Christian Albrecht von Dohna
Christian (auch Christoph) Albrecht Burggraf und Graf zu Dohna (10. Dezember 1621 in Küstrin; ? 14. Dezember 1677 in Gartz (Oder)) war kurbrandenburgischer General.Christian Albrecht von Dohna wurde als Sohn von Christoph_von_Dohna und Ursula Gräfin von Solms-Braunfels (24. November 1594 in Braunfels; ? 18. August 1657 in Turnhout) geboren. Seine Brüder Friedrich von Dohna (1621-1688) und Christoph Delphicus von Dohna wurden auch Offiziere. Seine Cousine war die Kurfürstin Luise_Henriette_von_Brandenburg.
Schon 1621 war er Kornett in holländischen Diensten, erhielt seine Ausbildung unter Prinz Friedrich_Heinrich_von_Oranien und wurde 1648 Oberst. Am 6. Oktober 1656 wurde er kurbrandenburgischer Generalleutnant, Geheimer Rat und Gouverneur von Küstrin, am 16. März 1657 dann Statthalter von Halberstadt. Im Jahr 1659 nahm er an einem Feldzug in Pommern teil. Er ließ die Festungen von Berlin und Küstrin ausbauen und wurde am 2. März 1666 General der Infanterie. 1671 wurde er Chef eines neu gebildeten Regiments in Küstrin, das seinen Namen trug und im darauf folgenden Jahr Generalfeldzeugmeister. In den Jahren 1675 bis 1677 führte ihn ein erneuter Feldzug nach Pommern, wo er 1677 starb.
Seit dem 6. April 1644 war Graf von Dohna verheiratet mit Sophie Theodore Gräfin von Holland-Brederode-Vianen (16. März 1620 in Vianen, ? 23. September 1678 in Halberstadt). Seine sechs Söhne wurden auch Soldaten:
#Friedrich Heinrich (? 1668 vor Toulon)
#Wolfard (? 1686) kurbrandenburgischer Hauptmann
#Wilhelm Albrecht (? 1673 vor Maastricht) holländischer Oberst
#Christoph (? 27. Oktober 1672 bei Koblenz) kurbrandenburgischer Oberstwachtmeister
#Karl Emil (? 3. Juli 1686 vor Buda) kurbrandenburgischer Oberst
#Dietrich Theodor (? 17. Juli 1686 von Buda) kurbrandenburgischer Oberst
Von seinen vier Töchtern heirateten Amalia den Grafen Simon Heinrich zu Lippe-Detmold (1648-1697) und Frede Marie den Grafen_Christoph_von_Dohna-Schlodien.
Siehe auch
• (Adelsfamilie)]
Literatur
• von Priesdorff] (Hg.): Soldatisches Führertum. Hanseatische Verl.-Anst., Hamburg [1937], Band 1, S. 14
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