City-West (Frankfurt am Main)
City West ist die Bezeichnung eines städtebaulichen Projekts in Frankfurt am Main, durch das ein ehemaliges Bockenheimer Industriegelände südlich des Westbahnhofs erfolgreich revitalisiert wurde. Das Gebiet wird im Süden durch die Theodor-Heuss-Allee, im Westen und Norden durch die Trasse der S-Bahnlinien 3, 4 und 5, im Osten durch die Kreuznacher Straße begrenzt und bildet in etwa ein Dreieck mit einer Fläche von 0,52 km².
Grundlage war zunächst eine Ideenskizze des Architekten Oswald Mathias Ungers von 1986, die 1993 von der Entwurfsplanung des Architekturbüros_Albert_Speer abgelöst wurde.
Schon 1869 wurde hier ein Gaswerk betrieben, wenig später siedelten sich eine Vielzahl von hochspezialisierten Klein- und Mittelbetrieben an. Im Zweiten_Weltkrieg wurde das Areal stark zerstört, danach teilweise wiederaufgebaut.
Seit etwa 1995 erfolgte ein konsequenter Abbau alter Industriegebäude zugunsten zahlreicher Hochhäuser für Verwaltung und Dienstleistungen. Ein neues Wohnquartier wurde gebaut und per Straßenbahn angebunden. Zahllose neue gewerbliche Mieter wie Deutsche Bank, Sparkassen Informatik, ING-DiBa, Gerling Versicherung, Zürich-Versicherung, Novotel, Hotel Mercure oder das optisch spektakuläre Hotel Radisson SAS zogen in die neuerrichteten Bürogebäude ein. Der neue Hauptsitz des städtischen Energieversorgers Mainova befindet sich in der Solmsstraße. Außerdem entstand ein neues Wohnquartier mit sogenanntem Pocket-Garten.
Weblinks
• Das Projekt ? Planung und Bodenordnung

