Chodecz
Chodecz (Polen in der Wojewodschaft Kujawien-Pommern.
Geographie
Geographische Lage
Chodecz liegt im Süden des Powiats W?oc?awski. Die Gemeinde grenzt an die Wojewodschaften_Großpolen und ?ód?.
Etwa 30 Kilometer nördlich der Stadt liegt W?oc?awek, 80 Kilometer südlich liegt ?ód?.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Chodecz stammt aus dem Jahr 1325 als Chodcza. Eine weitere Erwähnung 1418 nannte den Ort Chotech.
Das Stadtrecht nach Kulmer Recht erhielt der Ort am 2. November 1442 von Wladyslaw_III. verliehen. Schon 1520 wurde die Stadt unter ihrem heutigen Namen Chodecz urkundlich erwähnt.
Sigismund III. Wasa erneuerte 1592 das Stadtrecht nach Magdeburger Recht. Damit einher ging das Recht der Stadt vier Jahrmärkte pro Jahr abzuhalten und Handwerkszünfte einrichten zu dürfen.
Während des Zweiten_Nordischen_Krieges fiel die Stadt Plünderungen und Brandschatzungen zum Opfer.
Bei der Zweiten_Teilung_Polens kam Chodecz 1793 an Preußen. Mit der Bildung des Herzogtums_Warschau wurde die Stadt Teil desselben und 1815 Teil Kongreßpolens. 1812 verlor Chodecz sein Stadtrecht, erhielt dieses aber etwa zehn Jahre später am 2. April 1822 wieder.
1867 verlor die Stadt erneut ihr Stadtrecht.
Nach dem Ersten_Weltkrieg wurde die Stadt Teil des wiederentstandenen Polens und erhielt 1921 wiederum das Stadtrecht verliehen.
Während des Zweiten_Weltkrieges wurde die Stadt 1939 von der Wehrmacht besetzt. Am 19. Januar 1945 marschierte die Rote Armee in Chodecz ein und übergab die Ortschaft an Polen. Chodecz wurde Sitz einer Gromada und ab 1973 einer Gemeinde.
Durch eine Verwaltungsreform in Polen wurde die Stadt 1975 Teil der neu gebildeten Wojewodschaft W?oc?awek. Seit einer erneuten Reform ist Chodecz Teil der Wojewodschaft Kujawien-Pommern.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
* die Kirche des Heiligen Dominikus
* die Kirche des Heiligen Jakob
* der Ko?ciuszki-Platz im Zentrum der Stadt
* das Denkmal für Tadeusz Ko?ciuszko
* das Denkmal an Johannes Paul II.
Sport
In der Stadt gibt ein Stadtion sowie den Sportverein Zgoda (deutsch Eintracht)
Gemeinde
Die Gemeinde umfasst 20 Schulzenämter und inklusive Chodecz 52 Ortschaften. Dies sind im Einzelnen[http://www.chodecz.pl/030x08.htm Website der Gemeinde, Stand 01.06.2004], in Klammern jeweils die Einwohnerzahlen:
Bogo?omia (50), Bogo?omia Kolonia (14), Brzyszewo (471), Cetty (133), Chodeczek-Wie? (58), Florkowizna (20), Gawin (42), Huta Chodecka (64), Huta Towarzystwo (10), Ignalin (153), Ko?atki (23), Kromszewice (247), Kub?owo (68), Kub?owo Ma?y (47), Lubieniec (81), ?akno (76), ?ania (114), ?ani?ta (131), Micielno (16), Mielinek (60), Mielno (55), Mstowo (91), Mstowo Maj?tek (58), Niesio?ów (33), Niwiki (45), Nowiny (51), Ogorzelewo (11), Pieleszki (111), Piotrowo (30), Podgórze (6), Prosno (49), Przysypka (54), Psary (134), Pyszkowo (182), Ruda Lubieniecka (121), Sadok (18), S?aw?cin (20), Sobiczewy (175), Strzygi (195), Strzygi Kolonia (52), Strzt?ki (65), Szczecin (110), Trzeszczon (78), Uklejnica (33), Witoldowo (34), Wola Adamowa (188), Zalesie (121), Zameczek (?), Zbijewo (152) und Zieleniewo (71).
Wirtschaft und Infrastruktur
Vor allem die Landwirtschaft ist für die Gemeinde Chodecz von Bedeutung. Etwa 9.660 Hektar, was einem Anteil von fast 80 Prozent am Gemeindegebiet entspricht, sind landwirtschaftliche Nutzflächen. Zu den größeren landwirtschaftlichen Unternehmen auf dem Gebiet der Gemeinde zählt die O?rodek Hodowli Zwierz?t Zarodowych Sp. z o.o., die sich auf die Zucht von Nutztieren, vor allem Schweine und Kühe, konzentriert.
Verkehr
Durch Chodecz führt die Wojewodschaftsstraße (droga wojewódzka) 269. Diese mündet im Nordosten nach etwa 20 Kilometern in die Europastraße 75 in Krowal. In der anderen Richtung verläuft sie zuerst nach Süd-Westen, biegt dann aber nach Westen ab und mündet, nach etwa 22 Kilometern, in der Wojewodschaftsstraße 270 bei Izbica Kujawsaka.
Der internationale W?adys?aw-Reymont-Flughafen ?ód? befindet sich etwa 80 Kilometer südlich der Stadt Chodecz.
Bildung
In der Stadt gibt es den Schulkomplex W?adys?aw Reymont (Zespó? Szkó? W?. St. Reymonta) sowie eine Bibliothek.

