Christa Lörcher
Christa Lörcher (24. Juni 1941 in Mewe (Westpreußen) ist eine deutsche Politikerin der SPD. Sie ist Mitglied der SPD seit 1970. Mitglied des Bundestages war sie vom 3. September 1993 bis zum Ende der 14. Legislaturperiode im Jahr 2002.Im November 2001 wurde die Lehrerin und SPD-Bundestagsabgeordnete Lörcher [http://www.bundestag.de/mdb/mdb14/bio/L/loercch0.html Angaben aus der 14. Legislaturperiode des dt. BT] bundesweit bekannt, als sie dem Kanzler die Stimme bei der Vertrauensfrage verweigerte, da daran die Abstimmung über einen militärischen Einsatz (Krieg in Afghanistan) gebunden war. Danach trat sie aus der SPD-Fraktion aus und gehörte dem Bundestag für den Rest der Legislaturperiode als fraktionslose Abgeordnete an. [http://webarchiv.bundestag.de/archive/2005/1115/1115/bp/2001/bp0111/0111069a.htmlFraktionslos aber nicht rechtlos, Blickpunkt Bundestag 11/2001] Für ihre Konsequenz wurde Christa Lörcher 2002 mit der Clara-Immerwahr-Auszeichnung, dem Friedenspreis der Internationalen_Ärzte_für_die_Verhütung_des_Atomkrieges_(IPPNW) gewürdigt [http://www.ippnw.de/Soziale_Verantwortung/Clara-Immerwahr-Auszeichnung/article/Friedenspreis_fuer_Christa_Loercher.html ippnw Mitteilung zur Preisverleihung].
Reden
• Rede vom 1. März 2002 zum Entwurf eines Zuwanderungsgesetzes
Zitate
*"In einer demokratischen Partei müssen andere Meinungen erlaubt sein." [http://www.taz.de/pt/2003/10/13/a0141.1/text Eine Gewissenhafte, von Kirsten Küppers, taz vom 13.10.2003]
Quellen
Weblinks
• "Ich habe noch viel vor", von Brigitte Fehrle, Berliner Zeitung vom 22.11.2001
• Eine Gewissenhafte, von Kirsten Küppers, taz vom 13.10.2003

