Citroën Xantia
Der Xantia ist ein Modell der Marke Citroën, wurde im Jahr 1993 vorgestellt, und ersetzte den Citroën BX. Die Kombiversion "Break" erweiterte die Palette ab 1995
Gebaut wurde er bis 2001 in Frankreich. Die Limousine wurde im Citroën-Werk Rennes in der Bretagne hergestellt, der Break beim französischen Karosserie-Spezialisten Heuliez.
Nach wie vor wird eine einfach ausgestattete Version des Xantia 2.0i 16V im Iran bei SAIPA für den dortigen Markt hergestellt.
Das von Bertone entworfene Auto verfügte über einige Alleinstellungsmerkmale wie eine in Kurven kinematisch mitlenkende Hinterachse, ein hydropneumatisches Fahrwerk und ab 1998 den ersten Common Rail Dieselmotor bei Citroën. Es konnte aber nicht an den Erfolg der BX Reihe anschließen, was dazu führte, daß mit dem Nachfolger C5 ein ganz anderes Konzept verfolgt wurde.
Der Xantia wurde je nach Modellvariante entweder mit der altbewährten Hydropneumatik, oder mit deren Weiterentwicklung, der variablen Hydractive II - Federung ausgestattet. Die Hydropneumatik wurde ab dem Modelljahr 1994 mit einem "Anti-Absink-System" Ergänzt, welches bei abgestelltem Motor den Rücklauf der Federung sperrte und somit ein gleichbleibendes Fahrzeugniveau auch bei längerem Stillstand garantierte. Da der Bremsdruck der hinteren Bremse bei der Citroën-Hydropneumatik aus der Hinterachs-Federung gespiesen wird, musste, um die Bremsfunktion auch bei eingeschaltetem Anti-Absink-System sicherzustellen, ein zusätzlicher Druckspeicher im Bereich der Hinterachse ins System integriert werden.
Ein Face-Lifting gab es 1997 , das hauptsächlich strukturelle Karosserieverstärkungen betraf (Xantia-X2). MNachfolger ist seit 2001 der Citroën C5. Der Xantia war das letzte Citroën-Modell mit Zentralhydraulik.
Sicherheit
Ab Modelljahr 1994 wurde serienmässig ein Fahrer-Airbag montiert, ab Modelljahr 1997 auch ein Beifahrer-Airbag. Mit dem Wechsel auf Serie II wurde der Xantia zusätzlich mit 2 Seitenairbags in den Lehnen der Vordersitze ausgestattet.
An den Schlössern der vorderen Sicherheitsgurte kamen pyrotechnische Gurtstraffer zum Einsatz.
Die meisten Xantia wurden mit einem 3-Kanal-ABS ausgeliefert.
Motoren
{/'> class="prettytable"
|- style="background:#dddddd"
! colspan="3" | Motoren
|- style="background:#eeeeee"
! Hubraum
! Leistung
! Bemerkung
|-
| 1580 ccm, Benzin
|
| Monopoint-Einspritzung, G-Kat
|-
| 1780 ccm, Benzin
| 74 kW
| Multipoint-Einspritzung, G-Kat
|-
| 1780 ccm, Benzin, 16 Ventile
| 81 kW
| Multipoint-Einspritzung, G-Kat
|-
| 1995 ccm, Benzin
| 89 kW
| Multipoint-Einspritzung, G-Kat
|-
| 1995 ccm, Benzin, 16 Ventile
| 97 kW
| Multipoint-Einspritzung, G-Kat
|-
| 1995 ccm, Benzin, 8 Ventile, Turbolader mit Ladeluftkühler
/'> 80 kW
| Wirbelkammerdiesel, Verteilereinspritzpumpe, Oxi-Kat
|-
| 1997 ccm, Diesel, Turbolader mit Ladeluftkühler
/'> 80 kW
| g (das ist mehr als die meisten Sportwagen schaffen) und bietet trotzdem einen sehr guten Federungskomfort und damit sichere Straßenlage. Auch deswegen hat der Acitva Sitze mit extra Seitenwangen, welche zudem verstellbar sind. Dadurch ist mehr Seitenhalt gewährleistet.
Funktionsweise:
Beide (relativ dicken) Querstabilisatoren (vorne 28 mm, hinten 25 mm Durchmesser) sind diagonal gegenüberliegend (vorne-links und hinten-rechts) über einen Differential-Hydraulikzylinder mit den Radlenkern verbunden.
Diese Zylinder sind an ein Reglerventil angeschlossen, welches über ein Hebelgestänge von den vorderen Querlenkern betätigt wird.
Auftretendes Rollmoment, sprich Seitenneigung, wirkt auf die Querlenker entgegengesetzt - einer federt ein, der andere federt aus.
Dadurch wird das Reglerventil, der Neigungskorrektor, durch die Hebelstangen in eine Richtung hin aus seiner Ruhelage (Geradeausstellung) gezogen, wodurch es einen dem Rollmoment proportionalen Druck in den Hydraulikzylindern einstellt.
Die Hydraulikzylinder verändern dadurch ihre Länge und ?drücken? die Karosserie über die Querstabilisatorstangen gegen das einwirkende Rollmoment wieder nahezu in die Horizontale, womit Kurvenfahren fast ohne spürbare Seitenneigung ermöglicht wird - ein großes Komfort- und Sicherheitsplus!
Da diese aktive Regelung unabhängig vom Hydractive II - Fahrwerk arbeitet, bleibt deren Federweg auch bei extremer Kurvenfahrt fast ganz erhalten und sorgt so für eine deutlich bessere Straßenlage in diesen Situationen als das konventionelle Radaufhängungen können.
Bei Geradeausfahrt wird über das Steuergerät der Hydractive-Federung zudem ein Magnetventil betätigt, das eine zusätzliche Federkugel in den hydraulischen Regelkreis der Stellzylinder schaltet. Dadurch wird zum einen die Steifigkeit der verwendeten dicken Stabilisatorstangen ?virtuell? durch die Elastizität der Federkugel abgemildert, um den Komfort zu erhöhen und diese eigentlich wichtigere Wirkung zu erzielen: Den Regelkreis zu dämpfen, damit bei vertikalen Radbewegungen durch Bodenunebenheiten bei Geradeausfahrt keine unerwünschten Regulierungsschwingungen durch kurzzeitige Erregung des Neigungskorrektors auftreten, denn die Hebelstangen bewegen sich natürlich auch bei solchen Einflüssen.
Es gab den Xantia Activa mit folgenden Motoren (nicht in jedem Land verfügbar):
Benziner: 2,0i 16V (132 PS), 2,0i Turbo c.t. (147 PS), 3,0i V6 (190 PS)
Diesel: 1,9 TD (90PS), 2,1 TD (109 PS), 2,0 HDi (109 PS)
Einen Activa erkennt man am serienmäßigen Heckspoiler, den "Venice" Leichtmetall Felgen und dem Activa Logo anstatt der Hubraumangabe an den Türen.
Weblinks
* http://www.doppelwinkel.com/Activa/Activa_Hydraulikkreislauf_vorn_gross.jpg Schema der Vorderachse
* http://www.doppelwinkel.com/Activa/Activa_Hydraulikkreislauf_hinten_gross.jpg Schema der Hinterachse
* http://www.xactiva.de Activa Fan Seite

