Zhuang
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Die Zhuang ( bzw. ) sind ein Tai-Volk, das zum größten Teil im Autonomen Gebiet Han das quantitativ zweitgrößte Volk Chinas und damit die größte ethnische Minderheit des Landes. Ihre Sprache heißt ebenfalls Zhuang.
Geschichte
Die Zhuang sind eines der ältesten Völker Südchinas. Die Vorfahren der Zhuang waren die Gründer des Reiches Nanyue / Nam Vi?t (207?111 v.u.Z.). Die Zhuang waren aktiv am Taiping-Aufstand (1850?1864), an der Schaffung der Sowjetgebiete in Zuojiang und Yujiang (1927?1937) und an der Bildung der 7. und 8. Roten Armee der Kommunistischen Partei Chinas beteiligt.[http://encycl.yandex.ru/art.xml?art=bse/00089/56100.htm&encpage=bse&mrkp=http%3A//hghltd.yandex.com/yandbtm%3Furl%3Dhttp%253A//encycl.yandex.ru/texts/bse/00089/56100.htm%26text%3D%25F7%25E6%25F3%25E0%25ED%26reqtext%3D%25F7%25E6%25F3%25E0%25ED%253A%253A4496663%26%26isu%3D2 ??????] (??????? ????????? ???????????? / Yandex)
Kultur
, Tibetisch, Uighurisch und Zhuang]]
Sprache
Die Zhuang-Sprache wurde ursprünglich mit chinesischen_Zeichen geschrieben. Mittlerweile wird diese Sprache aber mit lateinischen Buchstaben geschrieben, genau wie die vietnamesische Sprache (Vietnam und Guangxi sind Nachbarn).
Religion
Die meisten Zhuang praktizieren eine traditionelle animistische, an den Vorfahren orientierte Religion. Es gibt jedoch auch Christen, Buddhisten und Moslems in Guangxi.
Etymologische Anmerkungen
Der Name Zhuang wurde früher als ? geschrieben. Dieses Zeichen enthält auf der linken Seite das Radikal "Tier", das auch in anderen Zeichen, die Tiere bezeichnen, vorkommt und einen negativen Unterton haben kann. Deshalb wurde das als abwertend gesehen und 1949 durch ? mit dem Radikal für Mensch auf der linken Seite, letzten Endes aber durch das Zeichen ? ersetzt. Dies ist ein Zeichen, das es schon vorher gegeben hatte und fest oder stark bedeutet.
Geographie
Beim Zensus im Jahre 2000 wurden 16.178.811 Zhuang gezählt. Sie leben größtenteils im Autonomen Gebiet Guangxi der Zhuang (91,4%); daneben gibt es aber auch in den Provinzen Yunnan (6,5%), Guangdong (1%) und Guizhou größere Zhuang-Populationen. Außerdem haben sich in allen größeren und kleineren Städten Chinas Zhuang angesiedelt. Ihr Siedlungsgebiet erstreckt sich allerdings auch weit über die Grenzen Chinas nach Vietnam, wo sie in mehrere offiziell anerkannte Nationalitäten zerteilt wurden: die Tay (über 1,4 Mio. Menschen), die Nung (über 800.000), die San Chay (ca. 140.000) und die Giay (38.000). Weitere gut 6.000 Giay leben in Laos.
Verbreitungsgebiete der Zhuang auf Kreisebene (2000)
Hier wurden nur Werte über 0,10% berücksichtigt.
Siehe auch
• Vietnams]
Literatur
*Baeuq Roxdoh Gingsei / ??????? Bu Luotuo Jingshi yizhu (Kommentierte Übersetzung des Großen Gedichts von Baeuq Roxdoh). ??????? Guangxi renmin chubanshe (Volksverlag Guangxi): ?? Nanning 1991. ISBN 7219019092. 52+1.230+90 S. [Schöpfungsmythologie der Zhuang als großes Epos in Form von Liedern; diese Ausgabe setzt alte Zhuang-Schrift ? neue Zhuang-Schrift ? IPA ? Chinesisch Wort für Wort ? Chinesisch Vers für Vers parallel und fügt auf den 90 Anhang-Seiten ein verkleinertes Faksimile der Originalhandschrift bei].
• DeFrancis|DeFrancis, John] (1984). The Chinese Language: Fact and Fantasy, pp. 117. University of Hawaii Press. ISBN 0824808665.
*Guangxi Zhuangzu shehui lishi diaocha ?????????? (Sozialhistorische Forschungen zu den Zhuang in Guangxi). ??????? Guangxi minzu chubanshe (Nationalitätenverlag Guangxi), ?? Nanning; Bd. 1, 1984, 9+284 Seiten; Bd. 2, 1985, 9+318 Seiten; Bd. 3, 1985, 6+209 Seiten; Bd. 4, 1987, ISBN 753630028X, 3+433 Seiten; Bd. 5, 1986, 1+232 Seiten; Bd. 6, 1985, 1+132 Seiten; Bd. 7, 1987, ISBN 753630062X. 1+333 Seiten.
*Zhuangzu baike cidian ?????? (Enzyklopädisches Lexikon der Zhuang-Nationalität). ??????? Guangxi renmin chubanshe (Volksverlag Guangxi): ?? Nanning 1993. ISBN 7219024762. 4+4+84+867 Seiten.

