Offenhausen (Oberösterreich)
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right; margin-left:1em; background:#e3e3e3;"! Wappen
! Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Oberösterreich
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| Bezirk Wels-Land (WL)
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| Einwohner: /'>| 1.546 (Stand: 15. Mai 2001)
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| Vorwahl: || 07247
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| Geografische Lage: /'>|
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| ÖVP)
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Offenhausen ist eine Marktgemeinde in
Geschichte
Im Gemeindegebiet von Offenhausen kamen bislang keine vorgeschichtlichen Spuren irgendwelcher Art zum Vorschein. Zur Römerzeit soll eine Römerstraße durch Offenhausens Gemeindegebiet verlaufen sein, die von Wels (lat. Ovilava) auf die Höhen des westlichen Hügellandes , weiter auf den Westast des Hausruckwaldes und schließlich bis Burghausen geführt haben soll.
Ortsnamen, die auf -ing, -ham, -hausen, -kirchen oder -dorf enden, wie sie im Gemeindegebiet unter anderem vertreten sind, lassen auf eine frühe bayrische Besiedlung schließen.
814 ist die erste schriftliche Erwähnung des Schlosses Würting ('actum ad wirtingen'), 1140 die erste urkundliche Nennung Offenhausens: Liupertus von Offenhausen scheint in einer Schenkungsurkunde als Zeuge auf. Um 1000 weist das Patronat der Pfarrkirche zum hl. Stefan weist auf eine Gründung Passaus (Dom zum hl. Stephanus) hin, zu dessen Diözese in dieser Zeit Offenhausen gehörte.
1534 wurde Das Dorf Offenhausen ein Markt. Jörg III von Perkheim, Besitzer der Herrschaft Würting, erreicht bei König Ferdinand I, auf Verlangen der Einwohner und seiner Fürbitte für das ihm untertänige Dorf, die Erhebung zum Markt. Dieses hat sich zu einem regionalen Zentrum von Handel, Gewerbe und Handwerk entwickelt. 1620 zog Das Heer der katholischen Liga von Bayern kommend durch das Hausruckviertel eine Schneise der Zerstörung. Von über hundert zerstörten Ortschaften ist Offenhausen besonders arg betroffen. 1687 weihte Joh. Maximus Stainer von Plainfelden, Weihbischof von Passau, die wieder hergestellte und mit neuen Altären ausgestattete Kirche ein. 1751-1754 erfolgten Zwangsübersiedlungen von evangelischen Einwohnern nach Siebenbürgen.
In der Pfarre Offenhausen standen im Jahre 1830 234 Häuser mit 338 Wohnparteien, in denen 1345 Einwohner leben. 1889 erfolgte die Gründung der Kinderbewahranstalt, bei der sich Johann Karl Grillmayr, der Besitzer des Schlosses Würting, besondere Verdienste erwirbt. 1927 war der Bau eines Schwimmbades und eines öffentlichen Wannenbades.
1990 wurde Anlässlich einer Aktion der oberösterreichischen_Landesregierung Offenhausen zum Herzdorf Oberösterreichs erkoren. Die verloren geglaubten Deckenbilder einer Kassettendecke aus dem Schlosse Würting wurden 1995 vom Verein 'Denkmalpflege Oberösterreich' mit Hilfe des Landes und des Bundes durch einen Rettungskauf sichergestellt. Das Ziel des Bundesdenkmalamtes ist die Wiederanbringung im Schloss Würting, wenn dort entsprechend würdige Voraussetzungen für die Präsentation geschaffen werden.
Politik
Bürgermeister ist Hermann Stoiber von der ÖVP.
Der Gemeinderat der Marktgemeinde Offenhausen setzt sich aus 19 Mitgliedern zusammen, davon entfallen auf
*ÖVP 11 Mandate
*SPÖ 4 Mandate
*FPÖ 4 Mandate
Einwohnerentwicklung
Im Jahr 1869 hatte die Gemeinde laut Statistik Austria bereits 1.424 Einwohner, bis 1981 sank die Zahl aber auf 1.252. Seither steigt die Einwohnerzahl wieder kontinuierlich und erreichte bei der Volkszählung im Jahr 1991 1.340 Einwohner und 2001 1.546 Einwohner.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Schloss Würting
Pfarrkirche_St._Stephanus
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Pestsäule und der Marktbrunnen mit Christophorus-Statue am Marktplatz sowie die historische Wäscheschwemme in direkter Nähe.
Der Heimatverein Offenhausen veranstaltet Theateraufführungen. Ebenfalls bekannt sind die Hallenfeste, die von den verschiedenen Vereinen veranstaltet werden. Zu den meist fünf Festen im Jahr kommen jeweils 2.000 Personen in die Veranstaltungshalle.
Städtepartnerschaften
Seit 2001 mit Offenhausen (Mittelfranken)
Sport
Der Sportclub Offenhausen besteht aus den Sektionen Tennis, Schützen und Fußball.
In Offenhausen gibt es 2 Tennisplätze, eine Schießsportanlage, eine Asphaltstockhalle, eine Turnhalle, einen Beachvolleyballplatz, einen Mehrzweck-Hartgummiplatz, einen Fußballplatz sowie das "Grünbachtalstadion". Im Ort besteht ein Freibad. Bbeschilderte Wanderwege führen in die sanften Hügel rund um Offenhausen.
Weblinks
• offizielle Homepage der Marktgemeinde Offenhausen
• Tourismusinformationen von Tiscover
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