Cinema Paradiso
Cinema Paradiso (1988) ist ein Sizilien und ihres Kinos von den 1940er Jahren bis in die heutige Zeit.
Handlung
Ein Filmregisseur kehrt aus Anlass des Todes eines alten Filmvorführers nach über 30 Jahren in sein sizilianisches Heimatdorf zurück. Er erinnert sich an seine Kindheit, die er im Kino zugebracht hat. Nachdem der Vorführer bei einem Brand sein Augenlicht verloren hat, durfte der kleine Junge im Kino arbeiten. Das alte Kino wird abgerissen. Aber der Vorführer hat ihm eine Filmrolle mit den Schnipsel (sehr viele Küsse) hinterlassen, die er auf Geheiß des Dorfpfarrers aus den Filmen herausschneiden musste.
Kritik
film-dienst 24/1989: Ein nostalgisch gefärbter Film, der die Geschichte des Kinos als Erlebnisort und Hort der Träume ebenso erzählt wie die fragmentarische Geschichte Siziliens. Er knüpft an die Idee des Kinos als "Kunst der Emotionen" an und entwickelt in dieser Beziehung eine faszinierende Kraft. Sentimentalitäten werden dabei stets durch feinen Humor, leise Ironie und pointierten Witz gebrochen.
Auszeichnungen
Cinema Paradiso gewann 1990 den Oscar als bester fremdsprachiger Film. Giuseppe Tornatore gewann auf dem Filmfestival_Cannes_1989 den großen Preis der Jury und erhielt den Europäischen_Filmpreis. Als bester europäischer Schauspieler erhielt Philippe Noiret für seine Darstellung des Alfredo den Europäischen Filmpreis.
Hintergrund
Das Konzept mit dem herausgeschnittenen Küssen inspirierte Richard Curtis bei der Arbeit an Tatsächlich ... Liebe. Dort findet eine junge Frau heraus, dass der Freund ihres Ehemannes in sie verliebt ist. Daraufhin sieht sie sich ein Video an, das er von ihrer Hochzeit aufgenommen hatte und findet nur Großaufnahmen von sich selbst.
Weblinks
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