Chicago-Marathon
Der Chicago-Marathon, der seit 1994 offiziell den Namen The LaSalle Bank Chicago Marathon trägt, gehört zu den größten Marathonveranstaltungen weltweit. Aufgrund seines extrem flachen Kurses und der Verpflichtung internationaler Spitzenläufer wurden hier bereits vier Weltrekorde gelaufen.Zur Teilnahme bedarf es keiner Qualifikationszeit. Der offizielle Zielschluss ist nach sechseinhalb Stunden, was nach europäischen Maßstäben großzügig, nach amerikanischen eher streng ist.
Historie
Chicagos erster Marathon fand am 25. September 1977 statt, das Startgeld betrug 5 $. Mit 2.128 Finishern war der neue Lauf auf Anhieb einer der teilnehmerstärksten Marathons der Welt. Die Sieger hießen Dan Cloeter (2:17:52) aus Indiana und Dorothy Doolittle (2:50:47) aus Texas.
Bereits beim Folgerennen traten über 5.200 Läufer an, von denen trotz großer Hitze 4.053 ins Ziel gelangten. Bei diesem Rennen wurde erstmalig in den USA aus zwei Blöcken gestartet.
Obwohl beim 10. Jubiläum 1987 bereits 12.000 Läufer antraten und 8.173 finishten, gab es im Folgejahr keinen Marathon: Es ließ sich kein Sponsor finden.
1994 konnte mit der LaSalle Bank ein neuer Sponsor gewonnen werden, der bis heute der Veranstaltung die Treue hält und namensgebend wurde.
2001 entschied sich der eigentlich als Tempomacher für die erste Streckenhälfte engagierte Ben Kimondiu durchzulaufen und gewann das Rennen. Die Siegerin Catherine Ndereba lief eine Weltrekordzeit, wodurch sich Chicago nun amerikanische Rekorde und Weltrekorde für Männer und Frauen zurechnen durfte.
Seit 2006 gehört der Chicago Marathon zu den World Marathon Majors.
Statistik
Streckenrekorde
* Männer: 2:05:42, Khalid Khannouchi, 1999
* Frauen: 2:17:18, Paula Radcliffe, 2002
Schnellste Läufer 2006
* Männer: Robert Kipkoech Cheruiyot, 2:07:35
* Frauen: Berhane Adere, 2:20:42
Finisher 2006
33.637 Marathonläufer im Ziel (18910 Männer und 14727 Frauen)
Siegerliste
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! Jahr
! Männer
! Zeit
! Frauen
! Zeit
|-
| 2006 || Felix Limo (KEN) /'>| 2:07:02 || Constantina Tomescu (ROM) /'>| 2:23:45
|-
| 2003 || Evans Rutto || 2:05:50 || Khalid Khannouchi (USA) /'>| 2:05:56 || Catherine Ndereba (KEN) /'>| 2:18:47
|-
| 2000 || Khalid Khannouchi (MAR) || 2:07:01 || Catherine Ndereba || 2:21:33
|-
| 1999 || Khalid Khannouchi || 2:05:42 || Marian Sutton (GBR) /'>| 2:29:03
|-
| 1996 || Ritva Lemittinen (FIN) /'>| 2:28:27
|-
| 1994 || Jose Cesar Souza (BRA) /'>| 2:16:14 || Midde Hamrin-Senorski (SWE) /'>| 2:36:21
|-
| 1990 || Paul Davies-Hale (GBR) /'>| 2:11:25 || Toshihiko Seko (JPN) /'>| 2:08:27 || Joan_Benoit_Samuelson (USA) || 2:21:21
|-
| 1984 || Steve Jones || 2:08:05 || Rosa Mota (POR) /'>| 2:26:01
|-
| 1983 || Nancy Conz (USA) /'>| 2:33:23
|-
| 1981 || Dan Cloeter (USA) /'>| 2:14:04 || Laura Michalek (USA) || 3:15:45
|-
| 1978 || Offizielle Website (engl.)
• World Marathon Majors
• Chicago-Marathon auf arrs.net (engl.)
• Chicago-Marathon auf marathoninfo.free.fr (französisch)
• Chicago-Marathon 2006 auf laufreport.de
• Läuferbericht vom Chicago-Marathon 2005 auf laufspass.com

