Chikuma-Klasse
Die Chikuma-Klasse mit ihren drei Einheiten Chikuma (jap. ??, Stapellauf 1. April 1911), Hirato (jap. ??, 29. Juni 1911) und Yahagi (jap. ??, 3. Oktober 1911) bildete die letzte Klasse Kleiner Geschützter Kreuzer (später Leichter Kreuzer; japanisch: Nit? Juny?kan (Kreuzer II. Klasse)), die Japan vor dem 1. Weltkrieg baute.
Geschichte und Einsatz
Alle drei Schiffe waren 1914 an der Jagd auf das deutsche Ostasiengeschwader von Vizeadmiral Maximilian Graf von Spee beteiligt. Im Zuge dessen beteiligte sich die Chikuma mit anderen japanischen Kriegsschiffen auch auf der Suche nach der SMS_Emden im Indischen_Ozean. 1917 wurden die Chikuma und Hirato auf Bitte der britischen Admiralität nach Australien und Neuseeland zum Schutz der Handelsrouten entsandt.
Die Chikuma wurde 1924, die Hirato 1933 der Reserve zugeordnet und als stationäres Schulschiff verwendet. Die Chikuma wurde 1931 gestrichen und 1935 als Zielschiff aufgebraucht. Die Hirato wurde 1940 gestrichen, als Wohnhulk verwendet und 1947 abgewrackt.
Bilder
Image:IJN Hirado 1912.jpg|Hirato 1912, anscheinend noch ohne Bewaffnung
Image:IJN Hirado in Auckland 1912.jpg|Hirato 1912
Image:IJN Hirado 1918.jpg|Hirato 1918
Image:IJN Chikuma in 1912 during commissioning.jpg|Chikuma 1912
Literatur
*Bruno Weyer (Hrsg.): Taschenbuch der Kriegsflotten 1922, J. F. Lehmann-Verlag München, Neuauflage 1922
*Weyers Taschenbuch der Kriegsflotten 1941/42
*Gustav Jensen: Seemacht Japan. Karl Siegismund, Berlin 1943

