Choleriker
thumb|Albrecht Dürer, eine Darstellung der Temperamente: Markus und PaulusAls Choleriker (griech. ???? ?Galle?) wird in der heutigen Umgangssprache, ausgehend von der Temperamentenlehre der Hippokratiker, ein leicht erregbarer, unausgeglichener und jähzorniger Mensch bezeichnet.
Im positiven Sinn wird ein Choleriker auch als willensstark, furchtlos und entschlossen beschrieben.
Nach Eysenck ist das cholerische Temperament durch die Kombination von emotionaler Instabilität mit Extraversion gekennzeichnet.
Die Entstehung der Charaktereigenschaften eines Menschen wird von der heutigen Persönlichkeitspsychologie allerdings differenzierter beurteilt; an ihrer Ausbildung sind viele andere Faktoren beteiligt.
Siehe auch
* Temperamente: Melancholiker, Phlegmatiker, Sanguiniker
Viersäftelehre
Wutanfall
Humoralpathologie
Weblinks
• Persönlichkeitspsychologie, Universität Saarland
• Hildegard von Bingen: Der Choleriker
• Hildegard von Bingen: Von den cholerischen Weibern

