Forelle
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Salmo trutta
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| class="Person" | Linnaeus, 1758
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Die Forelle (Salmo trutta) (Raubfisch) ist die in Europa wohl bekannteste Vertreterin der Forellenfische. Sie ist mit dem atlantischen Lachs (Salmo salar) gattungsverwandt und tritt in mehreren Unterarten auf:
• (Salmo trutta fario)
*Seeforelle] (Salmo trutta lacustris)
• (Salmo trutta trutta)
*Aralseeforelle] (Salmo trutta aralensis)
• (Salmo trutta carpio)
*Bosnische Forelle] (Salmo trutta taleri)
• (Salmo trutta macrostigma)
*Marmorataforelle] (Salmo trutta marmorata)
• (Salmo trutta oxianus)
*Rhone-Forelle] (Salmo trutta rhodanensis)
• (Salmo trutta labrax)
*Forelle]_(Salmo_platycephalus)
•_
• Forelle] (Salmo platycephalus)
• (Salmo trutta ezenami)
*Abantgöl-Forelle] (Salmo trutta abanticus)
• (Salmo balcanicus)
*Italien-Forelle] (Salmo trutta cettii)
• (Salmo ischchan)
*Fibrenosee-Forelle] (Salmo trutta fibreni)
Wie die anderen Forellen ist diese Art ein räuberischer Süßwasserfisch, der in Bächen und Flüssen lebt. Die Meerforelle wandert, wie der atlantische und die pazifischen Lachse (Oncorhynchus), ins Meer und kommt zum Laichen zurück in die Süßgewässer ([[Wanderfische), wobei sie beim Durchqueren von Fließgewässern auch Hindernisse wie Wasserfälle, u.U. auch über Fischwege, überwindet.
Die Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss, früher Salmo gairdneri) ist mit den pazifischen Lachsen verwandt und wurde als Zuchtfisch aus Amerika eingeführt. Sie wird, wie inzwischen auch die Bachforelle und der Bachsaibling in großem Stil in Teichanlagen gezüchtet.
Zubereitung als Speise
Die Forelle ist ein hervorragender Speisefisch. Forelle_Müllerin (in Mehl gewendet und gebraten, kann gut mit dünnen, geschälten Zitronenscheiben und Tomatenscheiben angerichtet werden) ist die klassische Art der Zubereitung. Weiterhin bietet es sich an, die Forelle zu braten oder als Forelle blau mit Essig zu köcheln. Sehr gut schmeckt die Forelle auch geräuchert.
Siehe auch
• Fische]
Sonstiges
Der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart hat der Forelle in seinem Gedicht Die Forelle ein Denkmal gesetzt, das von Franz Schubert als Kunstlied vertont worden ist. Die Melodie aus diesem Lied wird auch in seinem Forellenquintett verwendet und variiert.
Gedichttext
In einem Bächlein helle,
Da schoss in froher Eil'
Die launige (bei Schubert ?launische?) Forelle
Vorüber wie ein Pfeil.
Ich stand an dem Gestade
Und sah in süßer Ruh'
Des munter'n Fisches (bei Schubert ?Fischleins?) Bade
Im klaren Bächlein zu.
Ein Fischer mit der Rute
Wohl an dem Ufer stand,
Und sah's mit kaltem Blute,
Wie sich das Fischlein wand.
So lang dem Wasser Helle,
So dacht ich, nicht gebricht,
So fängt er die Forelle
Mit seiner Angel nicht.
Doch plötzlich ward dem Diebe
Die Zeit zu lang. Er macht
Das Bächlein tückisch trübe,
Und eh' ich es gedacht,
So zuckte seine Rute,
Das Fischlein zappelt d'ran,
Und ich mit regem Blute
Sah die Betrogene an.
(von Schubert nicht vertont'')
Die ihr am goldenen Quelle
Der sicheren Jugend weilt,
Denkt doch an die Forelle,
Seht ihr Gefahr, so eilt!
Meist fehlt ihr nur aus Mangel
Der Klugheit, Mädchen, seht
Verführer mit der Angel!
Sonst blutet ihr zu spät!
Weblinks
}}
• Warenkunde: Bach-, Meer-, See-, Regenbogen- und Lachsforellen
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