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| 33 km²
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| Einwohner: /'>| 17.730 (Stand: 2005)
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| NN
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| Postleitzahl:
/'> 11550
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|Vorwahl: || 003495637 (0034 für Spanien, 956 für Cádiz, 37 für Chipiona)
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| Offizielle Website: || [http://www.chipiona.es Chipiona.es]
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! colspan="2" | Politik
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| Andalusien und liegt am Atlantik an der Mündung des Guadalquivir. Es leben 17.603 Einwohner (2004) dort, im Sommer ?beleben? zusätzlich zehntausende fast ausschließlich spanische Touristen das Städtchen. Es ist vor allem wegen seiner großen Sandstrände und dem Leuchtturm berühmt.
Als Badeort dient Chipiona vielen Touristen als Ausgangspunkt für Reisen zu beliebten Zielen wie Cádiz (Stadt) (30 Autominuten), Jerez (30 Autominuten), Sevilla (90 Autominuten) und auch Huelva (Stadt) (ca. 90 Autominuten).

Geschichte


Der Name Chipiona kommt von einem antiken, nicht mehr erhaltenen Leuchtturm an der Mündung des Guadalquivir. Er wurde von Scipio Africanus nach erfolgreichen Kämpfen gegen die Karthager 206 v. Chr. erbaut. Dies gilt als der Zeitpunkt der Geburt Chipionas. Vorher waren zahlreiche Schiffe an dem Riff des Piedra de Salmedina, ein der Küste vorgelagerter Felsen, zerschellt.
Römische Fundstücke an der Stadtgrenze konnten auf das zweite Jahrhundert v. Chr. datiert werden.

Später wurde die angewachsene chipionerische Bevölkerung durch die Angriffe der Westgoten stark dezimiert. Es dauerte einige Jahrhunderte bis sie sich langsam wieder erholte. Chipiona wurde 711 zum ersten mal von den Mauren erobert. 1251 wurde es von König Ferdinand_III. zum ersten mal zurückerobert, bevor es dann sein Sohn _Alfons_X. endgültig für das Spanische Königreich gewann.

1295 überließ König Sancho_IV. ?El Bravo? (Der Mutige) Chipiona an Alonso Pérez de Guzmán ?El Bueno? (Der Gute), der die kleine, bis heute erhaltene ?Stadt-Burg? erbaute und später an der Conquista des Juan Ponce de León teil hatte.
Die weiter Rolle Chipionas in der Geschichte ist bescheiden. Im Spanischen_Bürgerkrieg lag es Mitten in dem umkämpften Süden, bis heute lasen sich Spannungen zwischen kommunistisch Ausgerichteten und ?Franquisten? erkennen.

Sehenswürdigkeiten

Der ?Humilladero?, die Heilge María Vírgen der Regla



?María_Virgen_de_Regla? (?Jungfrau María de Regla?) ist bis heute die Schutzheilige der Stadt.
Als die Araber im 8. Jahrhundert Chipiona eroberten, versteckten Eremiten das Heiligenbild in einem Wassertank, ca. 30 Meter von der Zitadelle, dem heutigen Kloster.
Die Marienstatue wurde im 14. Jahrhundert durch eine Marienerscheinung wiederentdeckt.
Über dem ehemaligen Wassertank wurde ein sog. ?Humilladero? gebaut, eine Glaubensstätte mit dem Heiligenbild der Maria und anderen religiösen Symbolen. Sie steht bis heute neben der Sandsteinkirche ?Vírgen de Regla?.

Cruz del Mar


1755 wurde Chipiona hart von den Folgen des Erdbebens_von_Lissabon getroffen. In dem Moment, in dem die Flutwelle Chipiona treffen sollte, erschien der Sage nach der Heilige Christus der Barmherzigkeit und schickte die Welle zurück ins Meer. An diesem Ort wurde ein großes Eisenkreuz errichtet, das ?Cruz del Mar?. Auch wenn man heute weiß, dass das Phänomen tatsächlich stattgefunden hat und man es naturwissenschaftlich nachweisen kann, wird zu dem beliebten Ausblicksort bis heute jeden ersten November des Jahres eine Prozession von der Stadtkirche hinführt.

Der Leuchtturm ?Faro de Chipiona?


Der Leuchturm Chipionas Leuchtturm Koordinaten:
wurde 1867 gebaut und ist mit 69 Metern der höchste Spaniens und einer der höchsten weltweit. Er gilt gleichsam als ?das? Wahrzeichen der Stadt. Er liegt an der Spitze einer kleinen Landzunge namens ?Punta del Perro?, der Punkt des Hundes. Wie der antike Leuchtturm (Guadalquivir einfahren.

Santuario de Nuestra Señora de Regla de Chipiona



Der Ursprung des Sanktuariums liegt in einer Festung der Ponce de León. 1399 wurde sie den Augustinern überlassen, welche dort bis 1835 blieben. Der quadratische Turm aus Mauerzinnen des heutigen Klosters soll an das ursprüngliche Kastell erinnern. 1882 wurde es von den Franziskanern besetzt und in eine Schule für Missionare für Marokko und das ?Heilige_Land? umgewandelt.
Das Sanktuarium umfasst auch den Humilladero (s.o.), der die 62 cm hohe schwarze Madonna Virgen de Regla, die Stadtpatronin Chipionas, beinhaltet (siehe Geschichte).

Wirtschaft



Die Wirtschaft Chipionas ist hauptsächlich in vier Sektoren zu unterteilen:

* Tourismus: Chipiona ist aufgrund seiner großen, hellen, jodreichen Sandstrände unter Einheimischen ein sehr beliebter Urlaubsort. Deshalb wächst die Kleinstadt in den drei Sommermonaten (Juni, Juli, August) auf eine kleine Großstädt mit ca. 120.000 Einwohnern an. Die Touristen sind zu 90 Prozent Spanier und zumeist aus den umliegenden Provinzen wie Sevilla oder Huelva stammend. Seit den hohen staatlichen Investitionen in die nahliegende Feriensiedlung ?La Ballena? erschließt sich Chipiona langsam auch dem internationelen Tourismus.
* Blumen: Chipiona ist der Hauptlieferant für spanische Schnittblumen, ein wichtiger nationaler und internationaler Blumenexporteur. Jedoch wird mit der sich merklich verschlimmernden Verwüstung Südspaniens und der Angleichung an das Klima der nahgelegnen afrikanischen Nordküste die Existenz von immer mehr Blumenhändlern bedroht, im Sommer 2003 wurde in Teilen von Andalúsien eine Wassersperre verhengt, viele kleinere Händler mussten wegen extremer Trockenheit schon aufgeben.
* Fischhandel: dies ist mit der Landwirtschaft der älteste Wirtschaftszweig der gesamten Region, ursprünglich lebte ein Großteil der Bevölkerung vom Fischverkauf. Der Fisch aus Chipiona und seiner ?Nachbarin? Sanlúcar de Barrameda ist für seine hohe Qualität bekannt.
* Wein: In Chipiona und Umgebung werden Moscatel, Oloroso und Vino Fino (beides Sherry-Arten) sowie Weinessig hergestellt.

Bevölkerungsentwicklung

Strände



Chipiona verfügt über eine große Anzahl von Stränden, viele von ihnen sind mit der Cádiz.
Der erste chipionerische Fasching datiert auf die 30er Jahre des ersten Jahrhunderts, bis heute werden diverse Umzüge (Cabalgatas) und festliche Veranstaltungen in der Zeit zwischen Januar und Februar durchgeführt. Die Feierlichkeiten gipfeln in einem überregionalen, riesigen Fest am letzten Februarwochenende. Besonders am Freitag dieses Wochenendes befinden sich ca. 150.000 verkleidete Menschen auf den Straßen Chipionas. Es nehmen Menschen aller Altersstufen teil. Neben der traditionellen Festrede, dem ?Pregón?, nehmen die ebenso traditionsreichen Komödien-Männerchöre, die ?Chirigotas? und ?Comparsas?. Des Weiteren werden acht ?damas? (Faschings-?Damen?/Prinzessinnen) gewählt, von denen eine zur ?Perla de Carnavales? (Faschings-?Perle?/Königin) erkoren wird. Die damas mit der perla an der Spitze führen dann denn beeindruckenden Faschingsumzug am Faschingssonntag an. Dort entwickelt sich zwischen den einzelnen teilnehmenden Gruppen ein dynamischer Wettbewerb, weil auch hier Preise für die besten Ideen und Umsetzung verliehen werden.

Romería del Pinar



Hierbei handelt es sich um eine Art Wallfahrt von der Stadtkirche zur Waldkapelle im nahe gelegenen Pinienwald (Pinar). Ein kilometerlanger Zug von verschieden geschmückten Wagen zieht sich durch die ganze Stadt, an der Spitze wird eine Marienstatur getragen. Eine besondere Rolle spielen auch die herausgeputzten spanischen Pferde. Ursprünglich streng religiös, hat sich der Weg in den Wald heute zu einer riesigen Party verwandelt, wo vor allem die Jugendlichen die Gelegenheit nutzen um ausgelassen zu trinken, zu feiern und zu tanzen.

Weblinks


*http://www.chipiona.es/
*http://www.chipiona.net/

Fußnoten





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