Chopper (Schaltung)
Ein Chopper ist im Wesentlichen ein elektronischer Schalter (geregelt durch einen anderen Schalter), der genutzt wird, um ein Signal zu unterbrechen. Er kommt in zahlreichen elektronischen Schaltkreisen oder Schaltbaugruppen zur Anwendung.Geschichte
Ein Chopper, in der Elektrotechnik auch als Zerhacker bezeichnet, dient dazu aus einer Gleichspannung eine rechteckförmige Wechselspannung zu erzeugen.
Früher haben Chopper nach dem Prinzip des Wagnerschen_Hammers funktioniert, wie auch elektrische Klingeln, die mit Gleichspannung betrieben werden. Allerdings sind derartige Zerhacker aufgrund der Lärmbelastung, Fehlerträchtigkeit und Funkenbildung nicht mehr im Gebrauch. Sie wurden auch eingesetzt, um Röhrengeräte zu betreiben.
Nach dem Prinzip fließt eine Gleichspannung (typ. 12 oder 24 V) durch eine Spule, die über einen Ankerkern einen Schalter betätigt, der den Stromkreis zur Spule unterbricht. Wenn der Stromkreis unterbrochen ist, kann eine Rückstellfeder den Anker zurückbewegen. Schalter und Stromkreis werden wieder geschlossen. Die Folge ist ein häufiges rhythmisches Schließen und Öffnen des Schalters. Die Wechselspannung selbst wird durch eine Sekundärwicklung auf der Spule erzeugt.
In modernen Chopperschaltungen werden solche mechanischen Schaltkreise durch transistorisierte Wechselrichter ersetzt. Das "Zerhacken" kann mechanisch, elektronisch, aber auch optoelektronisch erfolgen.
Anwendung
Da es früher oft zu Missverständnissen kam, wird in den meisten modernen Anwendungen eine andere Bezeichnung gewählt, um sicherzustellen, welcher spezielle Typ der Schaltung gemeint ist. Zum Beispiel:
• getaktete' target='blank'>Netzteile], einschließlich Chopperverstärker

