Chesalles-sur-Moudon
Chesalles-sur-Moudon ist eine politische Gemeinde im Distrikt Moudon des Kantons Waadt in der Schweiz.
Geographie
Chesalles-sur-Moudon liegt auf , 3 km östlich des Bezirkshauptortes Mittelland.
Die Fläche des 1.7 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Molassehügellandes zwischen dem Broyetal und dem Oberlauf der Glâne. Die nordwestliche Grenze bildet der Waldrand oberhalb des Steilhangs auf der rechten Seite des Broyetals; im Westen verläuft die Grenze entlang der Voraire, einem Seitenbach der Broye, der im Lauf der Zeit ein tiefes Erosionstal in den Hang gegraben hat. Nach Osten erstreckt sich der Gemeindeboden über die Terrasse von Chesalles-sur-Moudon und die angrenzenden Kuppen bis an den Nordhang des Hügels Brûle Fer, an dem mit der höchste Punkt der Gemeinde erreicht wird. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 8 % auf Siedlungen, 11 % auf Wald und Gehölze und 81 % auf Landwirtschaft.
Zu Chesalles-sur-Moudon gehören die Hofsiedlung Villars-l'Eperd () östlich des Dorfes und mehrere Einzelhöfe. Nachbargemeinden von Chesalles-sur-Moudon sind 1273 unter dem Namen Chesales. Das altfranzösische Wort chesal bezeichnet die Ruinen eines Gebäudes. Im Mittelalter gehörte Chesalles-sur-Moudon dem Bischof von Lausanne und war der Kastlanei Lucens unterstellt. Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 gelangte das Dorf unter die Verwaltung der Landvogtei Moudon. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte Chesalles-sur-Moudon von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde es dem Bezirk Moudon zugeteilt.
Sehenswürdigkeiten
Die Kirche von Chesalles-sur-Moudon wurde erst im Jahr 1846 eingeweiht; das Pfarrhaus stammt von 1909. Im Ortskern sind einige charakteristische Bauernhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert erhalten.
Weblinks
• Gemeindeinformationen
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• Luftaufnahmen des Dorfes

