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	<title>StudiINFO</title>
	<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/</link>
	<description>RSS-Feed zur Darstellung aller Artikel aus studiINFO aus dem Aschendorff-Verlag Münster</description>
	<language>de-de</language>
	<copyright>Aschendorff-Verlag Münster</copyright>
	<pubDate>03.06.2009</pubDate>
	<item>
		<title>Vollstudium in den Niederlanden: Aus einer Notlösung wurde das Traumstudium</title>
		<description><![CDATA[„Wenn mir jemand nach dem Abitur gesagt hätte, dass ich in den Niederlanden meine beruflichen Träume verwirklichen kann, dann hätte ich wohl mit dem Kopf geschüttelt“, lacht Nicole Meesters. Seit fast drei Jahren studiert die heute 23-Jährige „Kommunikations- und Informationsmanagement“ an der Radboud Universiteit Nijmegen – und hat diesen Entschluss bis heute nicht bereut.]]></description>
		<text><![CDATA[Für Nicole Meesters war der Entschluss, sich für ein Vollstudium an einer niederländischen Hochschule zu bewerben, ursprünglich aus der Not heraus geboren. Nach dem Abitur in Solingen wollte die junge Frau ihren Traum verwirklichen und Journalismus studieren – doch der hohe Numerus Clausus an vielen deutschen Universitäten machte ihr einen Strich durch die Rechnung. „Eigentlich hatte ich mich schon dazu durchgerungen, ein anderes Fach zu belegen, bis mir eine Bekannte von den guten Studienbedingungen in den Niederlanden berichtet hat“, blickt Nicole zurück.

Ankunft in Nijmegen
Kleine Kurse, gut ausgestattete Fachbereiche und die Tatsache, dass der Großteil der Fächer zulassungsfrei ist, gaben den Ausschlag, sich an verschiedenen Universitäten im Nachbarland zu bewerben. Die Wahl fiel schließlich auf den Studiengang „Kommunikations- und Informationsmanagement“ in Nijmegen. „Die Studieninhalte passten zu meine Wünschen, außerdem fand ich es gut, am Ende des dritten Studienjahres praktisch ein kursfreies halbes Jahr zu haben, vielleicht für einen Auslandsaufenthalt oder ein Praktikum. Man verpasst also keine Kurse und Klausuren und kann das Studium in der regulären Zeit schaffen“, erläutert Nicole ihre Wahl.

Spaß an Niederländisch
Dass sie für das Studium noch Niederländisch lernen musste, schreckte die frischgebackene Abiturientin nicht. „Im Gegenteil, es hat viel Spaß gemacht und gleichzeitig kann ich meinen Lebenslauf jetzt um eine weitere Sprache und einen langfristigen Auslandsaufenthalt erweitern.“ In einem Intensivkurs, den die Radboud Universität speziell für deutsche Studierende anbietet, bekam Nicole das nötige sprachliche Rüstzeug. Bei der Wohnungssuche war ihr ebenfalls die Fachschule behilflich, die eine eigene Studentenheim-Organisation unterhält.

„Gerade am Anfang war es gut, mit vielen anderen Erstsemestern zusammen zu wohnen, weil ich dadurch rasch Kontakte knüpfen konnte“, erzählt Nicole. Dennoch seien die ersten Wochen in der Fremde nicht immer einfach gewesen. „Anfangs war ich einfach überflutet von neuen Eindrücken, neuen Leuten, der neuen Sprache, vom neuen Leben als Studentin. In den Niederlanden gibt es viele Dialekte, manche nuscheln, andere verbiegen Wörter oder verschlucken Teile von Worten, deswegen dauerte es ein paar Wochen, um mich an die Sprache zu gewöhnen. Woran ich mich auch gewöhnen musste, war der Uni-Stress. Es ist immer viel zu tun, denn es gibt nicht nur Klausuren am Ende eines Kurses, sondern auch während der Seminare fallen viele kleine Aufgaben, Projekte und Präsentationen an.“
Der gut strukturierte Studienverlauf sowie die Dozenten und Tutoren, die immer ein offenes Ohr für die Belange der Studierenden haben, hätten ihr den Einstieg dennoch leicht gemacht. „Ich habe meine Entscheidung, nach Holland zu gehen, bislang nicht bereut“, versichert Nicole. Auch mit der Wahl ihrers Studienfachs ist die 23-Jährige zufrieden: „Ich habe ein Studium gefunden, das meinen Interessen entspricht. Der Studiengang ist so breit gefächert, dass ich damit später beruflich in viele Richtungen gehen kann“, blickt die junge Frau optimistisch in die Zukunft. Ob die in Deutschland oder in den Niederlanden beginnen soll, das weiß sie noch nicht. „Mittlerweile kann ich mir gut vorstellen, auch dauerhaft hier zu leben und zu arbeiten. Aber das ist noch Zukunftsmusik. Vielleicht werde ich auch noch ein Master-Studium anschließen.“

„Tag der offene Tür“ lohnt sich
Für deutsche Schulabgänger hat Nicole Meesner einen Tipp: „Ich kann jedem den „Tag der offenen Tür“ ans Herz legen oder überhaupt einen Besuch der Uni. Da bekommen Interessenten am besten einen Eindruck davon, was sie erwartet. Die Uni organisiert sogar „Meeloopdagen“, also Tage, an denen Interessierte einfach mitlaufen und sich mit in den Unterricht setzen können.“




Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.
In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.
Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.
Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist.
Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vollstudium_in_den_niederlanden_aus_einer_notloesung_wurde_das_traumstudium_258.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/vollstudium-in-den-niederla.jpg</image_kl>
		<guid>258</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:51:10</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bei den freundlichen Nachbarn</title>
		<description><![CDATA[Die Niederlande zählen zu den attraktivsten Studienstandorten in Europa. Neben Universitäten streben viele der Hochschulen eine Spitzenstellung an.]]></description>
		<text><![CDATA[Die westlichen Nachbarn bieten weltoffenen Bildungshungrigen viel: Die Universitäten sind in der Regel technisch sehr gut ausgestattet, das Zahlenverhältnis zwischen Studenten und Dozenten ist ausgeglichen. Überfüllte Hörsäle, wie sie von Universitäten in der Bundesrepublik bekannt sind, gibt es in den Niederlanden nicht. Hinzu kommt eine persönliche und umfassende Betreuung der Studenten durch Professoren und studentische Tutoren.

Geringe Zulassungsbeschränkungen
Zulassungsbeschränkungen sind in den Niederlanden, anders als in Deutschland, relativ selten. Während beispielsweise ein Studium der Molekularen Biomedizin in Deutschland einen recht guten Notendurchschnitt voraussetzt, ist dieser Studiengang in den Niederlanden überall zulassungsfrei.
Dennoch gibt es auch in den Niederlanden stärker nachgefragte Studiengänge wie beispielsweise Tier-, Human- und Zahnmedizin sowie einige Wirtschaftsstudiengänge, die dann in der Zulassung beschränkt werden. In einigen Studiengängen limitiert die niederländische Regierung die Zahl der Studienplätze an Hochschulen, um ein Überangebot an Arbeitskräften zu verhindern.

Während in Deutschland vor Beginn des Bewerbungsverfahren bekannt gegeben werden muss, ob es unter Umständen eine Beschränkung und damit ein Auswahlverfahren gibt, ist es in den Niederlanden anders: Hier zeigt sich erst während des laufenden Verfahrens, ob eine Zulassungsbeschränkung nötig ist. Dies hängt dann von der Nachfrage ab. Möglich ist es daher auch, dass nur an einzelnen Hochschulen eine Zulassungsbeschränkung besteht und andere zulassungsfrei sind. Die Zulassungsbeschränkung in den Niederlanden wird als Numerus Fixus bezeichnet.

Nicht verpassen: den Bewerbungstermin
Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden, anders als in Deutschland, bereits schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen. Viele Studiengänge lassen Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn (Beginn 1. September des Jahres) zu, also sogar noch im August. Dennoch wünschen sich die Hochschulen aus Planungsgründen eine rechtzeitige Bewerbung um einen Studienplatz, am besten im Dezember des Vorjahres. Bewerbungen sind auch ohne die Vorlage des Zeugnisses der Hochschulreife möglich. Dieses muss erst später vorgezeigt werden. Dies gilt auch für den Nachweis der Sprachkenntnisse. Diese müssen erst unmittelbar vor Studienbeginn vorliegen und nicht schon bei der Bewerbung nachgewiesen werden.

Fächer mit einer Zulassungsbeschränkung hingegen haben zumeist einen festen Bewerbungsschluss. Das beste ist also, sich rechtzeitig an den in Frage kommenden Universitäten und Hochschulen nach den Terminen der Bewerbungsverfahren zu erkundigen. Auch können auf diesem Wege eventuell vorhandene Aufnahmebedingungen erfragt werden, denn manche Universitäten verlangen Aufnahmegespräche oder Prüfungen.

Sprachanforderungen beachten
Auch die Sprachanforderungen variieren sehr stark. Mit der künftigen Hochschule sollte daher auf jeden Fall vor der zentralen Bewerbung über etwaige Anforderungen hinsichtlich Niederländisch, Schulfächern im Abschlusszeugnis und einer eventuellen künstlerischen oder anderen Aufnahmeprüfung gesprochen werden.




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bei_den_freundlichen_nachbarn_257.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/bei-den-freundlichen.jpg</image_kl>
		<guid>257</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:45:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Eintrittskarte“ für die führenden Hotels der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Tourismus-Brachen wächst – und mit ihr der Bedarf an gut ausgebildeten Führungskräften mit internationaler Management-Erfahrung. Die besten Hochschulen für die Ausbildung von Top-Hoteliers sind in der Schweiz zu finden.]]></description>
		<text><![CDATA[Kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen. Kein Wunder also, dass auf der ganzen Welt neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren hohen Ansprüchen gerecht zu werden: Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose
rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte – diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.

Erstklassige Ausbildung in der Schweiz
Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von umfassend und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben, sondern auch mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben, komplexe Betriebe erfolgreich im globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.
Eintrittskarte für die führenden Hotels der Welt kann ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz sein, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top- Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht allein der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres noch ein Master-Studium anhängen, entweder vor Ort oder an einer anderen Hochschule.

Studieren in Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkünfte für die Studierenden. Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus 82 Nationen auf ihre Arbeit in der Hotellerie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelor- und Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres, aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an.
Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Die praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, zahle sich besonders dann aus, wenn sie mit allgemeinbildendem Unterricht einher gehe. Nach dem ersten und nach dem dritten beziehungsweise vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges bezahltes Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl. Die Hotels erwarten von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Nicht selten ist die Praktikumsstelle auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt
Mit dem Abschluss in der Tasche – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top- Adressen unterzukommen. Die Personaler aller großen internationalen Hotelketten besuchen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote, und so haben fast alle der Glion- und Les Roches-Absolventen einen Job in der internationalen Hotellerie sicher, noch bevor sie die Schulen verlassen.




Erste private Schweizer Fachhochschule für Hotelmanagement

Als erste anerkannte private Fachhochschule für Hotelmanagement in der Schweiz ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden.

Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg, und in Les Roches im Schweizer Wallis Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der LRG-Studiengang (BSc) wird mit zwei Vertiefungen angeboten: „International Hospitality Management“ und „Food, Beverage and Operations Management“.

Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemester in der internationalen Hotellerie. Die Studierenden sollen während des Studiums Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die sie befähigen, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch, www.lrguas.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/eintrittskarte_fuer_die_fuehrenden_hotels_der_welt_256.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/eintrittskarte-fuer-die.jpg</image_kl>
		<guid>256</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:39:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karrierestart „down under“</title>
		<description><![CDATA[Ein Studium an einer der renommierten Hotelmanagement-Hochschulen in Australien garantiert eine erstklassige Ausbildung – und nebenbei jede Menge Auslandserfahrung.]]></description>
		<text><![CDATA[Australien? Die meisten Abiturienten assoziieren mit dem Kontinent auf der anderen Seite der Welt wahrscheinlich zuerst Koalabären, Surfen und Urlaubsstimmung. Aber auch zum Studieren gibt es dort optimale Möglichkeiten. Wer von einer internationalen Karriere in der Hotelbranche träumt, sehr gutes Englisch spricht und eine Portion Abenteuerlust mitbringt, ist „down under“ genau richtig. An der Blue Mountains Hotel School (BMHS) und an der Australian International Hotel School (AIHS) warten erstklassige Studiengänge und wertvolle Kontakte zum internationalen Hotel-Business auf die Studierenden. Die beiden namhaften Fachschulen gehören seit kurzem zur Laureate-Gruppe, die weltweit Universitäten für das Hotellerie-Fach betreibt und sich vor allem durch die renommierten Schweizer Ausbildungsorte Glion und Les Roches einen Namen gemacht hat.
Die Blue Mountains Hotel School ist in Leura angesiedelt, einem kleine Ort in der landschaftlich reizvollen Region westlich der Metropole Sydney, die sogar von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt worden ist. Dort wird der Bachelor-Studiengang „International Hotel &amp; Resort Management“ angeboten. Die Australian International befindet sich mitten in Canberra, der Hauptstadt von Australien. An die AIHS ist ein Vier-Sterne-Hotel angeschlossen, in dem die Studierenden bereits parallel zur Ausbildung Einblick in den realen Hotel-Betrieb samt Küche und Service bekommen können. Zwei Bachelor-Programme stehen zur Auswahl: „International Hotel Management“ und „International Event Management“, aber auch ein Doppel- Abschluss ist möglich. Anschließend können die Absolventen dort noch einen Master in „Hotel Management“ draufsatteln.

Praxisnah und international
Die Studiengänge in Australien folgen dem „Schweizer Modell“: Sie sind sehr praxisnah gestaltet und international ausgerichtet. Zwei bezahlte Praktika von je 20 Wochen Dauer stehen auf dem Curriculum. Die weltweiten Kontakte der Hochschulen sorgen dafür, dass die angehenden Hotelmanager in dieser Zeit an Top-Adressen Arbeitserfahrung sammeln können. Eine besondere Verbindung besteht zum boomenden asiatischen Hotellerie-Markt. Auch auf dem Campus ist multinationale Kompetenz Trumpf: Junge Menschen aus über 30 Nationen leben und lernen dort gemeinsam.
Insgesamt haben die Studierenden in Australien früher den Bachelor Abschluss in der Tasche als die Absolventen in der Schweiz: An der BMHS und der AIHS dauert das Studium lediglich zweieinhalb Jahre. „Mit Blick auf die Studiengebühren und den früheren Einstieg in den Job kann das ein Vorteil der Ausbildung ,down under‘ sein“, so Dr. Christian Oustin, Repräsentant der Gruppe in Deutschland.

Kontakt und Informationen:
info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karrierestart_down_under_255.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>255</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:33:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein Auslandssemester muss nicht teuer sein</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“
Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen. „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzungen sind unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise
zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal 4.600 Euro für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von 500 Euro für Ziele innerhalb Europas und 1.000 Euro für Ziele außerhalb Europas.
Die Übernahme der Studiengebühren erfolgt in der Regel in voller Höhe als nicht zurückzuzahlender Zuschuss, während die übrigen Zahlungen jeweils zur Hälfte Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund 6.000 Euro bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im vergangenen Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.

Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföGAnspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 1. August 2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands- BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands-BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter beziehungsweise Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos und Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 539 595 24
E-Mail: kundenservice@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_auslandssemester_muss_nicht_teuer_sein_254.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/ein-auslandssemester.jpg</image_kl>
		<guid>254</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:29:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Lernen am anderen Ende der Welt</title>
		<description><![CDATA[Neuseeland ist ein lebendiges, gastfreundliches und multikulturelles Land, das aufgrund der Maori-Einflüsse einen einzigartigen Charakter entwickeln konnte – und sicherlich nicht erst seit der Film-Trilogie „Der Herr der Ringe“ Traum vieler Reisender ist.]]></description>
		<text><![CDATA[Neben einer reichen kulturellen Geschichte, atemberaubenden Landschaften und freundlichen Menschen macht das gute neuseeländische Bildungssystem den Inselstaat zu einem Geheimtipp für Schüler und Studenten.

In Neuseeland wird das NCEA University Entrance von Level 11 bis 13 nach einem Punktsystem erlangt, das dem Erwerb der Hochschulreife entspricht. Während dieser Zeit kommen Schüler aus Deutschland als Austauschschüler, als International Students, an die High Schools in Neuseeland. Sie bleiben meist ein Jahr und kehren dann an ihre Heimatschule zurück.

Abschluss im Ausland ist möglich
Die Zahl der Gastschüler ist in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die High Schools hatten im vergangenen Jahr einen Zuwachs von 18 Prozent zu verzeichnen. Was viele nicht wissen: Die Schüler haben auch die Möglichkeit, ihren Abschluss im Ausland zu machen, was von der deutschen Kultusministerkonferenz zum Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung unterstützt wird. So haben im vergangenen Jahr 50 deutsche Schüler die Möglichkeit genutzt und den NCEAAbschluss gemacht. Dieser wird an allen Fachhochschulen und Universitäten in Deutschland anerkannt, sofern die Zeugnisanerkennungsstelle einen positiven Bescheid erlässt. Daneben kann in Neuseeland das University of Cambridge Abitur und das International Baccalaureate erworben werden.
In Neuseeland gibt es acht Universitäten und diverse Fachhochschulen, an denen Studenten aus Deutschland studieren können und zwar sowohl Bachelor- als auch Master-Studiengänge, die teilweise identisch mit den deutschen Studiengängen sind und deshalb entsprechend anerkannt werden. Die Studiengänge sind kostenpflichtig. Für das Bachelor-Studium gibt es Förderungsmöglichkeiten, für das anschließende Master-Studium fallen deutlich geringere Studiengebühren an.

Informationen gibt es zum Beispiel bei der Internationale Schülervermittlung Agency High School Overseas. Ebenso kann die Schülervermittlung bei der Organisation eines Studienplatzes behilflich sein.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/lernen_am_anderen_ende_der_welt_253.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/lernen-am-anderen-ende.jpg</image_kl>
		<guid>253</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:24:17</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Beam me up“</title>
		<description><![CDATA[Neuer Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg]]></description>
		<text><![CDATA[Der Count-Down läuft: Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 geht’s an der Universität Würzburg in unbekannte Sphären, denn dann startet er, der brandneue Bachelor- Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik. Gesucht wird jetzt von den Informatikern der Uni Würzburg eine hoch motivierte, technikbegeisterte Crew aus jungen Studentinnen und Studenten, die das Abenteuer Luft- und Raumfahrtinformatik wagen möchten: „Beam me up.”

Die Zulassung zum Studiengang ist (noch) frei. Beschränkungen gibt es nicht. Aber einige wichtige Eigenschaften sollten die zukünftigen Luft- und Raumfahrtinformatiker schon mitbringen, wenn sie an Bord gehen: „Spaß an den Naturwissenschaften, eine große Portion Neugier und Forschungsinteresse, das muss sein“, umschreibt Professor Klaus Schilling, was er von seinen zukünftigen Studenten erwartet.

Zuerst Grundlagenkenntnisse
Der Würzburger Hochschullehrer, der einen engen Bezug zur Praxis der Luft- und Raumfahrttechnik pflegt, hat mit seinen Kollegen und Mitarbeitern den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik initiiert und entwickelt - eine in Deutschland bislang einzigartige, interdisziplinäre Kombination, die Inhalte aus der Physik, der Elektronik, Mathematik, Sensorik, Regelungstechnik und Informatik in die Luft- und Raumfahrttechnik einbettet.

Wo liegen die inhaltlichen Schwerpunkte des neuen Studiengangs? „Vermittelt werden zunächst Grundlagenkenntnisse zu den Eigenschaften der Weltraumumgebung, zum Entwurf von Raumfahrtsystemen, zur Borddatenverarbeitung und zur Instrumentierung für die Fernerkundung und für die Astromomie“, macht Klaus Schilling deutlich und betont den direkten Praxisbezug innerhalb des Studiengangs. „Unser Ziel ist es, komplexe, technische, integrierte Hard– und Softwaresysteme wie beispielsweise sich selbst steuernde Raumsonden zur Planetenerforschung, Autopiloten für Flugzeuge oder sich selbst auf die Umgebung einstellende Beobachtungsinstrumente zu konzipieren, zu entwickeln und zu betreiben“, so Schilling.
Damit haben die Würzburger Wissenschaftler schon Erfahrung: Am Institut für Informatik werden Satelliten im Miniaturformat gebaut, die nicht größer sind als eine Milchtüte (ein 10 cm-Würfel mit 1 kg Masse), ihre Bahnen durchs Weltall ziehen, Daten sammeln und von Würzburg aus ferngesteuert werden.
Bekanntschaft schließen werden die angehenden Luft- und Raumfahrtinformatiker deshalb schnell mit UWE-1 und UWE-2. UWE – das steht für Universität Würzburg Experimentalsatellit. Mit UWE-1 schickte die Uni Würzburg den ersten deutschen Pico-Satelliten 2005 in den Orbit und konnte erfolgreich Telekommunikationsexperimente durchführen. UWE-2, der auf der Startrampe in Indien steht, ist der zweite Prototyp der neuen Miniatursatellitenklasse made in Würzburg, der beweist, wie leistungsfähig ein Satellit im Milchtütenformat sein kann. „Bestechend sind die relativ kurzen Realisierungszeiten, günstige Startkosten und ein großes Spektrum möglicher wissenschaftlicher Anwendungen“, verdeutlicht Klaus Schilling. „Die kleinen Satelliten müssen höchsten Ansprüchen genügen“, weiß der Wissenschaftler, der selbst bei EADS/Astrium für die Konzeption der Raumsonde Huygens verantwortlich war, und die Zukunft in der engen Kooperation zwischen Wissenschaft, Forschung und Industrie sieht. Praxisprojekte und enge Kontakte zu Fachleuten aus der Luft- und Raumfahrttechnik sind deshalb wichtiger Bestandteil des Studienkonzeptes.

Praktischer Nutzen für die Industrie
„Die Luft- und Raumfahrtinformatik ist nämlich gar nicht abgehoben“, holt Klaus Schilling den neuen Studiengang in die „Bodenstation“ der Uni Würzburg zurück. „Vieles, was wir in der Luft- und Raumfahrt entwickeln, hat einen überaus praktischen Nutzen für die Industrie.“ Klar, dass die Unternehmen jetzt schon Schlange stehen, um die zukünftigen, hoch qualifizierten Absolventen des Bachelor-Studiengangs Luftund Raumfahrtinformatik zu verpflichten. „Über die Luft- und Raumfahrt hinaus haben unsere Studenten exzellente Berufschancen“, ist sich Klaus Schilling deshalb sicher. „Die Industrie, die händeringend nach Ingenieuren sucht, ist begeistert von unserem neuen Studiengang, denn die Fähigkeit zum Systemdesign, die wir vermitteln, ist längst als Schlüsselkompetenz eingestuft, um die Forschung in vielen Industriezweigen voranzubringen.“
Auf sechs Semester ist der Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik angelegt. Wer dann nicht direkt vom Hörsaal in die Industrie wechseln, sondern weiter wissenschaftliche Weltraumluft schnuppern möchte, kann „SpaceMaster“ werden im internationalen Master-Studiengang für Space Science und Technology, der ebenfalls am Institut für Informatik der Uni Würzburg angesiedelt ist und ein integriertes Studium an bis zu 6 europäischen Universitäten umfaßt.

Einschreibung ab August
Wer UWE und seine Pico-Kollegen kennen lernen möchte, der sollte den Count- Down nicht verpassen und an Bord gehen: Einschreibungen für den Bachelor-Studiengang Luft- und Raumfahrtinformatik an der Uni Würzburg sind ab August 2009 möglich.

www.luft-und-raumfahrt.informatik.uni-wuerzburg.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/beam_me_up_252.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Marlies Grüter</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>252</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:20:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Finanzspritze für Studenten</title>
		<description><![CDATA[Wohnen, Essen, Studiengebühren – es ist nicht leicht, als Student seinen Lebensunterhalt selbst zu finanzieren. Vor allem in Prüfungsphasen lassen sich Studium und Nebenjob nur schwer unter einen Hut bringen. Und längst nicht jeder kann und will vom Geld der Eltern leben. Eine Alternative sind spezielle Studenten-Kredite, die nicht nur vom Staat, sondern auch von Banken, Stiftungen und privaten Investoren angeboten werden.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- beziehungsweise Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfWBank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 643 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.
Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar-Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, zum Beispiel einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfW-Bank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen.
Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.




Studiengebühren: Unis bitten zur Kasse

Studiengebühren sind in Deutschland Sache der Bundesländer. Immer wieder diskutieren Landespolitiker über das Bezahl-Studium, mit unterschiedlichem Ergebnis: Mal werden die Gebühren erhöht, mal gesenkt oder sogar ganz abgeschafft. Einige Universitäten bitten vor allem Studenten zur Kasse, die die Regelstudienzeit überzogen haben, an anderen Hochschulen zahlt man ab dem ersten Semester. Für Studienanfänger können die Gebühren ein Argument für beziehungsweise gegen einen Studienort sein. Der folgende Überblick kann dabei vielleicht eine Entscheidungshilfe sein.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 375 Euro
Hessen: Keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 1. und 2. Semester 300 Euro, danach 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/finanzspritze_fuer_studenten_251.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>251</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:15:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wartezeit überbrücken: Was tun, wenn der NC nicht reicht?</title>
		<description><![CDATA[Wer die Wartezeit sinnvoll überbrücken möchte, hat eine Vielzahl von Möglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Nach Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung, also mit dem Abitur, beginnt die Zählung der Wartesemester. Wer zum Beispiel den NC für das Fach Medizin nicht erreicht hat und bei der Zentralen Studienvergabe leer ausgegangen ist, sollte nicht sofort die Flinte ins Korn werfen und sich für ein so genanntes Parkstudium einschreiben. Denn wer Wartezeiten für sein Traumstudium sammeln möchte, darf an keiner deutschen (Fach-)Hochschule immatrikuliert sein.
Sinnvoll ist es dagegen, Vorsemester-Kurse oder eine Ausbildung, die für ein späteres Medizinstudium nützlich sein oder gar angerechnet werden können, voran zu schalten. Vorkurse für das Medizinstudium bietet beispielsweise das Institut für Biologie und Medizin des Rheinischen Bildungszentrums in Köln an – allerdings sind diese Kurse mit Kosten verbunden.
Vorteil ist, dass die Lücken in den naturwissenschaftlichen Fächern geschlossen werden können und günstige Voraussetzungen für ein zügiges Medizinstudium entstehen. Unter www.ifbm-koeln.de gibt es nähere Informationen. Kostenfreie Vorkurse, die meist über ein bis zwei Wochen abgehalten werden, bieten zum Beispiel Medizinfakultäten wie die Universität Bochum, die Universität Marburg oder auch die Universität in Frankfurt an.

Rettungssanitäter und -assistent
Zu den Klassikern gehören Ausbildungen zum Rettungssanitäter und -assistent sowie zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Die Tätigkeit von Rettungssanitätern besteht in erster Linie darin, Einsätze im Rahmen des Krankentransportes und Rettungsdienstes vorzubereiten und durchzuführen. Die Ausbildung dauert in der Regel zwischen drei und fünf Monaten.

Die Ausbildung zum Rettungsassistenten läuft über zwei Jahre, kann aber durch eine vorangegangene Rettungssanitäter-Ausbildung verkürzt werden. Der Verantwortungsbereich des Rettungsassistenten ist größer als der des Rettungssanitäters, da der Rettungsassistent am Notfallort erste Hilfe und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen muss.

Gesundheits- und Krankenpfleger
Die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger empfiehlt sich aus verschiedenen Gründen. Einerseits kann der zukünftige Medizinstudent Krankenhausluft schnuppern, den Klinikalltag hautnah miterleben und sich seine Berufswahl noch mal bestätigen oder überdenken. Andererseits ist für den vorklinischen Teil des Medizinstudiums ein Nachweis über ein 90-tägiges Krankenpflegepraktikum notwendig. Je nach Landesprüfungsamt werden Tätigkeiten wie Gesundheits- und Krankenpfleger auf das Praktikum angerechnet, ebenso wie das klinische Praktikum während der Ausbildung zum Rettungsassistenten.

Biomedizinischen Assistenten
Seit einigen Jahren wird die Ausbildung zum Biomedizinischen Assistenten immer populärer, wobei diese kostenpflichtig sein kann. Dieser Bildungsgang ist im Prinzip speziell für Wartezeitüberbrücker gedacht und dauert anderthalb Jahre, in denen auch ein Pflegepraktikum absolviert wird.

Pflegepraktikum im Ausland
Eine weitere Möglichkeit bietet ein Pflegepraktikum im Ausland, das sich ebenfalls auf ein späteres Medizinstudium anrechnen lässt. Mehr Informationen dazu unter:

www.projects-abroad.de




Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Medizinstudierende, die nach neuem Recht studieren, absolvieren kein zweites Staatsexamen mehr vor dem Beginn ihres Praktischen Jahres.

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr. Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.
Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen. Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wartezeit_ueberbruecken_was_tun_wenn_der_nc_nicht_reicht_250.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>250</guid>
		<pubdate>2009-04-01 14:02:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenschwester, Mutter und Ärztin: Auf Umwegen zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Erst Abi, dann Uni – so stellen sich viele angehende Mediziner den Beginn ihrer Laufbahn vor. Wer keine exzellente Abiturnote vorweisen kann, muss allerdings einige Wartesemester überbrücken. Diese vermeintliche Notlösung kann aber durchaus von Vorteil sein.]]></description>
		<text><![CDATA[Als sie den Brief las, konnte sie es kaum glauben. „Ich habe zu Hause gesessen und geheult“, erinnert sich Claudia Sydow an den Moment, als die ZVS ihr die Absage mitteilte. Für sie brach eine Welt zusammen – so fest hatte sie damit gerechnet, direkt nach dem Abitur mit dem Medizinstudium beginnen zu können. „Dabei hätte ich mir eigentlich denken können, dass es mit einer Abiturnote von 2,4 und einem nicht so guten Medizinertest schwierig werden könnte“, meint die heute 31-Jährige im Rückblick.

Glücklicherweise hatte sie sich zeitgleich mit der Bewerbung um einen Studienplatz auch um einen Ausbildungsplatz als Krankenschwester bemüht – und von drei Münsteraner Krankenhäusern Zusagen bekommen. Nachdem fest stand, dass sie auch im folgenden Semester keinen Studienplatz in Medizin bekommen würde, nahm sie im Frühjahr 1998 den Ausbildungsplatz im St. Franziskus Hospital an. „Ich war in der Realität angekommen und beschloss, mich erstmal voll und ganz auf die Ausbildung zu konzentrieren.“

Erfahrungen im privaten Umfeld
Durch ihre zwei Jahre jüngere Schwester, die durch eine geistige Behinderung vollständig auf Hilfe angewiesen ist, und durch die Pflege ihres an Alzheimer erkrankten Großvaters hatte die gebürtige Nordwalderin schon früh Kontakt zu medizinischen Themen. Die Faszination für die Heilkunst und das Bedürfnis, Menschen helfen zu wollen - eigentlich ihre Beweggründe für ein Medizinstudium - brachte sie nun in die Pflegeausbildung ein. Der Lehrplan ermöglichte Einblicke in viele verschiedene Bereiche, von Orthopädie über Chirurgie bis hin zur Palliativmedizin. Wie jeder der Auszubildenden hatte Claudia Sydow eine erfahrene Pflegekraft als Mentor, bei der sie sich wertvolle Ratschläge für die Arbeit am Patienten holen konnte. Besonders gut gefiel ihr, dass die unterschiedlichen Gebiete in Themenblöcken aufgebaut waren, so dass auf das Theoriemodul stets die dazu passende praktische Pflege folgte.

Nach drei Jahren, in denen sie viele verschiedene Stationen durchlaufen und Tag-, Spät- und Nachtschichten absolviert hatte, bestand sie im Frühjahr 2001 ihr Examen. Die Arbeit im Krankenhaus hat sie desillusioniert: Die strengen Hierarchien und das Gegeneinander der Berufsgruppen empfand sie als belastend. Andererseits zeigten ihr Einsätze in der Psychiatrie und im Johannes-Hospiz, dass auch im stressigen Klinik-Alltag ein respektvolles Miteinander und gute Team-Arbeit möglich ist. „Die Erfahrungen in diesen beiden Abteilungen prägen mich bis heute“, so Claudia Sydow, „das Arbeiten dort hat Spaß gemacht und war richtig befriedigend.“
Auch nach der Ausbildung hielt sie fest an ihrem Traum, Medizin zu studieren. Die erforderlichen Wartesemester hatte sie nun beisammen und so konnte sie sich schließlich zum Wintersemester 2001 an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster einschreiben. Nebenbei arbeitete sie weiter im Krankenhaus, Nachtdienst auf der gynäkologischen Station. Sie kämpfte sich durch die ersten harten, naturwissenschaftlich geprägten Jahre des Studiums und schaffte das Physikum in der regulären Zeit.

Mit Blick auf ihre Kommilitonen, die direkt von der Schulbank in den Hörsaal gewechselt sind, empfand sie ihren Werdegang nicht mehr als Nachteil: „Ich bin sehr desillusioniert ins Studium gegangen. Bei den jüngeren Studenten hatte ich oft den Eindruck, dass sie gar nicht wissen, was sie im Krankenhaus-Alltag erwartet.“ Betten machen und Essen verteilen – auf diese Tätigkeiten hätte sie während der Ausbildung gut verzichten können, aber wie wichtig und prägend der direkte Umgang mit den Patienten war, wurde ihr erst während des Studiums wirklich bewusst. „Mit unseren Mentoren haben wir in Ruhe vor Ort am Patienten alle Handgriffe gelernt und unser Tun auch unter dem Aspekt reflektiert, wie sich der kranke Mensch dabei fühlt.“ Ein Gesichtspunkt, der im Medizinstudium keine große Rolle spiele und dazu führe, dass Ärzte, die frisch von der Uni kommen, den Patienten oft wenig Empathie entgegen bringen.

Als negativ empfand Claudia Sydow im Studium die Haltung einiger Professoren: „Allen, die durch ihr Einser-Abitur direkt mit dem Studium in Münster beginnen konnten, wurde vermittelt, dass sie damit zur absoluten Elite gehören. Die medizinischen Schlüsselqualifikationen, die viele andere Studenten mitbringen, wurden gar nicht gesehen“, erinnert sie sich.

Sie fand schnell Anschluss an eine Gruppe Studierender, die wie sie Erfahrungen in Ausbildungen und anderen Studiengängen gemacht hatten. Dieser Zusammenhalt wurde für sie umso wichtiger, als sie nach dem Physikum schwanger wurde. Im Jahr 2004 wurde Hannah geboren, drei Semester später Greta. „Mein Mann hat zu dieser Zeit schon Geld verdient, so dass es für uns der richtige Zeitpunkt war, eine Familie zu gründen“, so Claudia Sydow. Dank ihrer Eltern und Schwiegereltern, die gerne die kleinen Enkelinnen betreuen, und ihrer hilfsbereiten Kommilitonen musste sie nicht mit ihrem Studium aussetzen und konnte alle Pflichtkurse und wichtigen Vorlesungen belegen. Anfang 2008 war es dann geschafft: Sie hatte alle Scheine beisammen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Doch nun, in der Endphase des Studiums, bekam sie zu spüren, dass Familienfreundlichkeit noch nicht zu den Stärken der medizinischen Fakultät gehört. „Obwohl für Studenten mit Kindern Aspekte wie Prüfungstermine und wohnortsnahe Einsatzorte während des Praktischen Jahres (PJ) sehr wichtig für die tägliche Organisation sind, gibt es keinerlei Entgegenkommen und keine Härtefallregelungen“, hat sie erfahren, „Kinder passen wohl nicht in das Bild vom idealen Medizin-Studenten.“

Claudia Sydow fand sich mit der Situation ab und startete im Februar 2009 ihr PJ in einer Umgebung, die ihr gut bekannt ist: in der Gynäkologie des St. Franziskus Hospitals. Weitere Stationen werden Chirurgie und Innere Medizin in anderen Krankenhäusern im Münsterland sein. Im Frühjahr 2010 steht dann das zweite Examen an, drei Tage schriftlich, zwei Tage mündlich. Welche Fachrichtung sie danach einschlagen möchte, weiß sie noch nicht genau. Ihr Traumfach wäre Gynäkologie und Geburtshilfe, aber auch praktische Überlegungen spielen bei dieser Entscheidung eine Rolle: „Die Familie kommt für mich an erster Stelle, deshalb möchte ich ein Fach wählen, dessen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.“ Sie ist zuversichtlich, dass das gelingen wird: „Wegen des Ärztemangels machen sich immer mehr Krankenhäuser Gedanken, wie sie gut ausgebildete Frauen durch gute Arbeitsbedingungen halten können.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenschwester_mutter_und_erztin_auf_umwegen_zum_traumberuf_249.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Victoria Liesche</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/krankenschwester,-mutter.jpg</image_kl>
		<guid>249</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:56:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Untypisches Berufsbild: Karriere als Juristin im Modehandel</title>
		<description><![CDATA[Einzelhandelskaufmann, Vertriebsleiter, Handelsvertreter – beim Gedanken an eine Karriere im Handel fällt der Blick zuerst auf die klassischen Berufsbilder. Anders bei Nicole Sahrhage. Die 33-Jährige ist seit drei Jahren beim Modeunternehmen Takko tätig – als Juristin. Am Unternehmenssitz im westfälischen Telgte kümmert sich die gebürtige Münsteranerin um gewerblichen Rechtsschutz, um das Vertragswesen oder um Fragen des Mietrechts der europaweit über 1.200 Takko-Filialen.]]></description>
		<text><![CDATA[Internationales Recht, Markenrecht – schon während des Studiums begeisterte sich Nicole Sahrhage für diese juristischen Themenfelder, absolvierte verschiedene Praktika. Dass sie ihr späterer Karriereweg nicht in eine klassische Anwaltskanzlei, sondern in die Rechtsabteilung eines großen Handelsunternehmens führen sollte, ahnte die junge Frau dennoch nicht. „Zu Beginn des Studiums hatte ich eigentlich keine konkreten Berufswünsche für die Zeit nach dem Examen. Es war eher ein wachsender Prozess, der mich zu meiner heutigen Anstellung geführt hat“, blickt Nicole Sahrhage zurück.

Zuerst Referendariat in Düsseldorf
Einen wichtigen Schritt in diese Richtung setzte die heute 33-Jährige während des Referendariats in Düsseldorf. Während der zweijährigen Praxiszeit war die Jung-Juristin bereits in einem Unternehmen tätig, konnte erste konkrete Erfahrungen in den Bereichen Zivil- und Internationales Recht sammeln.

Der Blick über den Tellerrand
Nach dem Uni-Abschluss arbeitete Nicole Sahrhage zunächst in einer Anwaltskanzlei im Themenschwerpunkt Wirtschaftsrecht. „Rückblickend betrachtet ist es für meine heutige Arbeit ein deutlicher Gewinn, dass ich diese verschiedenen Stationen durchlaufen habe und den Blick über den Tellerrand hatte“, sagt die Juristin. Denn in ihrer aktuellen Position ist sie als „Abteilungsleiterin Mietwesen Recht“ für die Beratung unterschiedlicher Bereiche und Abteilungen verantwortlich.
Gerade diese Vielseitigkeit bot für Nicole Sahrhage den Reiz, sich beim Modefilialisten im ländlichen Telgte zu bewerben. „Meine Aufgaben sind sehr weitreichend und berühren ganz unterschiedliche Rechtsbereiche“, schätzt die junge Frau die tägliche Abwechslung an ihrem Arbeitsplatz. Ob es um den Schutz der hauseigenen Modemarken geht, die Mietfragen oder das umfangreiche Vertragswesen des Handelshauses: „Gerade die Tatsache, dass Takko mittlerweile in vielen Ländern Europas vertreten ist und seit Jahren stark expandiert, macht die Arbeit sehr abwechslungsreich und berührt auch meine persönlichen Interessensschwerpunkte“,legt die Juristin dar.

Der Textilhändler in Zahlen
Takko gehört zu den größten Textilhändlern Deutschlands mit über 1.200 Filialen im In- und europäischen Ausland. Mit mehr als 900 Standorten von Schleswig-Holstein bis Bayern ist Takko in Deutschland flächendeckend überwiegend außerhalb der Innenstädte vertreten. Rund 10.000 Mitarbeiter im Verkauf und in der Zentrale im westfälischen Telgte kümmern sich um die Wünsche der Kunden. Die internationale Expansion treibt das Modeunternehmen seit 2000 kontinuierlich voran. In Österreich gibt es inzwischen bereits über 110 Takko-Filialen. Weitere Auslandsmärkte sind die Schweiz, die Niederlande, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Polen und Belgien.

Als sie vor rund drei Jahren ihre Arbeit aufnahm, bot sich für die engagierte Hausjustiziarin eine weitere Gelegenheit: Berufsbegleitend absolvierte die 33-Jährige ein Masterstudium im Bereich Gewerblicher Rechtschutz an der Universität Düsseldorf. „Ich habe dabei viel Unterstützung von Seiten des Unternehmens bekommen, dem letztlich meine zusätzlichen Qualifikationen heute zu Gute kommen.“

Der richtige Karriereschritt
Den Karriereschritt in ein Handelsunternehmen hat Nicole Sahrhage nicht bereut, an ihre ersten Wochen in dem Münsterländer Fashion-Discounter erinnert sie sich gerne. „Angst, dass ich den Anforderungen nicht gewachsen sein könnte, hatte ich dank der verschiedenen Praktika und des Referendariats nie. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen“, blickt sie zurück.




Wie schaffe ich den Berufseinstieg in den Handel?

Die bekanntesten Berufe im Einzelhandel sind Kaufmann im Einzelhandel und Verkäufer, es gibt darüber hinaus noch zahlreiche andere.
Mit Abitur besteht die Option, die dreijährige Ausbildung auf zwei Jahre zu verkürzen. In Datenbanken der Bundesagentur für Arbeit „BerufeNet“ und „KursNet“ sind Informationen über Aufstiegsformen in den einzelnen Berufen enthalten. Aber auch die Betriebe selbst halten nach qualifizierten jungen Leuten Ausschau, um Führungskräfte aus ihren eigenen Reihen zu rekrutieren.

Traineeprogramm nach Studium
Wer ein Wirtschaftsstudium an einer Fachhochschule oder einer Universität hinter sich gebracht hat, kann sich durch Traineeprogramme zur Führungskraft weiter qualifizieren. Verschiedene namhafte Unternehmen wie Kaufhof, Karstadt, Praktiker, die Douglas Holding oder auch Lebensmitteldiscounter bieten solche Programme an.

Studium an der Berufsakademie
Eine weitere Möglichkeit bietet das Studium an der Berufsakademie. Die Tätigkeitsfelder für Absolventen mit dem Studiengang „Handel“ sind beispielsweise Abteilungs-, Filial- oder Bezirksleiter. Weitere Optionen finden sich in den Bereichen Marketing, Warenmanagement, Distributionslogistik, Finanz- und Rechnungswesen und Personalwesen. Die Studierenden werden gezielt auf eine Führungsposition im Handel vorbereitet durch Verbindungen der Berufsakademien zu Partnerunternehmen im Handel, an die sie ihre Studenten weiter vermitteln.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/untypisches_berufsbild_karriere_als_juristin_im_modehandel_248.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/untypisches-berufsbild.jpg</image_kl>
		<guid>248</guid>
		<pubdate>2009-04-01 13:50:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vielseitigkeit ist alles: Von der Käsetheke zum Filialleiter</title>
		<description><![CDATA[Der Handel ist für Absolventen, die schnell Karriere machen wollen, bis heute eine verlockende Option. Kein Wunder, schließlich zeichnet sich die Branche durch Vielseitigkeit aus – gerade in beruflicher Hinsicht. Studenten mit wirtschaftswissenschaftlicher Ausrichtung und einem Faible für den Handel haben gute Zukunftsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer an den Einzelhandel denkt, hat oft das Bild eines Verkäufers vor Augen, ob nun an der Käsetheke oder beim Juwelier. Dabei bietet die Branche für ganz unterschiedlich qualifizierte Menschen Arbeit – vom Werbetexter bis zum Wirtschaftsfachmann. Selbst wer mit dem üblichen Ausbildungsberuf Einzelhandelskaufmann einsteigt, ist später nicht zwingend hinter den Ladentisch verbannt. Mit Weiterbildungen oder einem Studium ist der Karrieresprung an die Spitze einer Abteilung oder sogar des Unternehmens nicht ausgeschlossen.

Aktuell arbeiten laut Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) 2,7 Millionen Menschen im Einzelhandel, davon gut die Hälfte in Teilzeit. Gute Einkäufer, Kunden- und Fachberater, Vertriebsexperten, IT-Fachleute, Logistiker und Controller seien derzeit besonders gefragt.

Zuerst ein Traineeprogramm
Einer von ihnen ist Patrick Redmann. Der 30-Jährige arbeitet als Bereichsleiter Filialorganisation bei Aldi Süd in der Regionalgesellschaft Kerpen. Nach einer Ausbildung zum Versicherungskaufmann und einem anschließenden BWL-Studium ander Universität in Köln bewarb sich der frisch gebackene Absolvent um einen Platz im Traineeprogramm im Aldi-Konzern – mit Erfolg. Binnen eines Jahres stieg er zum Bereichsleiter Filialorganisation auf. Heute betreut Patrick Redmann fünf Filialen.
Mitarbeiterführung, Organisation und Strukturierung der einzelnen Filialen sowie die Ideen und Konzepte für die erfolgreiche Entwicklung seines Bereiches gehören unter anderem zu den täglichen Aufgaben. Für seinen weiteren Karriereweg hat der 30-Jährige ehrgeizige Pläne: „Ich möchte vielleicht ins Ausland gehen.“
Ein Traum, den seine Kollegin Sabine Schulze Hillert bereits erfolgreich verwirklicht hat. Sie bekam von ihrem Arbeitgeber die Chance, als Bereichsleiterin Filialorganisation für 15 Monate nach Australien zu gehen und das Team im Raum Sydney zu verstärken. Und die Karriereleiter endete nicht down under. „Noch während meines Aufenthalts dort kam das Angebot, als Zentraleinkäuferin in eine höhere Managementposition
zu wechseln.“

Einstieg als Einzelhandelskaufmann
Der klassische Einstieg in die Branche ist eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Derzeit gibt es etwa 80.000 Azubis. Nach ein bis zwei Jahren im Job sollten erste Fortbildungen angegangen werden, rät der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE). Die Inhalte der Kurse sind bundesweit einheitlich, der Unterricht selbst kann berufsbegleitend oder in Vollzeit besucht werden. Handelsfachwirte verstehen betriebswirtschaftliche Abläufe, können diese beurteilen und steuern.
Sie betreuen je nach Aufgabengebiet den Ein- und Verkauf, entwerfen Marketing-Konzepte oder werten Umsatz- und Verkaufsstatistiken aus. Möglich ist auch eine Weiterbildung zum Betriebswirt, Fachmann für Marketing oder zum Bilanzbuchhalter mit bundeseinheitlichem IHK-Abschluss.

Mit einem Studium zur Karriere
„Höhere Führungsebenen sind meist nur mit einem Studium erreichbar“, legt Hannelore Paulini-Schlottau vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Bonn dar. Mit einer Berufsausbildung gelinge zwar der Aufstieg zum Bezirksleiter oder regionalem Vertriebsleiter. Wer aber die Leitung größerer Häuser übernehmen will, sollte studieren. So wie Klaus Regner, der momentan seinen Abschluss in BWL an der Universität Würzburg absolviert. Der 28-Jährige hat bereits einen Vertrag für ein 18-monatiges Traineeprogramm bei einem großen Handelskonzern in der Tasche. „Durch verschiedene Praktika in den Bereichen Handel und Marketing wurde mir irgendwann klar, dass ich Spaß an Themen wie Vertrieb und Distribution habe. Darum habe ich mich – anders als viele Kommilitonen – nicht in der Unternehmensberatung oder bei einer Bank beworben, sondern mich für eine Karriere im Handel entschieden“, erläutert der gebürtige Kölner. Die Kombination aus Controlling und operativer Tätigkeit sei es, die für ihn den Reiz an seiner künftigen Tätigkeit ausmache – und damit zugleich seinen persönlichen Fähigkeiten gerecht werde.

Vielfältige Aufgaben
Entsprechend engagiert schrieb Klaus parallel zu seiner Diplom-Arbeit die ersten Bewerbungen. Dass er so rasch einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben sollte, damit habe er dennoch nicht gerechnet. „Umso begeisterter war ich, als ich schließlich die Zusage bekommen habe. Jetzt freue ich mich schon sehr auf meine künftigen Aufgaben.“ Personalplanung, Warenaufbau, Lagerwirtschaft, Inventur und nicht zuletzt das Gespräch mit dem Kunden werden künftig zu seinem beruflichen Alltag gehören – schließlich ist Vielseitigkeit im Handel alles.



Tipps vom Experten: Teamfähigkeit ist wichtig
Wie gelingt der Einstieg in die Führungsetage von Aldi, Lidl &amp; Co.? Längst gibt es andere Wege als den von der Käsetheke zur Konzernspitze. Und dass die Handelsbranche schlecht zahlt, ist eine Binsenweisheit.
„Da der Handel nach wie vor einen Großteil der Führungskräfte aus den eigenen Reihen und über den klassischen Weg rekrutiert, der mit der dualen Ausbildung beginnt, bietet er sehr gute Aufstiegsperspektiven“, sagt Wilfried Malcher vom Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE) in Berlin. Wer nach oben strebt, müsse gute Leistungen im Beruf zeigen, teamfähig sein, mobilitätsbereit, belastbar und Führungskompetenz mitbringen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vielseitigkeit_ist_alles_von_der_kaesetheke_zum_filialleiter_247.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2009-04-01 13:39:52</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auslandsstudium - ohne Moos nix los?</title>
		<description><![CDATA[Finanzierungsmöglichkeiten und Fördersummen des Auslands-BAföGs werden von Studierenden häufig unterschätzt]]></description>
		<text><![CDATA[„Mein Auslandssemester auf Hawai’i war eine einzigartige Erfahrung! Aber ohne Auslands-BAföG wäre ein Semester in den USA einfach zu teuer gewesen. Aus eigener Tasche hätte ich es niemals bezahlen können.“

Wie Stefanie Heisinger, die im Rahmen ihres bilingualen Lehramtsstudiums in Karlsruhe im Herbst 2007 für ein Semester an der Hawai’i Pacific University studiert hat, äußern sich immer mehr Studierende aus Deutschland.
Nach Einschätzung von Aline Meyer, Studienberaterin bei College-Contact.com, ist das Auslands-BAföG in den letzten Jahren zu einer der wichtigsten Finanzierungsquellen für Studierende geworden, die im Verlauf ihres deutschen Studiums für ein oder zwei Semester privat organisiert ins Ausland gehen: „Mehr als die Hälfte der Studierenden, die sich über uns für ein Auslandssemester oder -jahr bewerben, finanzieren ihren Auslandsaufenthalt zumindest in Teilen über Auslands-BAföG. Die Zahlen sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und wir gehen davon aus, dass sie in den nächsten Jahren weiter steigen werden. Viele unserer Kunden sind jedoch überrascht, wenn sie das erste Mal von den Möglichkeiten des Auslands-BAföGs und vor allem von den Förderbeträgen hören.“

Studieren in Europa und weltweit
Grundsätzlich können gemäß des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) neben einem Studium in Deutschland sowohl komplette Studiengänge im europäischen Ausland als auch weltweit einzelne Auslandssemester im Rahmen des deutschen Studiums gefördert werden. Voraussetzung ist unter anderem, dass diese die Dauer eines Semesters beziehungsweise zweier Trimester nicht unterschreiten und dass die Studierenden im Ausland als Vollzeitstudenten eingeschrieben sind sowie Kurse aus derselben Fachrichtung belegen können wie in Deutschland.

Höhe der Förderungsgelder
Die Förderung umfasst zum einen die Übernahme der notwendigen Studiengebühren im Ausland bis zu einer Höhe von maximal € 4.600 für höchstens ein Studienjahr sowie eine Flugkostenpauschale in Höhe von € 500 für Ziele innerhalb Europas und € 1.000 für Ziele außerhalb Europas.
Zuschuss und zur Hälfte als unverzinsliches Bankdarlehen geleistet werden. Je nach Land und Hochschule kann dabei eine beträchtliche Summe zusammen kommen. „Ich habe insgesamt rund € 6.000 bekommen.“ staunt Patrick Hagner noch immer. Der BWL-Student aus Solingen verbrachte im letzten Jahr ein Auslandssemester an der Griffith University in Brisbane.
Anders als häufig angenommen wird, ist es für einen erfolgreichen Antrag auf Auslands-BAföG übrigens nicht unbedingt Voraussetzung, dass die Antragsteller auch im Inland BAföG erhalten. Aufgrund der höheren Fördersätze und einer anderen Bemessung des Ausbildungsbedarfs ist es durchaus möglich, dass Studierende, die für ihr Studium in Deutschland zwar keinen BAföG-Anspruch haben, für ihr Auslandssemester oder –jahr sehr wohl eine Förderung erhalten. Seit dem 01.08.2008 gelten zudem neue, verbesserte Bedingungen. So wurden die Fördersätze erhöht und die Bemessungsgrenzen angepasst. Nicht zuletzt aus diesem Grund sagt Stefanie Heisinger: „Ich kann allen nur raten, auf jeden Fall erst einmal einen Antrag zu stellen. Wenn ich mich an meiner Uni umhöre, stellt kaum jemand einen Antrag, weil viele denken, dass sie ohnehin keine Chance auf Auslands-BAföG haben. Dabei haben mehr Leute Anspruch auf Auslands- BAföG, als sie denken.“

Rechtzeitig planen
Für die Bearbeitung der Anträge für das Auslands-BAföG sind je nach Zielland unterschiedliche BAföG-Ämter bzw. Studentenwerke zuständig. Aufgrund der langen Bearbeitungszeiten wird empfohlen, den Antrag auf Auslandsförderung mindestens sechs Monate vor Beginn des geplanten Auslandsstudiums zu stellen.

Weitere Infos &amp; Kontakt

Weitere Informationen zum Thema Auslands-BAföG gibt es unter:
www.college-contact.com/wissen/artikel.htm

College-Contact.com Alexandra Michel | Telefon: 0251 - 762 5781
E-Mail: summersessions@college-contact.com | Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auslandsstudium_-_ohne_moos_nix_los_229.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/auslandsstudium-ohne-moos.jpg</image_kl>
		<guid>229</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:50:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erfahrungsbericht: Vom Hörsaal ins Museum</title>
		<description><![CDATA[Ulrike Schrul studiert im achten Semester Niederländisch – und träumt von einer Karriere im Nachbarland.]]></description>
		<text><![CDATA[Auch heute noch, vier Jahre und acht Semester nachdem Ulrike Schrul ihr Studium der Niederländischen, Deutschen und Englischen Philologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster aufgenommen hat, hat die 25-Jährige diesen Schritt nicht bereut: „Das war die beste Entscheidung meines Lebens“. Im Gegenteil: „Das Sprachstudium hat mir ganz neue Perspektiven eröffnet.“ Vor allem ihr halbjähriges Auslandssemester im niederländischen Leiden habe sie fit für die berufliche Zukunft gemacht – und das nicht nur in sprachlicher Hinsicht. „Man lernt, viel schneller auf Menschen zuzugehen, sich auf neue Situationen und Umgebungen einzustellen und flexibler auf Veränderungen zu reagieren“, beschreibt die gebürtige Auricherin.

Individuelle Betreuung der Dozenten
Das Wintersemster 2006/7 verbrachte die junge Frau an der Universiteit Leiden, um in erster Linie ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Mit Erfolg: „Ohne das Austauschsemester würde ich lange nicht so gut Holländisch sprechen“, ist Ulrike überzeugt. Insbesondere die im Vergleich zu deutschen Universitäten deutlich kleinere Kursstärke und die intensive, individuelle Betreuung der Dozenten habe entscheidend zu ihrem raschen Lernerfolg beigetragen, sagt Ulrike rückblickend. „Jeder Dozent kennt deinen Namen und weiß, wer du bist.“ Noch heute hat die 25-jährige Studentin Kontakt zu einer Vielzahl ihrer ehemaligen Professoren.

Herzliche Aufnahme
Land und Leute hat Ulrike in diesen Monaten ebenfalls zu schätzen gelernt. „Ich habe viele Freunde dort gefunden“, erinnert sich die junge Frau gerne an ihren Studienaufenthalt zurück. Regelmäßige Besuche in den Niederlanden sind darum heute eine Selbstverständlichkeit und auch eine berufliche Zukunft bei den westlichen Nachbarn schließt Ulrike, die gerade in den Startlöchern für ihre Magister-Arbeit steht, nicht aus. „Am liebsten in einem Museum“, aber das sei noch Zukunftsmusik.

Intensivkurs mit Studenten aus aller Welt
Jetzt liegt erst einmal der Studienabschluss vor der Tür der jungen Frau. Um sich darauf optimal vorzubereiten, hatte sich Ulrike um ein Stipendium für einen Intensivkursus der Nederlandse Taalunie erfolgreich beworben. Die internationalen Organisation der Niederlande, der belgischen Provinz Flandern und der südamerikanischen Republik Suriname beschäftigt sich mit der niederländischen Sprache, dem Sprachunterricht und der Literatur des Landes. Im Sommer wohnte Ulrike darum drei Wochen lang im Kongresszentrum der Stadt Zeist, um gemeinsam mit rund 15 Studenten aus aller Welt zu leben und zu lernen. Von den Erlebnissen dort ist die Studentin rund um begeistert: „Es ist unglaublich, wie viel man in dieser relativ kurzen Zeit über Sprache und Kultur lernt“. Darum rät sie: Wenn diese Möglichkeit irgendwo angeboten wird, sollte man sich auf jeden Fall bemühen, einen der Plätze zu bekommen.



Informationen über das Studium in den Niederlanden: Niederlande hautnah

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.



Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erfahrungsbericht_vom_hoersaal_ins_museum_228.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/vom-hoersaal-ins-museum.jpg</image_kl>
		<guid>228</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:44:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Erste private Schweizer Fachhochschule im Gastgewerbe</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Als zweite private Fachhochschule überhaupt und als erste in der Schweiz für Hotelmanagementstudien ist die FH Les Roches-Gruyère University of Applied Science (LRG) vom Schweizer Bundesrat im Sommer 2008 offiziell anerkannt worden. Seit Herbst werden an der Fachhochschule mit Standorten in Glion am Genfer See, in Bulle, 25 Kilometer südlich von Fribourg und in Les Roches im Schweizer Wallis, mitten im Ski-Resort Crans-Montana Bachelor in Hotellerie ausgebildet. Der Bachelor of Science an der LRG wird mit zwei Vertiefungen angeboten: International Hospitality Management oder Food, Beverage and Operations Management. Das vierjährige Studium setzt sich aus einem berufspraktischen „preparatory year“ und sechs Semestern an der Hochschule zusammen. Insgesamt absolvieren die Studierenden innerhalb dieser Zeit zwei bezahlte Praktikumssemseter in der internationalen Hotellerie.

Staatlich anerkannter Abschluss
Dr. Deborah Prince, neu ernannte Generaldirektorin der Fachhochschule Les Roches-Gruyère versichert, dass „Studenten aus aller Welt einen bundesstaatlich anerkannten Schweizer Abschluss erhalten werden, der den Kriterien des Bologna Abkommens und dem European Credit Transfer System entspricht.“ Die neue Fachhochschule wird nach dem Willen ihrer Leiterin Hotel- und Tourismusmanagement auf universitärem Level anbieten und damit den höchsten europäischen und Schweizer Ansprüchen genügen. „Die Studenten werden Führungs- und Managementkompetenzen erwerben, die es ihnen erlauben werden, den Herausforderungen einer vielfältigen, globalen und sich dynamisch verändernden Hotel- und Tourismusbranche erfolgreich zu begegnen.“
Die Initiatoren haben sich auf die Fahne geschrieben, europäische akademische Communities zu befruchten und durch Kooperationen sowie bahnbrechende Allianzen mit der Hotel- und Tourismusbranche Branchentrends zu erkennen und zu fördern.

Internationale Praktikumsplätze
David Graves, Präsident der internationalen Laureate Hospitality Education Gruppe, zu der auch die neue Fachhochschule LRG gehört, erklärt, dass die Studenten der Fachhochschule die Möglichkeit haben werden, aus einer Fülle von internationalen Praktikumsplätzen zu wählen. „Dadurch können sie während ihres Studiums Berufserfahrung auf mehreren Kontinenten erwerben. Die Fachhochschule vermittelt auch bereits vor Studienabschluss Interviews mit den führenden Unternehmen der Branche, um ihnen gesicherte Positionen zu vermitteln. Die meisten Studenten werden sich glücklich schätzen, zwischen mehreren Stellenangeboten wählen zu können, oft auch für den sicheren Einstieg in die weltbesten Firmen, im Rahmen von begehrten Management Trainee Programmen.“

Kontakt: info@SwissSmart.ch]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/erste_private_schweizer_fachhochschule_im_gastgewerbe_227.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>227</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:36:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Karriere in aller Form</title>
		<description><![CDATA[Gute Aussichten für Hotelmanager]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.

Fluktuierende Branche
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zurzeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln. Spezialisten und Generalisten, Empfangspersonal, Zimmermädchen und Stewards, Küchenchefs, Sommeliers und Maitres d’Hôtels, Fahrer, Fremdenführer und Animateure – die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der so genannten „Hospitality-Branche“ zu führen.

Top-Hotelfachschulen in der Schweiz
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher „Brutstätte“ für angehende Top-Hoteliers sind. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen weltweiten Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen (TNS, UK, Global Research – Juli 2007). Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor auf Hochschullevel international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres dort noch ein Master-Studium draufsetzen oder an einer anderen Hochschule etwa in den USA anhängen.

Les Roches und Glion
Der Campus Les Roches, mitten in der Walliser Ferienregion Crans Montana gelegen, ist architektonisch der Landschaft hervorragend angepasst: Typisch schweizerische Chalets unterschiedlicher Größe beherbergen Verwaltung, Küchen, Restaurants, Sportanlagen, Hörsäle, Seminarräume und Unterkunft für die Studierenden.
Kaum weniger reizvoll der Campus in Glion: Mit Panorama-Blick auf den Genfer See und Montreux werden dort Studierende aus aller Welt (82 Nationen) auf ihre Arbeit in der Gastronomie vorbereitet.
An beiden Standorten werden Bachelorund Master-Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung von erfahrenen Gastronomie-Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.

Kombination von Theorie und Praxis
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Senior Vice-President von Laureate Hospitality Education, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten bzw. vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl, und erhalten für dieses Praktikum „Credits“ für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Glion und Les Roches Studenten von den Schulen 6 Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top- Hotels in der ganzen Welt und nicht selten ist der Praktikumsgeber auch der spätere erste Arbeitgeber.

Beste Chance bei Top-Adressen
Nach dem Studium – SHA Diplôme der Schweizer Hoteliers Vereinigung, Bachelor of Business Administration in International Hotel Management mit diversen Vertiefungen wie Marketing, Finanzwesen, Personalwesen oder zahlreichen anderen Feldern – haben die Absolventen beider Schulen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen internationalen Hotelketten regelmäßig die Schulen für Hotelmanagement auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote und so hatten 94 Prozent der Glion und Les Roches Absolventen im letzten Jahr einen Job in der internationalen Hotellerie in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen. Glion bietet seit Sommer 2007 außerdem noch einen einzigartigen neuen Studiengang in Event, Sport und Entertainment Management an, der ebenfalls aus einer Kombination aus Theorie- und Praxissemestern besteht.

Kontakt: info@SwissSmart.ch



Studieren im Hochgebirge: Mehr als nur Uhren

Pralinen, teure Uhren, ein lukratives Bankgeheimnis und bei Steuerhinterziehung wird nicht ausgeliefert – das Wissen über die Schweiz hält sich nördlich der Alpen in engen Grenzen, dabei bietet der Nachbar im Süden jedoch ausgezeichnete Studienbedingungen.

Zwar schlagen die Studiengebühren in der Schweiz deutlich zu Buche. Je nach gewählter Hochschule bewegen sie sich zwischen 630 und 4000 Franken je Semester. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen.
Dennoch kann sich ein Studium in der Schweiz durchaus lohnen, genießen doch die Hochschulen in der Confoederatio Helvetica einen hervorragenden Ruf. Wer etwa an der Universität St. Gallen Logistik oder an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Ingenieurswissenschaften erfolgreich abgeschlossen hat, wird sich kaum Sorgen über eine Anstellung machen müssen.
Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus. Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/karriere_in_aller_form_226.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>226</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:32:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Moderne Generalisten</title>
		<description><![CDATA[Werksleiter, Produktionschefs, Vorstand für den Einkauf oder gar Vorstandsvorsitzende: Obwohl ihnen von „richtigen“ Ingenieuren ebenso wie von „richtigen“ Betriebswirten vorgeworfen wird, sie hätten kein Spezialwissen, erfreuen sich Wirtschaftsingenieure in der Unternehmensführung ausgesprochen großer Beliebtheit.]]></description>
		<text><![CDATA[Eine Entwicklung, die auch Ingo Schmidt bestätigen kann. Der Wirtschaftsingenieur unterrichtet selbst Studenten des Faches an der TU Braunschweig und arbeitet beim Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) für eine höhere Bekanntheit der Disziplin – offenbar mit Erfolg. In den vergangenen fünf Jahren, so hat Schmidt beobachtet, habe sich die Einstellung von Firmen gegenüber dem Fach deutlich gewandelt. Auch kleine und mittlere Unternehmen würden mit aller Selbstverständlichkeit Wirtschaftsingenieure einstellen.

Wachsendes Interesse
Der Dozent erklärt dieses wachsende Interesse vor allem damit, dass die Zusammenarbeit verschiedener Abteilungen zusehends enger werde und an den Nahtstellen Mitarbeiter gebraucht würden, die Sprache beider Seiten verstehen. „Genau diese Fähigkeit qualifiziert Wirtschaftsingenieure in der Regel für Führungsaufgaben.“ Wenn es etwa darum geht, ein Team aus Technikern verschiedener Disziplinen und Marketingfachleuten anzuleiten, seien keine Spezialisten, sondern eher Generalisten gefragt.
Große Consultinggesellschaften scheinen ebenfalls ein steigendes Interesse an Wirtschaftsingenieuren zu entwickeln. Zumindest sieht Schmidt sich sowohl an der Uni als auch im Verband zunehmend Anfragen von diversen Unternehmensberatungen gegenüber, die speziell Wirtschaftsingenieure suchen. Aber nicht nur hier tun sich neue Aussichten für Wirtschaftsingenieure auf. Offenbar profitiert die Disziplin von der sinkenden Zahl rein technischer Ingenieure, denn mittlerweile werden auch Absolventen der Mischfakultät Promotionen und Forschungsaufträge an den Hochschulen angeboten. „Wer sich nach seinem Abitur noch nicht recht entscheiden kann, ob er eher eine technische oder eine wirtschaftliche Richtung verfolgen will, verbaut sich also mit dem Wirtschaftsingenieur nichts – auch eine Dissertation und der Einstieg in die Forschung sind möglich“, schließt Schmidt.

Geschichte des Studiengangs
Entstanden ist der Studiengang Ende des 19. Jahrhunderts in den USA, in den zwanziger Jahren schwappte er nach Deutschland herüber, wurde aber kaum beachtet. Erst in den sechziger Jahren wurde er allmählich populär. Am grundlegenden Curriculum hat sich seither wenig geändert, auch wenn nach Schmidts Ansicht heute besondere Vorsicht bei der Auswahl der Hochschule geboten sei. Idealerweise, so Schmidt, befasst sich der Studiengang zu mindestens 40 Prozent mit der einen Richtung, während der zweite Bereich höchstens 60 Prozent ausmachen sollte. Einige Hochschulen neigen nach Schmidts Erfahrung jedoch dazu, ihren reinen Studiengängen ein paar vereinzelte Veranstaltungen aus Technik oder Wirtschaft zuzuordnen und den Studiengang dann Wirtschaftsingenieur zu nennen. „Damit ist es nicht getan: Den Wirtschaftsingenieur zeichnet eine ausgewogene Ausbildung in einer technischen Fachrichtung kombiniert mit volkswirtschaftlichen, betriebswirtschaftlichen und rechtswissenschaftlichen Fächern aus.“ Einen Überblick verschaffen die Studienpläne der Hochschulen, in denen die einzelnen Veranstaltungen für Bachelor und Master verzeichnet sind.
Der VWI pflegt auf seiner Internetseite www.vwi.org eine Liste mit Universitäten, Fachhochschulen und Berufsakademien, die den Studiengang Wirtschaftsingenieur anbieten.



Medien, Wirtschaft und Pädagogik in einem Studiengang: Studienfach Medienkompetenz

Die Fakultät Medien und Informationswesen der Hochschule Offenburg bietet in Zusammenarbeit mit der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsingenieurwesen und der Pädagogischen Hochschule Freiburg seit neuestem den Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus an“.

Im Informationszeitalter sind Nutzung, Bearbeitung und Verbreitung von Informationen von großer Bedeutung. Mit dem Anstieg der Informationsmengen wächst der Bedarf an Technik und Kommunikation. Die globale Informationsgesellschaft verlangt verstärkt Fachkräfte, die sowohl in der Medientechnik und Informatik, als auch im Management ein breites Wissen aufweisen können. Der Bachelor-Studiengang „Medientechnik/Wirtschaft plus“ der Hochschule Offenburg hat es sich zum Ziel gesetzt, den Studierenden diese interdisziplinäre und polyvalente Medienkompetenz zu vermitteln. Der Studiengang beinhaltet Medientechnik und Informatik im Hauptfach sowie Wirtschaft im Nebenfach. Nach dem erfolgreichen Bachelor-Abschluss haben die Studierenden die Möglichkeit, sich mit dem Master-Studiengang „Berufliche Bildung Medientechnik/Wirtschaft“ weiter zu qualifizieren.

Die Wahl der Schwerpunkte im Studiengang bietet eine individuelle Spezialisierung und Vertiefung der persönlichen Fähigkeiten. Das Studium umfasst zwei Semester Grundstudium und fünf Semester im Hauptstudium. Die Abschlussarbeit (Bachelor Thesis) rundet die Vertiefung in den Studienschwerpunkten ab.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/moderne_generalisten_225.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>225</guid>
		<pubdate>2008-11-25 13:23:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wo gibt es Geld fürs Studium?</title>
		<description><![CDATA[Als Student seinen Lebensunterhalt und Studiengebühren zu finanzieren, ist nicht leicht. Pauken und Jobben lässt sich vor allem in Prüfungsphasen nur schwer miteinander vereinbaren. Und längst nicht jeder kann und will den Eltern auf der Tasche liegen. Eine Alternative sind Kredite, nicht nur von Vater Staat finanziert, sondern auch von Banken, Stiftungen und sogar privaten Investoren.]]></description>
		<text><![CDATA[Studienbeitragsdarlehen
Alle Bundesländer, die Studiengebühren einführen, bieten Studenten die Möglichkeit, sich das nötige Geld bis zum Ende des Studiums bei der Landes- bzw. Förderbank zu leihen. Der Kredit kann ganz unkompliziert bei der Immatrikulation beziehungsweise Rückmeldung beantragt werden. Die Bank überweist den fälligen Betrag direkt an die Uni.
Die Vorteile: Jeder Student hat Anspruch auf ein solches Darlehen, unabhängig vom Einkommen der Eltern und seiner Bonität. BAföG-Empfänger müssen zudem nur bis zu einer bestimmten Grenze ihre Schulden aus BAföG und Darlehen zurückzahlen. Das Studienbeitragsdarlehen wird meist ein paar Semester über die Regelstudienzeit hinaus gewährt. Im Detail unterscheiden sich die Konditionen von Bundesland zu Bundesland.

Studienkredit
Die KfW-Bank und verschiedene Sparkassen und Privatbanken bieten inzwischen Studienkredite an. Höhe, Dauer und Konditionen der Darlehen sind dabei unterschiedlich. Diese Kredite sind nicht unbedingt zur Finanzierung eines kompletten Studiums gedacht. Sie helfen vor allem Studenten, die gerade in der Prüfungsphase stecken und nicht jobben können. Vorteil: Studienkredite werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Die KfW-Bank garantiert zudem, dass der Zinssatz einen bestimmten Grenzwert nicht übersteigt. Wer sich für einen Studienkredit interessiert, sollte vor der Kreditaufnahme gezielt die Konditionen verschiedener Banken vergleichen.

BAföG
Die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz ist der Klassiker der Studienfinanzierung. Anspruchsberechtigte Studenten erhalten während der Regelstudienzeit ein zinsloses Darlehen von derzeit maximal 585 Euro pro Monat. Darauf angerechnet werden das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Einkommen der Eltern.
Vorteile: Mit dem Verzicht auf Zinsen wird allen BAföG-Empfänger praktisch Geld „geschenkt“. Besonders schnellen und guten Studenten wird darüber hinaus ein Teil der Schulden erlassen. Die Tilgung beginnt auf Wunsch erst fünf Jahre nach Ende des Studiums. Der Rückzahlbetrag ist seit 2001 auf 10.000 Euro (inklusive Studienbeitragsdarlehen) begrenzt.

Stipendien
Eine ganze Reihe von Stiftungen bietet in Deutschland Programme zur Begabtenförderung. Die finanzielle Unterstützung entspricht in der Regel dem persönlichen BAföG-Anspruch. Auch Stipendien werden also meist nicht unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt. Bewerber müssen neben guten Noten zudem meist weitere formale Kriterien erfüllen, wie beispielsweise bestimmte Alters- und Semesterzahlen einhalten.

Kirchliche Stiftungen berücksichtigen nur Bewerber mit der entsprechenden Konfession. Ähnlich wie partei- und gewerkschaftsnahe Stiftungen erwarten sie zudem nachweisliches gesellschaftliches Engagement. Stipendiaten müssen regelmäßige Leistungsnachweise und Studienberichte vorlegen. Vorteile: Das Stipendium muss später nicht zurückgezahlt werden. Dazu gibt es eine ideelle Förderung durch Seminar- Angebote seitens der Stiftungen und Kontakte. Bewerber sollten allerdings einkalkulieren, dass es oft nur ein oder zwei Auswahltermine pro Jahr gibt und das Auswahlverfahren je nach Organisation bis zu sechs Monate dauern kann.

Bildungskredit
Die KfW-Förderbank gewährt ab der bestandenen Zwischenprüfung einen so genannten Bildungskredit. Studenten bekommen dabei bis zu 300 Euro pro Monat für maximal zwei Jahre. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich einmalig einen Teil der Fördersumme für größere Investitionen, z.B. einen Forschungsaufenthalt im Ausland oder einen neuen PC, auf einen Schlag auszahlen zu lassen. Die Rückzahlung beginnt vier Jahre, nachdem die erste Rate ausbezahlt wurde. Vorteil: Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers und seiner Eltern. Der Bund garantiert der KfWBank die Rückzahlung, so dass der Kredit zinsgünstig und ohne allzu strenge Bonitätsprüfung gewährt werden kann.

Bildungsfonds
Für Geld aus diesen speziellen, von privaten Investoren gespeisten Fonds müssen sich Studenten in strengen Auswahlverfahren durchsetzen. Haben sie Erfolg, bekommen sie als Darlehen feste Beiträge für Lebenshaltungskosten und manchmal auch Geld für das komplette Studium. Im Gegenzug verpflichten sich die Geförderten, nach dem Studium das Darlehen einkommensabhängig in den Fonds zurückzuzahlen. Vorteil: Erfolgreiche Bewerber profitieren von besonders günstigen Konditionen. Im Interesse einer möglichst hohen Rendite für die Investoren bekommen aber vor allem Studenten aus Fächern mit guten Karrierechancen diese Kredite.



Studiengebühren: Ins gelobte Land

Studiengebühren erfreuen sich bei den Bundesländern seit einigen Jahren höchster Beliebtheit – sehr zum Ärger von Studierenden, Studentenwerken und einigen eher linken politischen Gruppen. Allerdings hat Hessen als erstes Bundesland seine Studiengebühren mit den Stimmen von SPD und der Linken wieder kassiert, während in Berlin und Brandenburg derzeit keine Gebühren zu erwarten sind. Ob sich ein Umzug ins gelobte Land der Studiengebührenfreiheit lohnt, muss selbstverständlich jeder selbst entscheiden, aber der Überblick über die Gebühren in den Bundesländern ist vielleicht eine Entscheidungshilfe.

Baden-Württemberg: 500 Euro
Bayern: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, höchstens 500, an FH mindestes 100 Euro, an Universitäten und Kunsthochschulen mindestens 300 Euro
Berlin: Vorerst keine, Studienkonten in der Diskussion
Brandenburg: Vorerst keine
Bremen: 500 Euro für „Langzeitstudenten“
Hamburg: 500 Euro
Hessen: Zum Wintersemester 2008/2009 keine
Mecklenburg-Vorpommern: Vorerst keine
Niedersachsen: 500 Euro, für „Langzeitstudenten“ 600 – 800 Euro
Nordrhein-Westfalen: Von den einzelnen Hochschulen festgelegt, maximal 500 Euro
Rheinland-Pfalz: Studienkonten – wer das Konto überzieht, zahlt 650 Euro pro Semester
Saarland: 500 Euro
Sachsen-Anhalt: 500 Euro
Sachsen: 300 – 450 Euro für das Zweitstudium
Schleswig-Holstein: Vorerst keine
Thüringen: Für „Langzeitstudenten“ 500 Euro]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wo_gibt_es_geld_fuers_studium_224.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/wo-gibt-es-geld.jpg</image_kl>
		<guid>224</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:29:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praxis und Theorie: Berufsakademie bietet ausgezeichnete Chancen</title>
		<description><![CDATA[Praktische Arbeit verknüpft mit der Theorie aus dem Hörsaal – nicht nur viele Unternehmen schwören auf diese Kombination, auch immer mehr Schulabsolventen entscheiden sich für das duale Studium an einer Berufsakademie.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Vorteile liegen auf der Hand: Vor allem in technischen und kaufmännischen Berufen lernen die Studierenden Verbindungen zwischen Werkstatt und Labor. Entstanden sind die Berufsakademien auf Initiative der Wirtschaft, die in den Boomjahren der späten 60er und frühen 70er fürchtete, Universitäten und Fachhochschulen könnten den künftigen Bedarf der Unternehmen nicht abdecken.

Angebote der Bundesländer
Allen voran eröffneten in Bayern und Baden-Württemberg Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Beispiel FH Köln
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungs- und Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihre Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/praxis_und_theorie_berufsakademie_bietet_ausgezeichnete_chancen_223.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/berufsakademie.jpg</image_kl>
		<guid>223</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:19:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternativen zum Medizinstudium: „Ein ausgeprägtes Helfersyndrom ist nicht verkehrt“</title>
		<description><![CDATA[Was der Arzt nicht heilen kann oder was zur Heilung eine längere Zeit benötigt, erschwert den betroffenen Menschen das Leben sehr. Damit sie trotz ihrer körperlichen Beeinträchtigung im Alltag zurechtkommen und mobil sind, wird Orthopädietechnikerin Yvonne Wagner tätig.]]></description>
		<text><![CDATA[Braucht ein Patient nach einer Amputation eine Unterschenkelprothese? Soll eine genau passende Sitzschale für einen Rollstuhl hergestellt werden? Diese Fragen etwa gehören für Yvonne Wagner zum Arbeitsalltag. Im Februar vergangenen Jahres schloss die heute 29-Jährige ihre Ausbildung zur Orthopädietechnikerin ab. Ursprünglich wollte die gebürtige Cellerin einen ganz anderen beruflichen Weg einschlagen und nach dem Abitur ein Kunststudium aufnehmen. Die Bildermappe war bereits erstellt, die Bewerbungen geschrieben – „und dann hieß es warten“, blickt die junge Frau zurück. In der Zwischenzeit – „um die Langeweile zu überbrücken“ – absolvierte sie ein Praktikum bei einem Orthopädiebetrieb in Celle. „Mein Bruder machte dort seine Ausbildung“, begründet Yvonne den Schritt weg von der Kunst.

Spaß am ersten Tag
Dass sie einmal dort bleiben würde, hatte sie sich jedoch nicht erträumt. „Aber die Arbeit hat mir vom ersten Tag an Spaß gemacht“, erinnert sich die 29-Jährige. Darum bewarb sie sich im Anschluss bei dem Unternehmen um einen der Ausbildungsplätze – und wurde prompt genommen.

Duale Ausbildung
Dreieinhalb Jahre dauert die duale Ausbildung zur Orthopädietechnikerin. Zu kurz, findet Yvonne. „Es gibt so viele unterschiedliche Spezialisierungsbereiche, da wäre eine zusätzliche Vertiefung sinnvoll“, sagt die Absolventin. Im Ausbildungsbetrieb stehen von Beginn an alltägliche Arbeiten, wie das Maßnehmen an den Patienten, das Zeichnen von Entwürfe und die anschließende Herstellung von Gipsabdrücke auf dem Plan. Hier ist millimetergenaue Arbeit gefragt, damit hinterher die Prothese genau sitzt und keine Druckstellen erzeugt, denn schon kleinste Abweichungen können den Patienten Schmerzen bereiten. In der Berufsschule erarbeiten sich die Auszubildenden den theoretischen Hintergrund, den sie für die erfolgreiche Ausübung ihres Berufs benötigen.

Spezialisierung auf Beinprothesen
Der Berufsschulunterricht findet „am Stück“ als Blockunterricht in länderübergreifenden Fachklassen statt. Dort wird der Unterrichtsstoff eines Jahres in Blöcken von beispielsweise zwei oder drei Wochen vermittelt. Findet der Blockunterricht nicht am Wohnort statt, sind die Auszubildenden während dieser Zeit meist in einem Internat untergebracht und dadurch von Familie und Freunden getrennt.

Nach zwei Jahren entschied sich Yvonne Wagner noch einmal für eine Veränderung: Sie wechselte den Ausbildungsbetrieb, um sich in einem münsterischen Betrieb auf die Herstellung von Beinprothesen zu spezialisieren. „Die Arbeit mit unterschiedlichen Werkstoffen, die Kreativität und der Ideenreichtum, der oft nötig ist, um für den Patienten ein Höchstmaß an Komfort zu ermöglichen – das ist jeden Tag neu und aufregend“, schwärmt die 29-Jährige sichtlich begeistert von ihrem Beruf. Und: „Man kann wirklich helfen.“

Scheu vor den Patienten, die oftmals mit bewegenden Krankengeschichten zu ihr kommen, hatte die Orthopädietechnikerin nie. „Aber manchmal nimmt man die Erzählungen doch mit nach Hause, da ist ein ausgeprägtes Helfersyndrom vielleicht nicht verkehrt“, lächelt sie. Neben dem handwerklichen Aspekt habe sie vor allem das medizinische Wissen, das den Auszubildenden vermittelt wird, gefesselt. Dennoch habe sie nach der Zwischenprüfung Zweifel gehabt, ob sie den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Blick in die Zukunft
Heute ist Yvonne Wagner froh, sich für die Ausbildung entschieden zu haben. „Mir macht die Arbeit einfach Spaß“, betont sie. Dass die 29-Jährige sich in einem männlich dominierten Berufsumfeld befindet, damit hat sie keine Probleme. „Ich weiß, was ich kann“, zeigt sie sich überzeugt. Als nächsten Schritt auf der Karriereleiter möchte Yvonne ihren Meistertitel erwerben. Die Zukunftschancen stehen für die junge Frau nicht schlecht: „Auch wenn die Branche an sich klein ist, bietet der Beruf gute Einstiegs- und Karrierechancen. Ihr größter Traum ist zwar bislang noch wahr geworden, aber auch hier zeigt sich die Cellerin optimistisch: „Eines Tages möchte ich gerne als Servicetechnikerin bei den Paralympics arbeiten.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternativen_zum_medizinstudium_ein_ausgepraegtes_helfersyndrom_ist_nicht_verkehrt_222.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/ausgepraegtes-helfersyndrom.jpg</image_kl>
		<guid>222</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:15:40</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Duales Bachelor-Studium im Fitness- und Gesundheitsbereich: Mit Schwung in die Selbstständigkeit</title>
		<description><![CDATA[Fitness und Gesundheit gelten als Märkte mit Zukunft und bieten engagierten und gut ausgebildeten Führungskräften ausgezeichnete Perspektiven. Die Studierenden qualifizieren sich durch die Verzahnung einer betrieblichen Ausbildung mit einem wissenschaftlich orientierten Studium. Zusätzlich profitieren sie bereits während des Studiums von einem festen Gehalt als Auszubildende.]]></description>
		<text><![CDATA[Schon während seines BA-Studiums wusste Patrick Banuat die Praxisnähe seines Studiums zu schätzen, denn er konnte „die Studieninhalte direkt in der täglichen Praxis und im Kontakt mit den Kunden anwenden“. Gegen Ende seines Studiums war er aufgrund dieser Berufspraxis in der Lage, in seinem Ausbildungsbetrieb Leitungsfunktionen zu übernehmen.

Nach seinem Studienabschluss im Bereich Fitnessökonomie an der privaten Berufsakademie BSA in Saarbrücken nutzte er sein Know-how in den Bereichen Gesundheit, Fitness und Management für die erfolgreiche Selbstständigkeit: Mit seinem eigenen gesundheitsorientierten Trainingskonzept, das genau auf die Bedürfnisse von weiblichen Kunden zugeschnitten ist, machte sich der Absolvent selbstständig.
Heute besteht seine regionale Kette gesundheitsorientierter Frauenstudios aus drei Anlagen, in denen die nächsten BAStudierenden ausgebildet werden.

Konzept enstand während des Studiums
Auf Grundlage der Studieninhalte im Studiengang Fitnessökonomie und seiner praktischen Erfahrungen im Ausbildungsbetrieb konzipierte Patrick Banuat während seines Studiums sein eigenes Geschäftskonzept, die regional ausgerichtete Frauenfitnesskette „Start Damen Studios“.

Direkt nach Studienabschluss ging es an die praktische Umsetzung und innerhalb von wenigen Wochen wurde bereits das erste Studio eröffnet. Heute, knapp eineinhalb Jahre später, verfügt die „Start Damen Studio“-Kette bereits über drei Studios im Saarland, ein viertes befindet sich in Vorbereitung. Gleichzeitig vertreibt der Fitnessökonom eine eigene Serie an Nahrungsergänzungsmitteln, die durch wöchentliche Ernährungsseminare in das Gesamtkonzept seiner Studios eingebunden wird.

Theorie und Praxis
Das duale Studium zum Fitnessmanager verbindet eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen der Fitness- oder Gesundheitsbranche mit einem praxisnahen Studium. Dabei ist das wissenschaftlich orientierte Studium als kombinierter Unterricht organisiert, der ein flexibles Fernstudium mit kompakten Präsenzphasen verknüpft. Die Studierenden absolvieren ihr Fernstudium parallel zur betrieblichen Ausbildung mit methodisch und didaktisch speziell aufbereiteten Studienmaterialien und der Unterstützung durch Fern-Tutoren. Während der regelmäßig stattfindenden kompakten Präsenztermine an Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das erworbene Wissen mit den Dozenten anhand von Rollenspielen, Übungen und Fallbeispielen vertieft und praxisorientiert umgesetzt.

Bachelor of Arts in ...
Der Bachelor of Arts in Fitnessökonomie qualifiziert zum Manager, der Fitness- und Freizeitunternehmen strategisch und operativ kaufmännisch leitet, für die Mitarbeiterführung sowie die sportive Konzeption und Umsetzung zuständig ist. Der Bachelor of Arts in Fitnesstraining qualifiziert zum sportlichen Leiter in Fitness- und Freizeitunternehmen, der Individual- und Gruppentrainingsangebote entwickelt und umsetzt sowie für die Mitarbeitführung zuständig ist. Mit dem Studiengang „Bachelor of Arts in Gesundheitsmanagement“ qualifizieren sich Studierende zum Präventionsspezialisten, der Konzepte für gesundheitsfördernde Verhaltensweisen aus den Handlungsfeldern Bewegung, Ernährung und Entspannung plant, koordiniert und umsetzt. Der Bachelor of Arts in Ernährungsberatung vermittelt als Ernährungsexperte wissenschaftlich fundiert gesundheitsförderndes Ernährungsverhalten und stabilisiert dieses durch Bewegungsprogramme und mentale Strategien.

Vorausschauend planen
Sein im Studium erworbenes Know-how nutzte Patrick Banuat, um aus der Abwägung der Vor– und Nachteile bestehender Konzepte sein eigenes Studiokonzept zu entwickeln. Vorausschauend geplant und sorgfältig durchgerechnet, „genauso, wie wir es im Studium gelernt haben.“



Zwischen Theorie und Praxis

Mit inzwischen 6000 kommerziellen Anlagen und rund 130 000 Beschäftigten hat sich die Fitnessbranche zu einem ernstzunehmenden Wirtschaftsfaktor entwickelt.
„Die Fitnessbranche ist ein beachtlicher Wachstumsmarkt innerhalb der gesamten Wirtschaft und bietet ein großes Betätigungsfeld. Der Diplom- Fitnessökonom ist ein bedeutender Schritt in Richtung Qualität und Professionalisierung der gesamten Fitnessbranche“, sagt BA-Geschäftsführer Johannes Marx.
Das Studium auf Hochschulniveau zum Diplom-Fitnessökonom an der staatlich anerkannten BSA-Privaten Berufsakademie ist speziell auf die Fitnessbranche zugeschnitten. Wie beim dualen Ausbildungssystem gehen die Studierenden ein Ausbildungsverhältnis mit einem Unternehmen der Fitness- und Freizeitwirtschaft ein und erhalten die theoretische Ausbildung an der Berufsakademie. Voraussetzung für die Immatrikulation ist das Abitur oder die Fachhochschulreife. Seit Februar 2004 können so genannte „beruflich besonders befähigte Personen“ auch ohne diese beiden Abschlüsse zum Studium zugelassen werden.
Der Lehrstoff beinhaltet im Fachbereich Fitness und Gesundheit unter anderem sportbiologische Grundlagen, Pädagogik, Ernährung, Gymnastik, Cardiofitness und Gerätehandling. Im Fachbereich Wirtschaft/Management geht es um die Themenbereiche Verkauf und Service sowie um betriebswirtschaftliche Inhalte wie Unternehmensführung, Organisation, Personalführung, langfristige Marketingplanung, Controlling und Kalkulation. Die Studierenden erhalten somit umfassende Kenntnisse über sämtliche Tätigkeitsfelder in Fitness- und Freizeitanlagen.
Der praxisorientierte Studiengang zum Diplom-Fitnessökonom wurde von der Branche innerhalb kürzester Zeit angenommen. Mittlerweile sind über 500 Studierende an der BSA-Privaten Berufsakademie eingeschrieben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/duales_bachelor-studium_im_fitness-_und_gesundheitsbereich_mit_schwung_in_die_selbststaendigkeit_221.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>221</guid>
		<pubdate>2008-11-25 12:08:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die württembergischen Unikliniken beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhielten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen. Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.

Vorbereitungen auf den Test
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_220.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2008-11-25 12:00:33</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium mit Perspektive - Neuer Studiengang: „Bachelor of Science in Clinical Research“</title>
		<description><![CDATA[Stefanie Kupke studiert seit einem Semester an der Parexel-Akademie in Berlin einen neuen Studiengang, der Medizin, Pharmazie und betriebswirtschaftliches Management verbindet.]]></description>
		<text><![CDATA[Stefanie Kupke blickt auf ihre Ausbildung zur Krankenschwester zurück: „Ich habe schnell gemerkt, dass die Abläufe in einem Krankenhaus anders sind, als ich sie mir vorgestellt hatte“.

Nach dem Abitur wollte die Cottbuserin ursprünglich Medizin studieren – doch der hohe Numerus Clausus machte ihr einen Strich durch die Rechnung. Aus diesem Grund begann die damals 19-Jährige zunächst eine Ausbildung zur Krankenschwester - und stellte schnell fest, dass der Krankenhausalltag nicht ihren Vorstellungen entsprach. „Ich wollte nach dem Abschluss meiner Ausbildung etwas Anderes machen“.

Erfolgreiche Bewerbung bei Parexel
Durch Zufall stieß Stefanie auf die Firma Parexel und bewarb sich erfolgreich als medizinische Mitarbeiterin. Parexel International ist eines der führenden unabhängigen Auftragsforschungsinstitute mit mehr als 8000 Mitarbeitern an 64 Standorten auf allen Kontinenten, allein mit über 1000 Beschäftigten in Deutschland. „Der Einblick in die Arzneimittelforschung eröffnete mir neue Perspektiven in eine vielfältige und spannende Branche“, entdeckte die junge Frau. Schnell jedoch wurde Stefanie klar, dass ihr Karriereweg ohne akademische Weihen womöglich rasch zu Ende sei.
Im Februar dieses Jahres begann die Cottbuserin darum mit dem neuen Studiengang „Bachelor of Science in Clinical Research”. Die Parexel-Akademie hat zusammen mit der University of Wales diesen Studiengang auf dem Gebiet der Arzneimittelforschung und Arzneimittelzulassung entwickelt und bietet erstmals in Europa ein wissenschaftliches und praxisorientiertes Studium für die Klinische Forschung an. Schwerpunkt ist die Kombination einer universitären Ausbildung mit praxisrelevanten Modulen. Während die University of Wales Garant für die wissenschaftlichen Inhalte des Studiums ist, vermittelt die unternehmenseigene Akademie die Fach- und Sozialkompetenzen zur Durchführung von Arzneimittelstudien. Das Studium wird ab dem dritten Semester in englischer Sprache durchgeführt.

Exzellente Studienbedingungen
Mittlerweile liegt das erste Semester hinter der jungen Frau – und die Begeisterung ist geblieben: Kleine Arbeitsgruppen, eine hochwertige technische Ausstattung sowie ein Personal Tutor, der sich für die Belange der Studierenden einsetzt, sorgen dafür. „Die Studienbedingungen sind hier exzellent“, betont Stefanie. Von den Studenten wird eine hohe Lernbereitschaft und ein umfangreiches Leistungspensum gefordert. „Das Studium verbindet auf interessante Weise ganz unterschiedliche Bereiche: von Biochemie, Medizin und Pharmazie bis hin zu Kommunikation,
Präsentation und Gesprächsführung“, beschreibt die junge Frau.
Eine weitere Besonderheit des Studiums ist das fünfmonatige Auslandspraktikum. Es ermöglicht den Studierenden internationale Berufserfahrung zu sammeln und das erlernte Wissen praktisch anzuwenden. Der Titel, der den Studenten durch die University of Wales verliehen wird, lautet „Bachelor of Science in Clinical Research“ und ermöglicht den Absolventen eine nahtlose Arbeitsaufnahme in die Pharmaindustrie, in Auftragsforschungsinstitute und in die Koordinierungszentren für Klinische Studien, die an allen Universitätskliniken im Entstehen sind.

Optimale Praxisvorbereitung
„Im Laufe des Studiums werden alle relevanten Felder der Klinischen Forschung abgedeckt, so werden wir optimal für die Praxis vorbereitet“, macht sich die Cottbuserin um die Zeit nach dem Studienabschluss keine Sorgen: Selbstsicher und zuversichtlich verrät sie: „Ich habe das gute Gefühl, mit dem weiteren Verlauf des Studiums eröffnen sich für mich zunehmend neue Perspektiven, auf die ich sehr gespannt bin.“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“
Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_mit_perspektive_-_neuer_studiengang_bachelor_of_science_in_clinical_research_219.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_09_01.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>219</guid>
		<pubdate>2008-11-25 11:56:13</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions in den USA: Semesterferien sinnvoll nutzen</title>
		<description><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.]]></description>
		<text><![CDATA[Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.
Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben nfindet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zulernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.
Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session-Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.



Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@collegecontact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_in_den_usa_semesterferien_sinnvoll_nutzen_218.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/summer-sessions.jpg</image_kl>
		<guid>218</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:52:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Von Entscheidungen und Hindernissen: Der Weg zur niederländischen Studentin</title>
		<description><![CDATA[Anna Gallinat ist Abiturientin am Pascal-Gymnasium in Münster. In wenigen Wochen wird die 18-Jährige ihr Abitur in der Tasche haben. Und was dann? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Schülerin bereits seit dem vergangenen Schuljahr, jetzt ist die Entscheidung gefallen: Anna wird künftig die Universität Twente im niederländischen Enschede besuchen.]]></description>
		<text><![CDATA[Entscheidungen zu treffen fiel mir immer schwer. Besonders, wenn es um so etwas Wichtiges wie meine Zukunft geht. Deshalb machte ich es mir auch nicht gerade leicht ein Lösung zu finden. Ideen für meine berufliche Zukunft hatte ich viele, doch die wirklich „Zündende“ fehlte. Eine Ausbildung zur Logopädin, eine duales Studium der Medienwirtschaft oder doch erst ein freiwilliges soziales Jahr? Über ein Psychologiestudium hatte ich mich auch schon informiert, aber aufgrund des hohen Numerus Clausus in Deutschland als unrealistisch ad acta gelegt. Als ich allerdings von den (fast) zulassungsfreien Studiengängen in den Niederlanden las, war ich begeistert.

Uni Twente bietet gute Lernbedingungen
Der erste Gedanke, der mir durch den Kopf ging, war: „Wow, das ist es!“, obwohl ich vorher nie über ein Auslandsstudium ernsthaft nachgedacht hatte. Ich machte mich im Internet über Zulassung, Kosten und Möglichkeiten schlau. Vor allem die Universiteit Twente hatte es mir angetan. Die Campus-Uni bietet den Studenten beste Lernbedingungen. Enschede liegt direkt an der deutschen Grenze und ist von meiner Heimatstadt Münster sehr gut mit dem Zug zu erreichen. Obwohl es mir früher egal gewesen war, wo ich zum Studieren lande, wollte ich plötzlich in der Nähe meiner Heimat bleiben. Warum? Nun, ganz einfach: Wenn es schon ein komplett anderes Land sein musste, dann aber bitte mit der Möglichkeit, schnell und einfach nach Deutschland zurückkehren zu können.
Je mehr ich mich über das Studium, die Stadt und das Land informierte, desto besser gefiel es mir. Bei einem Tag der offenen Tür der Universiteit Twente für deutsche Schüler hatte ich die Möglichkeit, sie mir näher anzuschauen. Ein Vortrag über die Uni und das Psychologiestudium sowie eine Campustour überzeugten mich zum Schluss voll und ganz und ich war mir sicher: „Hier will ich studieren!“
Jetzt blieben nur zwei Hindernisse: Erstens die Studiengebühren. Die betragen im Jahr rund 1500 Euro. Dieses Geld investieren die niederländischen Unis direkt in die Lehre. Somit kommt es den Studierenden wieder zugute. Zur Finanzierung der Studiengebühren wird für mich wahrscheinlich ein Kredit die einzige Möglichkeit bleiben, dennoch bin ich sicher, dass das Geld gut investiert sein wird.

Intensivsprachkurs für deutsche Erstsemester
Die zweite Hürde ist für mich die Sprache. Ich hatte nie Niederländischunterricht, daher ist es natürlich verständlich, dass mir dieses Thema große Sorgen macht. Aber auch hier ist die Universiteit Twente gut vorbereitet: Für die deutschen Erstsemester wird ein Intensivsprachkurs über vier Wochen angeboten, der die Grundlagen der niederländischen Sprache vermittelt. Rund 100 Deutsche können jedes Jahr am „SummerCampus“ teilnehmen. Am Ende der Kurses wartet eine Prüfung, die alle Deutschen bestehen müssen, um ausreichende Sprachkenntnisse vorzuweisen. Der „SummerCampus“ ist zudem natürlich eine klasse Möglichkeit neue Leute aller Studienrichtungen kennen zu lernen. Der Nachteil ist der hohe Preis von circa 1200 Euro inklusive Unterkunft auf dem Campus und Verpflegung. Neben den sozialen Kontakten, die man während des Kurses knüpfen kann, ist es natürlich ein Riesenvorteil direkt in Enschede zu wohnen. So lernt man nicht nur die Sprache schneller, sondern auch gleichzeitig den Lebensstil eines „echten“ Studenten kennen. Eine Alternative wäre allein ein kostengünstigerer Volkshochschulkurs.

Der erste Impuls zählt
Ich glaube, dass mein erster Impuls maßgeblich war, denn trotz vieler Bedenken und Zweifel, denke ich, dass meine Zeit in Enschede eine tolle Erfahrung wird. Ein Studium im Ausland – daran habe ich früher nicht mal im Traum gedacht. Jetzt wird es Realität.



Informationen über das Studium in den Niederlanden

Wer sich ernsthaft für ein Studium in den Niederlanden interessiert, dem bieten nicht nur der Deutsche Akademische Austauschdienst und zahlreiche niederländische Internetseiten reichlich Information.

In den vergangenen Monaten sind zudem einige Bücher erschienen, die sich mit dem Studium beim westlichen Nachbarn und den nötigen Voraussetzungen auseinandersetzen. So informiert etwa das Handbuch „Studieren in den Niederlanden“ von Jörg Mielczarek über zulassungsbeschränkte Studiengänge, erforderliche Eignungstests und den Nachweis von Sprachkenntnissen an den niederländischen Hochschulen.

Das Werk ist zudem randvoll mit Tipps und praktischen Hinweisen, Adressen sowie Planungshilfen in Form von Checklisten, Zeitplänen und Vordrucken. Weil jedes Auslandsstudium immer auch eine Investition darstellt, behandelt ein ganzes Kapitel das Leben in den Niederlanden - von A wie Aufenthaltsgenehmigung über S wie Sozialversicherung bis Z wie Zuschussförderung.

Besonderer Vorzug des Werks: Es wird im Digitaldruck erstellt und nicht in Großauflagen vorproduziert. So ist gewährleistet, dass laufend Änderungen und Ergänzungen eingearbeitet werden können und das Buch so immer auf dem aktuellen Stand ist. Erhältlich ist der Titel für 17,90 Euro vom Verlag Interna im Buchhandel oder im Internet.


Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/von_entscheidungen_und_hindernissen_der_weg_zur_niederlaendischen_studentin_217.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Anna Gallinat</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/der-weg-zur.jpg</image_kl>
		<guid>217</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:46:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Austauschsemester in den Niederlanden: Oranje-Fan von Kindesbeinen an</title>
		<description><![CDATA[Zwei Semester lang studierte Sabine Koch an der Universiteit Leiden. Eine Entscheidung, die der heute 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel.]]></description>
		<text><![CDATA[„So, ab hier wird nur noch Niederländisch gesprochen.“ So lautete die väterliche Losung, wenn Sabine Koch mit ihren Eltern und Geschwistern im Nachbarland Urlaub machte. Damals hätte sich die 23-Jährige wohl noch nicht träumen lassen, dass sich die allgemeine familiäre Begeisterung für das Land der Tulpen und des Käses in ihren eigenen Zukunftsplänen niederschlagen sollte.
Nach dem Abitur entschloss sich Sabine, den Niederlanden auch von der wissenschaftlichen Seite zu Leibe zu rücken und schrieb sich an den Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster für den Magister- Studiengang Niederlande-Studien in Kombination mit den Nebenfächern Niederländische Philologie und Ethnologie ein. Seit Sommersemester 2004 widmet sich die Wahl-Münsteranerin nun viele Stunden des Tages Geschichte, Kultur und Sprache des westlichen Nachbarn – eine Entscheidung, die sie allen Unkenrufen zum Trotz nicht bereut. „Anfangs bin ich schon öfters gefragt worden, was ich mit meiner Fächerkombination später einmal berufl ich erreichen möchte“, gibt die Studentin im siebten Semester zu. Die Betreuung von niederländisch sprechenden Kunden in einem deutschen Konzern – oder umgekehrt – könne sie sich gut vorstellen, sagt Sabine dann. Inklusive Leben im Nachbarland. Bis dahin liegen aber noch einige Semester vor der jungen Frau.

Probe auf Zeit
Den Alltag in den Niederlanden hat Sabine Koch dennoch bereits erprobt. In Form eines Erasmus-Studienjahres verbrachte sie im vergangenen Jahr zwei Semester an der Universität in Leiden. Ein Schritt, der der 23-Jährigen zunächst nicht leicht fiel. „Ich hatte schon etwas Angst, den sprachlichen Voraussetzungen vielleicht nicht gewachsen zu sein oder keinen Anschluss zu finden. Auch der Gedanke, Familie und Freunde ein Jahr lang zurück lassen zu müssen, behagte ihr gar nicht.
„Am Institut haben mir aber viele gut zugeredet und mir immer wieder vor Augen geführt, dass ein Auslandssemester sowohl für mein Studium, aber auch für mich persönlich eine wichtige Chance sei“, beschreibt die Studentin die Wochen bis endlich die Entscheidung getroffen war.
Etwa 30 Prozent der rund 400 Studierenden des Münsteraner Fachbereichs entscheiden sich für ein oder zwei Austauschsemester in den Niederlanden oder im flämischen Teil Belgiens.

Viel Kontakt zu Einheimischen zahlt sich aus
Da das Niederländische Institut der Westfälischen Wilhelms-Universität mit zahlreichen Unis in den Niederlanden kooperiert, konnte sich Sabine ihren Studienort schließlich aussuchen. Die Wahl fiel auf das beschauliche Leiden, da es „für mich eben so typisch holländisch ist“. Nach gut einem halben Jahr der Vorbereitungszeit ging es im März vergangenen Jahres schließlich ins Nachbarland. Dort hatte sich Sabine bewusst für ein Zimmer in einer WG mit Niederländern entschieden, um möglichst viel Kontakt zu Einheimischen zu bekommen. Aber auch die Erasmus-Betreuer der Universiteit Leiden sorgten dafür, dass sich die junge Frau in ihrer Heimat auf Zeit schnell wie zu Hause fühlte. Durch die regelmäßigen Familienurlaube in der Kindheit waren ihr Chocomel, Stroopwafels, Vla und Co. bereits bestens vertraut.
„Meine Sprachkenntnisse haben sich in den Monaten stark verbessert. Während mir das Lesen und Verstehen vorher schon recht leicht fiel, haben sich jetzt auch Rechtschreibung und Grammatik deutlich vorwärts entwickelt“, blickt die 23-Jährige zufrieden auf ihre akademischen Fortschritte. Und auch die vielen persönlichen Begegnungen und Erfahrungen lässt sie gerne Revue passieren.

Zurück in der Heimat
Seit August vergangenen Jahres ist Sabine Koch zurück in Münster. An ihre Zeit in Leiden erinnert sie sich fast täglich. Als Mitglied der Fachschaft des Instituts für Niederlandestudien rät sie Kommilitonen heute jederzeit zum Austauschsemester in den Niederlanden. „Ich würde das sofort wieder machen.“



Kontakt Leiden Universität

Postadresse: Leiden University | P.O. Box 9500
2300 RA Leiden | The Netherlands

Besucheradresse: Rapenburg 70 | 2311 EZ Leiden

Telefon: +31 (0)71 527 27 27
E-Mail: S.A.Dehue@IO.LeidenUniv.nl
Internet: www.leiden.edu

Besucherzentrum Leiden: www.visitors.leidenuniv.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/austauschsemester_in_den_niederlanden_oranje-fan_von_kindesbeinen_an_216.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/austauschsemester.jpg</image_kl>
		<guid>216</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:35:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ins Ausland ohne Sprachbarriere: Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich die südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Das Abitur ist der österreichischen Matura grundsätzlich gleichgestellt. Im Einzelfall entscheidet der Rektor der jeweiligen Universität, ob Zusatz- oder Ergänzungsprüfungen abgelegt werden müssen. EU - Staatsangehörige müssen keine besondere Universitätsreife, das heißt eine Studienberechtigung im Heimatland nachweisen. Das Rektorat jeder Universität kann in Bachelor-, Master-, Diplom- und Doktoratsstudien, die in Deutschland einem Numerus Clausus unterliegen, den Zugang entweder durch ein Aufnahmeverfahren vor der Zulassung oder durch die Auswahl i Universitäten in Österreich der Studierenden bis längstens zwei Semester nach der Zulassung beschränken. Die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Studieren in der Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Hinzu kommen Lebenshaltungskosten, die je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat liegen.
Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen. Immerhin die drei größeren Sprachen fi nden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich.
Zu den Universitäten und den eidgenössischen Technischen Hochschulen wird zugelassen, wer eine Maturität oder das ausländische Äquivalent vorweisen kann. In Fächern mit knappen Aufnahmekapazitäten steht es den Universitäten frei, die Zulassung für Ausländer zu beschränken. Die Immatrikulation erfolgt in der Regel ein bis zwei Wochen vor oder nach Beginn des Semesters; die persönliche Anwesenheit des Studierenden ist dabei erforderlich. Die Formalitäten für die Immatrikulation sind nicht an allen Universitäten gleich, nähere Angaben enthalten die Vorlesungsverzeichnisse. Unerlässlich ist eine Voranmeldung. Auskünfte und Formulare für die Voranmeldung sind bei den Hochschulkanzleien erhältlich. Die Anmeldefristen sind von Hochschule zu Hochschule unterschiedlich. Einige verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus Clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, müssen ausländische Studierende besondere Kriterien erfüllen, die von der jeweiligen Universität geregelt werden.



Universitäten in Österreich: Das österreichische Hochschulsystem gliedert sich in 6 wissenschaftliche Universitäten, sechs Kunsthochschulen und 8 Fachhochschulen. Über Bewerbungen um Studienplätze entscheiden die einzelnen Hochschulen selbst, in Einzelfällen sind neben dem deutschen Abitur gesonderte Prüfungen zu absolvieren.

Karl-Franzens-Universität Graz
www.kfunigraz.ac.at

Technische Universität Graz
www.tu-graz.ac.at

Universität Innsbruck
www.uibk.ac.at

Alpen-Adria-Universität Klagenfurt
www.uni-klu.ac.at

Donau-Universität Krems, Universität für Weiterbildung
www.donau-uni.ac.at

Montanuniversität Leoben
www.unileoben.ac.at

Johannes-Kepler-Universität Linz
www.uni-linz.ac.at

Universität Salzburg
www.uni-salzburg.at

Technische Universität Wien
www.tuwien.ac.at

Universität Wien
www.univie.ac.at

Universität für Bodenkultur Wien:
www.boku.ac.at

Veterinärmedizinische Universität Wien
www.vu-wien.ac.at

Wirtschaftsuniversität Wien
www.wu-wien.ac.at

Österreichische Studiengänge im Überblick: www.wegweiser.ac.at


Hochschulen in der Schweiz: In der Schweiz sind insgesamt 25 Hochschulen zugelassen, davon zehn von den Kantonen getragene Universitäten, zwei eidgenössische technische Hochschulen, neun Fachhochschulen und 5 Pädagogische Hochschulen. Die Hochschulen nehmen Bewerbungen um Studienplätze direkt selbst entgegen.

Deutschsprachige Universitäten

www.ethz.ch Eidgenösische Technische Hochschule Zürich

www.unibas.ch Universität Basel

www.unibe.ch Universität Bern

www.unilu.ch Universität Luzern

www.unisg.ch Universität Sankt Gallen

www.unizh.ch Universität Zürich]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ins_ausland_ohne_sprachbarriere_neue_erkenntnisse_inklusive_215.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/ins-ausland-ohne.jpg</image_kl>
		<guid>215</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:27:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>So finanziere ich mein Studium: Papierwust wird zur Routine</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[„Puh, ich dachte durch diese ganze Papierflut steige ich nie durch!“ Wenn sich Andreas Meierholt an seinen ersten Antrag auf finanzielle Unterstützung zum Studium im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes, kurz BaföG, erinnert, ist ihm die Verzweiflung noch deutlich ins Gesicht geschrieben. Unzählige Formulare, Kopien von Bankdokumenten, Beglaubigungen und Steuerlisten verteilten sich erstmalig vor rund vier Jahren auf dem Schreibtisch des 24-Jährigen. „Da galt es erst einmal durch zu steigen“, seufzt der Medizin-Student im mittlerweile achten Semester.

Als Andreas Meierholt im Jahre 2004 sein Studium an der Ruhr-Universität Bochum aufnahm, war für den frisch gebackenen Abiturienten klar, dass er trotz eines Nebenjobs als Verkäufer in einem Sportswear-Geschäft weitere finanzielle Unterstützung benötigen würde. Denn nicht nur Andreas, sondern auch seine beiden Geschwister hatten sich für akademische Weihen entschieden – für Vater Gerhard Meierholt als Alleinverdiener eine unlösbare finanzielle Herausforderung. Schließlich wollten künftig das Zimmer im Studentenwohnheim, Verpflegung, Bücher, Kleidung und, und, und bezahlt sein. „Darum habe ich mich direkt nach dem Abitur über die Möglichkeiten, BaföG zu beantragen, erkundigt“, erläutert Andreas. „Hätte ich allein von meinem Nebenjob leben wollen, wäre mir kaum Zeit zum Lernen geblieben.“
Dieser Teufelskreis, in dem sich zahlreiche Studenten befi nden, wollte der angehende Mediziner vermeiden und sich stattdessen ganz aufs Studium konzentrieren.
„Als ich dann aber den Berg an Dokumenten sah, war ich mir schon nicht sicher, ob sich der ganze Aufwand lohnt“, blickt Andreas zurück. Um beim Ausfüllen der verschiedenen Anträge keinen Fehler zu machen, hat sich der frisch gebackene Abiturient Hilfe beim Amt für Ausbildungsförderung in Bochum geholt. „Um ehrlich zu sein, hatte ich ein wenig Angst, etwas falsch zu machen, so dass mein Antrag abgelehnt würde“, legt der junge Mann dar, „oder unbeabsichtigt zum BaföG-Betrüger zu werden.“

BaföG seit dem ersten Semester
Andreas hatte Glück – er erfüllt sämtliche Voraussetzung und bezieht seit dem ersten Semester das staatliche Darlehen. Die Anträge und Nachweise, die er dafür regelmäßig ausfüllen und erbringen muss, jagen ihm mittlerweile keinen Schrecken mehr ein. „Da bekommt man Routine“, meint er lässig. Ganz ohne Nebenjobs geht es dennoch nicht. „Wenn ich Miete, Strom und Telefon bezahlt habe, ist die Förderung schon weg.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/so_finanziere_ich_mein_studium_papierwust_wird_zur_routine_214.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>214</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:18:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung: Übersicht im Dunkeln</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Als erste Einrichtung trat die öffentliche KfW Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_ebersicht_im_dunkeln_213.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studienfinanzierung.jpg</image_kl>
		<guid>213</guid>
		<pubdate>2008-05-27 10:02:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Master-Studiengang „Virtuelle Realität“: „Und jetzt die Promotion“</title>
		<description><![CDATA[Jung, begabt, erfolgreich: Florian Klompmaker ist der erste Absolvent des zum WS 2004/2005 am Fachbereich Medien der Fachhochschule Düsseldorf eingeführten Master-Studiengangs „Virtuelle Realität“.]]></description>
		<text><![CDATA[Professor Christian Geiger lobte seinen Zögling nach der Abschlussprüfung, die er am 29. März vergangenen Jahres mit 1,0 bestand: „Er gehörte von Beginn an zu den Aktivsten und Besten seines Semesters“.
Für den begabten Absolventen heißt es nun: „Und jetzt die Promotion.“ Er werde weiterhin in diesem spannenden Bereich der virtuellen Realität arbeiten und forschen, ist sein erklärtes Ziel. Seit dem 1. April 2007 arbeitet er in Paderborn an einer gemeinsamen Einrichtung der Universität und der Siemens AG. „Dabei bin ich in einem Forschungsprojekt, das sich mit neuen Interaktionstechniken in Mixed Reality Umgebungen befasst“, erklärt Klompmaker. Er konnte sich hier mit seinem Profil gegen eine Reihe von Bewerbern mit Universitätsabschluss durchsetzen.

Komplexes 3D-Werkzeug
„Dies ist eine exzellente Bestätigung für die Qualität des Masterstudiums am Fachbereich Medien und zeigt, dass unsere Masterabsolventen für die hohen Anforderungen eines Promotionsstudiums bestens gerüstet sind“, freut sich Christian Geiger.
Innerhalb des Studiums wird ein kommerzielles 3D-SW-Werkzeug (virtools dev) benutzt, das in der Praxis im Bereich CADPräsentation und bei Computerspielen  eingesetzt wird. Der Absolvent arbeitete sich so gut in das komplexe Werkzeug ein, dass er schnell als anerkannter Experte für diese Software galt und Hilfestellungen für Projekte an der Düsseldorfer FH und an anderen Hochschulen leistete. Im Rahmen eines Projekts entwickelte er in einem studentischen Team ein hybrides Lernkonzept, wie dieses komplexe 3D-Werkzeug für die Hochschulausbildung nutzbar gemacht werden kann. Hybrid bedeutet, dass Teile der Lerneinheiten bei den Lehrenden vor Ort präsentiert und andere Teile über eine Video-Streaming Lösung gezeigt werden. Neben der Konzeption und Erstellung von Lehreinheiten erprobte der engagierte Student diesen Ansatz auch erfolgreich während einer mehrtägigen Lehrveranstaltung an der Hochschule Harz, Wernigerode in Sachsen-Anhalt.

Doch damit nicht genug: Seine Ergebnisse stellte er während der internationalen Konferenz in Japan, Human and Computers 2006, vor. Er hielt selbst den Vortrag auf Englisch von Düsseldorf aus während einer Video-Verbindung mit der Konferenz.

Florian Klompmaker, der von 2000 bis 2004 an der FH Dortmund den Diplomstudiengang Informations- und Medientechnik absolvierte, arbeitete schließlich als wissenschaftliche Hilfskraft in einem hochschulinternen Förderprojekt MIREA (Mixed Reality Authoring) bei seinem Betreuer Prof. Dr. Christian Geiger. Zu diesem Thema fertigte er auch seine Masterarbeit an: „Interaktives Prototyping von Interaktionstechniken in VR und AR Applikationen“, lautete die Thesis. Ziel ist die Definition und prototypische Entwicklung einer Softwareumgebung, mit der man schnell Interaktionstechniken in virtueller Realität (VR) und augmentierter Realität (AR) entwickeln kann.

Interaktive Räume
Zentraler Schwerpunkt in Florians Masterarbeit waren interaktive Räume, bei denen virtuelle Objekte in eine reale Umgebung integriert werden sollen. „Ein Problem dabei ist die Realisierung intuitiver Interaktion mit realen und virtuellen Objekten, zum Beispiel durch Gestik, Sprache oder spezielle Eingabegeräte. Die Erstellung ist derzeit ein aufwändiger Prozess, da solche neuen Techniken mit recht hohem Aufwand von Experten programmiert werden müssen“, weiß der Promovend und entwickelte eine strukturierte Vorgehensweise, mit der man in kurzer Zeit neue Interaktionstechniken realisieren kann. Dabei lassen sich erste Prototypen bereits mit wenigen Mausklicks erstellen.



Virtuelles Kontinuum

Informationstechnik und Philosophie, zum Teil auch Psychologie unterscheiden mittlerweile verschiedene Realitäten, die sich im Grad ihrer Virtualität voneinander absetzen. Auf dem Kontinuum der „Mixed Reality“ sind in diesem Verständnis unbegrenzte Grade virtueller Realität möglich zwischen den beiden Polen „nur Realität“ und „nur Virtualität“.

Reine Realität ist das konkrete, alltägliche Leben. Bei erweiterter Realität werden Dinge aus der Realität virtuell umgesetzt, wobei sich aber virtuelle Realität und reine Realität teilweise überlagern. Zudem muss Interaktivität in Echtzeit vorliegen und die Objekte aus beiden Realitäten müssen dreidimensional zueinander in Bezug stehen. Ein Anwendungsbeispiel wäre etwa ein Navigationsbeispiel im Auto, das Hinweise in Abhängigkeit von der Verkehrslage auf die Windschutzscheibe projiziert.

Bei der erweiterten Virtualität kehren sich die Verhältnisse um: Der Nutzer des Systems verschwindet in einem komplexen System virtueller Realität (VR). Wenn allerdings von außen Signale der Realität an ihn übermittelt werden, so stellt es der VR-Helm durch – etwa das reale Klingeln an der realen Haustür. Die virtuelle Realität schließlich bildet den Schlusspol: Ein komplexes System wird künstlich erstellt, am bekanntesten wohl das „Holodeck“ in der Science-Fiction-Serie Star Trek.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/master-studiengang_virtuelle_realitaet_und_jetzt_die_promotion_212.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>212</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:59:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Krankenpflege zeigt neues Gesicht: Gesundheit fördern</title>
		<description><![CDATA[Die Gesundheitsreform geht auch am Berufsbild der Krankenpflege nicht spurlos vorüber. Neben der Pflege rückt nun die Mobilisierung in den Mittelpunkt der Arbeit mit den Patienten.]]></description>
		<text><![CDATA[Besonders alten Menschen, so erklärt Marlies Bierwagen, sei es schwer zu vermitteln, warum sie schon kurz nach einer Operation wieder aufstehen müssten. Wer jedoch mit der Einstellung ins Krankenhaus gehe, sich dort einmal so richtig verwöhnen zu lassen, wird nach Darstellung der Krankenschwester im ostfriesischen Hans-Susemihl-Krankenhaus enttäuscht werden. Aus medizinischer Sicht sei die Forderung der Patienten durchaus sinnvoll. Bierwagen, als Anleiterin auf der inneren Station der Klinik für die Ausbildung der Pflegeschüler zuständig, verweist auf nosokomiale Erkrankungen wie Lungenentzündung, Thrombosen oder Harnwegsinfekte. Häufig könnten diese im Krankenhaus auffällig oft auftretenden Erkrankungen vermieden werden, wenn die Patienten auch nach einer Operation früh wieder aktiv werden. Bei Lungenentzündungen etwa hätten die Krankheitserreger auch deshalb so gute Chancen, weil die Patienten im Liegen nur flach atmen und sich die Keime so in Lunge und Bronchien leichter vermehren könnten. Um solche Infektionen besser zu vermeiden und um die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus zu reduzieren, lernen die Pflegeschüler an deutschen Berufsfachschulen neben der menschlichen Physiologie auch Techniken, die Gesundung zu beschleunigen und dem Patienten wieder zu mehr Eigenständigkeit zu verhelfen. Nach außen sichtbares Zeichen für die Umstrukturierung der Ausbildung ist die neue Berufsbezeichnung Gesundheits- und Krankenschwester oder -pfleger.

Schattenseiten bei der Neustrukturierung
Marlies Bierwagen, die an der Nordsee bereits seit mehr als fünf Jahren künftige Pflegekräfte anleitet, sieht bei der Neustrukturierung der Ausbildung jedoch auch Schattenseiten. Zum einen sei wegen der stärkeren Förderung der Patienten eigentlich ein höherer Betreuungsschlüssel erforderlich, damit das Pflegepersonal die tägliche Arbeit bewältigen könne. Zum anderen „sind die Leute, die ins Krankenhaus kommen, immer erstmal krank“ – und entsprechend müssten sie auch behandelt werden. Das neue Selbstverständnis erschwere es oft unnötig, die Eingeschränktheit des Patienten angemessen zu berücksichtigen, vielmehr gehe es jetzt oftmals in erster Linie darum, die Liegezeit zu verkürzen, auch wenn der Patient eigentlich noch längere Betreuung benötige. Die müsse dann in den eigenen vier Wänden geleistet werden. Schlechte Voraussetzungen für eine gute Pflege in der Klinik, gute Chancen aber für findige Gesundheits- und Krankenpfleger.

Bedarf an häuslicher Pflege steigt
Bierwagen erwartet in nächster Zukunft einen erheblich steigenden Bedarf an häuslicher Pflege, die über das heute übliche Betreuungsmaß deutlich hinaus geht. Wer bei einem Patienten zuhause künftig eine Infusionsbehandlung fortführen könne, habe gute Aussichten, sich damit erfolgreich selbstständig zu machen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/krankenpflege_zeigt_neues_gesicht_gesundheit_foerdern_211.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/bedarf-an.jpg</image_kl>
		<guid>211</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:51:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Alternative Medizin: „Wer heilt, hat recht“</title>
		<description><![CDATA[Mehr als nur heilende Hände: In der Ausbildung zur Osteopathin erlernt Eva Böhrer umfassende Diagnose- und Behandlungstechniken.]]></description>
		<text><![CDATA[Latein und Philosophie waren nicht das Richtige für Eva Böhrer. Schon nach einem Semester stellte sie fest, dass die akademischen Disziplinen ihr zu theorielastig waren, sonst hätte sie sich nach dem ersten halben Jahr vielleicht für ein Medizinstudium entschieden.

Aber glücklicherweise half der Zufall bei der Entscheidung: Evas Mutter hat sich in der Orientierungsphase ihrer Tochter einer Behandlung beim Osteopathen unterzogen. „Und das hat mich direkt angesprochen“, erklärt die 22-Jährige. Sie habe sich schon immer für Anatomie interessiert, wollte wissen, wie der Körper funktioniert – ein medizinischer Beruf lag damit nahe. Da die Osteopathie sich zudem noch intensiv und individuell mit jedem einzelnen Patienten beschäftige, so erzählt Eva, sei sie recht sicher, die richtige Wahl getroffen zu haben.

Störungen durchs Bindegewebe
Bei der Osteopathie stehen Gelenke und Bindegewebe im Mittelpunkt. Bindegewebe, die so genannten Faszien, sorgen unter anderem für den Halt der Muskulatur. Der gesamte Körper ist davon durchzogen. Die vergleichsweise junge Methode der Osteopathie – sie entstand Mitte des 19. Jahrhunderts in den USA – geht davon aus, dass sich Störungen im Körper durch die Faszien fortpflanzen. So können beispielsweise Rückenschmerzen durch eine Verletzung am Knie verursacht sein.

Die Osteopathie, so erläutert Eva, finde diese Störungen durch Abtasten. Mit speziellen Grifftechniken, die mitunter in mehreren Sitzungen wiederholt werden müssten, könnten Verspannungen und Ungleichgewichte behoben werden.

Schulmedizinisch nicht zu erklären
Allein – was genau geschieht, lässt sich schulmedizinisch kaum erklären. Keine Studie konnte bislang eine klare Wirksamkeit der Osteopathie nachweisen. Dessen ungeachtet erleben viele Patienten nach einer osteopathischen Behandlung deutliche Besserung. Wie die Osteopathie wirkt, steht für Eva indes auch nicht im Mittelpunkt des Interesses: „Wer heilt, hat recht.“ Unterstützt wird sie dabei von einem guten Freund, der an einer Universität Medizin studiert. Anfangs, so Eva, habe er kaum ein gutes Haar an der Osteopathie gelassen, sich dann aber selbst behandeln lassen – mit durchschlagendem Erfolg. Es gehe ihm viel besser als vorher, obwohl ihm die Wirkungsweise noch immer unklar sei.

Medizinische Metohoden und Grundlagen
Dennoch stehen auch bei der Ausbildung zum Osteopathen zahlreiche Methoden und medizinische Grundlagen auf dem Programm. 2005 hat Eva sich in Schlangenbad bei Wiesbaden an der einzigen Osteopathie-Schule eingeschrieben, die ihre Disziplin in Vollzeit unterrichtet. Und erst jetzt beginnt sie allmählich mit den ersten Praktika.
Zuvor musste sie wie jeder Medizinstudent Anatomie, Biochemie, Histologie, Neurologie und zahllose andere Fächer büffeln, seit dem fünften Semester liegt der Schwerpunkt auf der praktischen Arbeit: Bei Diagnose, Analyse und Behandlung werden die theoretischen Kenntnisse in die Tat umgesetzt. „Aus der Klasse stellt sich reihum jemand als Patient zur Verfügung“, erklärt die angehende Osteopathin, „so dass uns der Ausbilder Techniken erklären kann.“ Immer wieder erklären sich auch Patienten aus dem Bekanntenkreis der Schüler bereit, die aber selbstverständlich nur unter den scharfen Augen eines erfahrenen Osteopathen behandelt werden.

Nicht als medizinischer Beruf anerkannt
Wenn alles gut geht, haben die Absolventen des Sutherland-Colleges zum Ende ihrer Ausbildung ein vom Verband der Osteopathen in Deutschland anerkanntes Examen in der Tasche – neben dem nötigen Wissen, sich einer Heilpraktikerprüfung zu unterziehen. Diese Kombination bietet sich an, weil der Osteopath hierzulande nicht als medizinischer Beruf anerkannt ist und somit nur in Verbindung mit einer anderen Tätigkeit ausgeübt werden kann. Häufig sind das Physiotherapeuten und medizinische Masseure, aber auch Heilpraktiker – Ärzte eher selten.

Mit der Bescheinigung, als Heilpraktiker arbeiten zu dürfen, hat Eva am Ende der Ausbildung den großen Vorteil, auch in der osteopathischen Arbeit selbst diagnostizieren zu dürfen. So genannte Heilhilfsberufe wie Physiotherapeuten oder Masseure dürfen das nicht, sie arbeiten nur auf Rezept nach Diagnose des Arztes.



Ausbildungswege: Die Ausbildung zum Osteopathen ist nicht zentral geregelt, der Beruf in Deutschland nicht von öffentlicher Seite anerkannt.

Ausbildungsangebote prüfen
Der Verband der Osteopathen Deutschlands (VOD) und die Bundearbeitsgemeinschaft Osteopathie bemühen sich jedoch um eine Anerkennung, während die Bundesarbeitsgemeinschaft darüber hinaus einen Kriterienkatalog formuliert hat, mit dem eine fundierte Ausbildung gewährleistet wird. Wer eine Ausbildung anstrebt, sollte darauf achten, dass die Schule diese Anforderungen erfüllen.

Voraussetzung für die mindestens vierjährige Ausbildung sind medizinische Vorkenntnisse aus einem Heil- oder Heilhilfsberuf wie Arzt, Heilpraktiker, Physiotherapeut oder medizinischer Bademeister – wer keinen solchen Beruf ausübt, ist auf die Vollzeitausbildung etwa am Sutherland-College in Schlangenbad angewiesen.

Schnupperkurse nutzen
Die meisten Osteopathie-Schulen bieten kostenlose Schnupperkurse an, in denen künftige Teilnehmer sich eingehend über die Ausbildung informieren können. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich mit Schülern und ausgebildeten Osteopathen auszutauschen.

Weitere Informationen: www.osteopathie.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/alternative_medizin_wer_heilt_hat_recht_210.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>210</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:43:06</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizinertest soll Studienchancen verbessern</title>
		<description><![CDATA[Mehrere Tausend Studienanfänger absolvieren den – noch – freiwilligen Medizinertest für ein Studium in Baden-Württemberg.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits in den achtziger Jahren war der Test für angehende Medizinstudenten ein Pflichttermin, allerdings wurde das Auswahlverfahren wieder eingemottet. Anfang vergangenen Jahres versuchte sich das Land Baden-Württemberg an einer Neuauflage. Anders als der Test aus den achtziger Jahren ist die Teilnahme an diesem Verfahren zwar nicht verpflichtend, aber die baden-württembergischen Hochschulen beziehen die Ergebnisse in ihre Entscheidung bei der Studienplatzvergabe mit ein – und mit der Teilnahme am Test können Abiturienten ihre Chancen nur verbessern, eine Verschlechterung der Ergebnisse ist nicht möglich.

Zum Medizinstudium befähigt?
Am 3. Mai fanden sich an 26 Orten quer durch die Republik rund 5200 Probanden ein, in der ersten Juli-Woche erhalten sie ihre Ergebnisse. Der vom Bonner Unternehmen ITB Consulting entwickelte Test deckt räumliches Vorstellungsvermögen ab, Merkfähigkeit und Auffassungsgabe. Die Universitäten im Ländle erhoffen sich von diesem Test wie schon in den achtziger Jahren, dass sie die Befähigung zum Medizinstudium beurteilen hilft. Wesentlicher Unterschied: damals trug die öffentliche Hand die Gebühren für den Test, heute muss jeder Teilnehmer selbst 50 Euro berappen.
Gelegenheit, sich auf den Test vorzubereiten, gibt es reichlich. So sind im Hogrefe-Verlag zwei aktuelle Tests erschienen, die im Buchhandel erhältlich sind. Auf der Homepage zum Test ist eine Broschüre mit einigen Aufgaben herunterzuladen – und wem das alles noch nicht genug ist, der kann sich immer noch an Coaches wenden, die ihre Schützlinge auf die Aufgaben vorbereiten. Für rund 50 Euro erhalten die künftigen Medizin-Studenten Hilfestellung bei der Lösung der Aufgaben.
Speziell auf den deutschen Medizinertest zugeschnitten werden seit Anfang des Jahres auch Vorbereitungsprogramme über das Internet angeboten.

Zeitlich angepasst
Das Vorbereitungsprogramm wird mit fünf unterschiedlich langen Bearbeitungsvarianten angeboten. So kann der Kandidat, entsprechend seinen zeitlichen Möglichkeiten, bereits im Januar, aber auch erst im April mit einem ‚Crash-Kurs’ starten. Unabhängig mit welchem Datum gestartet wird, läuft das Programm jeweils bis zum Termin des Medizinertests.
Das Angebot geht davon aus, dass eine optimale Vorbereitung auf eine Prüfung darin besteht, dass sich Kandidaten anhand von offiziellen Übungsaufgaben während einer längeren Vorbereitungsphase selbstständig einüben. Gestützt wird das Konzept von den statistischen Auswertungen vergangener Jahre, die zeigen, dass viel Üben oder Kursbesuche vor Ort nicht zu einem besseren Testergebnis führen. Entscheidend ist, wie geübt und dass geübt wird.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizinertest_soll_studienchancen_verbessern_209.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>209</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:38:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Land Niedersachsen unterstützt Heilpraktiker</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Der Heilpraktiker arbeitet mit dem höchsten Gut des Menschen: der Gesundheit. Eine gründliche Ausbildung in medizinischen Grundlagen sowie in allen für die Naturheilpraxis typischen natur- und erfahrungsheilkundlichen Diagnose- und Therapieverfahren muss daher sichergestellt sein.

Erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland
Die Wilhelm-Rehberg-Schule in Wunstorf, 1998 als erste Heilpraktikerschule in Norddeutschland staatlich anerkannt, bildet seit 40 Jahren Heilpraktiker aus. Erfahrene Dozenten unterrichten nach streng kontrollierten Lehrplänen nicht nur die prüfungsrelevante Theorie, sondern im hauseigenen Ambulatorium auch die Praxis und den Umgang mit Patienten. Dies garantiert den Schülern ein abgerundetes Konzept für ihre Ausbildung zum Heilpraktiker – als Qualitätssicherung des Heilpraktiker-Berufes und zum Schutz des Patienten.

Umfangreicher Lehrplan
Der Lehrplan umfasst 3400 Stunden in drei Jahren – rund 1600 Stunden mehr als vom Gesetzgeber gefordert – und ist durch die Landesschulbehörde Niedersachsen genehmigt. Das bedeutet für die Schüler der Tagesschulausbildung, dass alle Unterrichtsinhalte kontrolliert unterwiesen werden. Die Schule beginnt jedes Jahr im Oktober mit ihrer Ausbildung. Die Lerninhalte gliedern sich in die Vermittlung gesetzlich vorgeschriebener medizinischer Sachkenntnisse und Fähigkeiten sowie die Erarbeitung von traditionellen und modernen Diagnose- und Therapieverfahren der Heilpraktiker.



Neue Hochschule: Karriereweg in die Gesundheitsbranche

BSA-Private Berufsakademie vom Wirtschaftsrat als Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement akkreditiert.

„Master in Gesundheitsmanagement“
Ende Januar war es soweit: Nach einem Jahr der intensiven Prüfung legte der Wissenschaftsrat des Bundes und der Länder jetzt den Grundstein für die neue „Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement“. Damit wird die bisherige Private Berufsakademie in eine Hochschule umgewandelt, die neben den Bachelor-Studiengängen Interessierten künftig auch den „Master in Gesundheitsmanagement“ offeriert. Derzeit verfügt die Hochschule, die Partnerhochschule des Olympiastützpunktes Rheinland- Pfalz/Saarland ist, bereits über sieben Studienzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten
Nach der Ausweitung bleiben die Bachelor-Studiengänge unverändert erhalten. Für den ab Sommer dieses Jahres angebotenen, international anerkannten Master-Studiengang werden bereits erste Anmeldungen entgegengenommen. Das Studium ist als Fernstudium mit kompakten Präsenzzeiten organisiert. Bei den dualen Bachelor-Studiengängen ist zusätzlich eine betriebliche Ausbildung in einem Unternehmen integriert, so dass die Studierenden eine Vergütung erhalten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/land_niedersachsen_unterstuetzt_heilpraktiker_208.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>studiInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2008-05-27 09:34:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Unter verschärften Bedingungen</title>
		<description><![CDATA[Vier Wochen, das hat Lisa Lohmeyer sich vorgenommen, will sie in einem der größten Krankenhäuser Ugandas eine Famulatur absolvieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Für angehende Ärzte schreibt die deutsche Approbationsordnung diese Praktika von mindestens vier Monaten in medizinischen Einrichtungen vor. Die meisten Doctores in spe entscheiden sich jedoch für Kliniken und Arztpraxen in der näheren Umgebung.
Anders die 22-jährige Studentin. Gemeinsam mit einem Kommilitonen hat sie im vergangenen Semester ein Seminar zum Thema Tropenmedizin belegt. Im Laufe dieses Seminars wurden beide neugierig darauf, wie die Arbeit unter den Bedingungen eines zentralafrikanischen Landes aussieht und nahmen Kontakt zu verschiedenen Krankenhäusern auf. „Eine Klinik in Ruanda“, so erzählt die Studentin, „hätte uns zwar genommen, aber nur für mindestens ein halbes Jahr.“

Die Heimat verlassen
Die Kontaktaufnahme war aber trotzdem nicht vergebens: In Ruanda bekamen die Studenten einen Ansprechpartner in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, genannt, ein deutscher Professor, der bereits seit rund 20 Jahren in dem zentralafrikanischen Land als Mediziner arbeitet. Eine vierwöchige Famulatur sei gar kein Problem, lautete die Antwort aus der Klinik in Ugandas Hauptstadt.
Ihren gegenwärtigen Studienort Münster lässt Lisa mit gemischten Gefühlen zurück. In der hämatoonkologischen Abteilung der Uniklinik untersucht sie am Mikroskop Zellen von Mäusen auf Krebsindikationen.
Im Rahmen eines Forschungsprojekts sollen Zusammenhänge bei der Entstehung von Leukämie ermittelt werden – mitunter eine recht ermüdende Arbeit, wenn sich gar keine Indizien für eine Veränderung von Zelllinien finden ließen.
Wenn aber doch plötzlich Unregelmäßigkeiten aufträten, erwache der Forschergeist. „Dann versuche ich herauszufinden, was sich denn dort verändert hat und warum, führe Tests durch und bespreche die Ergebnisse mit den Kollegen.“ Wahrscheinlich, so Lisa, werde aus ihrem Anteil am Projekt die Doktorarbeit – aber so ganz sicher sei das noch nicht. „Man weiß ja nie so genau, ob sich die Ergebnisse am Ende wirklich verwerten lassen.“

Helfen ohne Apparate
Auch was sie in Uganda erwartet, liegt noch weithin im Dunkeln. „Die ganzen Apparate, mit denen wir hier selbstverständlich umgehen, stehen dort überhaupt nicht zur Verfügung – selbst wenn wir in einem der großen Krankenhäuser arbeiten werden.“ Auf diese Erfahrung ist sie denn auch besonders gespannt, „schließlich werden wir an der Uniklinik so ausgebildet, dass wir mit den Sonographen und Computertomographen fast täglich arbeiten.“ Eine völlig andere, wahrscheinlich ungenauere Diagnostik erwarte sie – „aber früher hat es ja hier auch funktioniert mit Abtasten und Beobachten.“

Design, Sprachen, Medizin
Dass Lisa sich überhaupt für ein Medizinstudium entschieden hat, ist Ergebnis langer Überlegungen – Vater, Tante und Großtante sind Ärzte „und in dem Alter – mit 17, 18 – lehnt man ja eigentlich alles ab, was die Familie so macht.“ Kunst, Fotodesign und Sprachen hätten sie interessiert, „aber vor allem in den künstlerischen Fächern muss man ja unheimlich gut sein, um an einer Akademie aufgenommen zu werden – das hätte ich wohl nicht geschafft.“ Nachdem Lisa sich aber von den Einflüssen ihrer Familie freigeschwommen hatte, stand dann doch Medizin auf den ZVS-Formularen. Jena sollte es sein, „eine schöne Stadt mit hervorragend ausgestatteter Uniklinik – außerdem dachte ich, dass dort der Andrang wohl nicht so groß sein würde.“ Leider ein Trugschluss, wie sich mit dem ZVS-Brief herausstellte. „Der NC war viel zu hoch.“ Aber der zweite Versuch klappte auf Anhieb: Seit Sommer 2005 ist sie an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster eingeschrieben. Das halbe Jahr zuvor widmete Lisa ihrem Pflegepraktikum: In Schleswig und Wiesbaden assistierte sie bei der Krankenpflege noch vor Beginn ihres Studiums und hatte so schon vor der Immatrikulation die erste Voraussetzung zur Zulassung zum Physikum in der Tasche.

Jetzt, in der klinischen Phase des Studiums, plant sie nun einen Teil der Famulatur in Uganda, jedoch ohne hehre humanistische Ziele dabei zu verfolgen. „Ich habe nicht den Anspruch, die Welt zu retten“, sagt sie. Einerseits sei es vermessen, wenn Europäer sich aufschwüngen, in fremden Ländern Entwicklungshilfe zu leisten, ohne die lokalen Zusammenhänge zu kennen. „Und außerdem kann ich dort ja gar nicht so viel tun“, schränkt sie ihre eigenen Fähigkeiten ein – sie müsse sich erst einmal selbst vor Ort zurecht finden. Aus diesem Grund liegt die vierwöchige Famulatur auch in der Mitte des sechswöchigen Aufenthalts am Viktoriasee. In der ersten Woche wird Lisa sich akklimatisieren, in der sechsten dem Nachbarstaat Ruanda einen Besuch abstatten.

Zukunftsaussichten
Zurück an der Universität in Münster will sie sich dann mit voller Aufmerksamkeit wieder den Krebszellen widmen, um die Forschungsarbeit für ihre Dissertation voranzutreiben. Dennoch soll der Aufenthalt in Uganda nicht die letzte Station sein, die Lisa im Ausland unternimmt: Eine Klinik in Frankreich ist das nächste Ziel, „die Sprache würde ich gerne lernen, bislang habe ich nur Grundkenntnisse.“ Wann sie den westlichen Nachbarn besucht, steht jedoch noch in den Sternen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_unter_verschaerften_bedingungen_207.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/unter-verschaerften.jpg</image_kl>
		<guid>207</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:30:04</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Traumberuf Arzt: Christina Greines Herz schlägt für die Kardiologie</title>
		<description><![CDATA[Umwege führten Christina Greine zum Medizinstudium und zu ihrem heutigen Job als Kardiologin.]]></description>
		<text><![CDATA[„Fräulein, können Sie mir mal den Rücken eincremen?“ Dieser oder ähnliche Wünsche werden häufi g von Patienten an Christina Greine herangetragen. Und jedes Mal ist die junge Frau hin und her gerissen zwischen Belustigung und Ärger. „Ich habe dafür leider keine Zeit, aber ich hole Ihnen sehr gerne eine Krankenschwester“, lautet die Standardantwort, denn längst habe sie sich daran gewöhnt mit dem Pfl egepersonal verwechselt zu werden.
„Ich bin eben jung, klein und blond, da kann man wohl kein Arzt sein“, zuckt die 28-Jährige die Schultern. Dabei hat Christina Greine bereits im vergangenen Jahr ihr drittes Staatsexamen im Fach Medizin abgelegt, arbeitet seitdem als Ärztin.

Dass sie diesen Beruf später einmal ergreifen wollte, das stand für die ehrgeizige junge Frau schon früh fest. Doch zunächst einmal sah alles danach aus, als ob dieser Wunsch nicht Realität werden sollte. „Ich hatte Angst vor Blut, bin bei Spritzen regelmäßig in Ohnmacht gefallen“, blickt sie stirnrunzelnd zurück.
Mehr aus Vernunft denn aus Leidenschaft entschied sich die Recklinghauserin darum nach dem Abitur, Kommunikationswissenschaft in Münster zu studieren. „Ich habe mich in der Stadt sofort heimisch gefühlt, nur das Studium hat mir keinen Spaß gemacht“, erzählt Christina. Wenige Wochen nach Beginn des zweiten Semesters stand für sie darum fest: „Ich bewerbe mich bei der ZVS um einen Medizin-Studienplatz.“ Gerne sollte es Münster werden, doch das Los schickte sie an die Ruhr-Universität Bochum.

Aller Anfang ist schwer
Chemie, Physik, Biochemie, Anatomie - während der ersten vier Semester musste Christina vor allem Grundlagenwissen pauken. „Ich musste zunächst lernen, zu lernen“, erinnert sie sich. Selbst ihr Horrorfach Physik - „in der Schule hatte ich immer eine Vier“ - schloss sie mit guten Noten ab: „Man merkt schnell, wofür man das braucht und dann macht es auch plötzlich Spaß.“
Gleich im ersten Semester ging es für Christina und ihre Kommilitonen zudem zur Leichenschau in die Pathologie. „,Das schaffe ich nie‘, dachte ich zuerst, aber dann hat ganz schnell die wissenschaftliche Neugier eingesetzt“, blickt die junge Ärztin auf eine erste Herausforderung im Studium zurück. Viel schwerer hingegen fielen der 28- Jährigen ihre Einsätze im OP im Rahmen der Famulatur. „Da bin ich dann doch ein paar Mal umgekippt.“ Um ihre Angst vor Blut endlich zu überwinden, musste darum auch Freund Frank als Versuchskaninchen beim Blutabnehmen herhalten. Doch auch das hat die Jung-Medizinerin mittlerweile im Griff.

Viele Erfahrungen im Praktischem Jahr
Ihr Praktisches Jahr (PJ) absolvierte Christina schließlich am Universitäts-Klinikum in Münster. „Anfangs hatte ich schon tierische Angst, eigenverantwortlich, wenn auch in enger Abstimmung mit den Ärzten, für die Patienten da zu sein“, gibt sie zu. Aber schon nach kurzer Zeit habe sich eine erste Routine bemerkbar gemacht. „Man spürt, dass man Erfahrungen sammelt und diese auch anwenden kann, darum war das PJ eine schöne Zeit“, erinnert sie sich lächelnd. Nach dem erfolgreichen dritten Staatsexamen galt es dann die nächste Hürde zu nehmen: die Stellensuche an einem Krankenhaus, um dort die fünfjährige Facharztzeit absolvieren zu können. Die jedoch gestaltete sich für Christina, die es der Liebe wegen nach Frankfurt verschlug, zunächst schwierig. In ihren ursprünglichen Wunschgebieten Dermatologie und Pädiatrie waren die Aussichten schlecht, darum wich die frisch gebackene Ärztin auf den Bereich Innere Medizin aus. Heute arbeitet Christina - nach einer Zwischenstation in einem Belegkrankenhaus in Darmstadt - in der Kardiologie des Rot-Kreuz-Krankenhauses in Frankfurt.

Ihr persönliches Fazit
„Während des Studiums hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich ausgerechnet Kardiologin werden würde, aber mittlerweile weiß ich, das ist genau das Richtige für mich“, ist sie überzeugt. Auch das eigenverantwortliche Arbeiten bereitet ihr längst keine schlaflosen Nächte mehr.
„Heute traue ich mir viel mehr zu, weiß jetzt, was zu tun ist“, ist die angehende Fachärztin stolz auf ihren bisherigen Karriereweg. „Der Wechsel ans Rot-Kreuz-Krankenhaus war eine Entscheidung für die Kardiologie!“



Veränderte Studienanforderungen: „Hammerprüfung“ ist kein Grund zur Panik

Die neue ärztliche Approbationsordnung hat das Medizinstudium nachhaltig verändert: So gibt es keine staatliche Prüfung mehr vor dem Praktischen Jahr (PJ). Statt dessen findet jetzt am Ende der Ausbildung, also nach dem PJ, ein umfassendes staatliches Abschlussexamen statt: das M2, von vielen auch „Hammerprüfung“ genannt.

Dieses neue Examen besteht aus einem dreitägigen schriftlichen Teil und einer mündlich-praktischen Prüfung, die sich auf zwei Tage verteilt. Vor allem dieser mündlich-praktische Teil wird neu gestaltet: Fallbezogen wird vor allem fächerübergreifendes Wissen überprüft, hinzu kommen Fragen aus Querschnittsbereichen.

Wichtig: Dieses Examen ist kein Grund zum Fürchten, denn es geht vor allem um die Breite des medizinischen Wissens und Könnens, so Dr. Bernhard Marschall, Studiendekan an der Universität Münster: „War früher das Praktische Jahr sozusagen ein ‚Sahnehäubchen’, hat es jetzt einen ganz anderen Stellenwert. Einerseits muss die Vorbildung bis zum Erreichen des PJ so strukturiert sein, dass dieses mit Erfolg absolviert werden kann. Andererseits müssen die Lernfortschritte während des PJ regelmäßig kontrolliert werden, damit das Staatsexamen mit möglichst guten Noten bestanden wird.“ Facharztfähigkeiten und Spezialwissen sind ausdrücklich nicht Thema der Abschlussprüfung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/traumberuf_arzt_christina_greines_herz_schlaegt_fuer_die_kardiologie_206.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_02.pdf</pdf>
		<author>Jutta Melchers</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/traumberuf-arzt.jpg</image_kl>
		<guid>206</guid>
		<pubdate>2008-05-27 09:12:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Summer Sessions an nordamerikanischen Universitäten</title>
		<description><![CDATA[Vollgas in den Semesterferien]]></description>
		<text><![CDATA[Neben der „klassischen“ Möglichkeit eines Auslandssemesters während des Studiums in Deutschland erfreut sich seit einigen Jahren eine weitere Form des Auslandsstudiums wachsender Beliebtheit – die Teilnahme an einer so genannten Summer Session.
Summer Sessions stellen eine besondere Studienform dar, die von einer ganzen Reihe nordamerikanischer Universitäten in den Semesterferien in der Zeit zwischen Mai und September angeboten wird. Es handelt sich dabei um komprimierte Semester von meist fünf oder sechs Wochen Dauer, in deren Verlauf die Teilnehmer zumeist zwei oder maximal drei Kurse aus dem Lehrangebot der Universität belegen.

Der Umfang des Studienangebots der Summer Sessions unterscheidet sich insofern vom regulären Studienangebot der Hochschulen, als dass natürlich jeden Sommer nur eine gewisse Auswahl aus dem enormen Kursangebot der Universitäten angeboten werden kann. Dennoch übersteigt die Anzahl der angebotenen Kurse – in der Regel kann in jedem Sommer aus einem Katalog von 300-500 Kursen aus nahezu allen denkbaren Fachbereichen ausgewählt werden – das für deutsche Studenten Gewohnte bei Weitem.
Inhalte und Stoffmenge der Kurse sind in der Regel im Sommer identisch mit denen während des übrigen akademischen Jahres, die Intensität und Wochenstundenzahl ist aufgrund der kürzeren Dauer der Summer Sessions jedoch um einiges höher. Zudem werden während des Sommers ganz normale universitäre „Credits“ erworben, so dass es nach vorheriger Absprache mit den deutschen Professoren und Prüfungsämtern für deutsche Studenten meistens möglich ist, sich die belegten Kurse für das Studium an der Heimatuniversität anrechnen zu lassen.

Welche Universitäten bieten Summer Sessions an?
In Deutschland besonders bekannt sind die Summer Sessions der Boston University und der Universitäten des äußerst renommierten „University of California (UC)“ Verbundes wie zum Beispiel der UC Berkeley und der UCLA. Doch auch andere Universitäten wie beispielsweise die sehr international ausgerichtete Hawaii Pacific University in Honolulu, die Boston University oder die traditionsreiche Saint Mary's University in Halifax an der kanadischen Ostküste bieten im Sommer eine umfangreiche Palette von Kursen aus den verschiedensten Fachbereichen an.

Wer kann an einer Summer Session teilnehmen?
Die Teilnehmer der Summer Sessions setzen sich in der Regel aus einheimischen Studenten der jeweils anbietenden Universität, einheimischen Studenten von anderen amerikanischen Universitäten sowie internationalen Studenten und Abiturienten zusammen.

Bewerbungsvoraussetzungen
Anders als während des übrigen akademischen Jahres gilt in Bezug auf die Summer Sessions an den meisten nordamerikanischen Universitäten eine so genannte „Open Enrollment Policy“. Diese besagt, dass jeder Bewerber, der einige wenige Grundvoraussetzungen (Abitur/Fachabitur, Englischkenntnisse) erfüllt, an den Summer Sessions teilnehmen darf. Eine ansonsten in den USA sehr übliche Auswahl nach Abiturnote bzw. Noten aus dem Studium oder gar ein umfangreiches Auswahlverfahren mit Motivations- und Referenzschreiben findet hingegen nicht statt.
Dadurch bieten die Summer Sessions gerade an den besonders renommierten Universitäten eine fast einmalige Chance, das dortige Campusleben kennen zu lernen und von der exzellenten Qualität der Lehre zu profitieren.

Semesterferien sinnvoll nutzen
Reizvoll sind die Summer Sessions für deutsche Studenten unter anderem auch deshalb, weil sie zumeist in den Zeitraum der deutschen Sommersemesterferien fallen und ihnen somit die Möglichkeit eröffnen, im Ausland zu studieren, ohne auch nur eine einzige Veranstaltung an der Heimatuniversität in Deutschland zu verpassen. Diese sinnvolle Nutzung der Semesterferien für die persönliche und fachliche Weiterbildung ist ein Aspekt, der auch auf die meisten potentiellen Arbeitgeber sehr positiv wirkt, da diese das dabei gezeigte hohe Maß an Eigeninitiative in der Regel sehr schätzen.

Als offizieller Repräsentant der genannten Universitäten und ihrer Summer Session – Programme ist College-Contact.com dafür zuständig, Interessenten kostenlos zu beraten und bei der Bewerbung zu unterstützen. Zudem steht College-Contact.com für alle Fragen rund um das Thema Studieren im Ausland zur Verfügung.


Kontakt

College-Contact.com
Alexandra Michel

Telefon: 0251 - 762 5781

E-Mail: summersessions@college-contact.com
Website: www.college-contact.com]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/summer_sessions_an_nordamerikanischen_universitaeten_168.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Aschendorff</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/summer-sessions.jpg</image_kl>
		<guid>168</guid>
		<pubdate>2007-10-01 13:22:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universität Twente: klein aber vielfältig</title>
		<description><![CDATA[Eine Hochschule packt aus]]></description>
		<text><![CDATA[Enschede: Ein Blick in den Studienguide und alles ist klar. Es ist so etwas wie „Liebe auf den ersten Blick“. Zumindest empfanden das die nahezu 8500 Studenten der Universität Twente (UT). Mit 20 Studiengängen und einem Uni-Campus, der neben vielen Sporteinrichtungen auch ein Theater, Restaurants und diverse Kneipen bietet, gehört die Universität inzwischen zu den beliebtesten Unis im Grenzgebiet Deutschland – Niederlande.
Von der Advanced Technology bis hin zur Wirtschaftsinformatik werden die unterschiedlichsten Studiengänge angeboten. Twente ist eine junge Hochschule mit dem Leitspruch „Keine Tradition, sondern Ambition“. Ein Motto, durch das sich die Uni gerade auf der Forschungsebene eine dauerhafte Position in der Weltspitze sichert.

Persönlicher Kontakt wird groß geschrieben
Selbst in den Niederlande zählt die UT mit nur 8500 Studierenden zu den Kleineren. Dass das aber durchaus ein Vorteil sein kann, zeigt das intensive und persönliche Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden.
Kontinuierliche Ansprechpartner und eine optimale Betreuung – auch der ausländischen Studenten – sprechen für sich. Für die deutschen Studenten wurde eigens das so genannte D-Team ins Leben gerufen. 24 Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen stehen den „Neuen“ mit Rat und Tat zur Seite. Um einen ersten Einblick in den Arbeitsalltag eines Studenten zu bekommen, bietet die UT den „meeloopdag“ (Schnupper-Tag) und den klassischen „Tag der offenen Tür“ an. Am „meeloopdag“ können interessierte Schüler einen deutschen Studenten einen ganzen Tag lang begleiten, um so in das Studentenleben hineinzuschnuppern.

Sprachkurse, die für die Zulassung zum Studium unerlässlich sind, werden in der Regel zum Sommer angeboten. Während der Sprachkurse erreichen die Studenten das Niveau, das für ein Studium in den Niederlanden Voraussetzung ist.




Die Hochschule Twente
Die Universität Twente (UT) ist eine unternehmende Universität. Unternehmend im Sinne von: kreativ sein, Grenzen verlegen, sich Risiken gewachsen fühlen und energisch auftreten. Die UT, gelegen zwischen Hengelo und Enschede bietet 20 Vollzeit-Bachelor Studiengänge an auf dem Gebiet von Gewerbe und Verwaltung, konstruierende Technik, Verhaltenswissenschaften, ICT, medizinische Wissenschaft und technische Wissenschaft.

Kontakt:
Universiteit Twente
Studie Informatiecentrum
Postbus 217
7500 AE Enschede
Nederland

Deutsche Hotline
+ 31 53 489 3360 (Mittwoch)

Niederländische Hotline
+ 31 53 489 2403

E-mail: study@utwente.nl
Internet: www.utwente.de




Link-Tipps Niederlande

Wichtige Informationen, Tipps und Erfahrungsberichte von Studenten zum Studium in den Niederlanden gibt es im Internet unter den nachfolgenden Web-Adressen:

www.studieren-in-holland.de Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl Die „informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum niederländischen Sprachtest. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.stuyin.nl Informationen über Studienmöglichkeiten sowie über das Land selbst. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandweb.de Auf dieser Homepage präsentiert sich die Vertretung des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.




Weitere Informationen für Studienbeginner zum Studium in den Niederlanden gibt es bei:

Nuffic, Netherlands Organization for international cooperation in higher education
Postbus 29777 | 2502 LT The Hague
Telefon: +31 (0)70 426 02 00 | Telefax: +31 (0)70 426 02 29
www.nuffic.nl (Niederländisch und Englisch)

Ministerie van onderwijs, Bildungsministerium
Postbus 16375 | 2500 BJ Den Haag
Telefon: +31 (0)70 412 34 56 | Telefax : +31 (0)70 412 34 50
www.minocw.nl

VSNU Vereniging van Universiteiten, Verband niederländischer Universitäten
Postbus 13739 | 2501 ES Den Haag
Telefon: +31 (0)70 302 14 00 | Telefax: +31 (0)70 302 14 95
www.vsnu.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaet_twente_klein_aber_vielfaeltig_167.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/universitaet-twente.jpg</image_kl>
		<guid>167</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:17:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung in den Niederlanden</title>
		<description><![CDATA[Ohne Moos nix los]]></description>
		<text><![CDATA[Damit der Traum vom Studium bei den Nachbarn in den Niederlanden auch Realität werden kann, gibt es für Studienanfänger einiges zu bedenken. Zum Beispiel, dass die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden etwas höher als in Deutschland sind. Genau wie in Deutschland verlangen auch niederländische Universitäten und Fachhochschulen Studiengebühren, die derzeit einheitlich bei 1500 Euro pro Jahr liegen. Studenten aus der Europäischen Union jedoch können, so lange sie in Vollzeit studieren und unter 30 Jahren alt sind, einen Teil der Summe zurückerstattet bekommen – bis zu 890 Euro. 
Studenten, die ihren Wohnsitz in Deutschland behalten, können dort das so genannte „Grenzpendler-Bafög“ beantragen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ein Bahnticket vergünstigt zu bekommen.

Staatliche Unterstützung ist möglich
Aber auch der niederländische Staat unterstützt die ausländischen Studenten. Wenn sie einen Job bei einer niederländischen Firma ausüben und dort eine Mindestanzahl von Arbeitsstunden vorweisen können, ist es möglich, staatliche Unterstützung zu beantragen. Anders als beim deutschen Bafög werden zur Berechnung der möglichen Unterstützung, die bis zu 700 Euro betragen kann, ein Basisbetrag, das Elterneinkommen und die Option auf ein zusätzliches Darlehen zugrunde gelegt. Informationen hierzu erteilen die Service-Büros der Hochschulen und Universitäten.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_in_den_niederlanden_166.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>166</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:12:49</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Freshman Year im niederländischen Deventer</title>
		<description><![CDATA[Überblick vor dem Studium
Ein vorgeschaltetes Studienjahr kann die Entscheidung über das Studienfach deutlich erleichtern.]]></description>
		<text><![CDATA[Geisteswissenschaftlich soll es sein, eher naturwissenschaftlich-technisch, kaufmännisch oder soziologisch orientiert – die meisten Abiturienten haben eine grobe Vorstellung davon, in welche Richtung sie sich bei ihrer Studienwahl orientieren wollen, den meisten fehlt aber der Überblick, um eine wirklich sinnvolle Entscheidung zu treffen.

Unterricht in englischer Sprache
Diese Entscheidungsgrundlage versucht die Academia Vitae im niederländischen Deventer zu liefern: Beim Freshman Year werden den Studierenden Einblicke in die Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften vermittelt. Vom Herbst 2008 an werden bis zu 20 Studierende auf dem Campus in der niederländischen Kleinstadt Deventer zusammen leben und arbeiten. Damit will die Universität Schulabgängern nicht nur den Einstieg ins wissenschaftliche Arbeiten erleichtern. Mit dem thematischen Zuschnitt der einjährigen Propädeutik werden die Teilnehmer zudem in die weltweiten intellektuellen, künstlerischen und kulturellen Traditionen eingeführt und lernen, diese nachzuvollziehen.
Die Veranstaltungen im Rahmen des Freshman Years werden von Professoren niederländischer Universitäten gehalten und fi nden ausschließlich in englischer Sprache statt. Ganz nebenbei verbessern die Teilnehmer so auch noch ihre Sprachkenntnisse. Darüber hinaus bietet die Academiea Vitae im Freshman Year auch Niederländisch-Kurse an, so dass die Grundlage für ein späteres Studium in den Niederlanden gelegt wird.

Die private Hochschule sieht sich selbst als Universität in der Tradition amerikanischer Colleges, wo das Freshman Year zum Standardprogramm gehört. Dort wie in Deventer wohnen, leben und lernen die Studierenden auf dem Campusgelände zusammen. In diesem Jahr legen sie den Grundstein für ihre erfolgreiche akademische Laufbahn.

Gut gerüstet für das Studium
Im Freshman Year lernen Teilnehmer strukturiertes Arbeiten, Lesen von anspruchsvollen englischen Texten, den akademischen Gebrauch der englischen Sprache und analytisch-kritisches Denken. Wenn sich durch diese Arbeit die eigenen beruflichen Interessen eines jeden herauskristallisiert haben, können die Teilnehmer eine fundierte Entscheidung über ihre nächsten Karriereschritte treffen. Sie sind bestens gerüstet, um mit großem Ehrgeiz und Enthusiasmus ein Studium an einer niederländischen oder internationalen Universität zu beginnen.




Anmeldungen und weitere Informationen auf Deutsch und Niederländisch unter www.academiavitae.nl.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/freshman_year_im_niederlaendischen_deventer_165.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/freshman-year.jpg</image_kl>
		<guid>165</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:10:36</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Hotelmanagement bietet rosige Aussichten</title>
		<description><![CDATA[Service in Perfektion
Für den Einstieg in die gehobene Gastronomie ist eine fundierte Ausbildung zentrale Voraussetzung.]]></description>
		<text><![CDATA[Jährliche Zuwachsraten von 3,9 Prozent auf einem enorm hohen Niveau, das bereits jetzt einen Jahresumsatz von 5,4 Billionen Euro übersteigt – kaum einer Branche prophezeien Marktforscher eine so rosige Zukunft wie dem Bereich Reise und Tourismus. Bis 2017, so haben der globale Branchenverband World Travel &amp; Tourism Council und die Unternehmensberatung Accenture errechnet, soll der Umsatz auf mehr als 9,9 Billionen Euro steigen.
Kein Wunder also, dass allenthalben neue Hotels entstehen. Dabei sind Adlon, Burj al Arab und Luxor nur die Spitze des Eisberges. Eine Spitze jedoch, die einen enormen Personalbedarf hat, um ihren Ansprüchen gerecht zu werden: Perfekter Service, der weit über das Erwartete hinaus geht und internationales Management auf höchstem Niveau. Wenn der Gast einen Wunsch hat, den er noch nicht formulieren konnte, weil er ihm noch nicht klar genug war, sollten die Mitarbeiter des Hotels im Prinzip schon die nötigen Vorbereitungen getroffen haben, um diesen Wunsch zu erfüllen. Hinter den Fassaden arbeiteten 2005 weltweit rund 221 Millionen Menschen, bis 2015 sollen es laut Prognose rund 260 Millionen sein. Die Branche beschäftigt zur Zeit 600 000 Führungskräfte und diese Zahl wird sich in wenigen Jahren verdoppeln.
Die Palette der Tätigkeiten im Gastgewerbe ist nahezu unendlich, zusammengehalten werden die Arbeiten aber in der Regel von gut und international ausgebildeten Führungskräften, die nicht nur ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben sondern mit allen Management-Kenntnissen ausgestattet sind, die es ihnen erlauben komplexe Betriebe erfolgreich durch den globalen Wettbewerb der Hospitality-Branche zu führen.

Hoher Standard der Ausbildung
Relativ sichere Eintrittskarte in die führenden Hotels der Welt ist ein Studium an den spezialisierten Hotelfachschulen in der Schweiz, die seit jeher bekannt sind für die Ausbildung angehender Top-Hoteliers. Zu den angesehensten gehören etwa die beiden Hotelmanagement-Schulen Les Roches und Glion, die laut einer aktuellen Umfrage in der Hotellerie zu den drei besten Schulen der Welt für internationale Hotelkarrieren zählen. Auf beiden Schulen ist erste Unterrichtssprache Englisch, in Glion wird daneben noch auf Französisch unterrichtet. Das besondere an beiden Häusern ist nicht nur der hohe Standard der Ausbildung, sie gehören auch mit der Ecole Hôtelière Lausanne zu den drei Hochschulen, deren Bachelor international akkreditiert und anerkannt ist. Wer dort seinen Abschluss macht, kann also ohne weiteres ein Master-Studium aufsatteln oder sich für den zweiten Abschluss an einer anderen Hochschule etwa in den USA bewerben.

Praxis von Anfang an
In Glion wie in Les Roches werden Bachelor- Studiengänge angeboten, wobei Les Roches sein Augenmerk stärker auf den Bereich Food &amp; Beverage legt, während Glion ein generalistischeres aber auch sehr praktisch orientiertes Konzept fährt. Bereits eine Woche nach Einstieg ins Studium leisten die Erstsemester die ersten Schichten in Küche und Restaurant – selbstverständlich unter Anleitung erfahrener Gastronomie- Profis. Nach getaner Arbeit wird reflektiert, was geklappt hat und wo die Fehler lagen und alle praktischen Kurse werden sukzessiv durch Betriebswirtschaftslehre und Managementkurse ergänzt, die es erst ermöglichen, dass Absolventen später in der internationalen Hotellerie Führungsverantwortung übernehmen können.
Ein System, das sich durch das gesamte Studium zieht: Die Kombination von Theorie und Praxis, so erklärt Arie van der Spek, Generaldirektor von Les Roches und ehemaliger Top Manager in der Hotellerie, dem bei Intercontinental Europe 640 Hotels unterstanden, zahle sich besonders gut aus, wenn sie mit allgemein bildendem Unterricht einher gehe. Darum ist an beiden Schulen für die jungen Jahrgänge auch das Praktikum verpflichtend. Nach dem ersten und nach dem dritten oder vierten Semester absolvieren die angehenden Hotelmanager jeweils ein rund halbjähriges Praktikum in einem Hotel ihrer Wahl.

Durch das Praktikum erlangen die Studierenden indes nicht nur Erfahrung, sie erhalten auch Credit Points für ihr Studium. Schließlich werden die Praktikanten in der Regel nicht nur bezahlt, die Hotels erwarten auch von ihnen, dass sie voll mitarbeiten – ganz gleich, ob in der Küche, an der Rezeption oder im Service. Im Schnitt erhalten Studenten aus Glion und Les Roches von den Schulen sechs Angebote pro Semester für Praktikumsstellen in Top-Hotels.

Vier Stellenangebote pro Absolvent
Nach dem Studium haben die Absolventen beste Chancen, an einer der Top-Adressen unterzukommen, besuchen doch regelmäßig die Personaler aller großen Hotelketten die Schulen auf der Suche nach geeigneten Mitarbeitern. Durchschnittlich erhält jeder Absolvent vier Stellenangebote – so hatten 94 Prozent der Absolventen im vergangenen Jahr einen Job in der Tasche, noch bevor sie die Schulen verließen.




Selbstständigkeit beweisen

Ein Auslandsaufenthalt macht sich im Lebenslauf ausgesprochen gut, erkennen doch Personaler den Aufbruch ins Ungewisse als Nachweis selbstständigen Denkens und Handelns an.

Trotz stetig steigender Studierendenzahlen konnten die Schweizer Universitäten bisher auf Zulassungsbeschränkungen für andere als die medizinischen Fächer verzichten. In der Schweiz existieren zwölf anerkannte universitäre Hochschulen, acht Fachhochschulen, 15 Pädagogische Hochschulen sowie weitere vom Bund unterstützte Universitätsinstitutionen.
Neben den genannten Hochschulen gibt es in der Schweiz noch eine Reihe privater Hochschulen und Institute, die dort erworbenen Abschlüsse werden jedoch von der Schweiz nicht anerkannt – dessen ungeachtet können sie in der Wirtschaft gern gesehen sein.
Das akademische Jahr ist in zwei Semester eingeteilt. Im Herbstsemester beginnen die Lehrveranstaltungen in der Woche 38 und dauern bis zur Woche 51, im Frühlingssemester beginnen sie in der Woche acht und enden in der Woche 22.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/hotelmanagement_bietet_rosige_aussichten_164.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/hotelmanagement-bietet.jpg</image_kl>
		<guid>164</guid>
		<pubdate>2007-10-01 12:05:54</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Linguisten auf Verbrecherjagd</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Germanisten arbeiten in Verlagen und an Universitäten, verstauben im Archiv oder lesen in karolingischer Minuskel Pergamenthandschriften - so zumindest lautet das Klischee. Aber dass es auch anders geht, zeigt die Karriere von Sabine Ehrhardt. Weder sitzt sie in einem dunklen, verrauchten Hinterzimmer, noch ist ihr Schreibtisch umgeben von einem turmhohen Stapel dicker Aktenmappen, auf denen sich die Abdrücke von Kantinenkaffeetassen abzeichnen. Und auch ihr Arbeitsgegenstand entspricht nicht wirklich den Vorstellungen. Sie sucht für das Bundeskriminalamt Verbrecher aufgrund von Texten. Erpresserschreiben sind nur in den seltensten Fällen aus einzelnen Buchstaben zusammen geklebt, die zuvor aus Zeitungen und Zeitschriften ausgeschnitten wurden. „Das ist einfach furchtbar aufwendig - und außerdem hinterlässt man damit wahrscheinlich mehr Spuren als mit einem maschinenschriftlichen Brief.“
Die studierte Philologin arbeitet beim Bundeskriminalamt im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel, einer unscheinbaren Außenstelle der zentralen Ermittlungsbehörde des Bundes, im Kriminaltechnischen Institut, Sachgebiet Autorenerkennung. Im zweiten Stock des Bürogebäudes liest die promovierte Anglistin Erpresserbriefe, Drohungen, Bekennerschreiben, immer auf der Suche nach sprachlichen Auffälligkeiten, mit deren Hilfe sie die regionale und soziale Herkunft des Autors eingrenzt.
Um diese Information so genau wie möglich ermitteln zu können, untersucht Ehrhardt die ausschließlich schriftlichen Texte – gesprochene Texte bearbeitet ein anderes Sachgebiet – auf allen sprachlichen Ebenen: Interpunktion, Morphologie, Satzbau, Grammatik, Wortschatz und natürlich Orthografie. Im Idealfall kann sie durch Vergleich eines neuen Textes mit anderen, die bereits im Archiv lagern, durch Untersuchung eventueller Fehler und durch Überprüfung der stilistischen Gewandtheit des Autors feststellen, ob der Schreiber deutscher Muttersprachler ist, welchen Bildungsgrad er hat und in welcher Region Deutschlands er sprachlich geprägt wurde. Bei dieser, der regionalen Spezifizierung schränkt Ehrhardt allerdings sofort ein: „Schriftliche Texte sind zumeist standardsprachlich geschrieben, und die Standardsprache überdeckt viele dialektale Einflüsse.“ Nur in Ausnahmefällen finden syntaktische Besonderheiten ihren Weg aus einer Mundart in die Schriftsprache eines „inkriminierten Schreibens“.

Aber selbst wenn es scheinbar gelingt, nähere Aussagen über den Autor eines Schreibens zu treffen, besteht noch kein Grund zum Jubel: Immer wieder verstellen sich die Schreiber der Briefe, die letztlich auf Ehrhardts Schreibtisch landen. So zitiert die 32-Jährige einen einige Jahre zurück liegenden Fall. Ein toter Säugling wurde gefunden und die pathologische Untersuchung konnte nicht klar ermitteln, ob das Kind eines natürlichen Todes gestorben ist. Kurz darauf trafen an zwei unterschiedlichen Stellen drei handschriftliche Briefe ein, alle gleichen Inhalts, aber unterschiedlichen Wortlauts: Die Autorin bezeichnet sich selbst als Osteuropäerin, sie halte sich illegal in Deutschland auf und werde zur Prostitution gezwungen und sie sei die Mutter des Kindes, habe aber mit seinem Tod nichts zu tun.
Ein DNA-Test zeigte außerdem, dass sie die Mutter des toten Säuglings war. Mit diesem Hintergrund und den drei Schreiben konnte Ehrhardt schließlich feststellen, dass die Autorin nicht aus Osteuropa stammte, sondern deutsche Muttersprachlerin sein musste. Zwar hätten sich in allen drei Briefen relativ viele grammatische und orthografische Fehler gefunden, die jeder für sich genommen eventuell auf einen fremdsprachigen Hintergrund hätten schließen lassen. Die Fehler tauchten aber jeweils nur in einem Brief auf, in den anderen waren die gleichen Worte und gleiche syntaktische Konstruktionen korrekt. Ein Hinweis also, dass die Autorin sich lediglich verstellte. In diesem Fall wurde die Arbeit von Ehrhardt aber schließlich doch nicht gebraucht: Eine weitere Untersuchung des Säuglings zeigte, dass das Kind nicht überleben konnte, es lag also kein Verbrechen vor.

Welchen Einfluss ihre Entscheidungen haben, ist der Linguistin aus dem BKA häufig nicht ganz ersichtlich: Über die Fälle, an denen sie arbeitet, weiß sie für gewöhnlich nur ausgesprochen wenig, schließlich sei ihre Aufgabe nicht die Ermittlung, sondern lediglich die sprachwissenschaftliche Untersuchung von Texten – Begleitinformationen stören da manchmal sogar, weil sie das Ergebnis beeinflussen können. Zu Gerichtsterminen wird die Gutachterin nur selten bestellt, meist reicht die von ihr erstellte Expertise. Dennoch bezeichnet Ehrhardt ihre Arbeit als einen „Sechser im Lotto“: Philologisch arbeiten, ohne dem Druck und den Ansprüchen einer Universität ausgesetzt zu sein, sprachliche Analysen durchführen und eigenständig themenrelevante Forschungsvorhaben umsetzen – für Ehrhardt das bestmögliche.
Aber nicht nur in dieser Hinsicht ist ihre Arbeit ein Hauptgewinn: Beim BKA arbeiten zwei Sprachwissenschaftlerinnen in der Autorenerkennung. Es gibt also quasi keine Stellen in diesem Bereich, lediglich geringfügig bessere Aussichten bestehen, in der universitären Forschung zur forensischen Linguistik arbeiten zu können.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/linguisten_auf_verbrecherjagd_163.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/linguisten-auf-verbrecher.jpg</image_kl>
		<guid>163</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:58:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Nachrichten sind heiß begehrt</title>
		<description><![CDATA[Zahlreiche Wege führen zum Traumberuf Journalismus.]]></description>
		<text><![CDATA[Obwohl der Journalismus laut Umfragen immer wieder als einer der unbeliebtesten Berufe aufgefasst wird, ist der Umgang mit Nachrichten, Kamera und Kugelschreiber bei Abiturienten noch immer ausgesprochen beliebt. Die meisten Journalisten kommen noch immer über ein Volontariat in den Beruf. Die Möglichkeit, sich über langjährige freie Mitarbeit und regelmäßige Praktika als so genannter Quereinsteiger eine der begehrten Stellen als Volontär zu sichern, besteht heute kaum noch. Wer den Beruf des Journalisten also als Zukunftswunsch vor Augen hat, der findet sich zunächst nicht am Schreibtisch einer Redaktion, sondern im Hörsaal wieder. Die Wege bis zum heiß ersehnten Titel des Redakteurs sind trotzdem vielfältig:
1. Studium an einem Institut für Studien begleitende Journalistenausbildung
2. Hochschulstudium mit Haupt- oder Nebenfach Journalistik
3. Aufbaustudium Journalistik oder Medienwissenschaft nach abgeschlossenem Fachstudium
4. Studium eines so genannten praxisorientierten Studienganges wie Medien- oder Kommunikationswissenschaft
5. Studium an einer Hochschule/Akademie für Fernsehen und Film

Darüber hinaus gibt es die beliebten Journalistenschulen vor allem der Medienkonzerne, die eine exzellente Ausbildung anbieten. Tausende von Bewerbungen gehen daher pro Studienjahr dort ein. Kein Wunder also, dass das Auswahlverfahren für einen der begehrten Studienplätze streng ist. Neben dem abgeschlossenen Hochschulstudium, das quasi Mindestvoraussetzung für die Bewerbung ist, müssen sich die Interessenten in der Regel einem mehrteiligen Eignungstest unterziehen. Neben Fragen zur Allgemeinbildung müssen die Anwärter eine Reportage oder einen Kommentar in kurzer Zeit verfassen und ein Gespräch erfolgreich durchlaufen. Die endgültige Auswahl der künftigen Volontäre unterliegt je nach Journalistenschule zwei Kriterien: Die einen wählen ihre Schüler allein nach dem Ergebnis der Aufnahmeprüfung und unabhängig von spezifischen Wünschen der einen oder anderen Redaktion aus (etwa Henri-Nannen-Schule, RTL-Journalistenschule, Georg von Holtzbrinck-Schule). Die anderen laden zwar ebenfalls zur Aufnahmeprüfung ein, lassen dann aber die Chefredakteure ihrer Zeitungen und Zeitschriften entscheiden, wer von den Prüfungsbesten einen Platz bekommt. So verfahren zum Beispiel die Burda-Journalistenschule und die Journalistenschule Axel Springer. 
Einige Schulen zahlen ein tarifliches Volontärsgehalt wie die Burda-Journalistenschule und die Georg von Holtzbrinck-Schule, andere, etwa die Henri-Nannen-Schule, ein niedrigeres Gehalt, Eleven der Kölner Journalistenschule zum Beispiel müssen ganz ohne Salär auskommen.

Trotz des hervorragenden Rufes der Journalistenschulen und der vielseitigen Ausbildung, die die Volontäre dort erfahren, haben sich die Zukunftschancen für Jung- Redakteure verschlechtert. Während früher das Abschlusszeugnis einer renommierten Journalistenschule gleichsam Türöffner für eine glanzvolle berufliche Zukunft war, müssen heute auch die Absolventen der Akademien um einen festen Vertrag direkt im Anschluss verstärkt kämpfen.




Journalistenschulen und journalistische Fakultäten (Auswahl)

Deutsche Journalistenschule [München] 
Träger: Verein Deutsche Journalistenschule, finanziert durch zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, den Deutschen Journalisten-Verband, Verdi sowie einige Unternehmen und das Land Bayern
www.djs-online.de

RTL-Journalistenschule [Köln]
Träger: RTL
www.rtl-journalistenschule.de

Berliner Journalistenschule [Berlin]
Träger: Deutscher Journalisten-Verband
www.berliner-journalisten-schule.de

Kölner Journalistenschule [Köln]
Träger: Verein Kölner Journalistenschule
www.koelnerjournalistenschule.de

Journalistenschule Ruhr [Essen]
Träger: WAZ-Mediengruppe
www.journalistenschule-ruhr.de

Axel-Springer-Akademie [Berlin]
Träger: Axel-Springer-Verlag
www.axel-springer-akademie.de

Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten [Düsseldorf] 
Träger: Handelsblatt, Wirtschaftswoche, karriere
www.holtzbrinck-schule.de

Burda Journalistenschule [München]
Träger: Hubert Burda Media
www.burda-journalistenschule.de

Institut für Journalistik [Universität Dortmund]
www.journalistik-dortmund.de

Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft [Universität Hamburg]
www.rrz.uni-hamburg.de/journalistik

Henri-Nannen-Journalistenschule [Hamburg] 
Träger: Gruner und Jahr, Die Zeit
www.journalistenschule.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nachrichten_sind_heiss_begehrt_162.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/nachrichten-sind-heiss.jpg</image_kl>
		<guid>162</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:52:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Solartechnik besitzt ungeheures Entwicklungspotenzial“</title>
		<description><![CDATA[Photovoltaik-Experte Patrik Müller optimiert Maschinen zur Herstellung von Solarzellen in China. Von Christian Zingel.]]></description>
		<text><![CDATA[Diskussionen um den Klimaschutz sind in diesen Tagen das beherrschende Thema in der Gesellschaft und der medialen Öffentlichkeit. Diverse Solarstromkonferenzen werden abgehalten, Passivhäuser zum Energiesparen sind der Schlager in der Baubranche und sogar die größte S-Bahn-Station der Welt in New York erhält eine Photovoltaikverglasung zur alternativen Gewinnung von Energie. Keine Frage, die Nutzung der Sonnenenergie zur Stromerzeugung mittels Photovoltaik oder zur Heizungsunterstützung mit Solarthermie liegen voll im gesellschaftlichen Trend der europäischen Industrieländer.

Viele Chancen in der Photovoltaik
Konsequenterweise widmen sich immer mehr technische Universitäten dem Thema Sonnenenergie in Form von Professuren und Teilstudiengängen. „Es stecken einfach unglaublich viele Chancen in der Photovoltaik und die technische Umsetzung durch Forschung an Hochschulen und in der Wirtschaft bietet jede Menge Herausforderungen“. Patrik Müller, seit Juli 2007 Prozessanalytiker des Unternehmens Schmid in Freudenstadt im Schwarzwald, ist fasziniert von seinem Fachgebiet. Der gebürtige Schweizer war bis vor wenigen Monaten noch selbst als Wissenschaftler an der interstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs im schweizerischen Kanton St. Gallen tätig und hat dort die Begeisterung für seinen Beruf entwickelt. Bei Schmid arbeitet der Diplom-Ingenieur im Bereich des mAnlagenbaus für die Solarzellherstellung und Modulfabrikation und hilft die hergestellten Maschinen zu optimieren.
„Ursprünglich habe ich von 1996 bis 1999 an der Hochschule für Technik in Buchs Feinwerktechnik studiert, das eine sehr interessante Mischung aus Mechanik und Elektronik beinhaltete. Darauf aufbauend habe ich mich auf Mikrosystemtechnik spezialisiert“, erzählt der 33-Jährige, dessen Interesse für mechanische Dinge durch seinen Vater geweckt wurde. Die Hochschule in Buchs wird interstaatlich von der Schweiz, Österreich und Liechtenstein gefördert und bot Patrik Müller nach seinem Studium eine Stelle am Institut für Mikro- und Nanotechnologie an. „In dieser Zeit wurde mein Interesse für Halbleitertechnik immer stärker, so dass der Weg hin zur Photovoltaik naheliegend war“, erläutert der Diplom-Ingenieur. „Im Rahmen der Auftragsforschung an der Uni konnten wir immer wieder Probleme lösen, für die wir Unterstützung von verschiedenen Fakultäten benötigten.“ An diese spannende Zusammenarbeit erinnert er sich gerne zurück, hat sie ihn doch zu einem Experten in seinem Fachbereich werden lassen, den der Enthusiasmus für die technischen Möglichkeiten nicht loslässt.
„Die Solartechnik ist ein faszinierendes Gebiet und es reizen mich vor allem die ungeheuren Entwicklungsmöglichkeiten“, kann sich der Ingenieur immer wieder für sein Fachgebiet begeistern. „Die Photovoltaik hat das Potenzial, enorm zum Umweltschutz beizutragen und steht für eine saubere Erzeugung von Energie“.

Leben und Arbeiten in China
Dass Prozessanalytiker wie Patrik Müller nicht ausschließlich in Versuchs- und Testlaboren sitzen, zeigen die Zukunftspläne des Diplom-Ingenieurs. Sein Arbeitgeber, Schmid, wird den Schweizer schon in wenigen Wochen für zwei Jahre nach China schicken um Firmen bei der Optimierung der von Schmid gelieferten Maschinen zu unterstützen. Schon bald geht also auch für den Photovoltaik-Experten die dringend benötigte Sonne im (fernen) Osten auf...]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/solartechnik_besitzt_ungeheures_entwicklungspotenzial_161.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Christian Zingel</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/solartechnik-besitzt.jpg</image_kl>
		<guid>161</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:37:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Unmittelbare Erfolge</title>
		<description><![CDATA[Physiotherapeuten stehen im direkten Kontakt zum Patienten und können oft sehr schnell den Behandlungserfolg beobachten. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Warum Susanne Matis sich für eine Ausbildung zur Physiotherapeutin entschieden hat, erklärt sie mit wenigen Sätzen: „Ich wollte von vornherein im medizinischen Bereich arbeiten, aber mir war auch klar, dass ich nicht das Durchhaltevermögen hatte, um Medizin zu studieren.“ Als die heute 23-Jährige im Sommer 2001 ihren Realschulabschluss in der Tasche hatte, überlegte sie denn auch nicht lange. Zuvor hatte sie bereits den Tag der offenen Tür an der Eva-Häuser-Schule im westfälischen Bad Rothenfelde genutzt, um sich über die Ausbildung zur Physiotherapeutin zu informieren – und sich für die beginnende Ausbildung anzumelden.

Umfangreiche Ausbildung
Drei Jahre dauert die schulische Ausbildung und umfasst einen Großteil des Stoffes, den auch Ärzte für ihr Physikum nachweisen müssen: Selbstverständlich sind genaue Kenntnisse des Bewegungsapparates aus Muskeln, Sehnen, Nerven, Knochen und Gelenken unbedingt erforderlich, um überhaupt arbeiten zu können. Aber auch die Organe und ihre Erkrankungen spielen eine wichtige Rolle – nur mit dem nötigen Hintergrundwissen können die Therapeuten bei Begleiterkrankungen auf den Patienten eingehen. „Wenn jemand zum Beispiel eine Lungenentzündung hat, muss ich natürlich anders mit ihm umgehen.“
Die anatomischen Grundlagen werden im ersten Jahr der Ausbildung gelegt, im zweiten Jahr kommen Behandlungsmethoden hinzu und es ist an der Zeit, das Gelernte umzusetzen: Einen Großteil der Ausbildung im zweiten und dritten Jahr hat Matis mit Praktika in den Kliniken des westfälischen Kurortes verbracht: Rehabilitation nach schweren Operationen, Remobilisierung in den unterschiedlichsten Bereichen waren die hauptsächlichen Tätigkeiten.

Nach der staatlichen Prüfung im Herbst 2004 begann für Matis eine langwierige Stellensuche. Wurden zu Beginn ihrer Ausbildung Physiotherapeuten noch händeringend gesucht, so war die Nachfrage ein paar Jahre später verschwindend gering. „In Deutschland habe ich keine Stelle gefunden – und mich darum eigentlich nur zum Spaß auf Fuerteventura beworben.“ – mit promptem Erfolg: Zehn Tage nach ihrem Abschluss bestieg Matis das Flugzeug nach Puerto del Rosario. Ein Jahr lang arbeitete die frisch examinierte Therapeutin in einer Praxis auf der kanarischen Insel. Von der Sonne verwöhnt sammelte sie dort viel Erfahrung im Wellness-Bereich, in dem die Chefin der Praxis zahlreiche Leistungen anbot.

Wichtige Weiterbildung
Als zwölf Monate um waren, entschied sich die Berufsanfängerin jedoch, nach Deutschland zurückzukehren, um sich weiterzubilden und künftig auch die manuelle Lymphdrainage anbieten zu können. Aber auch damit war die Stellensuche noch nicht viel einfacher geworden: Erst im Sommer 2006, vier Monate nach Abschluss der Zusatzausbildung, fand sie eine Stelle auf 400-Euro-Basis. Später kam eine halbe Stelle in einer anderen Praxis hinzu und seit August hat sie nun endlich eine volle Stelle als Physiotherapeutin ergattert – ein recht weiter Weg, aber Matis bereut ihre Entscheidung nicht. „Als ich ein halbes Jahr auf Stellensuche war, wollte ich mich an der Schule anmelden und mein Abi nachmachen – aber jetzt bin ich froh, dass ich den Anmeldetermin knapp versäumt habe.“
Die unmittelbaren Erfolgserlebnisse sind es, die Susanne Matis immer wieder für ihren Beruf begeistern: Kinder, die unter ihrer Anleitung Körpergefühl entwickeln oder Gleichgewichtsstörungen in den Griff bekommen, Erwachsene, die nach einer Operation Bewegungsabläufe neu lernen müssen. Dass die Physiotherapeutin eines Tages nach Fuerteventura zurückkehren wird, steht fast außer Frage. „Aber erstmal muss ich für meinen Lebensunterhalt sorgen.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/unmittelbare_erfolge_160.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/unmittelbare-erfolge.jpg</image_kl>
		<guid>160</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:32:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vergleichen lohnt sich.</title>
		<description><![CDATA[Studienkredite]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Studium ist teuer – und wer sich vorgenommen hat, seinen Abschluss in der Regelstudienzeit zu schaffen, ohne dabei den Eltern auf der Tasche zu liegen, seinen Lebensunterhalt aber auch nicht vom Bafög bestreiten kann, steht meist vor dem Problem, die akademischen Weihen zumindest teilweise mit einem Kredit bestreiten zu müssen.

Klare Voraussetzungen für einen Kredit
Die entsprechenden Angebote von öffentlich- rechtlichen wie von privaten Banken finden sich spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren wie Sand am Meer. Das älteste Angebot kommt von der öffentlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW. In ihr Programm Studienkredit kann jeder Studierende leicht aufgenommen werden, vorausgesetzt, dass bei ihm noch keine Privatinsolvenz vorliegt. Neben der öffentlichen KfW bieten zahlreiche Geschäftsbanken ihre eigenen Finanzspritzen für Studierende an – ein Vergleich mit dem Angebot der KfW kann sich durchaus lohnen. So hält etwa die Sparkasse einen Bildungskredit bereit, der unabhängig vom Studiengang und vom Einkommen der Eltern eingeräumt wird. Besonders attraktiv ist dabei eine niedrige variable Verzinsung sowie die jederzeitige Möglichkeit der vorzeitigen Rückzahlung.

Ein flexibles Angebot
Nach Darstellung der Sparkasse wird er auf die individuellen Bedürfnisse der Studierenden zugeschnitten. Das Angebot der Deutschen Bank gewährt nach Abschluss des Studiums eine Schonfrist von bis zu zwölf Monaten, in denen nicht zurückgezahlt werden muss. Den Kredit können die Absolventen über einen Zeitraum von maximal 144 Monaten abstottern. Nach Vereinbarung ist bei diesem Modell auch eine außerordentliche Rückzahlung möglich – ein recht flexibles Angebot also. ]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vergleichen_lohnt_sich_159.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>159</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:28:23</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Blutegel und Vitamine</title>
		<description><![CDATA[Naturheilkunde und Schulmedizin treffen im Beruf des Heilpraktikers aufeinander – und müssen immer wieder gegeneinander abgewogen werden. Von Karsten Peters.]]></description>
		<text><![CDATA[Im Badesee würde er bei den Schwimmern wahrscheinlich für Panikattacken sorgen, Sabine Prigge dagegen bricht fast in Begeisterung aus, wenn die Sprache auf den medizinischen Blutegel, den Hirudo medicinalis kommt. Zu Anfang, während der Ausbildung zur Heilpraktikerin, sei sie den wurmartigen Blutsaugern zurückhaltend begegnet. Inzwischen aber, nachdem sie einige Erfahrung und erstaunlich Behandlungserfolge mit den Tieren erzielt hat, kennt die Begeisterung kaum Grenzen. „Einiges von dem, was nach dem Einsatz von Blutegeln passiert, ist wissenschaftlich nachweisbar“, erklärt Prigge, die seit April dieses Jahres eine Gemeinschaftspraxis mit einer Kollegin betreibt. So enthalte der Speichel von Blutegeln Hirudin, eine dem Blutverdünner Heparin sehr ähnliche Substanz. Zusammen mit einem Schmerzhemmer im Speichel des Egels ergibt sich daraus ein Wirkstoffcocktail, der bei Arthrosen oder Entzündungen wie dem Tennisarm zu deutlichen Linderungen führen kann. Nach Einsatz eines Blutegels wird das Tier übrigens nicht mehr weiter verwendet. Früher, so erzählt die Heilpraktikerin, kamen die eingesetzten Egel „aufs Altenteil“, schließlich sind die Tiere nach einer Mahlzeit für zwei Jahre gesättigt. Die Egel-Rente ist jedoch einer Reform zu Opfer gefallen. Die Tiere aus der Familie der Ringelwürmer müssen nach dem Einsatz getötet werden. Sabine Prigge gibt sie an einen Kollegen weiter, der sie zum Angeln nutzt. „Die sind hervorragend als Köder für Welse geeignet.“
Trotz dieser unkonventionellen Behandlungsmethode ist die Medizinerin über den Generalverdacht gegen alle Naturheilkundler erhaben, ausschließlich auf Kräuter und Pendel zu vertrauen: Seit 1987 arbeitet sie als Krankenschwester, Mitte der 90-er Jahre absolvierte sie eine Fortbildung für die Intensivkrankenpflege und ist seither auf der Intensivstation der Uni-Klinik Münster beschäftigt.

Veränderungen im Beruf
Dass sie sich vor rund zweieinhalb Jahren entschied, noch eine Ausbildung zur Heilpraktikerin aufzunehmen, erklärt Prigge mit der starken Veränderung ihres Berufes: Sie habe vor 20 Jahren Krankenpflegerin werden wollen, weil sie kranken Menschen helfen, sie unterstützen wolle. Seit einigen Jahren müsse aber das Pflegepersonal immer mehr Untersuchungen und ärztlich angeordnete Behandlungen vornehmen, während gleichzeitig das Pflegepersonal abgebaut werde. „Es bleibt kaum noch Zeit, mit den Patienten zu sprechen, ihnen einfach nur die Hand zu halten, wenn sie Unterstützung brauchen.“
Dennoch will Prigge ihre Arbeit auf der Intensivstation nicht völlig aufgeben, ist sie doch überzeugt, dass Schulmedizin und Naturheilkunde sich hervorragend ergänzen. Oft müsse sie etwa Patienten, die zu ihr als Heilpraktikerin kommen, darüber aufklären, was ihnen Schulmediziner ohne Erfolg erklärt haben – dank Prigges erster Ausbildung kein Problem. „Andererseits rate ich einem Arzt, der sich mit Schnupfen durch die Schicht kämpft, auch schon mal zu bestimmten Naturheilverfahren. Die sind dann ganz begeistert, wenn sie sehen, dass es hilft.“

Grenzen der Naturheilkunde
Für die Ausbildung zur Heilpraktikerin hat Prigge etwas mehr als zwei Jahre benötigt, war sie doch weiterhin berufstätig. Vor große Schwierigkeiten hat sie aber zumindest ein Bereich nicht gestellt: die physiologischen Grundlagen des menschlichen Körpers, die wichtigsten schulmedizinschen Methoden, die auch Teil des Prüfungsstoffs sind, waren für Prigge nichts Neues.
Vor diesem Hintergrund kann die Heilpraktikerin auch ohne Umschweife anerkennen, dass die Naturheilkunde deutliche Grenzen hat. Im Gegensatz zur Schulmedizin unterstütze die Naturmedizin den Körper bei der Selbstheilung, die Schulmedizin könne selbst heilen. „Bei Akuterkrankungen, etwa anaphylaktischem Schock, Asthma- Anfällen oder Infarkt kann ich nur erste Hilfe leisten. Behandeln muss ein Arzt – so schnell wie möglich.“ Auch bei schweren Erkrankungen wie Krebs verweist Prigge ihre Patienten an Schulmediziner, bietet aber nach erfolgter Behandlung Unterstützung bei der Rekonvaleszenz an.




Schulmedizin als Basis

Eine breite, fundierte Ausbildung sei nötig, ist Marita Schirrmacher überzeugt, anderenfalls hätten junge Heilpraktiker kaum eine Chance, sich eine sichere Existenz aufzubauen. Aus diesem Grund hält die Ärztin und Heilpraktikerin auch am Konzept der Heilpraktiker-Schule Josef Angerer fest. An der Münchner Fachschule für Naturheilkunde dauert die Ausbildung in Vorbereitung auf die Prüfung vor dem Amtsarzt ganze drei Jahre.

Breites Unterrichtsspektrum
In rund 3000 Unterrichtsstunden werden nicht nur schulmedizinische Grundlagen gelegt, die angehenden Naturheilkundler werden in allen medizinischen Massagetechniken unterrichtet, in traditioneller chinesischer Medizin, Homöopathie und Osteopathie. Oft sei es so, dass Heilpraktiker-Schulen ausschließlich auf die Prüfung vor dem Amtsarzt vorbereiten – und der prüfe nur die schulmedizinischen Erfordernisse, nicht aber naturheilkundliche Verfahren und Techniken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/blutegel_und_vitamine_158.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>Karsten Peters</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>158</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:26:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Medizin ohne Arztkittel</title>
		<description><![CDATA[Geburtshilfe, Physiotherapie, Logopädie, Orthoptik – die Palette medizinischer Berufe geht weit über das hinaus, was es an den medizinischen Hochschulen und Universitätskliniken im Lande zu studieren gibt.]]></description>
		<text><![CDATA[Die medizinischen Berufe glieder sich grob in zwei unterschiedliche
Bereiche: Unter Heilberufen im engeren Sinne werden ursprünglich die akademischen Professionen Arzt, Zahnarzt, Tierarzt, Apotheker und Psychotherapeut zusammengefasst – Berufe, deren Träger in Kammern und Standesverbänden organisiert sind.

Als Heilhilfsberufe werden die pflegenden und unterstützenden Tätigkeiten bezeichnet, also Alten- und Krankenpflege, Geburtspflege, Physiotherapie, Logopädie oder Podologie. Eine Sonderstellung nimmt nach wie vor der Beruf des Heilpraktikers ein, der zwar auch Kenntnisse schulmedizinischer Fähigkeiten nachweisen muss, aber bereits in der Ausbildung spielen die Naturheilkunde und andere alternative Behandlungsmethoden eine große Rolle.

Bei allen Unterschieden zwischen diesen Berufen in Ausrichtung und Ausbildung unterliegen sie alle gemeinsam strenger Aufsicht: Staatliche Prüfungen regeln den Zugang zum Physiotherapie-Beruf ebenso wie zur Hebamme und zum Podologen. So schreibt das Gesetz über den Beruf des Podologen vom 4. Dezember 2001 etwa vor, dass die medizinischen Fußpfleger eine zweijährige Ausbildung samt staatlicher Prüfung absolviert haben, in der sie nachweisen, dass sie Symptome von Erkrankungen erkennen und in Zusammenarbeit mit einem Arzt diese Erkrankungen therapieren können.

Die Logopädie, also die Analyse und Behandlung von Sprach- und Schluckstörungen, wird an staatlich anerkannten Logopäden-Schulen unterrichtet. Ehe die Absolventen die Berufsbezeichnung tragen, müssen sie nach mindestens zweijährigem Schulbesuch eine staatliche Prüfung ablegen. Aufbauend auf dieser schulischen Ausbildung bieten einige Fachhochschulen, etwa die FH Oldenburg/Ostfriesland, ein Aufbaustudium an. An der norddeutschen Fachhochschule ist die Fachschulausbildung Zugangsvoraussetzung, zumal das Gesetz diesen Ausbildungsweg ausdrücklich vorschreibt. Während des auf drei Semester angelegten Studiums sollen die Logopäden zusätzliche therapeutische Ansätze sowie die wirtschaftlichen Voraussetzungen für das Betreiben einer eigenen Praxis erlernen.

Ähnliche Angebote bestehen mittlerweile auch für die Bereiche Ergo- und Physiotherapie. Bei beiden medizinischen Disziplinen etwa bereitet die Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit einem Bachelor-Studiengang auf wissenschaftlichem Niveau auf die gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen beruflicher Handlungsfelder vor. Schwerpunkte des Studiums liegen zum einen in der Vermittlung von Behandlungsmethoden und zum anderen in der Analyse von Entscheidungsprozessen. Vor allem vor dem Hintergrund der Umstrukturierung im Gesundheitswesen bereitet das Studium auf die enge Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Disziplinen vor. Verbessert werden soll vor allem die Kooperation und Kommunikation zwischen Logopädie, Ergo- und Physiotherapie.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/medizin_ohne_arztkittel_157.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>157</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:20:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Nach dem Physikum wird es besser.“</title>
		<description><![CDATA[Es war eine Bauchentscheidung, die Marie-Stella Pauly zum Studium der Humanmedizin getrieben hat. Viereinhalb Jahre später hat die 24-Jährige ihre akademische Ausbildung beendet und steht vor ihrem praktischen Jahr. Die angehende Ärztin berichtet für über ihr ereignisreiches Medizinstudium.]]></description>
		<text><![CDATA[Lernen und Büffeln sind für die Siegerländerin indes nicht passé, schließlich will nach dem Praxisjahr das Staatsexamen bestanden werden, nur dann gelingt der endgültige Wechsel von den Seminaren ins Berufsleben.

Frühes Interesse an der Medizin
Sie habe schon immer mit Interesse Arztserien im Fernsehen verfolgt, vor allem der chirurgische Bereich habe sie fasziniert. Auch verschiedene Artikel in Magazinen über medizinische Themen, Gesundheit und Forschung hinterließen ihre Eindrücke. In der elften Klasse absolvierte Marie-Stella Pauly daher ein zweiwöchiges Schulpraktikum in einer chirurgischen Praxis in Siegen. „Das Praktikum hat mir bei meiner Entscheidung für das Medizinstudium auf jeden Fall geholfen“, erinnert sich Marie-Stella. „Ich habe bei Operationen zusehen dürfen, sogar direkt am OP-Tisch gestanden und mir ein besseres Bild von dem Job machen können.“ Eine weitere Option war für sie der Beruf der Sonderschullehrerin. Eins war klar: Bei ihrer Arbeit wollte sie viel mit Menschen zu tun haben.
In den nächsten beiden Schuljahren zeichnete sich die Entscheidung pro Medizin allerdings immer deutlicher ab. Sie wählte Biologie als Leistungskurs und auch in Chemie belegte sie einen Grundkurs.
Bei ihrem Hausarzt und anderen Medizinern informierte sich Marie-Stella darüber, wie das Leben eines Arztes aussieht. „Über das Studium selbst habe ich mich allerdings so gut wie gar nicht schlau gemacht“, gesteht sie. Im Nachhinein sieht sie darin einen Vorteil. „Hätte ich vorher gewusst, was mich im Studium erwartet, bin ich mir nicht sicher, ob ich mich dafür eingeschrieben hätte.“ Über die ZVS bewarb sie sich für Berlin, Freiburg und Marburg. Schließlich bekam sie ihren Drittwunsch bewilligt. Der Umzug nach Hessen war schnell organisiert und die Nähe zur Heimat sollte sich noch als Vorteil herausstellen.

Ein Krankenpflegepraktikum als Start
Die Zeit zwischen Abitur und Studienbeginn zum Wintersemester 2002 nutzte
Marie-Stella für das obligatorische Krankenpflegepraktikum, das jeder Medizinstudent bis zum vierten Semester vorweisen muss. Während die erforderlichen 60 Tage in vielen Bundesländern am Stück absolviert werden müssen, ist es in Hessen möglich, das Praktikum in Etappen zu unterteilen. „Das war eine schöne Zeit. Ich bin im Schichtdienst voll integriert worden und ich merkte, dass meine Arbeitskraft benötigt wurde“, sagt sie. Und auch in anderer Hinsicht sei das Praktikum wichtig gewesen: „Ich erkannte schnell, dass ich größere Herausforderungen suchte. Die Arbeit der Krankenschwester oder der Pflegerin hat mich nicht erfüllt.“ Daher freute sich die Neustudentin auf die Universität.
Dort erlebte Marie-Stellas Euphorie erstmal einen Rückschlag. Die verschulte Struktur des Medizinstudiums und der hohe Theorieanteil machten ihr zu Beginn der Vorklinik, der erste Studienabschnitt bis zum vierten Semester, zu schaffen: „Im Grunde musste erste einmal sehr viel gelernt, auch auswendig gelernt werden: Terminologie, Anatomie, Biochemie und Physiologie. Das war oft kaum zu meistern.“ Allerdings räumt sie auch eigene Fehler ein. „Zunächst habe ich eine falsche Lernstrategie gewählt und immer nur vor den Klausuren den Kopf in die Bücher gesteckt. Man muss von Anfang an mitlernen. Dadurch spart man sich hinterher viel Arbeit – und Nerven.“ Viele seien dem Stress vor dem Physikum aufgrund des hohen Lernpensums nicht gewachsen und brechen das Studium vorzeitig ab. Man müsse sich eben durchbeißen, bis man den point of no return erreicht habe. „Nach dem Physikum“, verspricht sie, „wird es besser.“
Ab dem fünften Semester wurde das Studium zunehmend praxisorientiert. „In den ersten beiden Jahren war es schon frustrierend kaum einen Patienten gesehen zu haben. Die Zeit in der Klinik war daher sehr aufregend und spannend“, erzählt Marie- Stella. Sie sei sehr enthusiastisch an den zweiten Teil des Studiums gegangen. „Ich bin oft belächelt worden, weil mich alles Neue, jede Kleinigkeit so fasziniert hat – ob es das Abhören mit dem Stethoskop war, die erste Blutabnahme, Infusionen anlegen oder einen Rettungswagen von innen sehen.“ Außerdem habe sich die Büffellei der ersten Semester bezahlt gemacht. „Das Wissen, wie ein Ultraschallkopf funktioniert ist für die Praxis nicht relevant, aber es stärkt das eigene Vertrauen auf die Technik und dadurch ist man bei den Diagnosen sicherer.“
In der Praxis habe sie erfahren, was der Beruf des Arztes erfordert. „Der Umgang mit dem Patienten ist das Wichtigste. Auch Anamnese, also das Studieren und Analysieren der Krankengeschichte, wird immer und immer wieder gefordert“, erklärt Marie- Stella. Ein Arzt müsse gut zuhören, aber auch erkennen können, welche beschriebenen Symptome für eine Diagnose wichtig sind. Darüber hinaus seien die Famulaturen, das sind längere fachspezifi sche Praktika, für den eigenen Werdegang unersetzbar. „Es ist überraschend, welche eigenen Interessen man entdeckt. Lange habe ich
gedacht, dass Chirurgie meine Disziplin sei. Nun bin ich mir sicher, Gynäkologin werden zu wollen.“

Ständige Weiterbildung
Rückblickend ist Marie-Stella glücklich über ihre Entscheidung für das Medizinstudium. Sie freut sich auf das letzte Jahr vor ihrem Examen und sieht den Prüfungen gelassener als früher entgegen. „Man lernt mit der Zeit, zu sieben. Alles kann man sowieso nicht lernen. Aber man muss eine gute Grundlage schaffen. Auch wenn man endlich als Arzt arbeitet geht es mit dem Lernen weiter, Medizin ist schließlich ein Fach, in dem man ständig weiterlernen muss.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nach_dem_physikum_wird_es_besser_156.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>156</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:17:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>ZVS wird Servicestelle</title>
		<description><![CDATA[Wegen der großen Nachfrage nach Studienplätzen bleibt der Numerus clausus weiter erhalten. Zur Abiturnote können die Hochschulen aber bei der Auswahl ihrer Medizinstudenten weitere Kritierien verwenden.]]></description>
		<text><![CDATA[Trotz der stärkeren Mitwirkung der Hochschulen bleibt die Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen aber die zentrale Anlaufstelle, die das Bewerbungsverfahren koordiniert. In anderen Studiengängen soll die ZVS nach dem Willen der Kultusministerkonferenz der Länder neue Aufgaben bekommen. Sie soll die Auswahl koordinieren und vor allem den Studierenden den Überblick erleichtern.
Abiturienten hatten häufig damit zu kämpfen, dass sie sich bei zahlreichen unterschiedlichen Universitäten um Studienplätze bewerben mussten und erst sehr spät - häufig im schon laufenden Semester - von der Hochschule Bescheid bekamen, während Studierende, die frühzeitig einen Platz zugeteilt bekamen, sich bei den anderen Hochschulen nicht abmeldeten.

Bewerbungsportal für Information und Beratung
Um diese Koordinationsprobleme zu vermeiden, baut die ZVS - künftig eine Stiftung öffentlichen Rechts - ein Bewerbungsportal zur Information und Beratung der Studienbewerber auf. Zudem wird sie die Daten von Studienbewerbern aufbereiten, um Mehrfachzulassungen zu verhindern und nicht besetzte Studienplätze zu vermitteln. Dabei sollen aber die Hochschulen selbst entscheiden, wieweit sie das Angebot der ZVS nutzen wollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zvs_wird_servicestelle_155.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>155</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:08:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Götter in Halbweiß</title>
		<description><![CDATA[Medizin ist nach wie vor einer der beliebtesten Studiengänge in Deutschland – so entschlossen sich im Wintersemester 2005/2006 gut 7000 junge Leute für Humanmedizin als Studienfach.]]></description>
		<text><![CDATA[Dennoch müssen nicht alle von ihnen künftig als Weißkittel durch das Leben gehen, bietet doch das Leben als ausgebildeter Mediziner noch ganz andere Beschäftigungsmöglichkeiten als Internist, Dermatologe oder Radiologe. Bereits mit dem üblichen Medizinstudium steht den Medizinern je nach Neigung eine Karriere in der pharmazeutischen Industrie offen, der Zugang zu anderen Bereichen setzt häufig Erfahrung oder spezielle Kenntnisse voraus. 
Wer sich zum Beispiel im Bereich Arbeitsmedizin spezialisiert und die entsprechende medizinische Fachkunde nachweist, hat recht gute Stellenaussichten. Kandidaten wären größere Unternehmen, die selbst Arbeitsmedziner beschäftigen oder arbeitsmedizinische Dienstleister, die ihre Ärzte je nach Bedarf und Auftrag zum Kunden schicken, um dort arbeitsmedizinische Vorsorge zu leisten, bei der Einrichtung von Bildschirmarbeitsplätzen zu beraten oder mit der Geschäftsführung ganze Arbeitsabläufe auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit zu überprüfen.
Das Augenmerk der Arbeitsmedizin liegt nicht so sehr auf Heilung von Erkrankungen als vielmehr auf Vorsorge in den verschiedensten Bereichen. Voraussetzung für den Facharzttitel Arbeitsmediziner sind darum bei den meisten Ärztekammern Kenntnisse in Innerer Medizin und Sozialmedizin. Toxikologische, dermatologische und chirurgische Erfahrungen werden ebenfalls verlangt. Aber auch Fähigkeiten jenseits der rein medizinischen Disziplinen werden von Arbeitsmedizinern erwartet. So muss der Betriebsarzt nicht nur psychologisches Geschick mitbringen, um im Zweifel zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer vermitteln zu können, er mussauch Verständnis für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge und eventuell sogar grundlegende buchhalterische Kenntnisse mitbringen. Schließlich soll der Betriebsarzt den Unternehmer bei der ergonomischen Optimierung der Arbeitsabläufe beraten.

Betriebliches Gesundheitsmanagement
Eng verwandt mit der Arbeitsmedizin ist das Betriebliche Gesundheitsmanagement, fußt es doch letzten Endes auf den gesetzlichen Verpflichtungen des Unternehmers zum Arbeitsschutz. Der Fokus beim Betrieblichen Gesundheitsmanagement ist jedoch deutlich breiter: Es geht darum, die Belastungen bei der Arbeit in jeder Hinsicht zu mindern und so im Umkehrschluss die Ressourcen zu stärken. Ziel ist es, das Wohlbefinden der Arbeitnehmer einerseits und die Produktivität andererseits zu erhöhen – Betriebswirtschaftler sprechen hier von einer „Win-Win-Situation“.

Gute Aussichten für verantwortungsvolle Positionen
Erarbeitet wird das Betriebliche Gesundheitsmanagement zumeist von Projektgruppen, in denen Unternehmensleitung, Personalabteilung, Betriebsrat und Betriebsarzt beteiligt sind. Ärzte, die sich nach dem Examen für ein Studium des Gesundheitsmanagements entscheiden, haben gute Aussichten, mit der Kombination aus Sozialmedizin, Soziologie, Recht und Gesundheitsökonomie eine verantwortungsvolle Position in diesem Bereich zu finden.
Ärzte müssen also nicht notwendig zwischen Krankenhaus und eigener Praxis entscheiden, auch in verwandten Bereichen finden sie anspruchsvolle Tätigkeitsfelder.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/goetter_in_halbweiss_154.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_08_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>154</guid>
		<pubdate>2007-10-01 11:00:59</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>European Law School: Internationales Jura-Studium an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Juristische Grenzfälle]]></description>
		<text><![CDATA[Die Welt verändert sich - und mit ihr die sie beherrschenden Konflikte und Gesetze. Die European Law School der Universität Maastricht bereitet angehende Juristen auf die wachsenden Herausforderungen internationaler Rechtsprechung vor. Mit fortschreitender Globalisierung und der Erweiterung der Europäischen Union ist der Bedarf an Juristen mit besonderen Kenntnissen in internationalem Recht in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Die Fakultät für Rechtswissenschaft der Uni Maastricht hat sich dieser Entwicklung als eine der ersten juristischen Fakultäten in Europa angenommen: Der Bachelor-Studiengang der European Law School widmet sich nicht nur ausführlich der internationalen Rechtsprechung, sondern befasst sich auch mit den unterschiedlichen Gesetzeslagen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten. Teilnehmer des anspruchsvollen Programms lernen, mit der englischen Rechtssprache in Wort und Schrift umzugehen und sich sicher in den komplexen Regel- und Beschlusswerken der internationalen europäischen Gesetzgebung zu bewegen.

Reizvoll ist der Studiengang vor allem für angehende Juristen, die sich in besonderem Maße für die Gesetzlichkeiten und die Rechtsprechung jenseits nationaler Grenzen interessieren und eine internationale Karriere anstreben.

Jetzt informieren
Die Universität Maastricht ist eine moderne Universität mit stark europäischer Ausrichtung. Ihr European Law School Bachelor- Programm gilt als zukunftsorientiert und ist für besonders innovative Lehrmethoden bekannt. Der Zugang ist weder auf eine bestimmte Teilnehmerzahl begrenzt, noch durch einen Numerus Clausus geregelt. Studienanwärtern aus Deutschland genügt in der Regel der Nachweis der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur). Detaillierte Infos zu den Studienvoraussetzungen sowie zum Angebot juristischer Studiengänge an der Uni Maastricht gibt‘s im Internet unter www.law.unimaas.nl. Interessierte Abiturienten lädt die Universität außerdem ein, sich beim nächsten Tag der Offenen Tür am Mittwoch den 6. Juni 2007, direkt vor Ort zu informieren. Auch ein deutschsprachiges Team wird Besuchern an diesem Tag Rede und Antwort stehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/european_law_school_internationales_jura-studium_an_der_uni_maastricht_150.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>150</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:52:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren in Groningen</title>
		<description><![CDATA[Die Hanze Hogeschool liegt mitten in einer schönen Stadt mit reicher Geschichte und bietet deutschen Studenten Sprachkurse an.]]></description>
		<text><![CDATA[Grote Markt, Martinikerk und jede Menge Wasser: Ganz im Norden der Niederlande bietet die Provinzhauptstadt Groningen mit ihrer reichen Geschichte und weltoffenen Kulturlandschaft das ideale Umfeld für ein Studium – durchaus auch für deutsche Abiturienten, die (noch) kein Niederländisch beherrschen. So bietet etwa die Hanze Hogeschool, die Groninger Fachhochschule, deutschen Studierenden Möglichkeit, im Sommer vor Beginn des Studiums an einem dreiwöchigen Sprachkurs teilzunehmen. Die Erfahrung lehrt, dass die Studierenden danach kaum noch Schwierigkeiten haben, den Veranstaltungen zu folgen.

Das Curriculum unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von dem deutscher Hochschulen: Während in Deutschland der Lernstoff überwiegend durch Vorlesungen, Übungen und Seminare vermittelt wird, steht in den Niederlanden der so genannte „problemgesteuerte Unterricht&quot; (probleemgestuurd onderwijs) im Vordergrund. Für viele Studierende ist diese Lernform der optimale Weg zum erfolgreichen Studienabschluss. Weitere Informationen unter www.hanze.nl (Niederländische, Englisch und Deutsch) und http://portal.groningen.nl/ (nur Niederländisch).]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_in_groningen_149.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studieren-in-groningen.jpg</image_kl>
		<guid>149</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:48:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Englischsprachig studieren in Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Problembasiertes Lernen
Die Universität Maastricht wurde mehrfach zur führenden Universität der Niederlande gewählt. Judith Gossing studiert dort „Infonomics“. STUDIInfo berichtet über ihre Erfahrungen.]]></description>
		<text><![CDATA[12000 Studenten, 29 verschiedene Nationalitäten – die Universität von Maastricht zieht in jedem Semester Studienanfänger aus ganz Europa an, die an der jüngsten Universität der Niederlande einen international anerkannten Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erwerben wollen. Kein Wunder, schließlich bietet die vor 30 Jahren gegründete Universität kleine Lerngruppen, umfangreiche Bibliotheken und neueste Ausstattung. Mehrfach wurde Maastricht zur führenden Universität der Niederlande gewählt – und auch im europaweiten Vergleich steht die Uni recht gut da.

Internationaler Studiengang: „Infonomics“
Argumente, die auch Judith Gossing überzeugt haben. Vor eineinhalb Jahren entschloss sich die heute 20-Jährige ihre Heimatstadt Warendorf im Münsterland zu verlassen. „Ich wollte unbedingt in englischer Sprache studieren“, erzählt die Studentin, die bereits während der Schulzeit ein Jahr in den USA verbrachte. Bei einem Besuch der Berufswahlmesse in Köln wurde die Abiturientin auf die Universität von Maastricht aufmerksam – und den in Deutschland unbekannten, internationalen Studiengang „Infonomics“.
„Dabei handelt es sich quasi um einen Mix aus Betriebs- und Volkswirtschaft mit Schwerpunkt in der IT- und Informationsbranche“, erklärt Judith Gossing. Rund 230 Studenten starten in jedem Jahr an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in den Studienrichtungen „International Economic Studies“, „Internationals Business Economics“ – oder eben Infonomics.

Hohe Anforderungen beim Studium
Im ersten Studienjahr besuchen die Studenten zunächst gemeinsam Seminare und Vorlesungen, die Spezialisierung in einer der drei angebotenen Fachrichtungen erfolgt im zweiten Jahr. „Aber gerade das erste Jahr hat es in sich“, erinnert sich Judith Gossing. Zulassungsbeschränkungen für den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang gibt es keine, das erste Studienjahr aber dient der Selektion. „Da heißt es dann, die Zähne zusammenzubeißen, denn die Anforderungen sind hoch“, betont die Münsterländerin. Regelmäßige Klausuren, Tests und Präsentationen gehören für die Studenten in Maastricht zum Alltag. „Aber das macht nichts, denn die Lern- und Vorbereitungsmöglichkeiten sind hier optimal“, gibt Judith Gossing Entwarnung. So hat sich die Fakultät dem so genannten „Problem based learning“ verschrieben: In regelmäßig wechselnden Kleingruppen werden wirtschaftswissenschaftliche Problemfälle analysiert – mit Unterstützung von Professoren und Dozenten. „Das Verhältnis zwischen Lehrenden und Studierenden ist sehr positiv, denn sie nehmen sich viel Zeit und sind sehr hilfsbereit“, beschreibt die Studentin.

Praktika und Auslandssemester sind ein Muss
Dennoch sei auch viel Eigeninitiative gefragt, um die sechs Semester bis zum Bachelor-Abschluss erfolgreich zu absolvieren. Regelmäßige Praktika und ein Auslandssemester sind obligatorischer Teil der Lernbiografi e in Maastricht. Und auch die 1500 Euro Studiengebühren, die im Jahren anfallen, „sind das absolut wert“. Zumal in Maastricht, anders als in Deutschland, der weiterführende Master-Abschluss in jeden Fall gemacht werden kann. „Hier kommen eben nicht 100 Absolventen auf einen Master-Studienplatz“, stellt Judith Gossing einen Vorteil gegenüber deutschen Universitäten heraus.
Ihre Entscheidung für das Studium in den Niederlanden hat die 20-Jährige nicht bereut. „Der Weg war genau richtig“, blickt sie optimistisch in die Zukunft – in der zunächst ein Praktikum bei IBM wartet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/englischsprachig_studieren_in_maastricht_148.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>148</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:46:08</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienfinanzierung - eine Übersicht</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Studienkredit, Bildungskredit, Studienbeitragsdarlehen – spätestens seit der fast flächendeckenden Einführung von Studiengebühren in der Republik schießen die Angebote von öffentlich-rechtlichen wie privaten Banken und die Förderprogramme der Bundesländer ins Kraut, mit denen Studierende ihre Ausbildung zumindest teilweise finanzieren können.

Studienfinanzierung durch Kredite
Als erste Einrichtung trat im Februar vergangenen Jahres die öffentliche KfW-Förderbank, die ehemalige Kreditanstalt für Wiederaufbau, mit ihren Studienkrediten auf den Plan – ein Programm, in das jeder Studierende relativ leicht aufgenommen werden kann. Einzige Bonitätsprüfung: Es darf keine Privatinsolvenz vorliegen. Aber auch für diesen Kredit werden Zinsen fällig, ebenso wie für sämtliche Angebote der Geschäftsbanken, die seit einiger Zeit den Studierenden angeboten werden. Darum empfiehlt es sich, bei den Möglichkeiten der Studienfinanzierung möglichst genau hinzusehen, sonst können leicht erhebliche Schuldenberge auflaufen.

Zur Finanzierung stehen neben den bereits genannten Krediten natürlich Unterhaltszahlungen der Eltern zur Verfügung, Bafög, möglicherweise Stipendien und unter bestimmten Voraussetzungen Bildungskredite der KfW. In Bundesländern, die bereits Studiengebühren eingeführt haben, wurden daneben immer auch Finanzierungsmöglichkeiten bereitgestellt, mit denen die Gebühren quasi nachträglich beglichen werden können – verzinste Darlehen, die nach dem Studium zurückgezahlt werden müssen. Vorteil: Die Konditionen sind fast immer günstiger als sonstige Angebote. Entsprechende Angebote gibt es unter anderem von der NRW-Bank, der LBank Baden-Württemberg, Landestreuhandstelle Hessen und einigen anderen.

Bafög bleibt günstig
Nach wie vor bleibt das Bafög die günstigste Möglichkeit, sein Studium zu finanzieren, ist doch nur die Hälfte dieser Unterstützung als zinsfreies Darlehen zurückzuzahlen, der Rest ist öffentlicher Zuschuss. Also erst wenn das Bafög nicht reicht und keine Möglichkeit zu einem Nebenjob besteht, ist über einen eventuellen Kredit nachzudenken. Die wohl günstigsten Bedingungen bietet der so genannte Bildungskredit der KfW, allerdings kommt der erst nach abgelegter Zwischen- oder Vordiplomsprüfung in Frage. Studierende, die einen konsekutiven Abschluss anstreben, müssen den Bachelor bereits bestanden haben. Gewährt werden maximal 300 Euro pro Monat für einen Zeitraum von höchstens 24 Monaten. Der Antragssteller darf außerdem nicht älter als 36 sein. Vier Jahre nach Ende der Auszahlung muss der Absolvent schließlich monatliche Raten von 120 Euro zurückzahlen – allerdings zu einem recht niedrigen Zinssatz, zur Zeit 4,61 Prozent.

Hoher Zinssaatz
Die Messlatte für Studienkredite liegt deutlich niedriger, dafür ist der Zinssatz erheblich höher: bei der KfW lag er im Wintersemester 2006/07 bei 5,95 Prozent, bei der Deutschen Bank bei 5,9 Prozent, die Dresdner Bank verlangt – je nach Beginn der Förderung und beruflicher Vorbildung der Studenten – zwischen rund sechs und neun Prozent.
Ein Vergleich zwischen dem Angebot der öffentlichen KfW-Bank und Geschäftsbanken kann sich also durchaus lohnen, wenn es um die Finanzierung des Studiums geht – wer will sein Arbeitsleben schon mit einem Schuldenberg beginnen, der ihn zu erdrücken droht. Weitere Informationen unter: www.kfw.de



Tipp für Studienkredite

Unterschiedliche Bedingungen der Banken beachten
Studienkredit ist nicht gleich Studienkredit – so unterscheiden sich die Angebote der verschiedenen Banken zum Teil erheblich. Die Dresdner Bank etwa bietet bei ihrem Studienkredit niedrigere Zinsen, wenn die Studierenden bereits passende Vorbildung zum Studium aufweisen können. Viele Banken wie etwa die Deutsche Bank bieten einen enorm langen Rückzahlungszeitraum von bis zu zwölf Jahren an, der erst drei bis zwölf Monate nach Studienabschluss beginnt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienfinanzierung_-_eine_ebersicht_147.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studienfinanzierung.jpg</image_kl>
		<guid>147</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:40:21</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue Erkenntnisse inklusive</title>
		<description><![CDATA[Ins Ausland ohne Sprachbarriere
Es muss nicht mmer gleich das Studium im internationalen Ausland sein. Gerade die Nachbarn Schweiz und Österreich verfügen über ausgezeichnete Hochschulen.]]></description>
		<text><![CDATA[Auf dem Weg ins Ausland schrecken viele junge Studierende vor der zu überwindenden Sprachbarriere zurück – und bleiben deshalb eher zu Hause, ohne diese Freiheit genossen zu haben und ohne in der Ferne neue Erfahrungen gesammelt zu haben, die für die eigene Persönlichkeit und bei der späteren Stellensuche mitunter sehr hilfreich sein können. Schließlich erkennen Personalchefs im Studium im Ausland die Risiko- und Einsatzbereitschaft ebenso wie eine zupackende Persönlichkeit.
Wer sich im ersten Schritt das Studium im fremdsprachigen Ausland noch nicht zutraut, dem bieten sich bei beiden südlichen Nachbarn Österreich und Schweiz an, die beide über ein ausgezeichnetes Hochschulsystem verfügen.

Studieren in Österreich
In Österreich ist das Studium ganz ähnlich organisiert wie hierzulande, allerdings nimmt die Republik nicht am Bologna-Programm teil, wenn auch die Universitäten vereinzelt ihre Abschlüsse und die entsprechenden Studiengänge umstellen. Schwierigkeiten haben Studierende aus Deutschland nicht, wenn sie einen Platz im Hörsaal zwischen Donau und Lippizanern anstreben: Das deutsche Abitur wird anstandslos anerkannt und auch bei der Einreise gibt es für EU-Bürger keinerlei Schwierigkeiten. Wer länger als drei Monate im Lande bleibt – also wohl alle Studenten –, erhält bei der zuständigen Fremdenbehörde ohne weiteren Aufwand eine Aufenthaltsgenehmigung. Auch die Lebenshaltungskosten in Österreich sind denen in Deutschland in etwa vergleichbar, die Studiengebühren liegen bei 368 Euro pro Semester.

Der Nachbar Schweiz
In der Schweiz dagegen schlagen die Studiengebühren erheblich deutlicher zu Buche: Zwischen 630 und 4000 Schweizer Franken sind pro Semester fällig – je nach gewählter Hochschule. Wegen der höheren Lebenshaltungskosten ist auch mit entsprechend höheren Aufwendungen für die Dinge des täglichen Bedarfs zu rechnen – je nach Region zwischen 1000 und 2000 Euro pro Monat, die noch zu den Studiengebühren hinzu kommen. Auch sprachlich kann die Schweiz sich durchaus als schwierig herausstellen, gliedert sich die Eidgenossenschaft doch in vier Sprachregionen – neben Deutsch wird in Teilen Französisch, Italienisch und Rätoromanisch gesprochen.

Sprachvielfalt
Immerhin die drei größeren Sprachen finden sich auch als Unterrichtssprache an Universitäten. Wer etwa im südlichen Lugano an der italienischen Grenze studieren will, muss gute Italienisch-Kenntnisse nachweisen, in Genf und Lausanne ist dagegen Französisch unerlässlich. Den Zugang zum Studium in der Schweiz erhalten deutsche Abiturienten in der Regel ohne weitere Schwierigkeiten, meist reicht das Abiturzeugnis aus.

Einige Hochschulen verlangen bei Fächern, die hier dem Numerus clausus unterliegen, einen Studienplatznachweis der ZVS als Studienvoraussetzung. Eine weitere herausstechende Besonderheit: Weil Medizin in der Schweiz das einzige Studienfach mit Zugangsbeschränkung ist, können Ausländer in der Confoederatio Helvetica bis auf einige wenige Ausnahmen dieses Fach nicht studieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_erkenntnisse_inklusive_146.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:36:18</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Berufsakademie als Chance</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Die praktische Seite stand im Mittelpunkt, als Jörn Rode sich für ein Studium an der Berufsakademie entschied. Zuvor hatte der 31-jährige bereits ein Studium an der Universität absolviert – Mathematik und Chemie. Sämtliche Leistungsnachweise lagen in seiner Mappe, aber wegen einer plötzlich auftretenden Prüfungsneurose konnte Rode nicht zum Examen antreten.

Von seinem Studium an der Berufsakademie dagegen ist er hellauf begeistert. „Der Unterschied ist gewaltig“, erklärt Rode. „An der Uni ist man ziemlich verlassen, wenn Probleme auftreten, an der Berufsakademie findet man immer den richtigen Ansprechpartner.“

Aber nicht nur die Betreuung ist stärker als an der Uni: Durch die regelmäßigen Praxissemester würde sich Problemlösungskompetenzen ergeben, die nach einem Universitätsstudium lange auf sich warten ließen. „Ich kann jedem nur empfehlen, ein BA-Studium zu absolvieren.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/berufsakademie_als_chance_145.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:32:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwei auf einen Streich</title>
		<description><![CDATA[BA-Abschluss
Zwischen Studium und klassischer Berufsausbildung im Betrieb angesiedelt, bietet das duale Studium reichlich Chancen für einen gut organisierten Berufseinstieg.]]></description>
		<text><![CDATA[In zahlreichen Bundesländern wurden in den vergangenen 25 Jahren Studiengänge aufgebaut, die sich diesem speziellen Ausbildungskonzept verschrieben haben. Voraussetzung für einen Studienplatz ist zumeist die Fachhochschulreife und ein unterschriebener Arbeitsvertrag mit einem Betrieb, schließlich verbinden die dualen Studiengänge Praxis und Theorie sehr viel stärker als die klassischen akademischen Curricula.

Das duale Studium im Detail
An der Berufsakademie Mannheim etwa, 1974 mit rund 40 Studierenden aus der Taufe gehoben, haben sich allein zum Beginn des Wintersemesters rund 1500 Erstsemester in den Bereichen Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen und Informationstechnologie eingeschrieben. Dessen ungeachtet machen die Berufsakademie im Bundesdurchschnitt nach wie vor einen verschwindend geringen Anteil der Studierenden aus. Nach einer im Herbst vergangenen Jahres veröffentlichten Erhebung des Hochschulinformationssystems für das Jahr 2005 entschieden sich lediglich zwei Prozent der Studienberechtigten für eine Ausbildung an der Berufsakademie – immerhin 24 Prozent wählten die Universität, 20 Prozent eine Fachhochschule.

Die Unterschiede zwischen den einzelnen Angeboten des dualen Studiums liegen wie immer im Detail: In den südlichen Bundesländern entstanden auf Initiative der Wirtschaft Berufsakademien, die mittlerweile in fast allen Regionen duale Studiengänge anbieten. In Nordrhein-Westfalen und einigen anderen Bundesländern füllen die Fachhochschulen diese Lücke mit einem etwas anderen Angebot: Die meisten FHs zwischen Rhein und Weser bieten ihren Studierenden in verschiedenen Fachbereichen die Möglichkeit, neben einem Studium eine Berufsausbildung zu absolvieren.
An der FH Köln etwa können Schulabgänger mit Fachhochschulreife und Ausbildungsvertrag zum Kaufmann im Versicherungsund Finanzwesen oder zum gehobenen Baufacharbeiter ihren Diplom oder Bachelor erwerben und gleichzeitig eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Das erhöht nicht nur die Berufschancen, sondern entbindet die Studierenden auch von der lästigen Frage der Finanzierung ihres Studiums – schließlich erhalten sie eine ganz normale Ausbildungsvergütung von ihrem Arbeitgeber.

Praxisnahes Studium
Dieses Angebot erfreut sich zumindest bei den Studierenden wachsender Beliebtheit. So trudelten im Bereich Bauingenieurwesen bis Ende Januar 105 Bewerbungen ein, denen 35 Plätze gegenüber stehen. Ein wenig Sorgen macht Jürgen Danielzyk lediglich der Mangel an entsprechenden Ausbildungsplätzen in den Unternehmen. „Wir hoffen, die 35 Plätze auch wirklich besetzen zu können“, erklärt der Professor. Aber in der Bauindustrie hat sich offenbar noch nicht ausreichend herumgesprochen, dass die Absolventen des dualen Studiums vielseitig eingesetzt werden können. „Viele Unternehmen bauen diese jungen Leute als Führungskräfte auf – sie brauchen Leute, die mit den Stiefeln schon mal im Kanal gestanden haben.“
Die angehenden Bauingenieure – ab Herbst Bachelor of Engineering – absolvieren ihre Berufsausbildung in den ersten vier Semestern des Studiums. Während der Vorlesungszeit sitzen sie zwei bis drei Tage in den Hörsälen, den Rest der Zeit verbringen sie auf den Baustellen von Großbetrieben wie Hochtief und bei Kleinbetrieben mit 20 Mitarbeitern. Damit sie dennoch den gesamten Stoff des ersten Semesters vollständig mitbekommen, besuchen sie die versäumten Veranstaltungen im folgenden Jahr, mit dem Ergebnis, dass sie zwar acht statt nur sechs Semester bis zum Abschluss benötigen, dafür aber Ingenieur und Baufacharbeiter sind.

An den Berufsakademien läuft das Studium zumeist etwas anders, erfolgt dort doch in der Regel keine vollwertige Berufsausbildung. Die BA Mannheim zum Beispiel bietet ihren Mechatronikern die Möglichkeit, in den Partnerfirmen zu arbeiten, dort Praxisluft zu schnuppern. Studium und Praxis wechseln sich dabei ab: Drei Monate verbringen die jungen Mitarbeiter in den Betrieben, während sie in den folgenden drei Monaten das theoretische Rüstzeug an der Berufsakademie vermittelt bekommen. 

Beste Chancen für den Arbeitsmarkt
Bereits im dritten und vierten Semester sollen die Studierenden in den Unternehmen ingenieursmäßig arbeiten, bei Problemen die Lösung finden helfen. „Im Hörsaal halten wir hier ähnliche Vorlesungen wie an der Fachhochschule, aber mit noch stärkerem Praxisbezug“, betont Ralf Lemmen, in Mannheim zuständig für die Abteilung Mechatronik. Keine Frage, dass die Bachelor-Arbeiten in enger Abstimmung mit Berufsakademie und Unternehmen entstehen - ideale Voraussetzungen also, für sich beste Chancen im Arbeitsmarkt zu schaffen.



Mit der Berufsakademie zum Doktortitel

Dualer Studiengang und wissenschaftliche Karriere

Wer sich für den Berufseinstieg mit dem dualen Studiengang an den Berufsakademien entscheidet, denkt meist nicht an eine spätere wissenschaftliche Karriere, aber das Hochschulrecht räumt diese Möglichkeit durchaus ein.
So sind mit Beschluss der Kultusministerkonferenz vom Oktober 2004 akkreditierte Bachelorausbildungsgänge der Berufsakademien denen von Hochschulen gleichgestellt. Absolventen können also an anderen Hochschulen Master-Studiengänge aufnehmen - und der Master wiederum berechtigt zur Promotion.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zwei_auf_einen_streich_144.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:30:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die leckerste Uni der Welt</title>
		<description><![CDATA[Die Universität für gastronomische Wissenschaften in Pollenzo hat sich der Kultur des Geschmacks verschrieben.]]></description>
		<text><![CDATA[Olivenöl, Schinken, Pasta und feiner Mostessig – Norditalien hat die kulinarischen Genüsse betreffend mehr zu bieten als die meisten Regionen Europas. Kein Wunder also, dass die Region Geburtsort der Slow-Food-Bewegung ist, die sich 1986 vorgenommen hat, altes Wissen für die Küche zu bewahren und traditionelle Lebensmittel vor dem sicheren Aus durch industrielle Produkte zu sichern. Im Piemont, in der kleinen Stadt Bra fanden sich ein paar Jahre nach Gründung von Slow Food wiederum Mitglieder dieses Verbandes zusammen, um den Nachwuchs für die feine Gastronomie zu sichern: Seit dem Wintersemester 2004/2005 bildet die Università degli Studi di Scienze Gastronomiche in Pollenzo, 60 Kilometer südlich von Turin, in verschiedensten gastronomischen Disziplinen aus.

Interdisziplinäres Lernen
Dabei legt die junge Universität besonders großen Wert darauf, die verschiedensten Bereiche des Essens und der Lebensmittelproduktion wieder miteinander zu verknüpfen. So spielen nicht nur wissenschaftliche Disziplinen wie Tierzucht, Ökotrophologie und Agrarwissenschaft eine wichtige Rolle. Auch die kulturellen Hintergründe sind wichtig für Studierende, die später in der gehobenen Gastronomie in der Landwirtschaft oder der Nahrungsmittelproduktion arbeiten wollen, geht es doch darum, auch für künftige Generationen noch Gerichte jenseits von Natriumglutamat und Bürger- Brätern zu erhalten.
Darum finden sich auf der humanistischkulturellen Seite des Lehrplans in Pollenzo unter anderem Geschichte, Anthropologie und Ästhetik. Ein ungeahnt breites Curriculum also, das den Absolventen Mittel an die Hand gibt, mit denen sie die Produktion von Lebensmitteln leiten und verbessern können. Und quasi nebenbei lernen die Studierenden noch alles Erdenkliche über guten Geschmack und gewagte Kombinationen: Dank der Zusammenarbeit mit drei Spitzenrestaurants in der Umgebung der Universität können die künftigen Gastronomen für vergleichsweise kleines Geld in den kulinarischen Tempeln ihren Appetit stillen.

Geschmackschulung
Selbstverständlich wird der Geschmack auch professionell intensiv geschult. Im ersten Jahr des Studiums lernen die Schulabgänger die Möglichkeiten der Geschmacksanalyse kennen, lernen, wie Geschmack zu beschreiben ist, wie Licht und die Einrichtung das Geschmacksempfinden beeinflussen und damit alle Kniffe, selbst die zu entwickelnden Lebensmittel präzise zu prüfen und künftigen Gästen ein besonders nachhaltiges Geschmackserlebnis zu bescheren.

Dass all dies nicht in den anonymen Räumen eines geschosshoch verglasten Betonbaus stattfinden kann, liegt auf der Hand – daher haben sich die Gründer der Universität, die heute von den Regionen Piemont und Emilia Romagna getragen wird, für historische Gebäude entschieden. Der Hauptsitz der Universität inmitten eines Weinbaugebietes in einem neugotischen Gebäude, das ab 1833 um einen Innenhof herum angelegt wurde. Bereist 1842 beherbergte die Anlage die erste bäuerliche Vereinigung, die damals von König Carlo Alberto ins Leben gerufen wurde.

In der für seinen Käse, die Nudelkreationen und zahlreiche hochwertige Weine berühmten Region Emilia Romagna, dem „Bauch Italiens“, hat die Universität für Gastronomie im Dogenpalast von Colorno bei Parma ihren Platz gefunden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/die_leckerste_uni_der_welt_143.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:24:34</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Popmusikdesign in Mannheim</title>
		<description><![CDATA[Alle, die Songwriter, Sänger, DJ, Rapper, Instrumentalist, Arranger und Produzent werden wollen, haben jetzt die Möglichkeit das Fach in Mannheim von der Pike auf zu lernen und zu studieren.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer Popstar werden will, hat verschiedene Möglichkeiten. Mit der Klampfe in der Hand kann man sich tagein tagaus in zugige Einkaufsstraßen stellen und die Kehle aus dem Hals singen – immer in der Hoffnung, dass ein Scout einer Plattenfirma vorbeikommt und voller Begeisterung über das Dargebotene einen Plattenvertrag aus der Tasche zieht. Mutigere lassen sich bei „Deutschland sucht den Superstar“ „casten“ und von Dieter Bohlen und Mitstreitern in aller Öffentlichkeit Puschelchen nennen oder – auch unterhalb der Gürtellinie – vorführen. Und nach ein paar Liedern ist selbst der Sieger schnell wieder in der medialen Bedeutungslosigkeit verschwunden. Es gibt aber auch Alternativen mit akademischem Background: In Mannheim kann Popmusikdesign studiert werden.

Eigenvermarktung als Schwerpunkt
In dem noch jungen Projektstudiengang werden seit dem Wintersemester 2003/2004 Popmusiker ausgebildet, bei denen das Ziel lautet, in gesamtkünstlerischen Gestaltungsprozessen multimediale Kunstwerke zu erschaffen. Dabei bedienen sich die Studenten in der Kurpfalzmetropole, die bislang in der Musikszene mit Sängern wie Xavier Naidoo und Laith Al-Deen von sich Reden machte, elektronisch-technischer Produktionsmethoden und verbreiten die Ergebnisse als Selbstvermarker. Schwerpunkt des außergewöhnlichen Studiengangs sind die Entstehung, Gestaltung und Vermarktung von Popmusik. Es ist ein Talentschuppen ebenso für Popmusiker wie auch künftige Musikmanager ins Leben gerufen worden. Der Studiengang richtet sich in erster Linie an talentierte Songwriter, Sänger, DJ s, Rapper, Instrumentalisten, Arranger und zukünftige Produzenten in allen Bereichen der populären Musik. 

Das Grundstudium dauert zwei Semester. In Kursen werden alle popmusikrelevante Themen aufgearbeitet. Dazu gibt es Schwerpunktbereiche mit Instrumentalund Gesangsunterricht sowie Projektarbeiten. Rund 40 Prozent der Inhalte setzen sich mit dem Musikbusiness auseinander. Im Hauptstudium, das vier Semester dauert, stehen Praktika im Mittelpunkt, bei denen praxisorientierte Fähigkeiten vermittelt werden. Studienvoraussetzung sind mehrjährige musikalische Erfahrungen. Wer singen kann muss zwar vor Studienbeginn kein Instrument beherrschen, jedoch während der Ausbildung in einem Pflichtnebenfach eins erlernen.

Das Zulassungsverfahren
Zugelassen wird für Popmusikdesign nur, wer zunächst bei der Vorauswahl der Bewerbungsunterlagen und – im zweiten Schritt – bei der Aufnahmeprüfung mit Erfolg durchkommt, einen NC gibt es keinen. Dabei gilt es neben einer schriftlichen Prüfung mit den Inhalten Musiktheorie, Gehörbildung, allgemeine Musiklehre und Popmusikgeschichte auch eine Stellungnahme zu einem allgemeinen Thema aus dem Musikbusiness abzugeben. Die praktische Zulassungsprüfung besteht aus einem öffentlichen Live- Vorspiel mit maximal drei Titeln, die nach einer Viertelstunde auch vorbei sein müssen. Abgeschlossen wird die Zulassungstriologie mit einem Einzelgespräch. In der mündlichen Prüfung sind Antworten auf musikrelevante Fragen zu geben. An dem Auswahlprocedere darf jeder Interessent maximal zwei Mal teilnehmen.
Voraussetzung für das Studium ist im Regelfall die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife, das Fachabi reicht nicht aus. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn ein besonderes Talent vorliegt.

Viele Bewerber auf wenig Studienplätze
Im Gegensatz zu vielen Teilnehmern von Casting-Shows ist ein musikalisches Grundgerüst beim Studiengang Popmusikdesign unabdingbare Voraussetzung. Der Start ins Studium erfolgt ausschließlich zu den Wintersemestern. Für Popmusikdesign und Musikbusiness gibt es zusammen lediglich circa 55 Studienplätze – bei rund 600 Bewerbern. Der Abschluss ist vergleichbar mit berufsbefähigenden Abschlüssen an staatlichen Kunsthochschulen. Die Studiengebühren an der Popakademie betragen 500 Euro pro Semester und das Studium berechtigt zur Förderung durch BaföG. Es gibt auch Stipendien. Diese werden von Univsersal Music vergeben und beinhalten eine weitere Ausbildung in der vorlesungsfreien Zeit innerhalb des Unternehmens.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/popmusikdesign_in_mannheim_142.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:19:38</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Wenn Champagner im Glas perlt, waren zuvor echte Profis am Werk</title>
		<description><![CDATA[Prickelnder Lehrstuhl: Getränketechnologen sind weltweit gefragte Spezialisten. In den jungen Weinbaugebieten Australiens oder Amerikas und auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></description>
		<text><![CDATA[„Brüder! Kommt geschwind. Ich trinke Sterne!“ soll Dom Pérignon, der Kellermeister der Abtei von Hautvillers, begeistert ausgerufen haben, als er an seinem ersten Champagner nippte.
Es waren die Römer, die in der Champagne erste Weinreben anbauten. Der Wein, den sie daraus herstellten, war still. Aufgrund seiner Nähe zu Paris und der Aktivitäten der Klöster von Reims blieb der Weinbau erhalten, ohne wirklich große Popularität zu erreichen. Im 17. Jahrhundert hatte man begonnen, den Wein bereits im Anbaugebiet in Flaschen zu füllen, um seine Frische zu erhalten, da er den Transport im Fass nicht gut überstand. Aufgrund des frühen Abfüllens gärte der Wein unbeabsichtigt in den Flaschen weiter. Hätten die Engländer diesen sprudelnden Wein nicht sehr gemocht, wäre die Flaschenabfüllung vermutlich wieder abgeschafft worden. Die Winzer jedenfalls waren von den herausspringenden Korken nicht begeistert und nannten den Wein sogar Wein des Teufels.

Die Reims Management School (RMS)
Champagner und andere alkoholische Getränke sind zu gesellschaftlichen Anlässen nicht mehr wegzudenken und beleben je nach Maß Geister und Gemüt. Längst ist der prickelnde Schaumwein Kultgetränk, mit dem besondere Ereignisse geadelt werden. Für die Bereitung und Assemblage (Zusammenstellung) eines Champagners gelten besondere Gesetze.

Künftig bietet die Reims Management School (RMS) einen Lehrstuhl für Champagner, der von berühmten Weingütern wie Moët &amp; Chandon, Veuve Cliquot, Krug, Pommery und Laurent Perrier sowie der Stadt Reims finanziell unterstützt wird. Der Inhaber des Lehrstuhls soll ab September vor allem Business-Strategien und Marketing-Konzepte entwickeln sowie das Verbraucherverhalten beleuchten, um die Weingüter der Region in die Lage zu versetzen, der Konkurrenz in der Schaumweinindustrie standzuhalten. In der Zukunft soll dem Lehrstuhl auch ein Forschungslabor angeschlossen werden. Die Reims Management School besteht aus vier Business-Schulen, die derzeit zwei MBA-Programme und mehrere spezialisierte Angebote offerieren.

Deutscher Wein im Aufwind
Vor dem französischen Nachbarn braucht sich der deutsche Wein aber schon lange nicht mehr zu verstecken, versichert das Deutsche Weininstitut (DWI). National haben Genießer immer öfter zur heimischen Ware gegriffen und damit den Absatz um 7,8 Prozent gesteigert. Und auch auf internationalem Parkett sorgen deutsche Weine bei Wettbewerben immer öfter für großes Aufsehen. Da scheint es nachvollziehbar, dass die in Deutschland ausgebildeten Weinbauern oder Getränketechnologen auf dem internationalen Parkett gefragt sind.

Das malerische Weinbaustädtchen im Rheingau beherbergt diesen zur Fachhochschule Wiesbaden zählenden Diplom-Studiengang, der noch einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso gefragter sind die Absolventen. Erst spät müssen sich die Studenten für eine Fachrichtung entscheiden, berichtet Hofmann – bis dahin werden alle Bereiche der Getränkeindustrie – von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen – beleuchtet. Denn längst sind die Vorgaben in der Produktion nicht mehr auf den Faktor Geschmack beschränkt. Getränke sind Teil der Lebensmittelproduktion und unterliegen im gesamten Produktionszyklus höchsten Qualitätsanforderungen.

Bachelor- und Masterstudiengänge
Die Studiengänge Weinbau &amp; Getränketechnologie, Gartenbau und Landespfl ege haben in Geisenheim eine lange Tradition. Die Ursprünge reichen bis in das Gründungsjahr der damals Königlich Preußischen Lehranstalt für Obst- und Weinbau, 1872, zurück. Seit 1971 sind Lehre und Forschung getrennt und es kam zur Überleitung der damaligen Ingenieursschule in Geisenheim zur neugegründeten Fachhochschule Wiesbaden.
Seit 2003 werden die bisherigen Diplom- Studiengänge sukzessive auf die neuen Bachelor-Studiengänge umgestellt. Neue Masterstudiengänge ergänzen das konsekutive Studienangebot in sinnvoller Weise. Es handelt sich um einen sechssemestrigen Bachelorstudiengang, der Ökonomie mit Weinbau und Oenolgie verknüpft und neben der heimischen Weinwirtschaft die wichtigsten ausländischen Produktions- und Absatzmärkte einschließt. 

Internationale Chancen für Absolventen
Das Studium vermittelt profunde Kenntnisse in naturwissenschaftlichen und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen, allgemeine Fachkenntnisse auf den Gebieten von Weinbau, Oenologie und in den Wirtschaftswissenschaften und Spezialkenntnisse in den Bereichen der Internationalen Weinwirtschaft. Die Profi lmodule dienen der persönlichen Schwerpunktbildung. Aus den Profi lmodulen ist eine Auswahl zu treffen. Hierzu gehören Projektmodule wie „Italien“, „Südeuropa“, „Neue-Welt-Weinländer“ oder „Asien“. Vorgabe im Verlauf des Studiums ist ein Berufspraxissemester. Mit dem Abschluss in der Tasche öffnen sich für die Studenten viele Pforten: Insbesondere in den jungen Weinbaugebieten Australiens, Südafrikas und Amerikas aber auch in den europäischen Weinregionen Italien und Spanien sind die Fachleute aus Deutschland gefragt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wenn_champagner_im_glas_perlt_waren_zuvor_echte_profis_am_werk_141.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 16:14:46</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel per ZVS</title>
		<description><![CDATA[Ein Studienortwechsel kann dem eigenen Studium neue Impulse geben. Zuständig für einen Wechsel sind die Hochschulen selbst. Auch die ZVS ist ein wichtiger Ansprechpartner.]]></description>
		<text><![CDATA[Von Münster nach München, von Koblenz nach Kiel, von Düsseldorf nach Dresden – von einer Hochschule an eine andere zu wechseln, neue Campusluft zu schnuppern, das kann dem Studium neue Impulse geben. Viele Fachleute empfehlen sogar einen Studienortwechsel im Laufe des Studiums, doch gerade in zulassungsbeschränkten Fächern und knapper Studienplatzkapazitäten und nicht überall einheitlicher Studienanforderungen und Studienverläufen ist die Veränderung nicht immer leicht zu realisieren. Zuständig für alle Formalitäten rund um den Studienortwechsel sind die Hochschulen selbst.

Die ZVS biete Hilfestellungen
Aber in Ausnahmefällen ist die ZVS, in deren Bereich die Zulassung für das erste Semester fällt, doch Ansprechpartner für potentielle Studienortwechsler auch in höheren Fachsemestern. Denn an vielen Universitäten bestehen in höheren Semestern Zulassungsbeschränkungen. Hier ist die ZVS bemüht, Hilfestellung anzubieten. Einen Antrag auf einen Studienortwechsel bei der ZVS sollte stellen, wer nachweisen kann, dass ihm die Fortsetzung des Studiums am bisherigen Ort aus besonderen Gründen nicht zugemutet werden kann. Es muss eine besondere Ausnahmesituation vorliegen, deren Gründe so schwer wiegen, dass sie in den Bereich der Härtefallzulassung fallen. Die ZVS berücksichtigt allerdings nur Situationen, die sich neu ergeben haben. Der Antrag auf Wechsel des Studienortes muss bis zum Ende der offiziellen Bewerbungsfristen gestellt werden.

Nur die Hochschule kann in ein höheres Semester einschreiben
Wenn die Gründe für einen Studienortwechsel anerkannt werden, geht der Antrag erneut in das offizielle Vergabeverfahren. Die ZVS kann den Studienortwechseln dann zwar nur einen Erstsemesterstudienplatz anbieten, aber universitätsintern ist dann auf Antrag die Möglichkeit gegeben, in ein höheres Fachsemester eingestuft zu werden. Generell kann die Einschreibung in ein höheres Semester nur von der Hochschule vorgenommen werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_per_zvs_140.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>140</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:07:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studienortwechsel durch Studienplatztausch</title>
		<description><![CDATA[Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht näher als man denkt. Nur sollte man sich vor einem Studienortwechsel sorgfältig und frühzeitig informieren. STUDIInfo gibt praktische Tipps zum Wechsel.]]></description>
		<text><![CDATA[Alle, die das Schicksal oder die Zulassungsstelle an einen Studienort verbannt haben, der ihnen gar nicht zusagt, müssen nicht verzweifeln: Die Wunsch-Uni oder Wunsch-FH ist vielleicht schon näher, als mancher denkt, denn Studienplätze lassen sich tauschen.

Kriterien für einen Wechsel
Für einen Wechsel müssen allerdings die Kriterien stimmen: Dasselbe Fach, dieselbe Fachsemesterzahl und vergleichbare Leistungsnachweise (Scheine) müssen vorliegen, um den Tausch für beide Seiten zu einem Erfolgsprojekt zu machen. Sind die Grundvoraussetzungen gegeben, steht dem Studienortwechsel per Tauschprogramm dann nichts mehr im Weg.

Aber auch hier gilt: Umfassende Information und die nötige Zeit, um den Tausch vorzubereiten, müssen sein. Im „Hauruck- Verfahren“ funktioniert ein Studienplatztausch nach allen (auch leidvollen) Erfahrungen nicht. Ein Anruf beim Studentensekretariat oder beim Prüfungsamt der Wunsch-Uni kann klären, ob ein Tausch überhaupt grundsätzlich nötig ist, oder ob eine direkte Bewerbung an der Hochschule Erfolg haben kann.
Wenn dann doch der Studienplatztausch nötig ist, stehen die Chancen für diejenigen am besten, die schon frühzeitig, einige Monate vor dem geplanten Hochschulwechsel, mit der Suche nach einem Tauschpartner beginnen. Wer seine Wahl-Uni gefunden hat, kann den klassischen Weg wählen und am berühmten „Schwarzen Brett“ nach möglichen Tauschpartnern Ausschau halten und sich gleich vor Ort ein Bild von den Studienbedingungen und dem Studentenleben der neuen Uni machen, einen Blick in die Wohnungsanzeigen der Tageszeitungen zu werfen oder auch den Weg zum Fachbereich zu suchen.

Auch im Internet recherieren
Darüber hinaus bieten verschiedene Studienplatztauschbörsen im Internet die Möglichkeit, einen passenden Tauschpartner zu finden. Z.B. bei:

www.studienplatz-tauschboerse.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studienortwechsel_durch_studienplatztausch_139.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studienortwechsel.jpg</image_kl>
		<guid>139</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:05:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium vor dem Abitur</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hochbegabte Schülerinnen und Schüler zu fördern steht seit einiger Zeit weit oben auf der Agenda der deutschen Kultus- und Bildungsminister. Unterstützt wird die politische Ebene zunehmend von Universitäten, die sich die Förderung besonders leistungsfähiger Schüler auf die Fahnen geschrieben haben.

Bereits vor dem Abitur können Schüler, die sich in der Oberstufe nicht ausgelastet fühlen, so ihre ersten Seminare an der Hochschule besuchen und dort den Grundstock für frühe akademische Weihen legen. An der Technischen Universität Dresden, die das Juniorstudium inzwischen für neun Fachbereiche anbietet, müssen die Youngster eine Empfehlung des zuständigen Fachlehrers und eine Aufnahmebestätigung der betreffenden Fakultät nachweisen.

Mit diesem Rüstzeug haben die jungen Studierenden im späteren Berufsleben ausgezeichnete Einstiegschancen, bringen sie doch trotz ihrer jungen Jahre schon viel Wissen und Erfahrung mit. Eine Liste mit Universitäten, die das Juniorstudium anbieten, stellt die Redaktion gerne zur Verfügung – einfach eine Mail mit der Anfrage an info@wordsandmore.de senden.



Schüleruniversität auch in Dresden
Neben vielen anderen Universitäten bietet auch die Technische Universität Dresden besonders leistungsfähigen Schülern aus der Umgebung die Möglichkeit, bereits vor dem Abitur ein Studium aufzunehmen – ein Umstand, der in der letzten Ausgabe der StudiInfo nicht berücksichtigt wurde.

Alle Informationen über das Angebot der TU Dresden finden sich unter
www.tu-dresden.de/zsb/schueleruniversitaet]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_vor_dem_abitur_138.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studium-vor-dem-abi.jpg</image_kl>
		<guid>138</guid>
		<pubdate>2007-08-24 16:01:35</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Forschung vor der Lehre</title>
		<description><![CDATA[Exzellenzprogramm
Die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern zeichnet vor allem Forschungsleistung aus. Jedoch sollte auch ein Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre und didaktischen Fähigkeiten stattfinden.

Jürgen Zöllner, studierter Mediziner und ehemaliger Präsident der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz, will sich als Vorsitzender der Kultusministerkonferenz für die Förderung der universitären Lehre einsetzen.]]></description>
		<text><![CDATA[Das Exzellenzprogramm der Kultusund Bildungsminister der Republik hat Ende vergangenen Jahres für viel Aufsehen und bei allen leer ausgegangenen Hochschulen in Deutschland für auffällige Nervosität gesorgt – betroffen zeigten sich auch allenthalben Studierende, obwohl die Initiative vor allem die Lehre auszeichnen, „Leuchttürme der Wissenschaft“ schaffen soll.

Bewusstseinswandel zugunsten der Lehre
Dass hervorragende, weltweit Aufsehen erregende Forschungsleistungen nur bedingt mit der Qualität der Lehre zu tun haben, liegt jedoch auf der Hand: Verfügen die Fachbereiche über die neuesten Forschungsergebnisse, können diese Erkenntnisse auch Teil der Lehrinhalte werden. Aber spätestens nach dem zweiten Semester ist wohl jedem Studierenden klar, dass die wissenschaftliche Kompetenz fachlicher Koryphäen durchaus nicht mit didaktischen Fähigkeiten einher gehen muss.

Für das laufende Jahr hat im Januar Jürgen Zöllner, Bildungssenator von Berlin und frisch gebackener Vorsitzender der Kultursministerkonferenz nun eine Initiative angekündigt, mit der die Lehre in den Vordergrund gestellt werden soll.

„Wo stets von Lehrverpflichtung, aber von Forschungsfreiheit gesprochen wird, ist ein Bewusstseinswandel gerade auch zugunsten der Lehre notwendig“, erklärte Zöllner beim Amtsantritt im Januar. Darum bereitet das Berliner Büro des SPD-Politikers derzeit ein Programm vor, das sich aber deutlich von der jüngsten Exzellenzinitiative des Bundes unterscheiden wird.

Mehr Bildung
So soll das die Exzellenzinitiative in der Lehre die Länder stärker in die Verantwortung nehmen, seien doch die Ministerpräsidenten durch die Föderalismusreform aufgerufen, sich stärker bei der Bildung zu engagieren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/forschung_vor_der_lehre_137.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>137</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:58:31</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Exzellenz für die Forschung</title>
		<description><![CDATA[Nach der Exzellenzinitiative der Bundesregierung im letzten Jahr, beginnt Mitte April wieder der Wettlauf um zusätzliche Förderung]]></description>
		<text><![CDATA[Graduiertenschulen, Exzellenzcluster an Universitäten und Zukunftskonzepte zum Ausbau universitärer Spitzenforschung: In diesen drei Bereichen fördert die Bundesregierung mit ihrer Exzellenzinitiative die deutsche Forschungslandschaft, um Hochschulen im Lande weltweit an eine Spitzenposition zu bringen oder sie dort zu halten.
Deshalb richtet sich in allen drei Bereichen das Augenmerk auf die forschungsbezogenen Bereiche. Die Graduiertenschulen etwa richten sich mit ihren Promotionsprogrammen an den akademischen Nachwuchs. Im ersten Durchgang wurden am 13. Oktober vergangenen Jahres 18 Graduiertenschulen ausgewählt, die für ihr besonders viel versprechendes Programm zusätzliche Unterstützung aus der öffentlichen Hand erhalten.
Die Exzellenzcluster bündeln innerhalb bestimmter Fachgebiete universitäre Forschung mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und der Wirtschaft. Die häufig als „Elite-Universitäten“ bezeichneten Hochschulen der dritten Gruppe, die Technische Hochschule Universität Karlsruhe, die Ludwig-Maximilians-Universität München und die Technische Universität wurden ausgezeichnet für schlüssige Strategien, mit denen sie sich zu weltweit anerkannten „Leuchttürmen der Wissenschaft“ entwickeln wollen.
Nach dem ersten Abschnitt, der im Oktober vergangenen Jahres beendet wurde, geht der Wettlauf um die zusätzliche Förderung weiter. Mitte April gehen bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat die Bewerbungen für die zweite Runde ein, zum Oktober beginnt dann die Förderung der neu bestimmten Einrichtungen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/exzellenz_fuer_die_forschung_136.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>136</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:54:42</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Gutes Zeugnis und soziales Engagement</title>
		<description><![CDATA[Wie wichtig ist der Abidurchschnitt?]]></description>
		<text><![CDATA[Der Durchschnitt der Abiturnote, so erklärt Wolfgang Herrmann von der Technischen Universität München, sei zwar wichtig, aber nicht endgültig Ausschlag gebend. „Wer bei uns studieren möchte, der sollte auch Engagement zeigen.“

Interesse für das Fach zeigen
Und das nicht nur im angestrebten Fach, sondern auch darüber hinaus in verschiedenen Bereichen, etwa durch Mitarbeit in sozialen Projekten. In den Auswahlgesprächen, die die TU München seit einigen Jahren bereits durchführt, müssen die Studierenden in spe zudem zeigen, dass sie sich ernsthaft für das angestrebte Fach interessieren und ein grundsätzliches Verständnis für die Inhalte mitbringen.

TU München: eine exzellente Uni
Unter diesen Voraussetzungen kann ein Studium an der TU München, die sich seit Herbst vergangenen Jahres mit dem Exzellenzprädikat von Bund und Ländern schmücken darf, duchaus in greifbare Nähe rücken.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/gutes_zeugnis_und_soziales_engagement_135.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>135</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:51:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Wir müssen zusammen passen“</title>
		<description><![CDATA[Wege zur Traumuni
Gute Schulnoten seien zwar wichtig, räumt Wolfgang Herrmann, Rektor der technischen Universität München, ein, aber die allein reichten nicht, um an der Technischen Universität München einen Studienplatz zu ergattern.]]></description>
		<text><![CDATA[Bereits vor fünf Jahren begann die Hochschule unter Leitung ihres Präsidenten Herrmann damit, ihre Studenten nach ausgeklügelten Auswahlverfahren selbst zu rekrutieren – abseits von ZVS und Quotenregelung. Eine Experimentierklausel im bayerischen Hochschulgesetz machte es möglich.

Im Laufe dieser fünf Jahre, so erklärt Herrmann, habe die Universität eine Menge Erfahrung sammeln können, so dass sie heute mit ihrem Verfahren recht gut da stehe.

Zweistufiges Auswahlverfahren
Die rund fünfzig Studiengänge, die heute an der TU Eignungstests durchführen, wählen die Studienaspiranten in einem zweistufigen Verfahren aus. So senden Abiturienten, die sich um einen Studienplatz im Fachbereich Chemie bemühen, im ersten Schritt ein Motivationsschreiben. Aus diesem Brief soll hervorgehen, ob der Abiturient verstanden hat, was das angestrebte Fach beinhaltet, ob er, so heißt es im Formular „bei seinem Studium Engagement und Zielstrebigkeit erwarten lässt.“

Vorstellungsgespräch als Chance
Alle Studierenden, die in diesem ersten Schritt keinen Studienplatz bei den Münchner Chemikern erhalten, werden zu einem „Eignungsfeststellungsverfahrens- Gespräch“ eingeladen. In diesem Gespräch haben die Bewerber ein zweites Mal die Möglichkeit, ihre Eignung zum Chemie-Studium nachzuweisen – allerdings ohne dass eine chemische Prüfung abgelegt werden müsste. Durchhaltevermögen, Problemlösungskompetenz, Grundverständnis abstrakter Fragestellungen und sprachliche Ausdrucksfähigkeit stehen im Mittelpunkt. Und bei der richtigen Mischung können durchaus Studienanfänger mit etwas schlechteren Abiturnoten eher zum Zuge kommen als Mitbewerber mit einem besseren Durchschnitt.
Für Florian Schweinberger von der Fachschaft Chemie an der TU München ein sehr sinnvolles Verfahren, hätten doch Schulabgänger so die Möglichkeit, jenseits von Abiturnoten ihre Fähigkeit zum Studium nachzuweisen. Vertretbar ist das Verfahren aus seiner Sicht aber nur, weil die Studierendenvertretung im Fachbereich bei allen Auswahlgesprächen anwesend sein muss. „Das ist keine reine Professorenveranstaltung. Wenn kein Vertreter der Studierendenschaft Zeit hat, kann kein Auswahlgespräch stattfinden.“

Der erhebliche Arbeitsaufwand ist Schweinbergers Ansicht schon allein durch die auffällig niedrige Abbrecherquote gerechtfertigt, die seit Einführung des Auswahlverfahrens beständig sinkt.

In diesen sinkenden Zahlen sieht auch Universitätspräsident Herrmann den wesentlichen Vorteil der hausinternen Regelung, zumal hier ja nicht nur die Universität ihre Studierenden auswählt, sondern die Studierenden auch ihre Hochschule. „Wenn man gut zusammenpasst“, erklärt der habilitierte Chemiker, „ist der Studienerfolg auch gut.“ Nur so seien die geringen Abbrecherquoten zu erklären. 

Zukunftsaussichten
Um das Profil der Universität in diesem Bereich noch weiter zu schärfen, strebt Herrmann ein fächerübergreifendes System für die Auswahl der Studierenden an. Bislang regeln die Fachbereiche das selbst.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/wir_muessen_zusammen_passen_134.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>134</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:50:11</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Verschiedene Wege zum Studienplatz</title>
		<description><![CDATA[Für Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Universität, bleibt ein gutes Abi immer noch wichtig. Hier sind seine Gründe:]]></description>
		<text><![CDATA[Der Wert von Auswahlgesprächen sei hauptsächlich psychologischer Natur, ist sich Rainer Westermann, Rektor der Greifswalder Ernst- Moritz-Arndt-Universität, sicher. An der Hochschule in Mecklenburg-Vorpommern praktiziert derzeit auch nur die Medizinische Fakultät dieses Verfahren – „Und die Kollegen sind wirklich davon überzeugt“, so Westermann.

Dass Hochschulen nach solchen Auswahlgesprächen geringere Abbrecherquoten aufweisen, führt der Rektor auf eine engere Verbundenheit zwischen Studierenden und Dozenten zurück, aus der sich fast zwangsläufig eine bessere Betreuung ergibt. „Aber in so einem Gespräch finde ich nicht die Leute heraus, die für ein Studium besser geeignet wären.“

Ein guter Abischnitt bleibt wichtig
Aus diesem Grund und weil die kleine Universität zwischen Rügen und Usedom den hohen Personalbedarf solcher Auswahlgespräche kaum decken kann, werden dort auch in Zukunft die Abiturnoten die Hauptrolle bei der Auswahl der Studierenden spielen – ein gutes Abi bleibt also unerlässlich.



Kontaktadressen

Ernst-Moritz-Arndt-Universität
Greifswald
Domstraße 11
17487 Greifswald

Telefon: +49 (0) 3834 86 -11 50
Telefax: +49 (0) 3834 86 -11 51

pressestelle@uni-greifswald.de
www.uni-greifswald.de


Adresse der Universität Duisburg-Essen
Campus Duisburg:
Forsthausweg 2
47057 Duisburg
Telefon: + 49 (0) 203 379 - 0

Campus Essen:
Universitätsstraße 2
45141 Essen
Telefon: + 49 (0) 201 183 - 1

www.uni-duisburg-essen.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verschiedene_wege_zum_studienplatz_133.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>133</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:43:22</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Universitäten schärfen ihr Profil</title>
		<description><![CDATA[Zu neuen Ufern
Durch Studiengebühren und neue Hochschulgesetze müssen sich die Universitäten mehr nach außen öffnen. STUDIInfo berichtet über die Maßnahmen der Universitäten Greifswald und Duisburg-Essen.]]></description>
		<text><![CDATA[Studiengebühren, zahlreiche neue Hochschulgesetze in den meisten Bundesländern und Anforderungen der privaten Wirtschaft stellen die Universitäten und Fachhochschulen hierzulande vor neue Herausforderungen: Die einstigen Hochschulen, in denen Professoren als Wissenschaftler und Lehrende hauptsächlich ihren eigenen Vorstellungen entsprachen, gehören der Vergangenheit an, wenn die Universitäten in Konkurrenz zueinander stehen, um Studierende und Geldmittel wetteifern und auch bei Lehrenden ein Wettlauf um die besten Köpfe stattfindet.

Neue Konzepte für Hochschulen
Um sich an diesem Markt positionieren zu können, haben die Hochschulen die Notwendigkeit erkannt, ihr Profil zu schärfen und begegnen der Anforderung mit zahlreichen unterschiedlichen Konzepten.
So sieht sich die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald etwa genötigt, ihren Fächerkanon zu verkleinern, um sich auf vier zentrale Bereiche zu konzentrieren. „Mir wäre es lieber gewesen“, erklärt Hochschulrektor Rainer Westermann, „wenn wir alle Fakultäten beibehalten und den zentralen vier Bereichen mehr Mittel hätten zuteilen können.“ Da aber die öffentlichen Zuschüsse deutlich sinken, sind in Greifswald in den vergangenen Jahren einige Fachbereiche geschlossen worden. Ihre Schärfe gewinnt die Universität nun durch ihre hohe Kompetenz in den Lebenswissenschaften wie Medizin, Biologie und Biochemie, im Bereich Physik, in den Literatur- und Kulturwissenschaften für den Ostseeraum sowie im Bereich Wirtschaftswissenschaft, Kommunikationswissenschaft und Jura – vier deutlich differenzierte Felder also, mit denen sich die relativ kleine Hochschule mit rund 11 000 Studierenden profilieren will.

Auch „weiche“ Faktoren zählen
Neben diesen „harten“ inhaltlichen Kriterien legt die Uni an der Waterkant aber auch großen Wert auf die weichen Faktoren, vor allem auf die überschaubaren Dimensionen von Hochschule und Stadt. So hätten Studierende und Dozenten in Greifswald mit seinen 60 000 Einwohnern und in Studiengängen mit wenigen hundert Kommilitonen erheblich bessere Chancen, sich kennen zu lernen, die Studierenden entsprechend höhere Chancen, in die Forschungsprojekte ihrer Professoren einzusteigen, wenn sie Interesse mitbringen.

Dass man sich in Greifswald, in den Kneipen und Hörsälen der Stadt zwangsläufig immer wieder über den Weg läuft, führt nach Westermanns Ansicht zu einer höheren Konzentration und zu einer engeren Bindung zwischen Dozent und Studierenden. Darauf führt der Rektor letztlich auch das auffallend gute Ranking der Greifswalder Uni bei ihren Studierenden zurück. Die Universität Duisburg-Essen, 2003 aus den beiden 1972 gegründeten Universitäten der Nachbarstädte im Ruhrgebiet fusioniert, schärft ihr Profil dagegen hauptsächlich im regionalen Umfeld, kommen doch die meisten Studierenden der relativ jungen Hochschule aus der unmittelbaren Umgebung und wohnen während des Studiums noch bei den Eltern. Mit Veranstaltungen an Schulen machen die Fachbereiche der Uni auf sich aufmerksam, die nicht voll ausgelastet sind, wogegen die besonders angesehenen und gut besuchten Fakultäten sich mit Außenwerbung eher zurückhalten. Mit diesem kontrazyklischen Ansatz wird zwar das Profil der Hochschule nicht unbedingt schärfer, aber die Fachbereiche können zumindest auf gleichmäßige Auslastung hoffen. In Zeiten knapper Kassen ein durchaus wichtiges Ziel, drohen doch sonst Mittelkürzungen von Seiten des Landes.

Konzentrierte Öffentlichkeitsarbeit
Beide Universitäten nutzen alle möglichen Wege, um ihr jeweiliges Profil zu kommunizieren, sich bei Schulabgängern ins rechte Licht zu setzen – in der Regel mit den üblichen Mitteln der Öffentlichkeitsarbeit: Gut gestalteten, übersichtlichen Internetseiten, Infobroschüren und Veranstaltungen wie den Hochschulinformationstagen, an denen sich künftige Studierende über das Angebot der Universität informieren können. An der Uni Duisburg-Essen präsentieren sich daneben einzelne Fachbereiche mit ihren Fächern an Schulen Oberstufen im Ruhrgebiet.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/universitaeten_schaerfen_ihr_profil_132.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 15:40:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Mehr als Tulpen und Käse</title>
		<description><![CDATA[„Ich würde es jederzeit wieder tun“, so das Resümee der Studentin Eva Beckmann, die sieben Monate in Leiden verbrachte.]]></description>
		<text><![CDATA[Tulpen, Käse, Holzschuhe - beim Gedanken an die Niederlande taucht gleich eine ganze Fülle von Stichworten vor dem geistigen Auge auf. Höchste Zeit also, den Vorurteilen einmal persönlich auf den Grund zu gehen und die Heimat der nördlichen Nachbarn hautnah kennen zu lernen. Beste Einblicke in das Leben der Niederländer verschafft ein mehrmonatiger Aufenthalt im „Land der Tulpen“, etwa im Rahmen eines Austauschsemesters.
So hat es auch Eva Beckmann gemacht, und: „Ich würde es jederzeit wieder tun“. Als die Münsteraner Studentin auf ihren Aufenthalt im niederländischen Leiden zurückblickt, fällt ihr augenblicklich eine Fülle von Ereignissen ein, die ihr Austauschsemester bei den nördlichen Nachbarn besonders gemacht hat. So besonders, dass sich die 25-Jährige mittlerweile gut vorstellen könnte, dauerhaft in den Niederlanden zu leben und zu arbeiten.
Die Entscheidung ihr Studienfach „Niederlande Studien“ von der Universität Münster für ein Semester an die Universität Leiden zu verlegen, erfolgte für Eva Beckmann ganz bewusst: „Ich wollte den bisherigen Gegenstand meines Studiums direkt vor Ort erfahren.“ Auch wenn die örtliche Studienordnung einen Auslandsaufenthalt nicht zwingend vorschreibt, entscheiden sich zahlreiche Münsteraner Studenten, ein Semester in den Niederlanden zu verbringen. Ziel des Aufenthaltes ist es nämlich nicht nur die Sprache, sondern auch Kultur, Geschichte und Lebensart des Nachbarlandes kennen zu lernen. Und wo wäre dies besser möglich als direkt vor Ort?

Es geht los: Die Koffer werden gepackt
Im August des vergangenen Jahres war es dann soweit: Die Koffer wurden gepackt, die Wohnung in Münster zwischen vermietet und ein Apartment im malerischen Zentrum von Leiden bezogen: eine Wohngemeinschaft mit niederländischen Kommilitonen. „Das hat mir den Anfang dort sehr erleichtert“, gesteht Eva Beckmann, die neben dem Fach der Niederlandestudien Englische Philologie und Kultur, Kommunikation und Management an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster studiert. Zudem stellt die Universität ihren ausländischen Gaststudenten Tutoren zur Seite, die in der ersten Eingewöhnungsphase mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Auch wenn es keinen Kulturschock gab, war ich dennoch verwundert, wie viel in den Niederlanden im Vergleich zu Deutschland anders ist“, gibt die 25-Jährige zu. Besonders positiv ist ihr dabei die offene Art der Holländer in Erinnerung geblieben. „Die Menschen waren sehr freundlich und interessiert, selbst an der Universität war der Umgang zwischen Professoren und Studenten herzlicher“, beschreibt die gebürtige Essenerin. Standes- oder altersbedingte Hierarchien seien deutlich weniger ausgeprägt.
Gleichzeitig aber sei die viel gerühmte Toleranz der Niederländer oftmals nur oberflächlich. „Im Inneren der Gesellschaft brodeln die gleichen Probleme wie bei uns“, hat Eva Beckmann festgestellt. Aber auch dafür sei der siebenmonatige Aufenthalt in den Niederlanden gut gewesen: für einen Blick hinter die Fassade. „So habe ich auch die Möglichkeit bekommen, mit Vorurteilen aufzuräumen und mir ein eigenes Bild des Landes zu machen“, betont die 25-Jährige im Rückblick. Geholfen hat ihr dabei unter anderem ein von der Universität organisierter Abend in einer „typischen“ niederländischen Familie. „Denen durfte ich förmlich ein Loch in den Bauch fragen, dazu gab es traditionelles Essen und alles, was man als Ausländer eben als typisch empfindet.

Abschied nach einer schönen Zeit
Verständlich also, dass Eva Beckmann der Abschied von Leiden im Februar diesen Jahres nicht leicht viel. „Ich habe dort ja nicht nur eine Menge für mein Studium gelernt, sondern auch Freunde gefunden und einmalige Erfahrungen gemacht“, blickt sie ein bisschen wehmütig auf ihr Austauschsemester im Nachbarland zurück. Ihr Fazit fällt daher eindeutig aus: „Ich würde jedem empfehlen, es auch zu versuchen“.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/mehr_als_tulpen_und_kaese_131.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 15:28:12</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Neue internationale Studiengänge an der Uni Maastricht</title>
		<description><![CDATA[Interessante neue Studiengänge wie z.B. European Public Health bieten neue Chancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Maastricht - Angehende Studenten, die auf der Suche nach einer internationalen Ausbildung sind, werden u.a. in Maastricht fündig. An der Universität Maastricht (UM) gibt es seit September ein neues Bachelor European Public Health Studium und eine englischsprachige Variante des Bachelor European Law School. Am 18 November ist Tag der offenen Tür.

„Problem Based Learning“
Die Universität Maastricht verbucht als internationalste Universität der Niederlande schon seit Jahren große Erfolge mit Problem Based Learning (PBL). International ausgerichtete Studiengänge, wie European Studies, International Business und das University College Maastricht, sind bei Studenten sowie Arbeitsgebern äußerst beliebt. „Um diese internationale Richtung zu sichern, gibt es seit diesem Studienjahr zwei englischsprachige und an Europa orientierte Bachelor Studiengänge“, so ein Sprecher der UM,“‘speziell für Studenten, die über Grenzen hinwegsehen wollen.“ 

Europa im Blickfeld
European Public Health ist eine einzigartige Ausbildung in Europa, in der Spezialisten für das grenzüberschreitende und europäische Gesundheitswesen ausgebildet werden. Die Unbedenklichkeit von Lebensmitteln, die Diskussionen über Feinstaub und die Vogelgrippe sind nur ein paar der Themen, die dieser neue Bachelor ins Visier nimmt.

Die englischsprachige Variante des (bereits bestehenden) Bachelor European Law School nimmt als Ausgangspunkt nicht Nationales Recht, sondern Gemeines Recht (Ius Commune). Studenten lernen hier nicht nur Fachwissen, sondern bekommen auch eine „europäische Einstellung“ beigebracht.

Mehr Infos über diese internationalen Studiengänge an der UM gibt es am Tag der Offenen Tür: Samstag, 18. November. Meld dich an auf www.unimaas.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/neue_internationale_studiengaenge_an_der_uni_maastricht_130.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 15:24:20</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bachelor und Master: Umstellung in Rekordzeit geschafft!</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Während in Deutschland die Umstellung auf das neue System von Bachelor und Master ganz allmählich verläuft, hat man die Studienreform in den Niederlanden in Kürze abgeschlossen.

Im Studienjahr 2002/03 haben alle Universitäten fast alle Studiengänge auf einmal auf Bachelor und Master umgestellt. Eine Ausnahme machte nur der medizinische Bereich. Eine große niederländische Bank gab in der Zeit T-shirts für Studienanfänger aus mit dem Spruch: „van Pa/ Ma naar Ba / Ma“, was soviel heißt wie ‘von Vater und Mutter direkt ins neue Studium’. 

Mehr Informationen gibt es bei der Radboud Universität Nijmegen, die sich und ihr umfassendes Angebot für deutsche Schüler am 4. November 2006 an einem Tag der offenen Tür vorstellt.

Kontakt:
Radboud Universiteit Nijmegen, Niederlande, Beratungsstelle für deutsche Schüler
T: 0031-24-3611345
E: studienberatung@dsz.ru.nl

www.studieren-in-nimwegen.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bachelor_und_master_umstellung_in_rekordzeit_geschafft_129.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>129</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:21:16</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Fit für die Globalisierung</title>
		<description><![CDATA[Asian Business Management Studies in Breda.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Wirtschaft im weltweit stärksten Wachstumsmarkt Asien hat der neue Studiengang „Asian Business Management Studies (ABMS) an der Avans Hogeschool Breda im Blick.

Der auf vier Jahre angelegte Bachelor-Studiengang ist eine Spezialrichtung der International Business and Management Studies, die seit 1995 engagierte junge Leute ausbildet für Managementfunktionen in der internationalen Wirtschaftswelt.

Der neu konzipierte, englischsprachige ABMS-Studiengang legt den Schwerpunkt auf den asiatischen Wirtschaftsmarkt und hat einen Chinesisch-Sprachkurs in die Studien integriert, um auch auf der Ebene der Kommunikation den besonderen Anforderungen der global agierenden Wirtschaft gewachsen zu sein. Und damit nicht genug: Auch das Wissen um die asiatische Kultur ist in den Studiengang integriert.

Chinesische Sprache und Kultur sind neben den betriebswirtschaftlichen Grundlagen Studieninhalt während der gesamten vier vorgesehenen Studienjahre. Praxisnah und projektbezogen ist der Unterricht gestaltet. Zum Studium gehören zudem ein sechsmonatiger Auslandsaufenthalt an einer Partnerschule in China oder Korea sowie Praktika in chinesischen Unternehmen oder in Betrieben, die auf dem asiatischen Markt aktiv sind. Möglich macht dies das große internationale Netzwerk der Avans Hogeschool. Gecoacht wird jeder ABMS-Student durch einen persönlichen Mentor. 

Nähere Informationen gibt es bei der Avans Hogeschool Breda:
Tel. 0031 76 5238501 (Regine Bechler)
E-mail: rhi.bechler@avans.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/fit_fuer_die_globalisierung_128.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/fit-fuer-die-globalisierung.jpg</image_kl>
		<guid>128</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:19:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bewerbungsleitfaden</title>
		<description><![CDATA[Der Anmeldeprozess für einen Studienplatz an einer Hochschule in den Niederlanden verläuft anders als in Deutschland. STUDIInfo beschreibt die Unterschiede.]]></description>
		<text><![CDATA[Termine
Das Studienjahr beginnt in den Niederlanden am 1. September und endet am 31. August des folgenden Jahres. Einen einheitlich festgelegten Bewerbungstermin für einen Studienplatz gibt es in den Niederlanden nicht. Bewerbungen werden aber, anders als in Deutschland, schon im Vorjahr des Studienjahres entgegen genommen.
Sinnvoll ist es, sich direkt an der Hochschule zu melden und nach den Bewerbungs- und Aufnahmemodalitäten zu fragen ebenso wie nach den Zugangsvoraussetzungen, denn für bestimmte Studiengänge werden beispielsweise besondere mathematische Kenntnisse vorausgesetzt.

Sprachkenntnisse
Mit der jeweiligen Hochschule muss auch der Nachweis niederländischer Sprachkenntnisse abgestimmt werden. Erwünscht sind die Studienplatzbewerbungen von den niederländischen Hochschulen generell bis zum Jahresende. Das Abiturzeugnis kann, ebenso wie der Niederländisch-Nachweis, allerdings nachgereicht werden.

Zulassungsregeln
Bei Fächern mit Zulassungsbeschränkungen (z.B. Internationale Wirtschaftsstudiengänge der Universität Maastricht oder Medizin) müssen die Bewerbungen zwingend bis April/ Mai vorliegen. Für Studiengänge ohne Zulassungsbeschränkungen sind Bewerbungen bis kurz vor Studienbeginn Ende August, möglich.
Bei freien Kapazitäten werden auch Nachmeldungen im September noch entgegen genommen. Einzelheiten sind bei den jeweiligen Hochschulen zu erfragen. Wenn die Studienplatzzusage der Hochschule vorliegt, ist auf jeden Fall noch eine Anmeldung bei der „Informatie Beheer Groep“ in Groningen erforderlich.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bewerbungsleitfaden_127.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/bewerbungsleitfaden.jpg</image_kl>
		<guid>127</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:17:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Rund um zufrieden!</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Hat Annika Hegemann den Schritt, in Holland zu studieren schon einmal bereut? „Keinen Tag“, sagt sie voller Überzeugung. „Für mich war das genau die richtige Entscheidung“. Mit STUDIInfo spricht sie über Ihre Erfahrungen in den Niederlanden.]]></description>
		<text><![CDATA[Eigentlich sitzt sie schon wieder auf gepackten Koffern. Annika Hegemann wird ihr drittes Studienjahr zum Bachelor of International Business and Languages an der Hochschule in Kotka (Finnland) verbringen. Aber für ein Gespräch mit STUDIInfo nimmt sie sich natürlich Zeit.
„Flexibel muss man eben sein“, sagt sie gelassen. „Das ist eines der wichtigsten Dinge, die ich in den vergangenen zwei Jahren gelernt habe“, sagt sie. Sich schnell auf neue Situationen einzustellen ohne lange an bürokratischen Regeln zu kleben, kreativ nach Lösungen für anstehende Probleme zu suchen und die Chancen zu ergreifen, die sich bieten - das ist die Flexibilität, von der die 24-jährige Studentin spricht. Ihre Lehrmeister sitzen im holländischen Emmen südlich von Groningen an der Hogeschool Drenthe. Hier ist Annika Hegemann seit dem 1. September 2004 eingeschrieben für den Bachelor-Studiengang International Business and Languages. „Etwas Vergleichbares gab es an keiner deutschen Fachhochschule oder Universität“, erklärt sie ihre Entscheidung, nach Abitur und einer kombinierten Ausbildung zur Bürokauffrau und Verwaltungsangestellten, ein Studium in den Niederlanden aufzunehmen.

„Nach den ersten Eindrücken habe ich gleich gespürt: Ja, hier bin ich richtig, hier möchte ich studieren“, erzählt Annika Hegemann.
Dass Holland als mögliches Studienland überhaupt in ihr Blickfeld rückte, verdankt sie einem Fernsehbericht. „Die Reportage porträtierte die Fachhochschule in Emmen und stellte den damals ganz neuen Bachelor-Studiengang International Business and Languages vor. Das international ausgerichtete Studienkonzept, Elemente der Wirtschaftswissenschaften mit Sprachen zu kombinieren hat mich sehr interessiert, erinnert sie sich noch gut. Sie besorgte sich weiteres Informationsmaterial und reiste zu einem Tag der offenen Tür nach Emmen. „Nach den ersten Eindrücken habe ich gleich gespürt: Ja, hier bin ich richtig, hier möchte ich studieren“.
Und sie war nicht allein: Die Idee, den Business-Bachelorstudiengang an der Hogeschool Drenthe zu beginnen hatten wie Annika Hegemann 70 andere junge Deutsche und lagen damit voll im Trend. „Im Studienjahr zuvor waren es nur 20 Studenten aus Deutschland, die diesen Studiengang belegten, im Studienjahr nach mir sind es sogar schon 90 deutsche Studenten“, weiß die Studentin und bestätigt darin, dass die holländischen Hochschulen bei deutschen Studenten immer beliebter werden.

Was macht die besondere Attraktivität eines Studiums in den Niederlanden aus?
„Da sind zum einen die wirklich innovativen Studiengänge, die an den Hochschulen und Universitäten angeboten werden. Das sind Studiengänge, ganz an den Marktbedürfnissen orientiert, an die in Deutschland noch niemand denkt, oder vor deren Verwirklichung noch viele bürokratische Hürden stehen“, macht die Emmen-Studentin deutlich. Auch der relativ „verschulte“ Studiengang kommt ihr sehr entgegen. „Wir arbeiten in Lerngruppen zusammen von meistens 20 bis 25 Studenten und haben einen sehr intensiven, persönlichen Kontakt zu unseren Dozenten, die uns ganz hervorragend betreuen“, beschreibt sie. „Kein Vergleich zu den anonymen Massenveranstaltungen an deutschen Hochschulen.“

Konkreter Praxisbezug von Anfang an
Das holländische Studienjahr, das übrigens immer am 1. September beginnt und am 31. August des folgenden Jahres endet, ist unterteilt in vier themenbezogene Abschnitte von jeweils rund zehn Wochen. „In dieser Zeit bearbeiten wir mit einer Gruppe ein konkretes Projekt, beispielsweise der Erarbeitung eines Sanierungskonzeptes für ein in Schieflage geratenes Unternehmen. Wir müssen die Ergebnisse später präsentieren und legen Prüfungen ab.“ Diese Art der Studienorganisation hat gleich zwei große Vorteile für die Studenten: Schritt für Schritt absolvieren sie ihr Studium und gleichzeitig ist von Anfang an ein konkreter Praxisbezug gegeben. „Die meisten unserer Dozenten kommen selbst aus der Wirtschaft, sind äußerst kompetent und wissen, wie wichtig es für uns Studenten ist, das an der Hochschule vermittelte Wissen nicht nur theoretisch zu beherrschen, sondern auch von Anfang an konkret anzuwenden“, beschreibt Annika Hegemann ihren Studienalltag.

Ist die fremde Sprache denn kein Handicap?
„In keiner Weise“, so die junge Studentin, für die die „Sprachbarriere“ schon lange keine mehr ist. „In Emmen ist dem Studium ein achtwöchiger kostenloser Intensivsprachkurs Niederländisch vorgeschaltet. Danach ist die Unterrichtssprache wirklich kein Problem mehr“, lacht sie. „Wichtig ist einfach, sich früh genug um einen Platz im Sprachkurs zu bemühen“, rät Annika Hegemann jungen Deutschen, die mit dem Gedanken spielen, in Holland zu studieren.

Rechtzeitig mit der Vorbereitung des Studiums beginnen Bei der Vorbereitung ihres Studiums hat ihr persönlich auch ein spezielles Vorbereitungsseminar „Studieren in Holland“ geholfen. „Nur eine gute Vorbereitung schützt vor unangenehmen Überraschungen“, sagt sie. Eine solche unliebsame Überraschung könnte beispielsweise sein, zu Studienbeginn noch kein Zimmer, keine Wohnung zur Verfügung zu haben. „Die Suche nach einer Unterkunft kann tatsächlich zum Problem werden“, weiß die Studentin. „Auch da muss man unbedingt den Faktor Zeit einplanen“, gibt sie aus eigener Erfahrung zu bedenken.

Die Finanzen sollte man nicht aus den Augen verlieren
Die Finanzen sollten Holland-Studenten in spe ebenfalls nicht aus den Augen verlieren, denn ganz billig ist das Wohnen und Leben in den Niederlanden nicht. „Die Lebenshaltungskosten liegen nach meiner Erfahrung etwas höher als in Deutschland“, rechnet Annika Hegemann nach. Dazu kommen rund 1500 Euro Studiengebühr pro Jahr und die Kosten für Fachliteratur und Fahrten nach Hause, um den Kontakt mit der Familie und alten Freunden nicht abreißen zu lassen. Über verschiedene Erstattungsmodelle ist es allerdings möglich, dass ein Teil der Gebühren von niederländischer Seite wieder gut geschrieben wird. Den Gedanken, vielleicht neben dem Studium zu jobben, musste Annika Hegemann schnell verwerfen, zum einen, weil Studentenjobs auch in den holländischen Universitätsstädten rar gesät sind und zum zweiten fehlt einfach die Zeit. „Das Studium an der niederländischen Hogeschool Drenthe ist äußerst arbeitsintensiv und die Semesterferien sind sehr kurz“, so ihre Erfahrung. „Von der Vorstellung, man könne ein Studium in den Niederlanden auf die leichte Schulter nehmen, nur weil es hier nicht so strenge NC-Regelungen gibt wie in Deutschland, müssen sich die Studienanfänger ganz schnell verabschieden.“

Das Auslandsjahr in Finnland, das Praktikum in Deutschland
Hat Annika Hegemann den Schritt, in Holland zu studieren schon einmal bereut? „Keinen Tag“, sagt sie voller Überzeugung. „Für mich war das genau die richtige Entscheidung. Und darüber hinaus werden Auslandsaufenthalte von den Arbeitsgebern immer häufiger angefragt“, hofft sie auf gute Berufschancen. Zwei Jahre ihres Bachelor-Studiums International Business and Languages hat sie nun schon absolviert. Das dritte und vierte Studienjahr sehen je ein Auslands- und ein Praktikumsjahr vor. „Das Auslandsjahr werde ich jetzt in Finnland verbringen, für mein Praktikumsjahr möchte ich mich bei großen Unternehmen in Deutschland bewerben“, so die Planung von Annika Hegemann. Und wenn sie dann den Bachelor in der Tasche hat, soll vielleicht noch der Master folgen, möglicherweise an einer anderen Hochschule. Da ist die 24-Jährige ganz flexibel. Denn Flexibilität, die hat sie gelernt bei ihrem Studium in Holland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/rund_um_zufrieden_126.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>126</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:13:56</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Niederländische Hochschulen bei deutschen Studenten immer beliebter</title>
		<description><![CDATA[Studieren mit Perspektive
Psychologie, Hotelmanagement, Logopädie, Kreativtherapie, Biotechnologie, Pferdemanagement, Molekularwissenschaften oder Asian Business Management Studies - ist es die unerschöpfliche Vielfalt der innovativen Studiengänge aus nahezu allen Wissenschaftsbereichen an niederländischen Fachhochschulen (Hogeschoolen) und Universitäten, die immer mehr junge Leute anlockt, zum Studieren einen Schritt über die Grenze zu gehen?]]></description>
		<text><![CDATA[Zum Studienjahr 2006/2007 sind es nach Schätzungen von Experten knapp 13000 deutsche Studenten, die an den rund 70 niederländischen Hochschulen in den unterschiedlichsten Fachrichtungen eingeschrieben sind. Damit hat sich in den vergangenen vier Jahren die Zahl der „Studienauswanderer“ von Deutschland nach Holland nahezu verdoppelt. Ein Trend, der Bildungsberater Peter Stegelmann (Educon) nicht überrascht. „Die niederländischen Fachhochschulen und Universitäten bieten beste Studienbedingungen“, so der Experte, „sie ermöglichen ein Studium stark am Markt orientiert und mit weniger Zugangsbeschränkungen durch einen Numerus Clausus als in Deutschland.“ International anerkannte Bachelor- und Masterstudiengänge gehören in den Niederlanden längst zum Standard, immer wieder neue Studiengänge werden ganz nach dem Bedarf der Wirtschaft ohne große bürokratische Hindernisse installiert.

Innovative Studiengänge
Pluspunkt eins für ein Studium in den Niederlanden: Innovative Studiengänge. Neu ist beispielsweise das Studium Asian Business Management Studies mit einem integrierten Chinesisch-Sprachkurs an der Avans Hogeschool Breda, eine Reaktion auf den im Zeichen der Globalisierung immer wichtiger werdenden asiatischen Wirtschaftsmarkt. Um hier zu agieren braucht die Wirtschaft bestens ausgebildete Fachleute - die holländischen Hochschulen haben dies erkannt, erarbeiteten ein Konzept und bieten jetzt schon die entsprechende Hochschulausbildung an. Während andernorts die bürokratischen Mühlen noch langsam mahlen, sind in Holland längst die ersten Chinaexperten top geschult für ihre internationalen Aufgaben. Besonders nachgefragt sind bei deutschen Studenten die Studiengänge im Bereich Physiotherapie, Ergotherapie, Krankenpflege oder Logopädie. Während diese Ausbildungen nämlich in Deutschland überwiegend an Berufsfachschulen angeboten werden, haben die Niederlande die Ausbildung auf Fachhochschulniveau installiert.

Kaum Zugangsbeschränkungen
Pluspunkt 2: In den Niederlanden gibt es deutlich weniger Zugangsbeschränkung zum Studium durch einen NC als in Deutschland, etwa bei Fächern wie der Psychologie, hier gilt lediglich ein „Numerus fixus“. Hoch im Kurs stehen bei den Psychologie-Studenten die Universitäten Utrecht, Nijmegen, Rotterdam und Amsterdam. Auch die künstlerisch orientierten Studiengänge sind einfacher zugänglich als in Deutschland, ebenso wie beispielsweise das in den Niederlanden NCfreie Studienfach Molekulare Biomedizin. 

Attraktive Studienbedingungen
Pluspunkt 3: Attraktive Studienbedingungen. Deutsche Studenten an niederländischen Hochschulen schätzen die besondere persönliche Atmosphäre, die das Verhältnis von Studenten und Dozenten kennzeichnet, die gute Ausstattung der Institute und Seminare und die, insbesondere an den Hogeschoolen überwiegend praxisorientierte wissenschaftliche Ausbildung.
Was kann man wo unter welchen Voraussetzungen studieren?
Eine Übersicht über alle aktuellen Studienmöglichkeiten an niederländischen Hochschulen und grundlegende Informationen zum Studium finden sich im Internet unter www.studieren-in-holland.de

Viele Hochschulen bieten bei Tagen der offenen Tür (zumeist Mitte November und Mitte März terminiert) umfangreiche Beratungsmöglichkeiten vor Ort.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/niederlaendische_hochschulen_bei_deutschen_studenten_immer_beliebter_125.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/niederlaendische-hochschule.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2007-08-24 15:07:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ausbildung zum Hotelier an der Ecole hôtelière de Lausanne</title>
		<description><![CDATA[„Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.]]></description>
		<text><![CDATA[Luxuriöse Suiten, internationale Gäste, Glamour und Eleganz - die Welt der First-Class-Hotels umgibt seit jeher eine Aura der Exklusivität. Zumindest, wenn man das Glück hat, als Gast in einem der Fünf-Sterne-Häuser einen Urlaub verbringen zu dürfen. Den Menschen, die hinter den Kulissen dieser Luxushotels arbeiten, wird nur selten ein Blick gegönnt. Viel zu sehr noch haftet den Arbeitsfeldern im Hotel- und Servicebereich der Geruch des Dienens an. Vollkommen zu unrecht: Laut einer Studie der World Travel Organisation wuchs die weltweite Tourismusbranche im Jahr 2002 um 3,1 Prozent - Tendenz steigend.

Entsprechend ist in den vergangenen Jahren auch der Bedarf an erstklassigen Fach- und Führungskräften gestiegen. Und die dort verlangten Tätigkeiten haben wenig mit den langläufig anfallenden Arbeiten im Service-Bereich eines Hotels gemein. Vielmehr werden organisatorisches Talent, betriebswirtschaftliches Denken und Serviceorientiertheit zum Wohle des Hotelgastes präferiert.

Die wachsende Tourismusbranche benötigt gut ausgebildete Fachkräfte
In beinahe jedem Teil der Welt finden sich Möglichkeiten für talentierte Berufsanfänger. Und das nicht nur im Hotelsegment. Themenparks, Casinos, Golf Clubs, Kreuzfahrtgesellschaften oder Fluglinien - sie alle benötigen Fachkräfte, um der wachsenden Tourismusbranche Rechnung zu zollen. Die Möglichkeiten, einen Schritt in diese Arbeitswelt zu machen, sind dabei ebenso vielfältig. 1893 gegründet, steht der Name „Lausanne“ insbesondere als Synonym für eine erstklassige Ausbildung zum Hotelmanager. Seit jeher legt die Hotelfachschule, die jährlich eine wahre Flut von Zuschriften internationaler Bewerber um einen der begehrten Studienplätze erreicht, dabei neben exzellenten schulischen Leistungen besonderen Wert auf „das gewisse Etwas“. „Die Hotelindustrie braucht Talente: Kreative, innovative, aber auch lösungsorientierte Führungskräfte, die in der Lage sind, mit den Herausforderungen der Branchen in der Zukunft umzugehen. Die Aufgabe der „Ecole hôtelière de Lausanne“ ist es, dieses Talent zu entwickeln“, erläutert deren Direktor, Rudolph Reuland.

Die Hotelfachschule Lausanne ist die älteste Hotelfachschule der Welt und bietet eine Ausbildung mit universitärem Niveau in Französisch und Englisch an - für Studenten, die eine Spitzenkarriere auf internationaler Ebene in der Hospitality-Branche anstreben.

Die EHL bietet drei Ausbildungsprogramme an, deren Inhalt regelmässig den neuesten Technologien und Tendenzen des Marktes angepasst wird. Seit ihrer Gründung hat die Hotelfachschule Lausanne über 25000 Kaderleute in der Hospitality-Branche ausgebildet, die heute ein internationales und angesehenes Netzwerk bilden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ausbildung_zum_hotelier_an_der_ecole_htelire_de_lausanne_124.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<guid>124</guid>
		<pubdate>2007-08-24 15:02:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>César Ritz öffnet die Türen für internationale Karriere</title>
		<description><![CDATA[„César Ritz“ Colleges zählen zu den weltweit führenden Anbietern von Studienprogrammen im Hotel- und Tourismusmanagement. Absolventen haben beste Chancen.]]></description>
		<text><![CDATA[Die César Ritz Colleges können auf eine dynamische Firmenentwicklung und eine über zwanzigjährige Erfolgsstory mit weltweit ca. 10.000 Ehemaligen zurückblicken, die irgendwann an einem „César Ritz“ College studiert oder ein „César Ritz“ Programm abgeschlossen haben.

Pro Jahr 800 Studenten aus 60 Nationen
An den beiden Colleges in der Schweiz, dem University Center „César Ritz“ in Brig und dem Institut Hôtelier „César Ritz“ in Le Bouveret am Genfer See sind jährlich insgesamt ca. achthundert junge Menschen aus bis zu 60 verschiedenen Nationen eingeschrieben. Im Sinne von Cäsar Ritz wird auf eine persönliche Betreuung wert gelegt, so dass darauf geachtet wird, dass sich nie mehr als 200 - 250 Studenten gleichzeitig am jeweiligen College befinden, während die anderen ihre Praktika im In- und Ausland absolvieren. Eine multikulturelle Studentenschaft, in der die jungen Deutschen die am stärksten vertretene Gruppe darstellen und zum Sammeln von Erfahrungen häufig in ferne Länder tendieren.

Career Forum in China
Um den ersten Schritt in die Karriere zu erleichtern, veranstalten die „César Ritz“ Colleges jährlich ein „Career Forum“ in China (früher in den USA) und eines am University Centre „César Ritz“ in der Schweiz, das von Vertretern führender Hotelketten und Hotels zum Anwerben ihrer Mitarbeiter besucht wird. Aber auch die aktiven Kontakte mit den Ehemaligen funktionieren weltweit und bieten interessante Karriere-Möglichkeiten rund um den Erdball.

Softskills sind Zünglein an der Waage
Der internationale Aspekt wird bereits im Studium gefördert. Dabei steht neben dem vermittelten Fachwissen auch die Entwicklung der Persönlichkeit auf dem Lehrplan: Das „Personal Development Programme“ ist auf die Entwicklung der professionellen, persönlichen und akademischen Kompetenzen ausgerichtet, wobei besonders die „Softskills“ geschult werden, die bei Bewerbungsgesprächen das Zünglein an der Waage charismatisch zu beeinflussen vermögen.

Interessenten sind zum kostenlosen dreitägigen „Schnupperstudium“ eingeladen, um „live“ am studentischen Leben teilzunehmen: eine unverbindliche und ehrliche Art der Studentenberatung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/csar_ritz_oeffnet_die_tueren_fuer_internationale_karriere_123.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 14:58:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren, wo andere Urlaub machen</title>
		<description><![CDATA[Karriere im Hotel
Die Emirates Academy of hospitality management in Dubai schult Studenten für das Hotelmanagement. Zur Zeit stehen die Interessenten Schlange, um einen Studienplatz zu bekommen.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein endlos weißer Sandstrand, glasklares, türkis schimmerndes Wasser, ein sanfter, warmer Wind - so klingt für rund 200 Studenten der „Emirates Academy of hospitality management“ nicht die Vorstellung eines Traumurlaubes, sondern der Studienalltag. Wer an der angesehenen Hotelfachschule im Wüstenstaat Dubai studiert, der hat das ganze Jahr über diese einmalige Kulisse. Aber es ist nicht die luxuriöse Umgebung des Ferienparadieses, die Studenten aus der ganzen Welt in das Emirat lockt, sondern die erstklassige Ausbildung, die dort angeboten wird.
„Die Studenten haben bei uns die Möglichkeit, in den besten Hotels der Welt zu lernen“, stellt Lars Eltvik, Marketing Manager der Akademie heraus.

Erfolgsquote von 100 Prozent
Im Jahr 2001 von Jumeirah International, einer der weltweit führenden Hotelgruppen, gegründet, hat sich die Hotelfachschule in den vergangenen Jahren einen erstklassigen Ruf erworben. „Derzeit haben wir eine Erfolgsquote von 100 Prozent, unsere Studenten erhalten nach ihrem Abschluss eine Anstellung in einem renommierten Hotel“, betont Eltvik.
Kein Wunder also, dass die Interessenten Schlange stehen, um einen der begehrten Studienplätze zu bekommen. Und das ist gar nicht so einfach: Neben hervorragenden schulischen Noten, erstklassigen Englischkenntnissen und einem tadellosen Lebenslauf legen die Dozenten der Akademie darüber hinaus Wert auf sicheres Auftreten und das nötige Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen. Aus diesem Grund besucht Lars Eltvik mehrmals im Jahr Studenten in aller Welt, um die Bewerber in einem persönlichen Gespräch kennen zu lernen. „Nur so können wir wirklich heraus finden, wer unseren Erwartungen entspricht“, erläutert der Marketing Manager.

Verschiedene Abschlüsse sind möglich
Diejenigen, die eine Zusage für einen der begehrten 200 Studienplätze erhalten, können in vier verschiedenen Programmen ihren Abschluss machen: BSc in International Hospitality Management, BA in International Travel and Tourism Management, ASc in International Hospitality Operations oder den AA in Business and Tourism. Zwischen zwei und vier Jahren dauert das Studium in Dubai. Neben dem schulischen Studium haben die Studenten die Möglichkeit, ihr Wissen in einem der Hotels des Jumeirah-Gruppe vor Ort in Dubai in die Praxis umzusetzen. „Die jungen Frauen und Männer können ihre in der Studienordnung vorgeschriebenen Praktika dort absolvieren oder gleichzeitig während der Semesterferien Geld verdienen“, erläutert Lars Eltvik.

Derzeit ist die Hotel- und Tourismusbranche eine der am stärksten wachsenden Branchen überhaupt. Experten rechnen mit einer Verdreifachung ihrer Größe innerhalb der kommenden 20 Jahre. 70 neue Luxushotels werden in den nächsten zehn Jahren allein in Dubai entstehen. Die Konsequenz ist der steigende Bedarf an erstklassigem Fachpersonal.

Einmalige Studienbedingungen
Und so finden die angehenden Hotelmanager von morgen in Dubai nicht nur eine strategisch geschickt errichtete Fachschule vor, sondern auch sonst in jeder Hinsicht einmalige Studienbedingungen. Seminare in Kleingruppen von maximal 15 Teilnehmern, international erfahrene Dozenten sowie mit modernsten Kommunikations- und Informationsmedien ausgestattete Unterrichtsräume begründen unter anderem den Ruf der Schule, die in enger Zusammenarbeit mit dem renommierten „Ecole hôtelière de Lausanne“ steht. Die Studenten wohnen in kleinen Apartments direkt auf dem Campus - und genießen neben den fachlichen Vorteilen der „Emirates Academy of Hospitality Management“ die Vorzüge des Landes. 365 Tage im Jahr sonniges Wetter, Durchschnittstemperaturen von 30 Grad Celsius, vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten - und das alles direkt vor den Türen des Studentenwohnheims, das über einen hauseigenen Fitnessraum, Swimming Pool und Golfplatz verfügt. Direkt im Herzen eines der beliebtesten Urlaubsziele kommen die Studenten so hautnah in Kontakt mit dem Business, dem sie sich künftig verschrieben haben - und können so aus nächster Nähe die Erfahrungen sammeln, die sie später zu den führenden Fachkräften in ihrem Sektor machen. Und das in paradiesischer Urlaubsatmosphäre.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_wo_andere_urlaub_machen_122.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 14:54:29</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Aktuelle Kreditangebote</title>
		<description><![CDATA[Studienfinanzierung
So finanziere ich Studiengebühren und Studium am effektivsten. STUDIInfo gibt einen Überblick über die aktuellen Kreditangebote.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Förderbank der staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat ein Studienkreditprogramm aufgelegt, bei dem Studierende über einen Zeitraum von fünf Jahren (in begründeten Ausnahmefällen auch für zwei Jahre) monatlich zwischen 100 und 650 Euro bekommen. Bereits mit der ersten Rate fallen auch Zinsen an, die sofort abgezogen werden, so dass die Auszahlungssumme geringer ist. Zudem fällt einmal eine Aufwandsentschädigung für den Vertriebspartner - sprich: die Bank, über die der Kredit in Anspruch genommen wird - an. Die Rückzahlung ist auf zehn Jahre kalkuliert, bis zu 25 Jahre sind allerdings möglich. Zwischen sechs und 18 Monaten nach Beendigung des Studiums sollte die Rückzahlung beginnen.

Bis zu einer Gesamtsumme von 30.000 Euro Schulden gewährt die Deutsche Bank ihren Studentenkredit. Die monatlichen Höchstraten liegen in den ersten beiden Studiensemestern bei 200 Euro. In höheren Semestern können bis zu 800 Euro im Monat erhalten werden, jedoch beträgt die Höchstdauer fünf Jahre. Weitere Einschränkungen sind das Höchstalter von 30 Jahren sowie eine maximale Überschreitung der Regelstudiendauer um drei Semester. Mit der Rückzahlung muss spätestens drei Monate nach Berufsstart oder zwölf Monate nach Beendigung des Studiums begonnen werden.

Die Dresdener Bank bietet den FlexiStudienkredit an. 35.000 Euro ist der Maximalbetrag, den Studierende in sechs Jahren erhalten können. Dabei werden monatlich maximal 600 Euro zur Verfügung gestellt.

Zu Studienbeginn darf der Kreditnehmer maximal 23 Jahre alt sein. Wurde zuvor eine Ausbildung absolviert, so steigt das Alter auf 26 Jahre. Die Rückzahlung, die in einem Zeitraum zwischen fünf und 15 Jahren erfolgen soll, beginnt zwölf Monate nach Ende der Studienzeit.

Auch die Sparkasse bietet Kreditförderungen für Studierende an. Allerdings gibt es keine einheitlichen Modelle. Zum Teil tritt sie auch lediglich als Vertriebspartner für den Studienkredit der KfW Förderbank auf.

Seit dem Sommersemester 2006 ist auch die DKB Bank mit einem eigenen Angebot auf dem Markt. Den Kredit gibt es allerdings fachabhängig erst nach dem dritten Semester oder erfolgreich abgelegter Zwischenprüfung. Außerdem müssen Leistungsnachweise abgegeben werden. So darf der Notendurchschnitt nicht unter ein bestimmtes Level fallen. Monatlich gibt es bis zu 500 Euro für maximal zwei Semester mehr als die Regelstudiendauer. Bei der flexiblen Rückzahlung müssen monatlich mindestens 200 Euro abbezahlt werden.

Ergänzt werden die Angebote durch regionale oder an Bundesländer gebundene Kredite. Ein Beispiel: Die NRW-Bank gewährt ein Studienbeitragsdarlehen zur Finanzierung des gesamten Studienbeitrags und zahlt diesen semesterweise direkt an die Hochschulen aus. Die Rückzahlung erfolgt abhängig vom späteren Einkommen und erfolgt grundsätzlich erst nach Beendigung des Studiums - in der Regel zwei Jahre danach, spätestens elf Jahre nach Studienbeginn.

Eine so genannte „Kappungsgrenze“ sorgt dafür, dass BAföG-Empfänger das Studienbeitragsdarlehen ganz oder teilweise erlassen bekommen können.



Wichtige Info-Adressen

Weitere Informationen zum Thema Studienfinanzierung, Bafög und Stipendien bietet das Internet in Hülle und Fülle. Hier sind einige interessante Adressen:

www.studentenwerke.de

www.studienfinanzierung.de

www.stiftungsindex.de

www.gew.de/Foerderwerke_und_Stipendien.html

www.br-online.de/wissen-bildung/thema/stipendien/index.xml

www.kfw-foerderbank.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/aktuelle_kreditangebote_121.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/aktuelle-kreditangebote.jpg</image_kl>
		<guid>121</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:49:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Orchideenfach Kosmetologie</title>
		<description><![CDATA[Ein echter Geheimtipp
Der Studiengang hat glänzende Berufsaussichten.]]></description>
		<text><![CDATA[„Wer schön sein will, der muss leiden“. So lautet zwar ein altes Sprichwort, doch mal ehrlich: Wer will das schon? Giftige Substanzen auf den Lippen, damit diese besonders verführerisch und rot glänzen? Im Einsatz gegen Fältchen ätzende Säure und andere Zeichen der Zeit? Nein danke! Das sagen zumindest die Studenten des Orchideenfaches Kosmetologie an der Universität Osnabrück. Dort - ebenso wie an der Universität in Hamburg - werfen die jungen Frauen und Männer einen tiefen Blick in die Schminktöpfe - auf der Suche nach der neuen, ultimativen Wunderwaffe für eine makellose Haut und ein strahlendes Aussehen.

Die angehenden Kosmetologen untersuchen die Hautreaktionen auf physikalische und chemische Einwirkungen, brüten über Inhaltsstoffe und unbedenkliche Zusammensetzungen, beschäftigen sich mit der Prävention und Behandlung von Allergien und Berufskrankheiten. Neben dem Fach Chemie gehören Biologie, fachbezogene Medizin, Technik und Betriebswirtschaftslehre zu den Unterrichtsfächern der „Wissenschaft des Zusammenspiels von Haut und Umwelt“.

Den Studenten wird während des neun Semester dauernden Studiums ein Überblick über den menschlichen Körper und die Kosmetik in all ihren Facetten vermittelt.
Und das lohnt sich - nicht nur, um selbst ein bißchen schöner und gesünder zu werden. Das Orchideenfach ist derzeit ein echter Geheimtipp. Die Berufsaussichten sind so gut wie in kaum einem anderen Studiengang. Ob als Lehrer an Berufsschulen, in der Gesundheitspädagogik, oder auch in der freien Wirtschaft, etwa bei Krankenkassen, Berufsgenossenschaften oder der kosmetischen Industrie - Kosmetologen sind gefragt.

Das liegt nicht nur an den fundierten, theoretischen Grundlagen, die während des Grundund Hauptstudiums vermittelt werden, sondern auch an der Praxis, die durch Laborarbeit, inklusive der Herstellung eigener Pflegeartikel, gewonnen wird. Ein einjähriges Praktikum, etwa im Krankenhaus, beim Gesundheitsamt, in einem Pharmaunternehmen, aber auch als Maskenbildner runden die Ausbildung zum Lehrer an berufsbildenden Schulen oder zum Diplom-Kosmetologen ab. Damit stehen den Studenten - auch wenn es zumeist doch Studentinnen sind - alle Türen für einen erfolgreichen Karriereweg offen. Während sie quasi Hautschicht für Hautschicht dem Geheimnis der Schönheit auf den Grund gehen, erwerben sie gleichzeitig das Rüstzeug für glänzende Berufsperspektiven - ganz ohne Schönheitsmakel.
Fachbereich Humanwissenschaften
Gesundheitswissenschaften
Albrechtstraße 28, 49076 Osnabrück
Tel.: +49 541 969 2460
Fax: +49 541 969 2444
E-Mail: gesundhw@uni-osnabrueck.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/orchideenfach_kosmetologie_120.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 14:43:28</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vollautomatisch ausgepackt!</title>
		<description><![CDATA[Aussichtsreiche Studiengänge
Der Dortmunder Student Abhijit Bhore entwickelt in seiner Abschlussarbeit ein System, das Automobilteile in der Produktion selbstständig aus der Verpackung nimmt. Seine beruflichen Perspektiven sind bestens.]]></description>
		<text><![CDATA[Recht zuversichtlich ist Abhijit Bhore, dass im Jahr 2050 Roboter Menschen in einem Fußballspiel besiegen können. Bereits seit zehn Jahren treten beim jährlich stattfindenden Robocup Fußball spielende Roboter gegeneinander an. Das Ziel: Mitte des Jahrhunderts gegen Menschen antreten und gewinnen zu können. Dass Bhore soviel Zuversicht in die noch immer bedenklich wackelnden und äußerst behäbigen Automaten steckt, hat gewiss damit zu tun, dass auch sein Fachbereich an der Universität Dortmund an kickenden Robotern arbeitet.
Der in Indien geborene Bhore hat in Dortmund soeben seinen Master of Arts im Bereich Automation and Robotics (etwa Automation und Robotertechnik) abgelegt. In seiner Abschlussarbeit hat der Ingenieur für die Firma Bleichert aus dem schwäbischen Osterburken eine Methode entwickelt, mit der Bauteile in der Automobilproduktion von Robotern aus der Verpackung gehoben und für die weitere Verarbeitung passend ausgerichtet auf ein Förderband gelegt werden. Eine äußerst komplexe Aufgabe, weil die Geräte erkennen müssen, wie die Bauteile in der Verpackung liegen um sie dann richtig abzulegen. Die Automobilbranche ist an Bhores Arbeit stark interessiert und wird wohl in nächster Zeit so genannte „bin picking-Verfahren“ verstärkt einsetzen, bei denen Roboter das Auspacken übernehmen.

Studium mit enorm hohem Niveau
Das nötige Wissen für diese Entwicklung hat Bhore sich im Laufe eines umfangreichen Studiums erarbeitet. Vor sechs Jahren schloss der 27-Jährige in Indien sein Maschinenbau- Studium mit dem Bachelor ab. Anschließend arbeitete er in den Bereichen Softwareentwicklung und Maschinenbau. 2003 bewarb er sich an der Dortmunder Universität um einen Studienplatz im Bereich Automation and Robotics. Nach Deutschland, so erzählt Bhore, zog ihn der ausgezeichnete Ruf des Maschinenbauwesens hierzulande, nach Dortmund das international ausgerichtete Studium: sämtliche Veranstaltungen werden auf Englisch angeboten, die meisten der Studierenden kommen aus dem Ausland. In Bhores Jahrgang zum Beispiel haben von 40 Studierenden nur zwei einen deutschen Pass. Vergrößert wurde der Reiz auf Bhore wohl noch dadurch, dass das Niveau des Studiengang enorm hoch ist. Der Dortmunder Fachbereich legt großen Wert auf die Qualifikation seiner Studierenden, die alle bereits einen Studienabschluss nachweisen müssen, zumeist einen Master. Da aber die Studierenden aus so unterschiedlichen Fachbereichen wie Maschinenbau und Informatik kommen, ist auch für die interdisziplinäre Ausrichtung gesorgt, die so dringend benötigt wird, wenn Maschinen gegen Menschen Fußball spielen sollen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vollautomatisch_ausgepackt_119.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/vollautomatisch-ausgepackt.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2007-08-24 14:35:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Die Rückseite des Bierflaschenbauchs</title>
		<description><![CDATA[Berufspraxissemester bei C. &amp; A. Veltins
Für den angehenden Getränketechnologen Daniel Hofmann ist das Qualitätsmanagement Thema seiner Diplomarbeit. Zuvor absolvierte er ein Berufspraxissemester bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Verbundenheit mit der Getränkeindustrie wurde Daniel Hofmann fast in die Wiege gelegt. Der 27-jährige Student der Getränketechnologie stammt aus Hahnstätten in der Pfalz - dort waren seine Eltern bereits im Brauereiwesen beschäftigt. Nach dem Fachabitur absolvierte Daniel Hofmann zunächst die Ausbildung zum Energieelektroniker und erwarb Basisgrundlagen der Betriebstechnik, die ihm bei seiner heutigen Aufgabenstellung sehr zugute kommen. Aktuell verfasst er bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins in Meschede- Grevenstein seine Diplomarbeit.

Von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen
Bewusst entschied sich der 27-jährige Pfälzer für das Studium der Getränketechnologie in Geisenheim. Das malerische Weinbaustädtchen im Rheingau beherbergt diesen zur Uni Wiesbaden zählenden Diplom-Studiengang, der noch einen geringen Bekanntheitsgrad hat. Umso gefragter sind die Absolventen. Erst spät müssen sich die Studenten für eine Fachrichtung entscheiden, berichtet Hofmann - bis dahin werden alle Bereiche der Getränkeindustrie - von der Weinwirtschaft bis zum Brauereiwesen - beleuchtet. Denn längst sind die Vorgaben in der Produktion nicht mehr auf den Faktor Geschmack beschränkt. Getränke sind Teil der Lebensmittelproduktion und unterliegen im gesamten Produktionszyklus höchsten Qualitätsanforderungen.
Üblich im Verlauf des Studiums ist ein Berufspraxissemester. Daniel Hofmann trat seines bei der Brauerei C. &amp; A. Veltins an. Denn obgleich der angehende Getränketechniker aus einer Weinbaugegend stammt, schlägt das Herz des Pfälzers doch für das kühle Blonde. Seine Aufgabe während des Praktikums: Abläufe in der Abfüllung zu beschreiben.

Ergebnisse werden direkt in die Praxis umgesetzt
Dass sich im Anschluss an das Praxissemester die Möglichkeit eröffnete, im Sauerland auch die Diplomarbeit zu schreiben, freut den Pfälzer besonders. Ein Plus allerdings für beide Seiten - denn so entfiel auch für die Zuständigen der Brauerei die Einarbeitungszeit. „Mit der Optimierung der Dokumentationsprozesse, Erarbeitung und Strukturierung von Kennzahlen sowie Erstellung eines Lastenheftes zur Betriebsdatenerfassung in der Abteilung Abfüllung unter Berücksichtigung moderner Archivierung’ habe ich ein spannendes Thema bekommen, bei dem ich noch während der Arbeit miterleben werde, dass meine Ergebnisse schrittweise in die Abläufe eingeführt werden“, freut sich Daniel Hofmann. Denn die IT-Abteilung der Brauerei setzt die Strukturen in die Praxis um.

Lückenlose Dokumentation ist notwendig
Was sich so kompliziert liest, beinhaltet die Notwendigkeit, Prozesse in der Abfüllung zu  dokumentieren. Eine Aufgabenstellung im Bereich des Qualitätsmanagements, die mit der Einführung der Chargenrückverfolgung Hand in Hand geht. Diese muss eine lückenlose Dokumentation von Herstellung und Distribution der Produkte ermöglichen.
Einen Beitrag leistet Daniel Hofmann, indem er Strukturen, Funktionen und Prozesse in der Abfüllanlage untersuchte, um für diesen Bereich gezielt eine effiziente und in allen Prozessschritten transparente Chargenrückverfolgung einführen zu können. Jeder Arbeitsschritt im Bereich der Flaschenabfüllung wird mittels Ablaufregelungen, Anweisungen an die Mitarbeiter, durch Formulare und an den Anlagen betrachtet. Diese Daten wiederum fließen zusammen und werden zentral ausgewertet.

Wichtige Infos auf der Flaschenrückseite
Mit dem Abschluss in der Tasche öffnen sich für die Studenten viele Pforten. Insbesondere in den jungen Weinbaugebieten Australiens, Südafrikas und Amerikas aber auch in den europäische Weinregionen Italien und Spanien sind die Fachleute aus Deutschland gefragt. Für Daniel Hofmann steht jedoch fest, dass er dem deutschsprachigen Raum auf keinen Fall den Rücken kehren will.

Wenn er jetzt nach Feierabend ein Bier seiner neuen Hausmarke öffnet, verweilt sein Blick einen Augenblick länger auf dem Etikett auf der Rückseite des Flaschenbauchs - dort nämlich ist „seine“ zweite Zeile zu sehen: die erste gibt Aufschluss über das Datum, die Abfüllanlage und den Drucktank, sie wird jetzt in der zweiten Zeile durch Uhrzeit und einen Zähler ergänzt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/die_rueckseite_des_bierflaschenbauchs_118.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/die-rueckseite-des.jpg</image_kl>
		<guid>118</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:32:03</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Abi und dann?</title>
		<description><![CDATA[Dem Abiturienten steht die Welt offen - aber was tun mit der neuen Freiheit? Ein knapper Überblick über die weiteren Ausbildungsmöglichkeiten.]]></description>
		<text><![CDATA[Berufsausbildung
Praxis pur, nur zwischendurch ein bisschen aufgelockert durch die Berufsschule, bietet die klassische Berufsausbildung. Je nach gewähltem Beruf dauert die Ausbildung zwei bis dreieinhalb Jahre, die aber bei einem späteren Studium keine verlorenen Jahre sein müssen. Zwar gibt es kaum Studiengänge, die eine Berufsausbildung erfordern, aber wer als angehender Statiker selbst schon mal auf der Baustelle gestanden hat, wird sich bei der späteren Arbeit sehr viel besser zurecht finden.
Wer sich nach der Ausbildung für ein völlig anderes Studienfach entscheidet, braucht die Lehrjahre aber auch nicht in den Wind zu schreiben. Personalchefs wissen solche schwierigen und wahrscheinlich reiflich durchdachten Entscheidungen für einen Neuanfang zu schätzen. Abgesehen davon sind sich Studierende mit Berufsausbildung meist sehr viel besser über ihre Ziele im Klaren.

Universitätsstudium
Forschung und Lehre auf hohem Niveau, der praktisch verwertbare Nutzen spielt in einigen Bereichen eine untergeordnete Rolle - und für angehende Geisteswissenschaftler die einzige Option. Zur Zeit machen die meisten Universitäten einen komplexen Wandel durch: Die Studiengänge werden umgestellt vom klassischen Diplom- oder Magisterstudiengang hin zum Bachelor- Master-System. Ziel ist zum einen, die Abschlüsse international vergleichbar zu machen und zum andern einen klarer gegliederte, für die Studierenden leichter zu organisierenden Lehrplan aufzustellen. Damit verliert die Universität zwar einen Teil ihrer traditionellen Offenheit in der Lehre, sie gewinnt aber an Attraktivität für alle, die ein schnelles Studium absolvieren wollen oder müssen.

Fachhochschulstudium:
Entstanden aus den Bildungsdiskussionen der sechziger Jahre, in denen Unternehmen gut ausgebildete Fachleute forderten, die schnell konkrete Entscheidungen treffen konnten, ist die Fachhochschule noch heute deutlich praxisorientierter als die Universität. Das drückt sich auch im recht schulisch aussehenden Stundenplan aus, den die Studierenden absolvieren müssen.
In der Regel ist ein Studium an der FH etwas schneller zu beenden als an der Uni, die Berufschancen sind ähnlich, der Verdienst aber durchschnittlich etwas geringer.

Berufsakademie:
Gleichzeitig mit der Fachhochschule entstanden ist die Berufsakademie noch deutlich näher an der Praxis als die FH: Während des Studiums arbeiten die angehenden Ingenieure und Wirtschaftsfachleute bereits in Unternehmen, entwickeln Lösungsansätze für die verschiedensten Probleme und verdienen gutes Geld. Entsprechend hoch ist aber auch der Druck, schließlich muss auch noch 20 bis 30 Stunden pro Woche studiert werden. Zugangsvoraussetzung für eine Berufsakademie ist meist das Abitur und ein unterschriebener Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag mit dem Arbeitgeber.
Einer Studie des Computerherstellers IBM aus dem Jahr 2004 zufolge verdienen die Absolventen von Berufsakademien übrigens mehr Geld als Universitäts- und Fachhochschulabgänger und erlangen eher Führungspositionen.



Weitere Informationen

Ausbildung Plus
AusbildungPlus bietet einen Überblick über Ausbildungsangebote mit Zusatzqualifikation und duale Studiengänge sowie Informationen rund um die Berufsausbildung.
www.ausbildung-plus.de

Studieren.de
Studieren.de verfügt über eine große Suchmaschine, mit deren Hilfe eine Datenbank mit allen Studiengängen und Hochschulen in Deutschland abgerufen werden kann.
www.studieren.de

Hochschulkompass
Sehr umfangreiche Seite mit vielen Informationen über Hochschulen, Studium, Promotionen und Int. Kooperationen.
www.hochschulkompass.de

Universities Worldwide
Eine sehr interessante Linksammlung über Universitäten auf der ganzen Welt. Über 7547 Hochschulen in 186 Ländern sind gelistet
http://univ.cc/]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/abi_und_dann_117.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/abi-und-dann.jpg</image_kl>
		<guid>117</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:24:51</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studieren mit Stipendium</title>
		<description><![CDATA[Begabtenförderungswerke
Begabtenförderungswerke gibt es viele, und auch, wenn die Stipendien wegen der inzwischen fast flächendeckend eingeführten Studiengebühren künftig wohl stärker nachgefragt werden, kann es sich vor dem Studium durchaus lohnen, nach einer passenden Stiftung zu suchen.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei den großen Akteuren, also den Stiftungen der im Bundestag vertretenen Parteien, der Kirchen und Gewerkschaften und bei der Studienstiftung des deutschen Volkes, müssen die künftigen Stipendiaten einen recht umfangreichen Bewerbungsparcours durchlaufen. Dabei schauen die Stiftungen aber nicht nur auf gute schulische Leistungen, sondern auch auf politisches oder gesellschaftliches Engagement - selbstverständlich steht die Ausrichtung der jeweiligen Stiftung dabei im Mittelpunkt. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung dürfte kaum eine Abiturientin fördern, die sich im Kommunalwahlkampf für die Junge Union einsetzt.
Neben den wenigen großen Stiftungen, die unabhängig vom Studienort und Studienfach besonders leistungsfähige Abiturienten fördern, bieten noch zahllose kleinere Förderwerke ihre Dienste an. Oft ist die Unterstützung an enge Bedingungen geknüpft. Die Brigitte und Martin Krause-Stiftung an der Uni Münster beispielsweise fördert Forschungsvorhaben am Fachbereich Koptologie der Münsteraner Hochschule, die Bosch- Jugendhilfe Kinder von Mitarbeitern bei Bosch und die Peter-Fuld-Stiftung richtet sich besonders an Kinder aus Migrantenfamilien.
Sehr spezielle Profile also, die es schwer machen, einen Überblick zu gewinnen. Aber die Recherche in den Datenbanken kann sich lohnen, denn die kleinen Förderwerke haben häufig mehr Geld zur Verfügung, als sie sinnvoll auf ihre Bewerber verteilen können.

Datenbanken im Internet unter:
www.stiftungsindex.de und ...
www.e-fellows.net.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studieren_mit_stipendium_116.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>116</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:19:07</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Infotage und Schnupperstudium</title>
		<description><![CDATA[Erst probieren dann studieren]]></description>
		<text><![CDATA[Die Angebote und Konzepte sind unterschiedlich, aber das Ziel ist dasselbe: Viele Hochschulen bieten Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, schon während der Schulzeit Uniluft zu schnuppern und sich in den Hörsälen, Seminaren und Laboren umzusehen, Inhalte und Anforderungen verschiedener Studienfächer kennen zu lernen und sich selbst ein Bild zu machen vom „normalen“ Alltag eines Studenten.

An nahezu allen Universitäten und Fachhochschulen werden dazu regelmäßig sogenannte Studieninformationstage für Schülerinnen und Schüler organisiert. Hier erfahren die Studenten von morgen nicht nur mehr über das Studienangebot der jeweiligen Hochschule allgemein, sondern können sich die Fachbereiche und insbesondere in den Naturwissenschaften auch die Labore genauer ansehen. Sehr aufschlussreich sind für zukünftige Studienanfänger zudem die Gespräche mit Dozenten und Studenten. Nicht selten dürfen Schüler sogar ganz praktische Erfahrungen sammeln und beispielsweise eigene Experimente durchführen.

Schnuppern erlaubt
Ein weiteres Angebot, das inzwischen zahlreiche Hochschulen den (Oberstufen-)Schülern machen, ist das sogenannte Schnupperstudium. Beim „Schnuppern“ besuchen die Schüler während ihrer Schulzeit Veranstaltungen einer Hochschule und können so herausfinden, ob das Studienfach, für das sie sich interessieren, tatsächlich auch ihren Vorstellungen entspricht. Die Angebote, die die Hochschulen machen, sind dabei ganz unterschiedlich. So bietet die Universität Bielefeld im Oktober beispielsweise ihre „pea“nuts-Herbsthochschule speziell für Mädchen an, um sie für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Der Fachbereich Informatik der Universität Dortmund richtet eine Informatik-Schnupperuni für Oberstufenschüler ein, die Universität Saarbrücken benennt in jedem Semester eine Reihe von regulären Studienveranstaltungen, die ohne Voranmeldung auch von Schülern besucht werden können. Inzwischen haben viele Universitäten sogar eigene Schülerbüros eingerichtet, die direkt von den Nachwuchsstudenten kontaktiert werden können.

Das von der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung und der Bundesagentur für Arbeit gemeinsam konzipierte Internetportal www.studienwahl.de listet die Infoveranstaltungen und Schnupperangebote der deutschen Universitäten und Fachhochschulen im Einzelnen auf. Die Datenbank wird laufend aktualisiert.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/infotage_und_schnupperstudium_115.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/infotage-schnupperstudium.jpg</image_kl>
		<guid>115</guid>
		<pubdate>2007-08-24 14:16:44</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Projekt fördert Hochbegabte</title>
		<description><![CDATA[Auf der Überholspur]]></description>
		<text><![CDATA[Alexander* ist hochbegabt. Der 16-jährige Würzburger hat am Gymnasium bereits zwei Klassen übersprungen und bereitet sich jetzt aufs Abitur vor. Aber während seine Mitschüler stöhnen, fühlt er sich bei weitem nicht ausgelastet. Was tun? Nach Rücksprache mit seinen Fachlehrern entschließen sich Alexanders Eltern, ihren Sohn parallel zur Schule zu einem Informatik-Studium an der Universität anzumelden. Schule und Studium - die Doppelbelastung als frisch gebackener Schülerstudent ist für Alexander genau das Richtige.

Und anderen geht es ähnlich, denn längst haben die Hochschulen die hochbegabten Schüler für sich entdeckt und bieten ihnen die Möglichkeit eines Frühstudiums an. „Schüler an der Universität“, seit dem Wintersemester 2000/2001 als Projekt zur Hochbegabtenförderung an der Universität Köln installiert, ist ein Erfolgsmodell, das besonders talentierten Oberstufenschülern (in Ausnahmefällen auch Schülern der Klassen acht bis zehn) einen Blitzstart ins Studium ermöglicht. Neben der Schule sitzen die leistungsstarken Schüler in den Hörsälen der Hochschule und studieren. Sie erwerben Leistungsnachweise wie ihre „ordentlichen“ Kommilitonen, schreiben Hausarbeiten und Klausuren.

40 Hochschulen bieten mittlerweile das Frühstudium an
Mittlerweile ist es den ersten Schülern gelungen, praktisch gleichzeitig mit dem Abitur auch das Vordiplom in einem naturwissenschaftlichen Studiengang zu erwerben. Das Zeugnis für das Vordiplom kann - wenn die entsprechenden Leistungsnachweise, die im Rahmen des Projekts „Schüler an der Universität“ erworben worden sind, vorliegen - mit dem Tag der Immatrikulation an der Hochschule ausgestellt werden. Doch auch hier heißt es: Ohne Fleiß, kein Preis. Eiserne Disziplin und der Spaß am doppelten Lernen sind gefragt, denn die Abiturprüfung steht auch für die Schülerstudenten nach wie vor im Vordergrund. Wenn sie in den Hörsälen büffeln und dadurch den Schulunterricht versäumen, müssen sie selbst dafür sorgen, die entstandenen Lücken wieder zu füllen.

Und es muss ja nicht gleich das Vordiplom sein: Auch einzelne Scheine, im Schülerstudium erworben, verkürzen ein späteres Studium. Begabten Schülern die Türen der Hochschule zu öffnen und ein Frühstudium zu ermöglichen, dieses Konzept, das inzwischen auch im Hochschulgesetz verankert ist, haben mittlerweile mehr als 40 Hochschulen übernommen. Die Namen der Projekte und die jeweils angebotenen Fächer differieren von Hochschule zu Hochschule, aber das Ziel ist dasselbe: der Blitzstart ins Studium.

Die aktuelle Zusammenstellung aller Hochschulen, die das Projekt „Schüler an der Universität“ umsetzen, finden Sie unter: www.mi.uni-koeln.de/Schuelerstudenten

*Name von der Redaktion geändert]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/projekt_foerdert_hochbegabte_114.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/projekt-foerdert.jpg</image_kl>
		<guid>114</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:54:53</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Juniorstudium</title>
		<description><![CDATA[Studieren vor dem Abi
Studieren noch vor dem Studium, das ist für Schüler, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende bereits an vielen Universitäten möglich. STUDIInfo berichtet darüber, was ein Juniorstudium bringt und an welchen Unis es angeboten wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Neue Herausforderungen suchen sie aus ganz unterschiedlichen Motiven. Dem Oberstufenschüler reicht vielleicht der Stoff im Unterricht nicht mehr aus, es wird langweilig und er würde gerne schon zur Uni gehen. Auch im Zivil- oder Grundwehrdienst suchen junge Leute, die später studieren möchten, nach Möglichkeiten, intellektuell gefordert zu werden und die grauen Zellen in Schwung zu halten. Und auch Auszubildende (mit Abitur), die ins Auge fassen, nach dem Ausbildungsende ein Studium aufzunehmen, würden sich gerne wieder auf das Lernen, auf die Anforderungen des Studierens vorbereiten. Für sie alle, für die Oberstufenschüler, die schon einmal Uni-Luft schnuppern möchten, für Auszubildende, Zivildienst- und Grundwehrdienstleistende in der Vorbereitung auf den Hochschulbesuch, ist das Juniorstudium genau das Richtige.

Schule muss Teilzeitstudium zustimmen
Die Bestimmungen unterscheiden sich dabei zwischen den Hochschulen ganz erheblich, einzige Gemeinsamkeit ist, dass der Schulleiter dem Teilzeitstudium zustimmen muss. Schließlich verlieren die Juniorstudenten einen Teil des Unterrichts. Außerdem treffen die meisten Schulen mit den Universitäten Abkommen, nach denen der Hochschulbesuch als Teil des Schulunterrichts gilt. So ist der Juniorstudent auch im Hörsaal über die Schule versichert. Kleiner Zusatznutzen nebenbei: Da die Schüler nicht als reguläre Studierende eingeschrieben sind, müssen sie auch keine Semesterbeiträge zahlen, erhalten allerdings auch keinen Studentenausweis.

„Scheine“ werden anerkannt
Spezielle Angebote für Juniorstudenten gibt es mittlerweile an zahlreichen Hochschulen, beispielsweise in Hannover, Braunschweig, Münster, Aachen, Dortmund, Trier, Kiel, Duisburg, Bochum, Bielefeld und an der TU Berlin. Andere Hochschulen bereiten entsprechende Programme vor, eine Nachfrage lohnt sich. Die Universität Hannover hat das kostenlose Juniorstudium sogar als erste deutsche Universität durch eine eigene Ordnung geregelt. Die Juniorstudenten können, nachdem sie sich entsprechend angemeldet haben, in Hannover Vorlesungen im Bauingenieurwesen, in Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Geodäsie, Informatik, Jura, Maschinenbau Mathematik, Physik sowie in den Geistes- und Wirtschaftswissenschaften besuchen und als besondere Herausforderung auch an den Prüfungen zu diesen Vorlesungen teilnehmen, um so den individuellen Erfolg während des Juniorstudiums nachweisen zu können. Der beim Studieren vor dem Studium erworbene „Schein“ kann später während eines ordentlichen Studiums von den Fakultäten auch anerkannt werden. Nur so gelang es zum Beispiel Aaron Dessauer, mit 19 Jahren an der Uni Münster einen Magister-Abschluss in Philosophie zu machen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe
Insbesondere hoch motivierte Oberstufenschüler können mit dem Juniorstudium gleich zwei Fliegen mit der einen berühmten Klappe schlagen: Sie vertiefen durch das Studieren neben der Schule den Unterrichtsstoff als Vorbereitung auf die Abiturprüfungen und sammeln gleichzeitig schon Punkte fürs spätere Studium.
Weitere Informationen unter: www.unikik.uni-hannover.de/juniorstudium/index.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/das_juniorstudium_113.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_07_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/das-juniorstudium.jpg</image_kl>
		<guid>113</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:49:41</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Tipps Tipps Tipps ....</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Hilfe! Meine Wäsche ist geschrumpft. Die virtuelle Mutti hilft.

Wer nicht gerade in der Nähe seines Elternhauses eine Hochschule findet, für den bringt der Start ins Studium ein einschneidendes Novum mit sich: Ob im Studi-Wohnheim oder von privat, die erste eigene Bude bedeutet eine neue große Freiheit. Die hat aber auch ihre negativen Seiten: Vor allem die Herren der Schöpfung werden jetzt mit der harten Realität des Lebens konfrontiert. Jetzt kocht Mama eben nicht mehr das Essen, entfernt mal schnell einen Fleck aus dem T-Shirt, das man abends auf der Party anziehen will und putzt das Badezimmer – alltägliche Dinge, die aber eben auch erst einmal erlernt werden wollen. Für Hilflose bleibt dann häufig nur der Griff zum Telefon, um bei Muttern nach Rat zu fragen. Klar: Die meisten Eltern freuen sich darüber, merken sie doch, dass sie von „ihrem Kind“ doch noch gebraucht werden. Sind die aber mal nicht erreichbar, gibt es virtuelle Abhilfe. Unter www.frag-mutti.de bekommen die Besucher über 3.000 Tipps in fast 150 verschiedenen Kategorien – von „Kochen und Essen“ über Spar- und Einkaufstipps bis hin zu Waschen und Bügeln. Die Tipps können von den Nutzern bewertet werden und geben so Auskunft darüber, ob sie wirklich etwas bringen.
Links erlauben den schnellen Zugriff auf die „besten“ und die „coolsten Tipps“. Da erfahren die Besucher auch Skurriles, zum Beispiel, dass ein bekanntes Mundwasser auch gegen Schweißfüße hilft, wie man eingelaufene Socken wieder vergrößern kann und dass die Brille durch Ablecken streifenfrei sauber wird. Wer hätte das gedacht?

Gute Noten zahlen sich aus

Wer sein Studium aus dem staatlichen Bafög finanziert, der verlässt die Hochschule mit Schulden im Gepäck. Denn nur 50 Prozent des Bafögs sind ein staatlicher Zuschuss, die andere Hälfte wird als zinsloses Darlehen gewährt. Es gibt aber Wege, die Schuldenlast zu mindern. So zahlen sich einerseits gute Noten und ein rasches Studium in Euro und Cent aus. Denn wer zu den besten 30 Prozent der Absolventen seines Jahrgangs gehört und außerdem sein Studium innerhalb bestimmter Fristen absolviert, kann einen Teilerlass der Darlehenssumme bekommen: 25 Prozent bei einem Abschluss innerhalb der Förderungshöchstdauer, 20 Prozent noch bis zu sechs Monate nach Ablauf derselben und immerhin noch 15 Prozent nach bis zu einem Jahr. Der Antrag muss innerhalb eines Monats nach Eingang des Rückzahlungsbescheids beim Bundesverwaltungsamt gestellt werden.
Auch ohne gute Noten kann sich Schnelligkeit lohnen: Denn wer schneller fertig wird, als die Förderungshöchstdauer beträgt, kann ebenfalls einen Rabatt erhalten. So werden bei einem Abschluss vier Monate vor Ablauf der Förderungshöchstdauer in der Regel 2.560 Euro erlassen, bei zwei Monaten noch 1.025 Euro.
Außerdem können Betroffene höhere Beiträge zurückzahlen: 105 Euro sind zwar mindestens für die erste Monatsrate vorgesehen, nach oben ist aber bis zur vollen Darlehenssumme keine Grenze gesetzt. Der Vorteil: Je mehr auf einen Schlag getilgt wird, umso mehr Nachlass wird gewährt – bis zu maximal 50,5 Prozent des Gesamtdarlehens. Da lohnt sich – gerade bei den derzeit niedrigen Kreditzinsen – unter Umständen sogar die Aufnahme eines Kredits zur Tilgung des Bafög-Darlehens.

Rabatte für Studies

Studenten sind in der Regel chronisch knapp bei Kasse. Wie gut, dass sich manche Unternehmen nicht Lumpen lassen und spezielle Konditionen und Rabatte für Hochschüler bieten. Einen Überblick bieten diverse Internetportale, wie zum Beispiel www.studentenaktion.de. Von Handy-Tarifen über Abos und Software bis zu Reisen und Events reicht die Rubrik-Palette, in denen spezielle Angebote für Studenten aufgeführt werden. Allerdings lohnt es sich, genauer hinzuschauen, denn nicht alles, das als Super-Sonderangebot firmiert, muss tatsächlich ein solches sein...]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/tipps_tipps_tipps__112.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/tipps-tipps-tipps.jpg</image_kl>
		<guid>112</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:37:48</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Crashkurs Niederländisch</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Ist die Entscheidung für ein Studium in den Niederlanden erst einmal gefallen, kommen bei vielen Studenten dennoch Zweifel auf. Zwar werden an den meisten Universitäten der Grossteil der Vorlesungen und Seminare in englischer Sprache abgehalten, im Alltagsleben jedoch sieht die Situation anders aus.

Dennoch: keine Angst. So bietet etwa die Universität Enschede als Summercampus speziell für deutsche Abiturienten Niederländisch- Crashkurse an. In vier Wochen erlernen die jungen Studienanfänger das sprachliche Basiswissen. Darüber hinaus aber bietet der Summercampus noch viel mehr: einen Einblick in das Uni-Leben. Während des Sprachkurses leben und wohnen die Abiturienten in Enschede oder direkt auf dem Campus, lernen so Land und Leute erstmals hautnah kennen.

Dass der Spaß bei all der Lernerei nicht zu kurz kommt, dafür sorgt das Team des Summercampus. Rund um den Sprachkursus herum gibt es eine Vielzahl von organisierten Aktivitäten für die Schüler. Partys, Grillabende auf dem Campus und das berühmte Nachtleben der Universitätsstadt stehen ebenfalls auf dem Programm. Auch sportliche Angebote wie Schwimmen oder Bowling gehören zum Angebot.

Selbstverständlich aber steht der Unterricht während der vier Wochen im Vordergrund – was aber nicht bedeutet, dass der auch langweilig sein muss. Sechs Stunden täglich, von 9 bis 12 und von 13 bis 16 Uhr, findet Unterricht statt.

Zusätzlich kommen noch Hausaufgaben hinzu. Sieben Lehrer kümmern sich um die rund 100 Abiturienten, die während ihrer Sommerferien den Summercampus besuchen. Sie üben mit den angehenden Studenten Vokabeln und Grammatik und vermitteln ihnen zugleich niederländische Lebensart. Ein Team von niederländischen Studenten ist als Unterstützung ebenfalls zur Stelle.

Nach Abschluss des vierwöchigen Crash- Kurses haben die Schüler noch einige Tage Zeit sich individuell und intensiv auf den zweiteiligen Abschlusstest vorzubereiten. Hier werden die vier Lerngebiete Lesen, Schreiben, Hören und Sprechen kontrolliert. Die Fragen sind vielfach Multiple Choice oder Sätze, in denen Wörter ergänzt werden müssen. Während ihres Aufenthalts in Enschede sind die Abiturienten auf dem Campus oder in der Stadt untergebracht. 900 Euro kostet der vierwöchige Crash-Kursus, der in den Sommerferien stattfindet. Eine rechtzeitige Anmeldung ist erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/crashkurs_niederlaendisch_111.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/crashkurs-niederlaendisch.jpg</image_kl>
		<guid>111</guid>
		<pubdate>2007-08-24 13:32:15</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Glück der Erde auf dem Rücken der Pferde</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Wer Beruf und und Hobby vereinen will, kann dies ab Herbst im niederländischen Emmen an der Hochschule Drenthe mit dem Studiengang „Horse Business Management“ tun. Der Studiengang bietet die richtige Ausbildung für alle Wirtschaftswissenschaftler, die in der Pferdewelt eine Ton angebende Rolle spielen wollen.]]></description>
		<text><![CDATA[In Deutschland sind rund 1,6 Millionen Menschen aktiv im Pferdesport tätig. Der Gesamtumsatz in der deutschen Pferdeindustrie wird mittlerweile auf mehr als fünf Milliarden Euro geschätzt. Die deutsche Pferdezucht ist international sehr erfolgreich: Allein bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen waren unter den 15 besten Dressurpferden zehn Pferde deutscher Abstammung. Mehr als 3.000 Turniere wurden im letzten Jahr in Deutschland veranstaltet.

In der nationalen und internationalen „Welt der Pferde“ werden immer mehr Menschen benötigt, die praktisch, wie auch theoretisch gut ausgebildet sind. Darum besteht in diesem Bereich der Bedarf an Fachkräften, die wirtschaftliche sowie technische Fähigkeiten haben und in der Lage sind, diese verbindend an zu wenden.

Genau diese Kombination aus Praxis und Theorie findet man bei der CE-Variante Horse Business Management (HBM) an der Hogeschool Drenthe. Über 30 Studenten aus den Niederlanden sowie aus Deutschland haben mit diesem besonderen Studiengang bereits begonnen. Er ist eine Spezialisierung der Fachrichtung „Commerciële Economie“. Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums sind die Absolventen in unterschiedlichster Weise in nationalen, wie internationalen Managementfunktionen einsetzbar. Unter anderem auch bei innovativen Jungunternehmen, Reitschulen, Eventagenturen und im Verwaltungsbereich von Spring- und Dressurreitställen. Außerdem dient dieses Studium als gute Basis für die Gründung eines eigenen Betriebes.

CE-HBM ist eine breit gefächerte Ausbildung. In den ersten zwei Jahren des Studiums werden die wirtschaftlichen Grundlagen und unter anderem auch Marketing, Kommunikation und Fremdsprachen vermittelt. In dem dritten und vierten Jahr dagegen steht Horse Business Management im Fokus. Der HBM- Student absolviert ein Praktikum in diesem Bereich und verfasst auch seine ‚Abschlussarbeit’ zu diesem Thema. Darüber hinaus finden zwei große Ausbildungseinheiten zu diesem Thema statt. Die erste Ausbildungseinheit hat ihren Schwerpunkt im Business-Bereich der „Pferdewelt“, während sich die Studenten im zweiten Ausbildungsbereich mit dem Thema Pferd selbst beschäftigen, zum Beispiel in den Themenbereichen Zucht von den Tieren oder Gesundheit.

Während des CE-HBM Studiums gibt es die außergewöhnliche Möglichkeit, ein Zusatzpaket zu wählen. Dieses Paket setzt sich aus intensiven Projektwochen rund ums Pferd zusammen, die in den Niederlanden und im Ausland stattfinden. Dazu gehören beispielsweise professionelle Springreit- und Dressurturniere oder Exkursionen zu Gestüten sowie Handelsgehöften. Die Kosten für dieses Zusatzpaket belaufen sich auf ungefähr 450 Euro pro Jahr. Das Zusatzpaket wird in den ersten zwei Jahren des Studiums angeboten.

Die mehrfache Dressur-Siegerin Joyce Heuitink ist eng mit der Ausbildung an der Hogeschool Drenthe verbunden. Auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung weiß sie selbst sehr gut, wie man Pferdesport mit einer fundierten HBO-Ausbildung kombiniert.

Nach einem erfolgreich absolvierten Studium ist der Student ein „commercieel econoom“, der zusätzlich spezialisiert ist auf Pferde. Dies bietet eine „doppelte“ Chance, um in einem Beruf Fuß zu fassen. Wenn man nach dem Bachelor Studiengang noch weiter studieren möchte, hat man sowohl in den Niederlanden als auch im Ausland die Möglichkeit dazu in Form eines Masterstudiengangs.



Alle Fragen rund um den Studiengang beantworten Max Knap, knap.hjw@hsdrenthe.nl oder Joyce Heuitink, heuitink.j@hsdrenthe.nl. Bei allgemeinen Fragen zum Studieren an der Hogeschool Drenthe steht Henk Stegeman, Stegeman.h@hsdrenthe.nl zur Verfügung.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/das_glueck_der_erde_auf_dem_ruecken_der_pferde_110.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/das-glueck-der-erde.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2007-08-24 13:27:10</pubdate>
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	<item>
		<title>Verstaat u Nederlands? Nein? Kein Problem</title>
		<description><![CDATA[Sprachbarriere ist kein Hindernis.]]></description>
		<text><![CDATA[Katja Stemmermann studierte an der Westfälischen Wilhelms- Universität die Fachbereiche Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft und Niederlande Studien. Im Winter- und Sommersemester 2003 war die heute 26-Jährige als Austauschstudentin an der Vrije Universiteit in Amsterdam eingeschrieben. Während ihres Aufenthalts hatte sie nicht nur umfassend Gelegenheit ihre Niederländischkenntnisse zu verbesssern, sondern auch Land und Leute kennen zu lernen. Erlebnisse, an die sich Katja auch heute noch gerne erinnert:

Für ein Austauschjahr in Amsterdam muss man noch nicht einmal Niederländisch lernen, denn hier trifft man die Welt und – wenn man Glück hat – auch die Niederländer. Läuft man in Amsterdam über den Singel zwischen Leidsestraat und Muntplein, so ist eines sicher: Einen wirklichen Amsterdamer wird man zwischen den Ständen mit den vielen nötigen und unnötigen Souvenirs kaum treffen. Dafür trifft man die Welt. Dieses multikulturelle Prinzip, das bereits in der 700 Jahre alten Geschichte auftritt, erlebt man noch heute. Waren es früher jedoch Verfolgte oder Arbeitsuchende, so findet man heutzutage natürlich Touristen, aber auch eine große Gruppe von Austauschstudenten. So ist das Hospitzium oder Guest House der VU (Vrije Universiteit, Amsterdam), das 1.000 Studenten Platz bietet, regelmäßig ausgebucht, auf einen Platz muss man bis zu einem Jahr warten. Da schreckt auch der Fluglärm des nahegelegenen Flughafens Schipol nicht ab, in Amsterdam ist Wohnraum knapp. Dafür ist dort zumindest eines garantiert: Niederländisch spricht wohl nur die Dame an der Rezeption.

„Die meisten der Studenten, die hier wohnen, können kaum ein Wort Niederländisch“, klagt dann auch Evelien de Bruijn, Sekretärin im International Office der VU, „aber wegen der Sprache kommt leider auch kaum jemand hierher.“ Auch wenn die Uni Sprachkurse anbietet, nötig findet sie hier niemand. Viele Kurse an der Uni sind auf Englisch, und in Amsterdam ist die Verständigung auch kein Problem. Selbst kleine Kinder beherrschen die englische Sprache schon sehr gut, wie mir ein etwa neunjähriges Mädchen eindrucksvoll bewies, als ich in sehr gebrochenem Niederländisch nach dem Weg fragte.

Doch auch Amsterdamer freuen sich, dass die Welt zu ihnen kommt: „ Ich habe inzwischen Freunde aus Schweden, Deutschland, den USA und Grossbritannien“, freut sich Marlies, die als Tutorin jedes Jahr eine Gruppe Austauschstudenten betreut. „Dafür musste ich noch nicht einmal in diese Länder reisen, und wenn ich das doch will, kenne ich dort schon jemanden. Das ist doch fantastisch!“ 

Wie sie denken in Amsterdam viele Menschen. Die Niederländer sind offen für neue Kulturen und Einflüsse. Diese Eigenart lässt sich in Amsterdam besonders gut beobachten, schon alleine an den Restaurants aus aller Welt. Doch wehe man kommt einem der vielen Fahrradfahrer in die Quere oder bezeichnet jemanden aus Friesland als Holländer. Dann hat die fast schon sprichwörtliche Toleranz ein Ende. In einem solchen Fall ist es dann wahrscheinlich auch besser, kein Niederländisch zu verstehen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/verstaat_u_nederlands_nein_kein_problem_109.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 13:23:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Niederlande life</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Am Enscheday können deutsche Studieninteressierte testen, wie es sich in den Niederlanden lebt und studiert!]]></description>
		<text><![CDATA[Immer mehr Abiturienten entschließen sich nach dem Schulabschluss zu einem Studium in den Niederlanden. Während sich in der Vergangenheit vor allem junge Menschen aus dem deutschniederländischen Grenzgebiet für ein Studium im Nachbarland entschieden, werden in jüngster Zeit auch immer mehr Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet auf die Universitäten des Nachbarlandes aufmerksam. Die Gründe liegen auf der Hand: kleine Seminare, ein persönlich-individueller Kontakt zu Dozenten und Professoren, modernste Bibliotheken und Forschungsbereiche und ein vielfältiges Fächerangebot sprechen für das kleine Land.

Vor allem die große Bandbreite an Studienfächern lockt viele an. Zahlreiche einmalige Fachangebote, die in Deutschland gar nicht oder nur als Ausbildungsberuf angeboten werden, werden an den Universitäten unterrichtet. Eine Vielzahl der Vorlesungen und Seminare werden zudem in englischer Sprache angeboten. Die Entscheidung, an einer ausländischen Universität zu studieren, kann im Falle der Niederlande also sogar kurzfristig geschlossen werden. Die Studenten, die in den Niederlanden ihren Uni-Abschluss erworben haben, verfügen über einen weiteren Vorteil: Aufgrund des eher schulisch organisierten Studienverlaufs haben viele Absolventen ihr Diplom deutlich eher als ihre Kommilitonen an deutschen Universitäten. Auf dem Stellenmarkt sind junge und gut ausgebildete Akademiker gern gesehen.

Trotz der offensichtlichen Vorzüge der niederländischen Universitäten, will der Schritt ins Ausland wohl überlegt sein. Ein fremdes Land mit einer anderen Kultur, fernab von Freunden und vertrauter Umgebung und noch dazu eine neue Sprache – das schreckt viele ab. Um die Ängste zu zerstreuen und einen Eindruck vom Leben als Student zu vermitteln, bietet die Universität in Enschede daher etwas ganz besonders an: den „Enscheday“. Hier kann man sich live damit vertraut machen, wie ein Tag im Studentenleben der Grenzstadt aussieht. Im Rahmen eines Tages der offenen Tür verbringen die Teilnehmer einen Tag in Enschede und lernen das Campusleben hautnah kennen. Abwechslungsreich und lehrreich präsentiert sich die Universität dabei ihren künftigen Studenten, die den Tag in den Niederlanden zum Erfahrungsaustausch mit älteren Studenten nutzen können. Diese nehmen sich am „Enscheday“ besonders viel Zeit, um den Schülern das Leben in der Stadt schmackhaft zu machen. Neben dem vielfältigen kulturellen Freizeitangebot, das die angehenden Studenten erleben können, steht natürlich der Blick hinter die Kulissen des Uni-Alltags im Vordergrund.

Am Ende des abwechslungsreichen Tages stehen noch Kulturveranstaltungen sowie eine große Abschlussparty auf dem Programm. So werden alle Facetten des studentischen Lebens hautnah vermittelt. Kurz, der Name „Enscheday“ hält, was er verspricht.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/niederlande_life_108.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 13:17:57</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Als Erntehelfer quer durch Australiens Outback</title>
		<description><![CDATA[Auslandserfahrung
Es ist gar nicht so einfach, seinen Lebensmittelpunkt – und sei es auch nur für kurze Zeit – ins Ausland zu verlegen. Wir zeigen, wie es geht.]]></description>
		<text><![CDATA[Müde vom Abitur-Stress bietet ein Auslandsaufenthalt neue Eindrücke und spannende Herausforderungen, die später für Studium und Beruf Vorteile bringen. Erste Schritte ins Berufsleben, neue Freunde, die Erweiterung der Fremdsprachenkenntnisse, Selbstständigkeit und Flexibilität sind nur einige der Erfahrungen, die das Arbeiten im Ausland mit sich bringt.
Die Bandbreite von Möglichkeiten für Schüler und Studenten ist dabei groß – da lässt sich für jeden Geschmack das Richtige finden. Viele Schüler und Studenten nutzen die Schulferien, um ihr Konto mit Geld aus einem Ferienjob aufzubessern. Wenn sich der Job dann auch noch mit dem Urlaub kombinieren und sich dieser so mindestens teilweise finanzieren lässt – umso besser. Spezielle Reiseagenturen helfen bei der Suche. 
Eine besondere Chance bieten so genannte Working-Holiday-Visa, die in der Regel zwischen drei Monaten und einem Jahr gelten und dem Betreffenden meist nur einmal im Leben von der jeweiligen Regierung ausgestellt werden. Bis zu zwölf Monate lang können junge Leute im Alter zwischen 18 und 30 Jahren so im Land ihrer Wahl reisen und arbeiten. Die Reiseroute im Land richtet sich nach Lust und Laune oder nach dem Jobangebot.
Bei der Vermittlung helfen spezielle Agenturen. Geboten werden Job-Urlaubskombinationen in Norwegen, England, Frankreich und den Niederlanden sowie in Australien, Neuseeland und den USA. Das Reiseunternehmen kümmert sich um Unterkunft, Arbeitspapiere und Krankenversicherung und verspricht zudem unkomplizierte Hilfe bei unvorhergesehenen Zwischenfällen wie Krankheit oder einer Autopanne. In England können auch Sprachkurse belegt werden. Eine interessante Variante, sich mit Land und Leuten, aber auch den Problemen der jeweiligen Regionen vertraut zu machen, sind so genannte Freiwilligenprogramme, die Travel- Works unter anderem in Guatemala, Mexiko, Bolivien oder Indien bereithält.
Australien und Neuseeland stehen bei internationalen Studenten hoch im Kurs. In Australien können 18- bis 30-Jährige mit einem Working Holiday Visum bis zu zwei Jahre lang reisen und jobben. Mit dem Studentenvisum darf man jedoch solange in Australien arbeiten bis der Kurs beendet ist. Netto kann man in Australien und Neuseeland sechs bis sieben Euro pro Stunde verdienen, bei der Erntearbeit je nach Menge auch mehr. Es werden jedoch auch Jobs gleich gegen freie Unterkunft und Verpflegung angeboten, womit man oft auf’s Gleiche rauskommt. So wird das Demi Pair Programm immer beliebter, wo man gleich an einem Englischkurs teilnehmen kann und dann privat bei der Gastfamilie Babysittertätigkeiten übernimmt. Pro Tag sollte der Student mit Ausgaben zwischen 25 und 30 Euro rechnen. Was man verdient, reicht oft, um Unterkunft und Verpflegung zu finanzieren. 3.000 Euro sollte man bei einem Working Holiday Visa in Australien als auch in Neuseeland bei der Einreise nachweisen und das ist auch eine realistische finanzielle Basis für einen Jahresaufenthalt Down Under.

Achtung! Internetbetrüger! Nur seriöse Informationsquellen nutzen!
Natürlich können sich Interessenten auch auf eigene Faust im Internet erkundigen. Doch es ist zur Vorsicht im Netz geraten: Vor allem beim Thema Arbeiten in Übersee gibt es im Internet Betrüger, die für die Vermittlung von Stellen, die gar nicht existieren, sehr viel Geld verlangen. Auch wenn es um kostenpflichtige Adressen geht, sollte man hellhörig werden, denn die gibt es bei den Beratungsstellen umsonst. Informationen vermittelt auch das Auswärtige Amt. Die Beratungsstellen helfen nicht nur bei der Jobsuche, sondern stehen auch beratend bei allen weiteren Schritten zur Seite. Denn mit der Suche nach dem richtigen Job ist es nicht einfach getan. Bevor die Koffer gepackt werden können, warten zahlreiche Formalitäten, wie Visum oder Arbeitserlaubnis. Vor allem die USA haben noch immer sehr hohe Restriktionen.
Seit mehr als zehn Jahren sind die Europäischen Arbeitsverwaltungen über das Netzwerk Eures verbunden. So sehen die Vermittler, welches EU-Land welche Berufsgruppen sucht. Im Eures-Stellenpool (auch im Internet zu erreichen) stehen vor allem Jobs in nicht-akademischen Berufen. Auch die ZAV vermittelt zu 80 Prozent nicht-akademisches Personal ins europäische Ausland.
Wer einen Job in einem anderen EU-Land sucht, ist auf den Seiten „Europa kommt, gehen wir hin!“ der Bundesagentur für Arbeit gut aufgehoben. Hier gibt es zu allen EU-Ländern Infos über den Arbeitsmarkt und das Sozialsystem sowie weiterführende Links. Die Auslands-Hotline der Zentralstelle für Arbeitsvermittlung unter 0180-522 20 23 ist montags bis donnerstags von 8 bis 20 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr zu erreichen.
Broschüren für Interessierte, die für alle möglichen Länder (nicht nur EU) unter anderem die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen, die sozialversicherungsrechtlichen Regelungen und die Arbeitsmarktlage erläutern, gibt in Deutschland das Bundesverwaltungsamt (BVA) heraus. Sie bekommt man über die örtlichen Beratungsstellen. Ein Verzeichnis aller Publikationen und eine Adressliste gibt es auf der Webseite des BVA. Auch Botschaften und Konsulate beantworten Fragen zu Arbeits- und Aufenthaltsrecht. Beim Auswärtigen Amt gibt es eine Adress- Liste der ausländischen Vertretungen.
Wer sich mit Gleichgesinnten oder Deutschen im Ausland unterhalten möchte, sollte mal beim sueddeutsche-Forum „Ab ins Ausland“ vorbeischauen. Hier tauschen Leser Tipps und Erfahrungen aus.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/als_erntehelfer_quer_durch_australiens_outback_107.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 13:13:25</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Nach dem Abi: Jobben und Reisen in Australien!</title>
		<description><![CDATA[]]></description>
		<text><![CDATA[Abi geschafft und dann? Den Rucksack packen und die ersten Schritte in das Abenteuer in „down under“ wagen, z.B. als Cowboy im Outback, als Tauchlehrer am Great Barrier Reef oder als Fruitpicker auf einem Weingut! Wann und wohin die Reise auf dem fünften Kontinent gehen soll und wann man lieber eine Arbeit antreten möchte, bestimmt jeder selbst. Wer mindestens 18 Jahre alt ist, kann mit einem „Working Holiday Visum“ am Work &amp; Travel Australien-Programm der Bonner Organisation STEP IN teilnehmen. Das Visum ermöglicht es, bis zu einem Jahr bei mehreren Arbeitgebern zu jobben und die eigene Reisekasse aufzufüllen.
Weitere Informationen im Internet unter www.step-in.de.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/nach_dem_abi_jobben_und_reisen_in_australien_106.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 12:22:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Arbeiten und Leben in der Ferne</title>
		<description><![CDATA[Au Pair
Ein Land, seine Menschen, deren Eigenheiten und Kultur wirklich gut kennen zu lernen, funktioniert am besten, wenn man in dem Land lebt. Und genau das tut man als Au Pair.]]></description>
		<text><![CDATA[Ob in Europa, weit über dem großen Teich in Amerika oder sogar in Australien und Neuseeland – der Aufenthalt als Au Pair bietet jungen Menschen die einmalige Gelegenheit, ein Land mit all seinen Facetten zu erleben. Erfahrungen, die kein noch so langer Urlaub bieten kann. Leben und arbeiten in einer fremden Familie in einem unbekannten Land – dieses Erlebnis fördert nicht nur die Sprachbegabung. Anpassungsfähigkeit, Akzeptanz, Flexibilität und Toleranz sind nur einige der unzähligen Erfahrungen, die man als Au Pair sammelt und die für den weiteren Lebensweg rüsten. Als Au Pair hat man eine verantwortungsvolle Tätigkeit, schließlich kümmert man sich um die Kinder der Gastfamilie. Hier ist man gleichzeitig Tröster, Mutmacher, Streitpartner und Spielgefährte, vor allem aber auch Vorbild. Man hilft den Kleinen beim Anziehen und den Großen bei den Hausaufgaben, liest ihnen Geschichten vor, bringt sie zur Schule und erlebt so hautnah mit, wie es ist, in einer anderen Kultur aufzuwachsen. Die Arbeit ist nicht immer leicht, aber sie bietet garantiert auch eine Menge Spaß!

1. Zu den typischen Aufgaben eines Au Pair gehören:
» Kinder anziehen
» Kinder zur Schule und anderen Aktivitäten fahren
» Kleinkinder füttern und wickeln
» Frühstück und Mittagessen machen
» Bei den Hausaufgaben helfen
» Hausarbeit
» Spielen

2. Die richtige Entscheidung: Au Pair ja oder nein?
Bevor das Flugticket gekauft und die Koffer für das große Abenteur Ausland gepackt werden, sollte man sich die wichtige Frage stellen: Ist Au Pair wirklich das Richtige für mich? Denn beim Traum von der Ferne sollte man nicht vergessen, dass Au Pair – so wie jeder andere Job auch – Verantwortung mit sich bringt. Und wer keinen Spaß am Umgang mit Kindern hat, der sollte sich für eine andere Möglichkeit entscheiden, sein Traumjahr in der Ferne zu verwirklichen. Tipp: Wer sich nicht sicher ist, ob Au Pair wirklich das Richtige ist, kann das Leben als Au Pair bei Bekannten oder Nachbarn in den Ferien ausprobieren. Man wohnt eine oder zwei Wochen sozusagen als Au Pair bei der Familie und kümmert sich jeden Tag um die Kinder – von morgens früh um 7 Uhr aufstehen, Kinder wecken und zur Schule fertig machen, Mittagessen, Hausaufgaben, spielen, aufräumen, Wäsche der Kinder waschen... bis abends ins Bett bringen. Nach einer Woche kann man sich ein gutes Bild machen, wie das Leben eines Au Pairs aussieht und kann dies zusätzlich als Referenz über Kinderbetreuung für die Au Pair-Bewerbung benutzen. Dies bietet sich auch an, wenn man noch nicht genügend Referenzen über Kinderbetreuung hat.

3. Die Entscheidung ist gefallen: Ausland, ich komme!
Die Entscheidung steht: Ein einjähriger Aufenthalt als Au Pair im Ausland ist genau das Richtige. Dennoch sollte man sich zunächst überlegen, ob man das Abenteuer Ausland alleine oder über eine renommierte Au Pair- Agentur wagen möchte. Agenturen bieten dabei den Vorteil langjähriger intensiver Erfahrung. Die Agenturen kümmern sich um Arbeitsverträge und Behördengänge. Sie stehen dem Au-Pair mit Rat und Tat zur Seite und können oft auch eine günstige Kranken- und Unfallversicherung anbieten. Dadurch, dass sie häufig ihre Familien kennen und mit ihnen zusammenarbeiten, sind etwaige Probleme meist einfach zu lösen. Bei Bedarf können schnellstens mit bekannten oder neuen Familien vor Ort Gespräche geführt und neue Wohnverhältnisse in Augenschein genommen werden. Oft ist nach einem Stellenwechsel ohne Hilfe einer Agentur kein weiterer legaler Aufenthalt möglich. Handelt es sich um Au-Pair-Verhältnisse zwischen Partnern aus EU- und Nicht-EU-Ländern, so ist in jedem Fall eine Agentur einzuschalten, da nur sie ein Visum besorgen kann. So werden beispielsweise auch seriöse Agenturen aus Nicht-EU-Staaten nie versprechen, ein Mädchen binnen kürzester Frist vermitteln zu können, weil die Einreise so nur mit Touristenvisum möglich und die Arbeitsaufnahme damit ungesetzlich wäre. Die Bearbeitung eines Visums, das vor der Einreise zu beantragen ist, nimmt allein sechs bis zwölf Wochen Bearbeitungszeit durch die hiesigen Behörden in Anspruch. Au-Pair-Vermittler werden stets von den jeweils zuständigen Landesbehörden überprüft und lizenziert, so beispielsweise in Deutschland von den Landesarbeitsämtern. In der Regel lohnt es sich somit kaum, auf eigene Faust ein Au-Pair oder eine Au-Pair-Stelle zu suchen. 

Egal, ob man sich letztlich mittels einer Organisation oder auf eigene Faust auf die Suche nach einer Gastfamilie macht, einige Bedingungen sollte man als Au Pair auf jeden Fall erfüllen:
» zwischen 18 und 26 Jahre alt sein
» bei Abflug mindestens 200 Stunden Kinderbetreuungserfahrung vorweisen können
» gute Englischkenntnisse
» einen Hauptschulabschluss plus Ausbildung, einen Realschulabschluss oder Abitur
» Interesse an einer neuen Kultur
» den Führerschein
» ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis haben

Die auftretenden Kosten für das Projekt Ausland unterscheiden sich von Agentur zu Agentur. Diese kümmern sich in der Regel gegen eine einmalige Vermittlungsgebühr um Organisatorisches. Anfallende Kosten wie Visum-Gebühr, Versicherung oder auch das Flugticket werden von der Agentur beziehungsweise den Gasteltern übernommen oder sind selbst zu zahlen. Vor Ort gibt es von der Gastfamilie ein festes wöchentliches Taschengeld sowie zwei Wochen bezahlten Urlaub. Viele Gastfamilien bezahlen zusätzlich Sprachkurse für ihr Au Pair. Bevor die Entscheidung für eine bestimmte Vermittlungs-Agentur fällt, sollte man sich genau über Kosten und Leistungen informieren, damit das Abenteuer Au Pair auch einen guten Weg geht.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/arbeiten_und_leben_in_der_ferne_105.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/arbeiten-und-leben.jpg</image_kl>
		<guid>105</guid>
		<pubdate>2007-08-24 12:20:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bafög, Stipendien, Studienkredite und Co.</title>
		<description><![CDATA[Finanzen
Studieren ist mehr als nur Wissenserwerb. Die großen und kleinen Bedürfnisse des Alltags wie Unterkunft, Verpflegung, Lehrmaterial und Freizeitgestaltung wollen schließlich finanziert werden. Rund 700 Euro plus X monatlich benötigt ein „Normalstudent“ im Durchschnitt, rechnet das Deutsche Studentenwerk (DSW) in seiner jüngsten Sozialerhebung nach. Aber woher nehmen? STUDIInfo zeigt die verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten auf.]]></description>
		<text><![CDATA[Bei der Frage der Finanzierung hilft ein Blick über den Tellerrand: Wie machen es die anderen? Auch darauf hat die Sozialerhebung des DSW eine Antwort: Der deutsche „Normalstudent“ finanziert sich in der Regel aus unterschiedlichen Quellen, die hauptsächlich in vier Gruppen eingeteilt werden können: Der Unterhalt der Eltern machte 2003 rund 51 Prozent der durchschnittlichen Einnahmen aus, das Bafög 12 Prozent in den alten beziehungsweise 22 Prozent in den neuen Ländern, der eigene Verdienst 28 beziehungsweise 17 Prozent und die sonstige Einnahmen, beispielsweise Stipendien, rund 10 Prozent.

Eltern: Grundsätzlich sind die Eltern ihren Kindern gegenüber gesetzlich verpflichtet – auch wenn diese schon volljährig sind – solange Unterhalt zu leisten, wie sich diese noch in Ausbildung befinden – bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss, maximal aber bis zur Vollendung des 27. Lebensjahrs. In der Regel besteht damit eine Unterhaltsverpflichtung der Eltern bis zum Ende des Studiums, sofern nicht zuvor eine Berufsausbildung absolviert wurde. Unterstützen die Eltern ihre Kinder im Studium nicht, kann das Kindergeld (154 Euro für das erste bis dritte, 179 Euro für jedes weitere Kind) auf Antrag bei der zuständigen Familienkasse direkt an das Kind ausgezahlt werden.

Bafög: Wenn die Eltern aufgrund ihres geringen Einkommens nicht in der Lage sind, den Unterhalt zu zahlen, gewährt der Staat Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög). So soll jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht werden, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht, unabhängig vom individuellen Geldbeutel.
Die Förderung muss grundsätzlich beim Studentenwerk am jeweiligen Hochschulort beantragt werden und ist innerhalb der Regelstudienzeit zur Hälfte Zuschuss und Staatsdarlehen. Deshalb müssen 50 Prozent des bezogenen Bafögs, maximal aber 10.000 Euro, nach dem Studium zurückgezahlt werden. Wenn das Studium nicht innerhalb der Förderungshöchstdauer abgeschlossen wird oder wenn es sich um eine Zweitausbildung handelt, wird ein verzinsliches Bankdarlehen gewährt.
Allerdings wird die staatliche Finanzspritze nur unter bestimmten Voraussetzungen bewilligt. So ist in der Regel nur die erste Ausbildung förderungsfähig. Zusatz-, Ergänzungs- und Zweitausbildungen werden nicht ohne weiteres unterstützt. Besonders aufpassen muss, wer im Studium feststellt, dass der gewählte Studiengang doch nicht der richtige ist: Fachrichtungswechsel bis zum Beginn des 4. Fachsemesters lassen den Bafög-Förderungsanspruch nur dann nicht erlöschen, wenn ein „wichtiger Grund“ im Sinne der gesetzlichen Bestimmungen vorliegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Studierende schon zuvor Bafög erhalten hat und es erstmals nach dem Fachrichtungswechsel beantragt.
Außerdem erhalten Bafög generell nur Studierende mit deutscher Staatsangehörigkeit. Ausländische Studierende werden nur dann gefördert, wenn sie weitere Kriterien erfüllen, beispielsweise wenn die Eltern über eine bestimmte Dauer vor Studienbeginn in Deutschland erwerbstätig waren. Und nicht zuletzt darf der Studierende zu Beginn seiner Ausbildung das 30. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Ausnahmen bestätigen aber auch hierbei die Regel.
Die Höhe der monatlichen Zahlungen bestimmt sich individuell, da sie vom eigenen Einkommen und dem Einkommen der Eltern abhängig ist. Der Regelbedarfssatz (Grundbedarf und Bedarf für die Unterkunft) beträgt in Deutschland und im EU-Ausland bei auswärtiger Unterbringung 466 Euro monatlich, für Studierende, die bei den Eltern wohnen, 377 Euro. Sofern die Miete 133 Euro monatlich übersteigt und eigene Kranken- oder Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt werden, kann der Förderungsbetrag auf maximal 585 Euro pro Monat steigen (Elternwohner: 432 Euro).
In jedem Fall aber sollten Bafög-Empfänger im Studium nicht trödeln, denn die Ausbildungsförderung wird nur für einen bestimmten Zeitraum, normalerweise längstens bis zur so genannten Förderungshöchstdauer, gezahlt. Die richtet sich nach der festgesetzten Regelstudienzeit des jeweiligen Fachs - an Hochschulen für gewöhnlich neun und an Fachhochschulen sieben oder acht Semester. Achtung: Auch die Förderungshöchstdauer besteht unabhängig davon, ob man tatsächlich während der ganzen Zeit Bafög erhalten hat. Wer also ein oder mehrere Semester ohne staatlichen Zuschuss studiert, wird deshalb hinterher nicht länger gefördert.

Eigener Verdienst: Vorlesungen und Seminare besuchen, Scheine machen, lernen - und gleichzeitig Geld verdienen? Bei sinnvoller Zeitaufteilung ist das machbar. Rund zwei Drittel aller Studierenden jobben neben dem Studium, belegen die Zahlen des DSW. Nebenbei lassen sich so oft wichtige Kontakte für die spätere Karriere knüpfen. Deshalb empfiehlt es sich, nach Möglichkeit in einem studienfachverwandten Bereich zu jobben. Hilfe bei der Jobsuche bieten auch für Studenten die örtlichen Arbeitsagenturen.
Studierende sollten allerdings aufpassen, dass sie nicht zu viel nebenbei arbeiten. Denn angesichts der gesetzlichen Bestimmungen gilt: Weniger ist manchmal mehr. Steuer- und sozialversicherungsfrei sind für Studenten generell Mini-Jobs, bei denen regelmäßig bis zu 400 Euro pro Monat verdient werden darf. Darüber hinaus gibt es für Arbeitsentgelte bis zu 800 Euro einen „Niedriglohnsektor“ mit allmählich steigenden Sozialversicherungsbeiträgen. In puncto Steuern gilt dabei: Wer mit seinem Jahres-Arbeitsentgelt unter dem so genannten Grundfreibetrag – er betrug im vergangenen Jahr 7.664 Euro – bleibt, erhält die vom Arbeitgeber einbehaltene Lohnsteuer im Zuge der Einkommenssteuerveranlagung im darauffolgenden Jahr zurück. Von der Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Arbeitslosenversicherung bleibt aber in der Regel nur befreit, wer nicht mehr als 20 Wochenstunden arbeitet. Ist die Arbeit den Erfordernissen des Studiums angepasst und untergeordnet, kann Versicherungsfreiheit auch noch bei einer Wochenarbeitszeit von mehr als 20 Stunden bestehen, zum Beispiel bei einer Beschäftigung nur am Wochenende oder bei Abend- oder Nachtarbeit. Acht geben müssen jobbende Bafög-Empfänger, denn die Höhe des Arbeitslohns kann die Bafög-Förderung verringern. Die Höhe des Bafög ändert sich bis zu einem Brutto-Jahresverdienst von 4.206,62 nicht. Monatlich können also 350,55 Euro verdient werden, ohne dass dies den staatlichen Zuschuss mindert. Bei einem Arbeitseinkommen von 400 Euro im Monat wird die Bafög-Förderung um monatlich 38,82 Euro verringert.

Stipendien: Knapp zwei Prozent aller Studierenden erhalten ein Stipendium. Im Durchschnitt füllt das den Geldbeutel mit 318 Euro pro Monat. Stipendien sind dabei nicht nur etwas für Hochbegabte. Neben guten Noten zählen auch andere Voraussetzungen wie zum Beispiel gesellschaftliches Engagement. Die Kriterien, die ein Bewerber erfüllen muss, unterscheiden sich je nach Stipendiengeber. Das sind vor allem Kirchen, Parteien, Gewerkschaften, Stiftungen und Unternehmen sowie Unternehmensverbände. Des Weiteren gibt es studienfachbezogene oder ortsbezogene Stipendiengeber, etwa den Verband der chemischen Industrie und auch Chemieindustrieunternehmen, die auch Praktika anbieten. Das örtliche Studentenwerk oder die Kommune weiß in der Regel, ob es vor Ort lokalspezifische Angebote gibt.
Bei den meisten Anbietern müssen sich Interessenten um das jeweilige Stipendium bewerben, bei einigen wird aber auch die Empfehlung eines Mentors, beispielsweise des Schulrektors, gefordert. In der Regel wird das Stipendium und die Höhe der monatlichen Zahlungen analog zum Bafög gehandhabt, allerdings mit dem Vorteil, dass nach dem Studium nicht zurückgezahlt werden muss.

Studienkredite: Seitdem in einigen Bundesländern die Einführung von Studiengebühren diskutiert wird, ist eine relativ neue Finanzierungsmöglichkeit hinzugekommen: so genannte Studienkredite privater Banken, beispielsweise von CareerConcept, der Deutschen Bank, den Sparkassen und der KfW Förderbank. Die Inanspruchnahme privater Kreditangebote lohnt sich aber in der Regel nur für den, der keine andere Finanzierungsmöglichkeit hat oder die Kreditfinanzierung nur zeitlich befristet in Anspruch nimmt, etwa wenn zum Ende des Studiums wenig Zeit zum Jobben bleibt. Denn der Nachteil privater Kreditanbieter liegt darin, dass diese daran natürlich verdienen wollen.
Die Zinsen für Studienkredite liegen daher je nach Anbieter zwischen fünf und sechs Prozent jährlich. Günstiger ist da der Bildungskredit der staatlichen KfW Förderbank mit einem variablen Zinssatz, der derzeit bei rund 3,2 Prozent liegt. Den Bildungskredit der KfW gibt es allerdings erst ab dem Hauptstudium. Die monatliche Auszahlung beträgt bis zu 300 Euro, begrenzt auf 24 Monate.



Wichtige Info-Adressen

Weitere Informationen zum Thema Studienfinanzierung, Bafög und Stipendien bietet das Internet in Hülle und Fülle. Hier einige interessante Adressen:

www.studentenwerke.de

www.studienfinanzierung.de

www.stiftungsindex.de

www.gew.de/Foerderwerke_und _Stipendien.html

www.br-online.de/wissen-bildung/thema/stipendien/index.xml

www.kfw-foerderbank.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bafoeg_stipendien_studienkredite_und_co_104.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/bafoeg-stipendien.jpg</image_kl>
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		<pubdate>2007-08-24 12:12:37</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Bis nach ganz oben!</title>
		<description><![CDATA[Erfolgreiche Karrierewege]]></description>
		<text><![CDATA[Wer ein Studium an der Berufsakademie absolviert, der erhält zwar keinen akademischen Grad. Für die Karriere muss das aber keineswegs ein Nachteil sein. Das beweist Bernhard Schreier, der heute – 28 Jahre, nachdem er von der BA Mannheim sein Diplom erhielt – Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG ist.

„Einfach nur studieren – das kam für mich nach dem Abitur nicht in Frage“, erklärt Bernhard Schreier. So informierte er sich intensiv über die verschiedenen Studienmöglichkeiten, auch über das seinerzeit noch recht junge Konzept der Berufsakademie. Die dort gebotene Verbindung von Theorie und Praxis im dualen Studiengang gab für ihn schließlich den Ausschlag: Mitte der 70er Jahre begann Bernhard Schreier ein Maschinenbau-Studium an der BA Mannheim, absolvierte parallel bei der Heidelberger Druckmaschinen AG eine Ausbildung und war 1978 – nur drei Jahre nach Ausbildungsbeginn – frischgebackener Diplom-Ingenieur (BA). Seine Ausbildung war ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer Bilderbuchkarriere, den Bernhard Schreier nie bereut hat. „Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis zu erleben, wie gehen Vorgesetzte mit ihren Mitarbeitern um, was ist Motivation und was ist keine Motivation – das sind Dinge, die man in einer Schule oder Universität nie und nimmer in der gleichen Form erfährt“, resümiert der erfahrene Manager. Neben dem Praxisbezug als Highlight des BA-Studiums sei aber auch die kurze Studiendauer ein Vorteil, denn „nach drei Jahren ein abgeschlossenes Diplom zu haben, das bietet ein normales Studium nicht“.

Jungen Schulabsolventen, die heute auf der Suche nach einer beruflichen Perspektive sind, empfiehlt Bernhard Schreier, sich eine generelle Allgemeinbildung über alle Bereiche hinweg anzueignen. „Das ist das Wichtigste überhaupt.“ Parallel dazu seien Dinge entscheidend wie beispielsweise Teamwork und Problemlösungsmethoden – die „personal skills“, also miteinander auszukommen und mit Konfliktsituationen umgehen zu können. Nicht vergessen werden dürften bei der Karriereplanung auch die „Präsentationsskills“: Vor einer Gruppe stehen und in anschaulicher, präziser Form mit einem adäquaten verbalen Instrumentarium etwas präsentieren zu können, habe heute einen hohen Stellenwert.

Zwei Sätze möchte Bernhard Schreier zudem allen mit auf den Weg geben, die am Anfang ihres beruflichen Werdegangs stehen: „Tue an jeder Stelle, an der du eingesetzt bist, immer dein Bestes“ und „Gebe beim Aufstieg jedem die Hand, denn du könntest sie beim Abstieg wieder brauchen“.



Expertentipp

von Michael Zeisberger, Deutsche Telekom AG, Leiter Bereich Nachwuchskräfte im Zentralbereich Human Resources Development

Die Entscheidung für oder gegen eine Studienrichtung sollte neben den persönlichen Interessen auch den Ausblick auf einen bestimmten Arbeitsbereich berücksichtigen. Wirtschaftseinheiten agieren zunehmend international und wählen Persönlichkeiten aus, die diesen Anforderungen gewachsen sind. Ob ein Vollzeitstudium oder ein dualer Studiengang für die berufliche Ausbildung in Frage kommt, spielt genauso eine Rolle. Die neuen Studienabschlüsse „Bachelor“ und „Master“ sind der sichere Weg in die Zukunft.
Sinnvoll ist es, schon während des Studiums Initiative und Engagement zu zeigen. Nutzen Sie Möglichkeiten, Erfahrungen im Ausland zu machen, sei es durch einen Studienaufenthalt oder durch ein Praktikum. Interkulturelle Kompetenz wird zunehmend wichtiger. Der Nachweis erster praktischer Erfahrungen im Inland gehört heute fast selbstverständlich in jeden Lebenslauf eines Hochschulabsolventen. 
Vom Nachwuchs bei der Deutschen Telekom erwarten wir ein hohes Maß an Flexibilität und Mobilität, hervorragende Leistungen in Schule und Studium sowie Interesse an unserem Unternehmen mit seinen Angeboten, Produkten und Menschen. Als Dienstleister ist die Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Kunden das A und O unseres Geschäftes. Das bedeutet, dass die Menschen, die bei uns tätig sind, auch eine entsprechende soziale Kompetenz mitbringen müssen. Die erwirbt man sich nicht nur im Studium, sondern durch darüber hinausgehendes Engagement, z.B. in Vereinen oder studentischen Organisationen. Um praktische Erfahrungen während des Studiums zu sammeln, bieten wir als Arbeitgeber Praktika für Studierende an. Zudem gibt es verschiedene duale Studiengänge, bei denen in virtuellen Vorlesungen die intensive Nutzung von E-Learning-Tools erlernbar sind. Nach dem Studium gibt es für Hochschulabsolvent/in die Möglichkeit, direkt einzusteigen und über ein Training-on-the-Job in den zukünftigen Aufgabenbereich hineinzuwachsen oder über ein 15- bis 18-monatiges Trainee-Programm verschiedenste Unternehmensbereiche kennen zu lernen.
Das Lernen endet nicht mit der Ausbildung. Neugier und die Offenheit für Neues bleiben immer wichtig. Das Entscheidende für den künftigen Beruf ist, dass er Spaß macht.
Wir als Deutsche Telekom wünschen Ihnen für Ihren Start ins Studium viel Erfolg!



Expertentipp

von Sven Breipohl Principal, Global Human Resources Roland Berger Strategy Consultants

Frühe Planung statt Kompromisslösung

Der Bedarf an Fach- und Führungskräften in Deutschland wird in den nächsten Jahren stark zunehmen. Dennoch gestaltet sich die Suche nach dem ersten Job für Wirtschaftswissenschaftler nicht einfach.
Die Anforderungen der Unternehmen sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Heute reichen überdurchschnittliche Noten und eine schnelle Studienzeit alleine nicht mehr aus. Das gilt nicht mehr nur für Branchen wie Beratung oder Investmentbanking. Auch Industrieunternehmen fokussieren heute auf Nachwuchskräfte, die sich durch einen hohen Praxisbezug auszeichnen und überdies intensive Auslandserfahrungen in einer zunehmend globalisierten Wirtschaftswelt vorweisen können.
Studenten müssen sich entsprechend früh und genauer überlegen, in welches Berufsfeld sie nach dem Studium wollen. Das gilt zum einen für die Auswahl eines geeigneten Studienfachs, wobei die Vielfalt an Studienprogrammen aufgrund der Umstellung von Diplomauf Bachelor- und Masterstudiengänge zunimmt. Zum anderen ist es notwendig, sich frühzeitig auf Karrieremessen oder Recruitingveranstaltungen von Unternehmen detailliert über Einstiegsmöglichkeiten und Anforderungen zu informieren. Letztendlich bieten Praktikum oder Diplomarbeit bei einer Zielfirma gute Aussichten auch auf einen späteren Einstieg.
Der Studiumsverlauf, insbesondere im Hauptstudium, muss vorausschauend geplant werden. Der Bewerbungsaufwand für Praktika bei namhaften Firmen und insbesondere für Auslandssemester wird häufig unterschätzt. Das führt in vielen Fällen dazu, dass Studenten diese wichtigen Erfahrungen nicht realisieren oder sich mit Kompromisslösungen zufrieden geben. Auch die Schwerpunktfächer im Hauptstudium müssen gut überlegt sein, denn sie bilden die fachliche Grundlage für das erste Einsatzgebiet und sind damit von hoher Relevanz für Personalentscheider.
Die Tatsache, dass den Nachwuchskräften von heute von Anfang an verantwortungsvollere Aufgaben in den Firmen übertragen werden, führt dazu, dass die Auswahlprozesse härter und selektiver werden als früher. 
Wer sich im Vorfeld ganz genau über die Recruitingverfahren informiert und sich auch entsprechend gut auf Gespräche und Module eines Assessment Centers vorbereitet, besitzt am Ende die besten Erfolgschancen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/bis_nach_ganz_oben_103.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 11:57:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Leidenschaft und Interesse</title>
		<description><![CDATA[Die Sozialpädagogin Klaudia Werth, Bereichsleiterin bei der Unicef, hat sich immer wieder neuen Herausforderungen gestellt und so die Karriereleiter erklommen.]]></description>
		<text><![CDATA[Leidenschaft und Interesse sind für Klaudia Werth zwei Grundvoraussetzungen, um im beruflichen Leben erfolgreich zu sein. „Nach meiner Erfahrung sind das die besten Inspirationsquellen und die größten Energiespeicher für schwierige Zeiten, die es auf jedem Weg geben wird“, sagt die Leiterin des Bereichs Arbeitsgruppen der Unicef Deutschland.

Ihr Werdegang ist typisch für die jüngere Akademikergeneration: Er ist gekennzeichnet von vielen unterschiedlichen Stationen. Immer wieder hat sich Klaudia Werth neuen Herausforderungen gestellt. So studierte sie nach ihrem Abitur 1980 zunächst an der Fachhochschule Köln Sozialpädagogik, legte 1985 ihr Diplom ab und arbeitete bis 1993 als Sozialpädagogin – erst für den Sozialen Dienst der AOK, dann für zwei Vereine. Parallel zu ihrer letzten Anstellung nahm sie 1992 ein zweites Studium an der privaten Universität Witten/Herdecke auf. Unterstützung erhielt sie dabei aus den Fördertöpfen gleich zweier Stipendiengeber: einerseits vom Evangelischen Studienwerk Villigst, andererseits durch die Begabtenförderung des Bundesforschungsministeriums. Gerade die Zeit an der privaten Hochschule bot für die heute 45-Jährige Klaudia Werth „unendlich viele Anregungen durch Lehrende, Studierende und die Universitätsleitung“.

Auch nachdem sie die Universität Witten/ Herdecke 1998 als frischgebackene Diplom-Ökonomin verließ, suchte Klaudia Werth sich stets neue Aufgaben bei verschiedenen Institutionen und Unternehmen. Zunächst arbeitete sie 15 Monate als Ökonomin im Fachbereich Gesundheit der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ), dann rund zweieinhalb Jahre für die global agierende Unternehmensberatung McKinsey &amp; Company als Expertin für die Themen Organisation und Führung. Seit Juni 2002 ist Klaudia Werth Leiterin des Bereichs Freiwilligen-Arbeitsgruppen bei der Unicef Deutschland.

„Geplant habe ich meine Karriere so nicht“, sagt sie zurückblickend. „Entscheidend für die beruflichen Stationen war die Suche nach neuen Herausforderungen, die mit meinen Interessen zusammen passen. Das ist für mich das Rezept für beruflichen Erfolg und Freude an der Arbeit.“ Dabei weiß sie aus eigener Erfahrung, dass es ebenso Mut erfordert, sich neuen Aufgaben zu stellen, wie es Freude am Lernen voraussetzt und die Bereitschaft, sich verunsichern zu lassen. Dazu gehörten aber auch auch Fleiß, Hartnäckigkeit und „Humor, wenn es mal nicht so gut läuft“. Nicht zu vergessen ein Quentchen Glück, um die für sich richtigen Angebote und Aufgaben zu finden. Eigeninitiative sei dabei nicht minder entscheidend: „Man darf auch nach erfolgreichen Schritten nicht darauf warten, entdeckt zu werden“, rät Werth. Vielmehr hieß es auch für sie immer wieder: Bewerbungen schreiben – auch auf Stellenanzeigen.

Was sie heute anders machen würde? „Länger ins Ausland gehen“, resümiert die Fachbereichsleiterin der Unicef Deutschland. Und sie weiß auch, wohin: „Heute würde ich versuchen, ein Jahr in Asien zu studieren und zu arbeiten, eine Region, die sich sehr schnell verändert und für uns Europäer viel Fremdes bereithält.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/leidenschaft_und_interesse_102.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 11:50:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Vom Lernenden zum Lehrenden</title>
		<description><![CDATA[Erfolgreiche Karrierewege
„Die Neigung entscheidet“, dies sagt zumindest Roman Skarabis, der im Anschluss an sein Studium eine Stelle als Dozent für Schrift und Typographie an der Fachhochschule Münster antreten konnte.]]></description>
		<text><![CDATA[Erst einmal ist es wichtig auf sich selber zu hören und Beruf beziehungsweise Studiengang nach der eigenen Neigung auszuwählen. Vernunftsentscheidungen, um möglichst auf der sicheren finanziellen Seite zu stehen, sind zum Scheitern verurteilt. Der Motor für einen langen und erfolgreichen beruflichen Werdegang ist immer noch Freude am eigenen Tun.

„Nur wer etwas gerne macht, kann über sich hinaus wachsen, ist zu besonderen Leistungen fähig und wird letztendlich den Erfolg auch verdienen.“
So lautet der Ratschlag eines Mannes, der es wissen muss: Roman Skarabis, heute Dozent für Typographie und Schrift im Bereich Design an der Fachhochschule Münster. Der 41-Jährige ist nämlich einen spannenden, sicherlich aber auch ungewöhnlichen Karriereweg gegangen.
Nach der Realschule absolvierte der Diplom-Designer zunächst eine Lehre zum Drucker. Nach dem Wehrdienst bei der Topographischen Einheit 100 in Münster arbeitete Roman Skarabis zunächst in seinem erlernten Beruf. 1997 entschloss er sich zu einer berufsbegleitenden Ausbildung an der Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Münster, wo er zwei Jahre später den Abschluss als Gestalter ablegte. Den Anstoß für diese späte Änderung des eingeschlagenen Berufsweges gaben verschiedene Faktoren, wie der Diplom-Designer rückblickend erklärt: „Wenn ich mal davon ausgehe, dass Traumberuf wörtlich etwas mit Berufung zu tun hat, sind Anregungen im ersten Moment nicht vorrangig, sondern ein waches Auge dem gegenüber, was landläufig, als Talent oder Begabung bezeichnet wird. Oftmals stellt sich ja schon über die Schule, bei mir im Kunstunterricht oder beim Erstellen der ersten Schülerzeitschrift eine Begabung für bildliche Darstellung und Layout in zarten Anfängen heraus. Meine schulische Allgemeinbegabung reichte jedoch nicht für ein Studium im grafisch-gestalterischen Bereich aus. Ich beschloss damals, um im „Thema“ zu bleiben, also eher aus Zufall denn Vernunft, eine Ausbildung zum Drucker zu machen. In dieser Zeit bekam ich immer wieder durch meine Tätigkeit als Drucker Aufträge, die vorab erst gestaltet werden mussten. Viele Leute fanden diesen Aspekt meiner Arbeit besonders gut, und daraufhin beschloss ich, nebenberuflich eine Ausbildung zum Gestalter im Handwerk zu machen.“

Freude und Leidenschaft standen stets im Mittelpunkt
Dabei merkte der 41-Jährige schnell, dass er seinem Talent noch mehr Ausdruck geben wollte. Es folgte die Bewerbung um einen Studienplatz an der Fachhochschule in Münster im Bereich Design. Von Planung sei bei ihm weniger die Rede gewesen, gibt der heutige Hochschuldozent unumwunden zu. Vielmehr hätten stets Leidenschaft und Freude am eigenen Tun im Mittelpunkt gestanden. „Im Moment schau ich ab und zu zurück und bin schon manchmal ein wenig stolz auf das bisher Erreichte, obwohl der berufliche Weg für mich mit der neuen Selbstständigkeit auch erst relativ am Anfang steht“, erzählt Roman Skarabis.
Der Erfolg gibt ihm recht: Direkt nach Ende des Studiums, das er als bester Student seines Jahrgangs im Wintersemester 2004 abschloss, erhielt Roman Skarabis eine Stelle als Dozent für Schrift und Typographie an der Fachhochschule Münster. „Der größte Meilenstein war, dass ich im Studium wirklich genau die Dinge lernen konnte, die ich persönlich am meisten schätze, nämlich Informationen gestalten in Form von Ausstellungsgestaltung, Leitsystemen und Piktogrammentwicklung.“
Dennoch war der Weg zum Ziel nicht immer leicht, sondern manchmal beschwerlich: „Dadurch, dass ich „nur“ einen Realschulabschluss besitze, musste ich durch eine besondere Prüfung meine Fähigkeit, ein Studium aufnehmen zu können, nachweisen.“ Auf die Frage, was er heute anders machen würde, lautet seine Antwort dennoch entschieden: „Nichts, absolut gar nichts.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/vom_lernenden_zum_lehrenden_101.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 11:46:30</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kuh sucht Arzt</title>
		<description><![CDATA[Aussichtsreiche Studiengänge
Veterinärmediziner haben Chancen in der Nutztierpraxis: Tagtäglich mit Tieren arbeiten, Bellos verstauchtes Bein und Minkas Schnupfen heilen: Tierarzt ist für viele ein Traumberuf – vor allem für viele Frauen. Rund 85 Prozent der Studenten der Veterinärmedizin sind weiblich. Das wird vor allem auf dem Land zu einem Problem, denn nur wenige der Absolventinnen reizt bislang der Beruf des Nutztierarztes. Die Chancen für Männer stehen daher doppelt gut.]]></description>
		<text><![CDATA[Genau beziffern kann Dr. Margund Mrozek von der Bundestierärztekammer (BTK) zwar nicht, wie groß der Bedarf an Tierärzten im Bereich der Nutztiere – also typischerweise in der Landwirtschaft – ist. Aber sie weiß: „Es wird zunehmend über Nachwuchsmangel geklagt.“ Genug jedenfalls, um die BTK im Herbst vergangenen Jahres zu veranlassen, unter dem schmissigen Titel „Kuh sucht Arzt“ eine Werbekampagne für dieses veterinärmedizinische Tätigkeitsfeld zu starten.

Dabei ist es bei weitem nicht so, dass sich generell zu wenige Abiturienten für den Beruf des Tierarztes interessieren. „Es gibt einen ziemlichen Überhang an Absolventen“, stellt Margund Mrozek fest. Rund 600 bis 700 seien es jährlich. Die Chancen auf dem Arbeitsmarkt sind dennoch überdurchschnittlich gut: Waren 2003 nur 2,6 Prozent der 32.116 Tierärzte in Deutschland arbeitslos, stieg die Zahl zum Stichtag 31. Dezember 2004 leicht auf 2,8 Prozent. Sie könnte noch niedriger liegen, würden die Absolventen – im wahrsten Sinne des Wortes – nur auf das richtige Pferd setzen: vor allem auf die Kuh und ihre tierischen Großtier-Kollegen in der Landwirtschaft.

Das Problem ist der bislang hohe Frauenanteil von rund 85 Prozent unter den Studierenden. Die zieht es nämlich nicht gerade in die Ställe, sondern eher zu Mäusen, Hunden, Katzen und Co. „Es wollen nur wenige Frauen im Nutztierbereich arbeiten“, hat Prof. Dr. Andrea Tipold, Vizepräsidentin für Lehre an der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo), beobachtet. Die Statistiken der Tierärztekammern unterstreichen das: So arbeiteten Ende 2004 zwar 56,4 Prozent der Veterinärmedizinerinnen in Kleintierpraxen, im Segment der Großtierpraxen waren es dagegen lediglich 15,3 Prozent.

Die möglichen Ursachen dafür sind vielfältig, auch wenn es laut Margund Mrozek keine „Bausch-und-Bogen-Erklärung“ gebe. Zum einen seien viele Absolventinnen in ihren Zielvorstellungen sehr festgelegt - und die liegen eben eher im Bereich der niedlichen Haustiere. Zudem kämen immer weniger Studierende von Hause aus aus der Landwirtschaft, und bei solchen aus den Städten habe dieser Bereich ein eher schlechtes Image: „Harte Arbeit, schmutzige Arbeit – und deshalb für Frauen nicht geeignet“, weiß Dr. Margund Mrozek um die Vorurteile. Das aber sei „eine überholte Vorstellung“, weiß die Pressesprecherin der BTK. Denn einerseits habe sich die Profession des Großtierarztes in den vergangenen Jahren deutlich gewandelt: Die Prophylaxe trete – wie in der Humanmedizin – immer in den Vordergrund, auch Notdienste seien unter den Kollegen geregelt und der „Landtierarzt“ werde insgesamt mehr und mehr zum Gesundheitsmanager und Ratgeber. Andererseits gebe es heutzutage viele Hilfsmittel, die dem Tierarzt seine Tätigkeit erleichtern. Und außerdem, weiß Margund Mrozek, beträfen Männer die problematischen Bereiche, etwa „beim Einfangen einer Kuh zur Entnahme einer Blutprobe“, ebenso. Das unterstreicht auch Prof. Dr. Andrea Tipold, die einen weiteren Grund für den geringen Frauenanteil in Großtierpraxen im geringen Unternehmergeist der weiblichen Absolventen sieht. Denn wie Humanmediziner sind auch tierärztliche Praxeninhaber selbstständige Unternehmer. Frauen dagegen ziehe es eher in ein Anstellungsverhältnis – und das nicht selten am liebsten halbtags.

Die Tierärztliche Hochschule Hannover setzt angesichts der Vorurteile seit einem Jahr verstärkt auf Aufklärung: Das letzte Studienjahr ist an der TiHo nun der Praxis gewidmet. Die Studierenden schnuppern in dieser Zeit in die verschiedenen tierärztlichen Tätigkeitsfelder hinein – von der Praxis über den Bereich der Lebensmittelhygiene bis zum Verbraucherschutz, die wissenschaftliche Forschung in Pharmazie, Pathologie Grundlagen und den öffentlichen Dienst. In den letzten drei Monaten wird dann ein Schwerpunkt gesetzt. Dieses Konzept geht auf, denn seitdem interessierten sich mehr weibliche Studenten auch für die Großtierpraxen. „Sie müssen nur motiviert werden“, zieht Andrea Tipold ein positives Resümee.

Geht es nach der Vizepräsidentin für Lehre an der TiHo, werden dort künftig wohl auch insgesamt mehr Männer Veterinärmedizin studieren. Sie sieht – neben der bei Frauen größeren Tierliebe – nämlich im hohen Numerus Clausus (NC), der 2005 bei 1,5 lag, einen Grund für den geringen Männeranteil. „Mädchen lernen als Kinder besser“, erklärt Prof. Dr. Andrea Tipold.

Da die Regeln des Auswahlverfahrens reformiert wurden, werden ab 2007 an der TiHo nicht mehr alle Studienplätze über die ZVS und damit die Abi-Note vergeben, sondern nur noch 40 Prozent. Die restlichen 60 Prozent werden über ein Auswahlverfahren verteilt. Das ist seit dem letzten Wintersemester an der Uni Berlin – neben der TiHo eine von insgesamt fünf Hochschulen in Deutschland, die Veterinärmedizin anbieten – schon Realität. Dort setzten die Verantwortlichen auf einen Online-Test.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/kuh_sucht_arzt_100.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 11:41:02</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Auf dem Weg zum Traumberuf</title>
		<description><![CDATA[Berufswahl
Wer böse Überraschungen vermeiden will, sollte sich vor dem Studium informieren. Welche Fächer machen mir am meisten Spaß? Wo bin ich besonders erfolgreich? Wer sich diese beiden Fragen stellt, wird feststellen, dass Spaß und Erfolg meist Hand in Hand gehen – eine wichtige Erkenntnis auch für den weiteren Werdegang. Wem Lernen generell keinen Spaß macht, der ist an einer Hochschule eher fehl am Platz.]]></description>
		<text><![CDATA[Mit dem Zeugnis über die Allgemeine Hochschulreife in der Tasche stehen den Schulabsolventen eigentlich alle Wege offen. Bevor es aber so weit ist, muss nicht nur eifrig für Klausuren und die „Mündliche“ gebüffelt werden. Abiturienten sollten sich schon vor dem Abgang aus der Schule Gedanken über ihre weitere berufliche Weichenstellung machen. Ansonsten drohen sie, ins Stocken zu geraten oder gar wegen mangelnder Vorbereitung einen Schnellschuss in puncto Studienfachwahl zu wagen, der nach einigen Semestern nach hinten losgeht.
Nicht ohne Grund ist die Zahl der Studienabbrecher in Deutschland in jedem Jahr recht hoch. Vorbereitung ist also das A und O. Und dafür ist es unerlässlich, die eigenen Stärken und Schwächen genauer unter die Lupe zu nehmen. Hilfestellung geben dabei zahlreiche Internetportale sowie die Berufsinformationszentren (BIZ) und die Berufsberater der regionalen Arbeitsagenturen.

Studieren lohnt sich!
Für diejenigen, die über Abitur oder Fachhochschulreife verfügen, stellt sich die Frage, ob sich ein Studium angesichts der Einführung von Studiengebühren überhaupt noch lohnt. Darauf gibt es eine einfache Antwort: Ja! Was zählt, ist vor allem, dass die beruflichen Zukunftsperspektiven sehr viel besser sind als in Ausbildungsberufen. Zwar starten Hochschulabsolventen wegen der im Vergleich längeren Ausbildungszeit später ins Berufsleben. Dafür ist ihr Einkommen dann aber im Durchschnitt auch deutlich höher – vorausgesetzt, sie finden einen Job.
Und damit kommt ein weiterer Faktor hinzu: Denn mehr denn je gilt, dass die Chancen auf dem Arbeitsmarkt umso größer sind, je besser die individuelle Qualifikation ist. Das belegen die Statistiken: Lag die so genannte qualifikationsspezifische Arbeitslosenquote in den alten Bundesländern im Jahr 2004 bei Personen ohne Ausbildung bei circa 22 Prozent und bei denen, die eine Lehre absolviert hatten, bei etwa sieben bis acht Prozent, waren nur zwischen drei und vier Prozent der Hochschulabsolventen arbeitslos. Größer noch war der Unterschied in den neuen Bundesländern: Dort waren 2004 gut 50 Prozent der Befragten ohne Berufsabschluss und knapp 20 Prozent derjenigen mit einer abgeschlossenen Lehre, aber nur knapp sieben Prozent der Akademiker ohne Arbeitsplatz. Und dieser Trend wird sich noch verstärken, denn der Bedarf an Geringqualifizierten wird in Zukunft weiter abnehmen, der an Hochqualifizierten dagegen steigen. Wer studiert, verdient also nicht nur mehr und hat zudem größere Chancen, sich beruflich zu verwirklichen. Er trägt auch ein geringeres Risiko, später einmal arbeitslos zu werden.
Sicherlich gibt es in Sachen Zukunftsperspektiven aber deutliche Unterschiede zwischen den insgesamt über 1500 Studiengängen, die allein die Universitäten in Deutschland anbieten. Einige gelten eher als „brotlos“, andere – beispielsweise Wirtschaftsingenieure – sind am Arbeitsmarkt gefragt. Die Wahl des „richtigen“ Studienfachs sollte folglich auch, aber nicht nur von individuellen Stärken und Neigungen abhängen – schließlich ist beim Studium ja nicht der Weg das Ziel, sondern später einmal ein handfester Job. Wer sich also für ein bestimmtes Fach interessiert, sollte sich darüber informieren, wie „marktgängig“ es ist. Auch darüber können die Berufsberater der Arbeitsagenturen Auskunft geben.
Wichtig ist natürlich auch die genaue Information darüber, was sich hinter dem jeweiligen Studiengang verbirgt, welche Anforderungen gestellt und welche Inhalte vermittelt werden. Wer denkt zum Beispiel daran, dass sich Psychologiestudenten auch mit Mathematik - Statistiken und Stochastik – beschäftigen müssen? Oder dass angehende Mediziner keine Abneigung gegen Chemie haben sollten? Um bösen Überraschungen vorzubeugen, haben die meisten Hochschulen mittlerweile Angebote eingeführt, bei denen vor allem Schüler für einige Tage Hochschulluft schnuppern können, um sich zu orientieren. Ausführliche Informationen zu den einzelnen Studienfächern bieten außerdem die Studienberatungen der jeweiligen Hochschulen und natürlich die regionalen Berufsinformationszentren.
Dort können angehende Studenten auch erfahren, welche Arbeitsbereiche sich mit den jeweiligen Studienfächern erschließen und wie dort die Verdienstmöglichkeiten aussehen. Denn es gibt viel mehr akademische Berufe als akademische Abschlüsse. Also keine Panik: Die Entscheidung für ein bestimmtes Studienfach stellt zwar die Weichen für die berufliche Zukunft. Die Entscheidung für einen konkreten Beruf ist damit aber noch lange nicht getroffen. Die späteren Optionen sind je nach Fachrichtung und erworbenen Qualifikationen groß. Aber diese Vielfalt ist auf dem Arbeitsmarkt eben keine Gefahr, sie bietet vielmehr Chancen.

Uni, FH oder BA? Welche Hochschulart ist die beste für mich?
Ist das Traum-Studienfach schließlich gefunden, stellt sich die nächste Frage: Wo will ich studieren? Das betrifft zum einen die Wahl der Hochschulart: Grundsätzlich kann zwischen staatlichen Universitäten und Fachhochschulen (FHs), Berufsakademien (BAs) und privaten Hochschulen unterschieden werden. An Universitäten wird im allgemeinen der Theorie und Forschung größere Aufmerksamkeit gewidmet als an FHs oder BAs, und das Studium ist dort weniger verschult. Für Uni-Studenten bedeutet das, dass sie viel selbst organisieren, beispielsweise ihren Semsterwochenplan eigenhändig zusammen stellen müssen.
Auch dauert das Studium dort meist länger. Allerdings sind die Wahlmöglichkeiten – sowohl was die einzelnen Fächer als auch was die in den jeweiligen Fächern angebotenen Lehrveranstaltungen betrifft – größer als an den anderen Hochschularten.
Wer rasch studieren will oder seine Stärken eher in der Praxis sieht, der dürfte an einer Fachhochschule besser aufgehoben sein. Dort werden die Lehrpläne in der Regel vorgegeben, obwohl es auch an FHs – allerdings in geringerem Umfang – durchaus Wahlmöglichkeiten im Hinblick auf konkrete Seminare und Kurse gibt. Das Studium an FHs ist generell praxisorientierter. Die Regelstudienzeit beträgt dort im allgemeinen acht Semester. Allerdings werden manche Fächer erst gar nicht angeboten, beispielsweise Jura. Bei gleichen Studienfachangeboten an Uni und FH gilt für die späteren Jobperspektiven, dass Uni-Absolventen zwar in der Regel mehr Geld verdienen, FH-Absolventen es dagegen nicht selten leichter bei der Jobsuche haben, da die Unternehmen die Praxisnähe der Ausbildung schätzen.
In noch stärkerem Maße gilt das für BA-Absolventen. Das Studium an einer Berufsakademie ist ein so genanntes duales Studienkonzept: Studenten schließen einen dreijährigen Ausbildungsvertrag mit einer Firma ab, erhalten damit also schon eine monatliche Vergütung und belegen parallel dazu einen Studiengang an einer Berufsakademie. Die Semester sind in dreimonatige Theorie- und Praxisphasen gegliedert, die an den Berufsakademien beziehungsweise in den Firmen stattfinden. Dadurch sind die Jobchancen zwar sehr groß – häufig bleiben Absolventen direkt in ihrem Ausbildungsunternehmen. Aber aufgepasst: Die BA zählt nicht als Hochschule im klassischen Sinn, die Abschlüsse sind daher keine akademischen Grade, sondern staatliche Abschlussbezeichnungen, womit eine akademische Karriere von vorne herein ausgeschlossen ist.

Private Hochschulen bieten gute Studienbedingungen
Anders ist das bei privaten Hochschulen, die je nach Ausrichtung, staatlichen Unis oder FHs in nichts nachstehen. Im Gegenteil: Ihnen eilt in der Regel der Ruf voraus, besonders gute Studienbedingungen und eine hohe Qualität der Lehre zu bieten. Dafür ist das Studienfachangebot nicht so breit gestreut wie an den staatlichen Pendants. Und noch etwas müssen Studierende privater Hochschulen im wahrsten Sinne des Wortes in Kauf nehmen: Studiengebühren, denn das Studium dort ist – anders als noch bei Vater Staat – nicht umsonst. Freilich steht auch den Studierenden an privaten Hochschulen der Weg zum BAföG offen, manche erhalten zudem Stipendien.



Wichtige Info-Adressen

Informieren vorm Studieren lautet die Devise für alle angehenden Studis. Zahlreiche Informationen zur Berufswahl und zu einzelnen Studienfächern bietet schon das Internet. Auch ein Besuch bei der regionalen Arbeitsagentur und ihrem Berufsinformationszentrum lohnt sich. Hier einige Info-Adressen:

www.machs-richtig.de
Auf diesem Internetportal der Bundesagentur für Arbeit können Besucher unter „Meine Interessen“ mit ein paar Klicks mehr über die Berufe herausfinden, die zu den eigenen Neigungen und Talenten passen, und bestimmten Betrieben sogar virtuelle Besuche abstatten.

www.arbeitsagentur.de
Auch die offizielle Homepage der Bundesagentur für Arbeit hält unter dem Link „Berufs- und Studienwahl“ wichtige Informationen für Studierende bereit. Ausführliches Info-Material zu allen gängigen Studienfächern gibt es in den Berufsinformationszentren (BIZ) der 181 Arbeitsagenturen. Die Liste mit allen Adressen ist auf der Homepage abrufbar.

www.das-ranking.de
Die Frage des „wo studieren“ betrifft aber auch den konkreten Studienort, denn trotz formal gleicher Studiengänge gibt es von Hochschule zu Hochschule Unterschiede, was die Qualität der Lehre betrifft. Auskunft darüber geben so genannte Hochschulrankings. Das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) ist auf dieser Homepage interaktiv abrufbar.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/auf_dem_weg_zum_traumberuf_99.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_02.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
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		<pubdate>2007-08-24 11:35:50</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Schnäppchen für Studenten</title>
		<description><![CDATA[Praxistipps
Ebbe im Portemonnaie - für viele Studenten nichts Unbekanntes. Auf die angenehmen Seiten des Lebens müssen die Studis aber trotzdem nicht verzichten. STUDIInfo hat praxisnahe Tipps zusammengestellt.]]></description>
		<text><![CDATA[Computerkauf
Ohne eigenen Computer studieren - eigentlich geht das überhaupt nicht mehr. Wer sich in den großen Elektronikmärkten umschaut, dem wird angesichts der hohen Preise schnell schwindelig. Viele Discounter machen mit farbigen Prospekten Werbung, doch für studentische Budgets sehen Schnäppchen in der Regel anders aus. Einige Computerhersteller bieten - zum Teil zeitlich befristet - Sonderaktionen für Studenten an. Die Webseiten liefern zum Teil die Hinweise nur verdeckt. Da kann es sich schon lohnen, eine Mail an die angegebenen Info-Adressen zu schicken. Allerdings sollten auch dann immer die Preise verglichen werden, da manche Computerhersteller Rabatte auf ihre Listenpreise gewähren und die Preise bei den Händlern deutlich darunter liegen.
Wer noch weniger Geld ausgeben möchte, sollte sich Gedanken über gebrauchte Computer machen. Wer auf Computerspiele verzichtet und den Rechner nur für Textverarbeitung und Internet benötigt, sollte sich im Bekanntenkreis umhören, ob nicht jemand einen passablen Gebrauchten ausgemustert hat. Auch bei Internet-Auktionen oder im Kleinanzeigenteil von Zeitungen gibt es für 100 Euro und weniger Geräte, mit deren Hilfe das Studium bewältigt werden kann.

Reisen
Zweimal im Jahr Semesterferien - Verzeihung: vorlesungsfreie Zeit - da bleibt in der Regel neben Hausarbeiten und Praktika noch ein wenig Zeit zur Erholung. Doch die darf natürlich nicht „die Welt“ kosten und sollte schon in eben jene hinausgehen. In größeren Studienorten gibt es meist Reisebüros, die sich auf Flug- und Busreisen für Studierende spezialisiert haben. Aber auch sonst hilft das World-Wide-Web bei Fernweh. Durch Rabatte bei Flügen werden etablierte Airlines zu Konkurrenten für Billigflieger. Im Gepäck sollte sich dabei immer ein internationaler Studentenausweis befinden. Der sorgt auch im Ausland dafür, dass Eintrittsgelder schrumpfen - und diese Ermäßigungen das Reisebudget entlasten.

Studentenabo
Wer als Studierender eine Zeitung abonniert, muss dafür in der Regel nicht so viel Geld ausgeben wie andere Abonnenten. Wer den Begriff „Studentenabo“ in einer Internet- Suchmaschine eingibt, bekommt eine Vielzahl von Anbietern präsentiert, die Tageszeitungen, Magazine oder auch Fachzeitschriften kostengünstig anbieten. Bisweilen werden auch interessante Prämien für Neuleser angeboten. Doch Vorsicht: Manche Angebote sind nur auf dem ersten Blick ein Schnäppchen. Bevor zugeschlagen wird, sollten einige Dinge überprüft werden: Gibt es ein kostenloses Probeabo? Das ist für alle interessant, die ihre Lesegewohnheiten erst einmal überprüfen möchten oder das Medium noch nicht richtig kennen. Sind die Zustellgebühren im Preis inbegriffen? Wie lange läuft das Abo? Wann kann es gekündigt werden? Kann die Zeitung in den Semesterferien an eine andere Adresse geschickt werden und kostet das extra? Auch die Kosten sind bei den Anbietern unterschiedlich und sollten genau verglichen werden.

Telefonieren
Was den Studierenden als Festnetzkunden der Deutschen Telekom billig ist, ist den Handynutzern nur recht.: Wer BAföG erhält oder von den Rundfunkgebühren befreit ist, kann eine monatliche Gutschrift von 6,94 Euro auf die anfallenden Gesprächskosten beantragen. Für sie gibt es bei einigen Anbietern besondere Vergünstigungen, die mit dem Studentenausweis als Bescheinigung gewährt werden. Allerdings kann es für „Wenigtelefonierer“ günstiger sein, eine Pre-Paid-Karte zu nutzen, auf der keine Grundgebühren anfallen. Tochtermarken der etablierten Anbieter, die ihre Produkte zum Teil ausschließlich direkt über das Internet vermarkten, sorgen für einen Preisrutsch, wie er in benachbarten Ländern schon erfolgt ist.

Studentenjob
Geld können Studierende immer gebrauchen. Deshalb kommt ein kleiner Nebenverdienst eigentlich immer gelegen. Dabei gibt es einiges zu bedenken. Befristete Ferienjobs, die nicht länger als zwei Monate oder 50 Kalendertage im Jahr dauern, sind unabhängig von der Verdiensthöhe frei von Sozialabgaben - auch für den Arbeitgeber. Wer mehrere dieser Jobs innerhalb eines Jahres macht, muss Rentenversicherungsbeiträge bezahlen, bekommt dafür im Gegenzug aber auch Zeiten für die Rente gutgeschrieben. Einbehaltene Lohnsteuer gibt es im kommenden Jahr zum Teil oder auch in voller Höhe wieder, wenn der Grundfreibetrag von 7.664 Euro geltend gemacht wird.
Wer als Studierender regelmäßig arbeitet, für den gelten die Minijob-Regelungen, soweit die Einnahmen nicht 400 Euro überschreiten. Dann zahlt der Arbeitgeber 25 Prozent Pauschalabgaben. Für rund 7,5 Prozent des Verdienstes, also maximal 30 Euro, kann der Job auch auf die Zeiten für die Rente angerechnet werden. Weitere Infos darüber gibt es beim Rentenversicherungsträger.

GEZ
Grundsätzlich sind Studierende nicht von der Gebührenpflicht für Fernsehen und Radio befreit. Aber es gilt: Keine Regel ohne Ausnahme. Dabei wird unterschieden, ob sie noch bei den Eltern oder in einer eigenen Wohnung leben. Wer Zuhause wohnt und weniger verdient als der einfache Sozialhilfesatz, muss seine Geräte nicht anmelden. Rundfunkgeräte, die sich in der eigenen Wohnung befinden, sind hingegen anmelde- und gebührenpflichtig. Das ist unabhängig von der Tatsache, ob es sich um den Erst- oder Nebenwohnsitz handelt. Allerdings gibt es Möglichkeiten, von der Gebührenpflicht befreit zu werden. So können sich BAföG-Empfänger, die im entsprechenden Gesetz ausdrücklich erwähnt werden, auf Antrag darum bemühen. Wer kein BAföG bekommt, kann versuchen, sich auf besondere Härtefälle zu berufen. Ein geringes Einkommen ist dabei kein ausreichendes Argument. Stipendiaten, die keine andere Unterstützung erhalten, können versuchen, sich wie BAföG-Empfänger bewerten zu lassen. Eine Antragstellung per Fax oder E-Mail ist wegen der Notwendigkeit einer eigenhändigen Unterschrift und dem beizufügenden Nachweis nicht möglich. Ändern sich die Einkommensverhältnisse, so ist die GEZ nach erfolgter Befreiung darüber in Kenntnis zu setzen.
Das Antragsformular kann von der Homepage (www.gez.de) heruntergeladen werden. Die Adresse lautet: GEZ 50656 Köln]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/schnaeppchen_fuer_studenten_98.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/schnaeppchen-fuer-studenten.jpg</image_kl>
		<guid>98</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:23:32</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Kurse in Navigation und Seehandelsrecht</title>
		<description><![CDATA[Studiengang Nautik an der Hochschule Bremen
Man muss nicht aus einer traditionsreichen Seemannsfamilie stammen und man muss auch nicht sein bisheriges Leben nur am Meer verbracht haben: Wer sich für den Studiengang Nautik einschreibt, sollte allerdings nicht an Seekrankheit leiden. Die Berufsaussichten sind gut, auch für Tätigkeiten an Land. STUDIInfo stellt einen der Exoten unter den deutschen Hochschulangeboten vor.]]></description>
		<text><![CDATA[Wer glaubt, dass spezielle Studiengänge wie Nautik immer unattraktiver werden, ist völlig schief gewickelt. Die Ausbildung im hohen Norden der Republik übt auf Schulabgänger einen immer größeren Reiz aus. Diese Erfahrung jedenfalls hat in den vergangenen Jahren Professor Kapitän Volker Biere gemacht. „Wir können uns vor Anmeldungen kaum noch retten. Die Nachfrage ist rasant gestiegen“, sagt der Dekan des Fachbereichs Nautik und Internationale Wirtschaft der Hochschule Bremen. Derzeit sind mehr als 200 Studierende im Fachbereich 6 eingeschrieben, darunter gut zehn Prozent Frauen.
Die Nautikstudenten dürfen sich nach erfolgreichem Abschluss Diplom-Wirtschaftsingenieur für Seeverkehr nennen. Sie werden schwerpunktmäßig auf eine Tätigkeit als nautischer Schiffsoffizier und Kapitän ausgebildet. Da viele Nautiker aber im Laufe ihres Lebens in Landberufe wechseln, werden die Studierenden auch in anderen Bereichen geschult, zum Beispiel in Logistik, Technik und Betriebswirtschaft. Die Hochschule Bremen setzt Schwerpunkte im „Maritimen Management“.
Professor Kapitän Volker Biere kennt den Grund für das gestiegene Interesse am Nautikstudium. „Die Berufsaussichten sind sehr gut“, betont der Dekan. „In den nächsten fünf Jahren geht rund die Hälfte der fahrenden Nautiker in den Ruhestand.“ Ähnlich sieht es im so genannten sekundären Arbeitsmarkt aus, beispielsweise bei Lotsen. „Außerdem verzeichnen die Reedereien derzeit einen enormen Auftragsboom“, erklärt Volker Biere.
Voraussetzungen, um zum Studium zugelassen zu werden, sind an der Hochschule Bremen das Vollabitur oder die Fachhochschulreife, ein Seediensttauglichkeitszeugnis und eine Bescheinigung über die erfolgreiche Teilnahme an einer Einführungs- und Sicherheitsgrundausbildung, dem Basic Safety Training. Das Tauglichkeitszeugnis wird von Amtsärzten ausgestellt, der Lehrgang zur Einführungs- und Sicherheitsgrundausbildung kann an verschiedenen Ausbildungsstätten absolviert werden. Studienbeginn und damit auch Bewerbungsschluss sind der 15. Juli und 15. Januar. Die Regelstudienzeit beträgt acht Semester. Darin sind zwei Praxissemester - im ersten und sechsten Semester - und die Diplomprüfung enthalten. Im ersten Praxissemester sollen die Studierenden „das Berufsfeld Schiff kennen lernen“, so heißt es am Fachbereich für Nautik und Internationale Wirtschaft der Hochschule Bremen. Im zweiten Praxissemester sollen die Studierenden das bis dahin erworbene theoretische Wissen in der Praxis anwenden. Vor allem sollen sie mit den Aufgaben eines nautischen Wachoffiziers vertraut gemacht werden.
Im zweiten und dritten Semester stehen neben Mathematik und Informatik unter anderem Thermodynamik und Elektrotechnik, Schiffsbetriebstechnik, Navigation und Gefahrgutchemie, Nautisches Englisch sowie Soziologie und Psychologie auf dem Stundenplan. Im vierten bis achten Semester büffeln die Studis zum Beispiel in den Fächern Meteorologie (Seewetter), Manövrieren, Maritimes Englisch, Seehandelsrecht, Personalführung, Notfallmanagement und Telekommunikation. Außerdem werden Simulatorübungen durchgeführt, zum Beispiel am Radar- und Maschinenfahrsimulator. In dem Bereich „Maritimes Management“ im siebten und achten Semester absolvieren die Studierenden Kurse unter anderem in Schifffahrtsrecht, Reedereimanagement, Transport- und Versicherungsrecht, Existenzgründung, Außenhandel, Schiffsbetriebsoptimierung und Beladungsplanung am PC.
Nach dem Studium werden die Diplom-Wirtschaftsingenieure für Seeverkehr im Schiffsdienst in den Bereichen Schiffsführung, Schiffsbetrieb und Ladungsbetrieb eingesetzt. Auch verschiedene Tätigkeiten in seefahrtsnahen Bereichen an Land sind möglich, zum Beispiel in der Verkehrslenkung, im Lotsenwesen, bei der Wasserschutzpolizei, im Reedereimanagement, bei Hafenbehörden oder auch Logistikunternehmen und Versicherungen.
Am Fachbereich Nautik der Hochschule Bremen bewerben sich zunehmend auch Interessierte mit abgeschlossenem Studium, beispielsweise im Maschinenbau. Derzeit werden noch alle Bewerber angenommen, sofern sie die Voraussetzungen erfüllen. „Aber wir denken über die Einführung eines Numerus Clausus nach, vor allem wegen der Engpässe beim Simulator-Training“, erklärt Professor Kapitän Volker Biere. Und es ist geplant, den Diplom-Studiengang auf den Bachelor- Abschluss umzustellen, eventuell zum Wintersemester 2006/2007. Dieser international anerkannte Abschluss dürfte die Attraktivität des Nautikstudiengangs an der Hochschule Bremen weiter steigern.



Weitere Informationen:

Hochschule Bremen
Fachbereich Nautik
und Internationale Wirtschaft
Werderstraße 73
28199 Bremen

Tel.: (0421) 5905-4600
Fax: (0421) 5905-4599
E-Mail: fbnsekr@fbn.hs-bremen.de

www.nautik.hs-bremen.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/kurse_in_navigation_und_seehandelsrecht_97.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/kurse-in-navigation.jpg</image_kl>
		<guid>97</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:13:55</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Taler fürs Lernen</title>
		<description><![CDATA[Finanzen]]></description>
		<text><![CDATA[Ein Studium in den Niederlanden kostet für ein ganzes Jahr an allen Hochschulen und Universitäten 1.500 Euro Studiengebühr. Davon können Bürger der Europäischen Union, die unter 30 Jahren alt sind und in Vollzeit studieren, in der Regel eine Teilrückerstattung beantragen. Sie liegt bei rund 890 Euro. So verbleiben 600 Euro für ein Jahr. Studenten, die in Deutschland ihren Wohnsitz behalten, können dort auch Bafög beantragen, das so genannte Grenzpendler-Bafög. Für sie gibt es auch ein vergünstigtes Bahnticket für bestimmte Strecken im Grenzbereich.

Wenn sie einen Job bei einer niederländischen Firma absolvieren und eine Mindestzahl von Arbeitsstunden haben, ist es auch möglich, holländische Unterstützung zu beantragen. Sie beruht im Gegensatz zum deutschen Modell, das fast ausschließlich das Elterneinkommen zur Grundlage nimmt, auf drei Säulen. In die Rechnung einbezogen werden ein Basisbetrag, das Elterneinkommen und die Option auf ein zusätzliches Darlehen. Bis zu 700 Euro Unterstützung sind auf diesem Weg möglich. Informationen geben die Service-Büros der Hochschulen und Universitäten in den Niederlanden. Allerdings: Die Lebenshaltungskosten in den Niederlanden sind etwas höher als in Deutschland, und viele Bücher müssen selbst angeschafft werden, weil Ausleihmöglichkeiten begrenzt sind.



Kontakte: Auf Tuchfühlung gehen

Die Hochschulen und Universitäten in den Niederlanden bieten in den Wintermonaten Tage der offenen Tür an. An der Saxion Hogeschool in Enschede ist beispielsweise der 19. November (Samstag) zwischen 10 und 15 Uhr eine solche Gelegenheit. Gern vermitteln die Service-Büros Gespräche mit Dozenten und Studenten, um Fachbereich und Einrichtung kennen zu lernen. Voraussetzung für den Start ist, den verpflichtenden Sprachkurs zu bestehen.

AKI - Akademie für bildende
Künste und Design
Hallenweg 5
7522 NH Enschede

Tel.: 00 31 (0) 53 / 4 82 44 00
E-Mail: aki@artez.nl
www.aki.nl

University of Twente
Studieninfozentrum
Postbus 217
7500 AE Enschede

Tel.: 00 31 (0) 53 - 48 95 489
E-Mail:
studievoorlichting@uttwente.nl
www.schoolsite.uttwente.nl

Service-Büro Deutschland
Saxion Hogescholen
M.H. Tromplaan 28
7513 AB Enschede

Tel.: 00 31 (0) 53 / 4 87 12 32
Fax: 00 31 (0) 53 / 4 36 71 90
E-Mail: sbd@saxion.nl
www.saxion.nl]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/taler_fuers_lernen_96.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/taler-fuers-lernen.jpg</image_kl>
		<guid>96</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:08:00</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Das Ausland direkt vor der Haustür</title>
		<description><![CDATA[Studieren in den Niederlanden
Urlaub auf Ameland, Segeln auf dem Ijsselmeer - touristisch haben die Niederlande viel zu bieten. Nichts Neues. Frischer dagegen ist der Trend, bei den holländischen Nachbarn zu studieren. Rund zehn Prozent der Studenten an der Saxion Hogeschol in Enschede sind Deutsche.]]></description>
		<text><![CDATA[Heute ist Schluss mit lustig. Ende der ausgeflippten Begrüßungstage, der Hoi-Woche, mit Party, Kennenlernen und ein bisschen Bürokratie. Das Wochenende dient noch zum Erholen. Aber es geht unweigerlich los. Acht Unterrichtswochen stehen den 3500 neuen Studenten der Saxion Hogeschol bevor, ehe ihre ersten beiden Prüfungswochen folgen.
Für rund 280 von ihnen hat ihre Premiere auf dem Hochschulparkett schon stattgefunden. In den Sprachkursen. Sie kommen aus Deutschland und haben sich für ein Studium jenseits der Grenze entschieden.
Rund zehn Prozent aller 11.000 Studenten, die in Enschede lernen, kommen nicht aus den Niederlanden. Ein Großteil von ihnen pendelt täglich über die fünf Kilometer entfernte Grenze. „80 bis 90 Prozent“, schätzt Karel Otte vom Saxion-Servicebüro Deutschland, sind dort wegen der räumlichen Nähe zu ihrem Heimatort. So wie für Tobias aus  Ahaus-Alstätte. Er braucht jeden Morgen gute 15 Minuten zur Uni und hat in Enschede gefunden, was ihm Münster als eine Alternative nicht bieten konnte: Seinen Studiengang „Small Business &amp; Retailmanagement“, eine Art Betriebswirtschaftslehre für den Mittelstand.
Vorlesungen mit 400 Kommilitonen kennt er nur aus den Erzählungen von Freunden, die in Deutschland Maschinenbau studieren. Niederländische Einrichtungen - und vor allem die praxisorientierten Hochschulen - setzen auf problemzentrierten Unterricht auf dem Weg zu Bachelor oder Master. Mit der Entscheidung für einen Studiengang lassen sich die Studenten gleichzeitig auf eine Spezialisierung ein. Nicht allein eine Mentalitätsfrage: Mit seinen Professoren ist Tobias ganz selbstverständlich auf „Du“. Studieren locker flockig? „Seine Leistung muss man trotzdem bringen. Gerade weil man sich so nahe steht, kriegt man schnell gesagt, wo es eng wird“, erklärt er. Dafür sorgt auch das System der Credit Points, dass Lernergebnisse vergleichbar machen will: Im ersten Studienjahr, dass in vier Quartale unterteilt ist, müssen die Neustarter einen großen Teil der Punkte sammeln, der für die ersten beiden Jahre gefordert ist. „Man muss im ersten Jahr richtig powern“, erläutert Karel Otte. Sonst droht ein Blauer Brief, und auch der Ausschluss vom Studiengang ist möglich.
Für deutsche Studenten sei dieses Jahr besonders fordernd wegen der Sprachbarriere. Das Hindernis abzubauen ist eine der Aufgaben während der Vorbereitung. Notwendig für den Start ist, eine Klausur nach einem dreiwöchigen Sprachkurs zu bestehen. Selbst Sprachmuffel, so Otte, müssten vor dieser Hürde keine Hemmungen haben, denn die aktuelle Quote der bestandenen Prüfungen liege bei 97 Prozent. Vereinbar seien auch die Zugangsvoraussetzungen: Die Auslese nach dem ersten Studienjahr ersetzt den deutschen Numerus clausus, den es in den Niederlanden nur für wenige Studiengänge gibt.

Manche Qualifikationen lassen sich auch nachholen. Schwierig wird es allerdings bei Fächern, die in Deutschland eine Staatsprüfung verlangen. Sie verlangen gute Informationen im Voraus. „Grundsätzlich ist ein Studium in den Niederlanden für den interessant, der mehr Struktur im Lernen braucht“, erklärt Karel Otte, denn der Unterrichtsaufbau sei sehr verschult. Der enge Kontakt zu den Dozenten zeigt dabei: Die Niederländer verstehen ihre Hochschulen als Dienstleister. 1.500 Euro sind pro Studienjahr zu zahlen. Viele Fördermodelle sind möglich.
Und wenn Nordrhein-Westfalen im Sommer des nächsten Jahres die Studiengebühr von 500 Euro zulässt? Wie werden die niederländischen Hochschulen und Universitäten reagieren? „Wir werden nicht aktiv in Deutschland werben, aber wir glauben, dass wir eine Funktion im Grenzgebiet haben“, sagt Kommunikationsdirektor Rob Admiraal. Gelegen sei der Saxion daran, die Quote der internationalen Studierenden bei zehn Prozent zu halten und zugleich die Qualität der Lehre zu gewährleisten. Sein Rat: „Man sollte nicht hier studieren, weil es vielleicht modisch ist. Aber wir wollen niemandem das Studium hier verweigern.“]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/das_ausland_direkt_vor_der_haustuer_95.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>Michaela Töns</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/das-ausland-direkt.jpg</image_kl>
		<guid>95</guid>
		<pubdate>2007-08-24 11:03:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Enger Kontakt und große Eigenverantwortung</title>
		<description><![CDATA[Auslandssemester in den Niederlanden
„Diese Freiheit habe ich genossen.“ So viel Eigenständigkeit und solch engen Kontakt mit den Dozenten war Heike Göttker von der deutschen Uni gar nicht gewohnt. Nach einem abgeschlossenen Studium in Münster ließ sich die 27-Jährige aus Nordrhein-Westfalen in den vergangenen zwei Jahren im Nachbarland zur Deutschlehrerin ausbilden. Ihre Erfahrungen: Die Lebenshaltungskosten sind hoch, aber die Studienbedingungen hervorragend.]]></description>
		<text><![CDATA[Parallel zum Magisterstudium in den Fächern Germanistik, Geschichte und Politik an der Westfälischen Wilhelms- Universität arbeitete Heike Göttker als freie Journalistin beim Norddeutschen Rundfunk. Weil die Berufsaussichten nach Beendigung des Studiums nicht allzu rosig waren, „habe ich mir überlegt, mir ein zweites Standbein aufzubauen“, erzählt Heike Göttker. Sie wollte Lehrerin werden und Deutsch als Fremdsprache unterrichten. „In Deutschland hätte ich noch einige Jahre für diesen Abschluss studieren müssen“, weiß Heike Göttker. Mit dem Gedanken, in den Niederlanden zu studieren, konnte sie sich ganz schnell anfreunden.

Sie war auf ein interessantes Projekt von der „Europees Platform voor het Nederlandse Onderwijs“ gestoßen. Die europaweit agierende Organisation bemüht sich um einen europäischen Austausch und bot eine Ausbildung an, die ein einjähriges Praktikum und ein einjähriges Studium beinhaltet. Voraussetzung war ein abgeschlossenes Hochschulstudium in Deutschland im Fach Deutsch. Die meisten Informationen über Zulassungsbedingungen und andere Erfordernisse erhielt Heike Göttker von der Organisation. Besonders wichtig: Für ein Studium in den Niederlanden müssen Ausländer - außer in englischsprachigen Studiengängen - ein NT2-Examen ablegen. Damit beweist der Bewerber, dass er die Sprache lesen, sprechen und schreiben kann. „Um dieses Examen sollte man sich frühzeitig kümmern“, rät Heike Göttker.

Nach dem Praktikum im ersten Jahr absolvierte die junge Frau aus Ostbevern, einer 10.000-Seelen-Gemeinde in der Nähe von Münster, im zweiten Jahr an der Universiteit Utrecht die Ausbildung zur Deutschlehrerin. Während sie an dem Diplom „eerstegraads bevoegdheid“ bastelte, arbeitete sie bereits als Lehrerin. Als ehemalige Studentin einer Massenuni wie in Münster erlebte Heike Göttker an der Hochschule in Utrecht einen kleinen, aber höchst angenehmen Kulturschock. Statt in überfüllten Seminaren wurde sie nun in übersichtlichen Lerngruppen unterrichtet. „Ich wurde gemeinsam mit acht Kommilitonen von einem Mentor betreut. Der Kontakt war sehr eng und persönlich“, schwärmt Heike Göttker. Ihr gefiel außerdem, dass der Studiengang sehr praxisorientiert und nicht so starr aufgebaut war wie in Deutschland. Von dort kannte sie straffe Vorgaben - bei einer Seminararbeit zum Beispiel waren Seitenzahl und Absatzformatierung exakt festgelegt. Die flexibleren Vorgaben in dem Studiengang an der Uni Utrecht galten auch inhaltlich. „Es wurde immer betont, dass man alles, was man macht, auch selbst sinnvoll finden muss und es nicht für die Uni tut“, berichtet Heike Göttker. „Ich durfte genau das machen, was ich wichtig fand, woran ich Spaß hatte und von dem ich selbst dachte, dass ich es noch nicht beherrsche.“ So viel Selbstständigkeit war sie von ihrem ersten Studium nicht gewohnt. Die anfängliche Verunsicherung verflog aber schnell.

Künftigen Studenten in den Niederlanden gibt die 27-Jährige einen heißen Tipp: „Wer in Holland studieren möchte, sollte sich frühzeitig darüber Gedanken machen, wie er das finanziert. Es ist ein teures Pflaster.“ Auch um eine Wohnung oder ein Zimmer sollten sich angehende Studierende rechtzeitig kümmern, die sind nämlich äußerst rar. Und nicht gerade billig: Für 16 Quadratmeter bezahlt die Deutsche in Eindhoven stolze 365 Euro.

Mit ihrem Diplom darf sie in der Unter-, Mittel- und Oberstufe unterrichten. Derzeit arbeitet Heike Göttker an einer weiterführenden Schule in Bladel in der Nähe von Eindhoven und unterrichtet die Klassen 7 bis 12 in allen Schulformen. „Ich könnte theoretisch an alle Schulen in den Niederlanden, an denen Deutsch als Fremdsprache angeboten wird, wechseln“, erklärt sie. Die Perspektiven in Deutschland kann sie noch nicht abschätzen. Gerne würde sie in Zukunft auch mal in der Heimat unterrichten. Dann wird Heike Göttker ihren Schülern vermutlich auch die Eigenverantwortung gewähren, die sie selbst in den Niederlanden so genossen hat.



Weitere Informationen

Viele nützliche Tipps für ein Studium in den Niederlanden erhaltet ihr unter den nachfolgenden Web-Adressen.

www.studieren-in-holland.de
Umfangreiche Homepage mit den wichtigsten Informationen und Erfahrungsberichten über ein Studium in den Niederlanden.

www.nuffic.nl
Infos zum niederländischen Bildungssystem, Austauschprojekten und internationalen Studiengängen. Sowohl in niederländischer als auch in englischer Sprache.

www.hbo-raad.nl
Die Vereinigung niederländischer Hochschulen präsentiert auf diesen Seiten allgemeine Studieninformationen. Ebenfalls in niederländischer und englischer Sprache.

www.ib-groep.nl
Die „Informatie beheer groep“ präsentiert Infos zum Sprachtest. Auch diese Homepage ist in niederländischer und englischer Sprache verfasst.

www.studyin.nl
Informationen über Studienmöglichkeiten sowie allgemein über die Niederlande. Die Seite ist in englischer Sprache verfasst.

www.niederlandeweb.de
Auf dieser Homepage präsentieren sich die Vertretungen des Königreichs der Niederlande in der Bundesrepublik Deutschland.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/enger_kontakt_und_grosse_eigenverantwortung_94.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/enger-kontakt.jpg</image_kl>
		<guid>94</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:58:01</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Ein wichtiger Karrierebaustein</title>
		<description><![CDATA[Auslandserfahrungen
Wer ins Ausland geht, gilt als aufgeschlossen, flexibel, eigenständig und neugierig. Dabei muss es ja nicht gleich ein zwei- oder mehrsemestriges Studium sein. STUDIInfo stellt die wichtigsten Möglichkeiten vor, wie junge Menschen Auslandserfahrungen sammeln können.]]></description>
		<text><![CDATA[Die Planungen für ein Auslandsstudium müssen rechtzeitig in Angriff genommen werden, mindestens ein Jahr vor Studienbeginn. Interessierte müssen sich eingehend über das Hochschulsystem des jeweiligen Landes informieren, über Zugangsvoraussetzungen, insbesondere über mögliche Sprachtests, über die Anerkennung der im Ausland erbrachten Studienleistungen und vor allem über die Finanzierung. Die Europäische Union zum Beispiel hat eine Reihe von Förderprogrammen aufgelegt. Auch der DAAD, der Deutsche Akademische Austauschdienst, bietet verschiedene Stipendien an. In der Regel bestehen zwischen der heimischen Hochschule und einer Partneruniversität Austauschprogramme.

Studium in den Niederlanden
Immer beliebter bei deutschen Studenten werden die Niederlande. Der Grund sind die sehr guten Studienbedingungen: Die Studenten gehen nicht in Massenveranstaltungen unter, sondern werden intensiv betreut. Deutsche können in den Niederlanden ein Vollzeit- Studium aufnehmen oder nur für ein oder zwei Semester im Nachbarland studieren. Die Fächerauswahl wächst zunehmend, und immer mehr niederländische Hochschulen bieten Bachelor- und Masterstudiengänge an, deren Abschlüsse europaweit anerkannt werden. Das Studienjahr in den Niederlanden beginnt stets zum Wintersemester am 1. September. Die Hochschullandschaft besteht aus eher wissenschaftlich orientierten „Universiteiten“, eher praxisorientierten „Hogeschoolen“, die vergleichbar sind mit den deutschen Fachhochschulen, und „Internationaal Onderwijs“. An diesen internationalen Instituten wird überwiegend in Englisch gelehrt, und die Studiengebühren sind meist sehr hoch.

Praktikum
Ein Auslandspraktikum wird als Bestandteil eines Hochschulstudiums immer wichtiger. Damit lassen sich nicht nur der eigene Horizont erweitern und die Fremdsprachenkenntnisse verbessern, sondern es können auch Kontakte mit Unternehmen oder Institute, die als potenzieller Arbeitgeber nach dem Studium in Frage kommen, geknüpft werden. Interessierte sollten genau abwägen, welches Land sinnvoll ist und wie der Aufenthalt finanziert werden kann. Klassische Urlaubsgebiete sollten gemieden werden. Mit einem Praktikum in einem etwas ausgefalleneren Land können sich Hochschulabsolventen bei der Suche nach einem Arbeitsplatz von anderen Bewerbern abheben. Informationen bieten die Akademischen Auslandsämter der heimischen Hochschulen, der DAAD, die Botschaft des Gastlandes und verschiedene Kulturinstitute. Ein Auslandspraktikum kann während des Studiums, aber auch zur Überbrückung davor oder danach absolviert werden.

Sprachreisen
In Zeiten hoher Arbeitslosigkeit ist es für junge Menschen besonders wichtig, sich fortzubilden und Eigeninitiative zu zeigen. Sprachreisen sind Bildungsurlaub und damit eine reizvolle Verbindung von Weiterbildung und Erholung. Vor allem bei Jugendsprachreisen wird der Auslandsaufenthalt häufig mit attraktiven Freizeitangeboten versüßt. Weil jeder Interessierte andere Vorkenntnisse und ein anderes Lernvermögen mitbringt, sollten Art und Dauer einer Sprachreise individuell und vor allem frühzeitig abgeklopft werden. Die überwiegend gewerblichen Anbieter offerieren viele verschiedene Möglichkeiten, von der Standard-Sprachreise über den Intensivkurs bis zum Einzelunterricht. Wichtig sind nach Abschluss der Sprachreise ein Zertifikat oder andere Bescheinigungen, aber auch schon eine Teilnahmebescheinigung wertet später die Bewerbungsunterlagen von Hochschulabsolventen auf. Eine gute Gelegenheit, das Erlernte gleich in der Praxis anzuwenden, bietet eine Sprachreise in Verbindung mit einem Praktikum. Die beliebteste Sprache für eine Sprachreise ist übrigens Englisch, gefolgt von Spanisch und Französisch. Eine Sprachreise dauert im Schnitt gut drei Wochen.

Au Pair
Ein Au-Pair-Aufenthalt ist ein Bildungsurlaub der besonderen Art. Als Mitglied einer Familie verbessern junge Menschen ihre Sprachkenntnisse sehr intensiv und praxisorientiert. Zudem beweisen sie Verantwortung und Selbstständigkeit. Ein Au-Pair-Aufenthalt dauert in der Regel sechs Monate bis zu einem Jahr und ist längst nicht mehr nur jungen Frauen vorbehalten. Ein Au-Pair-Aufenthalt macht vor allem für diejenigen Sinn, die ein Studium im sozialen Bereich planen oder bereits absolvieren. Interessierte sollten nicht älter als 25 Jahre sein und über Sprachkenntnisse des jeweiligen Landes verfügen. Private Agenturen oder öffentliche Institutionen als Anbieter von Au-Pair- Aufenthalten vereinbaren mit dem Bewerber, eine festgelegte Stundenzahl pro Woche für die Kinderbetreuung und leichte Hausarbeiten aufzuwenden. Dafür steht den Absolventen meist ein - allerdings eher geringes - Taschengeld zur Verfügung. Interessierte sollten keine Scheu haben, sich in den Tagesablauf ihrer Gastfamilie zu integrieren und sich an die neuen Lebensgewohnheiten anzupassen.



Wichtige Info-Adressen

Informationen zum Auslandsstudium oder über andere Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes erteilen die Akademischen Auslandsämter oder vergleichbare Einrichtungen an den deutschen Hochschulen. Sie können direkt weiterhelfen oder in der Regel zumindest externe Ansprechpartner nennen. Einen ersten Überblick und viele nützliche Tipps sowie Hinweise erhalten künftige Studenten im Internet.

www.daad.de
Internetauftritt des Deutschen Akademischen Austauschdienstes mit umfangreichen Informationen über ein Studium und Praktikum im Ausland sowie verschiedene Fördermöglichkeiten und weitere Ansprechpartner.

www.college-contact.com
Umfangreiche Internetseite zum Auslandsstudium und nach eigenen Angaben eine der größten kostenlosen Vermittlungsagenturen von Studienplätzen im Ausland.

www.fdsv.de
Auf dieser Seite gibt der Fachverband Deutscher Sprachreise-Veranstalter einen umfassenden Überblick rund um Sprachreisen.

www.wege-ins-ausland.de
Fünf renommierte deutsche Institutionen informieren auf dieser Seite über die unterschiedlichen Möglichkeiten, die sie jungen Menschen für einen Auslandsaufenthalt bieten.

www.europaserviceba.de
Die Bundesagentur für Arbeit bietet eine umfassende, grenzüberschreitende Berufsberatung, unter anderem zu den Themen Studium, Praktika, Jobben und Soziale Dienste]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/ein_wichtiger_karrierebaustein_93.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/wichtiger-karrierebaustein.jpg</image_kl>
		<guid>93</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:50:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Praktische Alternative</title>
		<description><![CDATA[Fernstudium
Eine Alternative zum konventionellen Studium an der Uni oder der Fachhochschule stellt ein Fernstudium dar, wie es von der Fernuni Hagen deutschlandweit einmalig angeboten wird.]]></description>
		<text><![CDATA[Seit ihrer Gründung im Jahr 1974 hat sie sich zu einer der größten deutschen Hochschulen entwickelt. Sie bietet als einzige wissenschaftliche Hochschule im deutschsprachigen Raum Studiengänge und Weiterbildung ausschließlich auf dem Wege des Fernstudiums an. Rund 80 Prozent der Studierenden sind berufstätig.

Unterscheidet sich die Fernuni Hagen in ihren Grundstrukturen kaum von traditionellen Universitäten, so liegt die Besonderheit in der Vermittlung der Lehre. Lehrmedien sind Studienbriefe, Computerlernprogramme, Audio- und Videokassetten sowie die Nutzung moderner Informationstechnologien über das Internet. Somit kann das Studium orts- und zeitunabhängig gestaltet werden.
Bei den Regelstudienangeboten fallen allgemein folgende Gebühren an:
Zur Bereitstellungsgebühr von 30 Euro pro Semester kommen Bezugsgebühren für das Studienmaterial von 13,50 Euro pro belegter Semesterwochenstunde, ein Studierendenschaftsbeitrag von elf Euro pro Semester und gegebenenfalls Gebühren pro Semester in Höhe von 325 Euro bei einem Teilzeitstudium und 650 Euro bei einem Vollzeitstudium, wenn der oder die in einem Studiengang eingeschriebene Studierende zu Beginn des Semesters das 60. Lebensjahr vollendet hat, bereits einen ersten berufsqualifizierenden Hochschulabschluss im In- oder Ausland erworben hat oder zu Beginn des Semesters die 1,5-fache Regelstudienzeit für den bei der Fernuniversität studierten Studiengang mit der geringsten Regelstudienzeit überschritten hat.

Infos unter www.fernuni-hagen.de



Privatunis punkten mit Angebotsschwerpunkten

Zu den staatlichen Hochschulen gibt es deutschlandweit viele Alternativen. 56 private Hochschulen, die staatlich anerkannt sind, bieten sich in verschiedenen Fachrichtungen ebenso an wie 44 Einrichtungen, die von den Kirchen getragen werden.

88 staatlichen Universitäten stehen in der Bundesrepublik Deutschland 16 kirchliche und 15 private gegenüber. Fachhochschulen gibt es 102 staatliche, 39 private und 18 kirchliche. Bei den Kunst- und Musikhochschulen stehen den 45 staatlichen zehn kirchliche und zwei private gegenüber.

Fast alle privaten und kirchlichen Hochschulen haben sich auf Angebotsschwerpunkte spezialisiert und unterscheiden sich schon dadurch von den staatlichen Hochschulen. Generelle Empfehlungen, für wen sich private, kirchliche oder staatliche Hochschulen anbieten, können nur schwer gegeben werden.

Einen Überblick über sämtliche staatlich anerkannte Studienangebote liefert der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz. Eingeteilt in Hochschultyp, Trägerform oder auch Standort, können sich Interessierte auf den Webseiten einen Überblick verschaffen.

Infos unter www.hochschulkompass.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/praktische_alternative_92.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/praktische-alternative.jpg</image_kl>
		<guid>92</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:41:27</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Tagsüber Karriere - abends Studieren</title>
		<description><![CDATA[Interview mit Jens Spahn, Student der Fernuni Hagen
Nach dem Abi und der Ausbildung geht´s zur Uni - diesen Weg schlagen viele junge Menschen ein. Auch bei Jens Spahn hätte es so laufen können - wenn der 1980 in Ahaus geborene Bankkaufmann am 22. September 2002 nicht als jüngster Direktkandidat in den Bundestag gewählt worden wäre. Auf ein Studium wollte der Christdemokrat dennoch nicht verzichten und entschied sich für ein Fernstudium.
STUDIInfo hat sich mit Jens Spahn unterhalten.]]></description>
		<text><![CDATA[Wie sind Sie darauf gekommen, zum Sommersemester 2003 an der Fernuni Hagen ein Politik- und Rechtsstudium aufzunehmen?
Für meine wirtschaftliche Unabhängigkeit ist mir das Studium wichtig. Allerdings habe ich durch das Mandat keine Zeit für ein Präsenzstudium. Per Post und Internet zu studieren, ist eine ideale Lösung.

Worin lag die Motivation?
Neben meiner Qualifikation als Bankkaufmann hatte ich auch ein ganz persönliches Interesse. Ich sehe das Studium als wichtige Alternative zum Mandat. Ich möchte nicht davon abhängig sein.

Reicht die Zeit fürs Studium neben der Arbeit im Bundestag und Wahlkreis?
Das ist wahrscheinlich bei mir nicht anders als bei den meisten Studierenden. Allerdings muss ich nicht zu festen Zeiten in die Vorlesungen und Seminare, kann mir die Zeit zum Lernen freier einteilen. Kurz vor den Prüfungen wird dann richtig reingehauen.

Wie soll es denn mit dem Studium weitergehen?
Im Laufe der zweiten Legislaturperiode möchte ich in beiden Studiengängen den Bachelor-Abschluss haben. In einem möchte ich dann bis zum Master weitermachen. 

Stichwort Studiengebühren - was kostet Sie das Studium an der Fernuni?
Pro Semester zahle ich - abhängig von der Anzahl der Kurse, die ich belege - zwischen 400 und 600 Euro. 

Was fehlt denn im Vergleich zum klassischen Studium, das Ihre ehemaligen Mitschüler aufgenommen haben?
Man trifft in den Veranstaltungen keine Kommilitonen, die man persönlich kennen lernt. Dafür gibt es Schwarze Bretter und Chats für Diskussionen, die ich allerdings nicht intensiv nutze. Natürlich habe ich auch nicht das Studentenleben im eigentlichen Sinne mit allem, was man sich so darunter vorstellt.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/tagsueber_karriere_-_abends_studieren_91.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/tagsueber-karriere.jpg</image_kl>
		<guid>91</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:36:39</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Sehr gute Berufschancen“</title>
		<description><![CDATA[Interview mit Prof. Dr. Uwe M. Borghoff
Prof. Dr. Uwe M. Borghoff gehört seit 1998 der Universität der Bundeswehr München an. Er hat die Professur für Informationsmanagement am Institut für Softwaretechnologie inne. Im Juli 2004 übernahm er das Amt des Vizepräsidenten für den universitären Bereich. STUDIInfo hat sich mit dem Hochschullehrer unterhalten.]]></description>
		<text><![CDATA[Für wen ist das Studium bei der Bundeswehr die richtige Entscheidung?
Grundsätzlich ist ein Studium bei der Universität der Bundeswehr mit dem Wunsch verbunden, den Offizierberuf aufzunehmen. Da der Offizierberuf in Deutschland ein akademischer Beruf ist, gehört das Studium als integraler Bestandteil zur Laufbahn. Seit vier Jahren ist es auch zivilen Studierenden möglich, im Rahmen von Industriekooperationen an der Universität der Bundeswehr München zu studieren. Wir bieten ein sehr gutes Betreuungsverhältnis - auf einen Professor kommen zwölf Studierende -, ein Studium weitgehend in Kleingruppen sowie eine hervorragende IT- und Laborausstattung. Dies alles macht das Studium bei uns attraktiv.

Haben die Inhalte, die in den Veranstaltungen vermittelt werden, einen militärischen Bezug?
Nein. Von Anfang an war keine militärspezifische Ausbildung der studierenden Offiziere beabsichtigt, sondern ein inhaltlich und in seinen Abschlüssen den Landesuniversitäten vergleichbares vollwertiges Studium. Lehre und Forschung sind daher seit den Gründungstagen an den Universitäten der Bundeswehr frei. Das Studienangebot ist breit gefächert und umfasst neben einem ingenieurwissenschaftlichen Schwerpunkt auch ein volles gesellschafts- und wirtschaftswissenschaftliches Spektrum. Nur vereinzelte Veranstaltungen haben inhaltlich einen militärischen Bezug, zum Beispiel die betriebswirtschaftlichen Vorlesungen „Streitkräftemanagement“ oder „Militärökonomie“.

Warum lässt die Bundeswehr ihre Führungskräfte nicht an öffentlichen Hochschulen studieren?
Als die Universitäten der Bundeswehr 1973 als Reformuniversitäten gegründet wurden, sollte die Attraktivität des Offizierberufs durch eine akademische Ausbildung gesteigert werden. Voraussetzung dafür war ein kurzes Intensivstudium, das so nur an eigens konzipierten Universitäten umgesetzt werden konnte. Charakteristisch sind u.a. die Einteilung in Trimester und die kurze Regelstudienzeit von 3 1/4 Jahren bis zum Diplom oder zukünftig in 3 3/4 Jahren über den Bachelor zum Master. Durch ein integrales Begleitstudium, das so genannte studium plus, vermittelt die Universität der Bundeswehr München wichtige Zusatzqualifikationen, z.B. Konfliktmanagement und interkulturelle Kompetenz. Der in der Universität integrierte Studentische Bereich sorgt ferner für eine anhaltende militärische Prägung, was an öffentlichen Universitäten so nicht möglich wäre. So bereitet die Universität der Bundeswehr München die Studierenden auf ihre künftigen Aufgaben als Offiziere vor. Einzig die medizinische Ausbildung erfolgt aufgrund der Kostenintensität an Landesuniversitäten.

Nach zwölf Jahren ist die Zeit bei der Bundeswehr in der Regel für die Studierenden vorbei. Wie sehen die Berufschancen im zivilen Leben aus?
80 Prozent der Absolventen der Universitäten der Bundeswehr entscheiden sich nach ihrer zwölfjährigen Dienstzeit für eine Karriere in der freien Wirtschaft. Die Berufschancen der ausscheidenden Offiziere können insgesamt als sehr gut beurteilt werden. Die Wirtschaft schätzt die Doppelqualifizierung aus akademischer Ausbildung und der während der militärischen Dienstzeit gesammelten Führungserfahrung. Aus Absolventenbefragungen wissen wir, dass mehr als 80 Prozent der ehemaligen Zeitoffiziere mit Studium heute Führungsverantwortung in der freien Wirtschaft tragen.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/sehr_gute_berufschancen_90.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/sehr-gute-berufschancen.jpg</image_kl>
		<guid>90</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:33:05</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studium an der Bundeswehr-Universität</title>
		<description><![CDATA[Büffeln in Uniform
Nach der Schule kommt der Wehrdienst und dann das Studium - ein Schema, in dem sich viele junge Männer wiederfinden. Aber es gibt auch eine Kombination mit einigen Besonderheiten: ein Studium an einer der beiden Universitäten der Bundeswehr.]]></description>
		<text><![CDATA[Seit dem 1. Oktober 1973 kann an den beiden Universitäten der Bundeswehr in Hamburg und München studiert werden. Was das Studienmodell von den öffentlichen Hochschulen der Länder deutlich unterscheidet, ist die Tatsache, dass in Trimestern studiert wird. Ein Trimester dauert zwölf Wochen, allerdings wird darin mit einer erhöhten Zahl der Semesterwochenstunden studiert, so dass die um zwei Wochen kürzere Zeit zu den Semestern kompensiert wird.

Zur Regelstudiendauer von neun Trimestern kommt ein Prüfungstrimester, so dass das Studium in der Regel nach dreieinviertel Jahren beendet ist. Spätestens nach vier Jahren muss das Studium abgeschlossen sein.

Das Studium in Kleingruppen ist wesentlicher Bestandteil des Konzeptes. Die meisten Veranstaltungen - ausgenommen sind Vorlesungen im Grundstudium - finden in Gruppen mit nicht mehr als 25 Teilnehmern statt.

Voraussetzung für die Zulassung zum Studium ist neben der allgemeinen Hochschulreife auch eine bestandene Offiziersprüfung. Die Studierenden müssen sich für zwölf Jahre bei der Bundeswehr verpflichten.

Die Abschlüsse, die an beiden Hochschulen gemacht werden können, werden zivil anerkannt, da nach dem staatlichen Hochschulrecht Bayerns und Hamburgs studiert wird und die akademischen Grade nach dem entsprechenden Hochschulrecht verliehen werden.

Beide Universitäten sind relativ klein und überschaubar. Sie sind ähnlich einer angloamerikanischen Campus-Universität aufgebaut. Nicht nur die Universitätsbibliotheken lassen externe Nutzer zu. Die Teilnahme an Lehrveranstaltungen als Gasthörer ist möglich, Hamburger Studierende können unter bestimmten Voraussetzungen auch Leistungen an der Universität der Bundeswehr in der Hansestadt erbringen.

Mit der Frage von Studiengebühren oder BAföG brauchen sich die Studierenden in Uniform nicht auseinander zu setzen. Auch während der Hochschulausbildung erhalten sie - abhängig von Alter, Dienstgrad und Familienstand - ihren Bundeswehrsold.

Weitere Informationen:
www.hsu-hh.de
www.unibw-muenchen.de



Studium und Praxis: Gute Kombimöglichkeit

Die Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr Hamburg, stellt Unternehmen, die Kooperationspartner der Uni oder der Bundeswehr sind, freie Studienplatzkapazitäten zur Verfügung.

Möglich ist dieses in den Ingenieur- und den wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen und gegen eine Beteiligung an den Studienkosten. Die Mitarbeiter dieser Unternehmen profitieren von den kurzen Studienzeiten, der intensiven Betreuung und der überdurchschnittlich guten Ausstattung einer Universität der Bundeswehr. Für interessierte Unternehmen hat die Universität nun ein neues Faltblatt herausgegeben, das über Voraussetzungen und Rahmenbedingungen informiert.
An der BW-Uni in München werden seit 2001 zivile Studenten in kleinem Umfang zugelassen, falls ein Partnerunternehmen die Kosten übernimmt.

Das Faltblatt kann bezogen werden über:
Helmut-Schmidt-Universität
Universität der Bundeswehr Hamburg
Pressestelle
Holstenhofweg 85
22043 Hamburg
Tel. (040) 6541-2267
Fax (040) 6541-2834
E-Mail: pressestelle@hsu-hh.de]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/studium_an_der_bundeswehr-universitaet_89.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/studium-an-der-bundeswehr.jpg</image_kl>
		<guid>89</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:26:43</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Zwischen Theorie und Praxis</title>
		<description><![CDATA[Universität oder Fachhochschule
Ein Studium an einer Fachhochschule (FH) oder an einer Universität - die Unterschiede sind größer als nur eine Glaubensfrage oder anders lautende Abschlüsse. Und es gibt keine allgemein gültigen Vor- und Nachteile in den verschiedenen Disziplinen.]]></description>
		<text><![CDATA[Der erste Unterschied liegt bereits in den Zugangsvoraussetzungen. Mit dem Abitur in der Tasche stehen dem Studienanfänger eigentlich alle Türen offen. Neben dem möglichen Studium an der Uni bietet sich die FH als Alternative an. Einige Fachhochschulen setzen in bestimmten Fachbereichen allerdings Praxiserfahrungen voraus. Mit dem Fachabitur ist der Besuch einer Universität nicht möglich.

Auch bei der Länge der Ausbildungszeit ist eine generelle Bewertung unmöglich. Auch wenn die Regelstudiendauer an der FH bei vergleichbaren Studiengängen kürzer ist, kann durch Erlangen der FH-Reife, Berufsausbildung und anschließendem Studium der Weg durchaus länger sein als mit Abitur und Universitätsstudium. 
Nicht jeder Arbeitgeber stellt die gleichen Anforderungen an seine zukünftigen Mitarbeiter. Einige setzen eher auf praxisbezogene Fachhochschulabsolventen, andere verlangen das tiefergehende Universitätsstudium. Wird eine Promotion verlangt, so bleibt im Regelfall den Absolventen der Fachhochschulen der Weg zum Doktor-Titel verwehrt. Aber auch in diesem Fall gilt: keine Regel ohne Ausnahme. An vielen Orten arbeiten die Universitäten und Fachhochschulen bereits zusammen.
Grundsätzlich gilt: Wer einer praxisbezogeneren Orientierung den Vorzug gibt, sollte sich mit einem Studium an der FH auseinandersetzen, wer die Theorie zu schätzen weiß sowie sich eine persönliche Zukunft in Forschung, Entwicklung oder Lehre vorstellt, ist an der Universität gut aufgehoben.
Auch die Frage des persönlichen Lernens sollte berücksichtigt werden. Während an der FH dem Studierenden ein schulmäßigeres Raster mit strukturierten und vorgegebenen Lehrplänen an die Hand gegeben wird, sind Studierende an der Uni je nach Studiengang freier in ihren Entscheidungen und müssen den Plänen selber mehr als nur den letzten Schliff geben.
Wird bei Stellenbeschreibungen keine Unterscheidung zwischen den beiden Hochschultypen vorgenommen, so dürften neben der konkreten Diplombezeichnung soziale Kompetenzen wie die Fähigkeit mit Menschen umzugehen, Allgemeinwissen, schriftliche und mündliche Ausdrucksmöglichkeiten, Fremdsprachenkenntnisse und ähnliches bei den Auswahlverfahren einen großen Einfluss haben.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/zwischen_theorie_und_praxis_88.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<guid>88</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:22:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Blick über den Tellerrand</title>
		<description><![CDATA[Studiengebühren im Ausland
In Deutschland wird die Hochschullandschaft gerade neu aufgestellt. Im Ausland sehen die Strukturen schon lange anders aus. Wir zeigen wie!]]></description>
		<text><![CDATA[USA
Während in Deutschland die privaten Ausgaben für das Studium gerade einmal 0,1 Prozent des Bruttoinlandproduktes ausmachen, beträgt dieser Anteil zur Bildungsfinanzierung des Nachwuchses in den USA rund 1,8 Prozent. Aber auch in der Frage, wie das Geld finanziert wird, gibt es deutliche Unterschiede. 37 Prozent der Kosten werden in den USA durch Stipendien oder Darlehen finanziert, in Deutschland sind es lediglich 15,5 Prozent. An den staatlichen Community Colleges sind mindestens 250 Euro im Jahr zu bezahlen, bei privaten Eliteuniversitäten bis zu 23.000 Euro. Neben Stipendien gibt es „Pell Grants“ - nicht rückzahlbare staatliche Zuschüsse. Auch werden Sparbeiträge gefördert. Wer in den USA die Hochschule verlässt, hat durchschnittlich 13.000 Euro Schulden.

Großbritannien
Großbritanien hat die Studiengebühren 1998 eingeführt. Für den Bachelor sind 1.600 Euro pro Jahr zu bezahlen, in Masterstudiengängen durchschnittlich 4.350 Euro. An einzelnen Unis gibt es Förderungen für Studienanfänger, die in erster Generation studieren. Zinslose staatliche Darlehen werden an Bedürftige in Höhe von 6.800 Euro im Jahr vergeben. Alle anderen können drei Viertel dieser Summe bekommen. Die Rückzahlung erfolgt, wenn das Gehalt 85 Prozent des britischen Durchschnitteinkommens beträgt. Nach dem Studium betragen die Schulden durchschnittlich 17.500 Euro.

Australien
In Australien wurden Studiengebühren 1989 eingeführt. Einheimische zahlen zwischen 2.200 und 3.600 Euro im Jahr, ausländische Studierende zahlen bis zu zwei Drittel höhere Gebühren. Studierende können „Down Under“ staatliche Zuschüsse von 300 Euro im Monat bekommen. Ergänzt wird dies mit Programmen zur Förderung benachteiligter Gruppen aus staatlichen Darlehen, die nicht verzinst werden. Ab einer bestimmten Einkommensgrenze wird jährlich drei bis sechs Prozent der Darlehensschuld zurückgezahlt. 75 Prozent der Studienplätze in Australien werden nach Begabung vergeben und gefördert, 25 Prozent sind so genannte „Full-Fee“- Plätze. Dieser Anteil soll auf 35 Prozent gesteigert werden.

Niederlande
Schon seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts gibt es in den Niederlanden Studiengebühren. Sie betragen 1.400 Euro im Jahr für alle Studiengänge. Es gibt eine Grundförderung von 206 Euro pro Monat. Einkommensschwache Familien erhalten eine Zusatzförderung. Dazu gibt es verzinste, staatliche Darlehen von maximal 245 Euro monatlich. Werden die Studienziele schnell erreicht, wandelt sich das Darlehen in nicht rückzuzahlende Zuschüsse um. Die Rückzahlung erfolgt zwei Jahre nach dem Studienabschluss für maximal 15 Jahre.

Österreich
Österreich hat Studiengebühren für alle Studiengänge an Universitäten im Jahr 2001 eingeführt. Fällig werden 726 Euro pro Jahr. Es gibt eine rückzuzahlende Beihilfe für Bedürftige in Höhe von maximal 726 Euro im Monat. Von 150 bis 726 Euro rangieren die jährlichen Studienzuschüsse. Rund 20 Prozent aller Studierenden zahlen keine oder geringere Studiengebühren.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/blick_ueber_den_tellerrand_87.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/blick-ueber-den-tellerrand.jpg</image_kl>
		<guid>87</guid>
		<pubdate>2007-08-24 10:20:09</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>„Geld sollte wirklich in die Hochschulen fließen!&quot;</title>
		<description><![CDATA[Was denken Schüler über die Einführung von Studiengebühren? STUDIInfo hat sich mit vier Abiturienten über diese Frage und andere Themen rund ums Studium unterhalten.
Markus Tiemanns Studienwunsch steht in groben Zügen fest. Er denkt an eine wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung.
Philip Hauck sieht nach dem Abitur erst einmal die Bundeswehr auf sich zukommen. Danach will er ein wirtschaftswissenschaftliches Studium aufnehmen.
Sonja Ewering lernt nach dem Erlangen der Hochschulreife zunächst einmal Niederländisch. Sie will im Nachbarland Psychologie studieren.
Stefan Blank will nach dem Zivildienst voraussichtlich VWL studieren. Allerdings denkt er auch intensiv über eine duale Ausbildung (Studium und Beruf) nach.]]></description>
		<text><![CDATA[Was hat Eure Studienentscheidung beeinflusst?
Philipp: Für mich ist das Uni-Ranking wichtig. Sollte es unterschiedliche Studiengebühren an den Hochschulen geben, dann werde ich da wohl sorgfältig abwägen. Die Tests in den Medien sind für mich der Maßstab.
Sonja: Ich habe mich jetzt an einer Hochschule in Holland beworben. Die Studiengebühren, die ich dort zahlen muss, spielen dabei keine große Rolle. Wichtiger ist schon, dass der NC dort nicht das Problem ist. Gut ist auch der größere Praxisbezug während des Studiums.

Sind Studiengebühren ein Rettungsanker für die Hochschulen?
Stefan: Die 500 Euro haben wohl eher einen symbolischen Wert. Interessant dürfte es sein, fünf Jahre nach der Einführung zu schauen, ob sich an den Unis etwas verbessert hat. Das Geld sollte wirklich in die Hochschulen fließen und nicht irgendwelche Haushaltslöcher stopfen.
Sonja: Die Frage ist doch, wie weit man mit 500 Euro kommt.

Werden die Studiengebühren für Euch zu einer Belastung?
Philipp: Ich rechne fest damit, Studiengebühren zahlen zu müssen, hoffe allerdings auf BAföG. 
Sonja: Eine andere Finanzierungsmöglichkeit sind ja auch Studienkredite mit relativ günstigen Rückzahlungsbedingungen. In Holland werde ich Studiengebühren auf jeden Fall zahlen müssen. Ich hab auch schon mit meinen Eltern darüber gesprochen. Sie wollen mich finanziell unterstützen.
Markus: In diesem Zusammenhang sind doch auch Stipendien ein Thema. Das Beispiel Amerika zeigt, wie viele Studierende da unterstützt werden. Wenn bei uns die Firmen merken, dass ihnen die Nachwuchskräfte fehlen, werden sie da sicher auch aktiv.

Habt Ihr bereits über Alternativen nachgedacht?
Markus: Eine Ausbildung ist für mich keine Alternative zum Studium, obwohl das ja auch keine Jobgarantie darstellt. Und wenn man dann auf einem Berg von Schulden sitzt...
Stefan: Eine Kombination von Studium und Ausbildung haben mir Bekannte meiner Eltern empfohlen. Sie meinten, Firmen stellen wohl lieber Personen mit einem Praxisbezug ein als Theoretiker. Außerdem muss man dann nicht nur kein Geld bezahlen, man bekommt sogar welches.

Unis sollen sich ihre Studierenden selber aussuchen dürfen - was haltet Ihr von dieser Forderung?
Markus: Ich finde Aufnahmeprüfungen gut. Auch Firmen machen ja vorher Tests, ob die Person geeignet ist.
Philipp: Ich sehe das auch positiv. An manchen Schulen bekommt man gute Noten hinterhergeworfen, an anderen muss man viel dafür tun - das ist doch ungerecht.
Sonja: Ich würde in Deutschland den NC für Psychologie nicht schaffen, rechne aber damit, dass ich in Holland die Aufnahmeprüfung bestehe, wenn ich dort zur Universität will. Wie fit seid Ihr eigentlich in Fragen rund ums Studium? Fühlt Ihr Euch gut vorbereitet?
Markus: So wirklich intensiv haben sich die Meisten in unserer Stufe mit dem Thema wohl noch nicht auseinandergesetzt. Erstmal Abi machen, denken die - und ich auch.
Sonja: Das ist ja auch alles erst einmal so weit weg...
Markus: Von der Schule wurden wir aber gut vorbereitet.
Stefan: In der Haupt- und Realschule ist der Druck bei den Schülern von Seiten der Lehrer wohl größer, etwas zu unternehmen. Als angehende Abiturienten sind wir ja auch älter. Uns traut man deshalb wohl zu, dass wir selber aktiv werden.]]></text>
		<link>http://www.studentenpilot.de/magazine/studiinfo/geld_sollte_wirklich_in_die_hochschulen_fliessen_86.htm</link>
		<pdf>http://www.studentenpilot.de/downloads/studiinfo_06_01.pdf</pdf>
		<author>STUDIInfo</author>
		<magazin>studiinfo</magazin>
		<image_kl>http://www.studentenpilot.de/magazinfeed/article_upl/geld-sollte-wirklich.jpg</image_kl>
		<guid>86</guid>
		<pubdate>2007-08-23 15:53:45</pubdate>
	</item>
	<item>
		<title>Studiengebühren, Bafög und Stipendien</title>
		<description><![CDATA[Heiß diskutiertes Thema
Kein Thema wird an den Universitäten im Land derzeit so heiß diskutiert wie die Einführung von Studiengebühren. In den meisten Ländern laufen aktuell Überlegungen, wie die Studierenden an den Kosten für das Hochschulwesen beteiligt werden können. So sollen zwei Milliarden Euro in die leeren Kassen kommen - und ausschließlich für die Bildung eingesetzt werden. Derzeit wenden die Länder jährlich 19 Milliarden Euro auf.]]></description>
		<text><![CDATA[Ein erster Schritt in Richtung Studiengebühren wurde im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen durch die Einrichtung von Studienkonten seit dem Sommersemester 2004 bereits getan. Die Koalitionsvereinbarung von CDU und FDP, die nun die neue Landesregierung stellen, lässt erahnen, wohin die Reise an den Hochschulen gehen soll. Bis zu 500 Euro pro Semester sollen demnach die Universitäten zukünftig von den Studierenden kassieren dürfen. Im Gegenzug sollen die Studierenden gute Studienbedingungen vorfinden. Ausgenommen von der Zahlungspflicht sollen Studierende sein, die BAföG erhalten. Das Bundesverfassungsgericht erklärte Anfang 2005 das von der rot-grünen Bundesregierung beschlossene Verbot von Studiengebühren für das Studium bis zum ersten berufsqualifizierenden Abschluss für nicht zulässig. Der Startschuss für Studiengebühren in NRW könnte zum Wintersemester 2007/2008 fallen.

In Bayern fallen derzeit 500 Euro Langzeitstudiengebühren für das dritte Semester nach der Regelstudiendauer an. Der gleiche Betrag muss auch für ein Zweitstudium entrichtet werden. Dazu kommt ein Verwaltungskostenbeitrag in Höhe von 50 Euro. Bereits zum Wintersemester 2006/2007 soll von allen Studierenden ein Semesterbeitrag von maximal 500 Euro erhoben werden.

Baden-Württemberg verlangt ab dem vierten Semester über der Regelstudienzeit 511 Euro Langzeitstudiengebühren pro Semester. Geplant ist dort, ab dem Sommersemester 2007 von den Studierenden 500 Euro pro Semester zu verlangen. Dies kann auch über ein Darlehen bei der Landesbank erfolgen. Zwei Jahre nach Studienende muss das Geld zurückbezahlt werden, soweit das Einkommen dann über 2410 Euro im Monat beträgt. Die Gesamtverschuldung aus BAföG und Studiengebühren soll auf maximal 15.000 Euro nach oben begrenzt werden.

Im Saarland sollen Studierende künftig 500 Euro pro Semester bezahlen, wenn sie die Regelstudiendauer um vier Semester überschritten haben. Einen konkreten Einführungszeitpunkt gibt es noch nicht. Es soll zunächst auch ein Darlehens- und Stipendiensystem aufgebaut werden.

650 Euro pro Semester werden in Rheinland-Pfalz fällig, wenn das Studienkonto aufgezehrt ist. In der Politik wird überlegt, ob Studierende aus anderen Bundesländern zur Kasse gebeten werden sollten. Alternativ wird eine Art Länderfinanzausgleich vorgeschlagen, von dem die Bundesländer profitieren sollen, die viele junge Menschen aus anderen Bundesländern ausbilden.

In Hessen zahlen Studierende, die die Regelstudiendauer um mehr als vier Semester überschreiten, 500 Euro im ersten „Überziehungssemester“, das zweite schlägt mit 700 Euro zu Buche, alle weitere mit 900 Euro. Dazu kommen Verwaltungsgebühren in Höhe von 50 Euro. Gegen Studiengebühren fürs Erststudium könnte die Landesverfassung sprechen, die grundsätzlich Gebühren - auch für Hochschulen - ausschließt. Allerdings kann ein „angemessenes Schulgeld“ verlangt werden, was derzeit überprüft wird.

In Thüringen müssen ab dem vierten Semester oberhalb der Regelstudiendauer 500 Euro Langzeitgebühren entrichtet werden. Bis 2009 sind derzeit keine Studiengebühren geplant. Die gleiche Regelung gilt ab dem Wintersemester 2005/2006 in Sachsen-Anhalt. Auch dort soll über ein Modell der Kostenbeteiligung durch Studierende diskutiert werden. Wird beim Erststudium in Sachsen die Regelstudiendauer um vier Semester überschritten, sind 307 Euro Zweitstudiengebühren zu bezahlen. Gegen die Einführung genereller Studiengebühren steht die Koalitionsvereinbarung von CDU und SPD.

In Brandenburg gibt es derzeit keine Studiengebühren, es fallen lediglich 51 Euro als Verwaltungskostenbeitrag an. Die gleiche Regelung gilt für Berlin.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern werden keine Studiengebühren verlangt. Das Landeshochschulgesetz verbietet diese ausdrücklich. 

In Niedersachsen sollen Hochschulen ab dem Wintersemester 2006/ 2007 die Möglichkeit erhalten, bis zu 500 Euro Studiengebühren pro Semester zu erheben. Diese Summe fällt bereits heute an, wenn die Regelstudiendauer um vier Semester überzogen wird. Dazu kommen seit dem Sommersemester 2005 Verwaltungsgebühren in Höhe von 75 Euro.

Ist in Hamburg das Studienguthaben - im Normalfall nach vier Semestern über die Regelstudiendauer - verbraucht, fallen 500 Euro Gebühren pro Semester an. Das gleiche gilt von Studienbeginn an für Studierende, die ihren Wohnsitz nicht in der „Metropolregion Hamburg“ haben.

In Bremen fallen derzeit 50 Euro Verwaltungsgebühren an. Ab dem Wintersemester 2006/2007 sollen Studierende, die ihren Erstwohnsitz nicht in Bremen haben, ab dem dritten Semester 500 Euro Studiengebühren zahlen.

In Schleswig-Holstein gibt es noch keine konkreten Pläne zur Einführung von Studiengebühren. Die große Koalition aus CDU und SPD hat allerdings bereits angekündigt, dass es im nördlichsten Bundesland der Republik keine Insellösung geben werde.



Stipendien, Studienkredite &amp; Co.
Mit den Studiengebühren allein ist es aber noch nicht getan. Um leben und wohnen zu können, benötigen Studierende nach Einschätzung des Studentenwerkes derzeit monatlich rund 700 Euro. Falls die Eltern ihre Kinder nicht unterstützen können oder wollen, gibt es vier Alternativen. Die bekannteste Möglichkeit, das Studium zu finanzieren, ist sicher das BAföG. Das Kürzel steht für das Bundes- Ausbildungsförderungs-Gesetz. Von den erhaltenen Leistungen müssen in der Regel 50 Prozent zurückgezahlt werden. Allerdings gibt es auch Sonderregelungen.
Eine andere Möglichkeit zur Finanzierung stellen Stipendien dar. Sie stehen allerdings nicht an allen Hochschulen und für alle Fächer zur Verfügung. Gewährt werden sie in unterschiedlicher Höhe beispielsweise von politischen Stiftungen.
Eine relativ neue Methode zur Finanzierung des Studiums stellen so genannte Studienkredite dar. In diesem Zusammenhang wird oft auch über Bildungsfonds und Studiendarlehen gesprochen. Eine Sonderposition stellt in diesem Zusammenhang der Bildungskredit dar. Er ist mit dem Studiendarlehen vergleichbar, jedoch zu deutlich geringeren Kosten. Der Staat übernimmt dabei die Ausfallbürgschaft, Kreditgeber ist die KfW Förderbank, die dem Bund und den Ländern gehört. Die monatliche Auszahlung von maximal 300 Euro ist auf 24 Monate begrenzt. 
Die letzte Alternative stellt das Jobben dar. Allerdings ist sie von vielen Schwierigkeiten begleitet. An den Unis gibt es für Studierende immer weniger Stellen für Hilfskräfte. Und der freie Arbeitsmarkt gibt auch nicht so viel her. Zudem bedeutet ein Nebenjob auch einen nicht unerheblichen Zeitaufwand - möglicher Weise auf Kosten des Studienerfolgs. Und wenn sich das Studium dadurch in die Länge zieht, kommen schon heute Kosten beispielsweise durch die Überschreitung des Studienkontos auf die Studis zu.



Studienkonten

Die Studienkonten geben einen Überblick über eventuell anfallende Studiengebühren. Gebühren fallen für diejenigen Studierende an, welche die vorgeschriebene Regelstudienzeit überschreiten. Studierende, die ihr Studium in einer angemessenen Zeit absolvieren, brauchen keine Gebühren zu bezahlen.

Zu Beginn des Studiums wird für die Studierenden ein Konto angelegt, dass mit einem Girokonto bei der Bank vergleichbar ist. Allerdings kann es nicht überzogen werden. Zu Beginn befindet sich darauf ein Guthaben, dass semesterweise abgebucht wird. Der Anfangsbestand reicht aus, die Regelstudienzeit