Citice
Citice (deutsch Zieditz) ist eine Gemeinde mit 876 Einwohnern in Tschechien. Sie liegt zwei Kilometer südwestlich von Sokolov an der Eger und gehört dem Okres Sokolov an.
Geographie
Der Ort befindet sich am nördlichen Fuße des Kaiserwaldes in 420 m ü.M. umgeben von Tagebaurestlöchern und Abraumhalden. Nachbarorte sind Dolní Rychnov im Osten, B?ezováim Südosten, Tisová und Hlavno im Süden sowie Bukovany im Nordwesten.
Geschichte
Der Ort wurde 1360 als Czyticz erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte das Gebiet zwei bedeutenden oberpfälzer Adelsgeschlechtern, den Landgrafen von Leuchtenberg sowie den Nothafft, die deutsche Siedler ins Land holten.
Seit dem 19. Jahrhundert wurde hier verstärkt Braunkohle abgebaut. Nach 1918 betrieben die Wiener Kohlen-Industrie-Vereine zu Zieditz und Buckwa sowie die Zieditz-Haberspirker Kohlengewerkschaft in Zieditz Gruben, von denen die Dionysi-Laurenzi-Zeche die bekannteste war. 1872 wurde die Eisenbahn von Komotau nach Eger eingeweiht, von der in Zieditz umfangreiche Werkbahnanlagen abzweigten.
Sehenswürdigkeiten
*Bergbaudenkmal, Monumentalrelief, um 1920 errichtet
*Kirche der Erhebung des Hl. Kreuzes, 1930 errichtet , seit 1904 im Gemeindebesitz und in Sanierung
*Gedenkstein für die Gefallenen beider Weltkriege
*Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges in Hlavno
Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Citice gehört der Ortsteil Hlavno (Kloben).
Söhne und Töchter des Ortes
• Kühnhackl], deutscher Eishockeyspieler
Weblinks
*http://www.citice.cz/

