Jakobsberg (Porta Westfalica)
mit Jakobsberg]]
Der Jakobsberg ist ein hoher und gleichzeitig der westlichste Berg des Wesergebirges und damit die östliche Begrenzung des Weser-Durchbruchstals Porta_Westfalica in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).
Der Berg ist Standort des Fernmeldeturm Jakobsberg, der an Stelle des ehemaligen Bismarckturm Porta Westfalica steht, der Gaststätte Bismarckburg, des Schlageter Denkmals und der Porta Kanzel. Sein Name ist seit 1788 gebräuchlich, als ein preußischer Zöllner mit dem Namen Jakob am Südhand des Bergs Wein anbaute.
Geographie
Der Jakobsberg erhebt sich am Westrand des Wesergebirges im Landkreis Minden-Lübbecke direkt nordwestlich der Stadt Porta Westfalica bzw. etwa 6 km südlich der am Wasserstraßenkreuz Minden gelegenen Stadt Minden. Er befindet sich direkt östlich des Durchbruchstals Porta Westfalica, das am Nordrand des Weserberglands bzw. am Südrand der Norddeutschen_Tiefebene liegt und durch das die Weser aus dem Bergland kommend in die Tiefebene einfließt. Der westlich gegenüber liegende Wittekindsberg (), der den östlichsten Berg des Bückeburg in das Wiehengebirge reichen.
Bismarckturm Porta Westfalica
An der höchsten Stelle des Jakobsbergs () wurde 1902 zum Gedenken an Altreichskanzler Porta Westfalica) betrachtet]]
Fernmeldetürme
Alter Fernmeldeturm
An Stelle des einstigen Aussichtsturms ?Bismarckturm Porta Westfalica? wurde 1952 ein auch ?Bismarckturm? genannter Fernmeldeturm in Stahlbetonbauweise errichtet. Die Deutsche Bundespost, die das für diesen Turm benötigte Gelände dem Bismarckbund abgekauft hatte, wurde als Bauherr des Fernmeldeturms vertraglich verpflichtet auf dem neuen Turm eine Bismarck-Gedenkstätte und eine öffentliche Aussichtsplattform einzurichten.
Neuer Fernmeldeturm
An Stelle des einstigen Fernmeldeturms ?Bismarckturm? wurde von 1974 bis 1978 der ?Fernmeldeturm Jakobsberg? (im Volksmund ?Langer Jakob? genannt) auch in Stahlbetonbauweise errichtet, ein 142 m hoher Fernmeldeturm (Typenturm).
Wieder wurde die Deutsche Bundespost als Bauherr des Fernmeldeturms vertraglich verpflichtet auf dem neuen Turm eine Bismarck-Gedenkstätte und eine Aussichtsplattform einzurichten. Betrieben wird der Turm heutzutage von der Deutschen_Telekom AG.
Auf 50 m Höhe hat der ?Fernmeldeturm Jakobsberg? einen Betriebsraum und auf 23,26 Höhe eine für den Publikumsverkehr geöffnete Aussichtsplattform, von der man eine gute Rundumsicht genießen kann, zum Beispiel auf Teile von Weserbergland und Norddeutscher Tiefebene sowie zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal auf dem Wittekindsberg.
Gaststätte Bismarckburg
Wenige Meter westlich des ?Fernmeldeturm Jakobsberg? steht die traditionsreiche ?Gaststätte Bismarckburg?, die Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurde und neben einer Falknerei als beliebtes Ausflugsziel für die Umgebung diente. In mehreren Umbauten wurde sie über die Zeit den neuen Gegebenheiten angepasst, inzwischen steht sie leer und verfällt.
Schlageter Denkmal
Auf der Kammlinie des Jakobsbergs Richtung Südwest bzw. knapp 650 m (Luftlinie) westlich der ?Gaststätte Bismarckburg? befinden sich auf die Reste des ?Standortübungsplatz Minden-Bückeburg? der Deutschen_Bundeswehr.
Verkehrsanbindung
Nahe des Wittekindsbergs kreuzen sich die Bundesstraßen B 61, B 65 und B 482, über die Anschluss an die unweit südlich verlaufenden Bundesautobahnen A 2 und A 30 besteht und über deren Nebenstraßen man zum Berg gelangen kann.
Außerdem ist der Jakobsberg durch den Bahnhof Porta, der zur Stadt Porta Westfalica gehört und am Westfuß des Bergs am östlichen Weserufer steht, an das Eisenbahnnetz der Deutschen_Bahn angebunden bzw. von dort kommend zu erreichen. Der Jakobsberg ist durch ein gutes Netz von Wanderwegen erschlossen, zu dem auch der Europäische Fernwanderweg E 11 gehört und über die die auf dem Berg befindlichen Sehenswürdigkeiten zu erreichen sind. Der Zufahrtsweg für PKW's ist der Ortsteil Hausberge.
Weblink
• Fernmeldeturm Jakobsberg

