Ciriaco Sforza
Ciriaco Sforza (1. FC Kaiserslautern Deutscher Meister. Aufgrund seiner technischen und taktischen Fähigkeiten gehörte er zu den leistungsstärksten Akteuren des Schweizer Fußballs.
Karriere als Spieler
Sforza wurde als Sohn italienischer Eltern in Wohlen im Kanton Aargau geboren, seit 1990 ist er Schweizer Staatsbürger. Er begann seine Karriere beim FC Villmergen und beim FC Wohlen. Von 1986 bis 1988 spielte er für Grasshopper-Club Zürich, wechselte anschließend für zwei Jahre zum FC Aarau, ehe er 1990 nach Zürich zurückkehrte. 1988 gewann er den Schweizer Pokal und 1991 die Schweizer Meisterschaft. Von 1993 bis 1995 spielte der vielseitige, technisch versierte und schussstarke Mittelfeldspieler beim 1. FC Kaiserslautern in der Fußball-Bundesliga, ehe er 1995 von Bayern München unter Vertrag genommen wurde.
Mit dem FC Bayern München gewann Sforza 1996 den UEFA-Cup. Im selben Jahr wechselte er zum italienischen Erstligisten Inter Mailand, mit dem er 1997 im Finale des UEFA-Cups stand (Niederlage im Elfmeterschießen gegen FC Schalke 04). Anschließend kehrte Sforza zum 1. FC Kaiserslautern zurück, wo er in der Saison 1997/98 zu den Leistungsträgern der Mannschaft zählte und die Mannschaft zum Gewinn des Meistertitels führte. Von 2000 bis 2002 stand Sforza für zwei Spielzeiten neuerlich beim FC Bayern München unter Vertrag, wo er sich jedoch nicht in der Stammformation etablieren konnte. Ab August 2002 war er wieder für Kaiserslautern in der Bundesliga aktiv. Im Dezember 2004 feierte Ciriaco Sforza nach 18 Monaten Verletzungspause gegen seinen Ex-Verein FC Bayern München sein Comeback.
Am 18. Oktober 2005 verkündete der 1. FC Kaiserslautern, dass er sich von Ciriaco Sforza trennt, dies aufgrund unüberbrückbarer Differenzen mit dem Trainer Michael Henke. Am 20. November 2005, nach der Entlassung Henkes, bot sich Sforza als Helfer im Abstiegskampf des FCK an. Dies wurde vom neuen Trainer Wolfgang Wolf jedoch abgelehnt. Sein letztes Spiel im Profifußball absolvierte Sforza am 15. Oktober 2005, als sich der 1. FC Kaiserslautern und Borussia Dortmund 3:3 trennten; Sforza wurde in der Halbzeit ausgewechselt.
Nationalmannschaft
Im August 1991 spielte Sforza erstmals für die Schweizer Fussballnationalmannschaft. Er nahm an der Fußball-Weltmeisterschaft 1994 in den USA und an der Fußball-Europameisterschaft 1996 in England teil. Sforza absolvierte 79 Länderspiele für die Schweiz.
Karriere als Trainer
Im Dezember 2005 erwarb Sforza in Deutschland die Trainer-A-Lizenz mit Bestnoten. Seit Beginn der Saison 2006/07 ist er Trainer beim Schweizer Super-League-Club FC Luzern.
Vereine
* 1989 - 90: FC Aarau
* 1990 - 93: Grasshoppers Zürich
* 1993 - 95: 1. FC Kaiserslautern (61 / 15)
* 1995 - 96: Bayern München (30 / 2)
* 1996 - 97: Inter Mailand (21 / 1)
* 1997 - 00: 1. FC Kaiserslautern (91 / 4)
* 2000 - 02: Bayern München (35 / 1)
* 2002 - 06: 1. FC Kaiserslautern (47 / 1)
Erfolge
Schweizer Meister: 1991
Deutscher Meister: 1998, 2001
UEFA-Pokal: 1996
UEFA Champions League: 2001
Schweizer Fußballer des Jahres: 1993
Statistik
Bundesligaspiele
*193 für den 1. FC Kaiserslautern
*65 für den FC Bayern München
Bundesligatore
*20 für den 1. FC Kaiserslautern
*3 für den FC Bayern München
Weblinks
• Offizielle Webseite

