Cherax cainii
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! Wissenschaftlicher_Name
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| class="taxo-name" | Cherax cainii
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Cherax cainii ist eine Flusskrebsart aus Australien. Die Art kann eine Länge von 40 cm und ein Gewicht von nahezu 2 kg erreichen. Ferner hat dieser Krebs fünf Leisten an seinem Hinterkopf und zwei spitze Dornen an der Oberfläche des Telsons (Schwanzfächer). Außerdem fehlen ihm die feinen Härchen auf den Scheren wie es bei anderen westaustralischen Arten der Fall ist. Dies ist aber keine Abgrenzung zu anderen Australischen Arten.
Die Farbe kann schwarz oder braun sein, es gibt jedoch vereinzelt Tiere mit strahlend blauem Farbkleid oder auch welche, die braun - rosé oder blau - braun sind.
Im natürlichen Lebensraum bevorzugt dieser Krebs tagsüber die tieferen Stellen der Flüsse, wo er sich zwischen Baumstämmen oder Steinen vor seinen natürlichen Feinden, wie zum Beispiel den Kormoranen, zu verstecken versucht. Bei eintretender Dämmerung werden die Tiere aktiv und gehen auf Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Cherax cainii sind Einzelgänger und innerartlich sehr aggressiv. Wenn diese Krebse gefüttert werden, kann man sogar eine soziale Hierarchie erkennen. Das heißt die größeren dominieren die kleineren, was dann letztendlich zum Ergebnis führt, dass die größeren noch mehr Futter abbekommen und schneller wachsen. Das macht auch die Haltung in einem Gemeinschaftsbecken nicht einfach, da immer die Gefahr besteht, dass die größeren Krebse die kleineren auffressen.
Ernährung und Fütterung
Den Hauptteil des Futters macht bei diesem Krebs Detritus aus, abgestorbenes Pflanzenmaterial wie Blätter, Stängel oder Äste und deren Rinde. Das Wachstum ist auch bei diesem Krebs abhängig von Temperatur, der Populationsdichte sowie dem Vorhandensein einer ausreichenden Futtermenge.
Besonderheiten
Es muss auf jeden Fall beachtet werden, dass Cherax cainii empfindlich auf hohe Temperaturen reagiert. Optimal sind Temperaturen von 15 - 22 °C. An sehr heißen Sommertagen wurde auch in freier Natur ein Massensterben dieser Krebse registriert.
Paarung und Zucht
Die Nachzucht dieser Krebse ist etwas langwieriger als bei anderen Arten, denn die Weibchen fangen erst ab dem 3. Lebensjahr an zu brüten, nur in Ausnahmefällen werden sie ab dem 2. Lebensjahr geschlechtsreif. Wegen den schwierigen Haltungsbedingungen erreichen die Tiere meistens nicht einmal dieses Alter im Aquarium. Ein heißer Sommer kann den Tod für die Tiere bedeuten. Bei der Aufzucht ist der Sauerstoffgehalt von großer Bedeutung. Dieser sollte während der Brutphase sehr hoch sein. Bei der Aufzucht kann auf jegliche Art eines Heizreglers verzichtet werden, doch ein Luftfilter trägt maßgebend zur Sauerstoffanreicherung bei. Die Anzahl der Eier kann bei einem kleinen, erstmals brütenden Weibchen nur 90 Eier, bei einem größeren aber bis zu 900 Eier betragen.
Dieser Krebs wird in seiner Heimat hauptsächlich als Speisekrebs gezüchtet, weil er vergleichsweise schnell wächst, keine Gänge gräbt und somit die Teiche und Zuchtanlagen nicht zerstört.
Vorkommen
Cherax cainii'' hatte ursprünglich ein kleines Verbreitungsgebiet im Südwesten von Westaustralien, jedoch hat der Mensch diese Art sowohl in wirtschaftlich genutzten Gewässern, als auch in Flüssen und Seen von Westaustralien, Südaustralien und Veronika eingeführt.

