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Frosta

{{Infobox_Unternehmen
| Name = FRoSTA AG
| Logo =
| Unternehmensform = Aktiengesellschaft
/'> Gründungsdatum = Vorläufer: Nordstern AG 1905
| Sitz = Tiefkühlkost
/'> Produkte = Fisch, Fertiggerichten und Gemüse. Im Bereich Tiefkühlkost ist Frosta nach eigenen Angaben mit 20 % Marktführer in Deutschland. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Bremerhaven. Der Umsatz stieg von 269 Millionen Euro im Jahr 2005 auf 307 Millionen Euro im Jahr 2006. Die Frosta AG hat vier Werke, in denen produziert wird: Bremerhaven, Lommatzsch, Bobenheim-Roxheim, Bydgoszcz.

77,2 % der Aktien befinden sich in den Händen des Geschäftsführers Dirk Ahlers und seiner Familie. Die restlichen Aktien sind im Streubesitz.

Mittlerweile macht der Auslandsumsatz, hauptsächlich erwirtschaftet in den osteuropäischen Ländern, ein Drittel des Gesamtumsatzes aus.

1995 erzielte Frosta 151 Millionen Euro mit den Handelsmarken. Den zweithöchsten Umsatzanteil brachten mit 57 Millionen Euro die Zulieferungen für Großverbraucher und Industrie. Die Marke Frosta brachte 40 Millionen Euro Umsatz, Zweitmarken weitere 21 Millionen Euro.

Produkte



Es werden weite Teile des Tiefkühlkostmarktes abgedeckt. Es werden unter anderem folgende Produkte angeboten:

*Nudelgerichte
*Fertiggerichte auf Fisch-, Fleisch- und Gemüsebasis
*Fisch
*Gemüse
*Obst
*Kräuter

Reinheitsgebot



Seit Anfang 2003 produziert Frosta nach einem Reinheitsgebot. Dies bedeutet, dass alle Produkte ohne chemische Zusätze wie Farbstoffe, Aromen, Geschmacksverstärker, Emulgatoren und Stabilisatoren hergestellt werden. Diese Qualitätsumstellung brachte dem Konzern nach hervorragenden Umsätzen in den Vorjahren durch die damit verbundene Preiserhöhung der Produkte einen ganz erheblichen Umsatz- und Gewinneinbruch, der das Unternehmen hart an den Rande des Ruins führte.

Vor der Umstellung der Produktion auf das Reinheitsgebot war von Frosta der bekannte Lebensmittelchemiker und Autor Udo Pollmer engagiert worden, der die Produkte auf Zusatzstoffe prüfte; 60 Zusätze wurden aus der Produktion herausgenommen. Außerdem wurde statt Margarine nun Butter verwendet, traditioneller Käse statt Schmelzkäse, der Fisch wurde aus nachhaltiger Fischerei bezogen, auf Geschmacksverstärker wurde generell verzichtet. Das erklärte Ziel dieser Umstellung war, den Umsatz des Unternehmens innerhalb von fünf Jahren zu verdoppeln. In der Folge startete eine sieben Millionen Euro teure Werbekampagne. Die Frosta-Produkte verteuerten sich pro Packung um 30 bis 60 Cent. Innerhalb weniger Monate sank daraufhin der Umsatz um rund 30 Prozent, die Marktführerschaft ging an Iglo verloren; das neue Konzept galt in der Branche als Flop.[http://www.brand-eins.de/home/inhalt_detail.asp?id=113&MenuID=130&MagID=2&sid=su66249662262613294 Artikel in Brand eins über die Einführung des Reinheitsgebots (2003)]

Die Folge des Umsatzeinbruchs war die Entlassung eines Zehntels der Mitarbeiter sowie des verantwortlichen Vorstandschefs Thomas Braumann, der durch Dirk Ahlers ersetzt wurde, der eigentlich seit einiger Zeit bereits im Ruhestand war.[http://www.greenpeace-magazin.de/magazin/reportage.php?repid=2162 Greenpeace-Magazin: Umsatz auf Eis (2004)]

Nachdem 2003 die Umstellung auf frische Produkte und der Verzicht auf Zusatzstoffe dem Unternehmen das schlechteste Ergebnis seiner Geschichte eingefahren hat, haben die Kunden inzwischen das neue Konzept akzeptiert. Der Jahresüberschuß erreichte 2004 mit 7,8 Millionen und dann 8,4 Millionen Euro im Jahr 2005 (bei einem Umsatz von 269 Millionen Euro) wieder ausgezeichnete Werte.

Sonstiges



Seit Anfang 2006 gibt es in Hamburg ein eigenes FRoSTA-Bistro, in dem 200 Gäste FRoSTA-Tiefkühlkost serviert bekommen. Seit Ende Juni 2005 existiert das FRoSTA-Weblog, in dem Mitarbeiter von FRoSTA über ihre Arbeit in ihrer Firma berichten.

Quellen




Weblinks



FRoSTA Internetpräsenz
Brand eins: Eiskalt abserviert (2003)
Greenpeace-Magazin: Umsatz auf Eis (2004)
ZEIT-Artikel: Was aus der Fabrik kommt, wird gegessen (2004)


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Der Text / Artikel / Inhalt auf dieser Seite innerhalb der Rubrik "Online Lexikon" basiert, soweit nicht anders angegeben, auf dem Artikel FRoSTA aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Die Inhalte stehen unter der GNU Lizenz für freie Dokumentation Eine Liste der Autoren ist dort abrufbar.





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