Choszczno
Choszczno [] (deutsch Arnswalde) ist eine Stadt in Askaniern und dem Pomerellenherzog Mestwin II. geschlossen. Nicht ganz gesichert ist die Vergabe des Stadtrechtes, am wahrscheinlichsten ist, dass es 1284 erteilt wurde. Das Stadtrecht wurde nach Magdeburger Recht erteilt. 1289 wurde der Ort das erste Mal als Stadt erwähnt. 1364 besaß die Stadt eine Burg. 1402 kam die Stadt unter die Herrschaft der Kreuzritter des Deutschen_Ordens. 1414 versuchte Henning von Wedel den Ort zu erobern, blieb aber erfolglos. 1419 fielen polnische Ritter in Arnswalde ein und der Ort wurde dabei zu großen Teilen zerstört. 1433 wurde die Stadt ein Lehen Polens, aber schon vier Jahre später stand sie wieder unter der Herrschaft des Ordens. Große Teile der Stadt wurden 1511 Opfer eines Brandes, 1549 raffte die Pest viele Menschen dahin. Während des Dreißigjährigen_Krieges wurde auch Arnswalde zu großen Teilen zerstört. 1649 wurde Arnswalde Teil der Poststrecke Berlin - Königsberg.
thumb|left|220px|Marktplatz_um_1900
1719 wurde in der Stadt eine Garnison für preußische Truppen errichtet. 1806 besuchte der preußische König Friedrich_Wilhelm_III. die Stadt. Mit der Neuordnung der preußischen Verwaltung nach dem Wiener Kongress (1815) wurde der Landkreis Arnswalde im Regierungsbezirk Frankfurt gebildet. 1938 kam der Landkreis zum Regierungsbezirk Grenzmark Posen-Westpreußen. 1828 wurde die erste Schule des Ortes eröffnet, 51 Jahre später wurde das Rathaus neu gebaut. Die Kreisverwaltung kam 1846 in die Stadt Arnswalde. 1848 erhielt Arnswalde Anschluss an die Bahnlinie Stargard?Posen. Das erste Krankenhaus öffnete 1905 seine Türen. Die Einwohnerzahl von Arnswalde stieg von 6.800 Einwohnern 1875 auf 14.000 Einwohner im Jahre 1939.
Der Beginn des Zweiten_Weltkrieges berührte den Ort kaum. In den Folgejahren befand sich hier jedoch eines der größten Lager für polnische Kriegsgefangene. 1945 wurde Arnswalde nach einer Belagerung von der Roten_Armee erobert und später unter polnische Verwaltung gestellt. 1959 wurde der erste Wohnblock der Stadt errichtet. 1974 nahm eine Telefonzentrale ihren Dienst auf.
Sehenswürdigkeiten
* die Marienkirche
* der Bahnhof aus der Mitte des 19. Jahrhunderts
* das Gaswerk aus dem 19. Jahrhundert
Partnerstädte
• (Deutschland)
*Fürstenwalde]_(Deutschland)
•_
• (Niederlande)
*Alytus] (Litauen)
Gemeinde
Die [[Stadt- und Landgemeinde Choszczno gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in folgende Ortsteile:
Gle?no (Hohenwalde), Ko?ki (Rohrbeck), Koplin (Kopplinsthal), Korytowo (Kürtow), Piasecznik (Pätznick), Radaczewo (Reichenbach), Radu? (Radun), Rzecko (Rietzig), S?aw?cin (Schlagenthin), Smole? (Karlsburg), Stary Klukom (Alt Klücken), Stradzewo (Stolzenfelde), Sulino (Ebenau), Suliszewo (Zühlsdorf), Wardy? (Wardin), Zam?cin (Sammenthin), Zwierzy? (Zwierzy?)
Söhne und Töchter der Stadt
Robert Wilms, (* 1824), Chirurg

