Absolvent
Nach dem Studium haben die Absolventen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen Hotelketten die Schulen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote – so hatten 94 Prozent der Absolventen im vergangenen Jahr einen Job in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen.




Selbstständigkeit beweisen

Ein Auslandsaufenthalt macht sich im Lebenslauf ausgesprochen gut, erkennen doch Personaler den Aufbruch ins Ungewisse als Nachweis selbstständigen Denkens und Handelns an.

Trotz stetig steigender Studierendenzahlen konnten die Schweizer Universitäten bisher auf Zulassungsbeschränkungen für andere als die medizinischen Fächer verzichten. In der Schweiz existieren zwölf anerkannte universitäre Hochschulen, acht Fachhochschulen, 15 Pädagogische Hochschulen sowie weitere vom Bund unterstützte Universitätsinstitutionen.
Neben den genannten Hochschulen gibt es in der Schweiz noch eine Reihe privater Hochschulen und Institute, die dort erworbenen Abschlüsse werden jedoch von der Schweiz nicht anerkannt – dessen ungeachtet können sie in der Wirtschaft gern gesehen sein.
Das akademische Jahr ist in zwei Semester eingeteilt. Im Herbstsemester beginnen die Lehrveranstaltungen in der Woche 38 und dauern bis zur Woche 51, im Frühlingssemester beginnen sie in der Woche acht und enden in der Woche 22.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hotelmanagement_bietet_rosige_aussichten_164.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>164</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:05:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Linguisten auf Verbrecherjagd</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Germanisten arbeiten in Verlagen und an Universitäten, verstauben im Archiv oder lesen in karolingischer Minuskel Pergamenthandschriften - so zumindest lautet das Klischee. Aber dass es auch anders geht, zeigt die Karriere von Sabine Ehrhardt. Weder sitzt sie in einem dunklen, verrauchten Hinterzimmer, noch ist ihr Schreibtisch umgeben von einem turmhohen Stapel dicker Aktenmappen, auf denen sich die Abdrücke von Kantinenkaffeetassen abzeichnen. Und auch ihr Arbeitsgegenstand entspricht nicht wirklich den Vorstellungen. Sie sucht für das Bundeskriminalamt Verbrecher aufgrund von Texten. Erpresserschreiben sind nur in den seltensten Fällen aus einzelnen Buchstaben zusammen geklebt, die zuvor aus Zeitungen und Zeitschriften ausgeschnitten wurden. „Das ist einfach furchtbar aufwendig - und außerdem hinterlässt man damit wahrscheinlich mehr Spuren als mit einem maschinenschriftlichen Brief.“
Die studierte Philologin arbeitet beim Bundeskriminalamt im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel, einer unscheinbaren Außenstelle der zentralen Ermittlungsbehörde des Bundes, im Kriminaltechnischen Institut, Sachgebiet Autorenerkennung. Im zweiten Stock des Bürogebäudes liest die promovierte Anglistin Erpresserbriefe, Drohungen, Bekennerschreiben, immer auf der Suche nach sprachlichen Auffälligkeiten, mit deren Hilfe sie die regionale und soziale Herkunft des Autors eingrenzt.
Um diese Information so genau wie möglich ermitteln zu können, untersucht Ehrhardt die ausschließlich schriftlichen Texte – gesprochene Texte bearbeitet ein anderes Sachgebiet – auf allen sprachlichen Ebenen: Interpunktion, Morphologie, Satzbau, Grammatik, Wortschatz und natürlich Orthografie. Im Idealfall kann sie durch Vergleich eines neuen Textes mit anderen, die bereits im Archiv lagern, durch Untersuchung eventueller Fehler und durch Überprüfung der stilistischen Gewandtheit des Autors feststellen, ob der Schreiber deutscher Muttersprachler ist, welchen Bildungsgrad er hat und in welcher Region Deutschlands er sprachlich geprägt wurde. Bei dieser, der regionalen Spezifizierung schränkt Ehrhardt allerdings sofort ein: „Schriftliche Texte sind zumeist standardsprachlich geschrieben, und die Standardsprache überdeckt viele dialektale Einflüsse.“ Nur in Ausnahmefällen finden syntaktische Besonderheiten ihren Weg aus einer Mundart in die Schriftsprache eines „inkriminierten Schreibens“.

Aber selbst wenn es scheinbar gelingt, nähere Aussagen über den Autor eines Schreibens zu treffen, besteht noch kein Grund zum Jubel: Immer wieder verstellen sich die Schreiber der Briefe, die letztlich auf Ehrhardts Schreibtisch landen. So zitiert die 32-Jährige einen einige Jahre zurück liegenden Fall. Ein toter Säugling wurde gefunden und die pathologische Untersuchung konnte nicht klar ermitteln, ob das Kind eines natürlichen Todes gestorben ist. Kurz darauf trafen an zwei unterschiedlichen Stellen drei handschriftliche Briefe ein, alle gleichen Inhalts, aber unterschiedlichen Wortlauts: Die Autorin bezeichnet sich selbst als Osteuropäerin, sie halte sich illegal in Deutschland auf und werde zur Prostitution gezwungen und sie sei die Mutter des Kindes, habe aber mit seinem Tod nichts zu tun.
Ein DNA-Test zeigte außerdem, dass sie die Mutter des toten Säuglings war. Mit diesem Hintergrund und den drei Schreiben konnte Ehrhardt schließlich feststellen, dass die Autorin nicht aus Osteuropa stammte, sondern deutsche Muttersprachlerin sein musste. Zwar hätten sich in allen drei Briefen relativ viele grammatische und orthografische Fehler gefunden, die jeder für sich genommen eventuell auf einen fremdsprachigen Hintergrund hätten schließen lassen. Die Fehler tauchten aber jeweils nur in einem Brief auf, in den anderen waren die gleichen Worte und gleiche syntaktische Konstruktionen korrekt. Ein Hinweis also, dass die Autorin sich lediglich verstellte. In diesem Fall wurde die Arbeit von Ehrhardt aber schließlich doch nicht gebraucht: Eine weitere Untersuchung des Säuglings zeigte, dass das Kind nicht überleben konnte, es lag also kein Verbrechen vor.

Welchen Einfluss ihre Entscheidungen haben, ist der Linguistin aus dem BKA häufig nicht ganz ersichtlich: Über die Fälle, an denen sie arbeitet, weiß sie für gewöhnlich nur ausgesprochen wenig, schließlich sei ihre Aufgabe nicht die Ermittlung, sondern lediglich die sprachwissenschaftliche Untersuchung von Texten – Begleitinformationen stören da manchmal sogar, weil sie das Ergebnis beeinflussen können. Zu Gerichtsterminen wird die Gutachterin nur selten bestellt, meist reicht die von ihr erstellte Expertise. Dennoch bezeichnet Ehrhardt ihre Arbeit als einen „Sechser im Lotto“: Philologisch arbeiten, ohne dem Druck und den Ansprüchen einer Universität ausgesetzt zu sein, sprachliche Analysen durchführen und eigenständig themenrelevante Forschungsvorhaben umsetzen – für Ehrhardt das bestmögliche.
Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist ihre Arbeit ein Hauptgewinn: Beim BKA arbeiten zwei Sprachwissenschaftlerinnen in der Autorenerkennung. Es gibt also quasi keine Stellen in diesem Bereich, lediglich geringfügig bessere Aussichten bestehen, in der universitären Forschung zur forensischen Linguistik arbeiten zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/linguisten_auf_verbrecherjagd_163.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>163</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:58:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Nachrichten sind heiß begehrt</title>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Wege führen zum Traumberuf Journalismus.]]></description>
		<text><![CDATA[Obwohl der Journalismus laut Umfragen immer wieder als einer der unbeliebtesten Berufe aufgefasst wird, ist der Umgang mit Nachrichten, Kamera und Kugelschreiber bei Abiturienten noch immer ausgesprochen beliebt. Die meisten Journalisten kommen noch immer über ein Volontariat in den Beruf. Die Möglichkeit, sich über langjährige freie Mitarbeit und regelmäßige Praktika als so genannter Quereinsteiger eine der begehrten Stellen als Volontär zu sichern, besteht heute kaum noch. Wer den Beruf des Journalisten also als Zukunftswunsch vor Augen hat, der findet sich zunächst nicht am Schreibtisch einer Redaktion, sondern im Hörsaal wieder. Die Wege bis zum heiß ersehnten Titel des Redakteurs sind trotzdem vielfältig:
1. Studium an einem Institut für Studien begleitende Journalistenausbildung
2. Hochschulstudium mit Haupt- oder Nebenfach Journalistik
3. Aufbaustudium Journalistik oder Medienwissenschaft nach abgeschlossenem Fachstudium
4. Studium eines so genannten praxisorientierten Studienganges wie Medien- oder Kommunikationswissenschaft
5. Studium an einer Hochschule/Akademie für Fernsehen und Film

Darüber hinaus gibt es die beliebten Journalistenschulen vor allem der Medienkonzerne, die eine exzellente Ausbildung anbieten. Tausende von Bewerbungen gehen daher pro Studienjahr dort ein. Kein Wunder also, dass das Auswahlverfahren für einen der begehrten Studienplätze streng ist. Neben dem abgeschlossenen Hochschulstudium, das quasi Mindestvoraussetzung für die Bewerbung ist, müssen sich die Interessenten in der Regel einem mehrteiligen Eignungstest unterziehen. Neben Fragen zur Allgemeinbildung müssen die Anwärter eine Reportage oder einen Kommentar in kurzer Zeit verfassen und ein Gespräch erfolgreich durchlaufen. Die endgültige Auswahl der künftigen Volontäre unterliegt je nach Journalistenschule zwei Kriterien: Die einen wählen ihre Schüler allein nach dem Ergebnis der Aufnahmeprüfung und unabhängig von spezifischen Wünschen der einen oder anderen Redaktion aus (etwa Henri-Nannen-Schule, RTL-Journalistenschule, Georg von Holtzbrinck-Schule). Die anderen laden zwar ebenfalls zur Aufnahmeprüfung ein, lassen dann aber die Chefredakteure ihrer Zeitungen und Zeitschriften entscheiden, wer von den Prüfungsbesten einen Platz bekommt. So verfahren zum Beispiel die Burda-Journalistenschule und die Journalistenschule Axel Springer. 
Einige Schulen zahlen ein tarifliches Volontärsgehalt wie die Burda-Journalistenschule und die Georg von Holtzbrinck-Schule, andere, etwa die Henri-Nannen-Schule, ein niedrigeres Gehalt, Eleven der Kölner Journalistenschule zum Beispiel müssen ganz ohne Salär auskommen.

Trotz des hervorragenden Rufes der Journalistenschulen und der vielseitigen Ausbildung, die die Volontäre dort erfahren, haben sich die Zukunftschancen für Jung- Redakteure verschlechtert. Während früher das Abschlusszeugnis einer renommierten Journalistenschule gleichsam Türöffner für eine glanzvolle berufliche Zukunft war, müssen heute auch die Absolventen der Akademien um einen festen Vertrag direkt im Anschluss verstärkt kämpfen.




Journalistenschulen und journalistische Fakultäten (Auswahl)

Deutsche Journalistenschule [München] 
Träger: Verein Deutsche Journalistenschule, finanziert durch zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, den Deutschen Journalisten-Verband, Verdi sowie einige Unternehmen und das Land Bayern
www.djs-online.de

RTL-Journalistenschule [Köln]
Träger: RTL
www.rtl-journalistenschule.de

Berliner Journalistenschule [Berlin]
Träger: Deutscher Journalisten-Verband
www.berliner-journalisten-schule.de

Kölner Journalistenschule [Köln]
Träger: Verein Kölner Journalistenschule
www.koelnerjournalistenschule.de

Journalistenschule Ruhr [Essen]
Träger: WAZ-Mediengruppe
www.journalistenschule-ruhr.de

Axel-Springer-Akademie [Berlin]
Träger: Axel-Springer-Verlag
www.axel-springer-akademie.de

Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten [Düsseldorf] 
Träger: Handelsblatt, Wirtschaftswoche, karriere
www.holtzbrinck-schule.de

Burda Journalistenschule [München]
Träger: Hubert Burda Media
www.burda-journalistenschule.de

Institut für Journalistik [Universität Dortmund]
www.journalistik-dortmund.de

Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft [Universität Hamburg]
www.rrz.uni-hamburg.de/journalistik

Henri-Nannen-Journalistenschule [Hamburg] 
Träger: Gruner und Jahr, Die Zeit
www.journalistenschule.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nachrichten_sind_heiss_begehrt_162.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>162</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:52:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Solartechnik besitzt ungeheures Entwicklungspotenzial“</title>
		<description><![CDATA[Photovoltaik-Experte Patrik Müller optimiert Maschinen zur Herstellung von Solarzellen in China. Von Christian Zingel.]]></description>
		<text><![CDATA[Diskussionen um den Klimaschutz sind in diesen Tagen das beherrschende Thema in der Gesellschaft und der medialen Öffentlichkeit. Diverse Solarstromkonferenzen werden abgehalten, Passivhäuser zum Energiesparen sind der Schlager in der Baubranche und sogar die größte S-Bahn-Station der Welt in New York erhält eine Photovoltaikverglasung zur alternativen Gewinnung von Energie. Keine Frage, die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik oder zur Heizungsunterstützung mit Solarthermie liegen voll im gesellschaftlichen Trend der europäischen Industrieländer.

Viele Chancen in der Photovoltaik
Konsequenterweise widmen sich immer mehr technische Universitäten dem Thema Sonnenenergie in Form von Professuren und Teilstudiengängen. „Es stecken einfach unglaublich viele Chancen in der Photovoltaik und die technische Umsetzung durch Forschung an Hochschulen und in der Wirtschaft bietet jede Menge Herausforderungen“. Patrik Müller, seit Juli 2007 Prozessanalytiker des Unternehmens Schmid in Freudenstadt im Schwarzwald, ist fasziniert von seinem Fachgebiet. Der gebürtige Schweizer war bis vor wenigen Monaten noch selbst als Wissenschaftler an der interstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs im schweizerischen Kanton St. Gallen tätig und hat dort die Begeisterung für seinen Beruf entwickelt. Bei Schmid arbeitet der Diplom-Ingenieur im Bereich des mAnlagenbaus für die Solarzellherstellung und Modulfabrikation und hilft die hergestellten Maschinen zu optimieren.
„Ursprünglich habe ich von 1996 bis 1999 an der Hochschule für Technik in Buchs Feinwerktechnik studiert, das eine sehr interessante Mischung aus Mechanik und Elektronik beinhaltete. Darauf aufbauend habe ich mich auf Mikrosystemtechnik spezialisiert“, erzählt der 33-Jährige, dessen Interesse für mechanische Dinge durch seinen Vater geweckt wurde. Die Hochschule in Buchs wird interstaatlich von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gefördert und bot Patrik Müller nach seinem Studium eine Stelle am Institut für Mikro- und Nanotechnologie an. „In dieser Zeit wurde mein Interesse für Halbleitertechnik immer stärker, so dass der Weg hin zur Photovoltaik naheliegend war“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Im Rahmen der Auftragsforschung an der Uni konnten wir immer wieder Probleme lösen, für die wir Unterstützung von verschiedenen Fakultäten benötigten.“ An diese spannende Zusammenarbeit erinnert er sich gerne zurück, hat sie ihn doch zu einem Experten in seinem Fachbereich werden lassen, den der Enthusiasmus für die technischen Möglichkeiten nicht loslässt.
„Die Solartechnik ist ein faszinierendes Gebiet und es reizen mich vor allem die ungeheuren Entwicklungsmöglichkeiten“, kann sich der Ingenieur immer wieder für sein Fachgebiet begeistern. „Die Photovoltaik hat das Potenzial, enorm zum Umweltschutz beizutragen und steht für eine saubere Erzeugung von Energie“.

Leben und Arbeiten in China
Dass Prozessanalytiker wie Patrik Müller nicht ausschließlich in Versuchs- und Testlaboren sitzen, zeigen die Zukunftspläne des Diplom-Ingenieurs. Sein Arbeitgeber, Schmid, wird den Schweizer schon in wenigen Wochen für zwei Jahre nach China schicken um Firmen bei der Optimierung der von Schmid gelieferten Maschinen zu unterstützen. Schon bald geht also auch für den Photovoltaik-Experten die dringend benötigte Sonne im (fernen) Osten auf...]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/solartechnik_besitzt_ungeheures_entwicklungspotenzial_161.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Christian Zingel</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>161</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:37:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Unmittelbare Erfolge</title>
		<description><![CDATA[Physiotherapeuten stehen im direkten Kontakt zum Patienten und können oft sehr schnell den Behandlungserfolg beobachten. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Warum Susanne Matis sich für eine Ausbildung zur Physiotherapeutin entschieden hat, erklärt sie mit wenigen Sätzen: „Ich wollte von vornherein im medizinischen Bereich arbeiten, aber mir war auch klar, dass ich nicht das Durchhaltevermögen hatte, um Medizin zu studieren.“ Als die heute 23-Jährige im Sommer 2001 ihren Realschulabschluss in der Tasche hatte, überlegte sie denn auch nicht lange. Zuvor hatte sie bereits den Tag der offenen Tür an der Eva-Häuser-Schule im westfälischen Bad Rothenfelde genutzt, um sich über die Ausbildung zur Physiotherapeutin zu informieren – und sich für die beginnende Ausbildung anzumelden.

Umfangreiche Ausbildung
Drei Jahre dauert die schulische Ausbildung und umfasst einen Großteil des Stoffes, den auch Ärzte für ihr Physikum nachweisen müssen: Selbstverständlich sind genaue Kenntnisse des Bewegungsapparates aus Muskeln, Sehnen, Nerven, Knochen und Gelenken unbedingt erforderlich, um überhaupt arbeiten zu können. Aber auch die Organe und ihre Erkrankungen spielen eine wichtige Rolle – nur mit dem nötigen Hintergrundwissen können die Therapeuten bei Begleiterkrankungen auf den Patienten eingehen. „Wenn jemand zum Beispiel eine Lungenentzündung hat, muss ich natürlich anders mit ihm umgehen.“
Die anatomischen Grundlagen werden im ersten Jahr der Ausbildung gelegt, im zweiten Jahr kommen Behandlungsmethoden hinzu und es ist an der Zeit, das Gelernte umzusetzen: Einen Großteil der Ausbildung im zweiten und dritten Jahr hat Matis mit Praktika in den Kliniken des westfälischen Kurortes verbracht: Rehabilitation nach schweren Operationen, Remobilisierung in den unterschiedlichsten Bereichen waren die hauptsächlichen Tätigkeiten.

Nach der staatlichen Prüfung im Herbst 2004 begann für Matis eine langwierige Stellensuche. Wurden zu Beginn ihrer Ausbildung Physiotherapeuten noch händeringend gesucht, so war die Nachfrage ein paar Jahre später verschwindend gering. „In Deutschland habe ich keine Stelle gefunden – und mich darum eigentlich nur zum Spaß auf Fuerteventura beworben.“ – mit promptem Erfolg: Zehn Tage nach ihrem Abschluss bestieg Matis das Flugzeug nach Puerto del Rosario. Ein Jahr lang arbeitete die frisch examinierte Therapeutin in einer Praxis auf der kanarischen Insel. Von der Sonne verwöhnt sammelte sie dort viel Erfahrung im Wellness-Bereich, in dem die Chefin der Praxis zahlreiche Leistungen anbot.

Wichtige Weiterbildung
Als zwölf Monate um waren, entschied sich die Berufsanfängerin jedoch, nach Deutschland zurückzukehren, um sich weiterzubilden und künftig auch die manuelle Lymphdrainage anbieten zu können. Aber auch damit war die Stellensuche noch nicht viel einfacher geworden: Erst im Sommer 2006, vier Monate nach Abschluss der Zusatzausbildung, fand sie eine Stelle auf 400-Euro-Basis. Später kam eine halbe Stelle in einer anderen Praxis hinzu und seit August hat sie nun endlich eine volle Stelle als Physiotherapeutin ergattert – ein recht weiter Weg, aber Matis bereut ihre Entscheidung nicht. „Als ich ein halbes Jahr auf Stellensuche war, wollte ich mich an der Schule anmelden und mein Abi nachmachen – aber jetzt bin ich froh, dass ich den Anmeldetermin knapp versäumt habe.“
Die unmittelbaren Erfolgserlebnisse sind es, die Susanne Matis immer wieder für ihren Beruf begeistern: Kinder, die unter ihrer Anleitung Körpergefühl entwickeln oder Gleichgewichtsstörungen in den Griff bekommen, Erwachsene, die nach einer Operation Bewegungsabläufe neu lernen müssen. Dass die Physiotherapeutin eines Tages nach Fuerteventura zurückkehren wird, steht fast außer Frage. „Aber erstmal muss ich für meinen Lebensunterhalt sorgen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/unmittelbare_erfolge_160.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>160</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:32:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vergleichen lohnt sich.</title>
		<description><![CDATA[Studienkredite]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Studium ist teuer – und wer sich vorgenommen hat, seinen Abschluss in der Regelstudienzeit zu schaffen, ohne dabei den Eltern auf der Tasche zu liegen, seinen Lebensunterhalt aber auch nicht vom Bafög bestreiten kann, steht meist vor dem Problem, die akademischen Weihen zumindest teilweise mit einem Kredit bestreiten zu müssen.

Klare Voraussetzungen für einen Kredit
Die entsprechenden Angebote von öffentlich- rechtlichen wie von privaten Banken finden sich spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren wie Sand am Meer. Das älteste Angebot kommt von der öffentlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. In ihr Programm Studienkredit kann jeder Studierende leicht aufgenommen werden, vorausgesetzt, dass bei ihm noch keine Privatinsolvenz vorliegt. Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vergleichen_lohnt_sich_159.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>159</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:28:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Blutegel und Vitamine</title>
		<description><![CDATA[Naturheilkunde und Schulmedizin treffen im Beruf des Heilpraktikers aufeinander – und müssen immer wieder gegeneinander abgewogen werden. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Im Badesee würde er bei den Schwimmern wahrscheinlich für Panikattacken sorgen, Sabine Prigge dagegen bricht fast in Begeisterung aus, wenn die Sprache auf den medizinischen Blutegel, den Hirudo medicinalis kommt. Zu Anfang, während der Ausbildung zur Heilpraktikerin, sei sie den wurmartigen Blutsaugern zurückhaltend begegnet. Inzwischen aber, nachdem sie einige Erfahrung und erstaunlich Behandlungserfolge mit den Tieren erzielt hat, kennt die Begeisterung kaum Grenzen. „Einiges von dem, was nach dem Einsatz von Blutegeln passiert, ist wissenschaftlich nachweisbar“, erklärt Prigge, die seit April dieses Jahres eine Gemeinschaftspraxis mit einer Kollegin betreibt. So enthalte der Speichel von Blutegeln Hirudin, eine dem Blutverdünner Heparin sehr ähnliche Substanz. Zusammen mit einem Schmerzhemmer im Speichel des Egels ergibt sich daraus ein Wirkstoffcocktail, der bei Arthrosen oder Entzündungen wie dem Tennisarm zu deutlichen Linderungen führen kann. Nach Einsatz eines Blutegels wird das Tier übrigens nicht mehr weiter verwendet. Früher, so erzählt die Heilpraktikerin, kamen die eingesetzten Egel „aufs Altenteil“, schließlich sind die Tiere nach einer Mahlzeit für zwei Jahre gesättigt. Die Egel-Rente ist jedoch einer Reform zu Opfer gefallen. Die Tiere aus der Familie der Ringelwürmer müssen nach dem Einsatz getötet werden. Sabine Prigge gibt sie an einen Kollegen weiter, der sie zum Angeln nutzt. „Die sind hervorragend als Köder für Welse geeignet.“
Trotz dieser unkonventionellen Behandlungsmethode ist die Medizinerin über den Generalverdacht gegen alle Naturheilkundler erhaben, ausschließlich auf Kräuter und Pendel zu vertrauen: Seit 1987 arbeitet sie als Krankenschwester, Mitte der 90-er Jahre absolvierte sie eine Fortbildung für die Intensivkrankenpflege und ist seither auf der Intensivstation der Uni-Klinik Münster beschäftigt.

Veränderungen im Beruf
Dass sie sich vor rund zweieinhalb Jahren entschied, noch eine Ausbildung zur Heilpraktikerin aufzunehmen, erklärt Prigge mit der starken Veränderung ihres Berufes: Sie habe vor 20 Jahren Krankenpflegerin werden wollen, weil sie kranken Menschen helfen, sie unterstützen wolle. Seit einigen Jahren müsse aber das Pflegepersonal immer mehr Untersuchungen und ärztlich angeordnete Behandlungen vornehmen, während gleichzeitig das Pflegepersonal abgebaut werde. „Es bleibt kaum noch Zeit, mit den Patienten zu sprechen, ihnen einfach nur die Hand zu halten, wenn sie Unterstützung brauchen.“
Dennoch will Prigge ihre Arbeit auf der Intensivstation nicht völlig aufgeben, ist sie doch überzeugt, dass Schulmedizin und Naturheilkunde sich hervorragend ergänzen. Oft müsse sie etwa Patienten, die zu ihr als Heilpraktikerin kommen, darüber aufklären, was ihnen Schulmediziner ohne Erfolg erklärt haben – dank Prigges erster Ausbildung kein Problem. „Andererseits rate ich einem Arzt, der sich mit Schnupfen durch die Schicht kämpft, auch schon mal zu bestimmten Naturheilverfahren. Die sind dann ganz begeistert, wenn sie sehen, dass es hilft.“

Grenzen der Naturheilkunde
Für die Ausbildung zur Heilpraktikerin hat Prigge etwas mehr als zwei Jahre benötigt, war sie doch weiterhin berufstätig. Vor große Schwierigkeiten hat sie aber zumindest ein Bereich nicht gestellt: die physiologischen Grundlagen des menschlichen Körpers, die wichtigsten schulmedizinschen Methoden, die auch Teil des Prüfungsstoffs sind, waren für Prigge nichts Neues.
Vor diesem Hintergrund kann die Heilpraktikerin auch ohne Umschweife anerkennen, dass die Naturheilkunde deutliche Grenzen hat. Im Gegensatz zur Schulmedizin unterstütze die Naturmedizin den Körper bei der Selbstheilung, die Schulmedizin könne selbst heilen. „Bei Akuterkrankungen, etwa anaphylaktischem Schock, Asthma- Anfällen oder Infarkt kann ich nur erste Hilfe leisten. Behandeln muss ein Arzt – so schnell wie möglich.“ Auch bei schweren Erkrankungen wie Krebs verweist Prigge ihre Patienten an Schulmediziner, bietet aber nach erfolgter Behandlung Unterstützung bei der Rekonvaleszenz an.




Schulmedizin als Basis

Eine breite, fundierte Ausbildung sei nötig, ist Marita Schirrmacher überzeugt, anderenfalls hätten junge Heilpraktiker kaum eine Chance, sich eine sichere Existenz aufzubauen. Aus diesem Grund hält die Ärztin und Heilpraktikerin auch am Konzept der Heilpraktiker-Schule Josef Angerer fest. An der Münchner Fachschule für Naturheilkunde dauert die Ausbildung in Vorbereitung auf die Prüfung vor dem Amtsarzt ganze drei Jahre.

Breites Unterrichtsspektrum
In rund 3000 Unterrichtsstunden werden nicht nur schulmedizinische Grundlagen gelegt, die angehenden Naturheilkundler werden in allen medizinischen Massagetechniken unterrichtet, in traditioneller chinesischer Medizin, Homöopathie und Osteopathie. Oft sei es so, dass Heilpraktiker-Schulen ausschließlich auf die Prüfung vor dem Amtsarzt vorbereiten – und der prüfe nur die schulmedizinischen Erfordernisse, nicht aber naturheilkundliche Verfahren und Techniken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/blutegel_und_vitamine_158.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>158</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:26:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizin ohne Arztkittel</title>
		<description><![CDATA[Geburtshilfe, Physiotherapie, Logopädie, Orthoptik – die Palette medizinischer Berufe geht weit über das hinaus, was es an den medizinischen Hochschulen und Universitätskliniken im Lande zu studieren gibt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die medizinischen Berufe glieder sich grob in zwei unterschiedliche
Bereiche: Unter Heilberufen im engeren Sinne werden ursprünglich die akademischen Professionen Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker und Psychotherapeut zusammengefasst – Berufe, deren Träger in Kammern und Standesverbänden organisiert sind.

Als Heilhilfsberufe werden die pflegenden und unterstützenden Tätigkeiten bezeichnet, also Alten- und Krankenpflege, Geburtspflege, Physiotherapie, Logopädie oder Podologie. Eine Sonderstellung nimmt nach wie vor der Beruf des Heilpraktikers ein, der zwar auch Kenntnisse schulmedizinischer Fähigkeiten nachweisen muss, aber bereits in der Ausbildung spielen die Naturheilkunde und andere alternative Behandlungsmethoden eine große Rolle.

Bei allen Unterschieden zwischen diesen Berufen in Ausrichtung und Ausbildung unterliegen sie alle gemeinsam strenger Aufsicht: Staatliche Prüfungen regeln den Zugang zum Physiotherapie-Beruf ebenso wie zur Hebamme und zum Podologen. So schreibt das Gesetz über den Beruf des Podologen vom 4. Dezember 2001 etwa vor, dass die medizinischen Fußpfleger eine zweijährige Ausbildung samt staatlicher Prüfung absolviert haben, in der sie nachweisen, dass sie Symptome von Erkrankungen erkennen und in Zusammenarbeit mit einem Arzt diese Erkrankungen therapieren können.

Die Logopädie, also die Analyse und Behandlung von Sprach- und Schluckstörungen, wird an staatlich anerkannten Logopäden-Schulen unterrichtet. Ehe die Absolventen die Berufsbezeichnung tragen, müssen sie nach mindestens zweijährigem Schulbesuch eine staatliche Prüfung ablegen. Aufbauend auf dieser schulischen Ausbildung bieten einige Fachhochschulen, etwa die FH Oldenburg/Ostfriesland, ein Aufbaustudium an. An der norddeutschen Fachhochschule ist die Fachschulausbildung Zugangsvoraussetzung, zumal das Gesetz diesen Ausbildungsweg ausdrücklich vorschreibt. Während des auf drei Semester angelegten Studiums sollen die Logopäden zusätzliche therapeutische Ansätze sowie die wirtschaftlichen Voraussetzungen für das Betreiben einer eigenen Praxis erlernen.

Ähnliche Angebote bestehen mittlerweile auch für die Bereiche Ergo- und Physiotherapie. Bei beiden medizinischen Disziplinen etwa bereitet die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit einem Bachelor-Studiengang auf wissenschaftlichem Niveau auf die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen beruflicher Handlungsfelder vor. Schwerpunkte des Studiums liegen zum einen in der Vermittlung von Behandlungsmethoden und zum anderen in der Analyse von Entscheidungsprozessen. Vor allem vor dem Hintergrund der Umstrukturierung im Gesundheitswesen bereitet das Studium auf die enge Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen vor. Verbessert werden soll vor allem die Kooperation und Kommunikation zwischen Logopädie, Ergo- und Physiotherapie.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizin_ohne_arztkittel_157.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>157</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:20:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Nach dem Physikum wird es besser.“</title>
		<description><![CDATA[Es war eine Bauchentscheidung, die Marie-Stella Pauly zum Studium der Humanmedizin getrieben hat. Viereinhalb Jahre später hat die 24-Jährige ihre akademische Ausbildung beendet und steht vor ihrem praktischen Jahr. Die angehende Ärztin berichtet für über ihr ereignisreiches Medizinstudium.]]></description>
		<text><![CDATA[Lernen und Büffeln sind für die Siegerländerin indes nicht passé, schließlich will nach dem Praxisjahr das Staatsexamen bestanden werden, nur dann gelingt der endgültige Wechsel von den Seminaren ins Berufsleben.

Frühes Interesse an der Medizin
Sie habe schon immer mit Interesse Arztserien im Fernsehen verfolgt, vor allem der chirurgische Bereich habe sie fasziniert. Auch verschiedene Artikel in Magazinen über medizinische Themen, Gesundheit und Forschung hinterließen ihre Eindrücke. In der elften Klasse absolvierte Marie-Stella Pauly daher ein zweiwöchiges Schulpraktikum in einer chirurgischen Praxis in Siegen. „Das Praktikum hat mir bei meiner Entscheidung für das Medizinstudium auf jeden Fall geholfen“, erinnert sich Marie-Stella. „Ich habe bei Operationen zusehen dürfen, sogar direkt am OP-Tisch gestanden und mir ein besseres Bild von dem Job machen können.“ Eine weitere Option war für sie der Beruf der Sonderschullehrerin. Eins war klar: Bei ihrer Arbeit wollte sie viel mit Menschen zu tun haben.
In den nächsten beiden Schuljahren zeichnete sich die Entscheidung pro Medizin allerdings immer deutlicher ab. Sie wählte Biologie als Leistungskurs und auch in Chemie belegte sie einen Grundkurs.
Bei ihrem Hausarzt und anderen Medizinern informierte sich Marie-Stella darüber, wie das Leben eines Arztes aussieht. „Über das Studium selbst habe ich mich allerdings so gut wie gar nicht schlau gemacht“, gesteht sie. Im Nachhinein sieht sie darin einen Vorteil. „Hätte ich vorher gewusst, was mich im Studium erwartet, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich dafür eingeschrieben hätte.“ Über die ZVS bewarb sie sich für Berlin, Freiburg und Marburg. Schließlich bekam sie ihren Drittwunsch bewilligt. Der Umzug nach Hessen war schnell organisiert und die Nähe zur Heimat sollte sich noch als Vorteil herausstellen.

Ein Krankenpflegepraktikum als Start
Die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn zum Wintersemester 2002 nutzte
Marie-Stella für das obligatorische Krankenpflegepraktikum, das jeder Medizinstudent bis zum vierten Semester vorweisen muss. Während die erforderlichen 60 Tage in vielen Bundesländern am Stück absolviert werden müssen, ist es in Hessen möglich, das Praktikum in Etappen zu unterteilen. „Das war eine schöne Zeit. Ich bin im Schichtdienst voll integriert worden und ich merkte, dass meine Arbeitskraft benötigt wurde“, sagt sie. Und auch in anderer Hinsicht sei das Praktikum wichtig gewesen: „Ich erkannte schnell, dass ich größere Herausforderungen suchte. Die Arbeit der Krankenschwester oder der Pflegerin hat mich nicht erfüllt.“ Daher freute sich die Neustudentin auf die Universität.
Dort erlebte Marie-Stellas Euphorie erstmal einen Rückschlag. Die verschulte Struktur des Medizinstudiums und der hohe Theorieanteil machten ihr zu Beginn der Vorklinik, der erste Studienabschnitt bis zum vierten Semester, zu schaffen: „Im Grunde musste erste einmal sehr viel gelernt, auch auswendig gelernt werden: Terminologie, Anatomie, Biochemie und Physiologie. Das war oft kaum zu meistern.“ Allerdings räumt sie auch eigene Fehler ein. „Zunächst habe ich eine falsche Lernstrategie gewählt und immer nur vor den Klausuren den Kopf in die Bücher gesteckt. Man muss von Anfang an mitlernen. Dadurch spart man sich hinterher viel Arbeit – und Nerven.“ Viele seien dem Stress vor dem Physikum aufgrund des hohen Lernpensums nicht gewachsen und brechen das Studium vorzeitig ab. Man müsse sich eben durchbeißen, bis man den point of no return erreicht habe. „Nach dem Physikum“, verspricht sie, „wird es besser.“
Ab dem fünften Semester wurde das Studium zunehmend praxisorientiert. „In den ersten beiden Jahren war es schon frustrierend kaum einen Patienten gesehen zu haben. Die Zeit in der Klinik war daher sehr aufregend und spannend“, erzählt Marie- Stella. Sie sei sehr enthusiastisch an den zweiten Teil des Studiums gegangen. „Ich bin oft belächelt worden, weil mich alles Neue, jede Kleinigkeit so fasziniert hat – ob es das Abhören mit dem Stethoskop war, die erste Blutabnahme, Infusionen anlegen oder einen Rettungswagen von innen sehen.“ Außerdem habe sich die Büffellei der ersten Semester bezahlt gemacht. „Das Wissen, wie ein Ultraschallkopf funktioniert ist für die Praxis nicht relevant, aber es stärkt das eigene Vertrauen auf die Technik und dadurch ist man bei den Diagnosen sicherer.“
In der Praxis habe sie erfahren, was der Beruf des Arztes erfordert. „Der Umgang mit dem Patienten ist das Wichtigste. Auch Anamnese, also das Studieren und Analysieren der Krankengeschichte, wird immer und immer wieder gefordert“, erklärt Marie- Stella. Ein Arzt müsse gut zuhören, aber auch erkennen können, welche beschriebenen Symptome für eine Diagnose wichtig sind. Darüber hinaus seien die Famulaturen, das sind längere fachspezifi sche Praktika, für den eigenen Werdegang unersetzbar. „Es ist überraschend, welche eigenen Interessen man entdeckt. Lange habe ich
gedacht, dass Chirurgie meine Disziplin sei. Nun bin ich mir sicher, Gynäkologin werden zu wollen.“

Ständige Weiterbildung
Rückblickend ist Marie-Stella glücklich über ihre Entscheidung für das Medizinstudium. Sie freut sich auf das letzte Jahr vor ihrem Examen und sieht den Prüfungen gelassener als früher entgegen. „Man lernt mit der Zeit, zu sieben. Alles kann man sowieso nicht lernen. Aber man muss eine gute Grundlage schaffen. Auch wenn man endlich als Arzt arbeitet geht es mit dem Lernen weiter, Medizin ist schließlich ein Fach, in dem man ständig weiterlernen muss.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nach_dem_physikum_wird_es_besser_156.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>156</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:17:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>ZVS wird Servicestelle</title>
		<description><![CDATA[Wegen der großen Nachfrage nach Studienplätzen bleibt der Numerus clausus weiter erhalten. Zur Abiturnote können die Hochschulen aber bei der Auswahl ihrer Medizinstudenten weitere Kritierien verwenden.]]></description>
		<text><![CDATA[Trotz der stärkeren Mitwirkung der Hochschulen bleibt die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen aber die zentrale Anlaufstelle, die das Bewerbungsverfahren koordiniert. In anderen Studiengängen soll die ZVS nach dem Willen der Kultusministerkonferenz der Länder neue Aufgaben bekommen. Sie soll die Auswahl koordinieren und vor allem den Studierenden den Überblick erleichtern.
Abiturienten hatten häufig damit zu kämpfen, dass sie sich bei zahlreichen unterschiedlichen Universitäten um Studienplätze bewerben mussten und erst sehr spät - häufig im schon laufenden Semester - von der Hochschule Bescheid bekamen, während Studierende, die frühzeitig einen Platz zugeteilt bekamen, sich bei den anderen Hochschulen nicht abmeldeten.

Bewerbungsportal für Information und Beratung
Um diese Koordinationsprobleme zu vermeiden, baut die ZVS - künftig eine Stiftung öffentlichen Rechts - ein Bewerbungsportal zur Information und Beratung der Studienbewerber auf. Zudem wird sie die Daten von Studienbewerbern aufbereiten, um Mehrfachzulassungen zu verhindern und nicht besetzte Studienplätze zu vermitteln. Dabei sollen aber die Hochschulen selbst entscheiden, wieweit sie das Angebot der ZVS nutzen wollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zvs_wird_servicestelle_155.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>155</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:08:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Götter in Halbweiß</title>
		<description><![CDATA[Medizin ist nach wie vor einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland – so entschlossen sich im Wintersemester 2005/2006 gut 7000 junge Leute für Humanmedizin als Studienfach.]]></description>
		<text><![CDATA[Dennoch müssen nicht alle von ihnen künftig als Weißkittel durch das Leben gehen, bietet doch das Leben als ausgebildeter Mediziner noch ganz andere Beschäftigungsmöglichkeiten als Internist, Dermatologe oder Radiologe. Bereits mit dem üblichen Medizinstudium steht den Medizinern je nach Neigung eine Karriere in der pharmazeutischen Industrie offen, der Zugang zu anderen Bereichen setzt häufig Erfahrung oder spezielle Kenntnisse voraus. 
Wer sich zum Beispiel im Bereich Arbeitsmedizin spezialisiert und die entsprechende medizinische Fachkunde nachweist, hat recht gute Stellenaussichten. Kandidaten wären größere Unternehmen, die selbst Arbeitsmedziner beschäftigen oder arbeitsmedizinische Dienstleister, die ihre Ärzte je nach Bedarf und Auftrag zum Kunden schicken, um dort arbeitsmedizinische Vorsorge zu leisten, bei der Einrichtung von Bildschirmarbeitsplätzen zu beraten oder mit der Geschäftsführung ganze Arbeitsabläufe auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit zu überprüfen.
Das Augenmerk der Arbeitsmedizin liegt nicht so sehr auf Heilung von Erkrankungen als vielmehr auf Vorsorge in den verschiedensten Bereichen. Voraussetzung für den Facharzttitel Arbeitsmediziner sind darum bei den meisten Ärztekammern Kenntnisse in Innerer Medizin und Sozialmedizin. Toxikologische, dermatologische und chirurgische Erfahrungen werden ebenfalls verlangt. Aber auch Fähigkeiten jenseits der rein medizinischen Disziplinen werden von Arbeitsmedizinern erwartet. So muss der Betriebsarzt nicht nur psychologisches Geschick mitbringen, um im Zweifel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermitteln zu können, er mussauch Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und eventuell sogar grundlegende buchhalterische Kenntnisse mitbringen. Schließlich soll der Betriebsarzt den Unternehmer bei der ergonomischen Optimierung der Arbeitsabläufe beraten.

Betriebliches Gesundheitsmanagement
Eng verwandt mit der Arbeitsmedizin ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement, fußt es doch letzten Endes auf den gesetzlichen Verpflichtungen des Unternehmers zum Arbeitsschutz. Der Fokus beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement ist jedoch deutlich breiter: Es geht darum, die Belastungen bei der Arbeit in jeder Hinsicht zu mindern und so im Umkehrschluss die Ressourcen zu stärken. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Arbeitnehmer einerseits und die Produktivität andererseits zu erhöhen – Betriebswirtschaftler sprechen hier von einer „Win-Win-Situation“.

Gute Aussichten für verantwortungsvolle Positionen
Erarbeitet wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement zumeist von Projektgruppen, in denen Unternehmensleitung, Personalabteilung, Betriebsrat und Betriebsarzt beteiligt sind. Ärzte, die sich nach dem Examen für ein Studium des Gesundheitsmanagements entscheiden, haben gute Aussichten, mit der Kombination aus Sozialmedizin, Soziologie, Recht und Gesundheitsökonomie eine verantwortungsvolle Position in diesem Bereich zu finden.
Ärzte müssen also nicht notwendig zwischen Krankenhaus und eigener Praxis entscheiden, auch in verwandten Bereichen finden sie anspruchsvolle Tätigkeitsfelder.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/goetter_in_halbweiss_154.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>154</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:00:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>European Law School: Internationales Jura-Studium an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Juristische Grenzfälle]]></description>
		<text><![CDATA[Die Welt verändert sich - und mit ihr die sie beherrschenden Konflikte und Gesetze. Die European Law School der Universität Maastricht bereitet angehende Juristen auf die wachsenden Herausforderungen internationaler Rechtsprechung vor. Mit fortschreitender Globalisierung und der Erweiterung der Europäischen Union ist der Bedarf an Juristen mit besonderen Kenntnissen in internationalem Recht in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Uni Maastricht hat sich dieser Entwicklung als eine der ersten juristischen Fakultäten in Europa angenommen: Der Bachelor-Studiengang der European Law School widmet sich nicht nur ausführlich der internationalen Rechtsprechung, sondern befasst sich auch mit den unterschiedlichen Gesetzeslagen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten. Teilnehmer des anspruchsvollen Programms lernen, mit der englischen Rechtssprache in Wort und Schrift umzugehen und sich sicher in den komplexen Regel- und Beschlusswerken der internationalen europäischen Gesetzgebung zu bewegen.

Reizvoll ist der Studiengang vor allem für angehende Juristen, die sich in besonderem Maße für die Gesetzlichkeiten und die Rechtsprechung jenseits nationaler Grenzen interessieren und eine internationale Karriere anstreben.

Jetzt informieren
Die Universität Maastricht ist eine moderne Universität mit stark europäischer Ausrichtung. Ihr European Law School Bachelor- Programm gilt als zukunftsorientiert und ist für besonders innovative Lehrmethoden bekannt. Der Zugang ist weder auf eine bestimmte Teilnehmerzahl begrenzt, noch durch einen Numerus Clausus geregelt. Studienanwärtern aus Deutschland genügt in der Regel der Nachweis der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Detaillierte Infos zu den Studienvoraussetzungen sowie zum Angebot juristischer Studiengänge an der Uni Maastricht gibt‘s im Internet unter www.law.unimaas.nl. Interessierte Abiturienten lädt die Universität außerdem ein, sich beim nächsten Tag der Offenen Tür am Mittwoch den 6. Juni 2007, direkt vor Ort zu informieren. Auch ein deutschsprachiges Team wird Besuchern an diesem Tag Rede und Antwort stehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/european_law_school_internationales_jura-studium_an_der_uni_maastricht_150.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>150</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:52:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in Groningen</title>
		<description><![CDATA[Die Hanze Hogeschool liegt mitten in einer schönen Stadt mit reicher Geschichte und bietet deutschen Studenten Sprachkurse an.]]></description>
		<text><![CDATA[Grote Markt, Martinikerk und jede Menge Wasser: Ganz im Norden der Niederlande bietet die Provinzhauptstadt Groningen mit ihrer reichen Geschichte und weltoffenen Kulturlandschaft das ideale Umfeld für ein Studium – durchaus auch für deutsche Abiturienten, die (noch) kein Niederländisch beherrschen. So bietet etwa die Hanze Hogeschool, die Groninger Fachhochschule, deutschen Studierenden Möglichkeit, im Sommer vor Beginn des Studiums an einem dreiwöchigen Sprachkurs teilzunehmen. Die Erfahrung lehrt, dass die Studierenden danach kaum noch Schwierigkeiten haben, den Veranstaltungen zu folgen.

Das Curriculum unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von dem deutscher Hochschulen: Während in Deutschland der Lernstoff überwiegend durch Vorlesungen, Übungen und Seminare vermittelt wird, steht in den Niederlanden der so genannte „problemgesteuerte Unterricht&quot; (probleemgestuurd onderwijs) im Vordergrund. Für viele Studierende ist diese Lernform der optimale Weg zum erfolgreichen Studienabschluss. Weitere Informationen unter www.hanze.nl (Niederländische, Englisch und Deutsch) und http://portal.groningen.nl/ (nur Niederländisch).]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_groningen_149.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>149</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:48:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Englischsprachig studieren in Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Problembasiertes Lernen
Die Universität Maastricht wurde mehrfach zur führenden Universität der Niederlande gewählt. Judith Gossing studiert dort „Infonomics“. STUDIInfo berichtet über ihre Erfahrungen.]]></description>
		<text><![CDATA[12000 Studenten, 29 verschiedene Nationalitäten – die Universität von Maastricht zieht in jedem Semester Studienanfänger aus ganz Europa an, die an der jüngsten Universität der Niederlande einen international anerkannten Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erwerben wollen. Kein Wunder, schließlich bietet die vor 30 Jahren gegründete Universität kleine Lerngruppen, umfangreiche Bibliotheken und neueste Ausstattung. Mehrfach wurde Maastricht zur führenden Universität der Niederlande gewählt – und auch im europaweiten Vergleich steht die Uni recht gut da.

Internationaler Studiengang: „Infonomics“
Argumente, die auch Judith Gossing überzeugt haben. Vor eineinhalb Jahren entschloss sich die heute 20-Jährige ihre Heimatstadt Warendorf im Münsterland zu verlassen. „Ich wollte unbedingt in englischer Sprache studieren“, erzählt die Studentin, die bereits während der Schulzeit ein Jahr in den USA verbrachte. Bei einem Besuch der Berufswahlmesse in Köln wurde die Abiturientin auf die Universität von Maastricht aufmerksam – und den in Deutschland unbekannten, internationalen Studiengang „Infonomics“.
„Dabei handelt es sich quasi um einen Mix aus Betriebs- und Volkswirtschaft mit Schwerpunkt in der IT- und Informationsbranche“, erklärt Judith Gossing. Rund 230 Studenten starten in jedem Jahr an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in den Studienrichtungen „International Economic Studies“, „Internationals Business Economics“ – oder eben Infonomics.

Hohe Anforderungen beim Studium
Im ersten Studienjahr besuchen die Studenten zunächst gemeinsam Seminare und Vorlesungen, die Spezialisierung in einer der drei angebotenen Fachrichtungen erfolgt im zweiten Jahr. „Aber gerade das erste Jahr hat es in sich“, erinnert sich Judith Gossing. Zulassungsbeschränkungen für den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang gibt es keine, das erste Studienjahr aber dient der Selektion. „Da heißt es dann, die Zähne zusammenzubeißen, denn die Anforderungen sind hoch“, betont die Münsterländerin. Regelmäßige Klausuren, Tests und Präsentationen gehören für die Studenten in Maastricht zum Alltag. „Aber das macht nichts, denn die Lern- und Vorbereitungsmöglichkeiten sind hier optimal“, gibt Judith Gossing Entwarnung. So hat sich die Fakultät dem so genannten „Problem based learning“ verschrieben: In regelmäßig wechselnden Kleingruppen werden wirtschaftswissenschaftliche Problemfälle analysiert – mit Unterstützung von Professoren und Dozenten. „Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ist sehr positiv, denn sie nehmen sich viel Zeit und sind sehr hilfsbereit“, beschreibt die Studentin.

Praktika und Auslandssemester sind ein Muss
Dennoch sei auch viel Eigeninitiative gefragt, um die sechs Semester bis zum Bachelor-Abschluss erfolgreich zu absolvieren. Regelmäßige Praktika und ein Auslandssemester sind obligatorischer Teil der Lernbiografi e in Maastricht. Und auch die 1500 Euro Studiengebühren, die im Jahren anfallen, „sind das absolut wert“. Zumal in Maastricht, anders als in Deutschland, der weiterführende Master-Abschluss in jeden Fall gemacht werden kann. „Hier kommen eben nicht 100 Absolventen auf einen Master-Studienplatz“, stellt Judith Gossing einen Vorteil gegenüber deutschen Universitäten heraus.
Ihre Entscheidung für das Studium in den Niederlanden hat die 20-Jährige nicht bereut. „Der Weg war genau richtig“, blickt sie optimistisch in die Zukunft – in der zunächst ein Praktikum bei IBM wartet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/englischsprachig_studieren_in_maastricht_148.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>148</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:46:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung - eine Übersicht</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Studienfinanzierung durch Kredite
Als erste Einrichtung trat im Februar vergangenen Jahres die öffentliche KfW-Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Zur Finanzierung stehen neben den bereits genannten Krediten natürlich Unterhaltszahlungen der Eltern zur Verfügung, Bafög, möglicherweise Stipendien und unter bestimmten Voraussetzungen Bildungskredite der KfW. In Bundesländern, die bereits Studiengebühren eingeführt haben, wurden daneben immer auch Finanzierungsmöglichkeiten bereitgestellt, mit denen die Gebühren quasi nachträglich beglichen werden können – verzinste Darlehen, die nach dem Studium zurückgezahlt werden müssen. Vorteil: Die Konditionen sind fast immer günstiger als sonstige Angebote. Entsprechende Angebote gibt es unter anderem von der NRW-Bank, der LBank Baden-Württemberg, Landestreuhandstelle Hessen und einigen anderen.

Bafög bleibt günstig
Nach wie vor bleibt das Bafög die günstigste Möglichkeit, sein Studium zu finanzieren, ist doch nur die Hälfte dieser Unterstützung als zinsfreies Darlehen zurückzuzahlen, der Rest ist öffentlicher Zuschuss. Also erst wenn das Bafög nicht reicht und keine Möglichkeit zu einem Nebenjob besteht, ist über einen eventuellen Kredit nachzudenken. Die wohl günstigsten Bedingungen bietet der so genannte Bildungskredit der KfW, allerdings kommt der erst nach abgelegter Zwischen- oder Vordiplomsprüfung in Frage. Studierende, die einen konsekutiven Abschluss anstreben, müssen den Bachelor bereits bestanden haben. Gewährt werden maximal 300 Euro pro Monat für einen Zeitraum von höchstens 24 Monaten. Der Antragssteller darf außerdem nicht älter als 36 sein. Vier Jahre nach Ende der Auszahlung muss der Absolvent schließlich monatliche Raten von 120 Euro zurückzahlen – allerdings zu einem recht niedrigen Zinssatz, zur Zeit 4,61 Prozent.

Hoher Zinssaatz
Die Messlatte für Studienkredite liegt deutlich niedriger, dafür ist der Zinssatz erheblich höher: bei der KfW lag er im Wintersemester 2006/07 bei 5,95 Prozent, bei der Deutschen Bank bei 5,9 Prozent, die Dresdner Bank verlangt – je nach Beginn der Förderung und beruflicher Vorbildung der Studenten – zwischen rund sechs und neun Prozent.
Ein Vergleich zwischen dem Angebot der öffentlichen KfW-Bank und Geschäftsbanken kann sich also durchaus lohnen, wenn es um die Finanzierung des Studiums geht – wer will sein Arbeitsleben schon mit einem Schuldenberg beginnen, der ihn zu erdrücken droht. Weitere Informationen unter: www.kfw.de



Tipp für Studienkredite

Unterschiedliche Bedingungen der Banken beachten
Studienkredit ist nicht gleich Studienkredit – so unterscheiden sich die Angebote der verschiedenen Banken zum Teil erheblich. Die Dresdner Bank etwa bietet bei ihrem Studienkredit niedrigere Zinsen, wenn die Studierenden bereits passende Vorbildung zum Studium aufweisen können. Viele Banken wie etwa die Deutsche Bank bieten einen enorm langen Rückzahlungszeitraum von bis zu zwölf Jahren an, der erst drei bis zwölf Monate nach Studienabschluss beginnt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_-_eine_ebersicht_147.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>147</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:40:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Ins Ausland ohne Sprachbarriere
Es muss nicht mmer gleich das Studium im internationalen Ausland sein. Gerade die Nachbarn Schweiz und Österreich verfügen über ausgezeichnete Hochschulen.]]></description>
		<text><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen zu haben und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können. Schließlich erkennen Personalchefs im Studium im Ausland die Risiko- und Einsatzbereitschaft ebenso wie eine zupackende Persönlichkeit.
Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich bei beiden südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Studieren in Österreich
In Österreich ist das Studium ganz ähnlich organisiert wie hierzulande, allerdings nimmt die Republik nicht am Bologna-Programm teil, wenn auch die Universitäten vereinzelt ihre Abschlüsse und die entsprechenden Studiengänge umstellen. Schwierigkeiten haben Studierende aus Deutschland nicht, wenn sie einen Platz im Hörsaal zwischen Donau und Lippizanern anstreben: Das deutsche Abitur wird anstandslos anerkannt und auch bei der Einreise gibt es für EU-Bürger keinerlei Schwierigkeiten. Wer länger als drei Monate im Lande bleibt – also wohl alle Studenten –, erhält bei der zuständigen Fremdenbehörde ohne weiteren Aufwand eine Aufenthaltsgenehmigung. Auch die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Der Nachbar Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen. Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen.

Sprachvielfalt
Immerhin die drei größeren Sprachen finden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich. Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus.

Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, können Ausländer in der Confoederatio Helvetica bis auf einige wenige Ausnahmen dieses Fach nicht studieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_erkenntnisse_inklusive_146.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>146</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:36:18</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsakademie als Chance</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Die praktische Seite stand im Mittelpunkt, als Jörn Rode sich für ein Studium an der Berufsakademie entschied. Zuvor hatte der 31-jährige bereits ein Studium an der Universität absolviert – Mathematik und Chemie. Sämtliche Leistungsnachweise lagen in seiner Mappe, aber wegen einer plötzlich auftretenden Prüfungsneurose konnte Rode nicht zum Examen antreten.

Von seinem Studium an der Berufsakademie dagegen ist er hellauf begeistert. „Der Unterschied ist gewaltig“, erklärt Rode. „An der Uni ist man ziemlich verlassen, wenn Probleme auftreten, an der Berufsakademie findet man immer den richtigen Ansprechpartner.“

Aber nicht nur die Betreuung ist stärker als an der Uni: Durch die regelmäßigen Praxissemester würde sich Problemlösungskompetenzen ergeben, die nach einem Universitätsstudium lange auf sich warten ließen. „Ich kann jedem nur empfehlen, ein BA-Studium zu absolvieren.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/berufsakademie_als_chance_145.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>145</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:32:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei auf einen Streich</title>
		<description><![CDATA[BA-Abschluss
Zwischen Studium und klassischer Berufsausbildung im Betrieb angesiedelt, bietet das duale Studium reichlich Chancen für einen gut organisierten Berufseinstieg.]]></description>
		<text><![CDATA[In zahlreichen Bundesländern wurden in den vergangenen 25 Jahren Studiengänge aufgebaut, die sich diesem speziellen Ausbildungskonzept verschrieben haben. Voraussetzung für einen Studienplatz ist zumeist die Fachhochschulreife und ein unterschriebener Arbeitsvertrag mit einem Betrieb, schließlich verbinden die dualen Studiengänge Praxis und Theorie sehr viel stärker als die klassischen akademischen Curricula.

Das duale Studium im Detail
An der Berufsakademie Mannheim etwa, 1974 mit rund 40 Studierenden aus der Taufe gehoben, haben sich allein zum Beginn des Wintersemesters rund 1500 Erstsemester in den Bereichen Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen und Informationstechnologie eingeschrieben. Dessen ungeachtet machen die Berufsakademie im Bundesdurchschnitt nach wie vor einen verschwindend geringen Anteil der Studierenden aus. Nach einer im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichten Erhebung des Hochschulinformationssystems für das Jahr 2005 entschieden sich lediglich zwei Prozent der Studienberechtigten für eine Ausbildung an der Berufsakademie – immerhin 24 Prozent wählten die Universität, 20 Prozent eine Fachhochschule.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten des dualen Studiums liegen wie immer im Detail: In den südlichen Bundesländern entstanden auf Initiative der Wirtschaft Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungsund Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihren Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.

Praxisnahes Studium
Dieses Angebot erfreut sich zumindest bei den Studierenden wachsender Beliebtheit. So trudelten im Bereich Bauingenieurwesen bis Ende Januar 105 Bewerbungen ein, denen 35 Plätze gegenüber stehen. Ein wenig Sorgen macht Jürgen Danielzyk lediglich der Mangel an entsprechenden Ausbildungsplätzen in den Unternehmen. „Wir hoffen, die 35 Plätze auch wirklich besetzen zu können“, erklärt der Professor. Aber in der Bauindustrie hat sich offenbar noch nicht ausreichend herumgesprochen, dass die Absolventen des dualen Studiums vielseitig eingesetzt werden können. „Viele Unternehmen bauen diese jungen Leute als Führungskräfte auf – sie brauchen Leute, die mit den Stiefeln schon mal im Kanal gestanden haben.“
Die angehenden Bauingenieure – ab Herbst Bachelor of Engineering – absolvieren ihre Berufsausbildung in den ersten vier Semestern des Studiums. Während der Vorlesungszeit sitzen sie zwei bis drei Tage in den Hörsälen, den Rest der Zeit verbringen sie auf den Baustellen von Großbetrieben wie Hochtief und bei Kleinbetrieben mit 20 Mitarbeitern. Damit sie dennoch den gesamten Stoff des ersten Semesters vollständig mitbekommen, besuchen sie die versäumten Veranstaltungen im folgenden Jahr, mit dem Ergebnis, dass sie zwar acht statt nur sechs Semester bis zum Abschluss benötigen, dafür aber Ingenieur und Baufacharbeiter sind.

An den Berufsakademien läuft das Studium zumeist etwas anders, erfolgt dort doch in der Regel keine vollwertige Berufsausbildung. Die BA Mannheim zum Beispiel bietet ihren Mechatronikern die Möglichkeit, in den Partnerfirmen zu arbeiten, dort Praxisluft zu schnuppern. Studium und Praxis wechseln sich dabei ab: Drei Monate verbringen die jungen Mitarbeiter in den Betrieben, während sie in den folgenden drei Monaten das theoretische Rüstzeug an der Berufsakademie vermittelt bekommen. 

Beste Chancen für den Arbeitsmarkt
Bereits im dritten und vierten Semester sollen die Studierenden in den Unternehmen ingenieursmäßig arbeiten, bei Problemen die Lösung finden helfen. „Im Hörsaal halten wir hier ähnliche Vorlesungen wie an der Fachhochschule, aber mit noch stärkerem Praxisbezug“, betont Ralf Lemmen, in Mannheim zuständig für die Abteilung Mechatronik. Keine Frage, dass die Bachelor-Arbeiten in enger Abstimmung mit Berufsakademie und Unternehmen entstehen - ideale Voraussetzungen also, für sich beste Chancen im Arbeitsmarkt zu schaffen.



Mit der Berufsakademie zum Doktortitel

Dualer Studiengang und wissenschaftliche Karriere

Wer sich für den Berufseinstieg mit dem dualen Studiengang an den Berufsakademien entscheidet, denkt meist nicht an eine spätere wissenschaftliche Karriere, aber das Hochschulrecht räumt diese Möglichkeit durchaus ein.
So sind mit Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Oktober 2004 akkreditierte Bachelorausbildungsgänge der Berufsakademien denen von Hochschulen gleichgestellt. Absolventen können also an anderen Hochschulen Master-Studiengänge aufnehmen - und der Master wiederum berechtigt zur Promotion.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zwei_auf_einen_streich_144.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>144</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:30:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die leckerste Uni der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Universität für gastronomische Wissenschaften in Pollenzo hat sich der Kultur des Geschmacks verschrieben.]]></description>
		<text><![CDATA[Olivenöl, Schinken, Pasta und feiner Mostessig – Norditalien hat die kulinarischen Genüsse betreffend mehr zu bieten als die meisten Regionen Europas. Kein Wunder also, dass die Region Geburtsort der Slow-Food-Bewegung ist, die sich 1986 vorgenommen hat, altes Wissen für die Küche zu bewahren und traditionelle Lebensmittel vor dem sicheren Aus durch industrielle Produkte zu sichern. Im Piemont, in der kleinen Stadt Bra fanden sich ein paar Jahre nach Gründung von Slow Food wiederum Mitglieder dieses Verbandes zusammen, um den Nachwuchs für die feine Gastronomie zu sichern: Seit dem Wintersemester 2004/2005 bildet die Università degli Studi di Scienze Gastronomiche in Pollenzo, 60 Kilometer südlich von Turin, in verschiedensten gastronomischen Disziplinen aus.

Interdisziplinäres Lernen
Dabei legt die junge Universität besonders großen Wert darauf, die verschiedensten Bereiche des Essens und der Lebensmittelproduktion wieder miteinander zu verknüpfen. So spielen nicht nur wissenschaftliche Disziplinen wie Tierzucht, Ökotrophologie und Agrarwissenschaft eine wichtige Rolle. Auch die kulturellen Hintergründe sind wichtig für Studierende, die später in der gehobenen Gastronomie in der Landwirtschaft oder der Nahrungsmittelproduktion arbeiten wollen, geht es doch darum, auch für künftige Generationen noch Gerichte jenseits von Natriumglutamat und Bürger- Brätern zu erhalten.
Darum finden sich auf der humanistischkulturellen Seite des Lehrplans in Pollenzo unter anderem Geschichte, Anthropologie und Ästhetik. Ein ungeahnt breites Curriculum also, das den Absolventen Mittel an die Hand gibt, mit denen sie die Produktion von Lebensmitteln leiten und verbessern können. Und quasi nebenbei lernen die Studierenden noch alles Erdenkliche über guten Geschmack und gewagte Kombinationen: Dank der Zusammenarbeit mit drei Spitzenrestaurants in der Umgebung der Universität können die künftigen Gastronomen für vergleichsweise kleines Geld in den kulinarischen Tempeln ihren Appetit stillen.

Geschmackschulung
Selbstverständlich wird der Geschmack auch professionell intensiv geschult. Im ersten Jahr des Studiums lernen die Schulabgänger die Möglichkeiten der Geschmacksanalyse kennen, lernen, wie Geschmack zu beschreiben ist, wie Licht und die Einrichtung das Geschmacksempfinden beeinflussen und damit alle Kniffe, selbst die zu entwickelnden Lebensmittel präzise zu prüfen und künftigen Gästen ein besonders nachhaltiges Geschmackserlebnis zu bescheren.

Dass all dies nicht in den anonymen Räumen eines geschosshoch verglasten Betonbaus stattfinden kann, liegt auf der Hand – daher haben sich die Gründer der Universität, die heute von den Regionen Piemont und Emilia Romagna getragen wird, für historische Gebäude entschieden. Der Hauptsitz der Universität inmitten eines Weinbaugebietes in einem neugotischen Gebäude, das ab 1833 um einen Innenhof herum angelegt wurde. Bereist 1842 beherbergte die Anlage die erste bäuerliche Vereinigung, die damals von König Carlo Alberto ins Leben gerufen wurde.

In der für seinen Käse, die Nudelkreationen und zahlreiche hochwertige Weine berühmten Region Emilia Romagna, dem „Bauch Italiens“, hat die Universität für Gastronomie im Dogenpalast von Colorno bei Parma ihren Platz gefunden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/die_leckerste_uni_der_welt_143.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>143</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:24:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Popmusikdesign in Mannheim</title>
		<description><![CDATA[Alle, die Songwriter, Sänger, DJ, Rapper, Instrumentalist, Arranger und Produzent werden wollen, haben jetzt die Möglichkeit das Fach in Mannheim von der Pike auf zu lernen und zu studieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer Popstar werden will, hat verschiedene Möglichkeiten. Mit der Klampfe in der Hand kann man sich tagein tagaus in zugige Einkaufsstraßen stellen und die Kehle aus dem Hals singen – immer in der Hoffnung, dass ein Scout einer Plattenfirma vorbeikommt und voller Begeisterung über das Dargebotene einen Plattenvertrag aus der Tasche zieht. Mutigere lassen sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ „casten“ und von Dieter Bohlen und Mitstreitern in aller Öffentlichkeit Puschelchen nennen oder – auch unterhalb der Gürtellinie – vorführen. Und nach ein paar Liedern ist selbst der Sieger schnell wieder in der medialen Bedeutungslosigkeit verschwunden. Es gibt aber auch Alternativen mit akademischem Background: In Mannheim kann Popmusikdesign studiert werden.

Eigenvermarktung als Schwerpunkt
In dem noch jungen Projektstudiengang werden seit dem Wintersemester 2003/2004 Popmusiker ausgebildet, bei denen das Ziel lautet, in gesamtkünstlerischen Gestaltungsprozessen multimediale Kunstwerke zu erschaffen. Dabei bedienen sich die Studenten in der Kurpfalzmetropole, die bislang in der Musikszene mit Sängern wie Xavier Naidoo und Laith Al-Deen von sich Reden machte, elektronisch-technischer Produktionsmethoden und verbreiten die Ergebnisse als Selbstvermarker. Schwerpunkt des außergewöhnlichen Studiengangs sind die Entstehung, Gestaltung und Vermarktung von Popmusik. Es ist ein Talentschuppen ebenso für Popmusiker wie auch künftige Musikmanager ins Leben gerufen worden. Der Studiengang richtet sich in erster Linie an talentierte Songwriter, Sänger, DJ s, Rapper, Instrumentalisten, Arranger und zukünftige Produzenten in allen Bereichen der populären Musik. 

Das Grundstudium dauert zwei Semester. In Kursen werden alle popmusikrelevante Themen aufgearbeitet. Dazu gibt es Schwerpunktbereiche mit Instrumentalund Gesangsunterricht sowie Projektarbeiten. Rund 40 Prozent der Inhalte setzen sich mit dem Musikbusiness auseinander. Im Hauptstudium, das vier Semester dauert, stehen Praktika im Mittelpunkt, bei denen praxisorientierte Fähigkeiten vermittelt werden. Studienvoraussetzung sind mehrjährige musikalische Erfahrungen. Wer singen kann muss zwar vor Studienbeginn kein Instrument beherrschen, jedoch während der Ausbildung in einem Pflichtnebenfach eins erlernen.

Das Zulassungsverfahren
Zugelassen wird für Popmusikdesign nur, wer zunächst bei der Vorauswahl der Bewerbungsunterlagen und – im zweiten Schritt – bei der Aufnahmeprüfung mit Erfolg durchkommt, einen NC gibt es keinen. Dabei gilt es neben einer schriftlichen Prüfung mit den Inhalten Musiktheorie, Gehörbildung, allgemeine Musiklehre und Popmusikgeschichte auch eine Stellungnahme zu einem allgemeinen Thema aus dem Musikbusiness abzugeben. Die praktische Zulassungsprüfung besteht aus einem öffentlichen Live- Vorspiel mit maximal drei Titeln, die nach einer Viertelstunde auch vorbei sein müssen. Abgeschlossen wird die Zulassungstriologie mit einem Einzelgespräch. In der mündlichen Prüfung sind Antworten auf musikrelevante Fragen zu geben. An dem Auswahlprocedere darf jeder Interessent maximal zwei Mal teilnehmen.
Voraussetzung für das Studium ist im Regelfall die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, das Fachabi reicht nicht aus. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn ein besonderes Talent vorliegt.

Viele Bewerber auf wenig Studienplätze
Im Gegensatz zu vielen Teilnehmern von Casting-Shows ist ein musikalisches Grundgerüst beim Studiengang Popmusikdesign unabdingbare Voraussetzung. Der Start ins Studium erfolgt ausschließlich zu den Wintersemestern. Für Popmusikdesign und Musikbusiness gibt es zusammen lediglich circa 55 Studienplätze – bei rund 600 Bewerbern. Der Abschluss ist vergleichbar mit berufsbefähigenden Abschlüssen an staatlichen Kunsthochschulen. Die Studiengebühren an der Popakademie betragen 500 Euro pro Semester und das Studium berechtigt zur Förderung durch BaföG. Es gibt auch Stipendien. Diese werden von Univsersal Music vergeben und beinhalten eine weitere Ausbildung in der vorlesungsfreien Zeit innerhalb des Unternehmens.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/popmusikdesign_in_mannheim_142.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>142</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:19:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wenn Champagner im Glas perlt, waren zuvor echte Profis am Werk</title>
		<description><![CDATA[Prickelnder Lehrstuhl: Getränketechnologen sind weltweit gefragte Spezialisten. In den jungen Weinbaugebieten Australiens oder Amerikas und auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Brüder! Kommt geschwind. Ich trinke Sterne!“ soll Dom Pérignon, der Kellermeister der Abtei von Hautvillers, begeistert ausgerufen haben, als er an seinem ersten Champagner nippte.
Es waren die Römer, die in der Champagne erste Weinreben anbauten. Der Wein, den sie daraus herstellten, war still. Aufgrund seiner Nähe zu Paris und der Aktivitäten der Klöster von Reims blieb der Weinbau erhalten, ohne wirklich große Popularität zu erreichen. Im 17. Jahrhundert hatte man begonnen, den Wein bereits im Anbaugebiet in Flaschen zu füllen, um seine Frische zu erhalten, da er den Transport im Fass nicht gut überstand. Aufgrund des frühen Abfüllens gärte der Wein unbeabsichtigt in den Flaschen weiter. Hätten die Engländer diesen sprudelnden Wein nicht sehr gemocht, wäre die Flaschenabfüllung vermutlich wieder abgeschafft worden. Die Winzer jedenfalls waren von den herausspringenden Korken nicht begeistert und nannten den Wein sogar Wein des Teufels.

Die Reims Management School (RMS)
Champagner und andere alkoholische Getränke sind zu gesellschaftlichen Anlässen nicht mehr wegzudenken und beleben je nach Maß Geister und Gemüt. Längst ist der prickelnde Schaumwein Kultgetränk, mit dem besondere Ereignisse geadelt werden. Für die Bereitung und Assemblage (Zusammenstellung) eines Champagners gelten besondere Gesetze.

Künftig bietet die Reims Management School (RMS) einen Lehrstuhl für Champagner, der von berühmten Weingütern wie Moët &amp; Chandon, Veuve Cliquot, Krug, Pommery und Laurent Perrier sowie der Stadt Reims finanziell unterstützt wird. Der Inhaber des Lehrstuhls soll ab September vor allem Business-Strategien und Marketing-Konzepte entwickeln sowie das Verbraucherverhalten beleuchten, um die Weingüter der Region in die Lage zu versetzen, der Konkurrenz in der Schaumweinindustrie standzuhalten. In der Zukunft soll dem Lehrstuhl auch ein Forschungslabor angeschlossen werden. Die Reims Management School besteht aus vier Business-Schulen, die derzeit zwei MBA-Programme und mehrere spezialisierte Angebote offerieren.

Deutscher Wein im Aufwind
Vor dem französischen Nachbarn braucht sich der deutsche Wein aber schon lange nicht mehr zu verstecken, versichert das Deutsche Weininstitut (DWI). National haben Genießer immer öfter zur heimischen Ware gegriffen und damit den Absatz um 7,8 Prozent gesteigert. Und auch auf internationalem Parkett sorgen deutsche Weine bei Wettbewerben immer öfter für großes Aufsehen. Da scheint es nachvollziehbar, dass die in Deutschland ausgebildeten Weinbauern oder Getränketechnologen auf dem internationalen Parkett gefragt sind.

Das malerische Weinbaustädtchen im Rheingau beherbergt diesen zur Fachhochschule Wiesbaden zählenden Diplom-Studiengang, der noch einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso gefragter sind die Absolventen. Erst spät müssen sich die Studenten für eine Fachrichtung entscheiden, berichtet Hofmann – bis dahin werden alle Bereiche der Getränkeindustrie – von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen – beleuchtet. Denn längst sind die Vorgaben in der Produktion nicht mehr auf den Faktor Geschmack beschränkt. Getränke sind Teil der Lebensmittelproduktion und unterliegen im gesamten Produktionszyklus höchsten Qualitätsanforderungen.

Bachelor- und Masterstudiengänge
Die Studiengänge Weinbau &amp; Getränketechnologie, Gartenbau und Landespfl ege haben in Geisenheim eine lange Tradition. Die Ursprünge reichen bis in das Gründungsjahr der damals Königlich Preußischen Lehranstalt für Obst- und Weinbau, 1872, zurück. Seit 1971 sind Lehre und Forschung getrennt und es kam zur Überleitung der damaligen Ingenieursschule in Geisenheim zur neugegründeten Fachhochschule Wiesbaden.
Seit 2003 werden die bisherigen Diplom- Studiengänge sukzessive auf die neuen Bachelor-Studiengänge umgestellt. Neue Masterstudiengänge ergänzen das konsekutive Studienangebot in sinnvoller Weise. Es handelt sich um einen sechssemestrigen Bachelorstudiengang, der Ökonomie mit Weinbau und Oenolgie verknüpft und neben der heimischen Weinwirtschaft die wichtigsten ausländischen Produktions- und Absatzmärkte einschließt. 

Internationale Chancen für Absolventen
Das Studium vermittelt profunde Kenntnisse in naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen, allgemeine Fachkenntnisse auf den Gebieten von Weinbau, Oenologie und in den Wirtschaftswissenschaften und Spezialkenntnisse in den Bereichen der Internationalen Weinwirtschaft. Die Profi lmodule dienen der persönlichen Schwerpunktbildung. Aus den Profi lmodulen ist eine Auswahl zu treffen. Hierzu gehören Projektmodule wie „Italien“, „Südeuropa“, „Neue-Welt-Weinländer“ oder „Asien“. Vorgabe im Verlauf des Studiums ist ein Berufspraxissemester. Mit dem Abschluss in der Tasche öffnen sich für die Studenten viele Pforten: Insbesondere in den jungen Weinbaugebieten Australiens, Südafrikas und Amerikas aber auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind die Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wenn_champagner_im_glas_perlt_waren_zuvor_echte_profis_am_werk_141.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>141</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:14:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel per ZVS</title>
		<description><![CDATA[Ein Studienortwechsel kann dem eigenen Studium neue Impulse geben. Zuständig für einen Wechsel sind die Hochschulen selbst. Auch die ZVS ist ein wichtiger Ansprechpartner.]]></description>
		<text><![CDATA[Von Münster nach München, von Koblenz nach Kiel, von Düsseldorf nach Dresden – von einer Hochschule an eine andere zu wechseln, neue Campusluft zu schnuppern, das kann dem Studium neue Impulse geben. Viele Fachleute empfehlen sogar einen Studienortwechsel im Laufe des Studiums, doch gerade in zulassungsbeschränkten Fächern und knapper Studienplatzkapazitäten und nicht überall einheitlicher Studienanforderungen und Studienverläufen ist die Veränderung nicht immer leicht zu realisieren. Zuständig für alle Formalitäten rund um den Studienortwechsel sind die Hochschulen selbst.

Die ZVS biete Hilfestellungen
Aber in Ausnahmefällen ist die ZVS, in deren Bereich die Zulassung für das erste Semester fällt, doch Ansprechpartner für potentielle Studienortwechsler auch in höheren Fachsemestern. Denn an vielen Universitäten bestehen in höheren Semestern Zulassungsbeschränkungen. Hier ist die ZVS bemüht, Hilfestellung anzubieten. Einen Antrag auf einen Studienortwechsel bei der ZVS sollte stellen, wer nachweisen kann, dass ihm die Fortsetzung des Studiums am bisherigen Ort aus besonderen Gründen nicht zugemutet werden kann. Es muss eine besondere Ausnahmesituation vorliegen, deren Gründe so schwer wiegen, dass sie in den Bereich der Härtefallzulassung fallen. Die ZVS berücksichtigt allerdings nur Situationen, die sich neu ergeben haben. Der Antrag auf Wechsel des Studienortes muss bis zum Ende der offiziellen Bewerbungsfristen gestellt werden.

Nur die Hochschule kann in ein höheres Semester einschreiben
Wenn die Gründe für einen Studienortwechsel anerkannt werden, geht der Antrag erneut in das offizielle Vergabeverfahren. Die ZVS kann den Studienortwechseln dann zwar nur einen Erstsemesterstudienplatz anbieten, aber universitätsintern ist dann auf Antrag die Möglichkeit gegeben, in ein höheres Fachsemester eingestuft zu werden. Generell kann die Einschreibung in ein höheres Semester nur von der Hochschule vorgenommen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_per_zvs_140.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>140</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:07:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel durch Studienplatztausch</title>
		<description><![CDATA[Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht näher als man denkt. Nur sollte man sich vor einem Studienortwechsel sorgfältig und frühzeitig informieren. STUDIInfo gibt praktische Tipps zum Wechsel.]]></description>
		<text><![CDATA[Alle, die das Schicksal oder die Zulassungsstelle an einen Studienort verbannt haben, der ihnen gar nicht zusagt, müssen nicht verzweifeln: Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht schon näher, als mancher denkt, denn Studienplätze lassen sich tauschen.

Kriterien für einen Wechsel
Für einen Wechsel müssen allerdings die Kriterien stimmen: Dasselbe Fach, dieselbe Fachsemesterzahl und vergleichbare Leistungsnachweise (Scheine) müssen vorliegen, um den Tausch für beide Seiten zu einem Erfolgsprojekt zu machen. Sind die Grundvoraussetzungen gegeben, steht dem Studienortwechsel per Tauschprogramm dann nichts mehr im Weg.

Aber auch hier gilt: Umfassende Information und die nötige Zeit, um den Tausch vorzubereiten, müssen sein. Im „Hauruck- Verfahren“ funktioniert ein Studienplatztausch nach allen (auch leidvollen) Erfahrungen nicht. Ein Anruf beim Studentensekretariat oder beim Prüfungsamt der Wunsch-Uni kann klären, ob ein Tausch überhaupt grundsätzlich nötig ist, oder ob eine direkte Bewerbung an der Hochschule Erfolg haben kann.
Wenn dann doch der Studienplatztausch nötig ist, stehen die Chancen für diejenigen am besten, die schon frühzeitig, einige Monate vor dem geplanten Hochschulwechsel, mit der Suche nach einem Tauschpartner beginnen. Wer seine Wahl-Uni gefunden hat, kann den klassischen Weg wählen und am berühmten „Schwarzen Brett“ nach möglichen Tauschpartnern Ausschau halten und sich gleich vor Ort ein Bild von den Studienbedingungen und dem Studentenleben der neuen Uni machen, einen Blick in die Wohnungsanzeigen der Tageszeitungen zu werfen oder auch den Weg zum Fachbereich zu suchen.

Auch im Internet recherieren
Darüber hinaus bieten verschiedene Studienplatztauschbörsen im Internet die Möglichkeit, einen passenden Tauschpartner zu finden. Z.B. bei:

www.studienplatz-tauschboerse.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_durch_studienplatztausch_139.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>139</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:05:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium vor dem Abitur</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hochbegabte Schülerinnen und Schüler zu fördern steht seit einiger Zeit weit oben auf der Agenda der deutschen Kultus- und Bildungsminister. Unterstützt wird die politische Ebene zunehmend von Universitäten, die sich die Förderung besonders leistungsfähiger Schüler auf die Fahnen geschrieben haben.

Bereits vor dem Abitur können Schüler, die sich in der Oberstufe nicht ausgelastet fühlen, so ihre ersten Seminare an der Hochschule besuchen und dort den Grundstock für frühe akademische Weihen legen. An der Technischen Universität Dresden, die das Juniorstudium inzwischen für neun Fachbereiche anbietet, müssen die Youngster eine Empfehlung des zuständigen Fachlehrers und eine Aufnahmebestätigung der betreffenden Fakultät nachweisen.

Mit diesem Rüstzeug haben die jungen Studierenden im späteren Berufsleben ausgezeichnete Einstiegschancen, bringen sie doch trotz ihrer jungen Jahre schon viel Wissen und Erfahrung mit. Eine Liste mit Universitäten, die das Juniorstudium anbieten, stellt die Redaktion gerne zur Verfügung – einfach eine Mail mit der Anfrage an info@wordsandmore.de senden.



Schüleruniversität auch in Dresden
Neben vielen anderen Universitäten bietet auch die Technische Universität Dresden besonders leistungsfähigen Schülern aus der Umgebung die Möglichkeit, bereits vor dem Abitur ein Studium aufzunehmen – ein Umstand, der in der letzten Ausgabe der StudiInfo nicht berücksichtigt wurde.

Alle Informationen über das Angebot der TU Dresden finden sich unter
www.tu-dresden.de/zsb/schueleruniversitaet]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_vor_dem_abitur_138.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>138</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:01:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Forschung vor der Lehre</title>
		<description><![CDATA[Exzellenzprogramm
Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zeichnet vor allem Forschungsleistung aus. Jedoch sollte auch ein Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre und didaktischen Fähigkeiten stattfinden.

Jürgen Zöllner, studierter Mediziner und ehemaliger Präsident der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, will sich als Vorsitzender der Kultusministerkonferenz für die Förderung der universitären Lehre einsetzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das Exzellenzprogramm der Kultusund Bildungsminister der Republik hat Ende vergangenen Jahres für viel Aufsehen und bei allen leer ausgegangenen Hochschulen in Deutschland für auffällige Nervosität gesorgt – betroffen zeigten sich auch allenthalben Studierende, obwohl die Initiative vor allem die Lehre auszeichnen, „Leuchttürme der Wissenschaft“ schaffen soll.

Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre
Dass hervorragende, weltweit Aufsehen erregende Forschungsleistungen nur bedingt mit der Qualität der Lehre zu tun haben, liegt jedoch auf der Hand: Verfügen die Fachbereiche über die neuesten Forschungsergebnisse, können diese Erkenntnisse auch Teil der Lehrinhalte werden. Aber spätestens nach dem zweiten Semester ist wohl jedem Studierenden klar, dass die wissenschaftliche Kompetenz fachlicher Koryphäen durchaus nicht mit didaktischen Fähigkeiten einher gehen muss.

Für das laufende Jahr hat im Januar Jürgen Zöllner, Bildungssenator von Berlin und frisch gebackener Vorsitzender der Kultursministerkonferenz nun eine Initiative angekündigt, mit der die Lehre in den Vordergrund gestellt werden soll.

„Wo stets von Lehrverpflichtung, aber von Forschungsfreiheit gesprochen wird, ist ein Bewusstseinswandel gerade auch zugunsten der Lehre notwendig“, erklärte Zöllner beim Amtsantritt im Januar. Darum bereitet das Berliner Büro des SPD-Politikers derzeit ein Programm vor, das sich aber deutlich von der jüngsten Exzellenzinitiative des Bundes unterscheiden wird.

Mehr Bildung
So soll das die Exzellenzinitiative in der Lehre die Länder stärker in die Verantwortung nehmen, seien doch die Ministerpräsidenten durch die Föderalismusreform aufgerufen, sich stärker bei der Bildung zu engagieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/forschung_vor_der_lehre_137.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>137</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:58:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Exzellenz für die Forschung</title>
		<description><![CDATA[Nach der Exzellenzinitiative der Bundesregierung im letzten Jahr, beginnt Mitte April wieder der Wettlauf um zusätzliche Förderung]]></description>
		<text><![CDATA[Graduiertenschulen, Exzellenzcluster an Universitäten und Zukunftskonzepte zum Ausbau universitärer Spitzenforschung: In diesen drei Bereichen fördert die Bundesregierung mit ihrer Exzellenzinitiative die deutsche Forschungslandschaft, um Hochschulen im Lande weltweit an eine Spitzenposition zu bringen oder sie dort zu halten.
Deshalb richtet sich in allen drei Bereichen das Augenmerk auf die forschungsbezogenen Bereiche. Die Graduiertenschulen etwa richten sich mit ihren Promotionsprogrammen an den akademischen Nachwuchs. Im ersten Durchgang wurden am 13. Oktober vergangenen Jahres 18 Graduiertenschulen ausgewählt, die für ihr besonders viel versprechendes Programm zusätzliche Unterstützung aus der öffentlichen Hand erhalten.
Die Exzellenzcluster bündeln innerhalb bestimmter Fachgebiete universitäre Forschung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft. Die häufig als „Elite-Universitäten“ bezeichneten Hochschulen der dritten Gruppe, die Technische Hochschule Universität Karlsruhe, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Technische Universität wurden ausgezeichnet für schlüssige Strategien, mit denen sie sich zu weltweit anerkannten „Leuchttürmen der Wissenschaft“ entwickeln wollen.
Nach dem ersten Abschnitt, der im Oktober vergangenen Jahres beendet wurde, geht der Wettlauf um die zusätzliche Förderung weiter. Mitte April gehen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat die Bewerbungen für die zweite Runde ein, zum Oktober beginnt dann die Förderung der neu bestimmten Einrichtungen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/exzellenz_fuer_die_forschung_136.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>136</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:54:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gutes Zeugnis und soziales Engagement</title>
		<description><![CDATA[Wie wichtig ist der Abidurchschnitt?]]></description>
		<text><![CDATA[Der Durchschnitt der Abiturnote, so erklärt Wolfgang Herrmann von der Technischen Universität München, sei zwar wichtig, aber nicht endgültig Ausschlag gebend. „Wer bei uns studieren möchte, der sollte auch Engagement zeigen.“

Interesse für das Fach zeigen
Und das nicht nur im angestrebten Fach, sondern auch darüber hinaus in verschiedenen Bereichen, etwa durch Mitarbeit in sozialen Projekten. In den Auswahlgesprächen, die die TU München seit einigen Jahren bereits durchführt, müssen die Studierenden in spe zudem zeigen, dass sie sich ernsthaft für das angestrebte Fach interessieren und ein grundsätzliches Verständnis für die Inhalte mitbringen.

TU München: eine exzellente Uni
Unter diesen Voraussetzungen kann ein Studium an der TU München, die sich seit Herbst vergangenen Jahres mit dem Exzellenzprädikat von Bund und Ländern schmücken darf, duchaus in greifbare Nähe rücken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gutes_zeugnis_und_soziales_engagement_135.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>135</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:51:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Wir müssen zusammen passen“</title>
		<description><![CDATA[Wege zur Traumuni
Gute Schulnoten seien zwar wichtig, räumt Wolfgang Herrmann, Rektor der technischen Universität München, ein, aber die allein reichten nicht, um an der Technischen Universität München einen Studienplatz zu ergattern.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits vor fünf Jahren begann die Hochschule unter Leitung ihres Präsidenten Herrmann damit, ihre Studenten nach ausgeklügelten Auswahlverfahren selbst zu rekrutieren – abseits von ZVS und Quotenregelung. Eine Experimentierklausel im bayerischen Hochschulgesetz machte es möglich.

Im Laufe dieser fünf Jahre, so erklärt Herrmann, habe die Universität eine Menge Erfahrung sammeln können, so dass sie heute mit ihrem Verfahren recht gut da stehe.

Zweistufiges Auswahlverfahren
Die rund fünfzig Studiengänge, die heute an der TU Eignungstests durchführen, wählen die Studienaspiranten in einem zweistufigen Verfahren aus. So senden Abiturienten, die sich um einen Studienplatz im Fachbereich Chemie bemühen, im ersten Schritt ein Motivationsschreiben. Aus diesem Brief soll hervorgehen, ob der Abiturient verstanden hat, was das angestrebte Fach beinhaltet, ob er, so heißt es im Formular „bei seinem Studium Engagement und Zielstrebigkeit erwarten lässt.“

Vorstellungsgespräch als Chance
Alle Studierenden, die in diesem ersten Schritt keinen Studienplatz bei den Münchner Chemikern erhalten, werden zu einem „Eignungsfeststellungsverfahrens- Gespräch“ eingeladen. In diesem Gespräch haben die Bewerber ein zweites Mal die Möglichkeit, ihre Eignung zum Chemie-Studium nachzuweisen – allerdings ohne dass eine chemische Prüfung abgelegt werden müsste. Durchhaltevermögen, Problemlösungskompetenz, Grundverständnis abstrakter Fragestellungen und sprachliche Ausdrucksfähigkeit stehen im Mittelpunkt. Und bei der richtigen Mischung können durchaus Studienanfänger mit etwas schlechteren Abiturnoten eher zum Zuge kommen als Mitbewerber mit einem besseren Durchschnitt.
Für Florian Schweinberger von der Fachschaft Chemie an der TU München ein sehr sinnvolles Verfahren, hätten doch Schulabgänger so die Möglichkeit, jenseits von Abiturnoten ihre Fähigkeit zum Studium nachzuweisen. Vertretbar ist das Verfahren aus seiner Sicht aber nur, weil die Studierendenvertretung im Fachbereich bei allen Auswahlgesprächen anwesend sein muss. „Das ist keine reine Professorenveranstaltung. Wenn kein Vertreter der Studierendenschaft Zeit hat, kann kein Auswahlgespräch stattfinden.“

Der erhebliche Arbeitsaufwand ist Schweinbergers Ansicht schon allein durch die auffällig niedrige Abbrecherquote gerechtfertigt, die seit Einführung des Auswahlverfahrens beständig sinkt.

In diesen sinkenden Zahlen sieht auch Universitätspräsident Herrmann den wesentlichen Vorteil der hausinternen Regelung, zumal hier ja nicht nur die Universität ihre Studierenden auswählt, sondern die Studierenden auch ihre Hochschule. „Wenn man gut zusammenpasst“, erklärt der habilitierte Chemiker, „ist der Studienerfolg auch gut.“ Nur so seien die geringen Abbrecherquoten zu erklären. 

Zukunftsaussichten
Um das Profil der Universität in diesem Bereich noch weiter zu schärfen, strebt Herrmann ein fächerübergreifendes System für die Auswahl der Studierenden an. Bislang regeln die Fachbereiche das selbst.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wir_muessen_zusammen_passen_134.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>134</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:50:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verschiedene Wege zum Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Für Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Universität, bleibt ein gutes Abi immer noch wichtig. Hier sind seine Gründe:]]></description>
		<text><![CDATA[Der Wert von Auswahlgesprächen sei hauptsächlich psychologischer Natur, ist sich Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Ernst- Moritz-Arndt-Universität, sicher. An der Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern praktiziert derzeit auch nur die Medizinische Fakultät dieses Verfahren – „Und die Kollegen sind wirklich davon überzeugt“, so Westermann.

Dass Hochschulen nach solchen Auswahlgesprächen geringere Abbrecherquoten aufweisen, führt der Rektor auf eine engere Verbundenheit zwischen Studierenden und Dozenten zurück, aus der sich fast zwangsläufig eine bessere Betreuung ergibt. „Aber in so einem Gespräch finde ich nicht die Leute heraus, die für ein Studium besser geeignet wären.“

Ein guter Abischnitt bleibt wichtig
Aus diesem Grund und weil die kleine Universität zwischen Rügen und Usedom den hohen Personalbedarf solcher Auswahlgespräche kaum decken kann, werden dort auch in Zukunft die Abiturnoten die Hauptrolle bei der Auswahl der Studierenden spielen – ein gutes Abi bleibt also unerlässlich.



Kontaktadressen

Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Greifswald
Domstraße 11
17487 Greifswald

Telefon: +49 (0) 3834 86 -11 50
Telefax: +49 (0) 3834 86 -11 51

pressestelle@uni-greifswald.de
www.uni-greifswald.de


Adresse der Universität Duisburg-Essen
Campus Duisburg:
Forsthausweg 2
47057 Duisburg
Telefon: + 49 (0) 203 379 - 0

Campus Essen:
Universitätsstraße 2
45141 Essen
Telefon: + 49 (0) 201 183 - 1

www.uni-duisburg-essen.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verschiedene_wege_zum_studienplatz_133.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>133</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:43:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universitäten schärfen ihr Profil</title>
		<description><![CDATA[Zu neuen Ufern
Durch Studiengebühren und neue Hochschulgesetze müssen sich die Universitäten mehr nach außen öffnen. STUDIInfo berichtet über die Maßnahmen der Universitäten Greifswald und Duisburg-Essen.]]></description>
		<text><![CDATA[Studiengebühren, zahlreiche neue Hochschulgesetze in den meisten Bundesländern und Anforderungen der privaten Wirtschaft stellen die Universitäten und Fachhochschulen hierzulande vor neue Herausforderungen: Die einstigen Hochschulen, in denen Professoren als Wissenschaftler und Lehrende hauptsächlich ihren eigenen Vorstellungen entsprachen, gehören der Vergangenheit an, wenn die Universitäten in Konkurrenz zueinander stehen, um Studierende und Geldmittel wetteifern und auch bei Lehrenden ein Wettlauf um die besten Köpfe stattfindet.

Neue Konzepte für Hochschulen
Um sich an diesem Markt positionieren zu können, haben die Hochschulen die Notwendigkeit erkannt, ihr Profil zu schärfen und begegnen der Anforderung mit zahlreichen unterschiedlichen Konzepten.
So sieht sich die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald etwa genötigt, ihren Fächerkanon zu verkleinern, um sich auf vier zentrale Bereiche zu konzentrieren. „Mir wäre es lieber gewesen“, erklärt Hochschulrektor Rainer Westermann, „wenn wir alle Fakultäten beibehalten und den zentralen vier Bereichen mehr Mittel hätten zuteilen können.“ Da aber die öffentlichen Zuschüsse deutlich sinken, sind in Greifswald in den vergangenen Jahren einige Fachbereiche geschlossen worden. Ihre Schärfe gewinnt die Universität nun durch ihre hohe Kompetenz in den Lebenswissenschaften wie Medizin, Biologie und Biochemie, im Bereich Physik, in den Literatur- und Kulturwissenschaften für den Ostseeraum sowie im Bereich Wirtschaftswissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Jura – vier deutlich differenzierte Felder also, mit denen sich die relativ kleine Hochschule mit rund 11 000 Studierenden profilieren will.

Auch „weiche“ Faktoren zählen
Neben diesen „harten“ inhaltlichen Kriterien legt die Uni an der Waterkant aber auch großen Wert auf die weichen Faktoren, vor allem auf die überschaubaren Dimensionen von Hochschule und Stadt. So hätten Studierende und Dozenten in Greifswald mit seinen 60 000 Einwohnern und in Studiengängen mit wenigen hundert Kommilitonen erheblich bessere Chancen, sich kennen zu lernen, die Studierenden entsprechend höhere Chancen, in die Forschungsprojekte ihrer Professoren einzusteigen, wenn sie Interesse mitbringen.

Dass man sich in Greifswald, in den Kneipen und Hörsälen der Stadt zwangsläufig immer wieder über den Weg läuft, führt nach Westermanns Ansicht zu einer höheren Konzentration und zu einer engeren Bindung zwischen Dozent und Studierenden. Darauf führt der Rektor letztlich auch das auffallend gute Ranking der Greifswalder Uni bei ihren Studierenden zurück. Die Universität Duisburg-Essen, 2003 aus den beiden 1972 gegründeten Universitäten der Nachbarstädte im Ruhrgebiet fusioniert, schärft ihr Profil dagegen hauptsächlich im regionalen Umfeld, kommen doch die meisten Studierenden der relativ jungen Hochschule aus der unmittelbaren Umgebung und wohnen während des Studiums noch bei den Eltern. Mit Veranstaltungen an Schulen machen die Fachbereiche der Uni auf sich aufmerksam, die nicht voll ausgelastet sind, wogegen die besonders angesehenen und gut besuchten Fakultäten sich mit Außenwerbung eher zurückhalten. Mit diesem kontrazyklischen Ansatz wird zwar das Profil der Hochschule nicht unbedingt schärfer, aber die Fachbereiche können zumindest auf gleichmäßige Auslastung hoffen. In Zeiten knapper Kassen ein durchaus wichtiges Ziel, drohen doch sonst Mittelkürzungen von Seiten des Landes.

Konzentrierte Öffentlichkeitsarbeit
Beide Universitäten nutzen alle möglichen Wege, um ihr jeweiliges Profil zu kommunizieren, sich bei Schulabgängern ins rechte Licht zu setzen – in der Regel mit den üblichen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit: Gut gestalteten, übersichtlichen Internetseiten, Infobroschüren und Veranstaltungen wie den Hochschulinformationstagen, an denen sich künftige Studierende über das Angebot der Universität informieren können. An der Uni Duisburg-Essen präsentieren sich daneben einzelne Fachbereiche mit ihren Fächern an Schulen Oberstufen im Ruhrgebiet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaeten_schaerfen_ihr_profil_132.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>132</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:40:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mehr als Tulpen und Käse</title>
		<description><![CDATA[„Ich würde es jederzeit wieder tun“, so das Resümee der Studentin Eva Beckmann, die sieben Monate in Leiden verbrachte.]]></description>
		<text><![CDATA[Tulpen, Käse, Holzschuhe - beim Gedanken an die Niederlande taucht gleich eine ganze Fülle von Stichworten vor dem geistigen Auge auf. Höchste Zeit also, den Vorurteilen einmal persönlich auf den Grund zu gehen und die Heimat der nördlichen Nachbarn hautnah kennen zu lernen. Beste Einblicke in das Leben der Niederländer verschafft ein mehrmonatiger Aufenthalt im „Land der Tulpen“, etwa im Rahmen eines Austauschsemesters.
So hat es auch Eva Beckmann gemacht, und: „Ich würde es jederzeit wieder tun“. Als die Münsteraner Studentin auf ihren Aufenthalt im niederländischen Leiden zurückblickt, fällt ihr augenblicklich eine Fülle von Ereignissen ein, die ihr Austauschsemester bei den nördlichen Nachbarn besonders gemacht hat. So besonders, dass sich die 25-Jährige mittlerweile gut vorstellen könnte, dauerhaft in den Niederlanden zu leben und zu arbeiten.
Die Entscheidung ihr Studienfach „Niederlande Studien“ von der Universität Münster für ein Semester an die Universität Leiden zu verlegen, erfolgte für Eva Beckmann ganz bewusst: „Ich wollte den bisherigen Gegenstand meines Studiums direkt vor Ort erfahren.“ Auch wenn die örtliche Studienordnung einen Auslandsaufenthalt nicht zwingend vorschreibt, entscheiden sich zahlreiche Münsteraner Studenten, ein Semester in den Niederlanden zu verbringen. Ziel des Aufenthaltes ist es nämlich nicht nur die Sprache, sondern auch Kultur, Geschichte und Lebensart des Nachbarlandes kennen zu lernen. Und wo wäre dies besser möglich als direkt vor Ort?

Es geht los: Die Koffer werden gepackt
Im August des vergangenen Jahres war es dann soweit: Die Koffer wurden gepackt, die Wohnung in Münster zwischen vermietet und ein Apartment im malerischen Zentrum von Leiden bezogen: eine Wohngemeinschaft mit niederländischen Kommilitonen. „Das hat mir den Anfang dort sehr erleichtert“, gesteht Eva Beckmann, die neben dem Fach der Niederlandestudien Englische Philologie und Kultur, Kommunikation und Management an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert. Zudem stellt die Universität ihren ausländischen Gaststudenten Tutoren zur Seite, die in der ersten Eingewöhnungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Auch wenn es keinen Kulturschock gab, war ich dennoch verwundert, wie viel in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland anders ist“, gibt die 25-Jährige zu. Besonders positiv ist ihr dabei die offene Art der Holländer in Erinnerung geblieben. „Die Menschen waren sehr freundlich und interessiert, selbst an der Universität war der Umgang zwischen Professoren und Studenten herzlicher“, beschreibt die gebürtige Essenerin. Standes- oder altersbedingte Hierarchien seien deutlich weniger ausgeprägt.
Gleichzeitig aber sei die viel gerühmte Toleranz der Niederländer oftmals nur oberflächlich. „Im Inneren der Gesellschaft brodeln die gleichen Probleme wie bei uns“, hat Eva Beckmann festgestellt. Aber auch dafür sei der siebenmonatige Aufenthalt in den Niederlanden gut gewesen: für einen Blick hinter die Fassade. „So habe ich auch die Möglichkeit bekommen, mit Vorurteilen aufzuräumen und mir ein eigenes Bild des Landes zu machen“, betont die 25-Jährige im Rückblick. Geholfen hat ihr dabei unter anderem ein von der Universität organisierter Abend in einer „typischen“ niederländischen Familie. „Denen durfte ich förmlich ein Loch in den Bauch fragen, dazu gab es traditionelles Essen und alles, was man als Ausländer eben als typisch empfindet.

Abschied nach einer schönen Zeit
Verständlich also, dass Eva Beckmann der Abschied von Leiden im Februar diesen Jahres nicht leicht viel. „Ich habe dort ja nicht nur eine Menge für mein Studium gelernt, sondern auch Freunde gefunden und einmalige Erfahrungen gemacht“, blickt sie ein bisschen wehmütig auf ihr Austauschsemester im Nachbarland zurück. Ihr Fazit fällt daher eindeutig aus: „Ich würde jedem empfehlen, es auch zu versuchen“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/mehr_als_tulpen_und_kaese_131.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>131</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:28:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue internationale Studiengänge an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Interessante neue Studiengänge wie z.B. European Public Health bieten neue Chancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Maastricht - Angehende Studenten, die auf der Suche nach einer internationalen Ausbildung sind, werden u.a. in Maastricht fündig. An der Universität Maastricht (UM) gibt es seit September ein neues Bachelor European Public Health Studium und eine englischsprachige Variante des Bachelor European Law School. Am 18 November ist Tag der offenen Tür.

„Problem Based Learning“
Die Universität Maastricht verbucht als internationalste Universität der Niederlande schon seit Jahren große Erfolge mit Problem Based Learning (PBL). International ausgerichtete Studiengänge, wie European Studies, International Business und das University College Maastricht, sind bei Studenten sowie Arbeitsgebern äußerst beliebt. „Um diese internationale Richtung zu sichern, gibt es seit diesem Studienjahr zwei englischsprachige und an Europa orientierte Bachelor Studiengänge“, so ein Sprecher der UM,“‘speziell für Studenten, die über Grenzen hinwegsehen wollen.“ 

Europa im Blickfeld
European Public Health ist eine einzigartige Ausbildung in Europa, in der Spezialisten für das grenzüberschreitende und europäische Gesundheitswesen ausgebildet werden. Die Unbedenklichkeit von Lebensmitteln, die Diskussionen über Feinstaub und die Vogelgrippe sind nur ein paar der Themen, die dieser neue Bachelor ins Visier nimmt.

Die englischsprachige Variante des (bereits bestehenden) Bachelor European Law School nimmt als Ausgangspunkt nicht Nationales Recht, sondern Gemeines Recht (Ius Commune). Studenten lernen hier nicht nur Fachwissen, sondern bekommen auch eine „europäische Einstellung“ beigebracht.

Mehr Infos über diese internationalen Studiengänge an der UM gibt es am Tag der Offenen Tür: Samstag, 18. November. Meld dich an auf www.unimaas.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_internationale_studiengaenge_an_der_uni_maastricht_130.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>130</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:24:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bachelor und Master: Umstellung in Rekordzeit geschafft!</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Während in Deutschland die Umstellung auf das neue System von Bachelor und Master ganz allmählich verläuft, hat man die Studienreform in den Niederlanden in Kürze abgeschlossen.

Im Studienjahr 2002/03 haben alle Universitäten fast alle Studiengänge auf einmal auf Bachelor und Master umgestellt. Eine Ausnahme machte nur der medizinische Bereich. Eine große niederländische Bank gab in der Zeit T-shirts für Studienanfänger aus mit dem Spruch: „van Pa/ Ma naar Ba / Ma“, was soviel heißt wie ‘von Vater und Mutter direkt ins neue Studium’. 

Mehr Informationen gibt es bei der Radboud Universität Nijmegen, die sich und ihr umfassendes Angebot für deutsche Schüler am 4. November 2006 an einem Tag der offenen Tür vorstellt.

Kontakt:
Radboud Universiteit Nijmegen, Niederlande, Beratungsstelle für deutsche Schüler
T: 0031-24-3611345
E: studienberatung@dsz.ru.nl

www.studieren-in-nimwegen.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bachelor_und_master_umstellung_in_rekordzeit_geschafft_129.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>129</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:21:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fit für die Globalisierung</title>
		<description><![CDATA[Asian Business Management Studies in Breda.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Wirtschaft im weltweit stärksten Wachstumsmarkt Asien hat der neue Studiengang „Asian Business Management Studies (ABMS) an der Avans Hogeschool Breda im Blick.

Der auf vier Jahre angelegte Bachelor-Studiengang ist eine Spezialrichtung der International Business and Management Studies, die seit 1995 engagierte junge Leute ausbildet für Managementfunktionen in der internationalen Wirtschaftswelt.

Der neu konzipierte, englischsprachige ABMS-Studiengang legt den Schwerpunkt auf den asiatischen Wirtschaftsmarkt und hat einen Chinesisch-Sprachkurs in die Studien integriert, um auch auf der Ebene der Kommunikation den besonderen Anforderungen der global agierenden Wirtschaft gewachsen zu sein. Und damit nicht genug: Auch das Wissen um die asiatische Kultur ist in den Studiengang integriert.

Chinesische Sprache und Kultur sind neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen Studieninhalt während der gesamten vier vorgesehenen Studienjahre. Praxisnah und projektbezogen ist der Unterricht gestaltet. Zum Studium gehören zudem ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt an einer Partnerschule in China oder Korea sowie Praktika in chinesischen Unternehmen oder in Betrieben, die auf dem asiatischen Markt aktiv sind. Möglich macht dies das große internationale Netzwerk der Avans Hogeschool. Gecoacht wird jeder ABMS-Student durch einen persönlichen Mentor. 

Nähere Informationen gibt es bei der Avans Hogeschool Breda:
Tel. 0031 76 5238501 (Regine Bechler)
E-mail: rhi.bechler@avans.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/fit_fuer_die_globalisierung_128.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>128</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:19:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbungsleitfaden</title>
		<description><![CDATA[Der Anmeldeprozess für einen Studienplatz an einer Hochschule in den Niederlanden verläuft anders als in Deutschland. STUDIInfo beschreibt die Unterschiede.]]></description>
		<text><![CDATA[Termine
Das Studienjahr beginnt in den Niederlanden am 1. September und endet am 31. August des folgenden Jahres. Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin für einen Studienplatz gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden aber, anders als in Deutschland, schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen.
Sinnvoll ist es, sich direkt an der Hochschule zu melden und nach den Bewerbungs- und Aufnahmemodalitäten zu fragen ebenso wie nach den Zugangsvoraussetzungen, denn für bestimmte Studiengänge werden beispielsweise besondere mathematische Kenntnisse vorausgesetzt.

Sprachkenntnisse
Mit der jeweiligen Hochschule muss auch der Nachweis niederländischer Sprachkenntnisse abgestimmt werden. Erwünscht sind die Studienplatzbewerbungen von den niederländischen Hochschulen generell bis zum Jahresende. Das Abiturzeugnis kann, ebenso wie der Niederländisch-Nachweis, allerdings nachgereicht werden.

Zulassungsregeln
Bei Fächern mit Zulassungsbeschränkungen (z.B. Internationale Wirtschaftsstudiengänge der Universität Maastricht oder Medizin) müssen die Bewerbungen zwingend bis April/ Mai vorliegen. Für Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkungen sind Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn Ende August, möglich.
Bei freien Kapazitäten werden auch Nachmeldungen im September noch entgegen genommen. Einzelheiten sind bei den jeweiligen Hochschulen zu erfragen. Wenn die Studienplatzzusage der Hochschule vorliegt, ist auf jeden Fall noch eine Anmeldung bei der „Informatie Beheer Groep“ in Groningen erforderlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bewerbungsleitfaden_127.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>127</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:17:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rund um zufrieden!</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Hat Annika Hegemann den Schritt, in Holland zu studieren schon einmal bereut? „Keinen Tag“, sagt sie voller Überzeugung. „Für mich war das genau die richtige Entscheidung“. Mit STUDIInfo spricht sie über Ihre Erfahrungen in den Niederlanden.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigentlich sitzt sie schon wieder auf gepackten Koffern. Annika Hegemann wird ihr drittes Studienjahr zum Bachelor of International Business and Languages an der Hochschule in Kotka (Finnland) verbringen. Aber für ein Gespräch mit STUDIInfo nimmt sie sich natürlich Zeit.
„Flexibel muss man eben sein“, sagt sie gelassen. „Das ist eines der wichtigsten Dinge, die ich in den vergangenen zwei Jahren gelernt habe“, sagt sie. Sich schnell auf neue Situationen einzustellen ohne lange an bürokratischen Regeln zu kleben, kreativ nach Lösungen für anstehende Probleme zu suchen und die Chancen zu ergreifen, die sich bieten - das ist die Flexibilität, von der die 24-jährige Studentin spricht. Ihre Lehrmeister sitzen im holländischen Emmen südlich von Groningen an der Hogeschool Drenthe. Hier ist Annika Hegemann seit dem 1. Septemb
