Michail Wladislawowitsch Tjurin
Michail Wladislawowitsch ?Mischa? Tjurin (Transliteration ; Staatliche_Luftfahrtinstitut in Moskau, wo er sich auf die Erstellung mathematischer Modelle spezialisiert hatte, mit einem Ingenieursdiplom als Flugzeugmechaniker ab. Der russische Raumfahrtkonzern RKK Energija beschäftigte ihn anschließend als Ingenieur im Bereich Kosmonautenausbildung. Dort war er damit beauftragt, das Training bei Abläufen im Sojus-Raumschiff effizienter zu gestalten. Daneben arbeitete er an Computerprogrammen.
Kosmonautentätigkeit
Im April 1994 wurde Tjurin für das Kosmonautenkorps ausgewählt. Die nächsten drei Jahre absolvierte er im ?Sternenstädtchen? die Grundausbildung und wurde dann für seinen ersten Raumflug aufgestellt: ab Sommer 1997 trainierte er als Bordingenieur für die Ersatzmannschaft der Expedition_1 auf der Internationalen_Raumstation (ISS) und anschließend für die Flugbesatzung der übernächsten Langzeitcrew.
Gemeinsam mit Frank_Culbertson und Wladimir_Deschurow bildete Tjurin die ISS-Expedition 3, die im August 2001 zur Raumstation starteten. Als Zubringer fungierte die Space-Shuttle-Mission STS-105, die bei ihrem Rückflug die abgelöste ISS-Expedition 2 zurück zur Erde brachte. Culbertson, Tjurin und Deschurow arbeiteten vier Monate auf der ISS und wurden mit STS-108 abgeholt.
Ab Dezember 2003 bereitete sich Tjurin für künftige Langzeitmannschaften der Raumstation vor. Zunächst in der ?zweiten Reihe? als Mitglied von Ersatzbesatzungen (Kommandant von ISS-Expedition 11, Bordingenieur von ISS-Expedition 12), wurde er schließlich für die Hauptmannschaft der 14. Stammbesatzung ausgewählt.
Tjurin war Bordingenieur der ISS-Expedition 14, die am 18. September 2006 mit Sojus TMA-9 startete und am 21. April 2007 landete.
Siehe auch
Liste der Raumfahrer
Weblinks
• NASA-Biographie (englisch)
• spacefacts.de

