Mexiko-Stadt
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Entwicklung der Wohnsituation
Im Jahre 1824 unterteilte man Mexiko-Stadt in die eigentliche Stadt und den darum liegenden Bezirk, genannt ?Zona Metropolitana de la Ciudad de Mexico? (ZMCM). Dieser Bezirk hatte zum damaligen Zeitpunkt eine Größe von 1.479 Quadratkilometer, über dessen Grenzen die Stadt aber schon längst wieder hinaus gewachsen ist. Mexiko-Stadt selbst umfasst die im Stadtkern dicht besiedelten Gebiete, mit einem Wachstum von 1,8 Prozent pro Jahr. Die ZMCM jedoch beinhaltet die Randgebiete, in die zahlreiche Menschen aus dem Stadtkern abwandern. Das jährliche Wachstum in diesen Stadtbezirken liegt bei unter vier Prozent pro Jahr.Sehr deutlich fällt in Mexiko-Stadt die Verteilung der Bevölkerung in wohlhabende und sozial schwache Stadtviertel auf: Schon früh siedelten sich im Westen der Stadt die Menschen der Oberschicht an. Diese Gegend wurde zum bevorzugten Wohngebiet durch Kaiser Pepenadores). Die Unterschicht lebt auf dem Boden des trockengefallenen Texcoco-Sees, von dem oft durch den ungünstigen Wind sehr viel Staub in die armen Viertel der Stadt getragen wird. Städtebaulich handelt es sich dabei um informelle_Siedlungen, wobei sich viele der älteren Siedlungen trotz fehlender wichtiger Infrastrukturen (zum Beispiel Leitungswasser) gegenwärtig in einem Prozess der allmählichen Konsolidierung befinden. Die dort lebenden Menschen sind durch verschiedene Infektionserkrankungen gefährdet, die durch unzureichende hygienische Bedingungen verbreitet werden.
Politik
Stadtregierung
Regierungschef von Mexiko-Stadt ist seit 5. Dezember 2006 Marcelo Ebrard von der Partei_der_Demokratischen_Revolution (PRD). Er gewann die Wahlen am 2. Juli 2006 mit 47,05 Prozent der abgegebenen Stimmen, vor Demetrio Sodi von der Nationalen_Aktionspartei (PAN) mit 27,66 Prozent. Ebrard übernahm das Amt von seinem Vorgänger Alejandro Encinas (PRD), der seit Juli 2005 regierte.Das Stadtoberhaupt wird seit der Änderung der Verfassung im Jahre 1996 von der Bevölkerung frei gewählt. Seit 1. Januar 1929 gibt es einen Regierungschef. Vorher wurde Mexiko-Stadt seit der Schaffung des Bundesdistrikts am 18. November 1824 von einem Gouverneur regiert, zwischen 1837 und 1848, als die Stadt administrativ zum Bundesstaat México gehörte, von einem Präfekten.
Im Jahre 1903 umfasste der Bundesbezirk neben Mexiko-Stadt noch 22 weitere Gemeinden, diese wurden 1928 zu anfänglich zwölf, aktuell 16 Verwaltungsbezirken ?Delegaciones? aufgeteilt. Die Bezirke sind die eigentlichen Verwaltungskörper in Mexiko-Stadt. Sie werden durch gewählte ?Jefes Delegacionales? repräsentiert und geführt. Ihre Einrichtung geht auf eine Verwaltungsreform aus dem Jahre 1982 zurück, deren Ziel es war, durch Dezentralisierung eine effizientere Verwaltung zu erreichen. Die Verwaltungsbezirke integrieren die historischen Gemeindezentren des Distrito Federal.
Die oberste Regierungsgewalt im Bundesbezirk lag bis in die 1990er Jahre in den Händen des ?Departamento del Distrito Federal? (DDF), eines durch die mexikanische Bundesregierung kontrollierten Amtes. Seit 1997 gibt es jedoch einen direkt gewählten ?Jefe del Gobierno del Distrito Federal? (Regierungschef des Bundesdistrikts, umgangssprachlich auch als Bürgermeister von Mexiko-Stadt bezeichnet) und ein ?Asamblea Legislativa del Distrito Federal? (Parlament des Bundesdistrikts). Die Hauptstadt ist damit hinsichtlich den übrigen mexikanischen Bundesstaaten gleichgesetzt.
Der erste frei gewählte Regierungschef von Mexiko-Stadt war Cuauhtémoc Cárdenas von der PRD. Er übernahm das Amt am 5. Dezember 1997 von seinem Vorgänger Óscar Espinosa Villarreal von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI). Nachfolger Cárdenas wurde am 29. September 1999 Rosario Robles Berlanga (PRD). Die Partei der Demokratischen Revolution regiert seit 1997 die Hauptstadt des Landes. Cárdenas trieb während seiner Regierung die Demokratisierung voran und erzielte Erfolge in der Bekämpfung der Korruption.
Seit 5. Dezember 2000 war Andrés Manuel López Obrador Regierungschef des Bundesdistrikts. Von diesem Posten trat er am 29. Juli 2005 zurück, um im Jahr 2006 für das Amt des Präsidenten von Mexiko zu kandidieren. Die Bürgermeisterwahlen in Mexiko-Stadt gewann er nur sehr knapp. Hohes Ansehen unter den Bürgern verschaffte er sich aber mit umfassenden sozialen Maßnahmen, welche in vielen Bereichen die größte Not lindern sollten und ihn zum beliebtesten Politiker Mexikos machten. Politisch muss er der neuen südamerikanischen Linken zugerechnet werden, zu der auch die Präsidenten Venezuelas und Brasiliens, Hugo Chávez und Luiz Inácio Lula da Silva gehören.
Weniger erfolgreich waren die Politiker in der Bekämpfung der allgemeinen Kriminalität: Eigentumsdelikte wie beispielsweise Überfälle auf Fußgänger, Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel und Autofahrer, Diebstahl von Personenkraftwagen, Einbrüche in Wohnungen/Gebäude und Betrugsfälle, sowie Gewaltkriminalität wie beispielsweise Raubüberfälle, Raubmorde, Totschlag, Drogenkriminalität, Entführung, Erpressung, Bedrohung und Vergewaltigung gehören zum Alltag in Mexiko-Stadt. So steht die Hauptstadt in den aufgeführten Straftaten mit Abstand an erster Stelle im Land.
Städtepartnerschaften
Mexiko-Stadt unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:Berlin in Deutschland
Chicago in den USA
Cuzco in Peru
Los Angeles in den USA
Madrid in Spanien
Nagoya in Japan
San Salvador in El Salvador
Seoul in Südkorea
Paris, Frankreich
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Mexiko-Stadt besitzt eine der reichsten Theaterszenen weltweit. Das mexikanische Theater übernimmt eine aufklärerische und gesellschaftspolitische Funktion, die durch ein breites Spektrum von zeitgenössischen Dramatikern repräsentiert wird.Eines der bekanntesten Theater der Stadt ist der ?Palacio de Bellas Artes? (Palast der Schönen Künste), erbaut zwischen 1904 und 1934 an der Ostseite des Parks ?Alameda Central?. Der mit Bronzeschmuck verzierte klassische Kuppelbau aus Carrara-Marmor und Art Déco-Inneneinrichtung ist das wichtigste Kulturzentrum im Herzen der Stadt (Theater, Tanz, Oper, Kunstausstellungen). Im Palast sind Wandmalereien (Murales) von Diego Rivera, José Clemente Orozco, David Alfaro Siqueiros, Rufino Tamayo und Jorge González Camarenazu zu sehen.
Die dortigen Darbietungen des nationalen Folkloreballetts (Ballett Nacional Folklórico) sind ein wichtiger Bestandteil des Kulturlebens der Stadt. Das Ballett hat bereits weltweiten Ruhm erlangt. Es besteht aus Tänzern aus allen Landesteilen, und seine hervorragende Choreografie ist durchsetzt mit mexikanischen Tänzen, Musik und Gesang. Zum Programm gehören einige der bekanntesten traditionellen Tänze.
Museen
Mexiko-Stadt hat zahlreiche Museen, darunter das ?Museo Nacional de Antropología? (Anthropologisches Nationalmuseum), das ?Museo Nacional de Arte? (Nationales Kunstmuseum), das ?Museo Rufino Tamayo? und das ?Museo de Arte Moderno? (Museum für Moderne Kunst).Museo de Arte Moderno
Das Museum wurde nach Plänen der Architekten Rafael Mijares und Pedro Ramirez Vasquez 1964 fertig gestellt. Es beherbergt neben wechselnden Ausstellungen eine Sammlung moderner mexikanischer Malerei mit Werken von David Alfaro Siqueiros, Jose Maria Valesco, Diego Rivera und Juan O'Gorman.
Museo Nacional de Antropología
Das Nationalmuseum_für_Anthropologie befindet sich im Chapultepec-Park und beherbergt die wichtigste Sammlung des präkolumbischen Erbes Mexikos und zählt zu den bedeutendsten archäologischen Sammlungen weltweit. Das 1964 eröffnete Gebäude entwarf der Architekt Pedro Ramírez Vázquez. Die Ausstellungshallen sind rings um einen Innenhof angelegt, der zur Hälfte von einem gewaltigen, rechteckigen ?Regenschirm? aus Leichtmetall überdacht wird. Eine einzige Betonsäule inmitten eines künstlichen Wasserfalls bildet die Stütze des Daches. Die Hallen sind von Gärten umgeben, die als Ausstellungsfläche unter freiem Himmel ins Museumsgeschehen einbezogen sind.
Museo Nacional de Arte Das Museum wurde 1982 mit Beständen verschiedener Museen gegründet, um an einem einzigen Ort einen Überblick über die mexikanische Kunst vom 16. Jahrhundert bis in die 1950er Jahre zu vermitteln. Es liegt an einer kleinen Plaza, dort, wo auch das bekannteste Standbild der Stadt aufgestellt ist: El Caballito, die Darstellung Karls_IV. von Spanien, das Werk von Manuel Tolsá. Ursprünglich (die Figur entstand 1803) zierte die wuchtige Bronzestatue den Zócalo, danach wechselte sie mehrmals den Standort.
Museo Rufino Tamayo
Es eröffnete 1981 mit mehr als 300 Werken einer Schenkung des Malers Rufino Tamayo (1899?1991) aus Oaxaca. Sie enthielt eigene Werke und Arbeiten anderer berühmter Künstler des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind beispielsweise Werke von Francis_Bacon, Salvador Dalí, Giovanni Giacometti, René Magritte, Joan Miró und Pablo Picasso. Im Museum finden Wechselausstellungen internationaler und mexikanischer Kunst, Vorträge, Theater- und Tanzdarbietungen sowie Konzerte statt. Es enthält ein auf Rufino Tamayo spezialisiertes Dokumentationszentrum. Für den Entwurf des Gebäudes erhielten Teodoro González de León und Abraham Zabludovsky im Jahre 1981 den Nationalen Architekturpreis.
Weitere MuseenAuf einem Hügel in der Altstadt steht das 1540 fertiggestellte ?Convento de San Francisco?, ein früheres Franziskanerkloster, das heute das historische Regionalmuseum (?Museo Regional de Querétaro?) beherbergt. In der dazugehörigen Kirche San Francisco taufte Hernán Cortés die ersten Aztekenherrscher. Das Gebäude wurde in typisch churriguereskem Stil erbaut.
In der Avenida Madero, am Westrand des Zócalo, befindet sich der barocke ?Palacio de Iturbide?, in dem Kunstausstellungen stattfinden. Südlich des Zócalo liegt das ?Museo de la Ciudad de México? mit Ausstellungsstücken zur Stadtgeschichte und des Hochtales.
Im Westen des 1592 angelegten Parks ?Alameda Central?, beim Hotel Cortés, ist in einer früheren Klosterkirche die ?Pinacoteca Virreinal? (Vizekönigliche Gemäldesammlung) mit Bildern der wichtigsten Künstler der spanischen Kolonialzeit untergebracht.
In der Umgebung des Parks ?Alameda Central? befinden sich weitere Museen: das ?Museo Nacional de Arte? (Nationalmuseum für Kunst) in einem Gebäude aus Marmor in italienischem Stil; das ?Museo Franz Mayer?, mit einer Sammlung verschiedener Möbel, Silberwaren und mexikanischer Malerei; das ?Museo de Artes e Industrias Populares? (Nationalmuseum für Volkskunst und Handwerk) und das ?Museo Mural Diego Rivera? mit einer Ausstellung der zahlreichen Werke des Malers, darunter auch eines seiner berühmtesten Kunstwerke: ?Traum an einem Sonntagnachmittag im Alameda-Park?.
Musik
In der Hauptstadt finden täglich zahlreiche Konzerte unterschiedlicher musikalischer Richtungen statt. Die Veranstaltungsorte liegen im Süden, in den Stadtteilen Coyoacán und San Ángel, aber auch die Zona Rosa und Condesa haben musikalisch einiges zu bieten.
Wer sich unter die Oberschicht der Stadt mischen möchte, kann dies in Polanco tun. Manchmal finden die interessantesten Konzerte auch an abgelegenen Orten statt. Rock und Latin sowie die neuesten Hits aus den USA sind bestens vertreten, Europop wird immer beliebter, auch kubanische Klänge und sogar Live-Jazz sind zu hören.
Eine ganz besondere Veranstaltung findet auf der Plaza Garibaldi statt. Dort versammeln sich jeden Abend hunderte von um die Wette musizierenden Mariachi-Gruppen. Eine Kapelle besteht in der Regel aus vier Geigern, drei sich etwas abseits haltenden Trompetern, drei bis vier Gitarristen und einem Sänger.
Ein echter Caballero mietet jedoch nur die Musiker und singt selbst. Ihren Namen haben die Mariachis vermutlich aus der Zeit der französischen Invasion im 19. Jahrhundert, als es üblich wurde, für Hochzeiten - mariage - eine Musikgruppe zu engagieren. Auf der Plaza hört man auch Norteño-Gruppen, die eine Tex-Mex-Country-Mischung darbieten, oder die weicheren Marimbaklänge aus dem Süden Mexikos.
Bauwerke
= Mexiko-Stadt
=Die Straßen der Hauptstadt sind schachbrettartig angelegt. Das Muster wird unterbrochen von einigen breiten Boulevards, an denen moderne Geschäftsgebäude und Appartementhochhäuser liegen, sowie von mehreren Parkanlagen und großen Plätzen, die beliebte Treffpunkte der Stadtbewohner sind. Der Stadtkern gehört seit 1987 und das Casa Barragán seit 2004 zum UNESCO-Weltkulturerbe.Zócalo
Das historische Zentrum von Mexiko-Stadt ist der ?Platz der Verfassung? oder Zócalo. Er befindet sich an dem Ort, wo einst der Palast des Aztekenherrschers Moctezuma II. (1465-1520) stand. Der Platz wird umrahmt von einer monumentalen Kathedrale, dem ?Palacio Municipal? (Stadtpalast) von 1720 und dem ?Palacio Nacional? (Nationalpalast) von 1792, dem Sitz des Präsidenten. Im ?Palacio Nacional? sind Wandmalereien (Murales) von Diego Rivera zu sehen.
Die barocke Kathedrale wurde von 1573 bis 1667 erbaut und gehört zu den amerikaweit ältesten und größten Sakralbauten. Im Inneren befindet sich der reich geschnitzte Altar de los Reyes (Altar der Könige). Die Fassade aus Tezontle, einem rötlichen Vulkanstein, wird von drei Portalen unterbrochen und durch den Sagrario (Pfarrkirche) verlängert, der im churriguereskem Stil errichtet wurde - benannt nach dem spanischen Architekten José Benito Churriguera (1665-1725). Wie zahlreiche andere Gebäude der Stadt versinkt auch die Kathedrale langsam im sumpfigen Boden.
Nördlich des Zócalo befindet sich die Ausgrabungsstätte ?Templo Mayor?, wo Reste des früheren Tempelbezirkes von Tenochtitlan gefunden wurden. Das Kolonialgebäude im Westen beherbergt seit dem 19. Jahrhundert die Monte de Piedad (Pfandleihe). Nahe des Zócalo liegt auch die von Kolonialgebäuden und Palästen aus Tezontle gesäumte Calle Moneda mit der im churrigueresken Stil erbauten Kirche La Santísima und dem barocken Erzbischöflichen Palais.
Paseo de la ReformaEine der Hauptschlagadern der Stadt, der ?Paseo de la Reforma?, wurde unter Kaiser Maximilian gebaut. Sie fand ihren Anfang am Rande der Altstadt, an der nordwestlichen Ecke des Alamedaparks, und führte zur Sommerresidenz des mexikanischen Kaisers, Schloss Chapultepec. Sie wurde nach europäischem Vorbild als breiter Boulevard angelegt. Einige der villenartigen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert sind erhalten geblieben. In dem historischen Mittelteil dominieren allerdings immer mehr Wolkenkratzer, darunter das höchste Gebäude Lateinamerikas, der Torre Mayor und typische Geschäftsbauten. Die Straße wurde sowohl in nordöstliche als auch westliche Richtung verlängert.
In nordöstlicher Richtung reicht die transversal angelegte Prachtstraße ?Paseo de la Reforma? bis zum Platz der drei Kulturen, dem Hauptplatz der im Jahre 1963 freigelegten präkolumbischen Stadt Tlatelolco. Dort vereinigen sich Zeugnisse aus drei Epochen: Neben freigelegten aztekischen Bauwerken und der Barockkirche Santiago de Tlatelolco aus der spanischen Kolonialzeit befinden sich hier auch moderne Gebäude. Am Denkmal des letzten Aztekenherrschers Chuautemoc kreuzt sie die Nord-Süd-Verbindung der Hauptstadt, die Avenida de los Insurgentes.
In südlicher Richtung erstreckt sich der Chapultepec-Park mit verschiedenen Museen, einem Zoo, dem Schloss Chapultepec, das früher Amtssitz des Präsidenten war und auch Kaiser Maximilian als Residenz diente und das Stadtviertel ?Zona Rosa?, wo sich zahlreiche Gaststätten, Bars und Einkaufszentren befinden. In der Nähe des Alamedaparks befinden sich das Unabhängigkeitsdenkmal, eine 45 Meter hohe Säule mit dem Siegesengel auf der Spitze (El Ángel de la Independencia) und ein Denkmal des mexikanischen Präsidenten Benito Juárez (1806-1872).
Mexiko war das einzige Land, welches 1938 den Überfall auf Österreich politisch nicht anerkannte und als Mitglied des Völkerbundes Einspruch erhob. Als Erinnerung daran steht am ?Paseo de las Reformas? heute ein von der österreichischen Regierung unter Bruno Kreisky aufgestelltes kleines Denkmal, in Wien erinnert daran der Mexikoplatz.
Weitere BauwerkeSehenswert ist auch der aus Kalkstein erbaute monumentale Palacio Postal (Hauptpostamt). Das neugotisch dekorierte Gebäude an der Calle Tacuba liegt gegenüber vom Palacio Bellas Artes und wurde zwischen 1902 und 1907 nach Plänen des Architekten Adamo Boari errichtet. Das Treppenhaus ist im Jugendstil erbaut und mit Glas- und Eisenschmuck ausgestattet. Im ersten Stock befindet sich ein kleines Postmuseum.
Im Stadtteil Cuauhtemoc steht die ?Torre Latinoamericana?. Das ehemals höchste Gebäude Lateinamerikas (182 Meter) wurde zwischen 1948 und 1956 erbaut. Der 45-stöckige Wolkenkratzer entstand nach Plänen des Architekten Augusto H. Álvarez.
An mehreren Plätzen der Stadt befinden sich Wandgemälde von Diego Rivera, Monumentalfresken sind im Nationalpalast unter dem Thema ?Mexiko im Laufe der Jahrhunderte? ausgestellt. Das Haus seiner Ehefrau Frida Kahlo steht in der Vorstadt Coyoacán. Das farbenfrohe Gebäude, das wegen seiner in Blautönen gehaltenen Außenwände Casa Azul (?Blaues Haus?) genannt wurde, ist als Museum hergerichtet. Ein Haus ganz in der Nähe bewohnte während seines Exils Leo Trotzki (1879-1940), dort wurde er auch in seinem Arbeitszimmer ermordet. Es ist heute als Museum eingerichtet und wird heute von vielen Touristen gemeinsam mit dem Haus von Frida Kahlo besucht.
Zahlreiche Vorstädte und die verschiedenartigsten Nachbarschaftsgefüge sind durch die Ausdehnung der Stadt entstanden: vom eleganten Wohnviertel Pedregal mit seiner modernen Architektur bis zum bevölkerungsreichen Netzahualcóyotl, einem einfachen Wohnviertel, das im trockenen Tal des Texcoco-Sees liegt.
Zum Weltkulturerbe seit 2004 gehört die Casa Barragán, das Haus und Atelier des Architekten Luis Barragán. Es wurde 1947/1948 im Vorort von Mexiko-Stadt, Tacubaya, gebaut und stellt ein hervorragendes Beispiel eines Bauwerks nach dem Zweiten_Weltkrieg dar. Das Betongebäude besteht aus einem Erdgeschoss und zwei oberen Geschossen, die wie ein kleiner Privatgarten aussehen.
In dem nördlichen Vorort Villa_de_Guadalupe steht auf dem Berg Tepeyac die ?Basilika der Jungfrau von Guadalupe Hidalgo? (Basilica de nuestro senora guadeloupe). Sie ist das wichtigste Heiligtum Mexikos und eines der bedeutendsten Marienheiligtümer der Welt und mit 20 Mio. jährlichen Pilgern größter Wallfahrtsort der Welt.Kath.net: [http://www.kath.net/detail.php?id=15292 Nur in die Knie gehen, staunen und beten] 24. November 2006 1531 soll dem getauften Azteken Juan Diego auf dem Berg Tepeyac die Jungfrau_Maria erschienen sein. An der Stelle der Erscheinung wurde dann eine Kirche errichtet. Da der Untergrund absank, musste die Basilika für Besucher und Pilger gesperrt werden. Die neue Basilika, entworfen vom mexikanischen Architekt Pedro Ramírez Vázquez, welche 1974 geweiht und 1975 eröffnet wurde, ist von ihrer Größe und ihrer offenen Architektur sehr beeindruckend. Sie hat 10.000 Sitzplätze und kann insgesamt bis zu 40.000 Besuchern Platz bieten. Sie ist somit eine der größten Kirchen weltweit. Dies ist auch deshalb von Bedeutung, da es in Mexiko zu dieser Zeit noch verboten war, Messen unter freiem Himmel abzuhalten.
= Teotihuacán
=Teotihuacán, die Ruinenstadt mit den mächtigen Pyramiden, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt, war die beherrschende Kultur der sogenannten ?klassischen? Periode und der eigentliche Vorgänger des Aztekenreiches. Dort wohnten circa 300.000 Menschen, deren Einfluss sich über das ganze Land und weit nach Süden bis in das Gebiet der Maya auf der Halbinsel Yucatán, ja sogar bis nach Guatemala erstreckte.
Zu ihrer Glanzzeit war Teotihuacán mit etwa 75 Tempeln und 600 Werkstätten vermutlich die gewaltigste präkolumbische Ansiedlung von ganz Amerika. Um 200 v. Chr. bis zum Beginn der christlichen Zeitrechnung erhielt die Stadt ihre wichtigsten Merkmale: die gewaltige Pyramide der Sonne und die Pyramide des Mondes wurden erbaut sowie die Calzada de los Muertos (Straße der Toten) angelegt. Die Ausdehnung der Stadt umfasst 23 Quadratkilometer, wovon allein das Zeremonialzentrum vier Quadratkilometer einnimmt. Die Pyramiden sind so gigantisch, das man sie vor ihrer Freilegung für Berge hielt.
Die wuchtige ?Pirámide del Sol? (Sonnenpyramide) ist das alles überragende Wahrzeichen von Teotihuacán. Ihre Höhe von 70 Meter wurde, was die antiken Bauwerke Mexikos angeht, nur noch von Cholula übertroffen - und Cholula liegt in Trümmern. Zweieinhalb Millionen Tonnen Steine wurden für ihre Errichtung bewegt, ohne Radwagen oder Lasttiere und ohne dass Metallwerkzeuge verwendet werden konnten - beides war den alten Kulturen Mexikos unbekannt. Ihre Grundfläche reicht an die der Cheops-Pyramide heran, aber wegen ihrer terrassenförmigen Bauweise und der flacheren Seitenpartien ist sie bei weitem nicht so hoch.
Am Ende der Straße der Toten erhebt sich die ?Pirámide de la Luna? (Mondpyramide). Sie ist kleiner und wurde etwas später, jedoch noch während der Periode von Teotihuacán I., erbaut und ist damit eine der ältesten des Landes. Da sie auf einer Anhöhe steht, liegt ihre Spitze fast auf gleicher Höhe mit der der Sonnenpyramide. Die Bauweise ist ähnlich: vier schräge Stockwerke, die man über eine gewaltige Rampe betritt. Die Ruinen von Teotihuacán stehen seit 1987 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Parks
= Xochimilco-Park
=Zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören seit 1987 die so genannten ?schwimmenden Gärten? von Xochimilco (auf Nahuatl ?Ort, wo die Blumen wachsen?). Im Jahre 1990 wurden die Wassergärten zum städtischen Ökologie-Park (Parque Ecológico de Xochimilco) ausgerufen. Kein anderes Stadtviertel erinnert so stark an die alte Stadt (wenn auch in idealisierter Form) wie Xochimilco mit seinen schwimmenden Kaufläden, Märkten und Farben.Blumengeschmückte Boote mit Ausflüglern fahren durch die Kanäle. Frauen verkaufen von winzigen Kanus aus Blumen, Obst und warme Speisen, und ab und zu kommen auch größere Boote mit Marimba-Musikern und ganzen Mariachi-Gruppen vorbei, um gegen einen kleinen Obolus längsseits festzumachen und ein kleines Ständchen zu bringen. In den letzten Jahren wurden erhebliche Anstrengungen zur Reinigung der Kanäle und zur Aufrechterhaltung des sinkenden Wasserspiegels unternommen. Somit bleiben die Kanäle auch in Zukunft jedes Wochenende ein beliebtes Ausflugsziel für Tausende Hauptstädter.
Außerdem ist der Markt - "mercado de xochimilco" - wohl einer der buntesten, dichtesten und lautesten der Welt. Es entsteht täglich ein Stillstand des Verkehrs durch Busse - "peseros" - für welche Xochimilco die Endstation unzähliger Ruten ist.
= Chapultepec-Park
=Der Chapultepec-Park oder ?Bosque de Chapultepec? umfasst eine Grünfläche von vier Quadratkilometern und ist die ?grüne Lunge? der Hauptstadt. Er besteht aus drei Abschnitten. Im größten und am weitesten östlich gelegenen befinden sich die interessantesten Einrichtungen, darunter das ?Museo Nacional de Antropologia?, das ?Museo de Arte Moderno?, das ?Museo Rufino Tamayo? und der Zoo. An der Südseite der Reforma, gegenüber dem ?Museo de Antropologia?, liegt der Lago Chapultepec.
Am Hügel von Chapultepec befindet sich das Schloss Maximilians. Davor steht das ?Monumento a los Niños Héroes?, ein Ehrenmal für die Kadetten, die das Schloss gegen die US-Armee im Mexikanisch-Amerikanischen_Krieg 1847 zu verteidigen suchten. Der Legende nach haben sich die letzten sechs Überlebenden in die Nationalflagge gehüllt von den Klippen zu Tode gestürzt, um nicht den feindlichen Truppen in die Hände zu fallen.
Das Castillo selbst wurde 1785 als Sommerresidenz des spanischen Vizekönigs erbaut. Bis dahin war es eine Einsiedelei, die nach dem Verschwinden des Aztekenherrschers errichtet worden war. Als Militärakademie wurde es bis zur Unabhängigkeit genutzt, die heutige Gestalt erhielt das Schloss auf Wunsch von Kaiser Maximilian, der es nach dem Muster seiner italienischen Villa umbauen ließ. Jetzt beherbergt es auf zwei Stockwerken das ?Museo Nacional de Historica?.
Am westlichen Seeufer befindet sich der Haupteingang zum ?Parque Zoológico de Chapultepec?, der einen Großteil des Parkinneren einnimmt und in verschiedene Klimazonen aufgeteilt ist: Wüste, Tropen, gemäßigte Mischwaldzone, und so weiter. Die meisten Käfige sind einigermaßen annehmbar und relativ geräumig. Am interessantesten sind die Zooabteilungen, in denen die in Mexiko heimischen Tiere untergebracht sind, und das Gelände, das den Xoloitzcuintle, den unbehaarten und einzigen Nachkommen der vier präkolumbischen Hundearten, vorbehalten ist. Davon abgesehen sind natürlich Tierarten aus aller Welt vertreten: Tiger, Bären, Löwen, Elefanten - und Pandabären. Der Zoo in Mexiko-Stadt darf sich rühmen, der weltweit erste zu sein, in dem Große Pandas in Gefangenschaft Nachwuchs produzierten.
Im Laufe der Jahre kam am Westrand des ursprünglichen ?Bosque de Chapultepec? neue Parkabschnitte hinzu. Diese wurden manchmal noch als ?Nuevo Bosques de Chapultepec? bezeichnet, üblicherweise jedoch meistens als Segunda Sección, das heißt zweiter Abschnitt und Tercera Sección, das heißt dritter Abschnitt. In der Segunda Sección befinden sich das ?Museo Tecnológica?, das ?Papalote Museo del Nino?, das ?Museo de Historica Natural de la Ciudad de México?, der ?La Feria? (größter Vergnügungspark der Stadt mit diversen Attraktionen) und der ?Planeta Azul? (ein weiterer Vergnügungspark).
Vom Museum für Naturgeschichte fährt der ?Tren Escénio? ab, eine Mini-Eisenbahn, die eine kurze Runde durch den Park dreht, vorbei an einigen Chiclebäumen und der Zeremonialstätte ?Fuente Xochipilli?. In der Tercera Sección befinden sich der Friedhof ?Panteón Civil de Dolores? (mit den Gräbern von Diego Rivera, Jose Clemente Orozco und anderen Persönlichkeiten), der ?El Rollo? (ein Wasserpark mit Rutschen und Wellenbad) sowie ?Atlantis? (eine Art Zoo-Zirkus mit Meeressäugetieren und Seevögeln, von denen manche Dressurakte vorführen).
Naturdenkmäler
Südöstlich von Mexiko-Stadt befinden sich die beiden schneebedeckten Vulkane Popocatépetl (5.452 Meter) und Iztaccíhuatl (5.285 Meter). Seit Beginn der vulkanischen Aktivität am 21. Dezember 1994 herrschte in der Region immer wieder Alarmstufe Gelb, und in den Orten der Umgebung wurden Verhaltensmaßregeln für den Fall einer Evakuierung angeschlagen. Am 19. Dezember 2000 kam es dann zum größten Ausbruch des Popocatépetl seit 1802. Glühende Gesteinsbrocken wurden aus dem Krater geschleudert, Staubwolken senkten sich auf die Hauptstadt nieder und einige Male musste der über 60 Kilometer entfernte Flughafen von Mexiko-Stadt für einige Stunden geschlossen werden.
Lavaströme rückten nicht weit vor, und so hatten nur die Bauern unter der Situation zu leiden, deren Gehöfte für mehrere Wochen evakuiert werden mussten, während das Vieh sich selbst überlassen blieb. Das Gebiet um den Popocatépetl bleibt zwar in einem Radius von zwei Kilometer für die Öffentlichkeit gesperrt, doch der ?Parque Nacional de Volcanes?, der die beiden Vulkane umgibt, hat wieder geöffnet. Die 14 Klöster an den Hängen des Popocatépetl, von den spanischen Conquistadoren im 16. Jahrhundert errichtet, wurden 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
Die Namen der beiden Vulkane gehen auf eine aztekische Version der Geschichte von Romeo und Julia zurück: Popocatépetl (?rauchender Berg?) war ein Krieger, Iztaccíhuatl (?weiße Dame?) seine Geliebte, die Tochter des Kaisers. Als sie Popocatépetl im Kampf getötet glaubte, starb sie vor Kummer. Ihr Liebster kam aber unversehrt zurück; er legte ihren Leichnam auf einen Berg und blieb dort, um mit einer brennenden Fackel bis in alle Ewigkeit Wache zu halten.
Sport
Fußball (fútbol) ist die beliebteste mexikanische Sportart. Die wichtigsten Spiele werden im Aztekenstadion (?Estadio Azteka?) mit 114.000 Plätzen ausgetragen, dem Heimatstadion des erfolgreichsten mexikanischen Teams América (?Las Aguilas?). Auch der Universitätsklub UNAM (?Los Pumas?) kann mit zahlreichen Zuschauern rechnen, wenn er im 72.000 Zuschauer fassenden Olympiastadion (?Estadio Olimpico?) gegenüber der Universität spielt. Cruz_Azul (seit vielen Jahren von einer Zementfabrik gesponsert, daher ?Los Cementeros? genannt) spielt im ?Estadio Azul? mit 39.000 Plätzen.
Zwei weitere wichtige Mannschaften, Necaxa (?Los Rayos? - die Blitze) und Atlante (?Los Potros? - die Colts), teilen sich das Aztekenstadion mit América. Normalerweise werden von August bis Mai jeden Sonntagnachmittag mindestens zwei Spiele ausgetragen. Zu den ganz großen Spielen gehört das Aufeinandertreffen von América aus Mexiko-Stadt und Chivas aus Guadalajara, der zweitgrößten Stadt des Landes.
Lucha libre, die mexikanische Form des Catchens, zählt immer noch zu den begehrtesten Zuschauersportarten. An mehreren Abenden in der Woche finden allein in der Hauptstadt in über einem Dutzend Arenen vor einem fanatischen Publikum Ringkämpfe statt. Die größten Wettkampfstätten sind die ?Arena Coliseo? und die ?Arena México?.
Keine Sportart kann sich mexikanischer nennen als der Stierkampf. Er hat seine Wurzeln im spanischen Machismo, folgt komplizierten Regeln und steckt voller Symbole. Es geht dabei um mehr als nur den Kampf von Mann gegen Tier. Viele Menschen empört die Vorstellung, dass ein Tier herzlos ?abgeschlachtet? wird, und Elemente von Tierquälerei sind in dem Geschehen zweifellos beabsichtigt. Aber der Stierkampf ist integraler Bestandteil des mexikanischen Lebens, und keine andere Veranstaltung schafft es, die Barrieren innerhalb der mexikanischen Gesellschaft so aufzuheben wie eine corrida de torros. Während der Stierkampfsaison (Ende Oktober bis Anfang April) finden jeden Sonntag in der riesigen ?Plaza México?, mit 48.000 Plätzen die größte Stierkampfarena der Welt, Corridas statt.
Kulinarische Spezialitäten
Siehe auch Hauptartikel: Mexikanische KücheNeben den zahlreichen einheimischen Restaurants beherbergt Mexiko-Stadt auch Lokale mit chinesischer, US-amerikanischer, französischer und italienischer Küche. Preiswerte Restaurants, Cafés, Taquerias und Stände, an denen Getränke verkauft werden, befinden sich an fast jeder Straßenecke.
Für die Küche der Hauptstadtregion typisch sind ?Antojitos Mexicanos?, kleine Häppchen, welche überwiegend aus Masa - dem Teig für Tortillas, einem dem Pfannkuchen ähnlichen Brotersatz aus Mais - hergestellt werden. Dazu gehören beispielsweise Tacos, kleine Tortillas mit Füllungen in allen möglichen Variationen, aber auch ?Tortas? (kleine Sandwiches) und ?Tostadas? (gehärtete, flache Tortillas mit Belag). Dazu werden dem Gast verschiedene Saucen wie Salsa Guacamole mit viel Chips, Salsa Mexicana und Salsa Ranchera gereicht. Verkauft werden die Antojitos in fast jeder Straße der Hauptstadt. Kleine Stände bieten ebenfalls Tacos in zahlreichen Variationen an.
Gern gegessen werden auch ?Tamales?, eine Mischung aus Masa, Rindfleisch, Huhn oder Pfefferschoten, in Mais- oder Bananenblätter gegart sowie ?Comida corrida? einschließlich Suppe, Reis, Hauptspeise und gewöhnlich einem kleinen Dessert. Schmackhaft sind auch die berühmten ?Chiles en nogada? mit Rind- und Schweinefleisch, Mandeln, Sahne, und Kürbiskernen gefüllten Paprikaschoten.
Einkaufen
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In der Hauptstadt findet man alles, was im Land feilgeboten wird, allerdings sind Kunsthandwerk und traditionelle Gegenstände auf den Märkten und in den Artesania-Läden der Hauptstadt normalerweise teurer als an ihrem Herstellungsort. Eine Eigenart der Stadt sind die ?Zunftgassen?: ganze Häuserblocks, die einem bestimmten Gewerbe vorbehalten sind. In dieser Anordnung zeigt sich vielleicht das aztekische Erbe noch am deutlichsten - ihre Märkte waren nach Waren sortiert, und die Kolonialherren folgten diesem Beispiel.
Der ?Bazar Sábado?, Plaza San Jacinto, ist ein sehr gut besuchter Kunst- und Skulpturenmarkt unter freiem Himmel, der fast den ganzen Sonnabend hindurch abgehalten wird. Am Sonntag zieht er in den Parque Sullivan, unmittelbar nördlich der Zona Rosa. Interessant sind auch die ?Coyoacán-Märkte?. Von den beiden Märkten findet einer - vor allem Lebensmittel - täglich drei Querstraßen oberhalb der Plaza Hidalgo statt; der andere ist ein Kunsthandwerksmarkt und wird sonntags direkt auf der Plaza aufgebaut, unter anderem werden typisch mexikanische Kleidungsstücke angeboten.
?La Merced?, Izazaga San Pablo, ist der größte Markt der Stadt. Er besteht aus verschiedenen modernen Gebäuden, die trotz ihrer Größe dem Ansturm der Händler nicht gewachsen sind, die einen Stand aufstellen möchten. Den meisten Raum nehmen Lebensmittel ein, aber auch alles andere, was ein mexikanischer Markt anzubieten hat, ist dort zu finden. ?Mercado de Sonora?, drei Querstraßen vom La Merced, ist bekannt für pflanzliche, magische Heil- und Wundermittel und die Curanderos (Schamanen), die dorthin kommen und ihre Dienste anbieten.
Einer der größten Märkte in Mexiko-Stadt ist der Schwarzmarkt ?Tepito?, der sich im Norden des Stadtzentrums befindet. Das Angebot an Waren ist außergewöhnlich groß und reicht von Textilien über Elektrogeräte bis zu Raubkopien aller Art. Allerdings ist die Kriminalitätsrate im Stadtteil Tepito mit seiner meist ärmeren Bevölkerung sehr hoch und alle paar Tage finden Großeinsätze der Polizei statt, die oft nur in Mannschaftsstärke in Tepito einrückt. Ein Besuch ist nicht zu empfehlen und kann sehr gefährlich sein. So starb beispielsweise im Sommer 2002 auf dem Markt bei Schießereien rivalisierender Händler eine Besucherin und im Frühjahr 2003 kamen bei Bandenkämpfen 35 Menschen ums Leben. Im Mai 2003 kam es bei dem Versuch der Polizei ein Piraterielabor auszuheben in Tepito zu blutigen Straßenschlachten zwischen den Sondereinheiten der mexikanischen Polizei und meist jugendlichen Händlern des Marktes.
Ein weiterer sehenswerter Markt ist der so genannte ?Chopo?, der sich ebenfalls im Stadtzentrum befindet. Hier treffen sich jeden Sonnabend Punks, Hippies, Goths und Angehörige weiterer Jugendsubkulturen, um Bücher, Acessoirs, Musik, Kunst und Kleidung einzukaufen. Auf dem Chopo finden regelmäßig kleinere Punkkonzerte statt, der Eintritt ist frei.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Mehr als die Hälfte der Industrieproduktion des Landes entsteht in Mexiko-Stadt selbst oder in der näheren Umgebung. Arzneimittel, Chemikalien, Textilien, Elektro- und Elektronikartikel, Stahl und Transportausrüstungen werden hier hergestellt sowie die verschiedensten Nahrungsmittel und Verbrauchsgüter der Leichtindustrie. Mexiko-Stadt ist das Zentrum eines sich herausbildenden Industriegürtels, der sich von Guadalajara im Westen bis nach Veracruz an der Küste des Golfs von Mexiko im Osten erstreckt. Die Börse der Stadt ist eine der größten in Lateinamerika. Sie wurde 1886 als ?Bolsa Mercantil de México? gegründet, 2001 erhielt sie ihren heutigen Namen ?Bolsa Mexicana de Valores?.Die Wirtschaft der Hauptstadt wurde in den letzten Jahren stark dereguliert und privatisiert. Die Dominanz privater Firmen wächst ständig und die Privatisierung von Eisenbahn, Flughäfen und Banken geht ihrem Ende entgegen. Die Liberalisierung des Energiesektors schreitet weiter voran. In den Bereichen Telekommunikation und Petrochemie stehen noch Reformen aus. Die Haushaltslage ist fast ausgeglichen und die Verschuldung konstant. Das wirtschaftliche Wachstum liegt bei fünf Prozent (2004) und die Arbeitslosenquote offiziell bei vier Prozent. Es besteht jedoch eine starke Unausgewogenheit in der Reallohn-Verteilung. So lebt circa ein Drittel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze.
Das schnelle Wachstum von Mexiko-Stadt hat zahlreiche Schwierigkeiten hervorgerufen, wie unter anderem eine bedrohliche Luftverschmutzung, bedingt durch die große Anzahl der Autos und Industriebetriebe sowie eine immer unzureichendere Wasserversorgung. Die Stadt steht seit Jahren vor dem großen Problem der Befriedigung der exorbitanten Wassernachfrage von 300 Liter pro Tag und Kopf. Durch die übermäßige Entnahme von Grundwasser unterhalb der Stadt senkte sich der Boden um teilweise bis zu zehn Meter. Dies führte zu Schäden an Gebäuden und an Wasser- und Abflussleitungen, aber auch zu einer erhöhten Überschwemmungsgefahr. Des Weiteren verliert die Stadt etwa 40 Prozent ihres Wassers durch das völlig marode Röhrennetz. Mexiko-Stadt wird heute von weit entfernt liegenden Quellen außerhalb des Hochtales zusätzlich mit Wasser versorgt. Moderne mehrstöckige Gebäude werden gegenwärtig auf riesigen Stahl- und Betonpfeilern erbaut, um ihr Absinken zu verhindern.
Verkehr
= Fernverkehr
=Der internationale Flughafen_?Benito_Juárez? hat inzwischen die Grenzen seiner Kapazität erreicht. Er liegt fünf Kilometer östlich des Zócalo, weit innerhalb der Stadtgrenzen und ist mit Abstand der größte Flughafen des Landes. Dort landen Flugzeuge aus aller Welt, und dort starten auch die Maschinen aller wichtigen mexikanischen Fluggesellschaften - Aeromexico und Mexicana de Aviación - sowie kleinerer Gesellschaften zu Zielen in fast allen Teilen Mexikos. Zu seiner Entlastung war der Bau eines weiteren Flughafens im Einzugsgebiet der Stadt vorgesehen. Im Juli 2002 wurde nach heftigen Protesten durch die Bewohner betroffener Siedlungen dieser Plan fallen gelassen.Mexiko-Stadt besitzt vier große Überland-Busbahnhöfe, einen für jede Himmelsrichtung. Zahllose konkurrierende Busgesellschaften fahren die Busbahnhöfe an. Der größte Busbahnhof ist der ?Terminal del Norte?, im Norden der Stadt, der die Grenze zu den USA und alles, was nur ungefähr in nördlicher Richtung liegt, einschließlich Guadalajara und Morelia, bedient. Vom ?Terminal de Autobuses de Pasajeros de Oriente?, kurz TAPO, im Osten, fährt man nach Puebla, an die Golfküste im Staat Veracruz, aber auch nach Oaxaca, Chiapas und zur Halbinsel Yucatán; sogar nach Guatemala gelangt man von dort.
Der Busbahnhof ?Central de Autobuses del Sur? liegt im Süden. Von dort fahren die Überlandbusse Richtung Pazifikküste - insbesondere nach Cuernavaca, Taxco, Acapulco und Ixtapa - ab. Der westliche Busbahnhof, der ?Terminal Central Poniente? ist der kleinste von allen und verbindet Mexiko-Stadt in erster Linie mit Toluca. Weitere langsamere Busse verkehren via Toluca nach Morelia, Guadalajara, und zu anderen Zielen in Jalisco und Michoacán. Auch nach Pátzcuaro, Uruapán, Valle de Bravo und Querétaro. Alle Busbahnhöfe haben eine U-Bahnstation in unmittelbarer Nähe.
Infolge der Privatisierung der mexikanischen Eisenbahnen haben alle Reisezüge von und nach Mexiko-Stadt ihren Dienst eingestellt. Den einzigen Hinweis darauf, dass sie jemals verkehrten, gibt eine Dampflokomotive vor dem ehemaligen Bahnhof in der Buenavista. Dem Eisenbahngüterverkehr dient der Rangierbahnhof Terminal Valle de México (TVM) im Norden der Stadt.
= Nahverkehr
=Der Verkehr in der Stadt ist vor allem in der Hauptverkehrszeit oft blockiert ? teilweise bedingt durch die engen Straßen. Um den Straßenverkehr zu entlasten, wurde am 5. September 1969 der erste Streckenabschnitt der U-Bahn in Betrieb genommen.
Der Bau sorgte nur anfangs für eine Besserung der Verkehrsprobleme. Die Metro verkehrt heute auf elf Linien und einem Gesamtnetz von 201,7 Kilometern und wurde einst zu einem der größten und leistungsfähigsten U-Bahnsysteme der Welt entwickelt. Heutigen Standards kann das U-Bahnsystem jedoch nicht im Ansatz genügen. Die Nahverkehrsdichte ist in den letzten 20 Jahren nicht proportional mit der Bevölkerung gewachsen, was als Ergebnis ein vollkommen überfordertes Metronetz hervorbrachte. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte aus Sicherheitsgründen ein alternatives Fortbewegungsmittel anvisiert werden. Einzigartig ist das System der Zuordnung von aussagekräftigen farbigen Symbolbildern zu jeder der 175 U-Bahn-Stationen, das der hohen Rate an Analphabetismus in Mexiko-Stadt Rechnung trägt. Präsentationen archäologischer Ausgrabungsfunde sind in den Bahnhöfen zu besichtigen.
Im Stadtgebiet verkehren zahlreiche große, einigermaßen saubere Busse, darunter auch moderne Elektrobusse. Auf der ?Avenida Insurgentes? verkehrt der staatlich geförderte Metrobus und auf der Lázaro Cárdenas, zwischen der Terminal del Norte und der Central del Sur, verkehren auch in beiden Richtungen Trolleybusse. Der Obusbetrieb in der Stadt wurde am 9. März 1951 eröffnet. Ein großer städtischer Busbahnhof befindet sich zwischen dem U-Bahnhof Chapultepec und dem Eingang zum Park. Von dort fahren Busse in alle Teile der Stadt.
Des Weiteren verkehren zahlreiche Peseros (Colectivos), Busse mit 30 Sitzplätzen oder VW-Busse für circa acht bis zehn Passagiere in der Stadt. Sie sind oft hellgrün mit einem weißen Dach, die Fahrziele stehen auf der Windschutzscheibe. Die Peseros besitzen zwar auch Liniennummern, doch nicht jedes Fahrzeug befährt die gesamte Route, sondern kehrt vielleicht auf halbem Wege wieder um, daher sind die Aufschriften die besten Orientierungspunkte. Peseros sind schneller und etwas teurer als die Stadtbusse, aber viel preiswerter als die zahlreichen Taxis, und lassen Passagiere an jedem Punkt ihrer festen Route ein- und aussteigen.
Wer mit einem Taxi fahren möchte, sollte dem Taxifahrer eine Adresse nennen und darauf achten, erst den Stadtbezirk (Delegacion), dann den Stadtteil (Colonia) und anschließend den Straßennamen zu nennen (mit Hinweis auf den nächsten großen Platz, Straße, Denkmal oder ähnliches), da im Bundesbezirk manche Straßennamen vierzig oder fünfzigmal vergeben wurden und selbst die Taxifahrer beim schnellen Wachsen der Stadt den Überblick verloren haben.
Die erste Pferdestraßenbahn in Mexiko-Stadt fuhr am 12. Dezember 1857 und die erste elektrische Straßenbahn am 15. Januar 1900. Das früher umfangreiche Netz wurde auf einen 18 Kilometer langen Streckenabschnitt reduziert. Die Straßenbahn Tren Ligero (?leichter Zug?) fährt zwischen dem U-Bahnhof Tasquena (der südlichsten Endhaltestelle der Linie 2) durchweg über der Erde Richtung Süden bis Xochimilco. Die Bahn wird von einer anderen Gesellschaft als die Metro betrieben und darf nicht mit einem U-Bahnfahrschein benutzt werden.
Medien
In Mexiko-Stadt sind das Fernsehen und der Rundfunk, bedingt durch den hohen Analphabetismus, die am meisten genutzten Medien. Zeitungen und Magazine werden überwiegend von den Menschen der Mittel- und Oberschicht gelesen. Rund 80 Prozent der zahlreichen Rundfunk- und Fernsehsender gehören dem Konzern Televisa, der größte private Anbieter von Fernsehprogrammen in spanischer Sprache. Der größte private Mitbewerber ist Televisión Azteca. 45 Prozent der Bewohner informieren sich über das Fernsehen, ebenfalls 45 Prozent über das Radio und nur zehn Prozent über die Printmedien.
In der Hauptstadt werden gegenwärtig 32 Tageszeitungen herausgegeben, die nur von wenigen Familien kontrolliert werden. Die meisten Verleger kommen aus der Industrie oder gesellschaftlichen Oberschicht, sie sind keine Journalisten und nutzen die Medien überwiegend zur Erzielung finanzieller Gewinne oder als Forum ihrer eigenen überwiegend konservativen Meinungen.
Die größte und einflussreichste ist die während der Mexikanischen_Revolution (1910-1929) gegründete El Universal. Sie steht wie die Excelsior der ehemaligen Regierungspartei PRI (Partido Revolucionario Institucional) nahe. Die zweitgrößte Tageszeitung in der Hauptstadt ist die 1993 gegründete Reforma. Sie ist eher der amtierenden rechtsliberalen Regierungspartei PAN (Partido Acción Nacional) zugeneigt. Weitere wichtige Tageszeitungen sind die 1984 gegründete linksgerichtete und der Oppositionspartei PRD (Partido de la Revolución Democrática) nahestehende La Jornada und der ihr entgegengesetzte rechtskatholische El Heraldo. Die dominierenden Wirtschaftszeitungen sind El Financiero und die 1988 gegründete Economista. Das bedeutendste politische Magazin ist das seit 1976 herausgegebene Proceso.
Bildung
Die Hauptstadtregion beherbergt zahlreiche Universitäten, Hoch- und Fachschulen, Forschungsinstitute und Bibliotheken. Das Studium in Mexiko-Stadt und im ganzen Land wird von der riesigen, südlich der Stadtgrenze liegenden im Jahre 1551 gegründeten ?Universidad Nacional Autónoma de México? (UNAM) mit 269.000 Studierenden bestimmt. Sie ist mit Abstand sowohl die älteste als auch größte Universität des amerikanischen Kontinents und die beste Universität im ganzen spanisch/portugiesisch-sprachigen Raum (The Times Higher Education Supplement 2005). Die Bibliothek auf dem Universitätscampus ist mit Mosaikdarstellungen aus der Geschichte und Kultur des Landes ? dem größten Natursteinmosaik der Welt ? geschmückt und ein Musterbeispiel für moderne Architektur eines Landes, das sich wieder seiner Historie bewusst wird.Weitere Universitäten in Mexiko-Stadt sind die Universidad Autónoma Metropolitana, die Universidad Tecnológica de México, die Universidad del Valle de México, die Universidad Iberoamericana, die Universidad La Salle A.C., die Universidad Intercontinental, die Universidad Pedagógica Nacional und die Universidad Panamericana.
Weitere bedeutende Bildungseinrichtungen in der Region sind das Instituto Politécnico Nacional, das Instituto Tecnológico y de Estudios Superiores de Monterrey, Instituto Technológico Autónomo de México, die Escuela Bancaria y Comercial, das Centro Universitario Grupo Sol S.C., die Escuela Nacional de Artes Plásticas, das Instituto de Estudios Superiores del Colegio Holandés, das Instituto Nacional de Antropología e Historia, das Centro Cultural Universitario Justo Sierra und die Grupo Cultural I.C.E.L.
Söhne und Töchter der Stadt
• Arau], mexikanischer Schauspieler, Produzent und Regisseur
• Bautista], mexikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
• Bekenstein], israelischer Physiker
• Schauspieler, Sänger, Komiker und Produzent.
*Cuarón],_mexikanischer_Regisseur
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Siehe_auch:_[[Liste_der_Erzbischöfe_von_Mexiko], us-amerikanischer Bassist
• De Landa], mexikanischer Schriftsteller, Künstler und Philosoph
• Lavista], Komponist
• Mata], Komponist
• Morales], Komponist
• Osuna], mexikanischer Tennisspieler
• Paz], Schriftsteller und Diplomat
• Pedraza], mexikanischer Leichtathlet und Olympiamedaillengewinner
• Prieto], mexikanisch-US-amerikanischer Kameramann
• Quintanar], Komponist
• Rodriguez], mexikanischer Formel 1 und Sportwagenrennfahrer
• Sánchez], mexikanischer Fußballspieler
• Seeger], US-amerikanischer Musikwissenschaftler und Komponist
• de Sumaya ], Komponist
• B. Taylor], US-amerikanischer Physiker
Siehe auch: [[Liste der Erzbischöfe von Mexiko
Literatur
*Hans G. Hofmeister: Mexico-City - Eine Metropole des Südens im globalen Restrukturierungsprozess. Kassel University Press, Kassel 2002, ISBN 3899580168
*Martin Heintel, Heinz Nissel, Christof Parnreiter, Günter Spreitzhofer, Karl Husa, Helmut Wohlschlägl (Hrsg): Megastädte der Dritten Welt im Globalisierungsprozess. Mexico City, Jakarta, Bombay - Vergleichende Fallstudien in ausgewählten Kulturkreisen. Institut für Geographie, Wien 2000, ISBN 3900830401
*Dieter Klaus, Wilhelm Lauer, Ernesto Jauregui: Schadstoffbelastung und Stadtklima in Mexiko-Stadt. F.-Steiner-Verlag, Stuttgart 1988, ISBN 3515054103
*Oscar Lewis: Die Kinder von Sanchez. Selbstporträt einer mexikanischen Familie. Lamuv-Verlag, Göttingen 1992, ISBN 3921521629
*York Lohse: Mexiko-Stadt im 18. Jahrhundert. Das Bild einer kolonialen Metropole aus zeitgenössischer Perspektive. Peter-Lang-Verlag, Frankfurt 2005, ISBN 3631536038
*Eckhart Ribbeck: Die informelle Moderne - Spontanes Bauen in Mexiko-Stadt ?Informal Modernism - Spontaneous Building in Mexico-City?. AWF-Verlag, Bensheim 2002, ISBN 3933093252
*Uwe Schmengler: Umweltprobleme in Mexiko-Stadt. Schmengler-Verlag, Berlin 1992, ISBN 3-9801643-0-6. (Kopie der ursprünglichen Examensarbeit: [http://home.tiscali.de/uwe.schmengler/verlag/mexiko-stadt1-37.pdf],[http://home.tiscali.de/uwe.schmengler/verlag/mexiko-stadt38-67.pdf],[http://home.tiscali.de/uwe.schmengler/verlag/mexiko-stadt68-95.pdf],[http://home.tiscali.de/uwe.schmengler/verlag/mexiko-stadt96-120.pdf],[http://home.tiscali.de/uwe.schmengler/verlag/mexiko-stadt_literatur.pdf].)
Quellen
Weblinks
• Internetpräsenz der Stadt (spanisch)• Tourismusbüro der Stadt (spanisch und englisch)
• Goethe-Institut Mexiko-Stadt
• Deutsche Schule ?Alexander von Humboldt?
• Stadtführer in englisch
• Luftaufnahmen der Hauptstadt
mr:???????? ????sw:Mexico (mji)
ug:??????? ??????

