Cieszanów
Cieszanów ist eine Stadt in Osmanischen_Reiches. Um diese Zeit führte der Großhetman Polens Johann III. Sobieski durch die Stadt gegen diese Truppen ins Feld.
1681 bestätigte der inzwischen zum König gewählte Johann III. Sobieski das Stadtrecht. Ab der ersten_Teilung_Polens 1772 wurde die Stadt Teil Österreichs. Bei einer Verwaltungsreform wurde Cieszanów Kreisstadt.
Am 11. September 1914 marschierte die russische_Armee in die Stadt ein, nachdem sich zwei Tage zuvor das österreichische_Heer zurückgezogen hatte. Die Russen konnten die Stadt bis zum 18. Juni 1915 besetzt halten. Am 1. November 1918 wurde die Stadt Teil der neu gebildeten Ukraine. Dies allerdings nur für etwa einen Monat. Ab dem 6. Dezember 1918 war die Stadt dann Teil des wiederentstandenen Polens.
Am 7. September 1939 flogen die ersten Bomber der deutschen_Luftwaffe über die Stadt und fünf Tage später besetzte die Wehrmacht die Stadt. Diese verließ die Stadt aber kurz danach und übergab den Ort gemäß dem Hitler-Stalin-Pakt den sowjetischen_Truppen. Mit dem Beginn des Russlandfeldzuges wurde Cieszanów 1941 wieder von deutschen Truppen besetzt.
Nach Ende des Zweiten_Weltkrieges wurde die Stadt wieder Teil Polens. Bei einer Verwaltungsreform kam die Stadt 1975 zur Wojewodschaft Przemy?l. Nach deren Auflösung war Cieszanów ab 1999 Teil der Wojewodschaft Karpatenvorland.
Einwohnerentwicklung
Eine genaue Struktur der Einwohner wurde erstmals 1857 urkundlich erfasst. Damals gab es 859 römisch-katholisch, 250 griechisch-katholisch, einer armenisch-katholische und 1.067 Juden. http://www.cieszanow.eu/?do=h2
Politik
Städtepartnerschaften
Argenbühl (Deutschland), seit 18. Juli 2005
Capannoli (Italien)
Diósd (Ungarn)
Kalu?a (Slowakei)
Schowkwa (Ukraine)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
* Die Kirche des Adalbert von Prag, errichtet 1800
* Die Synagoge aus dem 19. Jahrhundert
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Wojewodschaftsstraße 865 verläuft in nord-südlicher Richtung durch den Ort. Im Norden beginnend mündet diese südöstlich der Stadt Tomaszów Lubelski in der Europastraße 372. Der südliche Verlauf führt durch Oleszyce und endet in Jaros?aw in der Europastraße 40.
Die Wojewodschaftsstraße 863 beginnt in Cieszanów und endet im Westen nach etwa 65 Kilometern mit der Einmündung in die Landesstraße 77.
Die Bahnstrecke Be??ec und Przeworsk führt durch die Stadt.
Der Flughafen Rzeszów-Jasionka liegt etwa 85 Kilometer südwestlich und ist der nächste internationale Flughafen.

