Chocenice
Chocenice (deutsch Kotzenitz) ist eine Gemeinde mit 519 Einwohnern in Tschechien. Sie liegt fünf Kilometer südwestlich von Blovice und gehört zum Okres Plze?-jih. Die Katasterfläche beträgt 1320 ha.
Geographie
Der Ort befindet sich in 413 m ü. M. im Tal des Chocenický potok am westlichen Fuße der Chocenická skála (588 m). Chocenice liegt an zwei Teichen, dem Mlýnský und dem Vejsovský rybník. Durch das Dorf führt die Staatsstraße 20 von Pilsen nach Nepomuk.
Nachbarorte sind Kotousov im Norden, Stará Hu? im Nordosten, ?dírec im Osten, Zh??, Jarov, M?cholupy und ?abuzí im Süden, sowie Bzí, Dubíny, Na Samot? und Drahkov im Westen.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung von Chocenice stammt aus einer Liste des Klosters_Kladrub aus dem Jahre 1115. Bis ins 16. Jahrhundert besaßen die Sternberger den Ort und 1561 erwarb Ji?ík Koko?ovec von Koko?ova auf ??áhlavy die Grundherrschaft von Zdenko von Sternberg. Christoph Koko?ovec ließ zwischen 1603 und 1615 eine Renaissancefeste errichten. Er verlor als Aufständischer seinen Besitz und wurde 1623 begnadigt. 1650 verkaufte seine Tochter Ludmila Eli?ka Molovcová von Koko?ov Chocenice an Jan Václav Kocov, der den Besitz 1685 an Mark Josef Lenoy weiterveräußerte. Lenoy ließ die Feste zum Barockschloss umbauen.
Das Schloss diente später als Verwaltungsgebäude und zuletzt als Schule. Jetzt ist es leerstehend und unzugänglich.
Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Chocenice gehören die Ortsteile Chocenická Lhota (Kotzenitzer Lhota), Kotousov (Kotauschen) und Zh?? (Sursch) sowie die Weiler Landava und Hladom??.
Sehenswürdigkeiten
*Schloss Chocenice
*Feuerwehrmuseum
*Kapelle
*Statuen des Hl. Johannes von Nepomuk und des Hl. Adalbert im Schlosspark
*Naturpark Buková hora südöstlich des Dorfes
Literatur
*Petr Ro?mberský, Veronika Machová: Zámek a tvrz Chocenice, 2002, ISBN 80-86596-08-7
Weblinks
• Information über die Gemeinde
• Schloss Chocenice
• Beschreibung des Museums auf bbkult (D)

