Mandarine
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Citrus reticulata
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| class="Person" | Blanco
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Der Begriff Mandarine (Citrus reticulata) bezeichnet sowohl eine Zitruspflanze aus der _Familie der Rautengewächse als auch die orangenfarbene Frucht derselben.
Mandarinen sind wesentlich kleiner als Orangen. Ihre Haut lässt sich im Vergleich zu anderen Zitrusfrüchten leichter abschälen, und sie lässt sich auch besonders leicht in von außen trockene Segmente zerteilen, wodurch man sie gut mit den Fingern schälen und essen kann. Diese Segmente nennt man Waben, man spricht weiterhin von Mandarinenwaben. Die Frucht schmeckt weniger sauer als die Orange und weist ein unverwechselbares intensives, komplexes Aroma auf. Darin unterscheidet sie sich von ihren Hybridsorten und von der Clementine (s.u.), die ihnen aufgrund ihrer Kernlosigkeit trotzdem fast immer vorgezogen wird - bis hin zur weitgehenden Marktverdrängung. Echte Mandarinen sind hierzulande nur noch selten zu finden, dann zumeist als Bioware. Eher erhält man sie auf den Märkten Süditaliens und Nordafrikas. Wenigen Konsumenten ist bewusst, dass sie wegen eines bequemeren Verzehrs das unvergleichliche Mandarinenaroma gegen den oft wässrig-neutralen Charakter der kernlosen Sorten eintauschen.
Geerntet werden Mandarinen überwiegend im Herbst und gelangen meist in den Monaten Oktober bis Januar in den Obstläden und -abteilungen in den Verkauf. Ansonsten erhält man geschälte und gezuckerte Mandarinenwaben ganzjährig als Dosenware.
Die Clementine (Citrus clementina) - ist eine kernlose Mandarine, die man in Deutschland oft (fälschlicherweise) als Mandarinenvarietät bezeichnet. Tatsächlich sind die Clementinen natürliche Hybride zwischen Orange und Mandarinen. Clementinen werden sowohl botanisch als warenkundlich als eigenene Art bezeichnet.
Die in den USA bekannten Tangerinen sind Mandarinen mit besonders kräftig orange-roter Fruchtfleischfärbung und werden als eigene Art - Citrus tangerina - geführt.
Mittelmeer-Mandarinen - Citrus deliciosa - sind eine der ursprünglichsten Mandarinen mit einem typischen Geschmack. Aufgrund des Konsumentenverhaltens hin zu kernlosen/kernarmen Früchten sind sie allerdings kaum mehr im Handel.
Extrakte von Mandarinen werden sehr häufig in Erfrischungsgetränken benutzt. In Saftbars und in Supermärkten wird auch reiner Mandarinensaft angeboten.
Die Mandarine stammt ursprünglich aus dem südlichen China. In Europa wurde sie erst im 19. Jahrhundert eingeführt. Eine wesentliche Rolle spielte hierbei der Botanische_Garten_von_Palermo.
Inhaltsstoffe
Quelle: EU Nährwertkennzeichnungsrichtlinie (EU NWKRL 90/496/EWG) & Rewe Nährwerttabelle{| border="1" cellspacing="0" cellpadding="5" style="border-collapse:collapse;"| colspan="4" align="center" bgcolor=#ececec | Tagesbedarf eines Erwachsenen
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| Magnesium /'>| Aldehyden und Estern.
Anwendung in der Aromatherapie und Küche
In der Naturheilkunde wird reines Mandarinenöl (Vorsicht: Mandarinenöl wird oft verfälscht auf dem Markt angeboten) in Massageölen angewandt um verspannte Muskulatur zu lockern. Innerlich verwendet wirkt es in niedriger Dosierung (3 x tägl. ein Tropfen) anregend auf Magen, Galle und Darm.
In der Küche ist Mandarinenöl ein Geheimtipp zum Aromatisieren von Longdrinks, Likören, Eis, Kuchen und Puddings.
Siehe auch
Satsuma (Frucht)
Mandaringelb
Weblinks
• Sendung mit der Maus: Mandarinen in der Dose• Ätherisches Mandarinenöl
* Zur phylogenetischen Herfkunft der Clementine, die nicht immer unumstritten war mehr unter: [http://www.inra.fr/presse/une_nouvelle_clementine_pour_la_corse.]

