Chimborazo
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|LAGE = Westkordilliere)
|TYP = Schichtvulkan
/'>ALTER = Edward Whymper mit Führer J. und L. Carrel
/'>LEICHTESTE ROUTE = Hochtour (vergletschert)
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Der inaktive Anden in der nach ihm benannten Provinz. Sein Nachbargipfel ist der 5.018 m hohe Carihuairazo. Der majestätische Gipfel des Chimborazo ragt 2500 m aus der ~3500 bis 4000 m hohen ihn umgebenden Hochebene. Sein Durchmesser beträgt an der Basis etwa 20 km. Bei idealen Verhältnissen kann der Gipfel von der Küstenstadt Guayaquil aus gesehen werden. Die wichtigsten Städte in seiner Umgebung sind Riobamba (etwa 30 km südöstlich), Ambato (etwa 30 km nordöstlich) und Guaranda (etwa 25 km südwestlich des Berges). Der Chimborazo liegt innerhalb des Naturreservates "Reserva de Produccion Faunistica Chimborazo", welches dazu dient, den Lebensraum für die in den Anden heimischen kameliden Vicuña, Lama und Alpaca zu schützen.
Gletscher
Der obere Teil des Berges ab ca. 5100 m ist vergletschert. Einzelne Gletscherarme reichen bis 4600 m hinunter. Die Gletscher des Chimborazo stellen die Wasserversorgung für große Teile der Provinzen Bolivar und Chimborazo. Chimborazos Gletscher hat in den letzten Dekaden aufgrund von globaler_Erwärmung, Aschebedeckung infolge der aktuellen vulkanischen AktivitätDer Tungurahua ist seit 1999 wieder aktiv, mit den signifikantesten Ausbrüchen von Oktober bis Dezember 1999 und Mai bis Juli 2006, ().
thumb|left|Zeichnung_zur_Lage_der_Gipfel,_der_Schutzhütten_sowie_der_Hauptrouten_am_Chimborazo
Routen
Die einfachsten und am meisten benutzten Routen sind die Normal- und die Whymperroute. Beide Routen starten bei der Whymper-Hütte und führen via den Westgrat und den Vorgipfel Ventimilla zum Hauptgipfel (Whymper oder Ecuador).
Es existieren verschiedene andere, weniger benutzte und meist schwierigere Routen über die verschiedenen Seiten und Grate zu einem der folgenden Gipfel: Hauptgipfel (Whymper, Ecuador), Zentralgipfel (Politecnico) und Ostgipfel (N. Martinez).
Hütten
Es sind zwei Hütten in Betrieb, die Carrel-Hütte (4.850 m) und die ein wenig weiter oben liegende Whymper-Hütte (5000 m). Die Carrel-Hütte ist durch eine Straße erschlossen und kann von Riobamba, Ambato oder Guaranda erreicht werden. Die Zurita-Hütte (4.900 m) an der Pogyos-Route ist nicht mehr in Betrieb.
Literatur und Karten
*Carmen Borja: Hieleros del Chimborazo. Entrevista a Igor Guayasamín, In: Ecuador Terra Incognita, Bd. 29, 2004.
*Isabelle Chaffaut, Marie Guillaume: [http://www.innovations-report.com/html/reports/earth_sciences/report-35174.html El Niño and glacier melt in the tropical Andes], in: innovations report vom 22. Oktober 2004, abgerufen am 22. August 2006.
* Nelson Gómez: Atlas del Ecuador, Editorial Ediguias, Quito 1994 (3. Auflage), ISBN 9978890092.
• von Humboldt]: Über einen Versuch den Gipfel des Chimborazo zu ersteigen, Eichborn, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3821807679 (enthält unter anderem die Tagebuchaufzeichnungen Humboldts zu seiner nicht erfolgreichen Besteigung).
*Günter Schmudlach: Bergführer Ecuador. Wanderungen um Quito, Trekking-Touren, Mittlere Bergtouren, Schneeberge, Kletterberge, kombinierte Touren, Dschungelberge, Panico Alpinverlag, Köngen 2001, ISBN 3926807822.
*Ulrich Schoterer, Martin Grosjean und andere: Glaciers and Climate in the Andes between the Equator and 30° S: What is Recorded under Extreme Environmental Conditions?, In: Climatic Change, Bd. 59, H. 1-2, 2003, S. 157-175, ISSN 01650009.
*Joseph H. Senne: Did Edmund Hillary Climb the Wrong Mountain?, In: Professional Surveyor, Bd. 20, H. 5, 2000, ISSN 02781425 (online unter http://www.profsurv.com/archive.php?issue=42&article=589).
Edward Whymper: Travels Amongst the Great Andes of the Equator, John Murray, London 1892, ISBN 1904466249 (diverse Neuausgaben).
*IGM (Instituto Geografico Militar, Ecuador), [http://www.igm.gov.ec/productos/cartabase/enie/imagenes/ENIEIV_C1_ALTA.jpg Chimborazo Ecuador, CT-ÑIV-C1], Quito 1991, abgerufen am 22. August 2006 (Karte des Chimborazo im Maßstab 1:50.000).
Fußnoten
Weblinks
• Bergsteiger-Informationen für den Chimborazo (Englisch)
*Smithsonian, Global Volcanic Program: [http://www.volcano.si.edu/world/volcano.cfm?vnum=1502-071 Chimborazo Summary], Smithsonian Institution, o.J., abgerufen am 18. Juli 2006.
• Offizielle Webseite des Reservats "Reserva de Produccion Faunistica Chimborazo"
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