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StudentenwohnheimeIm Jahr 2003 lebten etwa 11,6 % aller Studenten in Deutschland in einem Studentenwohnheim; diese Zahl ist allerdings eher rückläufig, da immer mehr Studenten auf eine gleich bleibende Anzahl von Wohnheimplätzen verteilt werden müssen. Vor allem ausländische Studenten haben Probleme, einen Wohnheimplatz zu bekommen; momentan leben etwa 40 % der „Bildungsausländer“ in Studentenwohnheimen, da sie hier die besten Möglichkeiten zur Integration im fremden Land sehen. Es müssen neue Plätze geschaffen werden, um Studierende aus dem Ausland für ein Studium in Deutschland gewinnen zu können, was generell das Ziel von Hochschulen und Politik ist. Um die Wohnqualität auf einem guten Niveau zu halten, ist es aber auch wichtig, die vorhandenen Wohnheime zu sanieren. Die deutschen Studentenwerke bieten unterschiedliche Wohnformen in ihren Unterkünften an. Es gibt Einzelzimmer in einer abgeschlossenen Wohneinheit, die man sich mit zwei bis sieben Leuten teilt; außerdem stehen Appartements mit ein bis zwei Zimmern zur Verfügung, die in der Regel an Paare vermietet werden. Darüber hinaus vergeben die Studentenwerke auch Unterkünfte speziell für Studierende mit Kindern oder für behinderte Studierende. Je nach Wohnform fällt die Ausstattung unterschiedlich aus. Bei Wohneinheiten mit mehreren Bewohnern werden normalerweise die Küche und die sanitären Anlagen gemeinschaftlich genutzt, während Appartements meistens eine eigene Kochnische sowie Bad und Toilette besitzen. Möblierte Zimmer sind in der Regel mit Bett, Schreibtisch, Schrank und Regal ausgestattet, und oft haben sie dank der Anbindung an die Hochschule einen preisgünstigen Internetanschluss. Viele Wohnanlagen beinhalten auch Gemeinschaftsräume wie Wasch- und Trockenräume, wo die Studenten gegen eine geringe Gebühr ihre Wäsche waschen können, oder zum Beispiel Tischtennisräume, in denen sich die Studenten treffen, um soziale Kontakte zu pflegen. Für Fahrräder steht normalerweise ein geschützter Abstellplatz zur Verfügung. Die Mieten sind von der Größe und Ausstattung des Zimmers abhängig. Genaue Informationen gibt es beim Studentenwerk der jeweiligen Stadt. Im Durchschnitt geben die Studenten mit 225 Euro den größten Teil ihres monatlich zur Verfügung stehenden Geldes für Miete aus, aber es gibt große regionale Unterschiede: Das Wohnen ist in den westdeutschen Großstädten mit Abstand am teuersten. LINKS Immobilien in Berlin, Brandenburg und auf Gran Canaria. |
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