Chiyoda
, das große Tor der jap. ???? Chiyoda-ku) ist einer der 23_Stadtbezirke der japanischen Hauptstadt Tokio. Er hat eine Fläche von 11,64 km², 12% davon entfallen auf den Kaiserpalast. Im Jahr 2005 hatte der Bezirk eine Einwohnerzahl von 43.954 und eine Einwohnerdichte von 3776 Personen pro km². Die über 36.000 Firmen, die in Chiyoda ihren Sitz haben, bieten fast 900.000 Menschen Arbeit, so dass die Tagesbevölkerung mehr als 20 Mal so hoch ist wie die Nachtbevölkerung. Der Name Chiyoda, wörtlich ?Feld der tausend Generationen?, stammt noch von der Burg.
Nahezu alle Einrichtungen der japanischen Regierung, wie das Parlament, der Sitz des japanischen_Premierministers, der Oberste_Gerichtshof und die meisten Ministerien befinden sich in Chiyoda. Auch der Yasukuni-Schrein, der Bahnhof Tokio und die Nippon Budokan Hall befinden sich dort. 15 Botschaften haben ebenfalls ihren Sitz in Chiyoda.
Geschichte
Der Stadtteil Chiyoda besteht aus dem Kaiserpalast (der ehemaligen Burg Edo) und den umgebenden Gebieten im Radius von etwa einem Kilometer. Bereits zur Edo-Zeit war der Kaiserpalast als Sitz des Shogun das politische Zentrum Japans. Um die Burg herum lagen die Residenzen der einzelnen Daimyo, die dazu verpflichtet waren, ihre Familien nach Edo zu bringen und selbst dort die Hälfte ihrer Zeit zu verbringen. 1860 wurde der Shogunatsbeamte Ii Naosuke vor dem Sakurada-Tor der Burg Edo ermordet.
Während der Meiji-Restauration wurden 1871 die Daimyate abgeschafft und das Land von der neuen Zentralregierung konfisziert. In der Burg residierte von nun an der Kaiser, während die Ländereien der Daimyo für Regierungsgebäude genutzt wurden.
1932 fand hier das Attentag auf den Premierminister Inukai Tsuyoshi statt. Auch der Putschversuch vom 26. Februar 1936 hatte sein Zentrum in Chiyoda.
Ein eigener Stadtbezirk wurde Chiyoda am 15. März 1947 durch die Vereinigung der Bezirke Kanda, des nordöstlichen Bereichs um den Bahnhof Akihabara herum, und Kojimachi, des Kaiserpalastes und ehemaligen Samuraiviertels.
Der Giftgasanschlag der ?mu Shinriky? (Aum-Sekte) auf die Tokioter_U-Bahn am 20. März 1995 wurde durchgeführt, als die Züge gerade den Bezirk Chiyoda durchquerten.
Stadtteile
Der Bezirk Chiyoda besteht aus folgenden Stadtteilen:
• (??) ? Sitz des Obersten Gerichtshofs und des Nationaltheaters
*Hibiya] (???) ? am bekanntesten für den [[Hibiya-Park, einen großen Park südlich des Kaiserpalasts
• (???)
*Jinbocho] (???)
• (??) ? der nordöstliche Teil von Chiyoda. Hier liegt der bekannte Elektronikbezirk Akihabara], der [[Kanda-Schrein und die Wiederauferstehungs-Kathedrale von Tokio, die Hauptkirche der Orthodoxen_Kirche_in_Japan/'>Orthodoxe Kirche in Japan/'>Orthodoxen Kirche in Japan
• (???) ? hier befinden sich alle wichtigen Ministerien der Zentralregierung
*
• (???) ? im Südosten zwischen dem Bahnhof Tokio] und dem Kaiserpalast, seit der [[Meiji-Zeit ein Geschäfts- und Bankenviertel mit dem Sitz der größten Banken und Versicherungen Japans
• (???) ? hier befinden sich das Parlament und der Sitz des Premierministers, außerdem der Hie-Schrein]
• (???) ? nördlich von Marunouchi, Teil des Geschäftsviertels um dem Bahnhof Tokio
*Hibiya-Park
_Angrenzende_Städte_und_Gemeinden_
•_
Sehenswürdigkeiten
Hibiya-Park
Kaiserpalast Tokio
Kitanomaru-Park
Japanisches Parlament
Nippon Budokan Hall
Tokyo International Forum
Bahnhof Tokio
Hie-Schrein
Angrenzende Städte und Gemeinden
• Stadtbezirk Ch??],[[Minato_(Tokio)|Minato],[[Minato (Tokio)|Minato,Shinjuku,Tait?,Bunky?
Weblinks
* }}
• Offizielle Website - Japanisch und Englisch

